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Aktuelles

​​​​​​​​​​Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, News und Informationen zu unseren Projekten: 

08.07.2022 | SMITH zieht positive Zwischenbilanz

News | 2. Kongress des SMITH-Konsortiums präsentiert erste Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die kommende Förderperiode | 08.07.2022

​Drei Jahre ist es her, dass der erste SMITH-Kongress im Jahr 2019 stattgefunden hat. Damals zeigte das SMITH-Konsortium – eines von vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – Perspektiven auf, die die Medizininformatik für die Zukunft der Digitalen Medizin leisten kann. Das Versprechen zum Ende der Veranstaltung war ein Folgekongress, in dem die Ergebnisse der konsortialen Arbeiten präsentiert werden sollten. Am 28. und 29. Juni 2022 war es nun endlich soweit. Mit coronabedingter Verspätung von einem Jahr fand der 2. SMITH-Kongress unter dem Motto „New Solutions in Digital Health“ als Präsenzveranstaltung im dbb forum in Berlin statt. Inzwischen ist einiges passiert. Seit 2018 arbeitet SMITH daran, Forschung und Versorgung zielgerichtet miteinander zu verknüpfen. Sieben Datenintegrationszentren konnten bisher an den beteiligten universitätsmedizinischen Standorten nachhaltig etabliert werden. Drei weitere Netzwerkpartner bereiten den infrastrukturellen Aufbau vor. Mit dem seit 2021 durch das BMBF geförderten Digitalen FortschrittsHub DISTANCE beginnt die Erprobung der Umsetzung in der regionalen Versorgung.

Zum kompletten Kongress-Nachbericht auf smith.care​

08.07.2022 | Prof. Löffler zur LONG-COVID-Studie | MDR

​​News | MDR um 2 veröffentlicht Interview mit Prof. Dr. Markus Löffler zur LONG-COVID-Studie | 07.07.2022

Um Patient:innen mit Post-COVID-Symptomen künftig besser therapieren oder Komplikationen im besten Fall vorbeugen zu können, erforscht die Universitätsmedizin Leipzig die Folgeerscheinungen nach einer SARS-CoV2-Infektion. Hierfür arbeitet die Erwachsenenambulanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE der Universität Leipzig seit Mai 2021 eng mit der Post-COVID-Hochschulambulanz am Universitätsklinikum Leipzig und dem Netzwerk der Allgemeinärztlichen Lehrpraxen der Universitätsmedizin zusammen. Ziel des Vorhabens ist es, den dringenden Bedarf einer klinischen Charakterisierung des Post-COVID-Verlaufs zu decken, um geeignete diagnostische Prozesse für die Prävention und Therapie von Post-COVID-Komplikationen zu entwickeln.

Der Projektzeitraum der Studie wurde nun durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bis Ende 2025 verlängert. 

Die Redaktion von MDR um 2 hat mir Prof. Dr. Markus Löffler, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie über den aktuellen Stand der Studie gesprochen. 

Hier gehts zur Mediathek:
Sächsische Studie nimmt Langzeitfolgen von Covid-19 unter die Lupe | MDR um 2 chetudie nimmt Langzeitfolen von Covid-19 unter die Lupe​

07.07.2022 | LIFE-Tag am 12.07.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

​im Namen von Prof. Dr. Markus Löffler, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig, laden wir Sie herzlich zum diesjährigen LIFE-Tag ein.

Die Wissenschaftler:innen der LIFE Adult-Studie werden im Rahmen der Veranstaltung am 12.07.2022 von 14:00 -16:00 Uhr über erste Ergebnisse der Auswertungen und über die nächsten Arbeiten in der LIFE-ADULT-Studienambulanz berichten.

Zwischen Juli 2017 und Dezember 2020 erfolgte die erste schriftliche Folgeerhebung der LIFE Adult-Studie. Die Teilnehmenden wurden schriftlich kontaktiert und gebeten Fragebögen zum Gesundheitszustand, zur psychischen Gesundheit, zum sozioökonomischen Status sowie zu Risikofaktoren auszufüllen. Parallel dazu wurden 2.750 Studienteilnehmende zwischen Juni 2018 und August 2021 zu Folgeuntersuchungen in die LIFE-Adult Studienambulanz eingeladen. Ziel war es, aktuelle Informationen über die Studienteilnehmenden in allen genannten Bereichen, insbesondere jedoch zu Veränderungen im Gesundheitszustand und Lebensstil, zu gewinnen.

Weiterhin wird Prof. Dr. Markus Löffler einen Einblick in die seit Mai 2021 durchgeführte LONG-COVID-Studie geben, die in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenambulanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE und der Post-Covid-Ambulanz am Universitätsklinikum Leipzig erarbeitet wird.

Der LIFE-Tag ist kostenfrei. Eine Vorabanmeldung ist nicht erforderlich.

Das Meeting findet online per Zoom statt:
Meeting-ID: 610 9916 8705
Kenncode: 937498

Weitere Informationen sowie die Agenda finden Sie in unserem Flyer:

 

05.07.2022 | Long-Covid-Studie wird verlängert

Pressemitteilung | Forschungsstudie zu Long-Covid-Erkrankung wird verlängert | ​05.07.2022

Seit Mai 2021 beschäftigt sich das Team der LIFE-Adult-Studie unter Leitung von Prof. Dr. Markus Löffler von der Universität Leipzig mit den langfristigen Folgen, die eine SARS-CoV2-Infektion mit sich bringen kann. Jetzt wurde der Projektzeitraum für die Studie bis Ende 2025 verlängert. Der aus Landesmitteln bereitgestellte Förderbetrag für die Forschungsarbeiten beträgt nun ca. 2,5 Mio. Euro. Im Rahmen der Studie werden Gesundheitsdaten von Menschen, die eine SARS-CoV2-Infektion durchgemacht haben, mit denen verglichen, die nicht mit Covid-19 infiziert waren. Dazu werden Daten aus der langfristig angelegten bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudie LIFE-Adult einbezogen.

