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Transplantationskampagne „Deine Entscheidung!"

​Würden Sie sich für eine Organtransplantation entscheiden, wenn diese Ihr Leben retten würde? Die Mehrheit beantwortet diese Frage mit „Ja". Dennoch sind nur 35 Prozent der deutschen Bevölkerung  bereit, auch selbst ein Organ zu spenden. Dieser Unterschied führt dazu, dass den Transplanteuren weniger Organe zu verfügen stehen als benötigt. Der Grund: Viele Menschen treffen keine Entscheidung für oder gegen eine Organspende, oder halten diese nicht schriftlich fest. Um für eine Auseinandersetzung mit diesem Thema zu sensibilisieren und mehr Menschen zu einer aktiven Entscheidung zu bewegen, informiert das Universitätsklinikum Leipzig aktuell mit der Kampagne „Deine Entscheidung!" über die Organtransplantation und Organspende. An dieser Stelle erzählen ehemalige Patienten, was die Entscheidung ihres Spenders für die Organspende für sie und ihr Leben bedeutet.    

Karl-Heinz Tunsch: ein zweites Leben geschenkt    

​Vor einem Vierteljahrhundert wurde Karl-Heinz Tunsch ein zweites Leben geschenkt. Denn 25 Jahre ist es her, dass er eine neue Leber bekam. „Im Dezember 1993 war ich der erste Patient, dem am Universitätsklinikum Leipzig eine Leber transplantiert wurde", blickt der heute 66-Jährige zurück. „Jetzt lebe ich seit 25 Jahren mit meinem neuen Organ – das ist etwas sehr Besonderes und ein großes Geschenk."

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Jakob Temme: Nach dem Schock kam das Glück

​​Das ist der totale Schock: Erst kommt der Anruf, dass ein Organ zur Transplantation vorhanden ist und er so schnell wie möglich in die Leipziger Uniklinik kommen soll. Nun sitzt er in der Klinik und ihm wird mitgeteilt, dass das Organ leider nicht für ihn geeignet ist. „Sie können wieder nach Hause fahren, tut uns wirklich leid."

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Agnieszka Wedig: Frieda und Mathilda gehören zu mir

„Das kriegen wir noch hin – diesen Satz kann ich nicht mehr hören." Agnieszka Wedig hörte ihn in ihrer Jugend oft von Medizinern, aber alles wurde schlimmer und schlimmer. Dabei sah das am Anfang nicht so aus. Mit 13 Jahren wurde bei dem schlanken Mädchen Diabetes mellitus diagnostiziert. 

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Simone Freude: Die Medizin hat sich unglaublich entwickelt  

​​Für den Partner da sein – das wird oft so leicht dahingesagt. Die Geschichte des Dresdener Ehepaares Simone ​und Andreas Freude zeigt, wie weit es gehen kann, ja, manchmal gehen muss, wenn man für den Partner da ist.

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​Zaina Al Nakib: Eine syrische Mutter macht für ihr Kind alles


​Schon sehr früh merkte Zaina Al Nakib, dass mit ihrem Sohn Rami etwas nicht stimmte: „Als er vier Monate alt war, fiel mir auf, dass er kaum wuchs“, erzählt die heute 32-jährige Syrerin. „Obwohl er gut versorgt wurde, blieb er immer klein und dünn. Der behandelnde Arzt in meiner Heimatstadt Latakia fand nichts. Erst als wir eine ganze Zeit später in die Hauptstadt Damaskus in das dortige Kinderkrankenhaus fuhren, wurde klar: Ramis Nieren arbeiten schlecht.“

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​Nelly Bochmann: Sabrina ist ​meine beste Freundin

​Nach der OP kamen die Leipziger Mediziner zu Nelly ans Bett und sagten i​hr, dass die neue Leber jetzt ihre beste Freundin ist. Und die beste Freundin brau​cht ja einen Namen. Den dachte sich Nelly ganz allein aus: Sabrina heißt seitdem die Leber, nach dem Pferd Sabrina aus dem Film Bibi und Tina.

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Lutz Eppendorfer: ​Der perfekte Hausmann, sagt meine Frau

​„Anfang der Neunziger- eine Gesellschaft im Umbruch- und plötzlich ging es mit mir gesundheitlich bergab", erzählt Lut​z Eppendorfer. „Ich war Mitte 30, konnte Bäume ausreißen. Doch auf einmal ging es mir Tag für Tag schlechter. Ich wurde Dialysepatient. Das war nicht leicht zu verkraften. Ohne meine Familie hätte ich das wohl kaum geschafft."

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Botschafter für eine bewusste Entscheidung

​Als Medizinpartner des SC DHfK war das UKL im Mai 2019 als Spieltagspräsentator im Einsatz. Prof. Daniel Seehofer (l.) und Prof. Tom Lindner (r.) riefen zusammen mit dem Geschäftsführer des SC DHfK Karsten Günther beim Spiel gegen den HC Erlangen im Mai 2019 zur Organspende auf.

​Zum Auftakt der Informationswoche zum Thema Organspende im Dezember 2018 erhielten die Transplantationsmediziner
Unterstützung durch den ersten
Patienten, der am UKL eine Lebertransplantation erhalten hat, und von Michael Trischan alias Hans-Peter Brenner aus der MDR-„Sachsenklinik“.