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Promotionsangebote

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Forschungsgebiet Neurowissenschaften/Neuropathologie/Neurophysiologie

​​Promotionsangebot/ MD Thesis offer: Characterization of pathomechanisms in CST3 associated Leukodystrophy in an iPSC derived model system

10.01.2025 | Klinik und Poliklinik für NeurologieClinic of Neurology | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit / Medical/experimental doctoral thesis

Forschungsgebiet/ Field of Research

Neurologie/ Neurology

Projekthintergrund/ Background of the project

Our research group, "Leukodystrophies and Rare Myelin Disorders" is part of the Department of Neurology at University Hospital Leipzig. We aim to deepen the understanding of hereditary leukodystrophies—rare genetic diseases that affect the cerebral white matter. The underlying pathomechanisms are investigated at the cellular and molecular levels using human biosamples and animal models.

We work in close collaboration with the leukodystrophy outpatient clinic at University Hospital Leipzig, which provides exceptional care to an outstanding cohort of adult patients with hereditary leukodystrophies. Through various national and international partnerships, our group is connected with leading scientists in the field. You will be part of a highly motivated, international research team with extensive expertise in genetic white matter diseases.

CST3-associated leukodystrophy is a newly identified adult-onset genetic white matter disease, characterized by hemiplegic migraine and premature neurodegeneration. This disease was recently described by our research group. As part of this project, you will participate in a study aimed at characterizing the molecular pathomechanisms of this disease using cell culture systems derived from patients' induced pluripotent stem cells.

Wir bieten/ What we offer

The candidate will be responsible for establishing and maintaining iPSC derived cell cultures as in vitro models, which will subsequently be analyzed using various laboratory techniques, including qPCR, immunostaining, fluorescence/confocal microscopy, ELISA, Western blot, and flow cytometry (FACS).

Work with the iPSC cell culture system will involve large-scale expansion and cryopreservation, characterization of pluripotency in cell lines, differentiation into iPSC-derived astrocytes, and functional characterization of astrocyte cultures through various in vitro assays. Additionally, the student will develop expertise in data visualization, statistical analysis, and presentation of results. We are a highly motivated international team with extensive expertise in the field of rare white matter diseases and strong national and international collaborations. We offer interdisciplinary supervision for planning, conducting, and analyzing data as part of an MD thesis.

Wir suchen/ What we are looking for

We are seeking a highly motivated student (MD or MSc) who is willing to dedicate at least two full semesters, after a period of training, to this position. This commitment is essential for the successful development of the project and will ensure that the student gains valuable skills in bench work. While we are unable to offer a salary, we can assist you in applying for scholarships to cover the research semesters.

Bewerbung/ Application

Interessierte setzen sich bitte mit Motivationsschreiben und Lebenslauf direkt mit Caroline Bergner oder Luqman Abid in Verbindung (Details unten). Englisch ist für die meisten arbeitsrelevanten Themen erforderlich. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Interested students can get in touch directly with Caroline Bergner or Luqman Abid (details below). English is necessary for most work-related topics. We are looking forward to receiving your questions or applications.

Kontakt/ Contact

Dr. med. Caroline Bergner                                                         Luqman Chaudhry Abid
Telefon: 0341 - 97 11747                                                         Phone: 0341 - 97 25890
E-Mail:  Caroline.Bergner@medizin.uni-leipzig.de                         Chaudhry.Abid@medizin.uni-leipzig.de
Klinik und Poliklinik für Neurologie                                              Clinic of Neurology
Arbeitsgruppe „Leukodystrophien und                                          Research group "Leukodystrophies
seltene Myelinerkrankungen"                                                      and Rare Myelin Disorders"
Liebigstraße 20a
04103 Leipzig ​​​


Promotionsangebot: Untersuchung von Mechanismen der synaptischen Transmission in verschiedenen kortikalen Arealen

31.07.2024​ | Carl-Ludwig-Institut für Physiologie | AG Schmidt | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Neurophysiologie

