Mit einem Erweiterungsneubau südlich des bestehenden Haus 3 wird in den kommenden Jahren die vollständige Zentralisierung der Nuklearmedizin am UKL realisiert. Medizinische Bereiche, die bislang am Standort Stephanstraße 9 untergebracht sind, ziehen künftig in das neue Gebäude sowie die bereits bestehende nuklearmedizinische Ambulanz in Haus 3. Ziel des Projektes ist es, Diagnostik, Therapie und Radiochemie an einem Standort zusammenzuführen und so Synergien in Versorgung, Forschung und Betrieb zu schaffen.
Der Neubau umfasst rund 1.155 m² Nutzfläche und bildet folgende Funktionsbereiche ab:

- Radionuklidtherapiestation mit 12 Betten
- Schilddrüsen- und Therapieambulanz
- Diagnostikbereich mit SPECT-CT
- PET-GMP-Radiochemie inklusive Zyklotron
- Dienst-, Technik- und Versorgungsflächen sowie Besprechungsräume
Das zweigeschossige Gebäude (Tiefgeschoss und Erdgeschoss) wird über eine Technikzentrale auf dem Dach verfügen und ist direkt mit dem bestehenden Haus 3 verbunden. Auf diese Weise entsteht ein funktionaler, räumlich integrierter Nuklearmedizin-Standort.
Besonderheiten des Projekts
Die Errichtung eines Zyklotrons und zugehöriger Heißzellen stellt besondere Anforderungen an Genehmigungs- und Sicherheitsverfahren. Zudem müssen umfangreiche Vorgaben des Strahlenschutzes sowie der Arzneimittelherstellung (GMP) berücksichtigt werden.