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Pressemitteilungen

 

 

Gutartige Tumore bei Frauen: Am UKL können Myome „maßgeschneidert“ entfernt werden<img alt="An der von Prof. Bahriye Aktas (Mi., bei einer OP) geleiteten Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde des UKL stehen vielfältige Methoden zur Behandlung von Myomen zur Verfügung." src="/presse/PressImages/pic_20210830124824_913303f392.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-08-29T22:00:00ZLeipzig. Myome sind die häufigsten gutartigen Tumore der Frau. Obwohl die Geschwulste nicht lebensgefährlich sind, können sie die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gilt als eines der wenigen Zentren in Deutschland, die das komplette Spektrum der Myom-Therapie anbieten können. An der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde erhält jede Patientin eine "maßgeschneiderte" Therapie. Bald steht auch ein neues Medikament zur Verfügung, das bei guter Wirksamkeit jeglichen Eingriff ersparen kann. <p>&quot;In unserer Myom-Sprechstunde vergleichen wir bei jedem Fall alle uns zur Verfügung stehenden Verfahren und finden so das individuell richtige Verfahren für jede einzelne Patientin&quot;, sagt Christiane Weisgerber, <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe</a>. &quot;Dabei prüfen wir intensiv die Ausdehnung der Erkrankung, das bedeutet, wieviele Myome liegen vor, wie groß sind sie und wo an der Gebärmutter sind sie lokalisiert&quot;, erläutert sie. &quot;Weiterhin wichtig ist die Frage, welche Beschwerden verursachen die Myome. Dann schauen wir sehr genau auf die Lebenssituation der Frau, vor allem, ob die Familienplanung.abgeschlossen ist oder nicht &quot;, zählt Weisgerber auf. &quot;Selbstverständlich kann jede Patientin ihre Wünsche hinsichtlich der Therapie äußern und die Therapieplanung mitgestalten.&quot; Am Ende werden die einzelnen &quot;Puzzleteile&quot; zusammengeführt und daraus ein individueller Therapieentwurf gefertigt.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Nicht immer sind Eingriffe nötig, auch durch die Einnahme von Medikamenten können Myome behandelt werden. Neben der bereits etablierten hormonellen Therapie steht ein neues Medikament mit dem Wirkstoff Relugolix in Deutschland kurz vor der Markteinführung. &quot;Es gibt gute Vorzeichen, dass es vor allem Blutungsstörungen sehr wirkungsvoll therapiert ohne jeglichen Eingriff&quot;, so die UKL-Fachärztin. Es hätte bereits einmal ein Medikament gegeben, erklärt Weisgerber, das für Myome und Blutungsstörungen zugelassen war. Doch dieses sei für massive Leberschädigungen verantwortlich gewesen und so aus der Therapie verschwunden.&#160;</p> <p>&quot;Doch nun kommt im September noch einmal etwas Neues, was die medikamentöse Therapie unterstützt&quot;, freut sich Christiane Weisgerber.</p> <p>&#160;</p> <p>In Fällen, in denen allerdings die Einnahme von Arzneimitteln nicht zu einer ausreichenden Besserung der Beschwerden führt, steht das komplette Spektrum der derzeitigen Therapieverfahren am UKL zur Verfügung&#58;</p> <p>In Zusammenarbeit mit den Kollegen der <a href="/einrichtungen/radiologie">Radiologie</a> werden als nicht-operative Verfahren die Embolisation (über Computertomografie gesteuerter Verschluss der myomversorgenden Arterien) sowie das von den meisten Patientinnen, die sich vorinformiert haben, angefragte Verfahren namens HIFU (Hochfrequenz-Ultraschallbehandlung im MRT) regelmäßig durchgeführt. Vorteile&#58; keine Operation, keine Narkose, keine Schnitte. Diese Methoden können jedoch nicht jeder Patientin angeboten werden, da gewisse Voraussetzungen erfüllt sein müssen.