Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Frauenheilkunde Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

 

 

Interventionelle Radiologie: Sämtliche Prozeduren und alle Ärzte zertifiziert<img alt="Zertifiziert&#58; OA Dr. Tim-Ole Petersen (Mitte), Leiter der Interventionellen Radiologie, mit seinen Oberarzt-Kollegen Dr. Bettina Maiwald und Dr. Steffen Strocka." src="/presse/PressImages/pic_20180621115342_94fd74dcde.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-06-20T22:00:00ZLeipzig. Für ihr Qualitätsmanagement ist die Interventionelle Radiologie des UKL erfolgreich zertifiziert worden. Die Urkunde der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) bestätigt zudem die Qualifizierung zum Ausbildungszentrum für Interventionelle Radiologie. Zusätzlich sind alle drei Oberärzte individuell über die DeGIR zertifiziert worden. Damit werden nun sämtliche Prozeduren von zertifizierten Spezialisten durchgeführt. Oberärztin Dr. Bettina Maiwald ist zudem die einzige Interventionelle Radiologin in ganz Europa, die eine Chemosaturation durchführt. <p>&quot;Mit diesem Zertifikat haben wir den Nachweis über die höchste Qualität an unserer Einrichtung sowie über die geforderte hohe Anzahl an Prozeduren erhalten&quot;, sagt Oberarzt Dr. Tim-Ole Petersen, Leiter der <a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ceingriffe-intervention.html" rel="ext" target="_blank">Interventionellen Radiologie</a>. &quot;Dies berechtigt uns, den Titel als Ausbildungszentrum zu tragen und damit nicht nur unsere eigenen Ärzte in Weiterbildung, sondern auch Ärzte aus anderen Kliniken in unseren speziellen Methoden auszubilden&quot;, freut er sich. &quot;Diese Zertifizierung zeigt die großartige Leistung des gesamten Teams bei der Betreuung und Behandlung unserer Patienten&quot;, lobt Dr. Petersen.<br> Zusätzlich haben sich neben ihm selbst auch seine zwei Oberarzt-Kollegen Dr. Bettina Maiwald und Dr. Steffen Strocka individuell als Interventionelle Radiologen zertifizieren lassen. &quot;Es ist in Deutschland eine Ausnahme, dass alle Interventionalisten einer Klinik von der Fachgesellschaft beurteilt werden, aber diese Besonderheit zeigt unseren hohen Anspruch an die Qualifikation jedes Einzelnen&quot;, betont Petersen.</p> <p><strong>Vielfältige moderne Verfahren zur Tumorbehandlung</strong><br>Von dieser nachgewiesenen Qualifikation profitieren in erster Linie natürlich die Patienten&#160; des Universitätsklinikums Leipzig. Modernste Therapien und Techniken stehen für eine umfassende Behandlung zur Verfügung. <br> Als einen Schwerpunkt der Interventionellen Radiologie am UKL sehen die medizinischen Experten die radiologische Tumorbehandlung, beispielsweise von Leberkrebs (HCC), Gallengangkrebs (CCC) und Lebermetastasen. Die minimal-invasive Behandlung von Tumorerkrankungen (interventionelle Onkologie) setze sich wegen ihrer großen Effektivität bei geringer Beeinträchtigung der Patienten zunehmend durch. <br> &quot;Viele Patienten&quot;, erklärt Dr. Strocka, &quot;wünschen sich zudem, nicht operiert werden zu müssen oder auf eine herkömmliche Chemotherapie verzichten zu können.&quot; Dafür stehen den Experten vom UKL Methoden wie die Chemosaturation zur Verfügung. &quot;Im letzten Quartal 2017 war das Leipziger Universitätsklinikum deutschlandweit das Zentrum mit den meisten Behandlungen mit dieser Methode&quot;, ergänzt Dr. Maiwald, die einzige Interventionelle Radiologin in ganz Europa, die Chemosaturationen durchführt. &quot;Diese beschreibt eine besondere Art der isolierten Chemotherapie der Leber, die nur wenige Zentren in Deutschland anbieten können&quot;, erläutert sie.