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Promotionsangebote

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Forschungsgebiet Neurowissenschaften/Neuropathologie/Neurophysiologie

Promotionsangebot: Internationale Analyse der Ergebnisse einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation in der X-chromosomalen Adrenoleukodystrophie

14.03.2026 | Ausschreibung einer medizinischen/experimentellen Doktorarbeit in der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig

Forschungsgebiet

Neurologie, „Arbeitsgruppe Leukodystrophien und seltene Myelinerkrankungen“

Projekthintergrund

Zentrales Anliegen unserer Arbeitsgruppe ist die Erforschung hereditärer Leukodystrophien, d.h. seltener genetischer Erkrankungen der weißen Substanz des zentralen Nervensystems. Hierfür werden eine Vielzahl klinischer und translationaler Projekte in einem interdisziplinären Team bearbeitet. Im Rahmen unserer Spezialambulanz für Leukodystrophien untersuchen wir den klinischen Verlauf und dies spezifischen Phänotypen der Leukodystrophien. Unser grundlagenwissenschaftliches Labor beschäftigt sich mit den neurobiologischen Grundlagen der Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe ist durch zahlreiche nationale und internationale Kooperationen mit Wissenschaftler*innen auf dem Gebiet vernetzt.

Insbesondere Leukodystrophien, die sich auf die Funktion der Mikroglia, also der Immunzellen des zentralen Nervensystems, auswirken, stehen im Zentrum unserer Arbeiten. Bei diesen Erkrankungen kann eine Stammzelltransplantation eine Therapieoption darstellen, da sie zu einem Ersatz der defekten Mikrogliazellen durch gesunde Spenderzellen führt.

Die X-chromosomale Adrenoleukodystrophie ist eine solche genetische Mikroglia Erkrankung. Durch einen Defekt des Abbaus von Fettsäuren im Peroxisomen kommt es zu verschiedenen klinischen Phänotypen. 2/3 der betroffenen männlichen Patienten entwickeln eine fulminante Entzündung der weißen Substanz. Diese ist mit einer sehr schlechten Prognose und einer deutlich verkürzten Lebenserwartung verbunden.  Die einzige verfügbare Behandlungsoption für die Betroffenen ist die hämatopoetische Stammzelltransplantation. Diese ist allerdings mit hohen Risiken verbunden und es ist nicht gut verstanden, welche Patienten für die Behandlung geeignet sind.

In dem hier geplanten Projekt soll eine retrospektive Analyse von Therapieverläufen der cerebral entzündlichen Verlaufsform der X-ALD durchgeführt werden. Wir untersuchen dabei mutlizentrische Daten von Leukodystrophie-Spezialzentren aus den USA und Europa. Ziel der Untersuchungen ist es, das Ansprechen auf die Therapie zu verstehen, und Prädiktoren für einen günstigen Therapieverlauf zu identifizieren.

Gesuchtes Profil

Die Promotion erfolgt im Rahmen des interdisziplinären und internationalen Teams der Ambulanz für Leukodystrophien und wird durch Dr. Bergner (Leitung AG Myelinerkrankungen) betreut. Wir erwarten von einer Kandidatin/einem Kandidaten Interesse für Erkrankungen der weißen Substanz, umfassende Kenntnisse der englischen Sprache für die Durchführung der internationalen Analyse, Bereitschaft zur Einarbeitung in statistische Analyseverfahren Teamfähigkeit und die Fähigkeit unter Supervision selbstständig zu arbeiten.

Angebot

    • Arbeit mit einem national und international herausragenden Kollektiv erwachsener Patienten mit hereditären Leukodystrophien
    • Klinisch orientiertes Forschungsthema mit hoher Praxisrelevanz
    • Ein motiviertes und sympathisches Team mit herausragender Expertise und internationaler Vernetzung
    • Interdisziplinäre Supervision bei der Planung, Durchführung und Auswertung und Publikation der Studie

Bewerbungen 

bitte mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf per E-Mail / schriftlich an u. s. Kontakt

Kontakt

Caroline.Bergner@medizin.uni-leipzig.de          
+49 341-97 11747                                           
Universitätsklinikum Leipzig
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Liebigstraße 20a

04103 Leipzig


Promotionsangebot/MD Thesis offer: Characterization of pathomechanisms in CST3 associated Leukodystrophy in an iPSC derived model system

10.01.2025 | Klinik und Poliklinik für NeurologieClinic of Neurology | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit / Medical/experimental doctoral thesis

Forschungsgebiet/ Field of Research

Neurologie/ Neurology

Projekthintergrund/ Background of the project

Our research group, "Leukodystrophies and Rare Myelin Disorders" is part of the Department of Neurology at University Hospital Leipzig. We aim to deepen the understanding of hereditary leukodystrophies—rare genetic diseases that affect the cerebral white matter. The underlying pathomechanisms are investigated at the cellular and molecular levels using human biosamples and animal models.

