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Früh- und Neugeborenenchirurgie

​Ausführliche Informationen zur Versorgung und Betreuung Ihres Kindes finden Sie auf dieser Seite und im aktuellen Flyer.

Dünndarmatresie

​Die Dünndarmatresie ist eine angeborene Erkrankung, bei der der Dünndarm (bestehend aus Leerdarm, lat. „Jejunum" und Krummdarm, lat. „Ileum") nicht durchgängig ist.

Die Operation wird über einen Bauchschnitt durchgeführt und kann nur in ganz seltenen und ausgewählten Fällen über eine Bauchspiegelung (laparoskopisch und damit minimalinvasiv) ausgeführt werden.

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Duodenalatresie

​Diese Erkrankung tritt entweder durch das Fehlen eines Darmanteiles (echte „Atresie") auf, oder durch eine Membran, die sich windsackartig in den Zwölffingerdarm vorwölbt. Bei den meisten Kindern wird die Erkrankung bereits in der Schwangerschaft während der Vorsorgeuntersuchungen erkannt.

Behandelt werden kann die Duodenalatresie nur durch eine offene (konventionelle) Operation. Dabei wird entweder der Darm geöffnet und die Membran durchtrennt oder die beiden Teile des Zwölffingerdarms aneinander genäht (Duodenoduodenostomie).

Liegen keine weiteren Erkrankungen vor, ist die individuelle Prognose für den Patienten sehr gut. Mit späteren Operationen oder Einschränkungen des täglichen Lebens muss man nicht rechnen.

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Gastroschisis

​Die Gastroschisis (griechisch: Gastro = Magen und Schisis = die Spaltung) ist die häufigste angeborene Fehlbildungen der vorderen Bauchwand. Durch eine Lücke (Defekt) in der Bauchdecke kommt es während der Schwangerschaft zum Vorfall von inneren Bauchorganen nach außen.

Nach der Geburt des Kindes kann mit einer Operation der Darm und alle ausgetretenen Bauchorgane meist komplett in die Bauchhöhle zurückverlagert werden (sog. „primärer Verschluss"). Dabei wird der Bauchwanddefekt direkt mit mehreren Nähten verschlossen.

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Malrotation - Volvulus

​Während der Schwangerschaft wandert der kindliche Darm für wenige Wochen (4. - 10. Woche) in die Nabelschnur, um außerhalb der engen Bauchhöhle in die Länge zu wachsen. Nach Wiedereintritt in die Bauchhöhle dreht sich der Darm dann normalerweise in einer typischen Art (270° gegen den Uhrzeigersinn) mit nachfolgender Anheftung von bestimmten Darmteilen an der hinteren Bauchwand.

Kommt es beim Rücktritt der Darmschlingen in den Bauch zu einer Störung der Darmdrehung sowie einer mangelnden Anheftung von Darmteilen an der hinteren Bauchwand, liegen sogenannte Lageanomalien des Darmes vor. Je nach Ausprägung auch Nonrotation oder Malrotation genannt.

Die Malrotation kann chirurgisch behandelt werden.

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Nekrotisierende Enterokolitis (NEC)

​Die Nekrotisierende Enterocolitis (NEC) ist die häufigste, lebensbedrohliche Erkrankung des Darmes von Früh- und Neugeborenen. Die NEC ist eine ausgeprägte Entzündung eines oder mehrerer Darmabschnitte.

Die NEC kann chirurgisch behandelt werden.

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Ösophagusatresie

​Die Ösophagusatresie ist eine angeborene Erkrankung, bei der die Speiseröhre (Ösophagus) nicht durchgängig ist und einen unterschiedlich langen Defekt aufweist.

Die Operationsmethode unterscheidet sich je nach der Art der Ösophagusatresie.

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Omphalozele

​Während einer normalen Schwangerschaft werden die Bauchorgane nach außen in die Nabelschnur außerhalb der Bauchwand verlagert (physiologischer Nabelschnurbruch) und wandern gegen Ende des 3. Entwicklungsmonats in die Bauchhöhle zurück.

Bei einer Omphalozele bleibt diese Rückverlagerung aus, die Bauchorgane (Darm, Leber oder Milz) befinden sich daher teilweise innerhalb der Nabelschnur, die sie als dünnes Häutchen (Bruchsack) gegenüber dem Fruchtwasser schützt. Da die Organe jedoch bereits während der Schwangerschaft außerhalb des Bauchraumes liegen, kann sich die Bauchwand nicht normal entwickeln, es resultiert eine sehr kleine Bauchhöhle.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten Omphalozele chirurgisch zu behandeln: der Primär-Verschluss und der verzögerte Bauchdeckenverschluss.

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