</p> <p>Weitere onkologische Behandlungsschwerpunkte stellen die transarterielle Chemoembolisation (TACE) und die selektive interne Radiotherapie (SIRT) dar. Bei letzterer werden zur Behandlung von Lebermetastasen oder Leberkrebs strahlende Mikrokügelchen präzise in die Lebergefäße injiziert. Die TACE stellt eine weitere schonende Methode zur Behandlungen von Tumoren des Lebergewebes und von Lebermetastasen zum Beispiel bei Brust- oder Darmkrebs dar und kommt vornehmlich dann zum Einsatz, wenn nur wenige Metastasen vorhanden sind.</p> <p><strong>Mit fokussiertem Ultraschall gegen Uterusmyome</strong><br>Andere minimal-invasive Therapiemöglichkeiten von Tumoren sind die so genannten perkutanen Ablationen. Dabei wird Tumorgewebe ganz gezielt durch Hitze zerstört. Beispiele dafür sind die Radiofrequenz- oder Mikrowellen-Ablation (RFA oder MWA) zur Behandlung von Metastasen oder Tumoren in Leber, Lunge, Niere oder Knochen durch Hitze. Dabei platziert der Arzt eine Nadel, die in etwa nur die Dicke einer Kugelschreiberminenspitze hat, durch die Haut direkt im Tumor. Von der Nadelspitze aus breitet sich die Hitze aus und zerstört so die Tumorzellen. Solch ein minimal-invasiver Eingriff wird am UKL meistens in Narkose durchgeführt und ist somit sehr schonend für den Patienten. <br> Für alle genannten Therapien gilt&#58; Nach ein bis zwei Tagen können Patienten in der Regel wieder nach Hause entlassen werden.</p> <p>In Kooperation mit der <a href="http&#58;//frauenklinik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a> bietet das UKL als einziges Krankenhaus in Mitteldeutschland alle modernen Verfahren zur Behandlung von Uterusmyomen - gutartigen Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut - an. Darunter ist neben der Myomembolisation auch ein neues, nicht-invasives, MRT-gesteuertes Verfahren, bei dem Ultraschallwellen präzise auf das Myom fokussiert werden, kurz MR-HIFU. Die Bezeichnung steht für &quot;Hochintensiver fokussierter Ultraschall&quot;. Das Besondere&#58; Es ist sehr schonend und schmerzarm. Schnitte oder Punktionen sind nicht erforderlich.<br>&quot;Wir hoffen, dass wir bald auch Patienten mit anderen Erkrankungen mit diesem nicht-invasiven Verfahren behandeln können&quot;, gibt Dr. Petersen einen Ausblick in die aktuelle Forschung.</p> <p><span style="text-decoration&#58;underline;"><br>Weitere Informationen zu Therapiemöglichkeiten im Internet&#58;</span></p> <ul> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ctumorbehandlung%2ca_id%2c594.html">TACE</a></li> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ctumorbehandlung%2ca_id%2c595.html">SIRT</a></li> </ul> <p><span style="text-decoration&#58;underline;"><br>Sprechstunden&#58;</span></p> <ul> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2cambulanz.html">Ambulanz für minimal-invasive Diagnostik und Therapie (AMIT)</a><br>montags, 9 bis 12 Uhr</li> </ul> <ul> <li><a href="http&#58;//frauenklinik.uniklinikum-leipzig.de/ufkcms.site%2cpostext%2csprechstunden%2ca_id%2c786.html">Interdisziplinäre Myomsprechstunde</a><br>freitags, 9 bis 11 Uhr</li> </ul>
Auf Immuntherapie liegen im Kampf gegen Krebs die größten Hoffnungen<img alt="Das UCCL ist seit 2015 als zertifiziertes onkologisches Zentrum nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt." src="/presse/PressImages/pic_20180129102659_26df67e811.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-28T23:00:00Z"Die Medizin ist wieder ein Stück besser geworden. Und wenn jeder Einzelne noch ein Stück besser wird und die Zusammenarbeit stimmt, kommen Mediziner, Wissenschaftler und Betroffene gemeinsam im Kampf gegen den Krebs voran", sagt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar. <p>Leider seien bösartige Tumorerkrankungen weiterhin - nach den Herz-Kreislauferkrankungen - die zweithäufigsten schweren und tödlich verlaufenden Krankheiten. Jedes Jahr werde in Deutschland bei einer halben Million Menschen Krebs neu diagnostiziert, so der Leipziger Onkologe. &quot;Aber die Erforschung der Krebserkrankungen macht große Fortschritte. Und das ist unglaublich wichtig. Denn wir müssen verstehen, wie und wodurch Krebs entsteht und wächst - dann hat man auch Lösungsansätze, ihn erfolgreich zu bekämpfen.