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Konfliktraum Leipzig

Leipzig ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte. Wie überall gab und gibt es auch hier soziale und politische Konflikte, in denen sich die unterschiedlichen Interessen von Gesellschaftsgruppen zeigen. Konflikte haben verschiedene Ursachen, können materieller oder ideologischer Art sein. Sie können friedlich und demokratisch gelöst werden; dass sie überhaupt aufbrechen, ist gerade ein Zeichen für eine demokratische Kultur. In der Studie Konfliktraum Leipzig wurde anhand aktueller Diskurse in der Stadt Leipzig untersucht, wie Gruppen von Menschen, die politisch aktiv sind, gesellschaftliche Entwicklungen und Konflikte wahrnehmen und wie sie darauf reagieren.

Zu diesem Zweck wurden bestehende (politische) Gruppen zu Gruppendiskussionen eingeladen. Innerhalb der Diskussionen in der Gruppe kamen die jeweils spezifische Perspektive auf die Geschehnisse und der gemeinsam, geteilte Erfahrungsraum zum Ausdruck. Die anschließende vergleichende Auswertung über die Gruppen hinweg, erlaubte es neben der Rekonstruktion gruppeneigener Perspektiven auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede über die verschiedenen Akteure hinweg zu beleuchten.

Laufzeit:
2/2017 – 1/2019

Projektförderung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
(Bundesprogramm „Demokratie leben“)

Projektnummer:
933000-136

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 18800 (Chefsekretariat)
Telefon:
0341 - 97 18803 (Wiss. Sekretariat)
Fax:
0341 - 97 15419
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