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Pressemitteilungen

 

 

Vier kleine Einschnitte statt großer Wunde: UKL-Gynäkologinnen operieren stark übergewichtige Frau mit „da Vinci“-OP-Roboter<img alt="Bei Patientin Kathrin Kruse setzten die Gynäkologinnen der UKL- Frauenheilkunde trotz ihrer starken Adipositas erfolgreich den OP-Roboter „da Vinci“ ein. So konnten ein großer Schnitt und ein langer Wundheilungsprozess vermieden werden. Für die Plauenerin eine große Erleichterung&#58; „Keine andere Klinik hätte dies so behandelt.“ Im Foto&#58; Klinikdirektorin Prof. Bahriye Aktas (2.v.l.), Oberärztin Dr. Nadja Dornhöfer (li.) und Laura Weydandt (re.), Ärztin in Weiterbildung, im Gespräch mit Kathrin Kruse." src="/presse/PressImages/pic_20200207104049_f44e956e3a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-06T23:00:00ZLeipzig. Mit Hilfe des Operationsroboters "da Vinci" haben Gynäkologinnen der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bei einer komplizierten Operation einer stark adipösen Patientin Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke entfernt. Die Frau mit einem Körpermassenindex – auch als BMI bekannt – von 78 und einem Körpergewicht von über 200 Kilogramm leidet an frühem Gebärmutterkörperkrebs. Dank der roboter-unterstützten Technik gelang der Eingriff minimalinvasiv. Der Vogtländerin blieb so eine monatelanger Wundheilung erspart. <p>Ohne den &quot;da Vinci&quot; wäre ein großer Schnitt notwendig gewesen. Der Heilungsprozess der Wunde hätte womöglich Monate gedauert, zumal die Patientin auch an Bluthochdruck und Diabetes leidet.&#160;<br>Doch auch mit robotischer Hilfe gestaltete sich die Operation anspruchsvoll&#58; &quot;Bei dieser Art Eingriff liegen die Patientinnen in der Regel kopftief auf dem OP-Tisch&quot;, erläuterte <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Klinikdirektorin</a> Prof. Bahriye Aktas, die die OP leitete. &quot;Doch wegen ihrer Körperfülle ging das bei dieser Patientin nicht kontinuierlich. So musste sie immer wieder zur Beatmung in die Waagerechte gebracht werden und dann wieder zurück&quot;, erklärte Prof. Aktas. Auf Grund dieser sehr häufigen, aber notwendigen Lagewechsel dauerte die OP länger als gewöhnlich.&#160;</p> <p>Der Patientin brachte der minimalinvasive Eingriff mit gerade einmal vier kleinen, nur einen Zentimeter großen Schnitten viele Vorteile. &quot;Menschen dieser Gewichtsklasse müssen schnell mobilisiert werden, sonst drohen schwerwiegende und eventuell lebensbedrohende Komplikationen wie Thrombosen, Lungenembolien oder Lungenentzündungen&quot;, sagte Oberärztin Dr. Nadja Dornhöfer, die mitoperiert hatte. &quot;Das UKL besitzt für diese Art Operation die notwendige Expertise und die technische Ausstattung&quot;, ergänzte Laura Weydandt, Ärztin in Weiterbildung und ebenfalls zum OP-Team gehörend.</p> <p><strong>Patientin freut sich über schnelle Mobilisierung</strong><br>Auch wenn sich der Krankenhausaufenthalt just am Tag der geplanten Entlassung nach nur einer Woche unerwartet wegen eines Hautausschlags am Körper um ein paar Tage verzögerte - für Kathrin Kruse, die 57-jährige Patientin aus Plauen, hat sich die Überweisung aus dem Krankenhaus ihrer Heimatstadt an das Leipziger Universitätsklinikum auf jeden Fall gelohnt&#58; &quot;Ich fühle mich hier wirklich wohl und bin sehr zufrieden. Keine andere Klinik hätte dies so behandelt&quot;, sagt sie, &quot;ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell wieder auf die Beine komme.&quot;&#160;</p>