&quot; Zudem können einige der häufigsten Krebserkrankungen, wie Brust- oder Darmkrebs, heute viel früher erkannt werden, wodurch die Krankheit eher bekämpft werden kann, wodurch wiederum die Überlebenschancen größer werden. Schon heute können weit mehr als die Hälfte der Patienten mit Krebs geheilt werden.</p> <p>Wie der Krebsexperte weiter sagt, hat sich die Qualität in der Versorgung der Krebspatienten deutlich verbessert. Gründe dafür sind&#58; Die medizinischen Fachdisziplinen arbeiten immer enger zusammen. Es wurden die besten Methoden und Mittel in der Krebsbehandlung erforscht und festgelegt, die in klaren, verbindlichen Leitlinien mündeten. Es gibt große technologische Fortschritte, wie präzisere Operationen, schonendere Bestrahlung sowie neue und besser wirksame Medikamente.</p> <p>&quot;Unsere größten Hoffnungsträger heute sind Immuntherapeutika, also Medikamente, die die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken oder sogar genetisch veränderte körpereigene Immunzellen, die in den Körper zurückgeführt werden&quot;, so Prof. Lordick. Diese Entwicklung, die freilich noch stark an Forschung und Studien gebunden ist, wird am universitären Standort Leipzig vorangetrieben durch eine neu eingerichtete <a href="http&#58;//ikit.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Professur für Immunonkologie</a>. Mit der Berufung von Prof. Dr. Ulrike Köhl, einer Spezialistin für zelluläre Immuntherapeutika, wird die krebsmedizinische Expertise der Leipziger Universitätsmedizin verstärkt.</p> <p>Zum Weltkrebstag betont der <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Direktor des UCCL</a>, dass jeder Einzelne die Chance hat, mit gesundheitsbewusstem Verhalten Krebserkrankungen zu vermeiden. &quot;Wir kennen die Hauptrisiken. Deshalb empfehle ich dringend, aufs Rauchen zu verzichten, immer schön in Bewegung zu bleiben, sich ausgewogen zu ernähren, Alkohol nur in Maßen zu genießen und das Normalgewicht zu halten. Zudem gibt es schon eine Impfung gegen eine der gefährlichsten Krebserkrankungen&#58; Die HPV-Impfung hilft heranwachsenden Frauen, das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu verringern.&quot;</p>
(Über)-Leben mit Krebs<img alt="Am 14. Oktober findet der Patiententag Krebs des UCCL statt. Vorgestellt werden neue Therapien." src="/presse/PressImages/pic_20171006100649_e1f9c70bdf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-05T22:00:00ZLeipzig. Neue Therapien bei Krebs – unter diesem Motto steht der diesjährige Patiententag des universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig. Am 14. Oktober stellen die Krebsexperten des UKL von 10 bis 14.30 Uhr die aktuellen Entwicklungen vor und stehen auch für individuelle Gespräche zur Verfügung. Rundgänge bieten Einblicke in Bereiche wie die Strahlentherapie, Pathologie, Nuklearmedizin aber auch die Roboterchirurgie und die Chemotherapie. <p>&quot;Viele Menschen erleben Krebserkrankungen heute als etwas, das zum Leben dazu gehört&quot;, erklärt Prof. Florian Lordick, Direktor des <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Krebszentrums UCCL</a>. &quot;Fast jeder ist damit konfrontiert, nicht nur direkt als Betroffener, sondern auch in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis.&quot;</p> <p>Dank der Fortschritte in Diagnostik und Therapie können viele Krebserkrankungen heute früh entdeckt und gut behandelt werden. Das macht Krebs zu einer Erkrankung, mit der immer mehr Menschen viele Jahre (über)leben.