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Genom der Stellerschen Seekuh entschlüsselt

Pressemitteilung 2022/022 vom 08.02.2022

Diana Le Duc et al.:

Durch das eiszeitliche Nordeuropa und -amerika streiften einst Riesensäuger wie Mammuts, Säbelzahnkatzen und Wollnashörner. Auch in den kalten Ozeanen der nördlichen Hemisphären lebten Giganten wie die bis zu acht Meter lange und zehn Tonnen schwere Stellersche Seekuh, die bereits vor rund 250 Jahren ausgestorben ist. Jetzt ist es einem internationalen Forschungsteam gelungen, aus fossilen Knochen das Genom dieser eiszeitlichen Spezies zu lösen. Sie fanden dabei auch eine Antwort auf die Frage, was das Genom der ausgestorbenen Seekuhart über heutige Hauterkrankungen verrät.


Die Studienergebnisse sind im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht unter dem Titel: 
"Genomic basis for skin phenotype and cold adaptation in the extinct Steller's sea cow" 
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Siehe auch: Evolutionäre Medizin​
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