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Klinikneubau Haus 7

​Der Medizincampus wächst: Das neue Klinikzentrum – Haus 7 – erweitert die bestehenden Zentren entlang der Liebigstraße in östlicher Richtung. 2013 war hier das alte Bettenhaus abgerissen worden. Der Neubau schließt direkt an das benachbarte Haus 6 der Frauen- und Kindermedizin an und ist damit optimal in das bestehende Gebäudeensemble integriert.

Investiert werden rund 58 Millionen Euro. Ein bundesweites Auswahlverfahren entschied das Dresdener Architekturbüro „wörner, traxler, richter“ für sich. Dieses hatte bereits auch die Entwürfe für die Häuser 4 und 6 erfolgreich konzipiert.

Neben Platz für Ambulanzen und Pflegestationen beherbergt Haus 7 zukünftig auch Teile der Verwaltung und eine Cafeteria. In einem Kernbereich entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Tumorpatienten im Rahmen des Universitären Krebszentrums Leipzig. Die direkte Anbindung an Haus 6 macht es möglich, die Kinder-Liegendkrankenanfahrt neu zu organisieren.

Unter anderem entsteht eine Portalambulanz des UCCL inklusive onkologischer Tagesklinik. Gleichzeitig ziehen die kinderonkologische Ambulanz und das Brustzentrum ein. So freut sich denn auch UCCL-Direktor Prof. Florian Lordick als einer der Hauptnutzer über die Möglichkeiten, die der Neubau bieten wird: „Mit Haus 7 bekommt die Krebsmedizin den Platz, den sie heutzutage benötigt und verdient. Die Patienten und ihre Familien finden alles ,in einem Portal‘: Spezialsprechstunden, Beratungsangebote, stationäre Diagnostik und Behandlung, Teilnahme an klinischen Studien und Forschungsprojekten. Wir freuen uns besonders auf die enge Zusammenarbeit aller an der Krebsbehandlung beteiligten Disziplinen unter einem Dach.“

Bei den Planungen für Haus 7 setzte das UKL einen besonderen Schwerpunkt auf die größtmögliche Variabilität bei den Grundrissen. So kann bestmöglich auf die sich immer schneller verändernden Anforderungen im Krankenhauswesen reagiert werden. Mit dem Neubau gelingt es, sich baulich innovativ und optimal den unterschiedlichen medizinischen und pflegerischen Anforderungen anzupassen und dieses Konzept durch Erweiterung in einem späteren zweiten Bauabschnitt konsequent fortzuschreiben.

 

Neue Räumlichkeiten stehen auch für eine Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie zur Verfügung. Das Sozialpädiatrische Zentrum zieht ein, und es wird Bettenstationen der Kinderchirurgie und Pädiatrie sowie Mutter-Kind-Einheiten geben. Auch Lehrpraxen beispielsweise für Kinderheilkunde entstehen. Andere Flächen sind für Seminar- und Besprechungsräume sowie für eine Cafeteria vorgesehen.