</p> <p>&quot;Für uns bedeutet dies, Angebote zu machen, die über die reine Beherrschung der Erkrankung hinausgehen&quot;, so Lordick. Wie geht es weiter nach der Therapie? Was ist zum Beispiel mit einem Kinderwunsch? Welche Verfahren sind in der jeweiligen Lebensphase individuell die besten? &quot;Vor allem aber wollen wir den Menschen die Angst nehmen, die oft noch mit einer Krebsdiagnose verbunden ist&quot;, so Lordick. Der Infotag will daher Krebsmedizin erlebbar machen, mit Einblicken in Klinikbereiche wie die Strahlentherapie, das PET/MRT oder die Pathologie.&#160; Und unter dem Titel &quot;Keine Angst vor der Chemotherapie&quot; lädt das UCCL zu einer Führung durch die Räume des Krebszentrums ein.</p> <p>Parallel zu den Führungen stellen&#160; Experten aller Fachbereiche in Kurzvorträgen neue Therapieansätze bei verschiedenen Krebsarten vor. Dazu gehört auch die Immuntherapie, ein Bereich, in dem derzeit die schnellsten und spannendsten Entwicklungen zu beobachten sind. Alle Experten stehen übrigens nach den Vorträgen noch zu &#160;persönlichen Gesprächen zur Verfügung.</p> <p>Ein besonderes Angebot finden zudem Patienten mit oder nach Lungenkrebs&#58; Leipzigs erste <strong>Selbsthilfegruppe Lungenkrebs</strong>, die zehn Tage später zur Gründungsveranstaltung am UKL einlädt, wird sich schon ein erstes Mal vorstellen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationstag Krebs &quot;Neue Therapien 2017&quot;</strong></p> <ul> <li>Samstag, 14. Oktober 2017</li> <li>10 bis 14.30 Uhr</li> <li>Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 20&#160;&#160; &#160;</li> </ul>
Mit neuer Ultraschallbehandlung nimmt das UKL Uterusmyome in den Fokus<img alt="Mit hochintensivem fokussiertem Ultraschall gegen Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut&#58; Assistenzarzt Nikolaos Bailis, Oberarzt Tim-Ole Petersen, Leiter der Interventionellen Radiologie, Privatdozent Dr. Patrick Stumpp, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Klinikdirektor, und Assistenzarzt Leonard Leifels (v.r.n.l.)." src="/presse/PressImages/pic_20171005110817_ab10c50dc6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-02T22:00:00ZLeipzig. Als einzige Klinik in Mittel- und Ostdeutschland bietet das Universitätsklinikum Leipzig alle modernen Verfahren zur Behandlung von Uterusmyomen – gutartigen Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut – an. Neu ist ein nicht-invasives, magnetresonanz-gesteuertes Verfahren, bei dem Ultraschallwellen auf das Myom fokussiert werden, kurz MR-HIFU. Die Bezeichnung steht für "Hochintensiver fokussierter Ultraschall". Das Besondere: Es ist ein sehr schonendes und schmerzarmes Verfahren für die Patientinnen. Keine Schnitte oder Punktionen sind erforderlich. <p>&quot;Etwa jede vierte Frau über 30 hat Myome in der Gebärmutter. Diese gutartigen Tumore sind oft verantwortlich für Unterleibsschmerzen, verstärkte Regelblutungen oder in manchen Fällen auch für einen unerfüllten Kinderwunsch&quot; weiß OÄ Dr. Romy Handzel. Die Gynäkologin leitet die neue interdisziplinäre Myomsprechstunde des UKL. &quot;Wenn Myome Beschwerden verursachen, ist meist eine längerfristige, hormonelle Behandlung, eine operative Entfernung oder eben eine interventionelle Therapie notwendig&quot; erläutert Leonard Leifels, der die Patientinnen zu den minimal- oder nicht-invasiven Verfahren der Radiologie berät.</p> <p>Die seit Jahren bestehende gute Kooperation zwischen der <a href="http&#58;//frauenklinik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a> mit ihrer neuen Direktorin Prof. Bahriye Aktas und der <a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie</a> unter der Leitung von Prof. Thomas Kahn findet in der interdisziplinären Myomsprechstunde seit Anfang Juli eine feste Struktur.