Projekthintergrund​

Für den Informationstransfer zwischen kortikalen Neuronen löst der sekundäre Botenstoff Kalzium  die Freisetzung des Neurotransmitters durch Bindung an ein Kalziumsensor-Protein aus. Dieser Vorgang ist unzuverlässig und plastisch. Unterschiede in der Zuverlässigkeit und Plastizität scheinen eine wesentliche Grundlage der unterschiedlichen Funktion von Hirnarealen zu sein. Störungen in diesen Vorgängen führen zu pathophysiologischen Veränderungen. Wir entschlüsseln Grundlagen der synaptischen Transmission und Plastizität auf zellulärer und molekularer Ebene. Dafür nutzen wir fortgeschrittene Techniken wie Patch-Clamp-Elektrophysiologie und Kalzium-Imaging mittels 2 Photonen-Mikroskopie. Details unter https://physiologie.medizin.uni-leipzig.de/?en,id140.
Ein entscheidender Parameter für die Zuverlässigkeit und Plastizität der synaptischen Übertragung ist die Distanz zwischen Kalziumkanälen und Kalziumsensor. Unsere Gruppe hat herausgefunden, dass diese Distanz an Pyramidenzellsynapsen des somatosensorischen Cortex im Laufe der postnatalen Entwicklung enger wird, was die Plastizität der Synapsen verändert (Bornschein et al., Cell Rep. 2019, Front. Synaptic. Neurosci. 2019). Aktuelle Befunde zeigen, dass die Kopplungsdistanz nicht nur vom Entwicklungsgrad, sondern auch von der Funktion bzw. Lage der Synapse (sensorisch, motorisch, kognitiv) abhängig ist (Schwarze, Bornschein et al., in Vorbereitung). Diese Hypothese soll im Rahmen der angebotenen Promotionsarbeit weiter untersucht werden.
Mit Hilfe von Patch-Clamp-Ableitungen soll die synaptische Übertragung zwischen kortikalen Neuronen in verschiedenen Hirnarealen untersucht und deren Mechanismen aufgeklärt werden. Insbesondere sollen die Kurzzeitplastizität, die Freisetzungswahrscheinlichkeit der Synapsen, die Kopplungsdistanz zwischen Kalziumkanal und Kalziumsensor sowie die Expression von Kalziumkanalsubtypen untersucht werden.

​Wir bieten

Wir bieten eine sehr gute Einführung in die Techniken, eine enge Betreuung sowie die Mitgliedschaft in der Graduiertenschule „Brain Dynamics“ zum Austausch mit anderen Doktorand:innen und Wissenschaftler:innen. Die Vorstellung der eigenen Forschungsergebnisse auf einer (inter-)nationalen Tagung und die Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Publikation werden angestrebt. Eine Finanzierung durch ein Promotionsstipendium der Fakultät ist möglich.

Wir suchen

Wir suchen hochmotivierte Medizinstudierende mit echtem Interesse an der Wissenschaft und der Fähigkeit zum selbständigen und zielorientierten Arbeiten. Für die Doktorarbeit sollten zwei Freisemester eingeplant werden.
Ein Schnupperpraktikum wäre im WS 2024/25 und ein Beginn der Laborarbeit wäre ab Februar 2025 möglich.

Bewerbung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf an Frau Dr. Grit Bornschein. Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Kontakt

Dr. rer. nat. Grit Bornschein
Telefon: 0341 - 97 15522
E-Mail: grit.bornschein@medizin.uni-leipzig.de

Betreuung der Doktorarbeit

Prof. Dr. rer. nat. Hartmut Schmidt
Telefon: 0341 - 97 15504
E-Mail: hartmut.schmidt@medizin.uni-leipzig.de​
 
Universität Leipzig
Medizinische Fakultät
Carl-Ludwig-Institut für Physiologie​ (Abteilung II)
Liebigstraße 27a
04103 Leipzig​


Promotionsangebot: Histopathologische Charakterisierung neuer Modelle für transplantierbare genetische Erkrankungen der weißen Substanz [English here]

12.02.2024 | Klinik und Poliklinik für Neurologie | AG Leukodystrophien und seltene Myelinerkrankungen | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Neurologie

