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Pressemitteilungen

 

 

Programm zur Raucherentwöhnung gestartet<img alt="Professionelle Betreuung auf dem Weg zu einem Leben ohne Zigarette und Nikotin&#58; Mit einem Rauchstopp können sehr viele positive gesundheitliche Effekte erzielt werden." src="/presse/PressImages/pic_20200527133426_fe6833df81.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-05-26T22:00:00ZLeipzig. Mit einem neuen Angebot unterstützt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Patientinnen und Patienten beim Abschied von Zigarette und Co: Im aktuell erstmals gestarteten Programm zur Raucherentwöhnung helfen Experten des UKL jetzt bei der Umstellung auf eine gesündere Lebensweise. Das Programm dauert acht Wochen und wird von den Psychotherapeuten der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie betreut. <p>Das neue Programm zur Raucherentwöhnung ergänzt die Behandlungsangebote für Patienten des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Unser Ziel ist, damit die Therapie von verschiedenen Erkrankungen der Lunge, des Herzkreislaufsystems, aber auch bei Tumorerkrankungen im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes zu unterstützen&quot;, erklärt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf. Die Direktorin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie</a> am UKL betreut mit ihrem Team das neue Programm. &quot;Mit einem Rauchstopp können sehr viele positive gesundheitliche Effekte erzielt werden&quot;, beschreibt die Expertin. Diese reichen von einer Stärkung des Immunsystems, einer Verbesserung des Geschmacks- und Geruchssinns oder des Schlafs bis hin zur teilweisen Regeneration der Lunge und einer Blutdrucksenkung. Auch Chemotherapien werden dadurch oftmals besser vertragen. &quot;Dennoch fällt es den meisten auch nach einer ernsten Diagnose schwer, sich von der Gewohnheit des Rauchens ohne Hilfe zu lösen&quot;, ergänzt Antje Lehmann-Laue, die Leiterin des medizinpsychologischen Dienstes der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie.&#160;</p> <p>Sie und ihr Team bieten diese Hilfe in dem achtwöchigen verhaltenstherapeutischen Programm&#58; In Gruppensitzungen und bei Bedarf auch individuellen Treffen werden die Teilnehmer auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Nikotin begleitet. Ziel ist dabei ein Rauchstopp vom ersten Tag an. Das gelingt oft besser als ein langsamer Ausstieg. &quot;Hier kommt es aber auch darauf an, wie stark die Sucht ausgeprägt ist und wie hoch die Motivation, diese zu beenden&quot;, so Anja Mehnert-Theuerkauf. Bei Bedarf wird das psychotherapeutische Programm auch um Medikamente zur Dämpfung der Entzugssymptome ergänzt. Hierzu arbeiten die Psychologen mit Prof. Markus Bleckwenn, dem Leiter der <a href="https&#58;//home.uni-leipzig.de/~allgemeinmedizin/">Abteilung für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig</a>, zusammen. Zudem schließt sich eine Weiterbetreuung mit einzelnen Anschlußsitzungen zur Verhinderung von Rückfällen an. &#160;</p> <p>Dass sich ein Rauchstopp selbst bei starken Rauchern &#160;lohnt, bestätigt Prof. Hubert Wirtz, Direktor der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/pneumologie">Pneumologie</a> am UKL. &quot;Nach der letzten Zigarette beginnt ein Veränderungsprozess, in dessen Verlauf Entzündungen zurückgehen, die Atmung sich verbessern kann und die Belastbarkeit insgesamt steigt.&quot; Raucherhusten und Kurzatmigkeit verschwinden. Lunge und Kreislauf stabilisieren sich, das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle ebenso wie für Lungenkrebs und andere Krebserkrankungen sinkt langfristig, wenn auch nicht auf das Niveau eines Nichtrauchers. &quot;Bewegung kann diese Prozesse noch verstärken&quot;, ergänzt Prof. Wirtz. &#160;&#160;</p> <p>Einen Anstoß zu einer Verhaltensänderung in Richtung Vorsorge gibt das neue Raucherentwöhnungsprogramm. Zwar können in der aktuellen Pilotphase nur Patientinnen und Patienten des UKL daran teilnehmen, entweder auf Empfehlung des behandelnden Arztes oder auf eigenen Wunsch. Künftig soll das Programm aber auch auf Angehörige sowie auf Mitarbeiter des UKL ausgeweitet werden. &#160; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p>
1. Leipziger hämatologischer Patiententag am UKL zu neuesten Blutkrebs-Therapien<img alt="Prof. Uwe Platzbecker, Leiter des Bereichs für Hämatologie und Zelltherapie, und weitere Experten informieren die Teilnehmer des Patiententages über modernste Therapien für die verschiedenen Blutkrebserkrankungen." src="/presse/PressImages/pic_20191108104425_6bd37d3a2f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-07T23:00:00ZZum 1. Leipziger hämatologischen Patiententag laden am Sonnabend, 16. November, Blutkrebsexperten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zusammen mit den niedergelassenen Hämato-Onkologen der Region ein. "Gemeinsam bieten wir ein umfassendes Informationsprogramm über Bluterkrankungen wie zum Beispiel das Myelodysplastische Syndrom (MDS), Akute myeloische Leukämien (AML), Myeloproliferative Neoplasien (MPN) oder das Multiple Myelom und Lymphome", sagt Prof. Uwe Platzbecker, Leiter des Bereichs für Hämatologie und Zelltherapie am UKL. <p>Nach einem Rückblick auf die damals erste Stammzelltransplantation am UKL Mitte der 1980er Jahre wird Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf das Angebot der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie</a> am UKL zur Begleitung von Krebspatienten vorstellen. Zudem werden auf dem Patiententag Möglichkeiten der Unterstützung für Patienten und Angehörige durch den Sozialdienst und die Ernährungsberatung vorgestellt.