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Newsarchiv

​​Im Newsarchiv des LIFE Forschungszentrums finden Sie alle Meldungen der Jahre 2007 bis 2021.

2023

​Pressemitteilung | Übergewicht in der Jugend kann das Risiko für Multiple Sklerose erhöhen | 29.05.2024

Zum Welt-MS-Tag am 30. Mai 2024:

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Ursachen der Krankheit sind noch weitgehend unbekannt. NAKO Forschende unter Federführung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben nun untersucht, welche Besonderheiten in Kindheit und Jugend das Erkrankungsrisiko beeinflussen könnten. Die Auswertung der Informationen von 204.273 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie zeigte unter anderem, dass Übergewicht in der Jugend die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, an einer MS zu erkranken.

Deutschlandweit waren schätzungsweise 337 von 100.000 Menschen im Jahre 2019 von Multipler Sklerose (MS) betroffen. Die Nervenkrankheit äußert sich durch verschiedenste neurologische Symptome. Empfindungsstörungen, Sehstörungen und Muskellähmungen sind die häufigsten Frühzeichen. Für das Eintreten der Autoimmunkrankheit können nach aktuellem Stand genetische Faktoren aber auch Umwelt- und Lebensstilfaktoren, virale Infektionen sowie Vitamin D Mangel verantwortlich sein.

“Frühere Studien haben Hinweise geliefert, dass Einflüsse aus Kindheit und Jugend die Entstehung der MS begünstigen können. In unserer Publikation haben wir Angaben der NAKO Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Basisuntersuchung der NAKO Gesundheitsstudie zu Ereignissen

und gesundheitlichen Besonderheiten in jungen Jahren analysiert. Dazu gehörten unter anderem das Geburtsgewicht, das Gewicht im Alter von zehn Jahren und im Jugendalter, die Art der Geburt, Stillzeit oder die Anzahl an Geschwistern”, berichtet Professor Dr. Heiko Becher vom Institut für Global Health am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). Von den befragten 204.273 Personen der vorliegenden Studie hatten 858 vor der NAKO-Basisuntersuchung die Diagnose MS erhalten.



2022

News | SMITH-Konsortium auf LinkedIn aktiv | 01.11.2022

Seit März dieses Jahres hat das SMITH-Konsortium einen Twitterkanal. Mit mittlerweile über 400 Followern wächst SMITH-Twitter unter dem Handle @SMITHKonsortium stetig. Nun baut SMITH die Social-Media-Aktivitäten weiter aus und ist seit 1. November auch auf LinkedIn zu finden. Ziel des SMITH-LinkedIn-Kanals ist es, vertiefter zu den Hintergründen, Fortschritten und Ergebnissen aus dem SMITH-Projekt zu berichten sowie mehr in den persönlichen Austausch mit Mitarbeitenden zu gehen.
Inhalte werden vor allem Ergebnisse und Fortschritte aus den Anwendungsfällen und den etablierten Datenintegrationszentren sein. Der Fokus liegt hierbei besonders auf der kommenden Förderphase und den neuen Use Cases. Auch Stellenanzeigen, Publikationen, Veranstaltungen sowie Aktivitäten der Nachwuchsforschergruppen im Konsortium werden mit ausführlichen Informationen über den Kanal geteilt.
Darüber hinaus wird es auf SMITH-LinkedIn noch mehr persönliche Einblicke in die Tätigkeiten der Mitarbeitenden im SMITH-Konsortium geben. Beliebte Reihen wie das Interviewformat „5 Fragen an…“ oder das SMITH-Quiz werden weitergeführt. Zudem bietet LinkedIn erweiterte Möglichkeiten der persönlichen Interaktion mit Projektmitarbeitenden sowie Interessierten.

Folgen Sie uns auf LinkedIn für aktuelle Neuigkeiten aus dem SMITH-Konsortium: www.linkedin.com/company/smithkonsortium


News | Long Covid: Uni Leipzig sucht Betroffene für Studie  | 28.10.2022

Corona ist nicht das erste Virus, das bei einem kleinen Teil der Infizierten zu langanhaltenden Problemen führt. Aber Sars-CoV-2 hat die Krankheit nach der Krankheit sichtbarer gemacht. Durch die Pandemie leiden plötzlich sehr viel mehr Menschen an den Spätfolgen ihrer Infektion. In der Wissenschaft ist die Definition von Long Covid nicht ganz einheitlich. Einige Forschende sprechen davon schon, wenn Patienten vier Wochen nach einem positiven Testergebnis weiterhin Symptome haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO dagegen definiert Long Covid als Erkrankung, bei der Betroffene drei Monate nach einer Coronainfektion Symptome haben, die mindestens zwei Monate andauern.

Speziell dazu forscht auch ein Team der Universität Leipzig unter der Leitung von Markus Löffler. Dafür suchen die Wissenschaftler rund 400 bis 500 Betroffene, die bereit sind, sich im Verlauf von drei Jahren mehrfach untersuchen zu lassen und an Online-Befragungen teilzunehmen. "Wir suchen Personen, die zwölf Wochen nach ihrer Infektion immer noch Beschwerden haben, vor allem neurologische, psychische und psychiatrische Symptome, wie einen Nebel im Kopf, Probleme beim Einschlafen, oder die müde und erschöpft sind und nach wenigen Treppenstufen nicht mehr können", erklärt Matthias Nüchter, von der Leipziger Universitätsmedizin.

Wer sich für die Teilnahme meldet, bekommt eine ausführliche Blutuntersuchung. Die Mediziner testen zudem Geruchs- und Geschmackssinn, den Blutdruck, die Greifkraft, Nerven und Kognition und sie messen den Sauerstoffgehalt beim Gehen. Geeignete Probanden werden gebeten an einer MRT-Untersuchung des Kopfes teilzunehmen. Allerdings bedeutet die Teilnahme an der Studie keine zusätzliche medizinische Behandlung. Da Forschung und Patientenversorgung getrennt sind, dürfen die Forscher keine Therapien verschreiben oder empfehlen. Aber es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschulambulanz für Post Covid und auch mit Hausärzten, die im Rahmen der Studie erhobene Informationen für ihre Patienten verwenden dürfen.


Weitere Informationen zur Long-Covid-Studie finden Sie hier.

Sie haben Interesse? Dann kontaktieren Sie uns!

LIFE Studienambulanz für Erwachsene
Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
Philipp-Rosenthal-Str. 27/ EG
04103 Leipzig

Telefon: 0341 - 97 16718
E-Mail: adult-info@life.uni-leipzig.de


News | Leipzig Medical Biobank erhält eigenen Webauftritt | 14.10.2022

Seit heute präsentiert sich die Leipzig Medical Biobank (LMB) mit einem eigenständigen Webauftritt im Rahmen der Universitätsmedizin Leipzig. Auf der neuen Internetpräsenz erhalten Interessierte ausführliche Informationen rund um die hochmoderne Biobank, die vor über 10 Jahren im Rahmen der Forschungsaktivitäten des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen der Universität Leipzig gegründet wurde.

Aufgabe der LMB ist es, Bioproben in höchster Qualität der medizinischen Forschung zur Verfügung zu stellen. In der Sammlung befinden sich Flüssigproben wie Urin, Plasma und Speichel, aber auch Gewebeproben von Patient:innen mit Tumor- oder kardiovaskulären Erkrankungen. Insgesamt verfügt die LMB zurzeit über einen Probenbestand von 1,5 Millionen Bioproben. Diese Proben werden in Kooperation mit den entsprechenden Abteilungen der Universitätsmedizin Leipzig fachgerecht gelagert und verarbeitet. Umfangreiche Datensätze sind den einzelnen Bioproben zugeordnet und stehen für kooperierende universitäre, akademische und externe Partner zur Verfügung. Dabei unterstützt die LMB Forschende in der Planung und Umsetzung ihrer Forschungsprojekte als kompetenter Partner und bietet auch Serviceangebote für klinische Studien wie die Bearbeitung von Proben und deren Lagerung. Die Anfrage und letztendliche Herausgabe der Proben aus dem Bestand der LMB erfolgt nur auf Grundlage eines positiv bewerteten Projektantrages.

Die neue Website trägt dem Rechnung. Sie bündelt intuitiv und übersichtlich alle Informationen zu den Leistungen der LMB. Forschende können sich über aktuelle Probenbestände, deren Qualitätskriterien, die Abläufe zur Probenbeantragung sowie über laufende und erfolgreich abgeschlossene Projekte informieren. Einen großen Beitrag zur Entwicklung der Biobanken leisten Probenspendende. Daher steht interessierten Patient:innen und Proband:innen auf der neuen Website ein eigenes Informationsportal zur Verfügung. Hier finden sie detaillierte Informationen zur Probenverwendung, zur Einwilligung in die Probenspende, aber auch zu Widerruf und Datenschutz. Der informierten Einwilligung kommt vor diesem Hintergrund eine hohe Priorität auf der Website zu. Sowohl Probenspendende als auch Forschende sollen transparent über die Aufgaben und Abläufe in der LMB informiert werden. Die Infobox unterstützt dies medial mit fortführenden Videos, Printmaterialien und verwandten Webseiten zum Thema Biobanking.

Sie wollen mehr erfahren?