Projekthintergrund

Unsere Forschungsgruppe "Leukodystrophien und seltene Myelinstörungen" ist Teil der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig. Unsere Forschung zielt auf ein besseres Verständnis der hereditären Leukodystrophien ab. Die zugrundeliegenden Pathomechanismen werden auf zellulärer und molekularer Ebene unter Verwendung menschlicher Biomaterialien und Tiermodelle untersucht. Unser besonderes Interesse gilt den Leukodystrophien, die in erster Linie Mikrogliazellen betreffen und die durch hämatopoetische Stammzelltransplantation behandelt werden können. Andere Projekte, die sich mit Pathomechanismen befassen, an denen Proteine/Signalwege beteiligt sind, die für neuropsychiatrische Erkrankungen relevant sind, werden ebenfalls entwickelt. Wir arbeiten eng mit der Leukodystrophie-Ambulanz am Universitätsklinikum Leipzig zusammen, wo eine bedeutende Kohorte erwachsener Patienten mit erblichen Leukodystrophien betreut wird. Durch zahlreiche nationale und internationale Kooperationen ist die Arbeitsgruppe mit führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet vernetzt. Sie werden in einem hochmotivierten internationalen Forschungsteam mit außergewöhnlicher Expertise auf dem Gebiet der genetischen Erkrankungen der weißen Substanz arbeiten.

Im Rahmen dieses Projekts wird ein neuartiges Mausmodell für hereditäre Leukodystrophien durch verschiedene phänotypische und morphologische Untersuchungstechniken charakterisiert. Seine Anwendbarkeit zur Modellierung krankheitsrelevanter Pathomechanismen wird untersucht.

Wir bieten

Sie werden an der Erstellung und Pflege von Zellkulturen als In-vitro-Modelle arbeiten, die anschließend mit verschiedenen Labortechniken analysiert werden, darunter qPCR, Immunfärbungen, Fluoreszenz-/Konfokalmikroskopie, ELISA und Western Blot. Die Charakterisierung von In-vivo-Modellen, gefolgt von der Analyse von Pathomechanismen im Zusammenhang mit Leukodystrophien, wird Teil der Aktivitäten sein. Darüber hinaus sollen Sie Fachkenntnisse in der Visualisierung, statistischen Analyse und Präsentation der gewonnenen Daten entwickeln.

Wir sind ein hoch motiviertes internationales Team mit herausragender Expertise auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen der weißen Substanz und nationalen und internationalen Kooperationen. Wir bieten interdisziplinäre Betreuung bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Daten im Rahmen einer Doktorarbeit.

Wir suchen

Wir suchen eine:n hochmotivierte:n Studierende:n (Staatsexamen oder Master) mit der Bereitschaft, sich nach einer Einarbeitungszeit mindestens ein Semester lang ausschließlich dieser Position zu widmen, was für eine angemessene Entwicklung des Projekts erforderlich ist.

Für die meisten arbeitsrelevanten Themen sind gute Englischkenntnisse erforderlich.

Bewerbung

Interessierte setzen sich bitte mit Motivationsschreiben und Lebenslauf direkt mit Caroline Bergner in Verbindung (Details unten). Wir freuen uns auf Ihre Fragen oder Bewerbungen.

Kontakt

Dr. med. Caroline Bergner                                              Alireza Moein Alsadat
Telefon: 0341 - 97 11747                                              0341 - 97 25890
E-Mail: Caroline.Bergner@medizin.uni-leipzig.de​               Alireza.Moein@medizin.uni-leipzig.de
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Liebigstraße 20a​​​

Forschungsgebiet Chirurgie/Neurochirurgie

Prootionsangebot: Untersuchung der Wirksamkeit von Carnosin und Metformin​ zur Behandlung von Glioblastomen​

29.10.2025 | Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie | Experimentelle Doktorarbeit 

Projekthintergrund

Carnosin und Metformin sind vielversprechende Wirkstoffe, die aktuell zur Behandlung von Glioblastomen in präklinischen und klinischen Studien erprobt werden. Die genaue Wirkung beider Substanzen ist jedoch nicht vollständig geklärt und verlässliche Biomarker für die Stratifizierung von Patienten werden dringend benötigt. Unser Labor hat bereits weitreichende Erfahrung mit der Erforschung beider Substanzen.  
Allgemein können die Kulturbedingungen während Wirksamkeitsversuchen deren Ergebnisse stark beeinflussen. Insbesondere die verwendeten Kulturmedien und die Anordnung der Zellen als Einzelzellschicht oder als 3D-Kultur spielen dabei eine maßgebliche Rolle.     
Es soll daher der Einfluss dieser Parameter auf die Wirksamkeit von Carnosin und Metformin gegen Glioblastome untersucht werden. 

