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Pressemitteilungen

 

 

Neues zu Brustkrebstherapie und -diagnose<img alt="Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde, berichtet auf der Veranstaltung über Neuigkeiten, die auf dem größten und wichtigsten Brustkrebskongress der Welt vorgestellt wurden." src="/presse/PressImages/pic_20190204111748_e0a84051e6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-03T23:00:00ZLeipzig. Die Frauenklinik am Universitätsklinikum Leipzig lädt am 6. Februar zum 1. Patientenseminar ein. Im Fokus des Informationsabends für Patientinnen und deren Angehörige steht Brustkrebs. Die Themen werden an diesem Abend von Neuerungen in der Diagnostik und Behandlung des Brustkrebses bis hin zum Einfluss der Seele auf Entstehung und Verlauf des Krebses reichen. <p><span style="color&#58;#000000;">Mit der erstmals in dieser Form angebotenen Veranstaltung wollen die Brustkrebsspezialistinnen um Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik für Frauenheilkunde am UKL</a>, und Dr. Susanne Briest, Koordinatorin des <a href="/einrichtungen/brustzentrum" rel="ext" target="_blank">Brustzentrums</a>, den Patientinnen und Patienten die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet ebenso vermitteln wie praktische Hinweise zum Umgang mit dem &quot;Paragrafenlabyrinth&quot;. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&quot;Wir werden zum Auftakt für Betroffene relevante Neuigkeiten berichten, die auf dem größten und wichtigsten Brustkrebskongress der Welt vorgestellt wurden&quot;, beschreibt Prof. Aktas. Dazu gehören neue Ansätze für Therapien bei aggressiven Brustkrebsformen, zu denen inzwischen ermutigende Daten vorliegen. &quot;Unser Ziel ist es, diese neuen Therapieoptionen baldmöglichst auch in unserem Zentrum nutzen zu können&quot;, so Aktas. Ein weiterer Schwerpunkt ist die psychologische und soziale Betreuung und Begleitung der Patientinnen. Dazu wird es beim Informationsabend um die Rolle der Psyche bei Krebsentstehung und beim Krankheitsverlauf gehen. &quot;Viele unserer Patientinnen glauben am Anfang einer Behandlung, dass sie eine psychologische Betreuung nicht benötigen&quot;, erklärt Prof. Aktas. Aber auch wenn Familie und Freunde in der Krankheitsbewältigung sehr wichtig sind, können diese eine professionelle Begleitung nicht ersetzen, die eine große und wertvolle Hilfe sein kann. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">So bietet auch der Sozialdienst, der jede Patientin am Brustzentrum mitbetreut, eine wichtige Unterstützung. Hier erhalten Betroffene und Angehörige praktische Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag - von Reha-Maßnahmen bis zu behördlichen Antragsstellungen. Auch Selbsthilfegruppen und deren Angebote sind ein wichtiger Bestandteil der Betreuung im Brustzentrum, dazu wird die Vorstandsvorsitzende der Allianz gegen Brustkrebs sprechen. &quot;Wir werden also in unserem Seminar auf alle &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">diese verschiedenen Aspekte eingehen&quot;, sagt Aktas. Natürlich stehen die Expertinnen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Alle Patientinnen und Patienten, deren Familie und Freunde sowie alle Interessierten sind herzlich zu dieser Auftaktveranstaltung eingeladen, der in Zukunft</span><span style="color&#58;#000000;">&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">regelmäßig weitere Seminare mit wechselnden Themen folgen sollen.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160; &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><strong><span style="color&#58;#000000;">Patientenseminar am Brustzentrum des Universitätsklinikum Leipzig </span></strong></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Mittwoch, 6. Februar 2019<br><span style="color&#58;#000000;">17 - 20 Uhr<br><span style="color&#58;#000000;">Universitätsklinikum Leipzig <br><span style="color&#58;#000000;">Haus 6<br><span style="color&#58;#000000;">Besprechungsraum Cerutti/Trier<br><span style="color&#58;#000000;">Liebigstraße 20 a<br><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">04103 Leipzig&#160;&#160;&#160; </span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