</p> <p>Doch auch die operativen Methoden haben weiterhin ihren festen Platz in der Behandlung myombedingter Beschwerden.&#160;</p> <p>Hier gilt in der Frauenklinik des UKL jedoch der feste Grundsatz&#58; Wenn Schnitte, dann so klein wie möglich! &#160;Die Wahl des operativen Verfahrens ist abhängig von Größe und Lage der Tumore. Bei kleineren Geschwulsten innerhalb der Gebärmutter kommt die Resektoskopie in Frage. Hierbei wird eine Kamera über den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Der Clou&#58; An der Kamera ist eine kleine elektrische Schlinge angebracht. Mit dieser kann das Myom Stück für Stück abgeschält werden. Sind die Tumore größer, kommt die sogenannte Myom-Enukleation zum Einsatz. Hier, wie auch in den seltenen Fällen, in denen nur die Entfernung der Gebärmutter hilft, erfolgen die Eingriffe laparoskopisch, das heißt, über eine Bauchspiegelung minimalinvasiv.&#160;</p> <p>Und für die Entfernung extrem großer Tumorbefunde - das können mehrere Kilogramm sein - steht den Ärztinnen und Ärzten der UKL-Frauenklinik robotische Hilfe durch den &quot;da Vinci&quot;-OP-Roboter zur Verfügung, mit dem ebenfalls minimalinvasiv operiert und große Bauchschnitte vermieden werden können.&#160;</p> <p>&quot;Wir überprüfen regelmäßig alle bei uns in Anwendung befindlichen Verfahren&quot;, erläutert Fachärztin Weisgerber, derzeit vergleichen wir zum Beispiel die Behandlung mittels HIFU mit dem operativen Vorgehen über eine Myom-Enukleation. Wir betrachten kritisch die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Verfahren und schauen, nach welchem Eingriff die Patientinnen schneller wieder genesen und ihren Alltag wiederaufnehmen können.&quot;</p>
Informationen und Gespräche zu Kinderwunsch mit Krebs, Roboter-OPs und sogenannten Tabu-Themen<img alt="Prof. Bahriye Aktas (li.), Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde, und Dr. Susanne Briest, Koordinatorin des Brustzentrums, leiten die Online-Veranstaltung." src="/presse/PressImages/pic_20210311104427_078971350b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-10T23:00:00ZLeipzig. Neue Entwicklungen und aktuelle Aspekte der Frauenheilkunde stellen die Expertinnen der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) beim Online-Patientenseminar am 18. März vor. Wie die allermeisten Veranstaltungen in Corona-Zeiten ist auch diese komplett in den virtuellen Raum verlegt und läuft nun erstmals als digitales Format. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. <p>Es ist bereits gute Tradition geworden&#58; Seit 2018 organisiert die <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a> zwei Mal im Jahr ein Patientenseminar, um spannende Themen der Frauenheilkunde zu diskutieren.&#160;<br>So geht es nun im März-Seminar unter anderem um die Themen &quot;Krebs und Kinderwunsch?&quot; sowie &quot;Roboter im OP-Saal?&quot;. Weiterhin widmen sich die Expertinnen gleich zwei sogenannten Tabu-Themen&#58; der Inkontinenz sowie gutartigen als auch bösartigen Erkrankungen der Vulva. Abschließend dreht sich alles um die Frage, welchen Einfluss der Lebensstil auf den Brustkrebs hat. Im Chat können danach die Teilnehmer mit allen Referentinnen ins Gespräch kommen und ihre Fragen stellen.<br><br>Eingeladen zur virtuellen Teilnahme sind neben Patientinnen und Patienten auch ausdrücklich deren Partner, Freunde sowie alle an den Themen Interessierten.&#160;<br>Geleitet wird die Online-Veranstaltung von Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde, und Dr. Susanne Briest, Koordinatorin des <a href="/einrichtungen/brustzentrum">Brustzentrums</a> am UKL, die beide auch jeweils selbst durch ein Thema führen. Weitere Referentinnen sind Dr. Nadja Dornhöfer, Dr. Sylvia Stark sowie Dr. Christiane Weisgerber.<br><br></p> <p><strong>Information&#58;</strong><br>4. Patientenseminar der Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig&#58; &quot;Aktuelle Aspekte in der Frauenheilkunde&quot;,<br>Donnerstag, 18. März 2021<br>16 bis 18 Uhr<br><br></p> <p><strong>Online-Teilnahme unter&#58;</strong><br><a href="http&#58;//www.ukl-live.de/gynaekologie">http&#58;//www.ukl-live.de/gynaekologie</a></p>