Aktuelle Themen aus der Frauenheilkunde bei Patientenseminar am UKL<img alt="Am Donnerstag, 6. Februar, findet das Patientenseminar der UKL-Frauenheilkunde im Raum &quot;Justus von Liebig&quot; in Haus 4 statt." src="/presse/PressImages/pic_20200203111432_e915db6326.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-02-02T23:00:00ZLeipzig. Es soll zu einer Tradition werden: Zwei Mal im Jahr möchte die Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bei einem Patientenseminar Spannendes und Neues vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren. <p>Im Mittelpunkt des diesjährigen Februar-Seminars am 6. Februar stehen aktuelle Trends bei der Behandlung des Brustkrebses, Hintergründe zu genetischen Untersuchungen bei gynäkologischen Tumorerkrankungen, gutartige Veränderungen der Vulva sowie das Krankheitsbild Endometriose.<br>Die Organisatoren um <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinikdirektorin</a> Prof. Bahriye Aktas und Dr. Susanne Briest, Koordinatorin des <a href="/einrichtungen/brustzentrum" rel="ext" target="_blank">Brustzentrums</a>, möchten mit ihren Gästen ins Gespräch kommen und deren Fragen beantworten. Angesprochen sind nicht nur Patientinnen, sondern auch Partner, Freunde und alle am Thema Interessierten.</p> <p><strong>Drittes Patientenseminar der UKL-Frauenklinik</strong><br>Donnerstag, 6. Februar, 16 bis 18 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 4,<br>Besprechungsraum &quot;Justus von Liebig&quot;<br>Liebigstraße 20<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Bessere Heilungschancen bei Gebärmutterhalskrebs2019-09-26T22:00:00ZLeipzig. Wird bei Gebärmutterhalskrebs der Tumor zusammen mit dem sogenannten Krebsfeld als potentiellem Ausbreitungsgebiet entfernt, verbessern sich die Heilungschancen selbst bei fortgeschrittenen Erkrankungen. Diese zusammengefassten Ergebnisse aus einer Studie zur Untersuchung der am Leipziger Universitätsklinikum entwickelten Operationsmethode MMR (mesometriale Resektion) wurden jetzt in Lancet Oncology, einem der renommiertesten onkologischen Fachjournale, veröffentlicht. <p>Bei der untersuchten Methode werden Tumoren am Gebärmutterhals, zusammen mit weiterem Gewebe entfernt, dass zu dem entwicklungsbiologisch festgelegten Ausbreitungsgebiet des Tumors gehört. Dieses sogenannte Krebsfeld folgt dem Ursprung des jeweiligen Gewebes. Das bedeutet, dass Gewebe, welche sich aus den gleichen embryonalen Strukturen entwickelt haben, eher von Tumorzellen befallen werden als andere, ebenfalls benachbarte Gewebe. Ausgehend von diesen Forschungsergebnissen wurde bereits 1999 an der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig mit einer Studie zu einem darauf basierenden neuen Operationskonzept, der mesometrialen Resektion, begonnen. Mit dieser von Prof. Michael Höckel entwickelten Operationstechnik werden neben dem Tumor die verwandten Gewebe entfernt, so dass das Risiko eines Tumorrückfalls deutlich gesenkt wird. Dank der umfassenden Operation kann dabei auch auf eine anschließende Bestrahlung verzichtet werden. Die Studie zeigt, dass gleichzeitig die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patientinnen sehr hoch ist&#58; &quot;Nach fünf Jahren lag diese bei 89,4 Prozent, und das, obwohl bei einem Drittel der Patientinnen der Tumor vor der Operation bereits in die Lymphknoten gestreut hatte&quot;, sagt Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a title="Frauenheilkunde" href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik für Frauenheilkunde </a>am UKL. &quot;Das sind deutlich bessere Ergebnisse, als wir mit den bislang üblichen Standard-Operationsverfahren erreichen.&quot; Bei Patientinnen mit einem kleineren Tumor ohne Lymphknotenbefall lag die Überlebenswahrscheinlichkeit nach fünf Jahren sogar bei 97,5 Prozent.<br>Diese jetzt von den Leipziger Medizinern in Lancet Oncology veröffentlichten Studienergebnisse belegen, dass mit der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde/leipzig-school-of-radical-pelvic-surgery" rel="ext" target="_blank">MMR-Methode</a> sehr gute Heilungschancen erreicht werden können. Insgesamt wurden in der Studie 523 Patientinnen mit häufig fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs über durchschnittlich fünf Jahre nach der Operation begleitet.