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Pressemitteilungen

 

 

Online-Programm soll Angehörige von Krebspatienten vor Überlastung schützen<img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20210601103531_a1756fd0c7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-05-31T22:00:00ZBerlin/Leipzig. Die AOK bietet seit heute einen neuen Online-Coach für An-gehörige von Menschen an, die an Krebs erkrankt sind. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Expertinnen des Universitätsklinikums Leipzig und des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums entwickelt. Der "Familiencoach Krebs" hilft dabei, Familienmitglieder und Freunde zu unterstützen und sich selbst vor emotionaler, körperlicher oder sozialer Überlastung zu schützen. Zudem informiert das Online-Angebot über die Entstehung, Diagnose und Behandlung verschiedener Krebserkrankungen und beantwortet sozialrechtliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung eines nahestehenden Menschen entstehen können. Es ist für alle Interessierten unter der Adresse www.aok.de/familiencoach-krebs anonym und kostenfrei nutzbar. <p>Das Robert-Koch-Institut geht aktuell von mehr als 500.000 Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus. &quot;Eine Krebserkrankung belastet auch die Angehörigen&quot;, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des <a href="https&#58;//www.aok-bv.de/">AOK</a>-Bundesverbandes. Studien weisen darauf hin, dass bis zu 40 Prozent der Angehörigen Symptome von Depressionen und Angst entwickeln. &quot;Das Online-Selbsthilfeprogramm bietet hier niederschwellige und wissenschaftlich basierte Informationen, die sie jederzeit flexibel nutzen können&quot;, so Litsch. Der neue &quot;<a href="http&#58;//www.aok.de/familiencoach-krebs%20">Familiencoach Krebs</a>&quot; ergänzt das Online-Angebot der AOK, das bereits mehrere Selbsthilfeprogramme für verschiedene, besonders belastete Zielgruppen umfasst.<br><br></p> <p><strong>Große emotionale, körperliche und soziale Belastungen bei Angehörigen</strong></p> <p>&quot;Angehörige müssen oft das Familien- und Arbeitsleben sowie emotionale, körperliche und soziale Belastungen unter einen Hut bringen, während sie einem nahen Menschen helfen, mit einer lebensbedrohlichen Krankheit zu leben&quot;, sagt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf, Leiterin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig.</a> &quot;Ängste und Sorgen, Beziehungsprobleme, aber auch Entscheidungen rund um die Behandlung können zu großen Belastungen führen. Der Familiencoach Krebs soll Angehörige und Freunde bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen&quot;, so die Expertin, die bei der Entwicklung der psychoonkologischen Inhalte des Online-Coaches federführend war.</p> <p>Das Unterstützungsprogramm umfasst ein breites Themenspektrum und ist modular aufgebaut. Im Bereich &quot;Gut für sich sorgen&quot; geht es beispielsweise um Strategien zur Bewältigung der eigenen psychischen Belastungen, im Bereich &quot;Beziehungen stärken&quot; um schwierige Gespräche mit Angehörigen, das Sprechen mit Kindern über die Erkrankung oder um den Einfluss von Krebserkrankungen auf die Sexualität. Der Themenbereich &quot;Sich hilfreich fühlen&quot; zeigt Möglichkeiten zur Unterstützung der erkrankten Angehörigen auf - zum Beispiel den richtigen Umgang mit Angst, Wut und Frustration infolge der Erkrankung. Auch die palliative Therapie, also die Behandlung im Falle einer voraussichtlich nicht mehr heilbaren Erkrankung, wird im Programm thematisiert.<br><br></p> <p><strong>Wissenschaftlich fundierte Informationen über die häufigsten Krebsarten</strong></p> <p>In den Themenbereichen &quot;Wissen über Krebs&quot;, &quot;Behandlungen&quot; und &quot;Krebsarten&quot; steht die Information über die Erkrankung und die modernen Therapiemöglichkeiten im Vordergrund. Nutzerinnen und Nutzer erfahren, welche neuen Behandlungsmethoden in den letzten Jahren entwickelt wurden und was sie selbst tun können, um Erkrankte beim Gesundwerden zu unterstützen. Und sie können nachlesen, was eine Krebserkrankung in der Familie für das eigene Risiko oder für das der Kinder bedeutet. &quot;Nichts ist schlimmer als die Angst vor dem Unbekannten. Wer mehr über Krebs weiß, fühlt sich sicherer und kann Patientinnen und Patienten besser bei Entscheidungen unterstützen&quot;, sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Ärztin und Leiterin des <a href="https&#58;//www.krebsinformationsdienst.de/">Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums</a>. &quot;Deshalb stellen wir Angehörigen im Online-Coach aktuelle und vor allem wissenschaftlich fundierte Informationen über Krebs zur Verfügung&quot;, so die Expertin, die für die Erstellung der medizinischen Inhalte des Online-Coaches verantwortlich war.