</p> <p><strong>Gebündelte Ultraschallwellen, fokussiert auf einen winzigen Punkt </strong><br> &quot;Den Anlass, unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen, ergab sich durch die Kooperation der Radiologie mit dem <a href="https&#58;//www.iccas.de/" rel="ext" target="_blank">Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie der Universität Leipzig (ICCAS)</a> von Prof. Andreas Melzer. Dadurch konnte unser neuester Magnetresonanztomograph (MRT) mit einem überregional einzigartigen, nicht-invasiven Therapieverfahren, dem hochintensiven fokussierten Ultraschall, MR-HIFU, ausgestattet werden&quot; freut sich der Leitende Oberarzt der Radiologie, Privatdozent Dr. Patrick Stumpp. <br> &quot;Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass weder ein Schnitt noch eine Punktion notwendig sind&quot; berichtet Oberarzt Tim-Ole Petersen, Leiter der Interventionellen Radiologie. &quot;Die gebündelten Ultraschallwellen dringen durch die Haut ein, wie es viele Menschen von ganz normalen Untersuchungen mit Ultraschall kennen. Wir fokussieren diese Wellen dann auf einen winzigen Punkt, an dem durch Hitze die Myomzellen verödet werden, ohne das angrenzende Gewebe zu verletzen.&quot; Das neue Verfahren ergänze hervorragend die bisherige interventionelle Technik der Myom-Embolisation (UFE), bei der das Myom letztlich einfach ausgetrocknet werde, dies eröffne mehr Möglichkeiten für eine individualisierte Therapie, führt Leifels weiter aus.</p> <p><strong>Besonders für Frauen mit Kinderwunsch geeignet</strong><br>Vor einer möglichen Behandlung werden Patientinnen in der Sprechstunde zunächst bei einem ausführlichen Gespräch zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten beraten. So wird festgestellt, ob das neue Verfahren in Frage kommt.<br> Eine Behandlung mit MR-HIFU dauert zwischen drei und vier Stunden. Bereits nach wenigen Tagen können die Frauen in ihren Alltag zurückkehren. Eine Besserung der Symptome setzt oftmals schon in den ersten Tagen nach der Behandlung ein. Durch den Erhalt der Gebärmutter ist dieses schonende und schmerzarme Verfahren besonders auch für Frauen mit Kinderwunsch geeignet. Die hohe Wirksamkeit des Verfahrens konnte bereits in zahlreichen Studien belegt werden. In den Monaten nach der Behandlung wird der Therapieerfolg in festgelegten Zeitabständen mittels MRT kontrolliert.</p> <p><strong>MYOMSPRECHSTUNDE </strong></p> <ul> <li>Sprechzeiten&#58; donnerstags von 8 bis 10 Uhr<br>Dr. Romy Handzel (Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde)<br>Leonard Leifels (Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie)</li> </ul> <ul> <li>Liebigstr. 20a, Haus 6<br> 04103 Leipzig</li> </ul> <p>&#160;<strong>ANMELDUNG</strong></p> <ul> <li>Telefon&#58; 0341 / 97-23433</li> <li>montags bis freitags&#58; 8 bis 15 Uhr</li> </ul>
Brustzentrum und Darmzentrum am UKL erfolgreich zertifiziert<img alt="Dr. Susanne Briest ist Leiterin des zertifizierten Brustzentrums am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20170817105215_562cd9c076.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-08-16T22:00:00ZLeipzig. Das Brustzentrum sowie das Darmzentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) sind erfolgreich zertifiziert worden. Das unabhängige Prüfinstitut OnkoZert bescheinigt beiden Zentren damit, den höchsten Qualitätsrichtlinien in vollem Umfang zu genügen. <p>OnkoZert betreut im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) das Zertifizierungssystem. In einem mehrmonatigen Prozess mussten beide UKL-Zentren nachweisen, alle geforderten fachlichen Anforderungen zu erfüllen.</p> <p><strong>Brustzentrum</strong></p> <p>Neben dem erfolgreichen Nachweis einer außerordentlichen Erhöhung der Fallzahlen spielte der Nachweis einer engen interdisziplinären Verzahnung eine herausragende Rolle. Im <a href="http&#58;//brustzentrum.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Brustzentrum Leipzig</a> arbeiten Ärzte aus allen Kliniken und Instituten zusammen, die für die Betreuung einer Patientin mit einem Brustkrebs wichtig sind - von der Diagnostik über die Anwendung besonderer OP-Methoden bis hin zur Plastischen Chirurgie, sollten komplexe rekonstruktive Maßnahmen nach Entfernung des Krebs notwendig werden.