Ihre Aufgaben: 

  • Kultivierung von Glioblastomzellen als Einzelzellschicht und Sphäroid
  • Wirksamkeitstests mittels zell-basierter Assays (Life Cell Imaging)
  • Analyse und Darstellung von wissenschaftlichen Daten​​

Ihr Profil:​​

  • StudentIn der Humanmedizin
  • Starkes Interesse an experimenteller Forschung
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Zuverlässigkeit und gutes Zeitmanagement

Wir bieten:

  • Arbeit mit sehr moderner Laborausstattung
  • Umfassende Betreuung der wissenschaftlichen Arbeit
  • Flexible Arbeitszeiten im Rahmen der Gleitzeit
  • Beteiligung an wissenschaftlichen Publikationen
  • Unterstützung bei Bewerbung auf Förderung

Zeitrahmen:​

Eintrittstermin: nach Absprache, bevorzugt ab 01.04.2026 ​

Zwei Semester in Vollzeit. 

Kontakt: 

Senden Sie bitte ein kurzes Anschreiben mit Lebenslauf an
Christoph.Bach@medizin.uni-leipzig.de


​Promotionsangebot: Untersuchung krebsspezifischer Proliferationssignaturen und Integrin-modulierender Therapeutika beim Leberzellkarzinom

05.03.2025 Bereich Hepatobiliäre Chirurgie & Viszerale Transplantation/ Forschungslabor am SIKT | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Chirurgie (Hepatobiliäre und Transplantationschirurgie)

Projekthintergrund

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist die häufigste primäre bösartige Erkrankung der Leber und eine der Hauptursachen für die krebsbedingte Sterblichkeit weltweit. Mit der zunehmenden Prävalenz der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) ist mit einem dramatischen Anstieg der HCC-Fälle zu rechnen. Dies stellt einzigartige diagnostische und therapeutische Herausforderungen dar, da solche Tumore oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt werden. Das Fortschreiten des HCC geht mit deutlichen Stoffwechselveränderungen einher, wie dem Warburg-Effekt und der Überexpression fötaler Stoffwechselgene wie Hexokinase 2 (HK2), die mit einer schlechten Prognose korrelieren [1]. Darüber hinaus spielen Integrine als wichtige Vermittler von Zell-Matrix-Interaktionen eine zentrale Rolle bei der vaskulären Invasion, Metastasierung und Chemoresistenz bei HCC. Ein Eingriff in diese Signalwege könnte die therapeutische Wirksamkeit verbessern. Innovative Ansätze, bei denen die Erstellung von Stoffwechselprofilen mit neuartigen therapeutischen Strategien kombiniert wird, wie z. B. die Verwendung von Integrin-gerichteten Desintegrinen aus Schlangengiften, könnten entscheidende Einblicke in die Biologie des HCC liefern und die Behandlungsergebnisse verbessern [2].

[1] Schicht G, Seidemann L, Haensel R, Seehofer D, Damm G. Critical Investigation of the Usability of Hepatoma Cell Lines HepG2 and Huh7 as Models for the Metabolic Representation of Resectable Hepatocellular Carcinoma. Cancers, Aug 2022, 4(17), 4227

[2] Schicht G, Scheffschick A, Seidemann L, Matz-Soja M, Berg T, Seehofer D, Damm G; Snake venom disintegrins as potential chemotherapeutic amplifiers in the treatment of liver cancer, 2025, unpublished results

Aufgabenstellung

  1. Proliferations-Signaturen: Charakterisierung der Proliferations-Signatur primärer menschlicher Hepatozyten (PHH) und sich regenerierender primärer menschlicher Hepatozyten (HepaFH3) [3] von tumorassoziierten Signaturen bei HCC.
  2. Integrin-Profilierung: Charakterisierung der Integrin-Expression und -Aktivität in HCC und regenerierenden Leberzellen, Identifizierung von Integrinen, die mit Tumorprogression und Chemoresistenz in Verbindung stehen.
  3. Therapeutische Modulation: Untersuchung des Potenzials von Integrin-modulierenden Desintegrinen aus Schlangengiften zur Verbesserung der Wirksamkeit von Sorafenib, einer häufig verwendeten HCC-Behandlung.

