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Aktuelles Baugeschehen

​Am Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird gebaut: Der Medizincampus an der Liebigstraße wächst seit Jahren kontinuierlich. Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine optimale Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.​

Umbau Haus 6

Umbau Haus 6.jpgDie Frauen- und die Kindermedizin in Haus 6 wird direkt mit den Funktionsbereichen im Klinikneubau Haus 7 verbunden - vollflächig im Erdgeschoss und über Verbindungsbrücken in den Obergeschossen.

Der ehemalige Stationsbereich im Erdgeschoss wird in die Strukturen der bestehenden Ambulanzen integriert. Vor allem das Sozialpädiatrische Zentrum wird großzügig erweitert. Auch die Kindernotfallaufnahme hat eine Neugestaltung erfahren. Sowohl die Zugangsbereiche für Patienten als auch die Liegendkrankenanfahrt und Stellflächen für Rettungswagen sollen so aufgewertet werden.

In den vergangenen Jahren kamen in Leipzig wieder mehr Kinder auf die Welt. Das Universitätsklinikum reagiert auf diese Entwicklung und baut in Haus 6 einen weiteren Kreißsaal und ein Vorwehenzimmer. Für die Früh- und Neugeborenen-Intensivstation ist eine Erweiterung der Bettenkapazitäten vorgesehen.

 

 
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Aufnahmestation Notfälle

Notaufnahme.jpgAm 24. Mai 2018 hat der Umbau der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) des Uniklinikums Leipzig begonnen. Zunächst wurde die bisherige Liegendkrankenanfahrt abgerissen.

Anschließend wurde die neue Liegendkrankenanfahrt, die über die Paul-List-Straße zu erreichen ist, um ein Geschoss erhöht. Mit dem Deckenschluss der oberen Etage feierte das Universitätsklinikum Leipzig mit dem Richtfest am 12. Juni 2019 einen Meilenstein beim Umbau der ZNA. Mit der Fertigstellung des Rohbaus nimmt die Aufstockung und der Ausbau der ZNA Gestalt an.

Zur Ausstattung gehören elf intensivstationäre Betten. 4,7 Millionen Euro werden investiert. Im Rahmen der Bauarbeiten wird auch der Verbindungsgang im 1. Obergeschoss zwischen Intensivstation und OP-Bereich komplettiert. Die Baumaßnahmen sollen im zweiten Quartal 2020 planmäßig abgeschlossen werden.

Die Patientenversorgung in der ZNA ist auch während der Bauarbeiten rund um die Uhr gewährleistet.

Hinweise für Patienten zum Zugang zu der ZNA

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Sanierung der Anatomie

​SeitAnatomie.jpg Frühjahr 2016 wird das Gebäude der Anatomie am Eingang zur Liebigstraße saniert. Hier entstehen neue Laborräume für die Anatomie, die Orthopädie und die Propädeutik, außerdem werden Praktikumsräume aus dem Carl-Ludwig-Institut einziehen. Räume und technische Anlagen werden auf den neuesten Stand gebracht.

Während der Bauarbeiten, die bis Ende 2019 dauern sollen, ziehen die Bereiche vorübergehend in ein Interim in der Oststraße. Und auch die Zweigstelle Medizin der Universitätsbibliothek zieht aus – und wird ihr neues Domizil im Studienzentrum finden, welches in den kommenden Jahren ebenfalls umfassend saniert wird.

Bauherr der Sanierungsarbeiten am Institut für Anatomie der Medizinischen Fakultät ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Baukosten belaufen sich auf rund 9,2 Millionen Euro. 

Umbau Studienzentrum der Medizinischen Fakultät

Studienzentrum.jpgIm Mai 2016 haben die Arbeiten zum dritten Bauabschnitt im Institutsgebäude Liebigstraße 27 der Medizinischen Fakultät begonnen. In einer ersten Teilbaumaßnahme werden bis Ende 2017 zwei weitere Bereiche des Hauses umgebaut und modernisiert. In das Studienzentrum sollen im Anschluss das Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften sowie das Carl-Ludwig-Institut für Physiologie einziehen.

Neben Speziallaboren, Mess- und Präparationsräumen für die Physiologie wird es künftig auch Platz für die Dauer- und Wechselausstellung des Karl-Sudhoff-Institutes ebenso wie Multimedia- und Dokumentationsräume geben. Insgesamt umfassen die neuen Räumlichkeiten 6600 Quadratmeter Nutzfläche. Bauherr ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Kosten des gesamten 3. Bauabschnitts belaufen sich auf 15,69 Millionen Euro, für die der Freistaat Sachsen aufkommt.