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Pressemitteilung vom 04.05.2020

Italienischer Patient genesen und aus dem Universitätsklinikum Leipzig entlassen worden

Vor Abfahrt in die Reha Dank ans Klinikpersonal: „Grazie a tutti“

Mit einem sehr herzlichen „Grazie“ verabschiedete sich Felice Perani (sitzend) von UKL-Vorstand Prof. Christoph Josten (beim Ellenbogengruß) sowie seinen Ärzten Prof. Sebastian Stehr (vorn, Mitte) Dr. Sven Laudi (3.v.l.) und Prof. Sven Bercker (hinten, 2.v.l.). Der 57-Jährige aus dem italienischen Bergamo ist von der Lungenkrankheit Covid-19 genesen und begibt sich nun in eine Reha-Klinik nahe Leipzig. Er war einer der beiden ersten italienischen Patienten, die zur Behandlung nach Deutschland gebracht wurden.

Mit einem sehr herzlichen „Grazie“ verabschiedete sich Felice Perani (sitzend) von UKL-Vorstand Prof. Christoph Josten (beim Ellenbogengruß) sowie seinen Ärzten Prof. Sebastian Stehr (vorn, Mitte) Dr. Sven Laudi (3.v.l.) und Prof. Sven Bercker (hinten, 2.v.l.). Der 57-Jährige aus dem italienischen Bergamo ist von der Lungenkrankheit Covid-19 genesen und begibt sich nun in eine Reha-Klinik nahe Leipzig. Er war einer der beiden ersten italienischen Patienten, die zur Behandlung nach Deutschland gebracht wurden.

Leipzig. Am heutigen Montag, 4. Mai, ist Felice Perani aus dem Universitätsklinikum Leipzig (UKL) entlassen worden. Der 57-jährige Italiener litt an der durch das Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19. Seit 24. März wurde er am UKL behandelt. Nun ist er soweit wieder genesen, dass er in ein Rehabilitationszentrum verlegt werden kann – auf eigenen Wunsch hier in Sachsen, in Bennewitz, östlich von Leipzig. Vor der Abfahrt bedankte er sich bei seinen Ärzten und dem gesamten Klinikum: "Grazie a tutti!"

Geschwächt im Rollstuhl, aber glücklich verließ Felice Perani am Montagmittag das Universitätsklinikum Leipzig. Doch ließ er es sich nicht nehmen, sich für einen Moment zu erheben und sich stehend für seine Behandlung zu bedanken - beim Medizinischen Vorstand des UKL, Prof. Christoph Josten, und bei "Sebastiano" - Prof. Sebastian Stehr,  Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie. Auch von seinen behandelnden Ärzten Prof. Sven Bercker und Dr. Sven Laudi sowie vom Pflegepersonal verabschiedete sich der Norditaliener mit vielen Dankesworten für die erlebte Professionalität und Freundlichkeit: "Sie haben mir das Leben gerettet. Wäre ich nicht hierhergekommen, wäre ich nun tot", sagte Perani. Auch Heimweh habe er nicht gehabt, Ärzte und Pflegende des UKL hätten ihm das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. Selbst für das Kommunikationsproblem habe man schnell intelligente Lösungen gefunden, sagte er lachend und meinte damit das Übersetzungsprogramm einer weltbekannten Internet-Suchmaschine. 
Prof. Stehr freute sich, dass es kurzfristig gelungen sei, einen Platz in der Reha in Bennewitz zu organisieren. Als Perani Ende März mit einem Flugzeug auf dem Flughafen Halle/Leipzig landete, sei sein Zustand äußerst kritisch gewesen. In Bergamo, so berichtete Stehr, hätten damals die dortigen Ärzte Peranis Familie angerufen und gesagt, wenn sie ihn retten wollen würden, müssten sie ihn nach Deutschland, nach Leipzig schicken. 

Zusammen mit einem weiteren Erkrankten aus Bergamo kam Felice Perani in der Nacht vom 23. auf den 24. März am UKL an. Sie waren die ersten beiden italienischen Patienten, die nach Deutschland verlegt worden waren. 
Der Zustand des zweiten Patienten, ebenfalls ein 57-jähriger Mann, besserte sich trotz intensiver Bemühungen der Ärzte nicht. Er verstarb am 1. April. 

 

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