[3] Scheffschick A, Babel J, Sperling S, Nerusch J, Herzog N, Seehofer D, Damm G. Primary-like Human Hepatocytes Genetically Engineered to Obtain Proliferation Competence as a Capable Application for Energy Metabolism Experiments in In Vitro Oncologic Liver Models. Biology, Aug 2022, 11(8), 1195.

Methoden

Zur Untersuchung dieser Fragestellungen werden HCC-Zelllinien, primäre humane Hepatozyten und primäre Hepatomzellen genutzt. Die Analyse erfolgt mittels RT-qPCR, Western Blot, Durchflusszytometrie und Viabilitätsassays zur Bewertung von Stoffwechselwegen, Integrin-Aktivität und Medikamentenwirkung.

Zeitrahmen

Aufgrund des experimentellen Aufwands sollten mindestens zwei Urlaubssemester für die Durchführung eingeplant werden.

Kontakt

Dr. rer. nat. Georg Damm
Telefon: 0341 - 97 11747
E-Mail: Georg.Damm@medizin.uni-leipzig.de
Bereich für Hepatobiliäre Chirurgie und Viszerale Transplantation
Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Forschungslabor am SIKT
Philipp-Rosenthal-Straße 55
04103 Leipzig​​

Forschungsgebiet Kardiologie

Promotionsangebote an der Universitätsklinik für Kardiologie am Herzzentrum Leipzig

08.01.2026

Das Forscherinnen-Team der kardiologischen Grundlagenforschung am Herzzentrum Leipzig forscht zu Pathomechanismen kardio-vaskulärer Erkrankungen in verschiedenen Modellsystemen und Humanproben. Wer im Labor unterschiedliche Techniken der Zellkultur und Molekularbiologie erlernen und eine Promotionsarbeit anfertigen möchte, kann mit uns zu folgenden Themengebieten und Forschungsprojekten ins Gespräch kommen:

Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF)                  

E​influss von Östrogen auf die Pathogenese der HFpEF
Östrogen und Arginin- sowie NO-Stoffwechsel
Darm-Mikrobiom bei HFpEF
Veränderungen im Zytoskelett der Kardiomyozyten bei HFpEF

 

fibrotisch-kalzifizierende Aortenklappenerkrankung (FCAVD)

Mikroplastik in verkalkten Aortenklappen
Hormonresponsivität und -metabolismus in Herzklappenzellen
Hormonelle Regulation des mechano-sensitiven Proteins Fibin in Herzklappen/-zellen
Die Rolle der sekretorischen Phospholipase Gruppe IIA bei Inflammation und Lipidmetabolismus

​kardiogener Schock nach akutem Myokardinfarkt (AMI-CS)

Wirkung von Biomarkern die bei AMI-CS prädiktiv für die Mortalität sind auf die Biologie der Zellen des kardio-vaskulären Systems
Therapeutische Beeinflussung der Entzündungsreaktion nach AMI-CS

 

Wir bieten:

  • Eine umfangreiche Einarbeitung und ein unterstützendes Arbeitsumfeld
  • Den Zugang zu modernen Labortechniken in einem erfolgreich etablierten Forschungslabor
  • Abwechslungsreiche Labortechniken (wissenschaftliche Methoden, Datenauswertung und -präsentation, Statistik)
  • Ein Beginn ist jederzeit oder nach individueller Absprache möglich

     

    ​Wir suchen:

Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin die:
  • Interesse an molekularbiologischer Grundlagenforschung haben
  • Teamfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten schätzen 


Interessierte senden ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf bitte an:

Petra.buettner@medizin.uni-leipzig.de

Gemeinsam können wir dann ein geeignetes Thema oder auch eigene Ideen besprechen und ein individuelles Projekt entwickeln. 