Direktorin der Leipziger Universitäts-Frauenklinik führt mitteldeutsche Ärztegesellschaft<img alt="UKL-Klinikdirektorin Prof. Bahriye Aktas ist neue Vorsitzende des Mitteldeutschen Gesellschaft für Frauenheilkunde und Geburtshilfe." src="/presse/PressImages/pic_20181219103420_5f6ad6ce37.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-12-18T23:00:00ZMit Prof. Dr. Bahriye Aktas wurde jetzt die Direktorin der UKL-Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde zur neuen Vorsitzenden des Mitteldeutschen Gesellschaft für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gewählt. Sie wird in den nächsten vier Jahren die medizinisch-wissenschaftliche Gesellschaft leiten, in der vor allem Frauenärzte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organsiert sind. <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Ich freue mich, dass mir die Mitglieder mit der Wahl das Vertrauen ausgesprochen haben. Ich bin ja noch relativ neu hier in Leipzig und damit auch in Mitteldeutschland. Umso mehr fühle ich mich geehrt, dass ich aus der Reihe der Mitglieder der Gesellschaft vorgeschlagen wurde. Ich habe die Kandidatur angenommen und bin zu meiner großen Freude auch gewählt worden&quot;, so <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Prof. Aktas</a>. Sie will besonders ihre jungen Kolleginnen und Kollegen animieren, in der Gesellschaft mitzuwirken. Zudem sollen die neuen Medien noch besser für den Erfahrungsaustausch untereinander und die Information nach außen genutzt werden.<br><span style="font-family&#58;Calibri;"><span style="color&#58;#000000;">&quot;Für die Gesellschaft, die Frauenärzten aus drei Ländern</span> <span style="color&#58;#000000;">beste Gelegenheiten zu wissenschaftlichem und praktischem Wissenstransfer bietet, ist der jährliche Kongress der Höhepunkt. Ich denke, dass diese Tagung </span><span style="color&#58;#000000;">vielen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht bei uns organsiert sind, wertvolle Anregungen geben kann&quot;, ist sich Prof. Aktas sicher.</span></span></span></p>
Interventionelle Radiologie: Sämtliche Prozeduren und alle Ärzte zertifiziert<img alt="Zertifiziert&#58; OA Dr. Tim-Ole Petersen (Mitte), Leiter der Interventionellen Radiologie, mit seinen Oberarzt-Kollegen Dr. Bettina Maiwald und Dr. Steffen Strocka." src="/presse/PressImages/pic_20180621115342_94fd74dcde.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-06-20T22:00:00ZLeipzig. Für ihr Qualitätsmanagement ist die Interventionelle Radiologie des UKL erfolgreich zertifiziert worden. Die Urkunde der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) bestätigt zudem die Qualifizierung zum Ausbildungszentrum für Interventionelle Radiologie. Zusätzlich sind alle drei Oberärzte individuell über die DeGIR zertifiziert worden. Damit werden nun sämtliche Prozeduren von zertifizierten Spezialisten durchgeführt. Oberärztin Dr. Bettina Maiwald ist zudem die einzige Interventionelle Radiologin in ganz Europa, die eine Chemosaturation durchführt. <p>&quot;Mit diesem Zertifikat haben wir den Nachweis über die höchste Qualität an unserer Einrichtung sowie über die geforderte hohe Anzahl an Prozeduren erhalten&quot;, sagt Oberarzt Dr. Tim-Ole Petersen, Leiter der <a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ceingriffe-intervention.html" rel="ext" target="_blank">Interventionellen Radiologie</a>. &quot;Dies berechtigt uns, den Titel als Ausbildungszentrum zu tragen und damit nicht nur unsere eigenen Ärzte in Weiterbildung, sondern auch Ärzte aus anderen Kliniken in unseren speziellen Methoden auszubilden&quot;, freut er sich. &quot;Diese Zertifizierung zeigt die großartige Leistung des gesamten Teams bei der Betreuung und Behandlung unserer Patienten&quot;, lobt Dr. Petersen.