We work in close collaboration with the leukodystrophy outpatient clinic at University Hospital Leipzig, which provides exceptional care to an outstanding cohort of adult patients with hereditary leukodystrophies. Through various national and international partnerships, our group is connected with leading scientists in the field. You will be part of a highly motivated, international research team with extensive expertise in genetic white matter diseases.

CST3-associated leukodystrophy is a newly identified adult-onset genetic white matter disease, characterized by hemiplegic migraine and premature neurodegeneration. This disease was recently described by our research group. As part of this project, you will participate in a study aimed at characterizing the molecular pathomechanisms of this disease using cell culture systems derived from patients' induced pluripotent stem cells.

Wir bieten/ What we offer

The candidate will be responsible for establishing and maintaining iPSC derived cell cultures as in vitro models, which will subsequently be analyzed using various laboratory techniques, including qPCR, immunostaining, fluorescence/confocal microscopy, ELISA, Western blot, and flow cytometry (FACS).

Work with the iPSC cell culture system will involve large-scale expansion and cryopreservation, characterization of pluripotency in cell lines, differentiation into iPSC-derived astrocytes, and functional characterization of astrocyte cultures through various in vitro assays. Additionally, the student will develop expertise in data visualization, statistical analysis, and presentation of results. We are a highly motivated international team with extensive expertise in the field of rare white matter diseases and strong national and international collaborations. We offer interdisciplinary supervision for planning, conducting, and analyzing data as part of an MD thesis.

Wir suchen/ What we are looking for

We are seeking a highly motivated student (MD or MSc) who is willing to dedicate at least two full semesters, after a period of training, to this position. This commitment is essential for the successful development of the project and will ensure that the student gains valuable skills in bench work. While we are unable to offer a salary, we can assist you in applying for scholarships to cover the research semesters.

Bewerbung/ Application

Interessierte setzen sich bitte mit Motivationsschreiben und Lebenslauf direkt mit Caroline Bergner oder Luqman Abid in Verbindung (Details unten). Englisch ist für die meisten arbeitsrelevanten Themen erforderlich. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Interested students can get in touch directly with Caroline Bergner or Luqman Abid (details below). English is necessary for most work-related topics. We are looking forward to receiving your questions or applications.

Kontakt/ Contact

Dr. med. Caroline Bergner                                                         Luqman Chaudhry Abid
Telefon: 0341 - 97 11747                                                         Phone: 0341 - 97 25890
E-Mail:  Caroline.Bergner@medizin.uni-leipzig.de                         Chaudhry.Abid@medizin.uni-leipzig.de
Klinik und Poliklinik für Neurologie                                              Clinic of Neurology
Arbeitsgruppe „Leukodystrophien und                                          Research group "Leukodystrophies
seltene Myelinerkrankungen"                                                      and Rare Myelin Disorders"
Liebigstraße 20a
04103 Leipzig ​​​


Promotionsangebot: Untersuchung von Mechanismen der synaptischen Transmission in verschiedenen kortikalen Arealen

31.07.2024​ | Carl-Ludwig-Institut für Physiologie | AG Schmidt | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Neurophysiologie