Pressemitteilung | Zweite Corona-Befragung durch die NAKO Gesundheitsstudie | 04.10.2022

Die zweite bundesweite Befragung zur Corona-Pandemie der NAKO Gesundheitsstudie startet heute. Im Fokus der Erhebung steht der aktuelle Gesundheitszustand der NAKO-Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hinblick auf die zweijährige SARS-CoV-2-Pandemie. Gefragt wird u. a. nach dem Auftreten von Post- und Long-COVID-Symptomen, nach den Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung während der Pandemie sowie der mentalen Gesundheit und Resilienz der Studienteilnehmer.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO


News | 2. Kongress des SMITH-Konsortiums präsentiert erste Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die kommende Förderperiode | 08.07.2022

Drei Jahre ist es her, dass der erste SMITH-Kongress im Jahr 2019 stattgefunden hat. Damals zeigte das SMITH-Konsortium – eines von vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – Perspektiven auf, die die Medizininformatik für die Zukunft der Digitalen Medizin leisten kann. Das Versprechen zum Ende der Veranstaltung war ein Folgekongress, in dem die Ergebnisse der konsortialen Arbeiten präsentiert werden sollten. Am 28. und 29. Juni 2022 war es nun endlich soweit. Mit coronabedingter Verspätung von einem Jahr fand der 2. SMITH-Kongress unter dem Motto „New Solutions in Digital Health“ als Präsenzveranstaltung im dbb forum in Berlin statt. Inzwischen ist einiges passiert. Seit 2018 arbeitet SMITH daran, Forschung und Versorgung zielgerichtet miteinander zu verknüpfen. Sieben Datenintegrationszentren konnten bisher an den beteiligten universitätsmedizinischen Standorten nachhaltig etabliert werden. Drei weitere Netzwerkpartner bereiten den infrastrukturellen Aufbau vor. Mit dem seit 2021 durch das BMBF geförderten Digitalen FortschrittsHub DISTANCE beginnt die Erprobung der Umsetzung in der regionalen Versorgung.

Zum kompletten Kongress-Nachbericht auf smith.care


News | MDR um 2 veröffentlicht Interview mit Prof. Dr. Markus Löffler zur LONG-COVID-Studie | 07.07.2022

Um Patient:innen mit Post-COVID-Symptomen künftig besser therapieren oder Komplikationen im besten Fall vorbeugen zu können, erforscht die Universitätsmedizin Leipzig die Folgeerscheinungen nach einer SARS-CoV2-Infektion. Hierfür arbeitet die Erwachsenenambulanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE der Universität Leipzig seit Mai 2021 eng mit der Post-COVID-Hochschulambulanz am Universitätsklinikum Leipzig und dem Netzwerk der Allgemeinärztlichen Lehrpraxen der Universitätsmedizin zusammen. Ziel des Vorhabens ist es, den dringenden Bedarf einer klinischen Charakterisierung des Post-COVID-Verlaufs zu decken, um geeignete diagnostische Prozesse für die Prävention und Therapie von Post-COVID-Komplikationen zu entwickeln.

Der Projektzeitraum der Studie wurde nun durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bis Ende 2025 verlängert. 

Die Redaktion von MDR um 2 hat mir Prof. Dr. Markus Löffler, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie über den aktuellen Stand der Studie gesprochen. 

Hier gehts zur Mediathek:
Sächsische Studie nimmt Langzeitfolgen von Covid-19 unter die Lupe | MDR um 2 chetudie nimmt Langzeitfolen von Covid-19 unter die Lupe


News | Einladung zum LIFE-Tag | 06-07-2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen von Prof. Dr. Markus Löffler, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig, laden wir Sie herzlich zum diesjährigen LIFE-Tag ein.

Die Wissenschaftler:innen der LIFE Adult-Studie werden im Rahmen der Veranstaltung am 12.07.2022 von 14:00 -16:00 Uhr über erste Ergebnisse der Auswertungen und über die nächsten Arbeiten in der LIFE-ADULT-Studienambulanz berichten.

Zwischen Juli 2017 und Dezember 2020 erfolgte die erste schriftliche Folgeerhebung der LIFE Adult-Studie. Die Teilnehmenden wurden schriftlich kontaktiert und gebeten Fragebögen zum Gesundheitszustand, zur psychischen Gesundheit, zum sozioökonomischen Status sowie zu Risikofaktoren auszufüllen. Parallel dazu wurden 2.750 Studienteilnehmende zwischen Juni 2018 und August 2021 zu Folgeuntersuchungen in die LIFE-Adult Studienambulanz eingeladen. Ziel war es, aktuelle Informationen über die Studienteilnehmenden in allen genannten Bereichen, insbesondere jedoch zu Veränderungen im Gesundheitszustand und Lebensstil, zu gewinnen.

Weiterhin wird Prof. Dr. Markus Löffler einen Einblick in die seit Mai 2021 durchgeführte LONG-COVID-Studie geben, die in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenambulanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE und der Post-Covid-Ambulanz am Universitätsklinikum Leipzig erarbeitet wird.

Der LIFE-Tag ist kostenfrei. Eine Vorabanmeldung ist nicht erforderlich.

Das Meeting findet online per Zoom statt:
Meeting-ID: 610 9916 8705
Kenncode: 937498

Weitere Informationen sowie die Agenda finden Sie in unserem Flyer:

 


Pressemitteilung | Forschungsstudie zu Long-Covid-Erkrankung wird verlängert | 05.07.2022

Seit Mai 2021 beschäftigt sich das Team der LIFE-Adult-Studie unter Leitung von Prof. Dr. Markus Löffler von der Universität Leipzig mit den langfristigen Folgen, die eine SARS-CoV2-Infektion mit sich bringen kann. Jetzt wurde der Projektzeitraum für die Studie bis Ende 2025 verlängert. Der aus Landesmitteln bereitgestellte Förderbetrag für die Forschungsarbeiten beträgt nun ca. 2,5 Mio. Euro. Im Rahmen der Studie werden Gesundheitsdaten von Menschen, die eine SARS-CoV2-Infektion durchgemacht haben, mit denen verglichen, die nicht mit Covid-19 infiziert waren. Dazu werden Daten aus der langfristig angelegten bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudie LIFE-Adult einbezogen.

Zur Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus


Pressemitteilung | German Biobank Alliance (GBA) wird fünf Jahre alt - Akademische Biobanken an 37 Standorten sind ab sofort Teil des Netzwerks | 31.05.2022

Während ihres fünfjährigen Bestehens hat die German Biobank Alliance (GBA) über 1,5 Millionen humane Bioproben für Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt - rund 2.600 wissenschaftliche Publikationen gingen daraus hervor. Nun heißt die Biobanken-Allianz weitere sechs Biobanken in ihrem Verbund willkommen. Damit arbeiten ab sofort akademische Biobanken an 37 Standorten und ein IT-Entwicklungszentrum in dem durch den German Biobank Node (GBN) koordinierten Netzwerk zusammen.

Biobanken sind eine bedeutende Grundlage für den Fortschritt in der Medizin, denn sie unterstützen Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen dabei, Diagnosen zu stellen und neue Therapien zu entwickeln. Die Präzisionsmedizin nutzt Daten aus der genetischen oder molekularen Forschung, um für Patient:innen die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Zur Pressemitteilung des German Biobank Node (GBN)


News | SMITH-Kongress 2022 – Die Registrierung ist geöffnet! | 10.05.2022

Nach zwei Jahren Pandemie treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter des SMITH-Konsortiums gemeinsam mit über 30 Expertinnen und Experten aus Forschung, Versorgung, Medizininformatik und Wissenschaftspolitik auf dem diesjährigen SMITH-Kongress endlich wieder in Präsenz. Seit im September 2019 der 1. SMITH-Kongress stattfand, hat sich die Digitalisierung im Gesundheitswesen stark weiterentwickelt. Digitale Infrastrukturen für die Vernetzung von Forschung und Versorgung haben vor dem Hintergrund der Pandemie eine ganz neue Bedeutung erlangt. Dies zeigt beispielsweise der klinische Anwendungsfall ASIC, der mittels der Überwachung von relevanten Patientendaten, die intensivmedizinische Betreuung von Patientinnen und Patienten mit akutem Lungenversagen (ARDS) während der Covid-19 Pandemie optimieren konnte.

Auf dem 2. SMITH-Kongress werden nun die konsortialen Ergebnisse und Entwicklungen in der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative präsentiert. Der Kongress findet unter dem Motto „New Solutions in Digital Health am 28. und 29. Juni 2022 im dbb forum in Berlin statt. Themenschwerpunkte im Rahmen des Kongresses werden sein:

  • Nachhaltige Vernetzung von Forschung und Versorgung
  • Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung
  • Stärkung medizininformatischer Forschung und Lehre
  • Digitale Medizin auf europäischer Ebene

    Das Grußwort für den SMITH-Kongress 2022 hält Prof. Dr. Veronika von Messling, Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung Lebenswissenschaften des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Als Keynote Speaker wird Professor Ronald Cornet vom Amsterdam Public Health Research Institute, University of Amsterdam über eine europäische Perspektive digitaler Gesundheit sprechen. Auf nationaler Ebene geben die Leiterinnen und Leiter der durch das BMBF geförderten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit einen Einblick in den Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung. Neben der Präsentation der konsortialen Ergebnisse, die im Rahmen der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative erreicht werden konnten, ist auch ein Blick auf die nationalen und europäischen Entwicklungen in der digitalen Medizin geplant.

    Die Online-Registrierung ist ab sofort geöffnet! Anmeldungen sind kostenfrei über unserOnline-Formular möglich!

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

News | Fünf Jahre German Biobank Alliance (GBA) | 03.05.2022 

Über 1,5 Millionen ausgegebene humane Bioproben wie Blut oder Gewebe für rund 6.900 Forschungsprojekte und 2.600 wissenschaftliche Publikationen – die German Biobank Alliance (GBA) feiert 2022 ihr fünfjähriges Bestehen. Unter der Leitung des German Biobank Node (GBN) und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete sie am 1. Mai 2017 für ein Biobanking der nächsten Generation mit zunächst elf akademischen Biobank-Standorten sowie zwei IT-Entwicklungszentren. „Fünf Jahre später ist die Allianz auf insgesamt 35 Biobanken angewachsen“, sagt GBN-Leiter Prof. Dr. Michael Hummel. „Damit schließt die GBA bereits rund 85 Prozent aller medizinischen Fakultäten in Deutschland ein. Und 2022 wird sie erneut erweitert – der diesjährige Auswahlprozess läuft.“ 

Zum vollständigen Artikel auf bbmri.de


News | Biobank-Führungen finden wieder statt | 02.05.2021

Nach 2 Jahren pandemiebedingten Ausfalls finden wieder regelmäßig Führungen durch die Leipzig Medical Biobank (LMB) statt.

