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Promotionsangebote

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Forschungsgebiet Neurowissenschaften/Neuropathologie/Neurophysiologie

Promotionsangebot: 

25.09.2026 |Carl-Ludwig-Institut für Physiologie | Experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Neurophysiologie

Projekthintergrund

Geschlechtsspezifische Unterschiede im Gehirn stellen eine hochaktuelle Forschungsrichtung mit großer Relevanz für Gesundheit und Pathophysiologie dar. Ein wichtiges Argument für eine stärkere Fokussierung auf geschlechtsspezifische Biologie ist die asymmetrische Prävalenz, der unterschiedliche Ausbruch und der unterschiedliche Verlauf zahlreicher Erkrankungen, einschließlich Hirnerkrankungen, wobei manche Erkrankungen häufiger bei Männern, andere häufiger bei Frauen auftreten. Trotz intensivierter Forschung verfügen wir nach wie vor nur über begrenzte Erkenntnisse über die weiterreichenden Auswirkungen, die geschlechtsspezifische Unterschiede auf die Funktion des Gehirns haben und welche Konsequenzen sie für Krankheiten und/oder Reaktionen auf therapeutische Behandlungen haben. Die Promotionsarbeit erfolgt im Rahmen eines von der DFG im Schwerpunktprogramm „SEXandGLIA: Sex-dependent mechanisms of neuroglial cell functions in brain health" (SPP 2561) geförderten Projekts zur Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede des Metabolismus von Astrozyten. Im Modellsystem primärer Astrozyten der Maus soll der Einfluss von Geschlechtshormonen auf den Metabolismus der Zellen untersucht werden. Dazu sollen moderne Imaging-Methoden wie genetisch-codierte fluoreszente Nanosensoren für Metabolite eingesetzt werden, welche eine mikroskopische Darstellung der Dynamik von Metaboliten wie z.B. ATP und Glucose in der Zelle ermöglichen. Diese metabolischen Ergebnisse können mit Daten aus parallelen -omics Analysen korreliert werden.

Wir bieten

Wir bieten eine sehr gute Einführung in die Techniken, eine enge Betreuung sowie die Assoziation mit der Graduiertenschule „Neurotune“ zum Austausch mit anderen Doktorand:innen und Wissenschaftler:innen. Die Vorstellung der eigenen Forschungsergebnisse auf einer (inter-)nationalen Tagung und die Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Publikation werden angestrebt. Eine Finanzierung durch ein Promotionsstipendium der Fakultät ist möglich.

Wir suchen

Wir suchen hochmotivierte Medizinstudierende mit echtem Interesse an der Wissenschaft und der Fähigkeit zum selbständigen und zielorientierten Arbeiten. Für die Doktorarbeit sollten zwei Freisemester eingeplant werden.

Bewerbung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf an Prof. Hirrlinger. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Kontakt

Prof. Dr. Johannes Hirrlinger

Telefon: 0341 - 97 15511

E-Mail: johannes.hirrlinger@medizin.uni-leipzig.de

Universität Leipzig, Medizinische Fakultät

Carl-Ludwig-Institut für Physiologie (Abteilung 3)

Liebigstraße 27a

04103 Leipzig ​


Promotionsangebot: Untersuchung von Mechanismen der synaptischen Transmission in verschiedenen kortikalen Arealen

31.07.2024​ | Carl-Ludwig-Institut für Physiologie | AG Schmidt | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Neurophysiologie

