Neue Herausforderungen für eine soziale Psychiatrie und Psychotherapie
Auf vielen Ebenen befinden wir uns in einer Zeit des Wandels. Im vierten Jahr der Leipzig School of Psychosocial Health möchten wir von unseren Experten erfahren, wie wir neuen und alten Herausforderungen begegnen können. Inwieweit man einer Demenz vorbeugen kann, ob das Aufmerksamkeits-Defizits-Syndrom überdiagnostiziert oder im Gegenteil immer noch unterbehandelt ist, mit welchen Herausforderungen sich die Sozialpsychiatrie der Gegenwart konfrontiert sieht, was die aktuellen Standards bei psychosozialen Therapien sind, und welche Rolle eigentlich die Psyche beim Krankheitsbild Long Covid spielt – das sind die Themen des Jahres 2026.
PROGRAMM
15.4.: „Aktualisierte Standards für die Versorgung: Die neue S3‑Leitlinie “Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Krankheiten"
PD Dr. Uta Gühne, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universitätsklinikum Leipzig
20.5.: „ADHS im Erwachsenenalter – überdiagnostiziert oder immer noch unterbehandelt?“
Prof. Dr. Maria Strauss, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Leipzig
10.6.: „Demenz-Prävention. Ist das möglich?“
Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller, MPH, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universitätsklinikum Leipzig
28.10.: Sozialpsychiatrie heute: Bedarfe und aktuelle Herausforderungen
PD Dr. Sven Speerforck, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Leipzig
09.12.: „Welche Rolle spielt die Psyche? Long Covid und ME/CFS als Herausforderungen für eine evidenzbasierte Psychiatrie und Psychotherapie“
Prof. Dr. Georg Schomerus, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Leipzig