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Aktuelles Baugeschehen

Am Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird gebaut: Der Medizincampus an der Liebigstraße wächst seit Jahren kontinuierlich. Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine optimale Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.​

Klinikneubau Haus 7

Haus 7.jpgAn der Liebigstraße baut das Universitätsklinikum Leipzig seit Anfang 2016 ein neues großes Klinikzentrum. Bis 2018 entstehen hier auf rund 10.100 Quadratmetern Nutzfläche unter anderem mehrere Ambulanzen sowie Pflegestationen für mehr als 140 Betten. Hauptnutzer sind die Kinder- und Jugendmedizin und das Universitäre Krebszentrum (UCCL). Mit dem Richtfest wurde am 26. Januar 2017 die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert.

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Umbau Haus 6

Umbau Haus 6.jpgDie Frauen- und die Kindermedizin in Haus 6 wird direkt mit den Funktionsbereichen im Klinikneubau Haus 7 Haus 7 verbunden - vollflächig im Erdgeschoss und über Verbindungsbrücken in den Obergeschossen.

Der ehemalige Stationsbereich im Erdgeschoss wird in die Strukturen der bestehenden Ambulanzen integriert. Vor allem das Sozialpädiatrische Zentrum wird großzügig erweitert. Auch die Kindernotfallaufnahme erfährt eine Neugestaltung. Sowohl die Zugangsbereiche für Patienten als auch die Liegendkrankenanfahrt und Stellflächen für Rettungswagen sollen so aufgewertet werden.

In den vergangenen Jahren kamen in Leipzig wieder mehr Kinder auf die Welt. Das Universitätsklinikum reagiert auf diese Entwicklung und baut in Haus 6 einen weiteren Kreißsaal und ein Vorwehenzimmer. Für die Früh- und Neugeborenen-Intensivstation ist eine Erweiterung der Bettenkapazitäten vorgesehen.

Haus 4: Integration eines gefäßmedizinischen Zentrums

Erweiterung Haus 4.jpgSeit November 2015 laufen die Arbeiten zur Erweiterung von Haus 4 (Liebigstraße 20). Hier sollen das gefäßmedizinische Zentrum des Uniklinikums integriert und die Voraussetzungen für eine Erweiterung der OP-Kapazitäten geschaffen werden. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entstehen 3 Katheter-Labore für die Interventionelle Angiologie einschließlich Aufwach- und Nebenräumen sowie Ambulanz-Zimmern. Am 28. Oktober 2016 wurde der Rohbau des neuen Gefäßmedizinischen Zentrums fertiggestellt.

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Interventionelle Angiologie

Aufnahmestation Notfälle

Notaufnahme.jpgParallel zur Erweiterung von Haus 4, wo derzeit das Gefäßmedizinische Zentrum des UKL integriert wird, beginnen ab Frühjahr 2017 die Bauarbeiten an der Zentralen Notfallaufnahme. Die Liegendkrankenanfahrt, die über die Paul-List-Straße zu erreichen ist, wird um ein Geschoss erhöht. Zunächst wird als Vorbereitung für die Bauarbeiten ab dem zweiten Quartal 2017 die Baustellenumfahrung hergerichtet und ab dem dritten Quartal der unterirdische Wirtschaftshof statisch ertüchtigt. Im vierten Quartal 2017 starten die Rohbauarbeiten. Die Inbetriebnahme der neuen Station ist für 2018 geplant.

Zur Ausstattung gehören elf intensivstationäre Betten. 4,7 Millionen Euro werden investiert. Im Rahmen der Bauarbeiten wird auch der Verbindungsgang im 1. Obergeschoss zwischen Intensivstation und OP-Bereich komplettiert.

Sanierung der Anatomie

​SeitAnatomie.jpg Frühjahr 2016 wird das Gebäude der Anatomie am Eingang zur Liebigstraße saniert. Hier entstehen neue Laborräume für die Anatomie, die Orthopädie und die Propädeutik, außerdem werden Praktikumsräume aus dem Carl-Ludwig-Institut einziehen. Räume und technische Anlagen werden auf den neuesten Stand gebracht.

