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Aktuelles Baugeschehen

​Am Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird gebaut: Der Medizincampus an der Liebigstraße wächst seit Jahren kontinuierlich. Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine optimale Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.​

Umbau Studienzentrum der Medizinischen Fakultät

Studienzentrum.jpgIm Mai 2016 haben die Arbeiten zum dritten Bauabschnitt im Institutsgebäude Liebigstraße 27 der Medizinischen Fakultät begonnen. In einer ersten Teilbaumaßnahme zwei Bereiche des Hauses umgebaut und modernisiert. In das Studienzentrum sollen im Anschluss das Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften sowie das Carl-Ludwig-Institut für Physiologie einziehen.

Neben Speziallaboren, Mess- und Präparationsräumen für die Physiologie wird es künftig auch Platz für die Dauer- und Wechselausstellung des Karl-Sudhoff-Institutes ebenso wie Multimedia- und Dokumentationsräume geben. Insgesamt umfassen die neuen Räumlichkeiten 6600 Quadratmeter Nutzfläche. Bauherr ist der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Die Kosten des gesamten 3. Bauabschnitts belaufen sich auf 15,69 Millionen Euro, für die der Freistaat Sachsen aufkommt.

Erweiterung Zentral-OP Haus 4

​Nach der Integration eines gefäßmedizinischen Zentrums und einer Erweiterung der OP-Kapazitäten im Haus 4 wird nun der Zentral-OP vergrößert. Während der Bauarbeiten, die im Januar 2020 begonnen haben und noch bis Herbst 2021 andauern werden, entstehen drei hochinstallierte Hybrid-OP-Säle – ein Angio-Hybrid-Saal, ein MRT-OP und 1 Navigations-CT-OP mit 3D-C-Bogen. Eine direkte Anbindung der drei neuen OP-Säle an den bestehenden Zentral-OP erfolgt über die OP- bzw. Steril-Flure mit drei Verbindungsbrücken zwischen den Gebäuden.

Für die Versorgung der drei neuen OP-Säle müssen die technischen Anlagen ausgebaut werden. Die Unterbringung der Anlagen ist in einer neuen Technikzentrale auf dem Dach geplant. Mit Errichtung der neuen OP-Säle werden auch die bestehenden OP-Nebenraumzonen in Haus 4 umgebaut und erweitert. Dies betrifft z.B. Personalumkleiden, Personalaufenthalts-Räume, das Sterilgutlager und Büros.

Die Baumaßnahme wird im laufenden Klinikbetrieb realisiert und erfordert daher eine Vielzahl von Interims- und Schutzmaßnahmen.

 

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Optimierung der Notfallstrukturen

Im Zuge dieses Projektes wird die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) in 2 Bauabschnitten umgebaut, die ZNA wird während dieses Umbaus in Betrieb bleiben. Es wird ein separater Zugang zur ZNA von der Paul-List-Straße entstehen, getrennt für fußläufige bzw. durch den Rettungsdienst gebrachte Liegendpatienten. Weiterhin werden zusätzliche Patientenbehandlungsplätze zur Verfügung stehen, ebenso wie radiologische Bildgebung innerhalb der neuen ZNA.

Zusätzlich werden zwei bereits bestehende Stationen zur kardiologischen Station CCU (Coronary Care Unit) / CPU (Chest Pain Unit) mit integrierter ZNA-Beobachtungsstation ausgebaut. Es entsteht dabei eine Station mit IMC-Charakter (Intermediate Care) mit 18 Patientenbetten, einer Ambulanz mit 2 Untersuchungs- und Behandlungsräumen sowie Dienstzimmer. Eine Nutzungsaufnahme ist für Oktober 2021 avisiert. Außerdem wird es einen neuen Gebäudezugang an der Südfassade des Operativen Zentrums geben.


Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Sanierung der Glassfassade an Haus 4

Im September 2020 haben die Bauarbeiten zur Sanierung der Glasvorhangfassade am Haus 4 begonnen. Zunächst wurden die Fassadenelemente entlang der Liebigstraße demontiert, die Unterkonstruktion statisch ertüchtigt und anschließend die Glasscheiben mit neuen Profilen montiert. Der Bauablauf wird entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung Paul-List-Straße weitergeführt und wird seinen Abschluss am Übergang zu Haus 6 finden. Die Bauarbeiten werden vorraussichtlicht im November 2021 beendet sein.

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.