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Pressemitteilung vom 28.04.2022

Akademisierung der Pflege fest etablieren

UKL kooperiert mit Ernst-Abbe-Hochschule Jena für berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Pflegeleitung

Die UKL-Vorstände Prof. Christoph Josten und Dr. Robert Jacob (stehend) und Prof. Steffen Teichert (sitzend), Rektor der EAH Jena, bei der Unterzeichnung des Vertrages (Bild unten links).

Die UKL-Vorstände Prof. Christoph Josten und Dr. Robert Jacob (stehend) und Prof. Steffen Teichert (sitzend), Rektor der EAH Jena, bei der Unterzeichnung des Vertrages (Bild unten links).

Leipzig. Im Herbst dieses Jahres starten am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die ersten Student:innen ihr Studium im Fach "Pflegeleitung". Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang ist eine Kooperation mit der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) in Jena und wird in der Region Leipzig zum ersten Mal angeboten. Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist nun von den Spitzen beider Einrichtungen unterzeichnet worden.

Mit diesem Angebot möchte das UKL seine Führungskräfte in der Pflege noch besser auf die wachsenden beruflichen Herausforderungen vorbereiten. Das Wissen und die benötigten Kompetenzen sollen durch eine akademische Qualifizierung weiterentwickelt werden.

Nicht einmal ein Jahr habe es gedauert, bis aus der ersten Kontaktaufnahme zwischen UKL und der Jenaer EAH ein unterschriftsreifer Kooperationsvertrag entstanden sei, freute sich denn auch der Medizinische Vorstand des Leipziger Universitätsklinikums, Prof. Christoph Josten. "Viele komplexe Tätigkeiten in der Pflege haben mittlerweile akademischen Charakter", sagte er bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. "Mit diesem Studiengang - einem Modellprojekt, welches ganz sicher erfolgreich werden wird - geben wir unseren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und diese neuen Fähigkeiten fruchtbringend ins UKL einzubringen." Dafür, ergänzte Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL, stehe man einer Kooperation mit weiteren Krankenhäusern der Region offen gegenüber, um ein gemeinsames Studienangebot für Pflegende anzubieten. Erste Kontakte in dieser Richtung seien bereits geknüpft.

Auch Prof. Steffen Teichert, Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, hob den vergleichsweise kurzen Zeitraum, den das Vorhaben von Idee bis Umsetzung nur brauchte, positiv hervor: "Dies spricht für den Wunsch und Willen aller Beteiligten zur Umsetzung. Es ist schön zu sehen, dass das UKL in die Zukunft seiner Pflege investiert", so Prof. Teichert. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum auf der Basis eines an unserer Hochschule bereits erfolgreich etablierten Studiengangs." 

Prof. Olaf Scupin, Dekan des Fachbereichs Gesundheit und Pflege der EAH, beschrieb den Studiengang als sehr praxisorientiertes Angebot. Student:innen sollen beispielsweise Fallbeispiele aus ihrer Praxis berichten und anschließend bearbeiten. 

Für Martin Wessel, Leiter der Akademie für berufliche Qualifizierung am UKL, ist die innerhalb nur weniger Monate konzeptionierte Kooperation mit der EAH Jena ein gutes Vorzeichen: "Manche Dinge funktionieren einfach", sagte er. "Unser Ziel ist es, eine patientennahe Akademisierung der Pflege fest am Universitätsklinikum Leipzig zu etablieren."

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