UKL würdigt „Systemerhalterinnen“ im Gesundheitswesen<img alt="Frauen sind am UKL überall im Einsatz&#58; Als Ärztinnen, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen direkt am Patientenbett. In der Administration, in technischen Bereichen, in der beruflichen Ausbildung. Neun von 3.883 geben ihnen stellvertretend zum diesjährigen Frauentag ein Gesicht." src="/presse/PressImages/pic_20210305113947_c415bdd4dd.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-04T23:00:00ZLeipzig. Seit mehr als einem Jahr leben wir mit dem Coronavirus. Kaum ein gesellschaftlicher Bereich bleibt davon unberührt. Es sind viele Frauen, die seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 unser System am Laufen halten. Sie gelten als "Systemerhalterinnen" in der Krise, denn in den sogenannten systemrelevanten Bereichen, von Krankenhäusern über Kindergärten bis hin zu Schulen und dem Lebensmitteleinzelhandel, bilden sie die überwältigende Mehrheit der Beschäftigten. Auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stellen sie einen Anteil von über 70 Prozent aller Beschäftigten. <p>Die COVID-19-Pandemie hat das Leben jedes Einzelnen beeinflusst. Übliche Unterstützungssysteme wie Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen sind nicht mehr umfassend verfügbar. Die daraus erwachsenden Belastungen tragen Frauen in hohem Maße, denn nach wie vor ist ihr Alltag besonders stark geprägt von den Mehrfachaufgaben in Job, Haushalt sowie Sorgearbeit für junge und alte Familienangehörige. Weil Frauen überproportional oft in systemrelevanten Berufen tätig sind, erhöht sich für sie - wie für ihre männlichen Kollegen - das Infektionsrisiko. Manche müssen sich neben ihrer kräftezehrenden Arbeit in der Klinik noch um das Home-Schooling ihrer Kinder oder um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Zudem können sie als Angestellte im Gesundheitswesen, bis auf wenige Ausnahmen in administrativen Bereichen, nicht von Zuhause aus arbeiten.</p> <p>Das UKL möchte aus Anlass des Internationalen Frauentags sichtbar machen, welchen großen Beitrag die Mitarbeiterinnen am <a href="/">UKL</a> geleistet haben und leisten&#58; Zum Stichtag 31. Dezember 2020 waren im gesamten Klinikum 73 Prozent der Beschäftigten Frauen, das sind insgesamt 3.883 Mitarbeiterinnen. Im pflegerischen und medizinisch-technischen Dienst beträgt der Anteil von Frauen sogar 84 Prozent, unter Ärztinnen und Ärzten 48 Prozent.&#160;</p> <p>Mit dieser Verteilung liegt das UKL im bundesweiten Durchschnitt. Der Frauenanteil in Gesundheitsberufen lag laut einer Statistik der Universität Leipzig in Deutschland im Juni 2020 bei 81,8 Prozent. Internationale Daten zeigen, dass Deutschland mit dieser Verteilung nicht allein dasteht&#58; Weltweit sind es rund 70 Prozent Frauen, die im Gesundheits- und Sozialsektor arbeiten.&#160;</p> <p>&quot;Selbstverständlich geben alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag ihr Bestes&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand am <a href="/">UKL</a>. &quot;Doch heute zum Weltfrauentag wollen wir uns an die Frauen in unserem Haus wenden, die mehr als zwei Drittel unserer Belegschaft ausmachen. Sie sind eine tragende Säule unserer Arbeit hier am <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a>, und das in einer ganz besonders anstrengenden Zeit. Dafür sind wir Ihnen zu großem Dank verpflichtet.