Die Leipzig Medical Biobank ist eine hochmoderne Biobank, in der Biobproben qualitätsgesichert gesammelt, verarbeitet, gelagert und bereitgestellt werden. Seit 2010 werden hier Flüssigproben wie Urin, Serum, Plasma und Speichel aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkankungen (LIFE) aufbewahrt. Seit einigen Jahren sind in der Leipzig Medical Biobank auch Gewebeproben von Patient:innen mit Tumorerkankungen sowie Proben von Patient:innen mit kardiovaskulären Erkrankungen gelagert. 

Besucher:innen können die Sammlung von Bioproben unter der Leitung von Dr. Ronny Baber, Leiter der LMB, nun wieder jeden dritten Dienstag im Monat besichtigen. Insbesondere für Mitarbeiter:innen der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig stehen die Führungen offen.

Die Biobank-Führungen dauern etwa 60 Minuten und finden im Studienzentrum der Medizinischen Fakultät, Liebigstraße 27, Haus E statt. Aufgrund der Platzverhältnisse können pro Termin nur maximal 10 Personen teilnehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen zu den Terminen und zur Anmeldung finden Sie hier.


Pressemitteilung | Die NAKO stellt der deutschsprachigen Wissenschaftswelt erstmalig die Daten der Erstuntersuchung zur Verfügung | 28.03.2022

Mit der Öffnung des TransferHub erhalten am 31. März Wissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Zugang zu den Daten aus der Erstuntersuchung der NAKO Gesundheitsstudie (NAKO).

Der TransferHub wurde als Instrument von der NAKO entwickelt, um Wissenschaftler*innen technisch einen Zugang zu den Studiendaten der NAKO zu ermöglichen. Anhand des darin enthaltenen Datenverzeichnisses können registrierte User*innen einsehen, welche Studiendaten die NAKO bei den 205.000 Teilnehmenden erhoben und qualitätsgesichert hat.

Für die nahe Zukunft ist die Bereitstellung der Daten für EU-Forscher*innen und anschließend für die gesamte internationale Wissenschaftscommunity geplant.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO


News | Alle IT-Systeme laufen wieder normal | 07.03.2022

Überarbeitung der Sicherheitskonzepte nach Hackerangriff abgeschlossen

Die Arbeiten zur Wiederherstellung der IT-Systeme an der Universität Leipzig – dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE), dem Zentrum für Klinische Studien (ZKS) und dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) – nach dem Cyberangriff Ende September 2021 sind abgeschlossen. In der Nacht zum 29. September 2021 wurden alle windowsbasierten IT-Systeme (PC und Server) durch Ransomware verschlüsselt. Das Landeskriminalamt nahm die Ermittlungen auf, und die Aufsichtsbehörden wurden informiert. Es wurde nicht erwogen, auf die Lösegeldforderung der Hacker einzugehen.

Zur vollständigen Nachricht des „Leipziger Universitätsmagazins"


News | SMITH-Konsortium startet mit eigenem Twitter-Kanal | 03.03.2022

Seit dem 1. März 2022 hat das SMITH-Konsortium einen eigenen Twitter-Kanal. Dort berichtet die SMITH-Geschäftsstelle von Neuigkeiten und Projektfortschritten rund um SMITH. Inhalte sind u. a. Highlights und Fortschritte aus den Datenintegrationszentren und den etablierten Anwendungsfällen, Aktivitäten im Rahmen der medizininformatischen Lehre, aktuelle Publikationen, Veranstaltungshinweise, Stellenanzeigen sowie laufende News. Ein besonderer Fokus des Twitter-Kanals liegt auf der Vorstellung des Teams hinter dem SMITH-Konsortium. Im Format „5 Fragen an" kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich zu Wort und geben Einblicke in ihre Aufgaben und Themengebiete im Rahmen von SMITH sowie der Medizininformatik-Initiative.

Folgen Sie uns auf Twitter und bleiben Sie auf dem Laufenden: https://twitter.com/SMITHKonsortium


News | Save the Date: SMITH-Kongress 2022 | 28.-29.06.2022 im dbb forum berlin | 17.01.2022

Unter dem Motto „New Horizons in Digital Health" fand im September 2019 in Berlin der erste Kongress des SMITH-Konsortiums statt. Seit dieser Zeit hat die Corona-Pandemie die Digitalisierung im Gesundheitswesen stark vorangetrieben und beschleunigt. Die Medizininformatik-Initiative (MII) hat vor diesem Hintergrund eine neue Bedeutung erhalten. Mit der Etablierung digitaler Infrastrukturen für eine standortübergreifende Vernetzung von Forschung und Versorgung trägt SMITH als eines von vier Konsortien der Initiative wesentlich dazu bei, die Digitalisierung in der Medizin zu stärken.

Der zweite SMITH-Kongress 2022 steht daher unter dem Motto „New Solutions in Digital Health". Neben der Präsentation der konsortialen Ergebnisse, die im Rahmen der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative erreicht werden konnten, ist auch ein Blick auf die nationalen und europäischen Entwicklungen geplant. So soll u. a. der Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung am Beispiel der durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit adressiert werden. Aber auch die Fortschritte und Herausforderungen in der medizininformatischen Lehre werden mit den neuen Professuren und Nachwuchsforschergruppen in SMITH einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. Die Chancen der Digitalisierung in der Medizin stehen dabei im Fokus aller Themen, um Forschung und Versorgung bestmöglich und nachhaltig miteinander zu vernetzen.

Die Themenschwerpunkte des SMITH-Kongress 2022 auf einen Blick:

• Forschung mit Versorgung nachhaltig vernetzen
• Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung
• Stärkung medizininformatischer Forschung und Lehre
• Digitale Medizin auf europäischer Ebene

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die kostenfreie Anmeldung ist ab April 2022 vorgesehen.

2021

Pressemitteilung | NAKO Gesundheitsstudie: Start der Zusatzstudie zur Erforschung von Multipler Sklerose – Aufruf zur Teilnahme an ausgewählte Teilnehmer*innen | 22.11.2021

 Zur Pressemitteilung der NAKO

News | BARMER: Biobanking in „Gesundheitswesen aktuell" | 15.10.2021 

Die Publikationsreihe „Gesundheitswesen aktuell" des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) thematisiert Herausforderungen des Gesundheitswesens und gewährt Einblicke hinter die Kulissen gesundheitspolitischer Diskussionen. Der vierzehnte Band wurde im Oktober 2021 veröffentlicht und enthält einen umfangreichen Artikel über die Bedeutung des Biobankings und die Aktivitäten von GBN und GBA – verfasst von Vertreter:innen des German Biobank Node (GBN) und der German Biobank Alliance (GBA).



Pressemitteilung | SoccHealth-Study der NAKO: Zwischenbilanz nach 6 Monaten | 30.09.2021

Zur Pressemitteilung der NAKO


News |​ Long-COVID: Freistaat fördert Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Leipzig​ | 22.07.2021​

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sieht besondere Stärke in Einbeziehung der LIFE-ADULT-Studie

Long-COVID ist zu einem geläufigen Oberbegriff geworden, unter dem sich eine Reihe von Langzeitfolgen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 zusammenfassen lassen. Dazu zählen Symptome wie ständige Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder neurologische Ausfälle wie Geschmacks- und Geruchsverlust. Besonders besorgniserregend sind anhaltende Minderungen der Gedächtnisleistung, Schädigungen des Herzmuskels und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Der Freistaat Sachsen unterstützt jetzt mit gut einer halben Million Euro ein bis zum Jahresende 2021 laufendes Forschungsvorhaben der Universitätsmedizin Leipzig, bei dem 300 Probandinnen und Probanden mit einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion epidemiologisch untersucht werden.


News |​ Digitale Lange Nacht der Wissenschaften 2021: LIFE ist dabei! | 14.07.2021​

Am 16. Juli 2021 findet die erste digitale Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt. Interessierte sind eingeladen, die Leipziger Wissenschaftslandschaft virtuell zu entdecken. Die Veranstaltung beginnt 16:30 Uhr mit der Live-Eröffnungsshow. Ab 18 Uhr präsentieren 108 Wissenschaftseinrichtungen ihre Forschungsstätten und Forschungsthemen. Zudem können Besucher in digitalen Vorträgen direkte Rückfragen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen.

Das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen LIFE gestaltet für kleine und große Entdecker drei Programmbeiträge:


LIFE Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen – Studienzentrum für Erwachsene an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Live-Vortrag | 16.07.2021 | 18:00 – 18:45 Uhr:

Was macht uns krank? Was hält uns gesund? - Epidemiologische Gesundheitsforschung in Leipzig

Epidemiologische Studien liefern belastbare Ergebnisse über die Verbreitung und die Ursachen von Erkrankungen und Gesundheitsgefährdungen. Im Studienzentrum für Erwachsene am Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen werden große Bevölkerungsstudien durchgeführt. Wir geben Einblick in Forschungsfragestellungen und Ergebnisse.

Referentin: Priv.-Doz. Dr. Kerstin Wirkner, Leiterin LIFE Studienzentrum für Erwachsene
                          
Zum Vortrag


Leipzig Medical Biobank der Universität Leipzig

Video | 16.07.2021 | verfügbar ab 18 Uhr:

Digitale Führung durch die Leipzig Medical Biobank

Seit 10 Jahren sammelt und bearbeitet die Leipzig Medical Biobank (LMB) u. a. Blut, Gewebeproben und Erbmaterial um die medizinische Forschung am Standort Leipzig und darüber hinaus zu unterstützen. In der digitalen Führung bekommen Sie tiefe Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise der LMB.