Projekthintergrund​

Für den Informationstransfer zwischen kortikalen Neuronen löst der sekundäre Botenstoff Kalzium  die Freisetzung des Neurotransmitters durch Bindung an ein Kalziumsensor-Protein aus. Dieser Vorgang ist unzuverlässig und plastisch. Unterschiede in der Zuverlässigkeit und Plastizität scheinen eine wesentliche Grundlage der unterschiedlichen Funktion von Hirnarealen zu sein. Störungen in diesen Vorgängen führen zu pathophysiologischen Veränderungen. Wir entschlüsseln Grundlagen der synaptischen Transmission und Plastizität auf zellulärer und molekularer Ebene. Dafür nutzen wir fortgeschrittene Techniken wie Patch-Clamp-Elektrophysiologie und Kalzium-Imaging mittels 2 Photonen-Mikroskopie. Details unter https://physiologie.medizin.uni-leipzig.de/?en,id140.
Ein entscheidender Parameter für die Zuverlässigkeit und Plastizität der synaptischen Übertragung ist die Distanz zwischen Kalziumkanälen und Kalziumsensor. Unsere Gruppe hat herausgefunden, dass diese Distanz an Pyramidenzellsynapsen des somatosensorischen Cortex im Laufe der postnatalen Entwicklung enger wird, was die Plastizität der Synapsen verändert (Bornschein et al., Cell Rep. 2019, Front. Synaptic. Neurosci. 2019). Aktuelle Befunde zeigen, dass die Kopplungsdistanz nicht nur vom Entwicklungsgrad, sondern auch von der Funktion bzw. Lage der Synapse (sensorisch, motorisch, kognitiv) abhängig ist (Schwarze, Bornschein et al., in Vorbereitung). Diese Hypothese soll im Rahmen der angebotenen Promotionsarbeit weiter untersucht werden.
Mit Hilfe von Patch-Clamp-Ableitungen soll die synaptische Übertragung zwischen kortikalen Neuronen in verschiedenen Hirnarealen untersucht und deren Mechanismen aufgeklärt werden. Insbesondere sollen die Kurzzeitplastizität, die Freisetzungswahrscheinlichkeit der Synapsen, die Kopplungsdistanz zwischen Kalziumkanal und Kalziumsensor sowie die Expression von Kalziumkanalsubtypen untersucht werden.

​Wir bieten

Wir bieten eine sehr gute Einführung in die Techniken, eine enge Betreuung sowie die Mitgliedschaft in der Graduiertenschule „Brain Dynamics“ zum Austausch mit anderen Doktorand:innen und Wissenschaftler:innen. Die Vorstellung der eigenen Forschungsergebnisse auf einer (inter-)nationalen Tagung und die Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Publikation werden angestrebt. Eine Finanzierung durch ein Promotionsstipendium der Fakultät ist möglich.

Wir suchen

Wir suchen hochmotivierte Medizinstudierende mit echtem Interesse an der Wissenschaft und der Fähigkeit zum selbständigen und zielorientierten Arbeiten. Für die Doktorarbeit sollten zwei Freisemester eingeplant werden.
Ein Schnupperpraktikum wäre im WS 2024/25 und ein Beginn der Laborarbeit wäre ab Februar 2025 möglich.

Bewerbung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf an Frau Dr. Grit Bornschein. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Kontakt

Dr. rer. nat. Grit Bornschein
Telefon: 0341 - 97 15522
E-Mail: grit.bornschein@medizin.uni-leipzig.de

Betreuung der Doktorarbeit

Prof. Dr. rer. nat. Hartmut Schmidt
Telefon: 0341 - 97 15504
E-Mail: hartmut.schmidt@medizin.uni-leipzig.de​
 
Universität Leipzig
Medizinische Fakultät
Carl-Ludwig-Institut für Physiologie​ (Abteilung II)
Liebigstraße 27a
04103 Leipzig​

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Forschungsgebiet Kardiologie

​Promotionsangebot: Molekulare Regulation von IL-1α in kardiometabolischen Erkrankungen: Post-translationale Kontrolle, Immunantwort und HFpEF

08.12.2025 | Forschungslabor Kardiologie, Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit 

Forschungsgebiet

HFpEF ist eine häufige, klinisch relevante Erkrankung ohne etablierte entzündungsspezifische Therapie. Dieses Projekt untersucht, ob Il1a knock-out Mäuse vor der Entstehung einer HFpEF geschützt sind.  Zusätzlich liefert die systematische Analyse der IL-1α-Phosphorylierungsstellen erstmalig Aufschluss, wie sich diese Schlüsselmodifikation auf die Entzündungsprozesse auswirkt. Die Erkenntnisse haben das Potenzial, neue zielgerichtete Therapieansätze zu erschließen – insbesondere, um IL-1α-gerichtete Interventionen von klassischen IL-1β-Blockaden abzugrenzen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Projekthintergrund

Die Arbeitsgruppe Cardiovascular Inflammation (Leitung: Dr. Susanne Gaul), Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig, bietet ab Februar 2026 oder ab SS 2026 eine medizinische Promotionsstelle zur Mitarbeit an einem translationalen Forschungsprojekt an.
Im Mittelpunkt steht die Rolle von IL-1α in Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere in der Regulation von Immunantwort und metabolischen Programmen im Modell der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF). Im Mittelpunkt stehen zellbiologische und molekulare Mechanismen, über die IL-1α Entzündung, metabolische Reprogrammierung und die Gewebeantwort im Herzen steuert.
Ein zentrales Ziel ist die Charakterisierung neu identifizierter IL-1α post-translationaler Modifikationen (Phosphorylierung) und die Analyse, wie diese Modifikationen die Interaktion mit Bindungspartnern, Lipiden, als auch die Freisetzung von IL-1α und die Aktivierung nachgeschalteter inflammatorischer Signalwege beeinflussen. Die Ergebnisse könnten wichtige Hinweise liefern, warum IL-1α in bestimmten kardiometabolischen Erkrankungen eine entscheidende, von IL-1β unabhängige Rolle spielt.