&quot;</p> <p>Mitarbeiterinnen sind am UKL überall im Einsatz&#58; Als Ärztinnen, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen direkt am Patientenbett. In der Administration, in technischen Bereichen, in der beruflichen Ausbildung. Neun von 3.883 geben ihnen stellvertretend zum diesjährigen Frauentag ein Gesicht&#58; Die Ärztinnen Dr. Daniela Branzan, Bereichsleiterin der Gefäßchirurgie und Dr. Susanne Briest, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde. Die Kinderkrankenschwester und Zentrale Praxisanleiterin Tina Kilian und Marisa Noblet, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Hämatologie und Internistischen Onkologie. Cindy Müller, Sozialarbeiterin / -pädagogin, Kristin Poser, stellvertretende Leiterin des Ernährungsteams / der Ernährungsambulanz, Birgit Schur, Teamleiterin der Rezeptionen, Nadine Stegner, Physiotherapeutin, und Bärbel Zimmermann, Leiterin des Sachgebiets Grünanlagen.&#160;</p> <p>Sie sind täglich im Einsatz, um die Versorgung der Patienten am Universitätsklinikum an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz sicherzustellen und zu unterstützen - so wie 3.874 andere Kolleginnen.&#160;</p> <p>Erfahren Sie mehr über unsere neun Protagonistinnen auf der UKL-Webseite&#58; https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/weltfrauentag&#160;</p>
Platz 6 in Deutschland: Erneute Spitzenposition für das Universitätsklinikum Leipzig in der TOP-100-Klinikliste von „FOCUS Gesundheit“<img alt="Nur fünf Kliniken in Deutschland werden besser bewertet&#58; Das Universitätsklinikum Leipzig belegt wie im vergangenen Jahr Platz 6 in der TOP 100-Klinikliste des Magazins „FOCUS Gesundheit“." src="/presse/PressImages/pic_20201023100107_977b532403.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-22T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört auch in diesem Jahr zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. In der neuen "Klinikliste 2021" des Nachrichtenmagazins "Focus", die am 20. Oktober erschienen ist, belegt das UKL unter 100 Kliniken erneut einen hervorragenden sechsten Platz und konnte somit seine Position halten. Vor dem UKL rangieren nur die Berliner Charité als Gesamtsieger sowie die Universitätsklinika Heidelberg, Schleswig-Holstein, Dresden und München (LMU). <p>Ermittelt werden die Platzierungen durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen Recherche-Instituts, das von der Zeitschrift beauftragt wurde. In die Bewertung fließen Fallzahlen, Behandlungserfolge bei OPs und Komplikationsquoten ein. Geprüft wurden zudem die technische Ausstattung, die Anzahl der Ärzte oder Qualifikation der Pflegenden. Sehr wichtig sind auch die Beteiligung an Qualitätsinitiativen, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard. Wie externe Mediziner das UKL bewerten und wie oft sie es weiterempfehlen, spielt ebenfalls eine große Rolle.</p> <p>31 Fachbereiche des UKL sind in den Empfehlungslisten von FOCUS Gesundheit aufgeführt - 15 von ihnen sogar in der Spitzengruppe des jeweiligen Krankheitsbildes&#58;&#160;</p> <p>Risikogeburt, Hautkrankheiten, Diabetes (Erwachsene und Kinder), Kinderchirurgie, Darmkrebs, Leukämie, Nuklearmedizin, Prostatakrebs, Strahlentherapie, Adipositaschirurgie, Schlaganfall, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Depression.<br><br></p> <p>17 Kliniken und Einrichtungen des UKL werden als TOP-Kliniken - zum Teil mehrfach - genannt&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Abteilung für Geburtsmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Urologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Es ist uns gelungen, diesen hervorragenden Platz sechs unter den nationalen TOP 100 zu bestätigen - dieses tolle Ergebnis freut uns sehr&quot;, sagte Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;In diesem wegen der Corona-Pandemie sehr außergewöhnlichen Jahr ist das eine wohltuende Bestätigung für die mit viel Engagement geleistete Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte sowie aller Mitarbeiter aus anderen Bereichen, die zu dieser sehr guten Platzierung beigetragen haben.&quot;</p>