<br><br></p> <p>Damit das Programm eine echte Hilfe darstellt und sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert, wurden Angehörige von Anfang an in die Entwicklung eingebunden. Ihre Perspektive ist über Befragungen und Fokusgruppen in den Familiencoach Krebs eingeflossen. Begleitet wurde die Entwicklung zudem durch einen wissenschaftlichen Beirat mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Onkologie, der Psychoonkologie und der Selbsthilfe.<br><br></p> <p>Die Nutzerinnen und Nutzer können sich im Familiencoach Krebs zehn Problem- und Lösungsfilme zu Themen wie Hoffnungslosigkeit, Aggression, Bevormundung oder Müdigkeit und Erschöpfung ansehen. Sie erfahren durch Grafiken und Animationen unterstützt, wie Krebs entsteht und wie die Kommunikation mit dem erkrankten Angehörigen oder Freund gelingen kann. Mit zwölf leicht in den Alltag zu integrierenden, audiogeleiten Entspannungs- und Meditationsübungen können sie sich selbst etwas Gutes tun. Expertinnen und Angehörige beantworten in insgesamt 39 Video-Interviews häufige Fragen, die sich Angehörige eines an Krebs erkrankten Menschen stellen.<br><br></p> <p><strong>Fünfter Online-Coach der AOK für besonders belastete Zielgruppen</strong></p> <p>Das neue Programm ergänzt das Angebot der kostenlosen Online-Coaches der AOK, das Schritt für Schritt weiter ausgebaut wird. Es umfasst bereits den &quot;ADHS-Elterntrainer&quot; für Eltern in schwierigen Erziehungssituationen, den &quot;Familiencoach Pflege&quot; für psychisch belastete pflegende Angehörige, den &quot;Online-Coach Diabetes&quot; für Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes sowie den &quot;Familiencoach Depression&quot; für Angehörige, Freunde oder anderen Bezugspersonen von depressiv erkrankten Menschen.</p> <p><a>www.aok.de/familiencoach-krebs&#160;</a><br>&#160;<br><br><strong>Kontakt und Information AOK&#58;&#160;</strong></p> <p>Peter Willenborg | 030 346 46 24 67 | 0173 860 7866 | presse@bv.aok.de</p> <p>AOK-Bundesverband | Rosenthaler Straße 31 | 10178 Berlin</p> <p>&#160;<br>&#160;<br>&#160;</p>
MIKA-App gibt Krebspatienten Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand<img alt="Ein modernes digitales Medizinprodukt als kleiner Helfer in der Tasche&#58; Die MIKA-App, der von UKL und Charité mitentwickelte Krebs-Therapieassistent als Smartphone-App, ist nun auch als speziell für das UCCL entwickelte Version erhältlich." src="/presse/PressImages/pic_20200923113320_1e2b2c9255.gif" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-22T22:00:00ZLeipzig. Ein kleiner Helfer in der Tasche soll sie sein, eine Art Werkzeug für besseres Selbstmanagement: die MIKA-App, ein neuer Krebs-Therapieassistent als Smartphone-App. Entwickelt vom Berliner Start-Up-Unternehmen Fosanis und von den Experten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und der Berliner Charité mit viel fachlicher Expertise gefüllt, kann die Anwendung ab jetzt von denjenigen heruntergeladen werden, für die sie entwickelt worden ist.<p>Lautet die Diagnose Krebs, stehen Betroffene oftmals vor einem &quot;Berg&quot; an Problemen. &quot;Diesen 'Berg' in 'kleinere Berge' zu priorisieren, was ist wichtig, wo finde ich Hilfe - dafür gibt die App Hinweise und Tipps&quot;, sagt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf. Die Leiterin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie</a> am UKL war zusammen mit Prof. Florian Lordick, Direktor der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/onkologie">UKL-Klinik für Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie und Infektiologie</a> sowie des <a href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</a>, und weiteren Fachexperten über einen Zeitraum von drei Jahren an der Entwicklung der MIKA-App beteiligt.