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Pressemitteilungen

 

 

20 Jahre Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am UKL<img alt="Hier im Institutsgebäude in der Philipp-Rosenthal-Straße 55 befindet sich die Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige, die nun zwei Jahrzehnte ihres Bestehens feiert." src="/presse/PressImages/pic_20190903100017_9b8b4f95f0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-09-02T22:00:00ZLeipzig. Im Jahr 1999 ist die Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig gegründet worden. Das 20-jährige Bestehen feiert die Einrichtung am Mittwoch, 4. September, mit einem Jubiläumssymposium unter der Überschrift "Praxis trifft Forschung - Wie kann guter Transfer gelingen?" und einem "Abend der offenen Beratungsstelle". <p>&quot;Seit ihrer Gründung arbeitet unsere Beratungsstelle an der Schnittstelle von Forschung und Praxis&quot;, sagt Leiterin Antje Lehmann-Laue. Gemeinsames Ziel von psychoonkologischer Forschung und der Arbeit in der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie/Seiten/patienten-psychoonkologie.aspx#Krebsberatungsstelle" rel="ext" target="_blank">Beratungsstelle</a> sei es, Menschen im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen und die psychosoziale Versorgungssituation zu verbessern, so die Psychologische Psychotherapeutin. Aus diesem Grund stehe auch das aktuelle Thema des Transfers von Forschungserkenntnissen in die psychosoziale Versorgungspraxis von Krebspatienten im Zentrum der Festveranstaltung. &quot;Es geht uns vor allem um die Frage, unter welchen Bedingungen sich wissenschaftlich erprobte Interventionen erfolgreich im Alltag der medizinischen Versorgung und damit Gewinn bringend für Patienten und Angehörige implementieren lassen&quot;, erklärt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf, Leiterin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie </a>am UKL.<br>Das festliche Symposium im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum am Deutschen Platz beginnt um 13 Uhr, bevor es gegen 18 Uhr in der Einrichtung selbst (Philipp-Rosenthal-Straße 55, Haus W) mit dem &quot;Abend der offenen Beratungsstelle&quot; weitergeht, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Hier präsentieren die Mitarbeiter verschiedene Angebote und laden die Besucher zum Rundgang und Austausch ein.</p>
Teilnehmer an Beratungs-Studie gesucht2019-08-28T22:00:00ZLeiden Kinder oder Jugendliche an einer seltenen Erkrankung, sind alle Familienmitglieder betroffen. "Es muss ja der normale Alltag gemeistert werden, da sind Eltern und Geschwister gefordert", so Henrike Wandrer von der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig. Um den Angehörigen bei der Bewältigung möglicher Belastungen zu helfen, wird ein spezielles Beratungskonzept für Familien mit Kindern, die von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, wissenschaftlich überprüft. "Dafür bitten wir entsprechende Familien um ihre Teilnahme." <p>Die Voraussetzung ist nicht eine diagnostizierte seltene Erkrankung; schon der Verdacht auf eine solche reicht aus. Alle teilnehmenden Familienmitglieder erhalten eine umfangreiche Diagnostik, danach erfolgen regelmäßig Familiengespräche oder Online-Behandlungen. Nur eine kleine Gruppe Familien erhält zwar die Diagnostik, aber keine spezielle Beratung. &quot;Spätestens nach 18 Monaten können wir einschätzen, ob und wie die psychosoziale Versorgung der Familien verbessert wird&quot;, so <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Henrike Wandrer</a>.</p> <p>Die Studie wird im Rahmen des deutschlandweiten Verbundprojekts CARE-FAM-NET in Kooperation mit der <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderklinik</a> und dem <a href="/einrichtungen/uzsel" rel="ext" target="_blank">Zentrum für seltene Erkrankungen</a> des Uniklinikums Leipzig durchgeführt. CARE-FAM-NET ist ein Zusammenschluss von Kinderkliniken, Krankenkassen, Selbsthilfeorganisationen, evaluierenden Instituten und psychosozialen Zentren unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kontakt für Fragen und zur Teilnahmemeldung&#58;</strong></p> <p>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;henrike.wandrer@medizin.uni-leipzig.de">henrike.wandrer@medizin.uni-leipzig.de</a></p> <p>Telefon&#58; 0341/97-15352</p> <p>www.carefamnet.org</p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>
