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Tagesordnung zum öffentlichen Teil der Fakultätsratssitzungen

​Einladungen für den fakultätsöffentlichen Sitzungsteil der Fakultätsratssitzungen 2018

Mit Inkraftreten der Geschäftsordnung des Fakultätsrats der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig am 18. November 2014 werden die Einladungen zum öffentlichen Teil der Fakultätsratssitzungen auf der Website der Medizinischen Fakultät hinterlegt. Die Tagesordnung wird in der Regel eine Woche vor der Fakultätsratssitzung bereitgestellt.

Weitere Informationen / Links:

 

Ankündigung: Weihnachtsvorlesung der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie

Thema: „Einmal gelesen – das kann ich“: Befunde am Knochen – hätten Sie es gewusst?
Wann: Donnerstag, 06. Dezember 2018, 12:00 – 13:00 Uhr
Wo:Hörsaal des Operativen Zentrums, Haus 4, Liebigstraße 20, 04103 Leipzig
Vortrag von: Professor Dr. med. Andreas Roth, Department für Operative Medizin, Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Universitätsklinikum Leipzig
Zum Inhalt:Auch bei Erkrankungen des Knochens reichen gewöhnlich Anamnese, klinische Untersuchung, Bildgebung und Labor, um die Diagnose rasch zu sichern. Ist das wirklich immer so einfach? Was, wenn das klinische Bild passt, das Geschlecht jedoch nicht? Welche Maßnahmen einleiten, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, wenn es kaum Erfahrungen damit gibt? Was tun, wenn Schäden bereits manifestiert sind, bewährte Methoden aber nicht helfen?
Erinnerungen an Ähnliches, Intuition, Ausdauer und zum Teil kriminalistisches Suchen sowie ein umfangreiches Wissen helfen uns, die Antworten darauf zu finden. Beim Knochen eröffnet sich derart eine bunte Welt von spannenden Zusammenhängen. Und manches ist am Ende doch ganz einfach. Seltene Fälle lassen zudem scheinbar bekannte Zusammenhänge widersprüchlich erscheinen und führen so zu neuen Lösungen.
Noch Fragen? Antworten gibt´s in der Weihnachtsvorlesung über „Einmal gelesen – das kann ich“: Befunde am Knochen – hätten Sie es gewusst? am 06. Dezember 2018, 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr!

​Mitwirkungsrechte in Gremien nach SächsHSFG und OVG-Urteil zum Begriff des Hochschullehrers

Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat in seinem Urteil vom 18.12.2014 den Hochschullehrerbegriff neu definiert. Dieser ist materiell-rechtlich auszulegen und besagt:
„Ein Hochschullehrer ist unabhängig von seiner dienstrechtlichen Stellung der akademische Forscher und Lehrer, der aufgrund der Habilitation oder eines sonstigen gleichbewerteten Qualifikationsbeweises mit der selbstständigen Vertretung eines wissenschaftlichen Faches in Forschung und Lehre betraut ist.“ Danach gehören zur Gruppe der Hochschullehrer ohne Einzelfallpüfung:

  • Professoren
  • Juniorprofessoren
  • APL-Professoren (wenn Mitglied der Hochschule)

Gemäß SächsHSFG § 88 Abs. 1 ist der Fakultätsrat zuständig für alle Angelegenheiten der Fakultät von grundsätzlicher Bedeutung. Gemäß SächsHSFG § 88 Abs. 2 dürfen bei Beschlüssen des Fakultätsrats über die Promotions- und die Habilitationsordnung, über Promotions- und Habilitationsverfahren sowie über Berufungsvorschläge die Hochschullehrer der Fakultät, die nicht dem Fakultätsrat angehören, stimmberechtigt mitwirken. Das heißt, dass zukünftig auch alle an der Medizinischen Fakultät und dem UKL beschäftigten Außerplanmäßigen Professoren stimmberechtigt bei Beschlüssen über die Promotions- und die Habilitationsordnung, über Promotions- und Habilitationsverfahren sowie über Berufungsvorschläge mitwirken dürfen.

Das OVG Bautzen hat in seinem Urteil auch die Privatdozenten erfasst und für diese eine Einzelfallprüfung zur Feststellung der Gruppenzugehörigkeit gefordert. Die Prüfung durch das Dekanat der MF hat zunächst ergeben, dass alle wahlberechtigten Privatdozenten weiterhin in der Gruppe der akademischen Mitarbeiter verbleiben. Privatdozenten, die an der MF tätig sind, mitgliedschaftliche Rechte haben und sich in der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter fehlzugeordnet sehen, können dem Dekan der Medizinischen Fakultät einen begründeten, formlosen schriftlichen Antrag vorlegen, um die Zuordnung in die Gruppe der Hochschullehrer zu veranlassen. Die erforderlichen Voraussetzungen für die Zuordnung zur Gruppe der Hochschullehrer können im Referat Akademische Angelegenheiten (Frau Schröder) in Erfahrung gebracht werden. Privatdozenten, die mit dem Antrag auf Neuzuordnung zu der Gruppe der Hochschullehrer im Rahmen von Wahlen darauf abzielen, in die Liste der Hochschullehrer aufgenommen zu werden, müssen den Antrag spätestens einen Monat vor dem jeweiligen Wahltermin stellen. Anderenfalls besteht kein Anspruch auf eine rechtzeitige Berücksichtigung zum jeweiligen Wahlvorgang.

 

Chance for Science - mit der Bitte um Unterstützung

Wissenschaftler, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, haben derzeit kaum Möglichkeiten, sich mit fachlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Über folgende Plattform können geflüchtete Wissenschaftler und Forscher deutscher Universitäten und Institutionen miteinander in Kontakt treten.