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Pressemitteilungen

 

 

100. gynäkologische Operation mit „da Vinci“-Roboter in UKL-Frauenklinik<img alt="Die 100. minimal-invasive Operation mit dem „da Vinci“-Roboter konnten Klinikdirektorin Prof. Bahriye Aktas und ihr Team der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) nun bereits zählen." src="/presse/PressImages/pic_20200814104909_120606d6a7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-08-13T22:00:00ZLeipzig. Im August 2017 wurde an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) der OP-Roboter "da Vinci" zum ersten Mal eingesetzt. Ziemlich genau drei Jahre später, im August 2020, ist die Zahl dieser minimal-invasiven und mit robotischer Präzision ausgeführten Operationen auf 100 gestiegen. Die Heilung der an Gebärmutterschleimhautkrebs erkrankten "da Vinci"-Patientin Nummer 100 verlief ohne Komplikationen, sie konnte wenige Tage nach der Operation bereits wieder nach Hause entlassen werden. <p>Der regelmäßige Einsatz des Roboters bei gynäkologischen Operationen stellt für die von Prof. Bahriye Aktas geleitete <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Frauenklinik des UKL</a> <span style="background-color&#58;#ffffff;color&#58;#000000;display&#58;inline;float&#58;none;font-size&#58;16px;font-style&#58;normal;font-variant&#58;normal;font-weight&#58;400;letter-spacing&#58;normal;orphans&#58;2;text-align&#58;left;text-decoration&#58;none;text-indent&#58;0px;text-transform&#58;none;white-space&#58;normal;word-spacing&#58;0px;">ein Alleinstellungsmerkmal für Leipzig und Umgebung </span>dar. Bewährt hat sich der &quot;da Vinci&quot; vor allem bei Frauen mit hohem Übergewicht und dem entsprechenden Body-Mass-Index (BMI). So auch bei der Patientin der Jubiläums-OP&#58; &quot;Die 59-Jährige aus Sachsen wies einen BMI von 65 auf und litt an vielen Vorerkrankungen. Trotzdem haben wir es zusammen mit unseren Kollegen von der <a href="/einrichtungen/kai">Anästhesie</a> hinbekommen, diese Patientin minimal-invasiv zu operieren&quot;, freut sich Klinikdirektorin Aktas, die in ihrer Klinik ein festes &quot;Team Robot&quot; aufgebaut hat. &#160;&#160;<br>Im Lauf der vergangenen drei Jahre mussten nur zwei der 100 minimal-invasiven Operationen abgebrochen werden und der Eingriff notfallmäßig über einen Bauchschnitt erfolgen wegen plötzlich aufgetretener, starker Blutungen. Denn genau hier liegt der große Vorteil für Patienten&#58; Bei einem durch den OP-Roboter unterstützen minimal-invasiven Eingriff genügen kleinste Eintrittsstellen in den Körper, so dass die Wundheilung schneller erfolgen kann und sich Patienten in der Regel schneller erholen.&#160;<br>Zwar bleibe der &quot;da Vinci&quot; für spezielle Fälle reserviert, schon aus ökonomischen Gründen, betont Prof. Aktas. &quot;Doch insgesamt gesehen gibt es nur wenige Indikationen, für die der Roboter nicht geeignet ist.&quot;</p>
Netzwerk am UKL begleitet transsexuelle Personen auf dem Weg zu sich selbst<img alt="Die Regenbogenfahne weht am UKL in der Liebigstraße." src="/presse/PressImages/pic_20200330114020_ba9580871b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-03-29T22:00:00ZLeipzig. Ein Netzwerk mit den verschiedensten medizinischen Fachbereichen wurde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) für die Therapie von transgeschlechtlichen Personen aufgebaut. Ärzte und Wissenschaftler helfen mit ihrem Wissen und Können den Betroffenen, ihr empfundenes Geschlecht und ihren Körper in Einklang zu bringen. Der 31. März wird seit einigen Jahren als "International Transgender Day of Visibility" (Internationaler Tag der Trans* Sichtbarkeit) begangen. <p>Die zentrale Anlaufstelle am UKL ist <a>Dr. Kurt Seikowski</a>, Psychologe und Psychotherapeut. &quot;Ich erhebe eine Diagnose&quot;, erklärt er. &quot;Heißt diese am Ende Transsexualität, können von Ärzten und Patienten gemeinsam die sinnvollsten Methoden gewählt werden, den Leidensdruck zu nehmen.&quot; Der Leipziger Psychologe hat im Jahr 2018 rund 420 Transsexuelle, im vergangenen Jahr sogar 605 betreut.