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Methoden

  • Zellkultur, Transfektion von Zelllinien
  • Klonierung und Charakterisierung von IL-1α-Phosphomutanten 
  • Co-Immunpräzipitation und Massenspektrometrie zur Interaktionsanalyse
  • Durchflusszytometrie, Immunfluoreszenz und Mikroskopie
  • Arbeiten im Mausmodell der HFpEF (Probenprozessierung, molekulare Analysen)
  • RNA- und Proteinanalytik (Western Blot, qPCR)​

Wir bieten

Wir bieten Ihnen eine Promotionsstelle ab Februar oder SS 2026 (Dauer: 2 Semester), sowie die Möglichkeit der finanziellen Förderung über ein Stipendium der Fakultät. Des Weiteren bieten wir eine umfassende Einarbeitung, ein kollegiales und unterstützendes Arbeitsumfeld sowie den Zugang zu modernsten Labortechniken und einer hochmodernen Ausstattung in einem erfolgreich etablierten Forschungslabor.  Zudem bekommen Sie die Möglichkeit zur Präsentation der Ergebnisse auf nationalen Kongressen.

Wir suchen​


Wir suchen eine/n Kandidat:in mit Interesse an molekularbiologischer Grundlagenforschung; mit Teamfähigkeit, sowie Bereitschaft zur Einarbeitung in komplexe experimentelle Techniken.
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Bewerbung

Bewerbungen richten Sie bitte an Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de. 

Kontakt

Dr. rer. nat. Susanne Gaul​
Telefon: 0341 - 97 25844
E-Mail: Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)​
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig ​​​


Promotionsangebot: Einfluss von Lipodystrophie-assoziierten LMNA-Mutationen auf die Funktion kardiovaskulärer Zelltypen

17.09.2024 | Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Kardiologie

Projekthintergrund

Die familiäre partielle Lipodystrophie ist eine Fettgewebsverteilungsstörung, die durch verschiedene Genmutationen verursacht werden kann, wobei der Erbgang meist autosomal dominant ist. Unter anderem wurden Mutationen im Lamin A/C kodierenden LMNA-Gen mit Lipodystrophie in Verbindung gebracht. Lamin A/C stabilisiert den Zellkern und spielt eine wichtige Rolle bei der DNA-Reparatur. Neben der Lipodystrophie wurden LMNA-Mutationen auch bei anderen Erkrankungen wie der dilatativen Kardiomyopathie oder dem Hutchinson-Gilford-Syndrom als ursächlich identifiziert.

Bei Patienten mit angeborener Lipodystrophie können verschiedene kardiovaskuläre Begleiterkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK) auftreten. Der koronaren Herzkrankheit gehen Atherosklerose und Störungen der Endothelfunktion voraus. Ziel der Dissertation ist es, den Einfluss verschiedener Lipodystrophie-assoziierter Mutationen des LMNA-Gens auf die Identität und Funktion verschiedener kardiovaskulärer Zelltypen zu untersuchen. Dabei werden die jeweiligen Mutationen mittels modifizierter mRNA in die Zellen eingebracht Neben mRNA-Transfer und Zellkulturexperimenten werden verschiedene molekularbiologische und biochemische Methoden wie RNA-Extraktion, reverse Transkription, qPCR, Immunfluoreszenz, Durchflusszytometrie und Immunblotting eingesetzt. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Arbeitsgruppentreffen Präsentations- und Diskussionsfähigkeiten trainiert.

Das Projekt ist eine Kooperation mit der Klinik für Endokrinologie des Universitätsklinikums Leipzig. Für die Dauer der Promotion sollten zwei Urlaubssemester eingeplant werden. Bei einer möglichen Beantragung eines Stipendiums sind wir gern unterstützend tätig. Ziel ist es, die Ergebnisse auf Kongressen zu präsentieren und die Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen abzuschließen.