Projekthintergrund​

Für den Informationstransfer zwischen kortikalen Neuronen löst der sekundäre Botenstoff Kalzium  die Freisetzung des Neurotransmitters durch Bindung an ein Kalziumsensor-Protein aus. Dieser Vorgang ist unzuverlässig und plastisch. Unterschiede in der Zuverlässigkeit und Plastizität scheinen eine wesentliche Grundlage der unterschiedlichen Funktion von Hirnarealen zu sein. Störungen in diesen Vorgängen führen zu pathophysiologischen Veränderungen. Wir entschlüsseln Grundlagen der synaptischen Transmission und Plastizität auf zellulärer und molekularer Ebene. Dafür nutzen wir fortgeschrittene Techniken wie Patch-Clamp-Elektrophysiologie und Kalzium-Imaging mittels 2 Photonen-Mikroskopie. Details unter https://physiologie.medizin.uni-leipzig.de/?en,id140.
Ein entscheidender Parameter für die Zuverlässigkeit und Plastizität der synaptischen Übertragung ist die Distanz zwischen Kalziumkanälen und Kalziumsensor. Unsere Gruppe hat herausgefunden, dass diese Distanz an Pyramidenzellsynapsen des somatosensorischen Cortex im Laufe der postnatalen Entwicklung enger wird, was die Plastizität der Synapsen verändert (Bornschein et al., Cell Rep. 2019, Front. Synaptic. Neurosci. 2019). Aktuelle Befunde zeigen, dass die Kopplungsdistanz nicht nur vom Entwicklungsgrad, sondern auch von der Funktion bzw. Lage der Synapse (sensorisch, motorisch, kognitiv) abhängig ist (Schwarze, Bornschein et al., in Vorbereitung). Diese Hypothese soll im Rahmen der angebotenen Promotionsarbeit weiter untersucht werden.
Mit Hilfe von Patch-Clamp-Ableitungen soll die synaptische Übertragung zwischen kortikalen Neuronen in verschiedenen Hirnarealen untersucht und deren Mechanismen aufgeklärt werden. Insbesondere sollen die Kurzzeitplastizität, die Freisetzungswahrscheinlichkeit der Synapsen, die Kopplungsdistanz zwischen Kalziumkanal und Kalziumsensor sowie die Expression von Kalziumkanalsubtypen untersucht werden.

​Wir bieten

Wir bieten eine sehr gute Einführung in die Techniken, eine enge Betreuung sowie die Mitgliedschaft in der Graduiertenschule „Brain Dynamics“ zum Austausch mit anderen Doktorand:innen und Wissenschaftler:innen. Die Vorstellung der eigenen Forschungsergebnisse auf einer (inter-)nationalen Tagung und die Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Publikation werden angestrebt. Eine Finanzierung durch ein Promotionsstipendium der Fakultät ist möglich.

Wir suchen

Wir suchen hochmotivierte Medizinstudierende mit echtem Interesse an der Wissenschaft und der Fähigkeit zum selbständigen und zielorientierten Arbeiten. Für die Doktorarbeit sollten zwei Freisemester eingeplant werden.
Ein Schnupperpraktikum wäre im WS 2024/25 und ein Beginn der Laborarbeit wäre ab Februar 2025 möglich.

Bewerbung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf an Frau Dr. Grit Bornschein. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Kontakt

Dr. rer. nat. Grit Bornschein
Telefon: 0341 - 97 15522
E-Mail: grit.bornschein@medizin.uni-leipzig.de

Betreuung der Doktorarbeit

Prof. Dr. rer. nat. Hartmut Schmidt
Telefon: 0341 - 97 15504
E-Mail: hartmut.schmidt@medizin.uni-leipzig.de​
 
Universität Leipzig
Medizinische Fakultät
Carl-Ludwig-Institut für Physiologie​ (Abteilung II)
Liebigstraße 27a
04103 Leipzig​



Forschungsgebiet Chirurgie/Neurochirurgie

Promotionsangebot: Untersuchung der Wirksamkeit von Carnosin und Metformin​ zur Behandlung von Glioblastomen​

29.10.2025 | Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie | Experimentelle Doktorarbeit 

Projekthintergrund

Carnosin und Metformin sind vielversprechende Wirkstoffe, die aktuell zur Behandlung von Glioblastomen in präklinischen und klinischen Studien erprobt werden. Die genaue Wirkung beider Substanzen ist jedoch nicht vollständig geklärt und verlässliche Biomarker für die Stratifizierung von Patienten werden dringend benötigt. Unser Labor hat bereits weitreichende Erfahrung mit der Erforschung beider Substanzen.  
Allgemein können die Kulturbedingungen während Wirksamkeitsversuchen deren Ergebnisse stark beeinflussen. Insbesondere die verwendeten Kulturmedien und die Anordnung der Zellen als Einzelzellschicht oder als 3D-Kultur spielen dabei eine maßgebliche Rolle.     
Es soll daher der Einfluss dieser Parameter auf die Wirksamkeit von Carnosin und Metformin gegen Glioblastome untersucht werden. 