&#160;</p><p>Die Idee hinter MIKA ist, die Lebensqualität Betroffener als Kriterium stärker im Blick haben zu können. &quot;Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Selbstmanagement. Wir geben den Patienten ein Werkzeug an die Hand, um selbst etwas tun zu können&quot;, erläutert Prof. Mehnert-Theuerkauf. &quot;MIKA gibt gezielt Hinweise oder macht Vorschläge zu Themen wie Stress, Sport, Ernährung, Schlafhygiene.&quot;<br><br>Prinzipiell ist die kostenlose App für alle Patienten mit Krebs gedacht. Nachdem sie heruntergeladen wurde, können die Nutzer zu Beginn ihre spezielle Krebserkrankung sowie weitere Grunddaten wie Symptome oder die aktuell empfundene persönliche Belastung eingeben. Eine Künstliche Intelligenz (KI) ordnet die eingegebenen Daten mit Hilfe von Algorithmen ein und gibt gezielt Hinweise und Tipps. &quot;Ist zum Beispiel ein gewisses Maß an Belastung überschritten, wird MIKA aktiv und rät dem Betroffenen, sich Unterstützung zu suchen&quot;, so Diplompsychologin Mehnert-Theuerkauf. Oder deuteten die eingegeben Parameter auf eine angespannte Stimmung hin, könne MIKA beispielsweise Tipps für ein Entspannungstraining geben. Die App arbeite viel mit Bildern und sei visuell sehr gut aufbereitet, meint die Expertin.&#160;</p><p>Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf hofft nun, dass MIKA gut angenommen wird&#58; &quot;Es ist die erste App ihrer Art und ein niedrigschwelliges Angebot&quot;, sagt sie, &quot;wir hoffen, darüber Patienten zu erreichen, die Fragen außerhalb des ärztlichen Gesprächs klären oder zusätzlich im Alltag etwas für ihre Lebensqualität tun wollen. Eine bedarfsorientierte psycho-onkologische Beratung wird durch die MIKA-App nicht ersetzt, aber ergänzt.&quot;</p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9"> <iframe width="1920" height="1080" class="embed-responsive-item" src="https&#58;//www.youtube.com/embed/ESjvD7pY5bQ" frameborder="0"></iframe>&#160;</div><p> <br>Die MIKA-App entspricht als Medizinprodukt hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Dr. Jan Simon Raue, MIKA-Gründer und Managing Director der Fosanis GmbH, setzt auf ein Höchstmaß an Datensicherheit. &quot;Sämtliche personenbezogenen Datensätze liegen auf deutschen Servern und werden in Rechenzentren gespeichert, die nach ISO 27001 zertifiziert sind. Wenn es um die Sicherheit der Patienten geht, die MIKA nutzen, machen wir keine Kompromisse. Als Entwickler und Anbieter eines digitalen Medizinproduktes sind wir uns der besonderen Verantwortung bewusst.&quot; Dass Fosanis die hohen Anforderungen an das Qualitätsmanagement im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten erfüllt, bestätigt auch ihre Zertifizierung nach der Norm EN ISO 13485.&#160;<br>Die Smartphone-App ist sowohl im Apple App Store (iOS) als auch im Google Play Store (Android) frei verfügbar und kann über Smartphone oder Tablet geladen werden.&#160;</p><p>Patienten des UCCL erhalten zudem ab sofort Aktionscodes zum Aktivieren eines gesonderten UCCL-Bereichs.</p><p> <a href="https&#58;//www.mitmika.de/">www.mitmika.de</a></p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>
Programm zur Raucherentwöhnung gestartet<img alt="Professionelle Betreuung auf dem Weg zu einem Leben ohne Zigarette und Nikotin&#58; Mit einem Rauchstopp können sehr viele positive gesundheitliche Effekte erzielt werden." src="/presse/PressImages/pic_20200527133426_fe6833df81.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-05-26T22:00:00ZLeipzig. Mit einem neuen Angebot unterstützt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) Patientinnen und Patienten beim Abschied von Zigarette und Co: Im aktuell erstmals gestarteten Programm zur Raucherentwöhnung helfen Experten des UKL jetzt bei der Umstellung auf eine gesündere Lebensweise. Das Programm dauert acht Wochen und wird von den Psychotherapeuten der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie betreut. <p>Das neue Programm zur Raucherentwöhnung ergänzt die Behandlungsangebote für Patienten des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Unser Ziel ist, damit die Therapie von verschiedenen Erkrankungen der Lunge, des