Wir bieten

  • Präsentation der Ergebnisse auf Kongressen wird angestrebt
  • Unterstützung bei der Beantragung eines Promotionsstipendiums
  • Abschluss der Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen

Wir suchen

  • Student:in der Humanmedizin
  • Bereitschaft für zwei Urlaubssemester

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an den u. g. Kontakt.

Kontakt

PD Dr. Jes-Niels Boeckel
Telefon: 0341 - 97 25849
E-Mail: Jes-Niels.Boeckel@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig​

Forschungsgebiet Kinder- und Jugendmedizin

Promotionsangebot: MD Project: Functional Characterization of a Novel Gene Associated with a neuromuscular disorder​

20.08.2025
 | Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Molekulare Biologie

Projekthintergrund​ / Project Description

This MD project focuses on the investigation of a newly identified genetic variant in the gene ACTR1A, which is associated with developmental delay and neuromuscular disorder. It is part of a TransCampus collaboration between the Institute of Clinical Genetics, University Hospital Dresden (UKD) and the Center for Pediatric Research, Leipzig University.

The project involves molecular laboratory work in cell models and patient-derived fibroblasts to test and functionally analyze the genetic variant. A postdoctoral researcher will provide supervision, especially in the interpretation of experimental results and preparation of the scientific publication. The main work location will be Leipzig. 
​Project start: September 2025

​Wir bieten / What we offer

  • Exciting translational research at the interface of clinical genetics and molecular biology
  • ​Hands-on training in molecular biology methods (e.g. cell culture, functional assays)
  • Close supervision and mentoring by a postdoctoral researcher
  • Opportunities for further training (Weiterbildung)
  • Participation in national and international conferences (e.g. GfH, ESHG)
  • Possibility to conduct the project during a dedicated 1-year research break ("Forschungsjahr")

​Wir suchen / What you bring

  • High motivation and strong interest in genetics and molecular biology
  • Reliability, organizational skills, and the ability to work both independently and in a team
  • Good communication skills in English
  • Basic laboratory experience is an advantage, but not required

​Kontakt/ Contact

For further information and applications (please include CV), please contact:

​PD Dr. rer. nat. Antje Garten: antje.garten@medizin.uni-leipzig.de
Dr. rer. nat. Sylvia Hütter: sylvia.huetter@ukdd.de


Forschungsgebiet Leberforschung

Promotionsangebot

Ab sofort |Sächsicher Inkubator für Klinische Translation (SIKT) | Experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Leberforschung

Projekthintergrund

Thema:
Bilanzierung des Lipidstoffwechsels in einem humanen 3D-Hepatozytenmodell mit funktionellen Gallenkanälchen

Hintergrund
Die Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist durch eine vermehrte Aufnahme und Speicherung von Fettsäuren in Hepatozyten gekennzeichnet. Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe zeigen jedoch, dass die Triglyzeridsynthese die Menge der von steatotischen primären humanen Hepatozyten (PHH) aufgenommenen Fettsäuren nicht vollständig erklärt [1]. Wo ein Teil dieser Fettsäuren verbleibt und welche Rolle dabei alternative Stoffwechsel- und Sekretionswege spielen, ist bislang ungeklärt.

Ein humanes 3D-Sandwich-Kulturmodell mit funktionellen Gallenkanälchen ermöglicht es, diese metabolische Lücke systematisch zu untersuchen und das Schicksal freier Fettsäuren von der intrazellulären Speicherung bis zur Sekretion zu verfolgen.

Zielsetzung der Arbeit 

Ziel der Doktorarbeit ist eine quantitative Bilanzierung des Fettsäurestoffwechsels in steatotischen humanen Hepatozyten. Dabei sollen Aufnahme, intrazelluläre Speicherung und metabolische Umwandlung sowie die basolaterale und kanalikuläre Sekretion von Lipiden untersucht werden. werden. Hierdurch sollen bislang nicht erfasste Stoffwechselwege identifiziert und ihr möglicher Beitrag zur metabolischen Adaptation bei Steatose charakterisiert werden.

Arbeitsprogramm (kompakt)

  1. Kultivierung primärer humaner Hepatozyten (PHH) im 3D-Sandwich-Modell und Induktion einer metabolischen Lipidbelastung
  2. Quantitative Untersuchung der Aufnahme, intrazellulären Speicherung und metabolischen Verwertung freier Fettsäuren
  3. Analyse der basolateralen und kanalikulären Lipidsekretion unter Kontroll- und Steatosebedingungen
  4. Probengewinnung für Lipidomanalysen

 

Methoden (voraussichtlich)

3D-Sandwich-Kultur primärer humaner Hepatozyten • FFA-induzierte Lipidbelastung • Lipid- und Immunfluoreszenzfärbungen • RT-qPCR • Western Blot • Viabilitätsassays

Wir bieten

Die Arbeit wird in der AG Seehofer/Damm unter der direkten Betreuung von Anna Stilkerich, Assistenzärztin und Clinician Scientist, durchgeführt. Eine strukturierte Einarbeitung und Unterstützung bei der experimentellen Durchführung und Datenauswertung durch das Team der Arbeitsgruppe ist gewährleistet.

