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Aktuelles Baugeschehen

​​​​​​​​​​Am Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird gebaut: Der Medizincampus an der Liebigstraße wächst seit Jahren kontinuierlich. Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine optimale Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.​

Klinikneubau Haus 7, 2. Bauabschnitt

Die bisher als Parkplatz genutzte Freifläche an der Liebigstraße zwischen Haus 7 und dem Institut für Pathologie soll in einigen Jahren der Standort für Haus 7, 2. Bauabschnitt werden, einem direkt an Haus 7 angeschlossenen Erweiterungsbau.

Der Klinikbau wird die neue Heimat der UKL-Strahlentherapie, die bisher in der Stephanstraße untergebracht ist. Auch Bereiche aus der Inneren Medizin ziehen ein.​

Weiter Informationen finden Sie hier​.

Zentralisierung der Nuklearmedizin in Haus 3

Mit einem Erweiterungsneubau südlich des bestehenden Haus 3 wird in den kommenden Jahren die vollständige Zentralisierung der Nuklearmedizin am UKL realisiert. Medizinische Bereiche, die bislang am Standort Stephanstraße 9 untergebracht sind, ziehen künftig in das neue Gebäude sowie die bereits bestehende nuklearmedizinische Ambulanz in Haus 3. Ziel des Projektes ist es, Diagnostik, Therapie und Radiochemie an einem Standort zusammenzuführen und so Synergien in Versorgung, Forschung und Betrieb zu schaffen.

Der Neubau umfasst rund 1.155 m² Nutzfläche und bildet folgende Funktionsbereiche ab:

  • ​Radionuklidtherapiestation mit 12 Betten
  • Schilddrüsen- und Therapieambulanz
  • Diagnostikbereich mit SPECT-CT
  • PET-GMP-Radiochemie inklusive Zyklotron
  • Dienst-, Technik- und Versorgungsflächen sowie Besprechungsräume

Das zweigeschossige Gebäude (Tiefgeschoss und Erdgeschoss) wird über eine Technikzentrale auf dem Dach verfügen und ist direkt mit dem bestehenden Haus 3 verbunden. Auf diese Weise entsteht ein funktionaler, räumlich integrierter Nuklearmedizin-Standort.

Besonderheiten des Projekts

Die Errichtung eines Zyklotrons und zugehöriger Heißzellen stellt besondere Anforderungen an Genehmigungs- und Sicherheitsverfahren. Zudem müssen umfangreiche Vorgaben des Strahlenschutzes sowie der Arzneimittelherstellung (GMP) berücksichtigt werden.

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Optimierung der Notfallstrukturen

Im Zuge dieses Projektes wird die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) in 2 Bauabschnitten umgebaut, die ZNA wird während dieses Umbaus in Betrieb bleiben. Es wird ein separater Zugang zur ZNA von der Paul-List-Straße entstehen, getrennt für fußläufige bzw. durch den Rettungsdienst gebrachte Liegendpatienten. Weiterhin werden zusätzliche Patientenbehandlungsplätze zur Verfügung stehen, ebenso wie radiologische Bildgebung innerhalb der neuen ZNA.

Zusätzlich werden zwei bereits bestehende Stationen zur kardiologischen Station CCU (Coronary Care Unit) / CPU (Chest Pain Unit) mit integrierter ZNA-Beobachtungsstation ausgebaut. Es entsteht dabei eine Station mit IMC-Charakter (Intermediate Care) mit 18 Patientenbetten, einer Ambulanz mit 2 Untersuchungs- und Behandlungsräumen sowie Dienstzimmer. Außerdem wird es einen neuen Gebäudezugang an der Südfassade des Operativen Zentrums geben.


Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

 

 

 

Neubau Forschungs- und Transferhub Wirkstoffentwicklung

Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig etabliert mit dem Forschungs- und Transferhub Wirkstoffentwicklung ein deutschlandweit einzigartiges Zentrum zur Entwicklung innovativer Therapeutika. In einem geplanten Forschungsneubau werden künftig über 200 Wissenschaftler:innen interdisziplinär an neuen Wirkstoffmodalitäten wie Peptiden, Proteinen, Antikörpern, RNAs, Impfstoffen, Zelltherapien sowie an klassischen kleinen Molekülen arbeiten. Modernste computergestützte Methoden und Künstliche Intelligenz ermöglichen dabei eine enge Verzahnung von Grundlagenforschung, Translation, Produktion und klinischer Anwendung.


Der Neubau ist notwendig, da die derzeit genutzten Gebäude räumlich, technisch und sicherheitstechnisch nicht mehr den Anforderungen moderner pharmazeutischer Forschung entsprechen und zudem absehbar aufgegeben werden müssen. Nur durch eine zukunftsfähige, gemeinsame Infrastruktur können die geplanten Forschungsaktivitäten gebündelt, Synergien mit starken Partnern am Campus der Universitätsmedizin Leipzig genutzt und langfristig neue Hightech-Arbeitsplätze sowie wirtschaftliche Wertschöpfung für die Region geschaffen werden.