Referent: Dr. Ronny Baber, Leiter Leipzig Medical Biobank

Zum Video


Leipzig Medical Biobank der Universität Leipzig

Live-Vortrag | 16.07.2021 | 18:00 – 19:00 Uhr:
Wissenschaft, die aus der Kälte kommt? Wie Biobanken den Medizinischen Fortschritt unterstützen – lokale und überregionale Erfahrungen

Biobanken lagern kein Geld und kein Gold, sondern z. B. Blut, Gewebeproben oder Erbmaterial bei tiefsten Temperaturen. Diese Proben werden mit den medizinischen Daten eines Spenders unter rechtlich und ethi​sch klar geregelten Bedingungen für die Forschung zur Verfügung gestellt. Ziel ist die Verbesserung von Diagnostik und Therapie für Patientinnen und Patienten.

Referenten: Dr. Ronny Baber, Leiter Leipzig Medical Biobank, Universität Leipzig / Prof. Dr. Michael Hummel, Leiter Zentrale Biobank, Charité Berlin

Zum Vortrag



Wir freuen uns auf Ihren Besuch!​


News | LIFE-Tag am 23.04.2021​ | 20.04.2021

Am 23.04. findet wieder der alljährliche LIFE-Tag statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!​

Hier finden Sie das Programm

News | Gerätetechnische Modernisierung in der Leipzig Medical Biobank abgeschlossen​ | 12.04.2021

Fünf neue Kryotürme wurden in den vergangenen Monaten für die Lagerung von Biomaterialien in der Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig installiert. Die hochmodernen Geräte ermöglichen die Lagerung von sensiblen Proben wie beispielsweise Blut oder Gewebe bei Temperaturen von bis zu -150 Grad. Bioproben können so langfristig aufbewahrt und für künftige biomedizinische Forschungen bereitgestellt werden. Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen wurden insgesamt 270.000 Proben unter Beachtung der Kühlkette in die Geräte der neueren Generation einsortiert. Die Lagereinrichtungen der Leipzig Medical Biobank konnten somit vereinheitlicht werden, ein standardisiertes und effizienteres Arbeiten wird begünstigt.

Die Optimierung der Lagerkapazitäten ermöglicht auch den Ausbau des Pools an qualitativ hochwertigen Proben. Neben Biomaterialien aus dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) können nun zusätzlich Proben aus anderen Institutionen der Universitätsmedizin Leipzig in die Biobank eingelagert werden. So werden Bioproben von Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen aus dem universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) in Kooperation mit der Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, der Frauenklinik, der Hämatologie, der Hepatologie, dem Institut für Pathologie und dem Institut für Laboratoriumsmedizin aufbewahrt. Seit Februar 2021 gibt es zudem eine Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Leipzig bei der neben Blut- auch Gefäßproben und atherosklerotische Plaques eingelagert werden.

Für die neuen Geräte investierte der Freistaat Sachsen 1,2 Millionen Euro. Insgesamt beherbergt die Leipzig Medical Biobank 16 Kryotürme für rund 940.000 Proben. Alle Proben der Leipzig Medical Biobank stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Leipzig und kooperierenden Forschern für Projekte zur Verfügung. Sie dienen dem medizinischen Fortschritt und bilden die Grundlage für international beachtete wissenschaftliche Publikationen, die den Bekanntheitsgrad des sächsischen Wissenschaftsstandorts Leipzig deutlich erhöhen. Die Weiterentwicklung der Leipzig Medical Biobank ist somit ein wichtiger Treiber der Vernetzung am Standort und darüber hinaus.

Pressemitteilung | Auftakt des Forschungsprojekts zum Gesundheitsstatus ehemaliger Fußballprofis | 30.03.2021

Zur gemeinsamen Pressemitteilung von DFL, DFB, VBG, BMBF und NAKO e.V.

News | BMBF fördert German Biobank Node für weitere drei Jahre​ | ​07.01.2021

Garant für Qualität und Zugang zu Bioproben in der Forschung

Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die Dachorganisation der deutschen Biobanken angesiedelt: der German Biobank Node (GBN). Seit der Gründung im Jahr 2017 ist unter seiner Ägide ein leistungsfähiger Verbund aus 20 akademischen Partner-Biobanken entstanden: die German Biobank Alliance (GBA). Koordiniert durch den GBN harmonisieren die Partner ihr Qualitätsmanagement und vernetzen sich über eine gemeinsame IT-Infrastruktur. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Arbeiten des GBN nun für weitere drei Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro, davon entfallen circa 2,4 Millionen Euro auf die Charité und etwa 1,1 Millionen Euro auf die Partner-Standorte, die BioMaterialBank Heidelberg (BMBH), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg und die Integrierte Biobank Jena (IBBJ). Ab 2024 wird der German Biobank Node im Berlin Institute of Health (BIH) verstetigt.

2020

News | COVID-19-Pandemie verändert die subjektive Gesundheit | 25.11.2020

Erste Ergebnisse der NAKO-Gesundheitsstudie​​

Zum vollständigen Artikel auf „aerzteblatt.de“


Pressemitteilung | NAKO Studie veröffentlicht erste Ergebnisse zur COVID-19 Pandemie: psychosoziale Auswirkungen auf die Bevölkerung. | 25.11.2020

Zur Pressemitteilung der NAKO


News | Klinische Studie SHAPE stärkt den Standort der Leipzig Medical Biobank | 21.10.2020

Mit der klinischen Studie SHAPE wird die Leipzig Medical Biobank erstmals für eine klinische Studie unter der Leitung der Universität Leipzig genutzt. Als eine der größten ihrer Art in Deutschland soll die Universitäts-Biobank weiter ausgebaut werden und Ärztinnen und Ärzten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leipziger Universitätsmedizin als Forschungsgrundlage auch im Rahmen klinischer Studien dienen.

Bei SHAPE handelt es sich um eine randomisierte klinische Studie. Durch die regelmäßige Überwachung der so genannten messbaren Resterkrankung bei Patienten mit akuten myeloischen Leukämien sowie myelodysplastischen Syndromen soll ein möglicher Rückfall früh erkannt und therapiert werden. Begleitend zur SHAPE-Studie laufen translationale Forschungsprojekte mit dem Ziel, Immunzellen in Knochenmark und Blut, sowie häufig mutierte Gene zu analysieren. Die in beiden Forschungsvorhaben gewonnenen Proben werden der Leipzig Medical Biobank zugeführt, dort aufgearbeitet, gelagert und für die Forschung bereitgestellt.

Die Leipzig Medical Biobank ist aus dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) der Universität Leipzig hervorgegangen. In der seit 2010 aufgebauten Biobank sind bisher weit über 1 Millionen Bioproben gelagert.

Zum vollständigen Artikel des „Zentrum für Klinische Studien (ZKS) Leipzig


News | German Biobank Alliance: Steering Committee trifft sich in Leipzig | 09.2020​

Das Steering Committee der German Biobank Alliance (GBA) hat sich vergangene Woche zur ersten Präsenzveranstaltung des Jahres an der Universität Leipzig zusammengefunden. Auf der Tagesordnung der zwölf Vertreterinnen und Vertreter des Biobankennetzwerkes stand die Validierung der erzielten Projektergebnisse sowie die Entwicklung eines Arbeitsprogrammes für die sich anschließende Förderphase (2021 – 2023).

Das Steering Committee der Deutschen Biobanken-Allianz setzt sich aus jeweils vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der in der GBA organisierten Biobanken zusammen. Vertreten ist zudem jeweils eine Person für den Zuständigkeitsbereich Qualitätsmanagement, IT, Stakeholdermanagement sowie Aus-und Weiterbildung. Dr. Ronny Baber, Leiter der Leipzig Medical Biobank, wurde im Januar dieses Jahres als Vertreter für den Bereich Stakeholdermanagement in das Steering Committee der GBA gewählt.

Unter dem Dach des German Biobank Node (GBN) haben sich 2017 Biobanken aus elf deutschen Universitätsklinika sowie zwei IT-Entwicklungszentren in der German Biobank Alliance (GBA) zusammengeschlossen. 2019 folgten sieben weitere Biobankstandorte, 2020 zwei. Die Partner etablieren gemeinsame Qualitätsstandards und machen ihre Bioproben europaweit für die medizinische Forschung verfügbar. Die sich nun anschließende dreijährige Förderphase wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im August dieses Jahres bestätigt.


Pressemitteilung | Die NAKO Gesundheitsstudie nimmt in den Studienzentren die Untersuchungen wieder auf. | 30.06.2020

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Pressemitteilung | COVID-19-Befragung in der NAKO Gesundheitsstudie: Aufruf an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer | 29.04.2020

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​News | 1,2 Millionen Euro für die Leipzig Medical Biobank | 28.01.2020

Aus dem Sofortprogramm »Start 2020« des Freistaates erhält unsere Leipzig Medical Biobank 1,2 Millionen Euro für Investitionen. Darüber informierte heute Sachsens Wissenschaftsminister ​​Sebastian Gemkow. »Ich freue mich, dass mit diesen zusätzlichen Mitteln die technische Infrastruktur der Leipzig Medical Biobank – seit 2010 im Rahmen der Landesexzellenzinitiative Sachsens eine zentrale Infrastruktur des LIFE-Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig – modernisiert und die Lagerkapazität erweitert werden kann«, so Gemkow. Von den 1,2 Millionen Euro können sechs neue hochmoderne Geräte für die Lagerung von Biomaterialien erworben werden. Insgesamt beherbergt die Leipzig Medical Biobank 14 Geräte. Davon sollen mithilfe der Investitionsmittel nun fünf ältere Geräte ausgetauscht und ein weiteres zusätzlich angeschafft werden.

Zur Pressemitteilung der Universität Leipzig

2019

Pressemitteilung | DFL, DFB und VBG finanzieren Forschungsprojekt zum Gesundheitsstatus ehemaliger Fußball-Profis | 26.11.2019

Zur gemeinsamen Pressemitteilung von DFL, DFB, VBG und NAKO e.V.