Ihre Aufgaben: 

  • Kultivierung von Glioblastomzellen als Einzelzellschicht und Sphäroid
  • Wirksamkeitstests mittels zell-basierter Assays (Life Cell Imaging)
  • Analyse und Darstellung von wissenschaftlichen Daten​​

Ihr Profil:​​

  • StudentIn der Humanmedizin
  • Starkes Interesse an experimenteller Forschung
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Zuverlässigkeit und gutes Zeitmanagement

Wir bieten:

  • Arbeit mit sehr moderner Laborausstattung
  • Umfassende Betreuung der wissenschaftlichen Arbeit
  • Flexible Arbeitszeiten im Rahmen der Gleitzeit
  • Beteiligung an wissenschaftlichen Publikationen
  • Unterstützung bei Bewerbung auf Förderung

Zeitrahmen:​

Eintrittstermin: nach Absprache, bevorzugt ab 01.04.2026 ​

Zwei Semester in Vollzeit. 

Kontakt: 

Senden Sie bitte ein kurzes Anschreiben mit Lebenslauf an
Christoph.Bach@medizin.uni-leipzig.de


Forschungsgebiet Kardiologie

Promotionsangebot: Molekulare Regulation von IL-1α in kardiometabolischen Erkrankungen: Post-translationale Kontrolle, Immunantwort und HFpEF

08.12.2025 | Forschungslabor Kardiologie, Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit 

Forschungsgebiet

HFpEF ist eine häufige, klinisch relevante Erkrankung ohne etablierte entzündungsspezifische Therapie. Dieses Projekt untersucht, ob Il1a knock-out Mäuse vor der Entstehung einer HFpEF geschützt sind.  Zusätzlich liefert die systematische Analyse der IL-1α-Phosphorylierungsstellen erstmalig Aufschluss, wie sich diese Schlüsselmodifikation auf die Entzündungsprozesse auswirkt. Die Erkenntnisse haben das Potenzial, neue zielgerichtete Therapieansätze zu erschließen – insbesondere, um IL-1α-gerichtete Interventionen von klassischen IL-1β-Blockaden abzugrenzen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Projekthintergrund

Die Arbeitsgruppe Cardiovascular Inflammation (Leitung: Dr. Susanne Gaul), Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig, bietet ab Februar 2026 oder ab SS 2026 eine medizinische Promotionsstelle zur Mitarbeit an einem translationalen Forschungsprojekt an.
Im Mittelpunkt steht die Rolle von IL-1α in Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere in der Regulation von Immunantwort und metabolischen Programmen im Modell der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF). Im Mittelpunkt stehen zellbiologische und molekulare Mechanismen, über die IL-1α Entzündung, metabolische Reprogrammierung und die Gewebeantwort im Herzen steuert.
Ein zentrales Ziel ist die Charakterisierung neu identifizierter IL-1α post-translationaler Modifikationen (Phosphorylierung) und die Analyse, wie diese Modifikationen die Interaktion mit Bindungspartnern, Lipiden, als auch die Freisetzung von IL-1α und die Aktivierung nachgeschalteter inflammatorischer Signalwege beeinflussen. Die Ergebnisse könnten wichtige Hinweise liefern, warum IL-1α in bestimmten kardiometabolischen Erkrankungen eine entscheidende, von IL-1β unabhängige Rolle spielt.

Methoden

  • Zellkultur, Transfektion von Zelllinien
  • Klonierung und Charakterisierung von IL-1α-Phosphomutanten 
  • Co-Immunpräzipitation und Massenspektrometrie zur Interaktionsanalyse
  • Durchflusszytometrie, Immunfluoreszenz und Mikroskopie
  • Arbeiten im Mausmodell der HFpEF (Probenprozessierung, molekulare Analysen)
  • RNA- und Proteinanalytik (Western Blot, qPCR)

Wir bieten

Wir bieten Ihnen eine Promotionsstelle ab Februar oder SS 2026 (Dauer: 2 Semester), sowie die Möglichkeit der finanziellen Förderung über ein Stipendium der Fakultät. Des Weiteren bieten wir eine umfassende Einarbeitung, ein kollegiales und unterstützendes Arbeitsumfeld sowie den Zugang zu modernsten Labortechniken und einer hochmodernen Ausstattung in einem erfolgreich etablierten Forschungslabor.  Zudem bekommen Sie die Möglichkeit zur Präsentation der Ergebnisse auf nationalen Kongressen.