(Über)-Leben mit Krebs<img alt="Am 14. Oktober findet der Patiententag Krebs des UCCL statt. Vorgestellt werden neue Therapien." src="/presse/PressImages/pic_20171006100649_e1f9c70bdf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-05T22:00:00ZLeipzig. Neue Therapien bei Krebs – unter diesem Motto steht der diesjährige Patiententag des universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig. Am 14. Oktober stellen die Krebsexperten des UKL von 10 bis 14.30 Uhr die aktuellen Entwicklungen vor und stehen auch für individuelle Gespräche zur Verfügung. Rundgänge bieten Einblicke in Bereiche wie die Strahlentherapie, Pathologie, Nuklearmedizin aber auch die Roboterchirurgie und die Chemotherapie. <p>&quot;Viele Menschen erleben Krebserkrankungen heute als etwas, das zum Leben dazu gehört&quot;, erklärt Prof. Florian Lordick, Direktor des <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Krebszentrums UCCL</a>. &quot;Fast jeder ist damit konfrontiert, nicht nur direkt als Betroffener, sondern auch in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis.&quot;</p> <p>Dank der Fortschritte in Diagnostik und Therapie können viele Krebserkrankungen heute früh entdeckt und gut behandelt werden. Das macht Krebs zu einer Erkrankung, mit der immer mehr Menschen viele Jahre (über)leben.</p> <p>&quot;Für uns bedeutet dies, Angebote zu machen, die über die reine Beherrschung der Erkrankung hinausgehen&quot;, so Lordick. Wie geht es weiter nach der Therapie? Was ist zum Beispiel mit einem Kinderwunsch? Welche Verfahren sind in der jeweiligen Lebensphase individuell die besten? &quot;Vor allem aber wollen wir den Menschen die Angst nehmen, die oft noch mit einer Krebsdiagnose verbunden ist&quot;, so Lordick. Der Infotag will daher Krebsmedizin erlebbar machen, mit Einblicken in Klinikbereiche wie die Strahlentherapie, das PET/MRT oder die Pathologie.&#160; Und unter dem Titel &quot;Keine Angst vor der Chemotherapie&quot; lädt das UCCL zu einer Führung durch die Räume des Krebszentrums ein.</p> <p>Parallel zu den Führungen stellen&#160; Experten aller Fachbereiche in Kurzvorträgen neue Therapieansätze bei verschiedenen Krebsarten vor. Dazu gehört auch die Immuntherapie, ein Bereich, in dem derzeit die schnellsten und spannendsten Entwicklungen zu beobachten sind. Alle Experten stehen übrigens nach den Vorträgen noch zu &#160;persönlichen Gesprächen zur Verfügung.</p> <p>Ein besonderes Angebot finden zudem Patienten mit oder nach Lungenkrebs&#58; Leipzigs erste <strong>Selbsthilfegruppe Lungenkrebs</strong>, die zehn Tage später zur Gründungsveranstaltung am UKL einlädt, wird sich schon ein erstes Mal vorstellen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationstag Krebs &quot;Neue Therapien 2017&quot;</strong></p> <ul> <li>Samstag, 14. Oktober 2017</li> <li>10 bis 14.30 Uhr</li> <li>Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 20&#160;&#160; &#160;</li> </ul>
Forschungs- und Innovationspreis für Prof. Anja Mehnert<img alt="Prof. Anja Mehnert, Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und der Sektion Psychosoziale Onkologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)" src="/presse/PressImages/pic_20161108104850_763ea5a7e7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-11-07T23:00:00ZLeipzig. Prof. Anja Mehnert, Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und der Sektion Psychosoziale Onkologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erhält den 1. Forschungs- und Innovationspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR). <p>Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von der GfR ausgelobt - in Kooperation mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) und dem Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt / Thüringen (SAT). Prof. Mehnert erhielt den Preis beim 17. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium &quot;Rehabilitation heute - Versorgungsforschung und Versorgungsrealität&quot; am Freitag, 4. November, in Berlin aus den Händen von Gundula Roßbach, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund.</p> <p>Zur Begründung hieß es, <a href="http&#58;//medpsy.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Prof. Anja Mehnert </a>habe in einer groß angelegten Längsschnittstudie den Frühberentungswunsch bei Krebspatienten untersucht und krebsspezifische und psychosoziale Risikofaktoren für eine Frühberentung analysiert. Ergebnisse dieser Studie stellte sie in Berlin auf dem Symposium vor. Bei der Arbeit handelt es sich um eine prospektive Längsschnittstudie zum Thema Arbeit und Krebs. Sie zeigt, dass Krebspatienten zum einen eine hohe Motivation haben, wieder zu arbeiten. Zum anderen belegen die Ergebnisse, dass Patienten mit Frühberentungswunsch, die nach der Rehabilitation wieder arbeiten, kein schlechteres psychisches Befinden aufweisen, als Patienten ohne Berentungswunsch.</p>

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