</p> <p><a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3">Endokrinologen</a> wie Dr. Haiko Schlögl stehen den Patienten vertrauensvoll bei der Hormontherapie zur Seite. Denn diese ist keineswegs nur eine einfache Verschreibung von Medikamenten ist. &quot;Die gegengeschlechtliche Hormon-Therapie ist ein erheblicher Eingriff, der zu weitreichenden und meist irreversiblen Konsequenzen führt und deshalb auch Risiken birgt&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Wird eine geschlechtsangleichende Operation von den Patienten gewünscht und wird diese von der jeweiligen Krankenkasse genehmigt, können Prof. Stefan Langer, <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Leiter der plastischen und ästhetischen Chirurgie</a> am UKL, und Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Universitäts-Frauenklinik</a>, aktiv werden. &quot;Es sind alles sehr anspruchsvolle Operationen, auch weil wir Vertreter einer sehr patientenfreundlichen Chirurgie sind&quot;, so Prof. Langer. &quot;Deshalb erfolgt beispielsweise für Transfrauen die Penis-zu-Scheide-Umgestaltung bei uns mit zwei Operationen im Abstand von drei Monaten.&quot; Wird es gewünscht, kann eine weibliche Brust durch die Einlage von Implantaten aufgebaut werden. Für Transmänner hingegen ist es wichtig, die Brüste zu verlieren. Im Genitalbereich kann Prof. Langer einen künstlichen Penis aufbauen.&#160;</p> <p>Zwei- bis dreimal im Monat werden von Prof. Langer geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. &quot;Es ist schon erstaunlich, was durch die Operationen, die übrigens von den Krankenkassen voll bezahlt werden, an neuem Körpergefühl und Selbstwert entsteht&quot;, so Prof. Langer. Wie er erzählt, stehen am UKL bei Bedarf weitere medizinische Fachbereiche den Transsexuellen auf ihrem Weg zu sich selbst zur Seite, beispielsweise wenn es um die Änderung der Stimmhöhe oder die Entfernung von Gesichtshaar geht.</p> <p>&#160;</p>
UKL-Klinik für Frauenheilkunde bietet Muttersprachen-Sprechstunde an<img alt="Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der UKL-Frauenheilkunde, steht einem, wie sie selbst sagt, „bunt gemischten Kollegen-Team mit verschiedenen Muttersprachen“ vor. Diese Vielfalt soll nun im Interesse der Patientinnen genutzt werden." src="/presse/PressImages/pic_20200228112906_a22c0c0a45.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-27T23:00:00ZLeipzig. Die Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig bietet jetzt Sprechstunden in sechs verschiedenen Sprachen an. Hintergrund: Patientinnen sollen die Chance haben, ihre Gesundheitsprobleme ohne Sprachbarriere und Dolmetscher besprechen zu können. <p>Dafür stehen einigen Patientinnen jetzt Sprechstunden mit Ärztinnen und Ärzten in ihrer Muttersprache zur Verfügung, und zwar für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Tschechisch, Türkisch und Arabisch. Eine Erweiterung um weitere Sprachen ist geplant. &quot;Wir sind in der Klinik ein bunt gemischtes Kollegen-Team mit verschiedenen Muttersprachen neben dem Deutschen - da lag es nahe, diese Vielfalt auch im Interesse unserer Patientinnen zu nutzen&quot;, erklärt Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">UKL-Frauenheilkunde</a>. Zumal der Bedarf in einer Stadt wie Leipzig mit vielen Gast-Studenten, Gast-Wissenschaftlern und internationalen Besuchern groß ist.</p> <p>Sie und ihr Team erleben regelmäßig, welche Probleme eine Sprachbarriere im Krankenhaus darstellen kann. Manche der Frauen, die zu ihnen kommen, sprechen gar nicht oder nur wenig Deutsch. Die Gespräche mit den Ärzten finden dann entweder in Gegenwart eines übersetzenden Angehörigen oder Dolmetschers statt. &quot;Das ist bei unserem Fachgebiet, der Gynäkologie, nicht immer einfach&quot;, so Aktas. In der neuen Sprechstunde findet das Gespräch nun, wenn gewünscht, ganz normal ohne Dritte und in der jeweiligen Muttersprache statt. Erforderlich dafür ist eine telefonische Voranmeldung, Sprechzeiten sind jeweils Montag zwischen 13 und 17 Uhr. Erreichbar ist die Muttersprachen-Sprechstunde unter Tel. 3041-97 23 433.</p>