Promotionsangebot: Molekulare Regulation von IL-1α in kardiometabolischen Erkrankungen: Post-translationale Kontrolle, Immunantwort und HFpEF

08.12.2025 | Forschungslabor Kardiologie, Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische/experimentelle Doktorarbeit 

Forschungsgebiet

HFpEF ist eine häufige, klinisch relevante Erkrankung ohne etablierte entzündungsspezifische Therapie. Dieses Projekt untersucht, ob Il1a knock-out Mäuse vor der Entstehung einer HFpEF geschützt sind.  Zusätzlich liefert die systematische Analyse der IL-1α-Phosphorylierungsstellen erstmalig Aufschluss, wie sich diese Schlüsselmodifikation auf die Entzündungsprozesse auswirkt. Die Erkenntnisse haben das Potenzial, neue zielgerichtete Therapieansätze zu erschließen – insbesondere, um IL-1α-gerichtete Interventionen von klassischen IL-1β-Blockaden abzugrenzen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Projekthintergrund

Die Arbeitsgruppe Cardiovascular Inflammation (Leitung: Dr. Susanne Gaul), Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig, bietet ab Februar 2026 oder ab SS 2026 eine medizinische Promotionsstelle zur Mitarbeit an einem translationalen Forschungsprojekt an.
Im Mittelpunkt steht die Rolle von IL-1α in Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere in der Regulation von Immunantwort und metabolischen Programmen im Modell der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF). Im Mittelpunkt stehen zellbiologische und molekulare Mechanismen, über die IL-1α Entzündung, metabolische Reprogrammierung und die Gewebeantwort im Herzen steuert.
Ein zentrales Ziel ist die Charakterisierung neu identifizierter IL-1α post-translationaler Modifikationen (Phosphorylierung) und die Analyse, wie diese Modifikationen die Interaktion mit Bindungspartnern, Lipiden, als auch die Freisetzung von IL-1α und die Aktivierung nachgeschalteter inflammatorischer Signalwege beeinflussen. Die Ergebnisse könnten wichtige Hinweise liefern, warum IL-1α in bestimmten kardiometabolischen Erkrankungen eine entscheidende, von IL-1β unabhängige Rolle spielt.

Methoden

  • Zellkultur, Transfektion von Zelllinien
  • Klonierung und Charakterisierung von IL-1α-Phosphomutanten 
  • Co-Immunpräzipitation und Massenspektrometrie zur Interaktionsanalyse
  • Durchflusszytometrie, Immunfluoreszenz und Mikroskopie
  • Arbeiten im Mausmodell der HFpEF (Probenprozessierung, molekulare Analysen)
  • RNA- und Proteinanalytik (Western Blot, qPCR)

Wir bieten

Wir bieten Ihnen eine Promotionsstelle ab Februar oder SS 2026 (Dauer: 2 Semester), sowie die Möglichkeit der finanziellen Förderung über ein Stipendium der Fakultät. Des Weiteren bieten wir eine umfassende Einarbeitung, ein kollegiales und unterstützendes Arbeitsumfeld sowie den Zugang zu modernsten Labortechniken und einer hochmodernen Ausstattung in einem erfolgreich etablierten Forschungslabor.  Zudem bekommen Sie die Möglichkeit zur Präsentation der Ergebnisse auf nationalen Kongressen.

Wir suchen​


Wir suchen eine/n Kandidat:in mit Interesse an molekularbiologischer Grundlagenforschung; mit Teamfähigkeit, sowie Bereitschaft zur Einarbeitung in komplexe experimentelle Techniken.

Bewerbung

Bewerbungen richten Sie bitte an Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de

Kontakt

Dr. rer. nat. Susanne Gaul​
Telefon: 0341 - 97 25844
E-Mail: Susanne.Gaul@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)​
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig ​​​


Promotionsangebot: Einfluss von Lipodystrophie-assoziierten LMNA-Mutationen auf die Funktion kardiovaskulärer Zelltypen

17.09.2024 | Klinik und Poliklinik für Kardiologie | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Kardiologie

Projekthintergrund

Die familiäre partielle Lipodystrophie ist eine Fettgewebsverteilungsstörung, die durch verschiedene Genmutationen verursacht werden kann, wobei der Erbgang meist autosomal dominant ist. Unter anderem wurden Mutationen im Lamin A/C kodierenden LMNA-Gen mit Lipodystrophie in Verbindung gebracht. Lamin A/C stabilisiert den Zellkern und spielt eine wichtige Rolle bei der DNA-Reparatur. Neben der Lipodystrophie wurden LMNA-Mutationen auch bei anderen Erkrankungen wie der dilatativen Kardiomyopathie oder dem Hutchinson-Gilford-Syndrom als ursächlich identifiziert.