Netzwerk am UKL begleitet transsexuelle Personen auf dem Weg zu sich selbst<img alt="Die Regenbogenfahne weht am UKL in der Liebigstraße." src="/presse/PressImages/pic_20200330114020_ba9580871b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-03-29T22:00:00ZLeipzig. Ein Netzwerk mit den verschiedensten medizinischen Fachbereichen wurde am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) für die Therapie von transgeschlechtlichen Personen aufgebaut. Ärzte und Wissenschaftler helfen mit ihrem Wissen und Können den Betroffenen, ihr empfundenes Geschlecht und ihren Körper in Einklang zu bringen. Der 31. März wird seit einigen Jahren als "International Transgender Day of Visibility" (Internationaler Tag der Trans* Sichtbarkeit) begangen. <p>Die zentrale Anlaufstelle am UKL ist <a>Dr. Kurt Seikowski</a>, Psychologe und Psychotherapeut. &quot;Ich erhebe eine Diagnose&quot;, erklärt er. &quot;Heißt diese am Ende Transsexualität, können von Ärzten und Patienten gemeinsam die sinnvollsten Methoden gewählt werden, den Leidensdruck zu nehmen.&quot; Der Leipziger Psychologe hat im Jahr 2018 rund 420 Transsexuelle, im vergangenen Jahr sogar 605 betreut.</p> <p><a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3">Endokrinologen</a> wie Dr. Haiko Schlögl stehen den Patienten vertrauensvoll bei der Hormontherapie zur Seite. Denn diese ist keineswegs nur eine einfache Verschreibung von Medikamenten ist. &quot;Die gegengeschlechtliche Hormon-Therapie ist ein erheblicher Eingriff, der zu weitreichenden und meist irreversiblen Konsequenzen führt und deshalb auch Risiken birgt&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Wird eine geschlechtsangleichende Operation von den Patienten gewünscht und wird diese von der jeweiligen Krankenkasse genehmigt, können Prof. Stefan Langer, <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Leiter der plastischen und ästhetischen Chirurgie</a> am UKL, und Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Universitäts-Frauenklinik</a>, aktiv werden. &quot;Es sind alles sehr anspruchsvolle Operationen, auch weil wir Vertreter einer sehr patientenfreundlichen Chirurgie sind&quot;, so Prof. Langer. &quot;Deshalb erfolgt beispielsweise für Transfrauen die Penis-zu-Scheide-Umgestaltung bei uns mit zwei Operationen im Abstand von drei Monaten.&quot; Wird es gewünscht, kann eine weibliche Brust durch die Einlage von Implantaten aufgebaut werden. Für Transmänner hingegen ist es wichtig, die Brüste zu verlieren. Im Genitalbereich kann Prof. Langer einen künstlichen Penis aufbauen.&#160;</p> <p>Zwei- bis dreimal im Monat werden von Prof. Langer geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. &quot;Es ist schon erstaunlich, was durch die Operationen, die übrigens von den Krankenkassen voll bezahlt werden, an neuem Körpergefühl und Selbstwert entsteht&quot;, so Prof. Langer. Wie er erzählt, stehen am UKL bei Bedarf weitere medizinische Fachbereiche den Transsexuellen auf ihrem Weg zu sich selbst zur Seite, beispielsweise wenn es um die Änderung der Stimmhöhe oder die Entfernung von Gesichtshaar geht.</p> <p>&#160;</p>

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