</p> <p>Im Anschluss daran werden in sieben verschiedenen &quot;Meet the Expert&quot;-Runden modernste Therapien für die jeweiligen Blutkrebserkrankungen erläutert. &quot;Wir gehen davon aus, dass sich unsere Besucher für eine bestimmte Erkrankung interessieren. Beim Patiententag besteht die Möglichkeit, sich über neue Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und sich mit ebenso betroffenen Patienten auszutauschen&quot;, erläutert Dr. Anne Sophie Kubasch, Assistenzärztin an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Hämatologie und Zelltherapie, Internistische Onkologie, Hämostaseologie</a>, die den Patiententag koordiniert.<br>&quot;Bei den zweistündigen Expertenrunden stehen nach den Einführungsvorträgen jeweils ein Mediziner aus unserem Hause und ein niedergelassener Hämato-Onkologe für Fragen der Besucher zur Verfügung. Wir möchten mit diesem ersten hämatologischen Patiententag zugleich den Auftakt geben für alljährliche Informationsveranstaltungen unserer klinischen und der niedergelassenen Experten zum Thema Blutkrebs&quot;, so Dr. Kubasch.</p> <p><strong>1. Leipziger hämatologischer Patiententag</strong><br>Sonnabend, 16.11.2019<br>9 bis 13.15 Uhr<br>Großer Hörsaal im Haus E<br>Liebigstr. 27<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
20 Jahre Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am UKL<img alt="Hier im Institutsgebäude in der Philipp-Rosenthal-Straße 55 befindet sich die Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige, die nun zwei Jahrzehnte ihres Bestehens feiert." src="/presse/PressImages/pic_20190903100017_9b8b4f95f0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-09-02T22:00:00ZLeipzig. Im Jahr 1999 ist die Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig gegründet worden. Das 20-jährige Bestehen feiert die Einrichtung am Mittwoch, 4. September, mit einem Jubiläumssymposium unter der Überschrift "Praxis trifft Forschung - Wie kann guter Transfer gelingen?" und einem "Abend der offenen Beratungsstelle". <p>&quot;Seit ihrer Gründung arbeitet unsere Beratungsstelle an der Schnittstelle von Forschung und Praxis&quot;, sagt Leiterin Antje Lehmann-Laue. Gemeinsames Ziel von psychoonkologischer Forschung und der Arbeit in der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie/Seiten/patienten-psychoonkologie.aspx#Krebsberatungsstelle" rel="ext" target="_blank">Beratungsstelle</a> sei es, Menschen im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen und die psychosoziale Versorgungssituation zu verbessern, so die Psychologische Psychotherapeutin. Aus diesem Grund stehe auch das aktuelle Thema des Transfers von Forschungserkenntnissen in die psychosoziale Versorgungspraxis von Krebspatienten im Zentrum der Festveranstaltung. &quot;Es geht uns vor allem um die Frage, unter welchen Bedingungen sich wissenschaftlich erprobte Interventionen erfolgreich im Alltag der medizinischen Versorgung und damit Gewinn bringend für Patienten und Angehörige implementieren lassen&quot;, erklärt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf, Leiterin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie </a>am UKL.<br>Das festliche Symposium im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum am Deutschen Platz beginnt um 13 Uhr, bevor es gegen 18 Uhr in der Einrichtung selbst (Philipp-Rosenthal-Straße 55, Haus W) mit dem &quot;Abend der offenen Beratungsstelle&quot; weitergeht, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Hier präsentieren die Mitarbeiter verschiedene Angebote und laden die Besucher zum Rundgang und Austausch ein.</p>
Teilnehmer an Beratungs-Studie gesucht2019-08-28T22:00:00ZLeiden Kinder oder Jugendliche an einer seltenen Erkrankung, sind alle Familienmitglieder betroffen. "Es muss ja der normale Alltag gemeistert werden, da sind Eltern und Geschwister gefordert", so Henrike Wandrer von der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig. Um den Angehörigen bei der Bewältigung möglicher Belastungen zu helfen, wird ein spezielles Beratungskonzept für Familien mit Kindern, die von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, wissenschaftlich überprüft. "Dafür bitten wir entsprechende Familien um ihre Teilnahme." <p>Die Voraussetzung ist nicht eine diagnostizierte seltene Erkrankung; schon der Verdacht auf eine solche reicht aus. Alle teilnehmenden Familienmitglieder erhalten eine umfangreiche Diagnostik, danach erfolgen regelmäßig Familiengespräche oder Online-Behandlungen. Nur eine kleine Gruppe Familien erhält zwar die Diagnostik, aber keine spezielle Beratung. &quot;Spätestens nach 18 Monaten können wir einschätzen, ob und wie die psychosoziale Versorgung der Familien verbessert wird&quot;, so <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Henrike Wandrer</a>.</p> <p>Die Studie wird im Rahmen des deutschlandweiten Verbundprojekts CARE-FAM-NET in Kooperation mit der <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderklinik</a> und dem <a href="/einrichtungen/uzsel" rel="ext" target="_blank">Zentrum für seltene Erkrankungen</a> des Uniklinikums Leipzig durchgeführt. CARE-FAM-NET ist ein Zusammenschluss von Kinderkliniken, Krankenkassen, Selbsthilfeorganisationen, evaluierenden Instituten und psychosozialen Zentren unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kontakt für Fragen und zur Teilnahmemeldung&#58;</strong></p> <p>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;henrike.wandrer@medizin.uni-leipzig.de">henrike.wandrer@medizin.uni-leipzig.de</a></p> <p>Telefon&#58; 0341/97-15352</p> <p>www.carefamnet.org</p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>

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