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Pressemitteilung vom 27.11.2017

30.000 Euro für Kampf gegen Speiseröhrenkrebs

Sparda-Bank Berlin unterstützt erneut  den am UKL beheimateten Verein Barrett-Initiative

Prof. Ines Gockel nahm eine Spende der Sparda-Bank in Höhe von 30.000 Euro entgegen.

Prof. Ines Gockel nahm eine Spende der Sparda-Bank in Höhe von 30.000 Euro entgegen.

Leipzig. 30.000 Euro - mit dieser Summe unterstützt die Sparda-Bank Berlin den Kampf gegen den Speiseröhrenkrebs. Die Spende nahm Prof. Ines Gockel, geschäftsführende Direktorin der Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, als Vorsitzende des Vereins Barrett-Initiative e.V. am 10. November 2017 entgegen. Das Geld soll in die Entwicklung von Früherkennungsverfahren und innovativen Behandlungen fließen.

Die Sparda-Bank Berlin unterstützt damit bereits zum wiederholten Mal die Arbeit des Vereins Barrett-Initiative e.V., der sich der Erforschung und Bekämpfung des Barrett-Karzinoms widmet. Diese Krebserkrankung tritt am Übergang von der Speiseröhre zum Magen auf und entsteht oft in der Folge eines langjährigen Sodbrennens, auch Reflux genannt.

"Diese eigentlich seltenere Krebsart ist in den letzten Jahren auf dem Vormarsch", beschreibt Prof. Ines Gockel. Die Zahl der Betroffenen, vorrangig Männer im mittleren Alter, wächst. "Wir verzeichnen weltweit einen rasanten Anstieg bei den Neuerkrankungen", so die Chirurgin. Damit ist das Barrett-Karzinom die am stärksten zunehmende Krebserkrankung in der westlichen Welt. Sie entsteht aus einer entzündlichen Veränderung der Speiseröhre, die in einen bösartigen Tumor übergehen kann.
"Wir wissen immer noch zu wenig darüber, welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind, dass ein Krebs entsteht", erläutert Prof. Ines Gockel, die seit vielen Jahren die Erkrankungen der Speiseröhre erforscht.


Ein Ziel dabei ist, Risikogene zu identifizieren, die ein Barrett-Karzinom begünstigen. Auf dieser Grundlage könnte dann eine gezielte Frühdiagnostik erfolgen, um rechtzeitig mit der Behandlung beginnen zu können.
Heute wird die Diagnose in der Regel erst spät gestellt. Die Spendengelder sollen dazu beitragen, dass zu verändern und Speiseröhrenkrebs erfolgreich zu bekämpfen. "Wir freuen uns daher sehr über die großzügige Unterstützung der Sparda-Bank und bedanken uns im Namen unserer Patienten, denen die Mittel zugutekommen werden", sagt Prof. Ines Gockel.

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