Herzkreislaufsystems, aber auch bei Tumorerkrankungen im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes zu unterstützen&quot;, erklärt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf. Die Direktorin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie</a> am UKL betreut mit ihrem Team das neue Programm. &quot;Mit einem Rauchstopp können sehr viele positive gesundheitliche Effekte erzielt werden&quot;, beschreibt die Expertin. Diese reichen von einer Stärkung des Immunsystems, einer Verbesserung des Geschmacks- und Geruchssinns oder des Schlafs bis hin zur teilweisen Regeneration der Lunge und einer Blutdrucksenkung. Auch Chemotherapien werden dadurch oftmals besser vertragen. &quot;Dennoch fällt es den meisten auch nach einer ernsten Diagnose schwer, sich von der Gewohnheit des Rauchens ohne Hilfe zu lösen&quot;, ergänzt Antje Lehmann-Laue, die Leiterin des medizinpsychologischen Dienstes der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie.&#160;</p> <p>Sie und ihr Team bieten diese Hilfe in dem achtwöchigen verhaltenstherapeutischen Programm&#58; In Gruppensitzungen und bei Bedarf auch individuellen Treffen werden die Teilnehmer auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Nikotin begleitet. Ziel ist dabei ein Rauchstopp vom ersten Tag an. Das gelingt oft besser als ein langsamer Ausstieg. &quot;Hier kommt es aber auch darauf an, wie stark die Sucht ausgeprägt ist und wie hoch die Motivation, diese zu beenden&quot;, so Anja Mehnert-Theuerkauf. Bei Bedarf wird das psychotherapeutische Programm auch um Medikamente zur Dämpfung der Entzugssymptome ergänzt. Hierzu arbeiten die Psychologen mit Prof. Markus Bleckwenn, dem Leiter der <a href="https&#58;//home.uni-leipzig.de/~allgemeinmedizin/">Abteilung für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig</a>, zusammen. Zudem schließt sich eine Weiterbetreuung mit einzelnen Anschlußsitzungen zur Verhinderung von Rückfällen an. &#160;</p> <p>Dass sich ein Rauchstopp selbst bei starken Rauchern &#160;lohnt, bestätigt Prof. Hubert Wirtz, Direktor der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/pneumologie">Pneumologie</a> am UKL. &quot;Nach der letzten Zigarette beginnt ein Veränderungsprozess, in dessen Verlauf Entzündungen zurückgehen, die Atmung sich verbessern kann und die Belastbarkeit insgesamt steigt.&quot; Raucherhusten und Kurzatmigkeit verschwinden. Lunge und Kreislauf stabilisieren sich, das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle ebenso wie für Lungenkrebs und andere Krebserkrankungen sinkt langfristig, wenn auch nicht auf das Niveau eines Nichtrauchers. &quot;Bewegung kann diese Prozesse noch verstärken&quot;, ergänzt Prof. Wirtz. &#160;&#160;</p> <p>Einen Anstoß zu einer Verhaltensänderung in Richtung Vorsorge gibt das neue Raucherentwöhnungsprogramm. Zwar können in der aktuellen Pilotphase nur Patientinnen und Patienten des UKL daran teilnehmen, entweder auf Empfehlung des behandelnden Arztes oder auf eigenen Wunsch. Künftig soll das Programm aber auch auf Angehörige sowie auf Mitarbeiter des UKL ausgeweitet werden. &#160; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p>
1. Leipziger hämatologischer Patiententag am UKL zu neuesten Blutkrebs-Therapien<img alt="Prof. Uwe Platzbecker, Leiter des Bereichs für Hämatologie und Zelltherapie, und weitere Experten informieren die Teilnehmer des Patiententages über modernste Therapien für die verschiedenen Blutkrebserkrankungen." src="/presse/PressImages/pic_20191108104425_6bd37d3a2f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-07T23:00:00ZZum 1. Leipziger hämatologischen Patiententag laden am Sonnabend, 16. November, Blutkrebsexperten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zusammen mit den niedergelassenen Hämato-Onkologen der Region ein. "Gemeinsam bieten wir ein umfassendes Informationsprogramm über Bluterkrankungen wie zum Beispiel das Myelodysplastische Syndrom (MDS), Akute myeloische Leukämien (AML), Myeloproliferative Neoplasien (MPN) oder das Multiple Myelom und Lymphome", sagt Prof. Uwe Platzbecker, Leiter des Bereichs für Hämatologie und Zelltherapie am UKL. <p>Nach einem Rückblick auf die damals erste Stammzelltransplantation am UKL Mitte der 1980er Jahre wird Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf das Angebot der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie</a> am UKL zur Begleitung von Krebspatienten vorstellen. Zudem werden auf dem Patiententag Möglichkeiten der Unterstützung für Patienten und Angehörige durch den Sozialdienst und die Ernährungsberatung vorgestellt.