Wir suchen​


Wir suchen eine/n Kandidat:in mit Interesse an molekularbiologischer Grundlagenforschung; mit Teamfähigkeit, sowie Bereitschaft zur Einarbeitung in komplexe experimentelle Techniken.

Bewerbung

Bewerbungen richten Sie bitte an Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de

Kontakt

Dr. rer. nat. Susanne Gaul​
Telefon: 0341 - 97 25844
E-Mail: Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)​
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig ​​​


Promotionsangebot: Einfluss von Lipodystrophie-assoziierten LMNA-Mutationen auf die Funktion kardiovaskulärer Zelltypen

17.09.2024 | Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Kardiologie

Projekthintergrund

Die familiäre partielle Lipodystrophie ist eine Fettgewebsverteilungsstörung, die durch verschiedene Genmutationen verursacht werden kann, wobei der Erbgang meist autosomal dominant ist. Unter anderem wurden Mutationen im Lamin A/C kodierenden LMNA-Gen mit Lipodystrophie in Verbindung gebracht. Lamin A/C stabilisiert den Zellkern und spielt eine wichtige Rolle bei der DNA-Reparatur. Neben der Lipodystrophie wurden LMNA-Mutationen auch bei anderen Erkrankungen wie der dilatativen Kardiomyopathie oder dem Hutchinson-Gilford-Syndrom als ursächlich identifiziert.

Bei Patienten mit angeborener Lipodystrophie können verschiedene kardiovaskuläre Begleiterkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK) auftreten. Der koronaren Herzkrankheit gehen Atherosklerose und Störungen der Endothelfunktion voraus. Ziel der Dissertation ist es, den Einfluss verschiedener Lipodystrophie-assoziierter Mutationen des LMNA-Gens auf die Identität und Funktion verschiedener kardiovaskulärer Zelltypen zu untersuchen. Dabei werden die jeweiligen Mutationen mittels modifizierter mRNA in die Zellen eingebracht Neben mRNA-Transfer und Zellkulturexperimenten werden verschiedene molekularbiologische und biochemische Methoden wie RNA-Extraktion, reverse Transkription, qPCR, Immunfluoreszenz, Durchflusszytometrie und Immunblotting eingesetzt. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Arbeitsgruppentreffen Präsentations- und Diskussionsfähigkeiten trainiert.

Das Projekt ist eine Kooperation mit der Klinik für Endokrinologie des Universitätsklinikums Leipzig. Für die Dauer der Promotion sollten zwei Urlaubssemester eingeplant werden. Bei einer möglichen Beantragung eines Stipendiums sind wir gern unterstützend tätig. Ziel ist es, die Ergebnisse auf Kongressen zu präsentieren und die Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen abzuschließen.

Wir bieten

  • Präsentation der Ergebnisse auf Kongressen wird angestrebt
  • Unterstützung bei der Beantragung eines Promotionsstipendiums
  • Abschluss der Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen

Wir suchen

  • Student:in der Humanmedizin
  • Bereitschaft für zwei Urlaubssemester

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an den u. g. Kontakt.

Kontakt

PD Dr. Jes-Niels Boeckel
Telefon: 0341 - 97 25849
E-Mail: Jes-Niels.Boeckel@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig​

Forschungsgebiet Kinder- und Jugendmedizin

Promotionsangebot: MD Project: Functional Characterization of a Novel Gene Associated with a neuromuscular disorder

20.08.2025
 Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Molekulare Biologie

Projekthintergrund​ / Project Description

This MD project focuses on the investigation of a newly identified genetic variant in the gene ACTR1A, which is associated with developmental delay and neuromuscular disorder. It is part of a TransCampus collaboration between the Institute of Clinical Genetics, University Hospital Dresden (UKD) and the Center for Pediatric Research, Leipzig University.

