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Pressemitteilung vom 22.05.2019

Kindermediziner tagen in Leipzig

Gemeinschaftskongress der Neonatologen, Pädiatrischen Intensivmediziner und Infektiologen bringt 2000 Experten vom 23. bis 25. Mai in die Messestadt

Prof. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung für Neonatologie am UKL und Kongresspräsident der 45. Jahrestagung der GNPI in Leipzig.

Prof. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung für Neonatologie am UKL und Kongresspräsident der 45. Jahrestagung der GNPI in Leipzig.

Leipzig. Mehr als 2000 Spezialisten für die Gesundheit der Kleinsten treffen sich vom 23. bis zum 25. Mai in Leipzig auf der 45. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), die gemeinsam mit der 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) stattfindet. Die Tagung der größten Gruppe, der Neonatologen, leitet Prof. Ulrich Thome, Leiter der Neonatologie am Universitätsklinikum Leipzig. Prof. Michael Borte, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg in Leipzig, steht der Jahrestagung der pädiatrischen Infektiologen vor.

Die gemeinsame Tagung widmet sich entsprechend der gemeinsamen Schnittmenge der Fachgebiete in der Kindermedizin: Der Versorgung infektionsgefährdeter kleiner Patienten, die oft auch intensivmedizinische Unterstützung benötigen. Die Experten eint die Bemühung, Infektionen zu vermeiden und eine optimale Entwicklung des Immunsystems zu ermöglichen.

"Für uns Neonatologen wird es bei der diesjährigen Tagung dabei unter anderem um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur optimalen Unterstützung der Ateminsuffizienz gehen, also jener unserer kleinen Patienten, die Hilfe bei ihrer Atmung benötigen", erläutert Prof. Ulrich Thome. Ein weiteres, immer wichtiger werdendes Thema in der Kindermedizin sei die Optimierung der Herzfunktion bei Intensivpatienten. "Hier gibt es interessante neue Erkenntnisse, über die wir diskutieren werden", so Thome. Ebenfalls eine Rolle spiele die Frage nach der bestmöglichen Ernährung. "Dabei setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Muttermilch, sei es von der eigenen Mutter oder von Spenderinnen, bei Frühgeborenen und kranken Säuglingen durch nichts zu ersetzen ist", sagt der Leipziger Neonatologe. In den letzten Jahren sind in Deutschland mehrere Muttermilchbanken neu gegründet worden. Viele Kliniken erwägen, diesen Weg ebenfalls einzuschlagen. Experten aus Häusern, die bereits über eine Muttermilchbank verfügen, werden auf der Tagung Hinweise dazu geben, was dabei zu beachten ist, um die Vorteile der Muttermilch vollständig auszunutzen und die Sicherheit der kleinen Patienten zu gewährleisten.

"Das Frühgeborene benötigt idealerweise die Milch der eigenen Mutter und, auch wenn es intensiv pflegebedürftig ist, engen Kontakt zu seinen Eltern", so Thome weiter. "Vielerorts werden Wege gefunden, um diesen Kontakt trotz aller medizinischen Probleme zu intensivieren. Zu allen diesen und weiteren Punkten haben wir internationale Experten eingeladen, die über die neuesten Erkenntnisse berichten werden."

45. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI) e. V. gemeinsam mit der 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Pädiatrische Infektiologie (DGPI) e. V.

23. Mai - 25. Mai 2019
KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig
Pfaffendorfer Straße 31, Leipzig

 

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