Während der Bauarbeiten, die bis Ende 2019 dauern sollen, ziehen die Bereiche vorübergehend in ein Interim in der Oststraße. Und auch die Zweigstelle Medizin der Universitätsbibliothek zieht aus – und wird ihr neues Domizil im Studienzentrum finden, welches in den kommenden Jahren ebenfalls umfassend saniert wird.

Bauherr der Sanierungsarbeiten am Institut für Anatomie der Medizinischen Fakultät ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Baukosten belaufen sich auf rund 9,2 Millionen Euro. 

Umbau Studienzentrum der Medizinischen Fakultät

Studienzentrum.jpgIm Mai 2016 haben die Arbeiten zum dritten Bauabschnitt im Institutsgebäude Liebigstraße 27 der Medizinischen Fakultät begonnen. In einer ersten Teilbaumaßnahme werden bis Ende 2017 zwei weitere Bereiche des Hauses umgebaut und modernisiert. In das Studienzentrum sollen im Anschluss das Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften sowie das Carl-Ludwig-Institut für Physiologie einziehen.

Neben Speziallaboren, Mess- und Präparationsräumen für die Physiologie wird es künftig auch Platz für die Dauer- und Wechselausstellung des Karl-Sudhoff-Institutes ebenso wie Multimedia- und Dokumentationsräume geben. Insgesamt umfassen die neuen Räumlichkeiten 6600 Quadratmeter Nutzfläche. Bauherr ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Kosten des gesamten 3. Bauabschnitts belaufen sich auf 15,69 Millionen Euro, für die der Freistaat Sachsen aufkommt.

Umbau Haus D - Bibliothek, Mensa, Lernklinik

Umbau Haus D.jpgSeit Oktober 2015 laufen die Bauarbeiten für den Umbau der ehemaligen Speisenversorgung. Hier entsteht im Untergeschoss eine neue Mensa des Studentenwerks Leipzig. Neben der Bibliothek und Technikräumen – im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss – wird außerdem die Lernklinik ihren Platz in dem Gebäude finden. Diese wird im 2. Obergeschoss untergebracht sein und aus Räumen für Seminare, Übungen und Simulationen im OP-Bereich bestehen.

Während der Bauarbeiten – die neue Mensa wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 fertig sein – befindet sich ein Mensa-Interim in den ehemaligen Bettencontainern der Strahlentherapie in der Stephanstraße. Die Fertigstellung des gesamten Bauprojekts ist ebenfalls für 2018 geplant.

Bauherr der Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Mensa und dem Studienzentrum ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Baukosten belaufen sich auf rund 22,6 Millionen Euro. Die Nutzfläche beträgt knapp 6000 Quadratmeter. 

Neubau Medienkanal C

​Anfang des Jahres 2016 wurde der Medienkanal C auf dem Gelände des Uniklinikums baulich fertiggestellt, seitdem wurde er im Innern nach und nach ausgebaut. Medienkanäle gleichen Lebensadern, die die einzelnen Häuser auf dem Medizincampus miteinander verbinden - darin verlaufen unterschiedlichste Rohre und Leitungen, unter anderem für Strom, Datentechnik oder Fernwärme. In den begehbaren Kanälen können auch nachträglich Medienleitungen eingebracht werden, ohne jedes Mal Wege und Straßen aufreißen zu müssen.

Durch den Medienkanal C werden beispielsweise Nahwärme und medizinische Gase wie Sauerstoff und Druckluft transportiert, in einem Teil des Kanals verläuft die Strecke der Rohrpost. Außerdem wird er von Leitungen für Trinkwasser und Fernwärme gequert. Perspektivisch soll mit diesem Medienkanal die Notstromanlage am Roten Haus in der Philipp-Rosenthal-Straße mit dem Südteil von Haus 4 des Uniklinikums, in dem sich die operativen Kliniken befinden, verbunden werden.