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Pressemitteilung vom 10.05.2017

Diskussion aktueller Entwicklungen und Herausforderungen rund um Schlaganfall

Veranstaltung richtet sich an Fachleute, aber auch an Betroffene

Prof. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am UKL, ist wissenschaftlicher Leiter des 21. Leipziger Schlaganfalltags.

Prof. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am UKL, ist wissenschaftlicher Leiter des 21. Leipziger Schlaganfalltags.

Leipzig. Die Klinik und Poliklinik für Neurologie am UKL lädt zum 21. Leipziger Schlaganfalltag am Sonnabend, 13. Mai. Neben dem Aspekt der Fortbildung dient die schon traditionelle Veranstaltung auch als Plattform, aktuelle klinische und wissenschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen rund um den Schlaganfall zu diskutieren. Die Teilnehmer erwarten Vorträge überregional anerkannter Referenten, vor allem zu Themen der experimentellen und klinischen Schlaganfallforschung.

So spricht beispielsweise Dr. Ralph Schröder, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Leipzig über die prähospitale Schlaganfallversorgung in Leipzig. Er geht dabei auf die kürzlich erreichte Verbesserung der Schlaganfallversorgung im Raum Leipzig, konkret der Beschleunigung der Rettungskette und die damit verbundene schnellere Einleitung einer Therapie ein.
Dr. Donald Lobsien, Oberarzt an der Abteilung für Neuroradiologie am UKL, informiert über den aktuellen Stand der Thrombektombie, einem modernen Verfahren zur Wiedereröffnung verschlossener Hirngefäße.
Über das Langzeitergebnis nach einem schweren Hirninfarkt berichtet Dr. Hermann Neugebauer, Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Ulm. Dank moderner Therapien haben sich hier heutzutage die Überlebenschancen deutlich verbessert.
Nach überstandenem Hirninfarkt und zur Verhinderung weiterer Schlaganfälle spielt die Herzrhythmus-Diagnostik eine große Rolle. PD Dr. Georg Häusler, Oberarzt an der Klinik für Neurologie an der Charité in Berlin, referiert über den Nutzen eines verlängerten EKG-Monitorings.
Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen, spricht in seinem Vortrag über experimentelle Therapieansätze und legt den Fokus dabei auf Entzündungsreaktionen nach Hirninfarkten.

Die kosten- und anmeldefreie Veranstaltung (8.30 Uhr bis 14 Uhr) richtet sich an Ärzte aus umliegenden Kliniken und niedergelassene Ärzte, an Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden. Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung haben Prof. Dr. Joseph Claßen als Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie sowie PD Dr. Dominik Michalski, Prof. Dr. Dorothee Saur und Dr. Jost-Julian Rumpf inne.

Auf der zur Klinik und Poliklinik für Neurologie gehörenden überregionalen zertifizierten Stroke Unit (Schlaganfallspezialstation) des UKL werden jährlich rund 1000 Patienten behandelt.

 

 

21. Leipziger Schlaganfalltag:

Sonnabend, 13. Mai 2017

Universitätsklinikum Leipzig

Haus 4, Hörsaal

Liebigstraße 20

04103 Leipzig

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