<br> Zusätzlich haben sich neben ihm selbst auch seine zwei Oberarzt-Kollegen Dr. Bettina Maiwald und Dr. Steffen Strocka individuell als Interventionelle Radiologen zertifizieren lassen. &quot;Es ist in Deutschland eine Ausnahme, dass alle Interventionalisten einer Klinik von der Fachgesellschaft beurteilt werden, aber diese Besonderheit zeigt unseren hohen Anspruch an die Qualifikation jedes Einzelnen&quot;, betont Petersen.</p> <p><strong>Vielfältige moderne Verfahren zur Tumorbehandlung</strong><br>Von dieser nachgewiesenen Qualifikation profitieren in erster Linie natürlich die Patienten&#160; des Universitätsklinikums Leipzig. Modernste Therapien und Techniken stehen für eine umfassende Behandlung zur Verfügung. <br> Als einen Schwerpunkt der Interventionellen Radiologie am UKL sehen die medizinischen Experten die radiologische Tumorbehandlung, beispielsweise von Leberkrebs (HCC), Gallengangkrebs (CCC) und Lebermetastasen. Die minimal-invasive Behandlung von Tumorerkrankungen (interventionelle Onkologie) setze sich wegen ihrer großen Effektivität bei geringer Beeinträchtigung der Patienten zunehmend durch. <br> &quot;Viele Patienten&quot;, erklärt Dr. Strocka, &quot;wünschen sich zudem, nicht operiert werden zu müssen oder auf eine herkömmliche Chemotherapie verzichten zu können.&quot; Dafür stehen den Experten vom UKL Methoden wie die Chemosaturation zur Verfügung. &quot;Im letzten Quartal 2017 war das Leipziger Universitätsklinikum deutschlandweit das Zentrum mit den meisten Behandlungen mit dieser Methode&quot;, ergänzt Dr. Maiwald, die einzige Interventionelle Radiologin in ganz Europa, die Chemosaturationen durchführt. &quot;Diese beschreibt eine besondere Art der isolierten Chemotherapie der Leber, die nur wenige Zentren in Deutschland anbieten können&quot;, erläutert sie.</p> <p>Weitere onkologische Behandlungsschwerpunkte stellen die transarterielle Chemoembolisation (TACE) und die selektive interne Radiotherapie (SIRT) dar. Bei letzterer werden zur Behandlung von Lebermetastasen oder Leberkrebs strahlende Mikrokügelchen präzise in die Lebergefäße injiziert. Die TACE stellt eine weitere schonende Methode zur Behandlungen von Tumoren des Lebergewebes und von Lebermetastasen zum Beispiel bei Brust- oder Darmkrebs dar und kommt vornehmlich dann zum Einsatz, wenn nur wenige Metastasen vorhanden sind.</p> <p><strong>Mit fokussiertem Ultraschall gegen Uterusmyome</strong><br>Andere minimal-invasive Therapiemöglichkeiten von Tumoren sind die so genannten perkutanen Ablationen. Dabei wird Tumorgewebe ganz gezielt durch Hitze zerstört. Beispiele dafür sind die Radiofrequenz- oder Mikrowellen-Ablation (RFA oder MWA) zur Behandlung von Metastasen oder Tumoren in Leber, Lunge, Niere oder Knochen durch Hitze. Dabei platziert der Arzt eine Nadel, die in etwa nur die Dicke einer Kugelschreiberminenspitze hat, durch die Haut direkt im Tumor. Von der Nadelspitze aus breitet sich die Hitze aus und zerstört so die Tumorzellen. Solch ein minimal-invasiver Eingriff wird am UKL meistens in Narkose durchgeführt und ist somit sehr schonend für den Patienten. <br> Für alle genannten Therapien gilt&#58; Nach ein bis zwei Tagen können Patienten in der Regel wieder nach Hause entlassen werden.