The project involves molecular laboratory work in cell models and patient-derived fibroblasts to test and functionally analyze the genetic variant. A postdoctoral researcher will provide supervision, especially in the interpretation of experimental results and preparation of the scientific publication. The main work location will be Leipzig
​Project start: September 2025

​Wir bieten / What we offer

  • Exciting translational research at the interface of clinical genetics and molecular biology
  • ​Hands-on training in molecular biology methods (e.g. cell culture, functional assays)
  • Close supervision and mentoring by a postdoctoral researcher
  • Opportunities for further training (Weiterbildung)
  • Participation in national and international conferences (e.g. GfH, ESHG)
  • Possibility to conduct the project during a dedicated 1-year research break ("Forschungsjahr")

​Wir suchen / What you bring

  • High motivation and strong interest in genetics and molecular biology
  • Reliability, organizational skills, and the ability to work both independently and in a team
  • Good communication skills in English
  • Basic laboratory experience is an advantage, but not required

​Kontakt/ Contact

For further information and applications (please include CV), please contact:

​PD Dr. rer. nat. Antje Garten: antje.garten@medizin.uni-leipzig.de
Dr. rer. nat. Sylvia Hütter: sylvia.huetter@ukdd.de


Versorgungsforschung, Seltene Erkrankungen

Promotionsangebot: Patientenoutcomes und Versorgungseffektivität am Zentrum für Seltene Erkrankungen Leipzig

27.03.2026 | Universitäres Zentrum für Seltene Erkrankungen Leipzig (UZSEL) | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet 

Versorgungsforschung, Seltene Erkrankungen

Projekthintergrund 

Das Universitäre Zentrum für Seltene Erkrankungen Leipzig (UZSEL) bündelt interdisziplinäre Expertise zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hereditären und erworbenen seltenen Erkrankungen. Die Versorgung dieser Patientengruppe stellt das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen: Diagnostische Wege sind häufig langwierig, psychosoziale Unterstützungsangebote nur eingeschränkt verfügbar, und die Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Zentren und niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten gestaltet sich in der Praxis komplex. Gleichzeitig gewinnt die systematische Erfassung patientenberichteter Outcomes zunehmend an Bedeutung, da sie wichtige Informationen über gesundheitsbezogene Lebensqualität, Versorgungszufriedenheit und den tatsächlichen Nutzen spezialisierter Beratungsleistungen liefert.

Im Rahmen der vorliegenden Dissertation soll systematisch untersucht werden, in welchem Ausmaß die Beratungsleistungen des UZSEL zur Optimierung diagnostischer Abläufe sowie zur Verbesserung von Lebensqualität und Patientenzufriedenheit beitragen. Primäres Ziel ist die Bewertung der Wirksamkeit der UZSEL-Beratungen in Abhängigkeit von der Adhärenz zu den empfohlenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sekundär werden Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Merkmalen, Beratungszufriedenheit und gesundheitlichen Outcomes sowie die Dauer des Diagnosewegs analysiert. Die Studie ist monozentrisch, nicht-interventionell und basiert auf einer einmaligen standardisierten Befragung von mindestens 100 Patientinnen und Patienten, die ab dem 1. Januar 2018 eine Beratung im UZSEL erhalten haben. Die Datenerhebung erfolgt mittels validierter Instrumente (gekürzter EQ-5D-5L, WHO-5-Wohlbefindens-Index) sowie ergänzender durch das UZSEL selbstentwickelter Fragen zur Zufriedenheit mit dem Zentrum; die Erfassung und Verwaltung der Daten erfolgt über die REDCap-Plattform des Universitätsklinikums Leipzig.

Wir bieten 

Die Kandidatin bzw. der Kandidat arbeitet in einem klinisch orientierten Versorgungsforschungsprojekt mit und wird in quantitative Analysemethoden eingeführt (u.a. deskriptive Statistik, Gruppenvergleiche, Korrelationsanalysen). Die Arbeit mit einem bereits von der Ethikkommission genehmigten Studienprotokoll ermöglicht einen raschen Einstieg in die eigenständige Datenerhebung und -auswertung. Die Vorstellung der Ergebnisse auf einer nationalen oder internationalen Tagung sowie die Veröffentlichung im Rahmen einer Publikation werden angestrebt. Eine Finanzierung durch ein Promotionsstipendium der Fakultät ist möglich.