Bei Patienten mit angeborener Lipodystrophie können verschiedene kardiovaskuläre Begleiterkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK) auftreten. Der koronaren Herzkrankheit gehen Atherosklerose und Störungen der Endothelfunktion voraus. Ziel der Dissertation ist es, den Einfluss verschiedener Lipodystrophie-assoziierter Mutationen des LMNA-Gens auf die Identität und Funktion verschiedener kardiovaskulärer Zelltypen zu untersuchen. Dabei werden die jeweiligen Mutationen mittels modifizierter mRNA in die Zellen eingebracht Neben mRNA-Transfer und Zellkulturexperimenten werden verschiedene molekularbiologische und biochemische Methoden wie RNA-Extraktion, reverse Transkription, qPCR, Immunfluoreszenz, Durchflusszytometrie und Immunblotting eingesetzt. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Arbeitsgruppentreffen Präsentations- und Diskussionsfähigkeiten trainiert.

Das Projekt ist eine Kooperation mit der Klinik für Endokrinologie des Universitätsklinikums Leipzig. Für die Dauer der Promotion sollten zwei Urlaubssemester eingeplant werden. Bei einer möglichen Beantragung eines Stipendiums sind wir gern unterstützend tätig. Ziel ist es, die Ergebnisse auf Kongressen zu präsentieren und die Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen abzuschließen.

Wir bieten

  • Präsentation der Ergebnisse auf Kongressen wird angestrebt
  • Unterstützung bei der Beantragung eines Promotionsstipendiums
  • Abschluss der Dissertation bis zum zweiten Staatsexamen

Wir suchen

  • Student:in der Humanmedizin
  • Bereitschaft für zwei Urlaubssemester

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an den u. g. Kontakt.

Kontakt

PD Dr. Jes-Niels Boeckel
Telefon: 0341 - 97 25849
E-Mail: Jes-Niels.Boeckel@medizin.uni-leipzig.de
Max-Bürger-Forschungszentrum (MBFZ)
Research Lab
Johannisallee 30​​​
04103 Leipzig​

Forschungsgebiet Kinder- und Jugendmedizin

Promotionsangebot: MD Project: Functional Characterization of a Novel Gene Associated with a neuromuscular disorder

20.08.2025
 Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin | Medizinische Doktorarbeit

Forschungsgebiet

Molekulare Biologie

Projekthintergrund​ / Project Description

This MD project focuses on the investigation of a newly identified genetic variant in the gene ACTR1A, which is associated with developmental delay and neuromuscular disorder. It is part of a TransCampus collaboration between the Institute of Clinical Genetics, University Hospital Dresden (UKD) and the Center for Pediatric Research, Leipzig University.

The project involves molecular laboratory work in cell models and patient-derived fibroblasts to test and functionally analyze the genetic variant. A postdoctoral researcher will provide supervision, especially in the interpretation of experimental results and preparation of the scientific publication. The main work location will be Leipzig
​Project start: September 2025

​Wir bieten / What we offer

  • Exciting translational research at the interface of clinical genetics and molecular biology
  • ​Hands-on training in molecular biology methods (e.g. cell culture, functional assays)
  • Close supervision and mentoring by a postdoctoral researcher
  • Opportunities for further training (Weiterbildung)
  • Participation in national and international conferences (e.g. GfH, ESHG)
  • Possibility to conduct the project during a dedicated 1-year research break ("Forschungsjahr")

​Wir suchen / What you bring

  • High motivation and strong interest in genetics and molecular biology
  • Reliability, organizational skills, and the ability to work both independently and in a team
  • Good communication skills in English
  • Basic laboratory experience is an advantage, but not required

​Kontakt/ Contact

For further information and applications (please include CV), please contact:

​PD Dr. rer. nat. Antje Garten: antje.garten@medizin.uni-leipzig.de
Dr. rer. nat. Sylvia Hütter: sylvia.huetter@ukdd.de