</p> <p>In Kooperation mit der <a href="http&#58;//frauenklinik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a> bietet das UKL als einziges Krankenhaus in Mitteldeutschland alle modernen Verfahren zur Behandlung von Uterusmyomen - gutartigen Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut - an. Darunter ist neben der Myomembolisation auch ein neues, nicht-invasives, MRT-gesteuertes Verfahren, bei dem Ultraschallwellen präzise auf das Myom fokussiert werden, kurz MR-HIFU. Die Bezeichnung steht für &quot;Hochintensiver fokussierter Ultraschall&quot;. Das Besondere&#58; Es ist sehr schonend und schmerzarm. Schnitte oder Punktionen sind nicht erforderlich.<br>&quot;Wir hoffen, dass wir bald auch Patienten mit anderen Erkrankungen mit diesem nicht-invasiven Verfahren behandeln können&quot;, gibt Dr. Petersen einen Ausblick in die aktuelle Forschung.</p> <p><span style="text-decoration&#58;underline;"><br>Weitere Informationen zu Therapiemöglichkeiten im Internet&#58;</span></p> <ul> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ctumorbehandlung%2ca_id%2c594.html">TACE</a></li> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2ctumorbehandlung%2ca_id%2c595.html">SIRT</a></li> </ul> <p><span style="text-decoration&#58;underline;"><br>Sprechstunden&#58;</span></p> <ul> <li><a href="http&#58;//radiologie.uniklinikum-leipzig.de/radiologie.site%2cpostext%2cambulanz.html">Ambulanz für minimal-invasive Diagnostik und Therapie (AMIT)</a><br>montags, 9 bis 12 Uhr</li> </ul> <ul> <li><a href="http&#58;//frauenklinik.uniklinikum-leipzig.de/ufkcms.site%2cpostext%2csprechstunden%2ca_id%2c786.html">Interdisziplinäre Myomsprechstunde</a><br>freitags, 9 bis 11 Uhr</li> </ul>
Auf Immuntherapie liegen im Kampf gegen Krebs die größten Hoffnungen<img alt="Das UCCL ist seit 2015 als zertifiziertes onkologisches Zentrum nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt." src="/presse/PressImages/pic_20180129102659_26df67e811.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-28T23:00:00Z"Die Medizin ist wieder ein Stück besser geworden. Und wenn jeder Einzelne noch ein Stück besser wird und die Zusammenarbeit stimmt, kommen Mediziner, Wissenschaftler und Betroffene gemeinsam im Kampf gegen den Krebs voran", sagt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar. <p>Leider seien bösartige Tumorerkrankungen weiterhin - nach den Herz-Kreislauferkrankungen - die zweithäufigsten schweren und tödlich verlaufenden Krankheiten. Jedes Jahr werde in Deutschland bei einer halben Million Menschen Krebs neu diagnostiziert, so der Leipziger Onkologe. &quot;Aber die Erforschung der Krebserkrankungen macht große Fortschritte. Und das ist unglaublich wichtig. Denn wir müssen verstehen, wie und wodurch Krebs entsteht und wächst - dann hat man auch Lösungsansätze, ihn erfolgreich zu bekämpfen.&quot; Zudem können einige der häufigsten Krebserkrankungen, wie Brust- oder Darmkrebs, heute viel früher erkannt werden, wodurch die Krankheit eher bekämpft werden kann, wodurch wiederum die Überlebenschancen größer werden. Schon heute können weit mehr als die Hälfte der Patienten mit Krebs geheilt werden.</p> <p>Wie der Krebsexperte weiter sagt, hat sich die Qualität in der Versorgung der Krebspatienten deutlich verbessert. Gründe dafür sind&#58; Die medizinischen Fachdisziplinen arbeiten immer enger zusammen. Es wurden die besten Methoden und Mittel in der Krebsbehandlung erforscht und festgelegt, die in klaren, verbindlichen Leitlinien mündeten. Es gibt große technologische Fortschritte, wie präzisere Operationen, schonendere Bestrahlung sowie neue und besser wirksame Medikamente.</p> <p>&quot;Unsere größten Hoffnungsträger heute sind Immuntherapeutika, also Medikamente, die die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken oder sogar genetisch veränderte körpereigene Immunzellen, die in den Körper zurückgeführt werden&quot;, so Prof. Lordick. Diese Entwicklung, die freilich noch stark an Forschung und Studien gebunden ist, wird am universitären Standort Leipzig vorangetrieben durch eine neu eingerichtete <a href="http&#58;//ikit.