<br><br>&quot;Ein weiterer wichtiger Inhalt der Studie war die Entwicklung und Überprüfung einer Stadieneinteilung für das Zervixkarzinom, also den Gebärmutterhalskrebs, die entwicklungsbiologische Gesichtspunkte berücksichtigt&quot;, erläutert Dr. Benjamin Wolf, Arzt an der Klinik für Frauenheilkunde des UKL und Mitautor der Studie. Dazu haben ganz wesentlich die detaillierten Auswertungen beigetragen, die der Pathologe Prof. Lars-Christian Horn über den gesamten Studienzeitraum vorgenommen hat. &quot;Hier konnten wir sowohl für die lokale Tumorausbreitung als auch erstmalig für die Tumorausbreitung in Lymphknoten zeigen, dass eine entwicklungsbiologische Einteilung eine genauere Vorhersage hinsichtlich des Überlebens ermöglicht als die herkömmliche Stadieneinteilung&quot;, so Wolf.<br><br>Bei den üblichen Operationsmethoden wird der Tumor mit einem metrisch definierten Sicherheitsabstand zusammen mit den Lymphknoten im Becken entfernt. Zudem muss bei vielen Patientinnen anschließend eine Bestrahlung mit teilweise belastenden Nebenwirkungen durchgeführt werden.<br>&quot;Die jetzt publizierten Studienergebnisse belegen die Wirksamkeit des Leipziger Operationskonzeptes und geben uns so die Möglichkeit, unseren Patientinnen künftig wirkungsvoll helfen zu können&quot;, so Prof. Aktas. Die Gynäkologin hat das Operationskonzept von ihrem Vorgänger Prof. Michael Höckel übernommen und setzt seine Arbeit am UKL fort, auch durch regelmäßige Operationskurse für Kollegen. &quot;Unser Ziel ist es, vielen Frauen eine Behandlung nach dieser Methode und damit eine Heilung zu ermöglichen&quot;, so Aktas.</p> <p><strong>Originalpublikation&#58;</strong><br>Surgical resection based on ontogenetic cancer field theory for cervical cancer&#58; mature results from a single-centre, prospective, observational, cohort study. In&#58; The Lancet. Oncology 20 (9), S. 1316-1326. DOI&#58; 10.1016/S1470-2045(19)30389-4.</p> <p>Link&#58;<br><a title="Link" href="https&#58;//www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2819%2930389-4/fulltext" rel="ext" target="_blank">https&#58;//www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(19)30389-4/fulltext</a></p> <p>&#160;</p>
Wie hilft komplementäre Medizin bei Krebs?<img alt="Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde, möchte ihren Patientinnen eine bessere Orientierung bei Fragen zur Komplementärmedizin ermöglichen." src="/presse/PressImages/pic_20190828151844_99d193b66a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-08-28T22:00:00ZLeipzig. Die Diagnose Krebs ist für jeden eine große Herausforderung. In dieser Situation stellen sich die Betroffenen viele Fragen, darunter auch: Wie kann ich etwas zu meiner Heilung betragen? Welche Ergänzungen zur klassischen Medizin gibt es, was ist sinnvoll, was nicht? Mit Blick auf die Frauenheilkunde will das 2. Patientenseminar der UKL-Frauenklinik darauf Antworten geben. <p>Unter dem Titel &quot;Komplementärmedizin in der Frauenheilkunde&quot; werden die Expertinnen und Experten der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik für Frauenheilkunde</a> und des <a href="/einrichtungen/brustzentrum" rel="ext" target="_blank">Brustzentrums </a>am Universitätsklinikum Leipzig Hinweise zum sinnvollen Einsatz ergänzender Behandlungsverfahren und unterstützender Maßnahmen bei Krebserkrankungen geben. Die Themen reichen dabei von &quot;Krebs und Sport&quot; über das Zusammenspiel vom Körper und Seele bis zur Rolle der Darmflora und schließlich auch Fragen zum Alltagsleben mit den Erkrankungen. Dazu gehört die Frage nach eventuellen Veränderungen der Sexualität, aber auch nach dem Weg zurück ins Berufsleben. Unterstützt werden die Mediziner dabei unter anderem von der Marathonläuferin Romy Fritsche und der Sozialwissenschaftlerin Dr. Regina Metze.</p> <p>&quot;Unsere Patientinnen wollen gern ihre Behandlung bestmöglich unterstützen&quot;, sagt Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Daher ist das Interesse an Methode und Angeboten aus dem Bereich der komplementären Medizin und Ergänzungen der klassischen Therapien sehr groß&quot;. Allerdings sei es auch schwierig, in der Vielfalt zu identifizieren, was tatsächlich sinnvoll sein könnte. &quot;Wir möchten mit unserem Seminar Anregungen zu den Verfahren geben, zu denen uns verlässliche Daten vorliegen und damit unseren Patientinnen eine bessere Orientierung ermöglichen&quot;, so Aktas. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am 4. September in dem 16 Uhr beginnenden Seminar am UKL zu informieren und Fragen an die Experten zu stellen. Veranstaltungsort ist das Haus 6, Liebigstraße 20a.</p> <p><strong>Brustzentrum informiert beim Aktionstag gegen Brustkrebs</strong><br>Ein weiteres Gesprächsangebot erwartet Interessierte und Betroffene am 14. September. An diesem Tag informiert das Brustzentrum des Universitätsklinikums Leipzig beim Aktionstag &quot;Ich bin dabei&quot; auf dem Leipziger Marktplatz über Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs. Das Team um Oberärztin Dr. Susanne Briest (Foto) wird von 10 bis 16 Uhr im Pavillon des UKL vor Ort sein und gern für Fragen zur Verfügung stehen. Zu finden ist der UKL-Pavillon ganz leicht&#58; Er ist gut erkennbar an großen pinkfarbenen Ballons.</p>
Interdisziplinäre Nutzung nimmt zu: Zweiter „da Vinci“-Operationsroboter am UKL geht in Betrieb<img alt="Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, arbeitet bereits seit 2011 mit dem Operationsroboter und führte nun auch die erste Anwendung mit dem neuen Gerät durch." src="/presse/PressImages/pic_20190402111505_8b7aa3a0d3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-01T22:00:00ZLeipzig. Den Ärzten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) steht ab sofort ein zweiter "da Vinci"-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe zur Verfügung. Mit dem Großgerät der neuesten Generation ("Xi"-Serie) arbeiten Urologen, Chirurgen und Gynäkologen. Investiert wurden rund drei Millionen Euro, finanziert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die erste Operation mit dem neuen "da Vinci" führte Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg durch, der Erfahrenste unter den Nutzern des OP-Roboters am UKL. <p>&quot;Diese neue Generation des 'da Vinci' bietet noch mehr Vorteile gegenüber dem hervorragenden und bereits gut etablierten Vorgänger&quot;, betont Prof. Stolzenburg. Das UKL gehe damit einen konsequenten Schritt weiter in die Richtung des geplanten Zentrums für roboter-assistierte Chirurgie, in dem Urologen, <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Chirurgen</a> und Gynäkologen jeweils am &quot;da Vinci&quot; operieren würden, sagt der Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie</a>.</p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter, mehrere tausend Patienten sind seitdem erfolgreich damit operiert worden. Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg fort&quot;, so Prof. Stolzenburg. Perspektivisch sieht er sogar die Notwendigkeit eines dritten Gerätes, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine roboter-assistierte Behandlung in Frage kommen, erweitert sich, auch weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete zudem die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der Klinikdirektor der UKL-Urologie.</p> <p>Die Assistenz des Robotersystems führt die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr. Weitere Vorteile bestehen in der 3D-Sicht für den Operateur und der großen Beweglichkeit aller Instrumente. Durch die schonende OP-Methode erholt sich der Patient rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.<br>Zusätzlich besitzt der &quot;da Vinci Xi&quot; nun zwei Konsolen. Die zusätzliche Konsole kann zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Auch ein Simulatorprogramm steht nun zur Verfügung.</p> <p><strong>Dreieinhalb-Kilogramm-Gebärmutter minimal-invasiv entfernt</strong><br>Nach dem Premiereneinsatz des neuen Gerätes in der UKL-Urologie leistete der &quot;da Vinci&quot; anschließend auch in der Gynäkologie des Universitätsklinikums Leipzig wertvolle Dienste. Bei der Operation einer adipösen Patientin gelang es Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a>, mit Roboterunterstützung einen 3500 Gramm schweren Uterus minimal-invasiv zu entfernen. Normalerweise wiegt eine Gebärmutter unter 100 Gramm. Ohne dieses moderne technische Hilfsmittel hätte der Bauch dafür weit bis zum Rippenbogen geöffnet werden müssen.</p>

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