Wir suchen

Wir suchen einen/eine motivierte/n Doktorand/in mit Interesse an einer experimentellen Doktorarbeit und der Bereitschaft, 2 Freisemester dafür zu nehmen. 

Bewerbung

Bewerbungen gerne via Email an Anna Stilkerich senden.

Kontakt

Anna Stilkerich, Assisstenzärztin & Clinician Scientist

anna.stilkerich@medizin.uni-leipzig.de

 Literatur:

[1] Stilkerich A, Schicht G, Seidemann L, Hänsel R, Friebel A, Hoehme S, Seehofer D, Damm G. Cell Homeostasis or Cell Death-The Balancing Act Between Autophagy and Apoptosis Caused by Steatosis-Induced Endoplasmic Reticulum (ER) Stress. Cells. 2025;14(6). DOI:10.3390/cells14060449​


Promotionsangebot

01.10.2026 |Sächsicher Inkubator für Klinische Translation (SIKT) | Experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Leberforschung

Projekthintergrund

Thema:
Einfluss bioaktiver Lipide auf die zelluläre Stressantwort in humanen Hepatozyten

Hintergrund
Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankungen (MASLD) sind durch eine vermehrte Lipidakkumulation in Hepatozyten gekennzeichnet, die mit Störungen der Homöostase des endoplasmatischen Retikulums (ER) und einer Aktivierung der unfolded protein response (UPR) verbunden ist [1]. Bioaktive Lipide könnten dabei nicht nur eine Folge des veränderten Stoffwechsels darstellen, sondern die metabolische Stressantwort von Hepatozyten maßgeblich beeinflussen.

In Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe wurden erste Hinweise darauf gewonnen, dass ausgewählte bioaktive Lipide den Lipidmetabolismus und die ER-Stressantwort beeinflussen. Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen steatotischen und nicht-steatotischen Zellen sowie eine ausgeprägte interindividuelle Variabilität in primären humanen Hepatozyten (PHH). Diese Befunde bilden den Ausgangspunkt der Doktorarbeit.

Zielsetzung der Arbeit 

Ziel der Doktorarbeit ist die systematische Validierung der beobachteten Effekte bioaktiver Lipide auf die ER-Stressantwort humaner Hepatozyten. Hierzu werden die Befunde in verschiedenen HepaFH-Klonen sowie einem größeren PHH-Donorkollektiv untersucht, wobei insbesondere Steatose und Geschlecht als mögliche Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Zentrale Veränderungen der ER-Stress-/UPR-Antwort und des Lipidstoffwechsels werden auf RNA- und Proteinebene charakterisiert.

Arbeitsprogramm (kompakt)

  1. Kultivierung und Induktion der Lipidakkkumulation von HepaFH-Zellen und primären humanen Hepatozyten im 3D-Sandwich-Modell
  2. Untersuchung der Effekte ausgewählter bioaktiver Lipide in verschiedenen HepaFH-Klonen
  3. Validierung in einem größeren PHH-Donorkollektiv unter Berücksichtigung von Steatose und Geschlecht
  4. Charakterisierung der ER-Stress-/UPR-Antwort und des Lipidstoffwechsels auf RNA- und Proteinebene

 Methoden (voraussichtlich)

3D-Sandwich-Kultur von PHH und HepaFH-Zellen • FFA-induzierte Lipidbelastung • Lipid- und Immunfluoreszenzfärbungen • RT-qPCR • Western Blot • Viabilitätsassays

Wir bieten

Wir bieten eine experimentelle medizinische Doktorarbeit. Das Projekt ist in Umfang und Endpunktzahl auf den zeitlichen Rahmen einer medizinischen Doktorarbeit zugeschnitten. Eine strukturierte Einarbeitung in Zellkulturtechniken und molekularbiologische Methoden ist vorgesehen. Die Arbeit wird in der Arbeitsgruppe von Dr. Georg Damm durchgeführt.