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Professur für Immunonkologie</a>. Mit der Berufung von Prof. Dr. Ulrike Köhl, einer Spezialistin für zelluläre Immuntherapeutika, wird die krebsmedizinische Expertise der Leipziger Universitätsmedizin verstärkt.</p> <p>Zum Weltkrebstag betont der <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Direktor des UCCL</a>, dass jeder Einzelne die Chance hat, mit gesundheitsbewusstem Verhalten Krebserkrankungen zu vermeiden. &quot;Wir kennen die Hauptrisiken. Deshalb empfehle ich dringend, aufs Rauchen zu verzichten, immer schön in Bewegung zu bleiben, sich ausgewogen zu ernähren, Alkohol nur in Maßen zu genießen und das Normalgewicht zu halten. Zudem gibt es schon eine Impfung gegen eine der gefährlichsten Krebserkrankungen&#58; Die HPV-Impfung hilft heranwachsenden Frauen, das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu verringern.&quot;</p>
(Über)-Leben mit Krebs<img alt="Am 14. Oktober findet der Patiententag Krebs des UCCL statt. Vorgestellt werden neue Therapien." src="/presse/PressImages/pic_20171006100649_e1f9c70bdf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-05T22:00:00ZLeipzig. Neue Therapien bei Krebs – unter diesem Motto steht der diesjährige Patiententag des universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig. Am 14. Oktober stellen die Krebsexperten des UKL von 10 bis 14.30 Uhr die aktuellen Entwicklungen vor und stehen auch für individuelle Gespräche zur Verfügung. Rundgänge bieten Einblicke in Bereiche wie die Strahlentherapie, Pathologie, Nuklearmedizin aber auch die Roboterchirurgie und die Chemotherapie. <p>&quot;Viele Menschen erleben Krebserkrankungen heute als etwas, das zum Leben dazu gehört&quot;, erklärt Prof. Florian Lordick, Direktor des <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Krebszentrums UCCL</a>. &quot;Fast jeder ist damit konfrontiert, nicht nur direkt als Betroffener, sondern auch in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis.&quot;</p> <p>Dank der Fortschritte in Diagnostik und Therapie können viele Krebserkrankungen heute früh entdeckt und gut behandelt werden. Das macht Krebs zu einer Erkrankung, mit der immer mehr Menschen viele Jahre (über)leben.</p> <p>&quot;Für uns bedeutet dies, Angebote zu machen, die über die reine Beherrschung der Erkrankung hinausgehen&quot;, so Lordick. Wie geht es weiter nach der Therapie? Was ist zum Beispiel mit einem Kinderwunsch? Welche Verfahren sind in der jeweiligen Lebensphase individuell die besten? &quot;Vor allem aber wollen wir den Menschen die Angst nehmen, die oft noch mit einer Krebsdiagnose verbunden ist&quot;, so Lordick. Der Infotag will daher Krebsmedizin erlebbar machen, mit Einblicken in Klinikbereiche wie die Strahlentherapie, das PET/MRT oder die Pathologie.&#160; Und unter dem Titel &quot;Keine Angst vor der Chemotherapie&quot; lädt das UCCL zu einer Führung durch die Räume des Krebszentrums ein.</p> <p>Parallel zu den Führungen stellen&#160; Experten aller Fachbereiche in Kurzvorträgen neue Therapieansätze bei verschiedenen Krebsarten vor. Dazu gehört auch die Immuntherapie, ein Bereich, in dem derzeit die schnellsten und spannendsten Entwicklungen zu beobachten sind. Alle Experten stehen übrigens nach den Vorträgen noch zu &#160;persönlichen Gesprächen zur Verfügung.</p> <p>Ein besonderes Angebot finden zudem Patienten mit oder nach Lungenkrebs&#58; Leipzigs erste <strong>Selbsthilfegruppe Lungenkrebs</strong>, die zehn Tage später zur Gründungsveranstaltung am UKL einlädt, wird sich schon ein erstes Mal vorstellen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationstag Krebs &quot;Neue Therapien 2017&quot;</strong></p> <ul> <li>Samstag, 14. Oktober 2017</li> <li>10 bis 14.30 Uhr</li> <li>Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 20&#160;&#160; &#160;</li> </ul>

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