</p> <p>Im Anschluss daran werden in sieben verschiedenen &quot;Meet the Expert&quot;-Runden modernste Therapien für die jeweiligen Blutkrebserkrankungen erläutert. &quot;Wir gehen davon aus, dass sich unsere Besucher für eine bestimmte Erkrankung interessieren. Beim Patiententag besteht die Möglichkeit, sich über neue Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und sich mit ebenso betroffenen Patienten auszutauschen&quot;, erläutert Dr. Anne Sophie Kubasch, Assistenzärztin an der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Hämatologie und Zelltherapie, Internistische Onkologie, Hämostaseologie</a>, die den Patiententag koordiniert.<br>&quot;Bei den zweistündigen Expertenrunden stehen nach den Einführungsvorträgen jeweils ein Mediziner aus unserem Hause und ein niedergelassener Hämato-Onkologe für Fragen der Besucher zur Verfügung. Wir möchten mit diesem ersten hämatologischen Patiententag zugleich den Auftakt geben für alljährliche Informationsveranstaltungen unserer klinischen und der niedergelassenen Experten zum Thema Blutkrebs&quot;, so Dr. Kubasch.</p> <p><strong>1. Leipziger hämatologischer Patiententag</strong><br>Sonnabend, 16.11.2019<br>9 bis 13.15 Uhr<br>Großer Hörsaal im Haus E<br>Liebigstr. 27<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
20 Jahre Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am UKL<img alt="Hier im Institutsgebäude in der Philipp-Rosenthal-Straße 55 befindet sich die Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige, die nun zwei Jahrzehnte ihres Bestehens feiert." src="/presse/PressImages/pic_20190903100017_9b8b4f95f0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-09-02T22:00:00ZLeipzig. Im Jahr 1999 ist die Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig gegründet worden. Das 20-jährige Bestehen feiert die Einrichtung am Mittwoch, 4. September, mit einem Jubiläumssymposium unter der Überschrift "Praxis trifft Forschung - Wie kann guter Transfer gelingen?" und einem "Abend der offenen Beratungsstelle". <p>&quot;Seit ihrer Gründung arbeitet unsere Beratungsstelle an der Schnittstelle von Forschung und Praxis&quot;, sagt Leiterin Antje Lehmann-Laue. Gemeinsames Ziel von psychoonkologischer Forschung und der Arbeit in der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie/Seiten/patienten-psychoonkologie.aspx#Krebsberatungsstelle" rel="ext" target="_blank">Beratungsstelle</a> sei es, Menschen im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen und die psychosoziale Versorgungssituation zu verbessern, so die Psychologische Psychotherapeutin. Aus diesem Grund stehe auch das aktuelle Thema des Transfers von Forschungserkenntnissen in die psychosoziale Versorgungspraxis von Krebspatienten im Zentrum der Festveranstaltung. &quot;Es geht uns vor allem um die Frage, unter welchen Bedingungen sich wissenschaftlich erprobte Interventionen erfolgreich im Alltag der medizinischen Versorgung und damit Gewinn bringend für Patienten und Angehörige implementieren lassen&quot;, erklärt Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf, Leiterin der <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie" rel="ext" target="_blank">Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie </a>am UKL.<br>Das festliche Symposium im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum am Deutschen Platz beginnt um 13 Uhr, bevor es gegen 18 Uhr in der Einrichtung selbst (Philipp-Rosenthal-Straße 55, Haus W) mit dem &quot;Abend der offenen Beratungsstelle&quot; weitergeht, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Hier präsentieren die Mitarbeiter verschiedene Angebote und laden die Besucher zum Rundgang und Austausch ein.</p>

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
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0341 - 97 18800 (Chefsekretariat)
Telefon:
0341 - 97 18803 (Wiss. Sekretariat)
Fax:
0341 - 97 15419
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