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KS-DIAGNOSTIK: BMBF Querschnittsprojekt kultursensible Diagnostik

​Projektleitung:
Prof. Dr. Heide Glaesmer

Projektmitarbeit:
Antje Schönfelder
Michael Friedrich
Dr. Susan Sierau

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Rita Rosner, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Prof. Dr. Silvia Schneider, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Maike Luhmann, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Christine Knaeveslrud, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Ingo Schäfer, Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung, Universität Hamburg
Prof. Dr. Jutta Lindert, Hochschule Emden/Leer
Prof. Dr. Ulrich Stangier, Goethe Universität Frankfurt am Main
Dr. Dr. Ricarda Nater-Mewes, Philipps-Universität Marburg; Universität Wien
Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim
Prof. Dr. Esther Sobanski, Universitätsmedizin Mainz

Zusammenfassung:
Im verbundübergreifenden BMBF Querschnittsprojekt erfolgt eine Bündelung und psychometrische Validierung bestehender psychodiagnostischer Instrumente in verschiedenen Sprachversionen für erwachsene und minderjährige Geflüchtete aus klinischen und nicht-klinischen Stichproben. Die Ziele des Projektes sind:

  • Expertisen bündeln und verfügbar machen,
  • gemeinsame Standards kultursensibler Diagnostik definieren und implementieren,
  • Instrumente über Projekte hinweg angleichen und bereits vorhandene validierte Instrumente zur Verfügung stellen,
  • entstehende Daten aus den Projekten zur weiteren psychometrischen Validierung nutzen und verfügbar machen,
  • Instrumente in verschiedenen Sprachversionen über die Verbünde hinaus Open-Access für die klinische Versorgung und die Forschung verfügbar machen.

Mit dem im Ergebnis der beschriebenen Maßnahmen erstellten Screening-Tools über die verschiedenen Konsortien hinweg sollen Kolleginnen und Kollegen, sowohl praktisch tätigen als auch Forscherinnen und Forscher, zielorientiert arbeiten und selbstständig notwendige Ableitungen für die entsprechenden Diagnosestellungen, Therapieentscheidungen und -erfolge im Einzelfall treffen können. Längerfristig sollen die Ergebnisse des Querschnittsprojektes KS-DIAGNOSTIK dazu beitragen, die Diagnostik und Versorgung zielgruppenorientiert, effizient und ökonomisch im Sinne einer bestmöglichen Ressourcenallokation zu gewährleisten, sodass gerade bei derzeit mangelnden Versorgungs- und Beratungsangeboten diejenigen geflüchteten Personen identifiziert werden, die einen dringenden Bedarf aufweisen.

Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektnummern:
933000-168
933000-169

Laufzeit:
07/2019 – 03/2024

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 18800 (Chefsekretariat)
Telefon:
0341 - 97 18803 (Wiss. Sekretariat)
Fax:
0341 - 97 15419
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