News | German Biobank Alliance hat drei neue Partner-Biobanken 02.09.2019

Die German Biobank Alliance (GBA) heißt drei neue Partner-Biobanken willkommen: Ab sofort arbeiten 18 Biobankstandorte und zwei IT-Entwicklungszentren in der deutschen Allianz akademischer Biobanken zusammen. Ziel des Verbundes ist es, standortübergreifende Sammlungen humaner Bioproben für die medizinische Forschung bereitzustellen und damit die Entwicklung neuer Therapien zu beschleunigen. Dafür etablieren die beteiligten Biobanken gemeinsame Qualitätsstandards und bauen eine vernetzte IT-Struktur auf.

Zur Pressemeldung des "German Biobank Node"


Pressemitteilung | Die Zukunft der Epidemiologie in Deutschland und die Rolle der NAKO Gesundheitsstudie | 06.2019

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News | 25 Institutsjahre: „Wir sind die Richter der Medizin" | 23.05.2019

Fächerübergreifende Forschungsprojekte sind aktuell sehr in Mode. Die Erkenntnis, dass beispielsweise Mediziner und Informatiker viel voneinander profitieren können, hat an der Universität Leipzig aber bereits vor einem Vierteljahrhundert zur Gründung des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie geführt – zum Jubiläum ein Interview mit den beiden Leitern.

Zum vollständigen Artikel der "Leipziger Volkszeitung"


News | Vier neue Partner für die German Biobank Alliance | 13.05.2019

Die German Biobank Alliance (GBA) hat vier neue Partner-Biobanken: Zwei Jahre nach ihrer Gründung arbeiten nun 15 Biobankstandorte und zwei IT-Entwicklungszentren in der deutschen Allianz akademischer Biobanken zusammen. Die Partner etablieren gemeinsame Qualitätsstandards und bauen eine vernetzte IT-Struktur auf.

Zur Pressemeldung des "German Biobank Node"


Pressemitteilung | Die Rolle der Augenuntersuchung für die NAKO Gesundheitsstudie | 11.04.2019

Zur Pressemitteilung der NAKO


Pressemitteilung | Depression als Volkskrankheit in der NAKO Gesundheitsstudie | 19.02.2019


Zur Pressemitteilung der NAKO

2018


Pressemitteilung | NAKO Gesundheitsstudie geht in die 2. Runde: Studienzentren starten Folgeuntersuchung | 26.10.2018


Zur Pressemitteilung der NAKO


Pressemitteilung | Die NAKO Gesundheitsstudie und die Rolle der Ernährung für die Entstehung von Volkskrankheiten | 17.09.2018


Zur Pressemitteilung der NAKO


News | 10.000 Leipziger forschen mit | 29.06.2018

Zum Beitrag auf „Sachsen Fernsehen“


Pressemitteilung | Wie entstehen Volkskrankheiten? | 28.06.2018

Zur Pressemitteilung 2018/174 der Universität Leipzig


News | Biobankenallianz startet Infokampagne | 07.06.2018

Zum Newsartikel der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Elektronische Medien führen zu auffälligem Verhalten bei Vorschulkindern | 16.05.2018

Zur Pressemitteilung 2018/136 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Die NAKO Gesundheitsstudie geht in die zweite Runde: Förderung bis 2023 | 02.05.2018

Zur Pressemitteilung der NAKO

2017


News | LIFE Newsletter | 11.2017

Zur "LIFE Newsletter Ausgabe 5/2017“


Pressemitteilung | Post von der NAKO Gesundheitsstudie: Der erste Gesundheitsfragebogen. | 13.10.2017

Zur Pressemitteilung der NAKO


News | LIFE Newsletter | 09.2017


Zur "LIFE Newsletter Ausgabe 4/2017“


Pressemitteilung | Wissenschaftler des Leipziger LIFE-Forschungszentrums sind genetischen Faktoren der Krankheitsentstehung auf der Spur | 30.08.2017


In den vergangenen Jahren haben über 20.000 Leipziger mitgeholfen und sich an verschiedenen Studien des Leipziger Zentrums zur Erforschung von Zivilisationskrankheiten (LIFE) beteiligt.

Zur Pressemitteilung 208/2017 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Umweltbelastungen in Nabelschnurblut auf der Spur: Tag der offenen Tür bei LIFE Child am 19. August in Leipzig | 17.08.2017

Die LIFE-Child-Studie erforscht, wie Umweltfaktoren und Lebensgewohnheiten die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinflussen können. Ein aktuelles Projekt zielt darauf ab, wie Umweltbelastungen in Proben von Nabelschnurblut und Plazentagewebe nachgewiesen und analysiert werden können. Alle Interessenten können am Samstag, 19. August, von 10.00 bis 13.00 Uhr, einen Blick hinter die Kulissen in die Studienambulanz werfen und direkt mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

Zur Pressemitteilung 194/2017 der Universität Leipzig


News | Leipziger Forscher starten Studie zu Zivilisationskrankheiten | 16.08.2017

Zum vollständigen Artikel der "Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung | Wissenschaftler entdecken genetische Veranlagung für Krebserkrankungen in der Kopf-Hals-Region | 03.07.2017

Neue Forschungsergebnisse als Plädoyer gegen die Stigmatisierung vieler Krebspatienten

Forscher der HNO-Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig haben erstmals eine genetische Disposition für Tumore in der Kopf-Hals-Region wie Zungen-, Rachen- oder Kehlkopfkrebs nachgewiesen. Diese Veranlagung wiegt mitunter sogar schwerer als die Risikofaktoren Rauchen und Alkoholkonsum. Die Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Journal Oral Oncology publiziert.

Zur Pressemitteilung 163/2017 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Forschung zur Kindergesundheit bedarf neuer Strukturen | 29.06.2017

Medizin, Wissenschaft und Politik diskutieren Perspektiven der Gesundheitsforschung

Der steigende Bedarf an wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sollte dazu führen, dass die Forschungsaktivitäten im Bereich der Kinderheilkunde jenseits der Gesundheitsforschung für Erwachsene noch stärker intensiviert werden. Wenn die sehr komplexen Einflussfaktoren auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder effektiv erforscht werden und die Erkenntnisse der Krankheitsprävention zugutekommen sollen, bedarf es einer Bündelung der Medizinforschung, bei dem die einzelnen Spezialisten eng zusammenarbeiten. Diese neue Form erfordere eine eigene Struktur, die schlussendlich auch von den bereits bundesweit vorhandenen Potenzialen, die zum Teil ein Ergebnis der exzellenten Forschung der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung sind, profitiert. Dafür sei die Hilfe des Bundes nötig. Das ist der Tenor der hochkarätig besetzten Veranstaltung "Die Zukunft der Gesundheitsforschung für Kinder und Jugendliche" in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen beim Bund.

Zur Pressemitteilung158/2017 der Universität Leipzig


News | LIFE Newsletter | 06.2017

Zur "LIFE Newsletter Ausgabe 3/2017“


News | Studie zur Qualität und Inanspruchnahme von Kindervorsorgeuntersuchungen in Deutschland | 24.05.2017

Zum vollständigen Artikel der “DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“


Pressemitteilung | Adipositas lässt Gehirn schneller altern | 16.05.2017

Starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährdet auch das Gehirn und seine geistigen Fähigkeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun herausgefunden, dass bei Adipösen höheren Alters das sogenannte Default Mode Network schwächer vernetzt ist und dadurch Prozesse wie Erinnern und Planen schlechter funktionieren könnten. Das ist ein wichtiges Indiz für eine frühzeitig drohende Alzheimer-Demenz.

Zur Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften


Pressemitteilung | „Europa in meiner Region“ - LIFE in Europa | 08.05.2017

Gemeinsam Forschen für die Gesundheit in Leipzig

In diesen Tagen feiert der Freistaat Sachsen die Europawoche 2017. Unter dem Motto „Europa in meiner Region“ stellt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zahlreiche EU-Projekte vor, die mit Mitteln der Europäischen Strukturfonds unterstützt werden. Eins davon ist das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE), welches am 10. Mai gemeinsam mit dem SMWA eine Informationsveranstaltung organisiert, um die Ergebnisse von LIFE als Projekt der Sächsischen Landesexzellenzinitiative vorzustellen und die Rolle der Förderung der Wissenschaft im Freistaat Sachsen durch die Europäischen Union zu würdigen.

Zur Pressemitteilung 109/2017 der Universität Leipzig


News | Medizinischer Schatz in den Uni-Kältekammern. Biobank hat schon 1,2 Millionen Proben und wächst | 05.05.2017

Zum vollständigen Artikel der "Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung | Leipziger LIFE-Biobank vernetzt sich europaweit | 03.05.2017

Entwicklung neuer Diagnostika und Therapeutika durch Verbund beschleunigt

Elf deutsche Biobanken haben sich im Mai in der German Biobank Alliance (GBA) zusammengeschlossen, um den Weg für einen nationalen und europaweiten Bioproben- und Datenaustausch zwischen Biobanken zu ebnen. Auch eine der größten deutschen Biobanken, die Biobank des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, ist Partner in dem Verbund.

Zur Pressemitteilung 103/2017 der Universität Leipzig


News | Studie zum Stresshormon-Pegel beim Nachwuchs | 15.04.2017

Zum vollständigen Artikel der "Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung| Leipziger Studie: Frauen schlafen schlechter als Männer | 11.04.2017

Unter Schlafproblemen leiden Frauen deutlich häufiger als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Wissenschaftler haben darin Angaben von über 9.200 Probanden ausgewertet und erstmals Normwerte für weiterführende Vergleichsstudien ermittelt. Die Daten decken Zusammenhänge zwischen der Schlafqualität und sozioökonomischen sowie verhaltensbezogenen Variablen auf. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich im Journal of Affective Disorders erschienen.

Zur Pressemitteilung 084/2017 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Vernachlässigung hinterlässt bei Kindern deutliche Spuren | 30.03.2017

In einer aktuellen Studie haben Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig den Stresshormonpegel von misshandelten Kindern untersucht. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass ihr Pegel ab einem bestimmten Alter unter dem von nicht misshandelten Kindern liegt. Diese Reaktion hat weitreichende neurobiologische Folgen auf das Erleben und Verhalten. Die Studie wurde kürzlich im renommierten Journal of Child Psychology and Psychatry veröffentlicht.

