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Dyadisches Coping bei hämatoonkologischen Patienten im Zeitverlauf

Beteiligte Wissenschaftler:
PD Dr. Jochen Ernst, Dr. Gregor Weißflog und
Dr. Klaus Hönig, Prof. Dr. Harald Gündel (Universitätsklinikum Ulm)
Dr. Martin Vogelhuber, Prof. Dr. Wolfgang Herr (Universitätsklinikum Regensburg)

Projektbeschreibung:
Eine Krebserkrankung ist oft auch für das soziale Netz des Patienten mit großen Belastungen verbunden. Bei hämatoonkologischen Erkrankungen trifft dies in besonderer Weise zu, denn neben der häufig akuten Lebensbedrohung sind langwierige Therapien zu durchlaufen sowie massive und nachhaltige Einschränkungen im alltäglichen Lebensvollzug zu verkraften. Das Konzept des dyadischen Coping als eine wechselhafte Anpassung von Paaren an neue, potentiell stressgeladene Situationen, z. B. infolge einer schweren Erkrankung, trägt dieser Tatsache Rechnung. Differenziert erfasst werden hierbei nicht nur unterstützende, sondern ebenso stressauslösende, nicht hilfreiche Subformen der dyadischen Krankheitsverarbeitung wie z. B. floskelhaftes Coping.

Im Rahmen der Studie wurden in drei Zentren (Leipzig, Ulm, Regensburg) 330 Paare initial befragt. Hiervon nahmen 217 Paare auch zum zweiten Messzeitpunkt (31 Wochen nach T1) an der Befragung teil. Folgende Publikationen liegen aktuell vor:

  • Osin R, Pankrath AL, Niederwieser D, Döhner H, Hönig K, Vogelhuber M, Mehnert A, Weißflog G, Ernst J
    Dyadisches Coping von hämatoonkologischen Patienten und ihren Partnern: Übereinstim­mungs­maße und Zusammenhänge mit sozialer Unterstützung und psychischer Belastung
    Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 2018; 68: 55–65
  • Pankrath AL, Weißflog G, Mehnert A, Niederwieser D, Döhner H, Hönig K, Gündel H, Vogelhuber M, Friedrich M, Ernst J
    The relation between dyadic coping and relationship satisfaction of couples dealing with hematological cancer
    European Journal of Cancer Care 2018 Jan; 27(1)
  • Weißflog G, Hönig K, Gündel H, Lang D, Niederwieser D, Döhner H, Vogelhuber M, Mehnert A, Ernst J
    Associations between dyadic coping and supportive care needs: Findings from a study with haematological cancer patients and their partners
    Supportive Care in Cancer 2017; 25 (5): 14451454

Förderung:
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung

Projektnummer:
933000-082

Laufzeit:
10/2012 – 9/2015

Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 18800 (Chefsekretariat)
Telefon:
0341 - 97 18803 (Wiss. Sekretariat)
Fax:
0341 - 97 15419
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