Wir suchen 

Gesucht wird eine Studentin bzw. ein Student der Humanmedizin mit Interesse an Versorgungsforschung und epidemiologischen Methoden sowie guten Deutsch- und Englischkenntnissen. Für die Dauer der Promotion sind 1-2 Urlaubssemester wünschenswert, jedoch nicht verpflichtend. Erfahrungen im Umgang mit Statistiksoftware sind von Vorteil, jedoch nicht Voraussetzung.

Bewerbung 

Interessierte richten ihre Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf bitte per E-Mail an den unten genannten Kontakt.

Kontakt

PD Dr. med. Skadi Beblo und Dr. med. Christine Viehweger

Universitäres Zentrum für Seltene Erkrankungen Leipzig (UZSEL)

E-Mail: seltene.erkrankun​gen@medizin.uni-leipzig.de

Urologie

Promotionsangebot: Untersuchungen zur Wirkung von Lipoplex-beladenen Oberflächenbeschichtungen für die lokale Verabreichung therapeutischer Nukleinsäuren im Urothelkarzinom

​07.04.2026 | 

Hintergrund und Fragestellung

Wirkstoff-freisetzende Oberflächen (z. B. auf Polymerimplantaten) sind ein vielversprechender Ansatz für die gezielte parenterale Applikation von Tumortherapien in Organen. Der Einsatz von Onkogen spezifischen Nukleinsäuren (z. B. small interfering RNA, siRNA) als Anti-Tumor-Wirkstoffe eröffnet dabei neue Therapiemöglichkeiten. In Kooperation mit dem Institut für Pharmazie arbeitet unsere Arbeitsgruppe an der Entwicklung und Evaluierung einer Polyelektrolyt-Multischicht (PEM), in die Lipidnanopartikel (LNPs; sog. Lipoplexe) als siRNA-Wirkstoffträger eingebettet werden. Die siRNA soll dann über einen längeren Zeitraum zellgesteuert aus der PEM freigesetzt und effektiv in Tumorzellen eingeschleust werden. Die vorgeschlagene Promotionsarbeit ist Teil eines anwendungsorientierten, EU-geförderten Forschungsvorhabens zur Konzeption eines Wirkstoff-beladenen Harnleiterstents zur lokalen Behandlung von Harnleitertumoren. Ziel des Promotionsprojektes ist dabei die Untersuchung der Aufnahme von siRNA-LNPs aus der PEM in Zellen des Urothelkarzinoms und die Charakterisierung der tumoriziden Wirkung. 

Aufgabenstellung

  • Charakterisierung von Interaktionen der PEM mit den Tumorzellen; Untersuchung der zellgesteuerten Freisetzung von siRNA-LNPs in 2D-Kulturen des Urothelkarzinoms 
  • Bestimmung der Eindringtiefe von siRNA-LNPs in 3D-Organoid-Kulturen 
  • Untersuchung der zytotoxischen Effekte in 2D- und 3D-Kulturen 

Methoden

  • Zellkultivierung als Einzelzellschicht und Organoid, Transfektionen 
  • Live Cell Mikroskopie, Fluoreszenzmikroskopie 
  • Molekularbiologische Analysen (RT-PCR, Western Blot) 
  • Zell-basierte Assays 
  • Histologie, Immunohistochemie, Laserscanning-Mikroskopie 
  • Literaturrecherche, Datenanalyse und Präsentation der Ergebnisse (nationale Kongresse) 

Rahmenbedingungen

Zwei Freisemester; Beginn WS26/27; semesterbegleitende Einarbeitung schon vorher möglich 

Bewerbung um die Promotionsförderung der Medizinischen Fakultät wird ausdrücklich unterstützt; alternative Finanzierung über eine SHK-Stelle ist möglich 

Wir suchen

eine:n engagierte:n Doktorand:in mit ernsthaftem Interesse am experimentellen und wissenschaftlichen Arbeiten. Das bestandene Physikum ist Voraussetzung. Wir bieten eine eng betreute Einarbeitung in die unterschiedlichen experimentellen Techniken und die Möglichkeit der wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen einer anwendungsorientierten, klinisch-relevanten Fragestellung. Die Teilnahme an wissenschaftlichen Fachkongressen ist bei uns fester Bestandteil der Promotion. 

Kontakt

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Anfrage an Mandy.Berndt@medizin.uni-leipzig.de​

Leipzig University, Medical Research Center

Head of Research Laboratory

Department of Urology​