Zur Pressemitteilung 072/2017 der Universität Leipzig


News | LIFE Newsletter | 16.03.2017

Zur "LIFE Newsletter Ausgabe 7“


Pressemitteilung | Bundesweit 100.000 Studienteilnehmer: Halbzeit in der NAKO Gesundheitsstudie | 06.03.2017

Zur Pressemitteilung der NAKO


Pressemitteilung | Wie unsere Stimme Beziehungen und Vertrauen schafft | 22.02.2017

Zum 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme diskutieren rund 500 Wissenschaftler und Musikpädagogen aus ganz Deutschland vom 24. bis 26. Februar über das "Bezugssystem Stimme". In den Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die Bedeutung der Stimme beim Aufbau und der Pflege von Beziehungen zu anderen Menschen, den Bezug zur eigenen Stimme und um die Rolle der Stimme in der Musiktherapie wie im Kinderchor. Des Weiteren werden Schutz- und Präventionsprojekte zur Vorbeugung sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit Stimmbildung, Gesangsunterricht oder Stimmtherapie vorgestellt.

Zur Pressemitteilung 044/2017 der Universität Leipzig
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Pressemitteilung | Hinter den Kulissen von Deutschlands größter Gesundheitsstudie: der NAKO | 20.02.2017

Zur Pressemitteilung der NAKO


Pressemitteilung | Leipziger Forschungskonferenz: Wie die Stimme unsere Beziehungen prägt | 10.02.2017

Zum 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme diskutieren Wissenschaftler aus ganz Deutschland vom 24. bis 26. Februar über das „Bezugssystem Stimme“. Dabei geht es vor allem um die Bedeutung der Stimme beim Aufbau und der Pflege von Beziehungen zu anderen Menschen, den Bezug zur eigenen Stimme und um die Rolle der Stimme in der Musiktherapie wie im Kinderchor. Forscher der Leipziger Universitätsmedizin stellen auf der Tagung neue Erkenntnisse zur Stimmentwicklung mit Daten aus der LIFE-Studie vor.

Zur Pressemitteilung 033/2017 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Genderperspektiven in der Medizin: Frauen und Männer sind anders krank | 24.01.2017

Zum Abschluss des Projekts "Genderperspektiven in der Medizin" (GPmed) der Universitätsmedizin Leipzig diskutieren am 26. und 27. Januar Wissenschaftler und Fachkräfte aus Leipzig und dem gesamten Bundesgebiet über geschlechterspezifische Themen in der Medizin. Nach einem Grußwort der sächsischen Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange ziehen die Projektverantwortlichen zunächst ein Fazit zu einem Jahr Genderperspektiven an der Leipziger Universitätsmedizin. Im Anschluss präsentieren Referierende aus Forschung, Versorgung und Lehre Genderaspekte in der Medizin.

Zur Pressemitteilung 016/2017 der Universität Leipzig


News | LIFE Newsletter | 16.01.2017


Zur "LIFE Newsletter Ausgabe 6“

2016

News | LIFE Newsletter 05/2016 | 15.11.2016

Zur "LIFE Newsletter 05/2016“

News | Neuer Biomarker für Herzschwäche entdeckt. | 13.10.2016

Wissenschaftler aus Luxemburg und dem LIFE Forschungszentrum veröffentlichen gemeinsame Studie

Zum vollständigen Artikel der „Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 13/2016“


News | Über 550 Besucher beim LIFE Child-Kinderfest | 01.10.2016

Zum vollständigen Artikel der „Berufung Medizin. Oktober 2016 Ausgabe 34“


Pressemitteilung | OP-Saal der Zukunft, Riechtest als Demenzwarnsystem und Früherkennung seltener Krankheiten | 29.09.2016

Universitätsmedizin Leipzig präsentiert sich mit innovativen Projekten zum Tag der deutschen Einheit in Dresden

Zur Pressemitteilung 001/K2016 der Universität Leipzig


News | Forscher entdecken mit MICRA einen neuen Biomarker für Herzinsuffizienz | 26.09.2016

Zum vollständigen Artikel der „Ärzte Zeitung“


Pressemitteilung | Neuer Biomarker für Herzschwäche entdeckt | 22.09.2016

Zur Pressemitteilung 238/2016 der Universität Leipzig


News | LIFE Newsletter 04/2016 | 15.09.2016


Zur "LIFE Newsletter 04/2016“


Pressemitteilung | Gleichstellungsministerin Köpping spricht zu Genderperspektiven in der Medizin | 14.09.2016

Zur Pressemitteilung 229/2016 der Universität Leipzig


Pressemitteilung | Langzeitstudie der Universität Leipzig feierte Familienfest "5 Jahre LIFE Child" | 22.08.2016

Zur Pressemitteilung 201/2016 der Universität Leipzig


News | Familienparty im Park am Uni-Klinikum | 22.08.2016

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


News | LIFE Newsletter 03/2016 | 19.07.2016


Zur "LIFE Newsletter 03/2016“


News | Genderperspektiven in der Universitätsmedizin Leipzig | 06.2016

Zum vollständigen Artikel der „Berufung Medizin. Juni 2016 Ausgabe 33“


News | LIFE Newsletter 02/2016 | 18.05.2016


Zur "LIFE Newsletter 02/2016“


News | Neues Projekt gestartet. Leipziger Wissenschaftler untersuchen Genderperspektiven in der Medizin | 05.2016


Zum vollständigen Artikel der „Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 07/2016“


Pressemitteilung | NAKO-Jubiläum: 50.000 nehmen bundesweit bereits teil | 04.2016


Zur Pressemitteilung der NAKO


News | Gesundheit für die Welt | 31.03.2016

Zum vollständigen Artikel der "Superillu“


News | LIFE Newsletter 01/2016 | 15.03.2016


Zur "LIFE Newsletter 01/2016“

News | IT-Validierung ist kein Selbstzweck | 02.03.2016

Zum vollständigen Artikel der "EHEALTHCOM“

2015

News | Neues Makromolekül mit Einfluss auf Burkitt-Lymphome entdeckt | 24.11.2015

Zum vollständigen Artikel der "Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 24/2015"


News | Wenn der Lebensstil krank macht. Life Studie bringt Erkenntnisse zu Zivilisationskrankheiten | 09.11.2015

Zum vollständigen Artikel der „student!"


News | Nicht nur Apfel oder Birne. | 15.10.2015
Fünf Jahre Erwachsenenstudie LIFE - Ausgewählte Ergebnisse präsentiert

Zum vollständigen Artikel der "Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 21/2015"


Pressemitteilung | Entzündliches Rheuma - Die NAKO will Vorbeugung und Früherkennung verbessern |
09.10.2015

Zur Pressemitteilung der NAKO


News | New research shows women's voices are deeper than men | 06.10.2015

Zum vollständigen Artikel der "daily post"


News | Körperformen. Forscher ermitteln 17 Körperformen! | 06.10.2015

Zum vollständigen Artikel der "fit for fun"


News | Besorgniserregender Trend. Bluthochdruck und Adipositas setzen Jüngeren zu | 01.10.2015

Zum vollständigen Artikel der "aerztezeitung"


News | Wandlerin zwischen den Welten. Prof. Dr. Uta Ceglarek und die Massenspektrometrie | Oktober 2015

Zum vollständigen Artikel der „Berufung Medizin. Oktober 2015 Ausgabe 30"


News | Jeder kriegt sein Fett weg | 28.09.2015

Zum vollständigen Artikel der "Die Welt"


News | Sind Sie Apfel, Birne, Chili? Oder was ganz anderes? | 25.09.2015

Zum vollständigen Artikel auf N24


Pressemitteilung | Neues Makromolekül mit Einfluss auf Burkitt-Lymphome entdeckt | 25.09.2015

Zur Pressemitteilung 256/2015 der Universität Leipzig


 News | LIFE-Studie veröffentlicht Ergebnisse | 24.09.2015

Zum vollständigen Beitrag des „Leipzig Fernsehen"


News | Fünf Jahre Gesundheitsstudie der Uni Leipzig. | 24.09.2015
Frauen essen süßer als Männer

Zum vollständigen Beitrag auf „MRD-Radio MDR JUMP"


News | Zu dick, unausgeschlafen und einsam | 24.09.2015

Zum vollständigen Artikel der "Sächsische Zeitung"


Pressemitteilung | Fünf Jahre Erwachsenenstudie -LIFE präsentiert Ergebnisse | 24.09.2015

Zur Pressemitteilung 254/2015 der Universität Leipzig


News | Forscher identifizieren Gene für Herzerkrankungen | 09.09.2015

Zum vollständigen Artikel der „Universität Leipzig - Nachrichten"
Zum vollständigen Artikel der "Arzt Aspekte"


News | Knapp 1,5 Millionen Euro für Nachwuchsforscher | 25.08.2015

Zum vollständigen Artikel der „Universität Leipzig - Nachrichten"

News | Frauen sprechen tiefer als angenommen | 24.09.2015

Zum vollständigen Artikel der „Frankfurter Rundschau"
Zum vollständigen Artikel der „Berliner Zeitung"


News | Je geringer die Bildung der Eltern, desto schlechter geht es den Kindern | 05.08.2015

Zum vollständigen Artikel der "Leipziger Volkszeitung"


News | Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen von Chemikalien auf Hormonhaushalt | 06.08.2015

Zum vollständigen Artikel der "Liebigstraße Aktuell Ausgabe 16/2015"


News | Nationale Kohorte: Erfolgreicher Auftakt für Leipziger Studienzentrum | 23.07.2015

Zum vollständigen Artikel der "Liebigstraße Aktuell Ausgabe 15/2015"


Pressemitteilung | Nationale Kohorte: erfolgreicher Auftakt für Leipziger Studienzentrum | 25.06.2015

Zur Pressemitteilung der Universität Leipzig auf "idw online"


Pressemitteilung | Im Aufwärtstrend - Universitätsmedizin Leipzig zieht positive Jahresbilanz für 2014 | 24.06.2015

Zur Pressemitteilung 194/2015 der Universität Leipzig


News | Forscher entdecken genetische Mechanismen zur Entstehung von Krankheiten | 04.06.2015

Ein wichtiges Ziel des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig besteht in der Aufklärung genetischer Mechanismen, die zu Krankheiten führen können. Inzwischen ist eine Vielzahl an Veränderungen im Erbgut bekannt, die das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen. Allerdings ist bisher noch weitgehend unklar, wie diese Veränderungen tatsächlich zur Entstehung von Krankheiten beitragen.