Wir suchen

Wir suchen einen/eine motivierte/n Doktorand/in mit Interesse an einer experimentellen Doktorarbeit und der Bereitschaft, 2 Freisemester dafür zu nehmen. 

Bewerbung

Bewerbungen gerne an Dr. Georg Damm senden.

Kontakt

Dr. rer. nat. Georg Damm                                                      

Telefon: 0341 - 97 39656                                         

E-Mail: georg.damm@medizin.uni-leipzig.de

Sächsicher Inkubator für Klinische Translation (SIKT)                 

Arbeitsgruppe Prof. Seehofer / Dr. Georg Damm

Philipp-Rosenthal-Str. 55

04103 Leipzig ​


Promotionsangebot

01.10.2026 |Sächsicher Inkubator für Klinische Translation (SIKT) | Experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Leberforschung

Projekthintergrund

Thema:
Einfluss der Steatose auf die wachstumsfaktor- und zytokinabhängige Regeneration primärer humaner Hepatozyten

Hintergrund
Die Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist durch eine vermehrte Lipidakkumulation in Hepatozyten gekennzeichnet, die zentrale Zellfunktionen und die Fähigkeit der Leber zur Regeneration beeinflussen kann [1]. Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe weisen darauf hin, dass der Steatosegrad mit Veränderungen der proliferativen Kompetenz humaner Hepatozyten verbunden ist.
Die Regeneration der Leber wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Wachstumsfaktoren und inflammatorischen Signalen gesteuert [2]. Ob und wie Steatose die Reaktion humaner Hepatozyten auf diese regenerativen Stimuli verändert, ist bislang nur unzureichend verstanden. Ein etabliertes humanes Steatosemodell mit primären humanen Hepatozyten (PHH) ermöglicht es, diese Zusammenhänge unter kontrollierten Bedingungen zu untersuchen.

Zielsetzung der Arbeit 

Ziel der Doktorarbeit ist es, den Einfluss der Steatose auf die regenerative Kompetenz von PHH zu untersuchen. Hierzu soll die proliferative Antwort nicht-steatotischer und steatotischer PHH auf die Wachstumsfaktoren HGF und EGF sowie die inflammatorischen Zytokine IL-6 und TNF-α vergleichend charakterisiert werden. Dabei soll insbesondere untersucht werden, ob Steatose die Sensitivität und das Antwortverhalten der Hepatozyten gegenüber regenerativen Signalen verändert.

Arbeitsprogramm (kompakt)

  1. Kultivierung PHH und Etablierung von Kontroll- und Steatosebedingungen mittels free fatty acid (FFA)-induzierter Lipidbelastung
  2. Stimulation nicht-steatotischer und steatotischer PHH mit HGF/EGF sowie IL-6 und TNF-α
  3. Charakterisierung der proliferativen/regenerativen Antwort sowie Kontrolle von Steatosegrad, Zellzustand und Viabilität
  4. Vergleich der Reaktionsmuster verschiedener humaner Donoren und Gewinnung ausgewählter Proben für weiterführende molekulare Analysen

Methoden (voraussichtlich)

Kultur PHH • FFA-induzierte Lipidbelastung • Stimulation mit Wachstumsfaktoren und Zytokinen • Proliferations- und Viabilitätsassays • Lipid- und Immunfluoreszenzfärbungen • quantitative Fluoreszenzmikroskopie • RT-qPCR • Western Blot • Probengewinnung für weiterführende Single-Cell-Analysen

Wir bieten

Wir bieten eine experimentelle medizinische Doktorarbeit. Das Projekt ist in Umfang und Endpunktzahl auf den zeitlichen Rahmen einer medizinischen Doktorarbeit zugeschnitten. Eine strukturierte Einarbeitung in Zellkulturtechniken und molekularbiologische Methoden ist vorgesehen. Die Arbeit wird in der Arbeitsgruppe von Dr. Georg Damm durchgeführt.

Wir suchen

Wir suchen einen/eine motivierte/n Doktorand/in mit Interesse an einer experimentellen Doktorarbeit und der Bereitschaft, 2 Freisemester dafür zu nehmen. 

Bewerbung

Bewerbungen gerne via Email an Dr. Georg Damm senden.

Kontakt

Dr. rer. nat. Georg Damm                             

Telefon: 0341 - 97 39656                                

E-Mail: georg.damm@medizin.uni-leipzig.de

Sächsicher Inkubator für Klinische Translation (SIKT)             

Arbeitsgruppe Prof. Seehofer / Dr. Georg Damm

Philipp-Rosenthal-Str. 55

04103 Leipzig