Vier kleine Einschnitte statt großer Wunde: UKL-Gynäkologinnen operieren stark übergewichtige Frau mit „da Vinci“-OP-Roboter<img alt="Bei Patientin Kathrin Kruse setzten die Gynäkologinnen der UKL- Frauenheilkunde trotz ihrer starken Adipositas erfolgreich den OP-Roboter „da Vinci“ ein. So konnten ein großer Schnitt und ein langer Wundheilungsprozess vermieden werden. Für die Plauenerin eine große Erleichterung&#58; „Keine andere Klinik hätte dies so behandelt.“ Im Foto&#58; Klinikdirektorin Prof. Bahriye Aktas (2.v.l.), Oberärztin Dr. Nadja Dornhöfer (li.) und Laura Weydandt (re.), Ärztin in Weiterbildung, im Gespräch mit Kathrin Kruse." src="/presse/PressImages/pic_20200207104049_f44e956e3a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-06T23:00:00ZLeipzig. Mit Hilfe des Operationsroboters "da Vinci" haben Gynäkologinnen der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bei einer komplizierten Operation einer stark adipösen Patientin Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke entfernt. Die Frau mit einem Körpermassenindex – auch als BMI bekannt – von 78 und einem Körpergewicht von über 200 Kilogramm leidet an frühem Gebärmutterkörperkrebs. Dank der roboter-unterstützten Technik gelang der Eingriff minimalinvasiv. Der Vogtländerin blieb so eine monatelanger Wundheilung erspart. <p>Ohne den &quot;da Vinci&quot; wäre ein großer Schnitt notwendig gewesen. Der Heilungsprozess der Wunde hätte womöglich Monate gedauert, zumal die Patientin auch an Bluthochdruck und Diabetes leidet.&#160;<br>Doch auch mit robotischer Hilfe gestaltete sich die Operation anspruchsvoll&#58; &quot;Bei dieser Art Eingriff liegen die Patientinnen in der Regel kopftief auf dem OP-Tisch&quot;, erläuterte <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Klinikdirektorin</a> Prof. Bahriye Aktas, die die OP leitete. &quot;Doch wegen ihrer Körperfülle ging das bei dieser Patientin nicht kontinuierlich. So musste sie immer wieder zur Beatmung in die Waagerechte gebracht werden und dann wieder zurück&quot;, erklärte Prof. Aktas. Auf Grund dieser sehr häufigen, aber notwendigen Lagewechsel dauerte die OP länger als gewöhnlich.&#160;</p> <p>Der Patientin brachte der minimalinvasive Eingriff mit gerade einmal vier kleinen, nur einen Zentimeter großen Schnitten viele Vorteile. &quot;Menschen dieser Gewichtsklasse müssen schnell mobilisiert werden, sonst drohen schwerwiegende und eventuell lebensbedrohende Komplikationen wie Thrombosen, Lungenembolien oder Lungenentzündungen&quot;, sagte Oberärztin Dr. Nadja Dornhöfer, die mitoperiert hatte. &quot;Das UKL besitzt für diese Art Operation die notwendige Expertise und die technische Ausstattung&quot;, ergänzte Laura Weydandt, Ärztin in Weiterbildung und ebenfalls zum OP-Team gehörend.</p> <p><strong>Patientin freut sich über schnelle Mobilisierung</strong><br>Auch wenn sich der Krankenhausaufenthalt just am Tag der geplanten Entlassung nach nur einer Woche unerwartet wegen eines Hautausschlags am Körper um ein paar Tage verzögerte - für Kathrin Kruse, die 57-jährige Patientin aus Plauen, hat sich die Überweisung aus dem Krankenhaus ihrer Heimatstadt an das Leipziger Universitätsklinikum auf jeden Fall gelohnt&#58; &quot;Ich fühle mich hier wirklich wohl und bin sehr zufrieden. Keine andere Klinik hätte dies so behandelt&quot;, sagt sie, &quot;ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell wieder auf die Beine komme.&quot;&#160;</p>
Aktuelle Themen aus der Frauenheilkunde bei Patientenseminar am UKL<img alt="Am Donnerstag, 6. Februar, findet das Patientenseminar der UKL-Frauenheilkunde im Raum &quot;Justus von Liebig&quot; in Haus 4 statt." src="/presse/PressImages/pic_20200203111432_e915db6326.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-02T23:00:00ZLeipzig. Es soll zu einer Tradition werden: Zwei Mal im Jahr möchte die Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bei einem Patientenseminar Spannendes und Neues vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren. <p>Im Mittelpunkt des diesjährigen Februar-Seminars am 6. Februar stehen aktuelle Trends bei der Behandlung des Brustkrebses, Hintergründe zu genetischen Untersuchungen bei gynäkologischen Tumorerkrankungen, gutartige Veränderungen der Vulva sowie das Krankheitsbild Endometriose.<br>Die Organisatoren um <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinikdirektorin</a> Prof. Bahriye Aktas und Dr. Susanne Briest, Koordinatorin des <a href="/einrichtungen/brustzentrum" rel="ext" target="_blank">Brustzentrums</a>, möchten mit ihren Gästen ins Gespräch kommen und deren Fragen beantworten. Angesprochen sind nicht nur Patientinnen, sondern auch Partner, Freunde und alle am Thema Interessierten.</p> <p><strong>Drittes Patientenseminar der UKL-Frauenklinik</strong><br>Donnerstag, 6. Februar, 16 bis 18 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 4,<br>Besprechungsraum &quot;Justus von Liebig&quot;<br>Liebigstraße 20<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>

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