In der Herzstudie des LIFE-Forschungszentrums untersucht eine Arbeitsgruppe um Professor Markus Scholz den Zusammenhang zwischen genetischen Veränderungen und der Aktivität von Genen im Blut bei Patienten mit Herzerkrankung, das heißt welche Teile des Erbguts dieser Patienten weitergehende Prozesse wie zum Beispiel die Bildung bestimmter Proteine beeinflussen. Hierzu wurden ca. 50 Milliarden Kombinationen von genetischen Varianten und Genaktivitäten analysiert.

Der Gruppe gelang es, viele derartige Beziehungen nachzuweisen. Interessanterweise sind häufig solche genetischen Veränderungen beteiligt, für die bereits Zusammenhänge mit Erkrankungen wie zum Beispiel Übergewicht oder Fettstoffwechselstörungen nachgewiesen wurden. Die nun hierzu gefundenen Auswirkungen auf die Aktivität bestimmter Gene können zur Erklärung der Entstehung der Erkrankungen beitragen und perspektivisch zur Entwicklung von präventiven und therapeutischen Maßnahmen führen.

Die Ergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Human Molecular Genetics" veröffentlicht.

zum Beitrag der „Human Molecular Genetics"


News | Studie: Zehntausende Sachsen sind unerkannt zuckerkrank | 09.04.2015

Zum vollständigen Artikel der „Freie Presse


News | Erfolgreiche Zwischenbilanz der Gesundheitsstudie LIFE | 08.04.2015

Zur vollständigen Pressemitteilung auf "Medienservice Sachsen"


News | Ergebnisse des LIFE-Projektes zu Volkskrankheiten vorgestellt | 08.04.2015

Zum vollständigen Beitrag auf "mephisto 97.6"


Pressemitteilung | LIFE - Bilanz nach fünf Jahren Exzellenzinitiative | 08.04.2015

Zur Pressemitteilung 104/2015 der Universität Leipzig


News | LIFE - Gesundheit für Sachsen - eine Bilanz 2015 | 04/2015

Zum Video von „info tv Leipzig"


News | Null Bock auf Frust. Forscher der Uniklinik beschäftigen sich mit Depression bei Kindern | 05.03.2015

Zum vollständigen Artikel der "Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 05/2015"


News | Null Bock auf Frust | 03.03.2015

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung"


News | Enormer Datenschatz gehoben. Positive Zwischenbilanz für Großforschungsprojekt LIFE-Child | 01.2015

um vollständigen Artikel des "LUMAG. Das Leipzig Universitätsmagazin"

2014

​Pressemitteilung | Auftakt für die Nationale Kohorte (NAKO) | 10.11.2014

Zur Pressemitteilung der NAKO

News | Leipziger Biobank wird weiter ausgebaut | 31.10.2014

Zum vollständigen Artikel auf "aerzteblatt.de"


Pressemitteilung | Millioneninvestition für den Ausbau der LIFE-Biobank | 23.10.2014

Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig hat mit Unterstützung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) eine weitere Million Euro in den Ausbau ihrer Biobank investiert. Damit werden Wissenschaftler aus allen Forschungseinrichtungen der Universitätsmedizin langfristig bis zu zwei Millionen Bioproben für zukünftige Forschungsaufgaben einlagern können. Die Medizinische Fakultät schließt damit in die vorderste Reihe der modernsten und größten Biobanken in Deutschland auf.

Begonnen hatte alles mit der Bewilligung des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE im Rahmen der Sächsischen Landesexzellenzinitiative im Jahr 2009. Eine Aufgabe neben der Untersuchung von über 20.000 Kindern und Erwachsenen war der Aufbau einer Biobank, um Bioproben unterschiedlichster Art einlagern zu können. Die Proben reichen von Vollblut über Plasma, Urin und Haare bis hin zu Muttermilch. Aktuell werden pro Tag rund 1.200 Einzelproben von durchschnittlich 30 Studienteilnehmern gesammelt. Insgesamt sind bislang weit über eine Millionen Proben bei von minus 80 bis zu minus 150 Grad Celsius eingelagert.

In diesem Jahr wurde beschlossen, die Kapazität in einer dritten Ausbaustufe nochmals zu erhöhen und weiter zu professionalisieren. Dazu wurde der Bestand von zehn Türmen um drei erweitert und mit Automatisierungen ausgestattet. "Der Vorteil ist, dass für Forschungsprojekte Proben einfacher nach den jeweiligen Forschungsthemen zusammengestellt werden können", erläutert Dr. Ronny Baber, der die Biobank betreut.

Durch die Erweiterung wurden Lagerkapazitäten für weitere 430.000 Proben geschaffen, wodurch nun Plätze für insgesamt zwei Millionen Bioproben Zur verfügung stehen. Damit zählt das Leipziger Projekt zu einer der größten unter den 110 Biobanken in Deutschland. Darüber hinaus ist die LIFE-Biobank nicht wie andere auf die Erforschung einzelner Themenkomplexe beschränkt.

Von weitreichender Anerkennung zeugt, dass der 3. Internationale Biobankenkongress der Fachgesellschaft ESBB (European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation & Biobanking) mit mehr als 500 Teilnehmern gerade in Leipzig stattfindet. Die Bedeutung von Biobanken für die medizinische Forschung ist in den letzten Jahren immens gewachsen. Immer mehr staatliche und private Forschungseinrichtungen investieren in den Auf- und Ausbau von Biobanken.


News | Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft | 21.08.2014

Zum vollständigen Artikel der „Liebigstraße Aktuell, Ausgabe 17“ (Seite 9)

Zum vollständigen Artikel des „Medienservice Sachsen“


News | Leipziger Forscher starten Studie zu Zivilisationskrankheiten | 16.08.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung | LIFE – die ersten Ziele sind fast erreicht | 09.07.2014

Das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen hat seine hoch gesteckten Ziele der ersten Finanzierungsphase fast erreicht. Bis zum Herbst dieses Jahres werden über 10000 Erwachsene und etwa 5000 Kinder und Jugendliche das Studienzentrum besucht und mit der Spende von Daten und Bioproben die Forschung der Universitätsmedizin auf dem Gebiet der Zivilisationserkrankungen aktiv unterstützt haben. Die LIFE-Leipziger Herzstudie hat die Rekrutierung mit Einschluss des 7000. Probanden im Juni erfolgreich abgeschlossen und arbeitet nun intensiv an der Auswertung der gesammelten Daten.

Lebensbalance und Gesundheit haben in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Bedeutung. Neben Ratgebern über Ernährung und Sport nehmen auch die Informationen über Krankheiten, wie Depression, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen zu, oft jedoch ohne auf die eigentlichen, häufig komplexen Ursachen der Erkrankungen einzugehen.

Genau an dieser Stelle setzen die Fragestellungen des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) der Universität Leipzig an. Ziel der Studie ist, soviel wie möglich Daten zur Gesundheit und zu den Lebensumständen der Bevölkerung zu erhalten. Aus diesem Grund wurde und wird eine große Zahl an Probanden aus allen Teilen der Bevölkerung eingeladen und nach einem standardisierten Programm untersucht. Für die Wissenschaftler besteht der Vorteil der LIFE-Studie in der Vergleichbarkeit der Daten über eine große Anzahl von Teilnehmern und über ein breites Altersspektrum. Dies ermöglicht die Erforschung der Ursachen von Erkrankungen mit Hilfe statistischer Ansätze und Vergleichsdaten von Gesunden und Erkrankten.

Die erfolgreiche Arbeit des LIFE-Forschungszentrums, die sich auch in der mittlerweile breiten wissenschaftlichen Anerkennung des Projekts widerspiegelt, war Anlass für den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung und leitende Mitarbeiter der Stadt das LIFE-Forschungszentrum zu besuchen, sich über den aktuellen Stand der Forschungsarbeiten zu informieren und selbst einige der Untersuchungen wie Allergie-Test, Body-Scanner –Darstellung und Augenuntersuchung zu testen. Die beteiligten Wissenschaftler der Leipziger Universitätsmedizin und die Vertreter der Stadt wollen die vorhandenen Kontakte ausbauen und bereits vorhandene Kooperation vertiefen. Die Stadt Leipzig unterstützt das LIFE-Forschungszentrum bereits in unterschiedlicher Weise bei der Rekrutierung der Probanden sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Im abschließenden Gespräch, bei dem auch der Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Dr. Michael Stumvoll anwesend war, wurden weitere gemeinsame Initiativen Zur Verwertung der Ergebnisse des LIFE-Forschungszentrums diskutiert. Es wurde u. a. angeregt einen gemeinsamen Arbeitskreis zu schaffen, um die Fragestellungen der Stadt auf gesundheitspolitischen Gebiet mit den Ergebnissen von LIFE zusammen zu führen.

Die Vielzahl der Erkenntnisse zur Gesundheit der Leipziger Bevölkerung bietet ein enormes Potenzial für die Stadt, deren Gesundheitseinrichtungen und deren Menschen. So ist es beispielsweise möglich detaillierte Angaben zur Häufigkeit bestimmter Erkrankungen in den unterschiedlichen Stadtgebieten zu machen, was gezielte frühzeitige Präventionsmaßnahmen und die Planung von notwendigen Interventionen erlaubt.