</p> <p>Das so genannte vollumfängliche Versorgungsspektrum wird von jedem durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierten Brustzentrum gefordert. Allerdings besteht an Kliniken wie dem UKL der Vorteil, dass alle an der Betreuung der Patientin beteiligten Ärzte und Mediziner in &quot;einem Haus&quot; sind. Das vereinfacht die Kommunikation zwischen den Kollegen und erspart lange Wege. So kann beispielsweise eine Patientin die Chemotherapie direkt in der Zentralen Ambulanz des <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</a> erhalten, wo sich ein Team hochspezialisierter Experten um sie kümmert.</p> <p>Besonders hoben die Prüfer von OnkoZert das hohe Niveau der psychoonkologischen Betreuung hervor. Zum einen ist im Brustzentrum selbst eine Sprechstunde etabliert, zum anderen werden alle Patientinnen, die stationär behandelt werden, von den Kollegen aus der Psychoonkologie betreut und über mögliche Behandlungsangebote informiert.<br>Darüber hinaus gibt es für die Patientinnen vielfältige Betreuungsangebote in der Selbsthilfe. innerhalb des jährlich stattfindenden Patiententages des UCCL können sich Betroffene und Angehörige umfassend über Behandlungsmethoden und neue Therapien informieren. Nächster Termin für den Patiententag ist der 14. Oktober.</p> <p>Dr. Susanne Briest<strong>,</strong> Leiterin des Brustzentrums, freut sich über die Zertifizierung. Sie sei Ausdruck der sehr guten Entwicklung des Zentrums in den vergangenen Jahren&#58; &quot;Unsere Patientinnen haben einen Anspruch auf höchste Qualität. Wir möchten diesen Anspruch erfüllen. Dieses Zertifikat ist der Nachweis unserer Qualifikation.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Darmzentrum</strong></p> <p>Bei der Zertifizierung des <a href="https&#58;//chirurgie2.uniklinikum-leipzig.de/ck2.site%2cpostext%2cdarmzentrum.html" rel="ext" target="_blank">Darmzentrums </a>zeigten sich die Auditoren - Prüfer - besonders beeindruckt von der hohen chirurgischen Qualität, die zur Anwendung kommt. Fast alle Operationen können minimal-invasiv angeboten werden, selbst bei zum Beispiel sehr tief sitzenden Rektumkarzinomen. Neue Techniken wie das Neuromonitoring sichern den Funktionserhalt betroffener Organe oder Körperteile.<br> Im Untersuchungszeitraum musste bei keiner einzigen Operation wegen Komplikationen ein erneuter Eingriff erfolgen - ein Ausdruck höchster Qualität.</p> <p>Die erforderliche Erhöhung der Fallzahlen konnte das Darmzentrum ebenfalls nachweisen, für dieses Jahr wird eine weitere Leistungssteigerung erwartet. Breit gefächert stellt sich auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des UKL dar. Für eine optimale Behandlung der Patienten kooperieren im Darmzentrum die Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und die Radiologie. Kontinuierlich in den Behandlungsprozess eingebunden sind ebenso das Ernährungsteam, die Psychoonkologen, gegebenenfalls die Stomatherapie&#160; und die Physiotherapie als so genannte Supportivbereiche.</p> <p>&quot;Wir haben unsere Kontakte zu den niedergelassenen Gastroenterologen weiter ausgebaut&quot;, sagt Oberarzt Dr. Boris Jansen-Winkeln von der Klinik &#160;für <a href="https&#58;//chirurgie2.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a>, der gemeinsam mit der Geschäftsführenden Klinikdirektorin Prof. Ines Gockel das Darmzentrum leitet, &quot;diese weisen die Patienten zu. Die steigenden Zahlen zeigen das große Vertrauen der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in uns. Sie erwarten vom UKL sehr gute Qualität, und wir erfüllen diese Erwartungen.&quot;</p> <p>Die Zertifikate beider Zentren sind jeweils drei Jahre gültig, werden aber jedes Jahr einer Zwischenprüfung unterzogen.</p>

Liebigstraße 20a, Haus 6
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 23400
Fax:
0341 - 97 23409
Map