Um die Auswertungen der Ergebnisse voranzutreiben und um Folgeuntersuchungen organisieren zu können, soll das bis Ende 2014 geförderte LIFE Forschungszentrum in eine neue, modular aufgebaute Form der Förderung und Finanzierung übergehen. Neben der intensiven Auswertung der Ergebnisse und dem Transfer der Ergebnisse in die Gesundheitswirtschaft werden neue Projekte mit Partner aus Wissenschaft und Gesellschaft entwickelt, um Erkrankungen bereits im Frühstadium zu diagnostizieren und damit Prävention und Intervention zu verbessern.

Ein wichtiges Folgeprojekt des LIFE-Forschungszentrums ist die Beteiligung der Universität Leipzig an der „Nationalen Kohorte“, einem von Bund, den beteiligten Ländern und der Helmholtz-Gesellschaft finanzierten Verbundprojekt, welches in den nächsten Jahren 200.000 Einwohner deutschlandweit zu der Entstehung von typischen Volkskrankheiten untersuchen wird. Dazu werden beginnend ab August wiederum 10.000 Leipziger eingeladen und um ihre Teilnahme gebeten.

Parallel dazu werden die LIFE-Studien mit Wiedereinladungskampagnen fortgesetzt, um die zeitliche Entwicklung des Gesundheitsprofils der bereits untersuchten Leipziger verfolgen zu können und so die vorhandenen Ergebnisse weiter zu spezifizieren. Hier steht vor allem die LIFE-Child-Studie im Fokus, deren Ziel die jungen Probanden jährlich zu untersuchen, nur mit einer kontinuierlichen Fortsetzung der Rekrutierung in der LIFE-Studienambulanz zu erreichen ist.

Kontakt:

Dr. Matthias Nüchter
Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen
Universität Leipzig
Philipp-Rosenthal-Str. 27, 04103 Leipzig

Telefon: (0341) 9716720
Fax: (0341) 9716729
E-Mail: matthias.nuechter@life.uni-leipzig.de


News | Besuch bei LIFE. Leipziger Großforschungsprojekt stellt sich vor | 09.07.2014

Zum vollständigen Artikel des „Info TV Leipzig“


News | Jung im Körperscanner – Leipzigs Rathauschef lässt sich Maß nehmen | 10.07.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


NEWS | LIFE - Forschung für Zivilisationskrankheiten | Juli 2014

Zum vollständigen Artikel des „Transferbrief 2-14“


News | Uni Forscher schauen Kindern tief in die Augen. Sehfehler sind nun Thema beim Life-Child Projekt | 05.07.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung | Schau mir in die Augen. LIFE Child untersucht das Sehen und die Entwicklung des Auges von Kindern und Jugendlichen | 03.07.2014

Zur Pressemitteilung 2014/078 des Universitätsklinikum Leipzig


News | Leipziger Forscher: Chefs werden seltener dement. Neue Studie befasst sich mit positiven Auswirkungen des Arbeitsumfeldes | 30.04.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


Pressemitteilung | Zeitiger Pollenflug führt zu Problemen. Allergologie am Uniklinikum Leipzig: Zeit für Hyposensibilisierung wird immer knapper | 25.03.2014

Zu Pressemitteilung des Universitätsklinikum Leipzig


News | Milder Winter: Pollenflug plagt Allergiker. Vier Wochen früher als sonst fliegen Hasel- und Erlenpollen. Und ein Ende ist nicht abzusehen. In Sachsen leidet jeder Zweite an einer Allergie. | 25.02.2014

Zum vollständigen Artikel der „Freien Presse“


News | Asthma und Schnupfen: Früher Pollenstart peinigt Allergiker. Hasel- und Erlenstaub in Sachsen und Thüringen / Mediziner raten zu langfristiger Therapie | 19.02.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“


News | Forscher nehmen Fischallergien unter die Lupe | 08.01.2014

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung“

2013

News | Neue Zwischenbilanz bei LIFE-Gesundheitsstudie | 09.2013

Zum vollständigen Artikel der "Medizin Aspekte"


News | Life-Studie: Schon Schulkinder leiden an Depressionen | 26.09.2013

Zum vollständigen Artikel auf „t-online.de"


News | Gesundheitsstudie belegt: Viele Leipziger sind zu dick und leiden unter Bluthochdruck | 25.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Volkszeitung"


News | Depressionen bei Kindern stark unterschätzt | 25.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „Die Welt"


News | Jedes zehnte Kind ist depressiv | 25.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „Apotheke Adhoc"


News | Alterskrankheiten beginnen viel früher. Mehr Depressionen schon bei Kindern | 25.09.2013

Zum vollständigen Artik​el auf „n-tv.de"


News | Neue Zwischenbilanz bei LIFE-Gesundheitsstudie: Vier von fünf Leipzigern von Bluthochdruck betroffen | 25.09.2013

Zum vollständigen Artikel der​ "Leipziger Internet Zeitung"


News | Oft unterschätzt: Depressionen bei Kindern. Kinder mit Depressionen Kinder leiden viel häufiger an Depressionen als bisher angenommen | 25.09.2013

Zum vollständigen Artikel im „Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal"


News | Studie: Mehr Depressionen bei Kindern | 24.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „Süddeutschen Zeitung"


News | Studie: Mehr Depressionen bei Kindern - Alterserkrankungen früher | 24.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „Augsburger Allgemeine"


News | Studie: Mehr Depressionen bei Kindern und Alterserkrankungen früher | 24.09.2013

Zum vollständigen Artikel der „BILD Zeitung"


News | LIFE-Studie: Zehn Prozent der Kinder leiden an Depressionen | 24.09.2013

Zum vollständig​en Artikel des "Generalanzeiger aus Bonn"


Pressemitteilung | 5000. Studienteilnehmer bei LIFE | 17.06.2013

Zur Pressemitteilung 2013/190 der Universität Leipzig


News | Volkskrankheiten unter der Lupe | Mai 2013

Zur großangelegten Gesundheitsstudie des Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE der Universität Leipzig werden im Sommer 2013 die nächsten Ergebnisse erwartet. Bereits im November 2012 hatten die Wissenschaftler eine erste Zwischenbilanz gezogen. Ihre Ergebnisse sind alarmierend: Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck nehmen deutlich zu. Mithilfe innovativer Messmethoden konnten die Forscher außerdem feststellen, dass Gefäßsteifigkeit, Ablagerungen in der Halsschlagader und Netzhautveränderungen schon bei vielen 30- bis 50-Jährigen vorkommen, alles Probleme, die erst im höheren Alter erwartet wurden. Durch die Studie soll geklärt werden, warum manche Menschen an Zivilisationskrankheiten leiden und andere nicht. Im Fokus der Arbeiten von über 150 Wissenschaftlern stehen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Folgen von Übergewicht, Allergien, Diabetes, Demenz und Depression. Von 2009 bis Mitte 2014 werden dazu 26.500 Gesunde und Erkrankte, Kinder und Erwachsene aus Leipzig mit neuesten klinischen und bioanalytischen Methoden untersucht und befragt. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. In ihre Arbeit beziehen die Forscher neben den genetischen Anlagen der Probanden auch ihren Lebensstil und verschiedene Umweltfaktoren ein. Sie wollen so herausfinden, wie diese Faktoren bei der Entstehung von Zivilisationskrankheiten zusammenwirken.

Die Studie ist das größte Forschungsprojekt der Sächsischen Landesexzellenzinitiative und wird mit rund 38 Millionen Euro gefördert. Davon steuert der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 24,2 Millionen Euro bei, der Freistaat Sachsen 13,8 Millionen Euro. Zusätzlich fördert der Europäische Sozialfonds (ESF) zwei Nachwuchsforschergruppen. Der ESF-Zuschuss beträgt 1,6 Millionen Euro, weitere 530.000 Euro trägt der Freistaat Sachsen. Die jungen Wissenschaftler in der ersten, zehnköpfigen Gruppe haben bis Ende 2012 neue analytische Methoden entwickelt, die für die weiteren Arbeiten in LIFE wichtig sind. In der zweiten ESF-Gruppe werden voraussichtlich bis September 2014 acht Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Systemmedizin“ an der Auswertung der LIFE-Studie mitarbeiten. Die bisher gewonnenen neuen Erkenntnisse in LIFE tragen weiter zum Verständnis der Entstehung moderner Krankheiten bei. Darauf aufbauende Untersuchungen sind nach Ablauf des Projekts im Sommer 2014 zwingend notwendig, um die Ursachen von Zivilisationserkrankungen weiter aufzuklären. Das Ziel: moderne Diagnostik zu erlauben und neue Therapien zu entwickeln. Die Arbeiten von LIFE sollen daher bis 2022 fortgesetzt werden.

Zum Download der "Sächsische Perspektiven."


News | Augenblicke aus der LIFE Child Studienambulanz | 08.03.2013

Zum vollständigen Artikel des "Patientenmagazin 05-2013"


News | Fotoausstellung zu Leipziger LIFE Studie | 04.03.2013

"Mit LIFE startet heute das höchst dotierte Forschungsprojekt innerhalb der Landesexzellenzinitiative", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, zur Eröffnung des Forschungszentrums am 27. September 2010 im Carl-Ludwig-Institut der Universität Leipzig. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und an der Studie nehmen bereits mehrere tausend Kinder und Erwachsene Teil. LIFE – das steht für "Leipziger Interdisziplinäre Forschungskomplex zu molekularen Ursachen umwelt- und lebensstilassoziierter Erkrankungen", kurz Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationskrankheiten.

Auf 37 Fotografien zeigt Victoria Tomanek Einblicke in den Studien-Alltag bei LIFE Child, dokumentiert Emotionen ebenso wie die Forschungsarbeit. Über drei Monate begleitete sie Kinder, Eltern und Studienassistenten, zu sehen sind die Fotos jetzt in der Studienambulanz LIFE Child in der Philipp-Rosenthal-Straße 27. Für Gäste der Ausstellung öffnet die Studienambulanz in den kommenden sechs Wochen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr ihre Türen.​

Zum vollständigen Artikel der „Leipziger Seiten"

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