Zur Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

31.05.2022 | German Biobank Alliance wird fünf Jahre alt

Pressemitteilung | German Biobank Alliance (GBA) wird fünf Jahre alt - Akademische Biobanken an 37 Standorten sind ab sofort Teil des Netzwerks | ​31.05.2022

Während ihres fünfjährigen Bestehens hat die German Biobank Alliance (GBA) über 1,5 Millionen humane Bioproben für Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt - rund 2.600 wissenschaftliche Publikationen gingen daraus hervor. Nun heißt die Biobanken-Allianz weitere sechs Biobanken in ihrem Verbund willkommen. Damit arbeiten ab sofort akademische Biobanken an 37 Standorten und ein IT-Entwicklungszentrum in dem durch den German Biobank Node (GBN) koordinierten Netzwerk zusammen.

Biobanken sind eine bedeutende Grundlage für den Fortschritt in der Medizin, denn sie unterstützen Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen dabei, Diagnosen zu stellen und neue Therapien zu entwickeln. Die Präzisionsmedizin nutzt Daten aus der genetischen oder molekularen Forschung, um für Patient:innen die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Zur Pressemitteilung des German Biobank Node (GBN)

10.05.2022 | SMITH-Kongress – Registrierung geöffnet!

News | SMITH-Kongress 2022 – Die Registrierung ist geöffnet!​ | ​10.05.2022

Nach zwei Jahren Pandemie treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter des SMITH-Konsortiums gemeinsam mit über 30 Expertinnen und Experten aus Forschung, Versorgung, Medizininformatik und Wissenschaftspolitik auf dem diesjährigen SMITH-Kongress endlich wieder in Präsenz. Seit im September 2019 der 1. SMITH-Kongress stattfand, hat sich die Digitalisierung im Gesundheitswesen stark weiterentwickelt. Digitale Infrastrukturen für die Vernetzung von Forschung und Versorgung haben vor dem Hintergrund der Pandemie eine ganz neue Bedeutung erlangt. Dies zeigt beispielsweise der klinische Anwendungsfall ASIC, der mittels der Überwachung von relevanten Patientendaten, die intensivmedizinische Betreuung von Patientinnen und Patienten mit akutem Lungenversagen (ARDS) während der Covid-19 Pandemie optimieren konnte.

Auf dem 2. SMITH-Kongress werden nun die konsortialen Ergebnisse und Entwicklungen in der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative präsentiert. Der Kongress findet unter dem Motto „New Solutions in Digital Health am 28. und 29. Juni 2022 im dbb forum in Berlin statt. Themenschwerpunkte im Rahmen des Kongresses werden sein:

  • Nachhaltige Vernetzung von Forschung und Versorgung
  • Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung
  • Stärkung medizininformatischer Forschung und Lehre
  • Digitale Medizin auf europäischer Ebene

    Das Grußwort für den SMITH-Kongress 2022 hält Prof. Dr. Veronika von Messling, Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung Lebenswissenschaften des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Als Keynote Speaker wird Professor Ronald Cornet vom Amsterdam Public Health Research Institute, University of Amsterdam über eine europäische Perspektive digitaler Gesundheit sprechen. Auf nationaler Ebene geben die Leiterinnen und Leiter der durch das BMBF geförderten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit einen Einblick in den Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung. Neben der Präsentation der konsortialen Ergebnisse, die im Rahmen der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative erreicht werden konnten, ist auch ein Blick auf die nationalen und europäischen Entwicklungen in der digitalen Medizin geplant.

    Die Online-Registrierung ist ab sofort geöffnet! Anmeldungen sind kostenfrei über unserOnline-Formular möglich!

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

03.05.2022 | Fünf Jahre German Biobank Alliance

​News | Fünf Jahre German Biobank Alliance (GBA) | 03.05.2022 

Über 1,5 Millionen ausgegebene humane Bioproben wie Blut oder Gewebe für rund 6.900 Forschungsprojekte und 2.600 wissenschaftliche Publikationen – die German Biobank Alliance (GBA) feiert 2022 ihr fünfjähriges Bestehen. Unter der Leitung des German Biobank Node (GBN) und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete sie am 1. Mai 2017 für ein Biobanking der nächsten Generation mit zunächst elf akademischen Biobank-Standorten sowie zwei IT-Entwicklungszentren. „Fünf Jahre später ist die Allianz auf insgesamt 35 Biobanken angewachsen“, sagt GBN-Leiter Prof. Dr. Michael Hummel. „Damit schließt die GBA bereits rund 85 Prozent aller medizinischen Fakultäten in Deutschland ein. Und 2022 wird sie erneut erweitert – der diesjährige Auswahlprozess läuft.“ 

Zum vollständigen Artikel auf bbmri.de

02.05.2022 | ​Biobank-Führungen finden wieder statt

News | ​Biobank-Führungen finden wieder statt | 02.05.2021

Nach 2 Jahren pandemiebedingten Ausfalls finden wieder regelmäßig Führungen durch die Leipzig Medical Biobank (LMB) statt.

Die Leipzig Medical Biobank ist eine hochmoderne Biobank, in der Biobproben qualitätsgesichert gesammelt, verarbeitet, gelagert und bereitgestellt werden. Seit 2010 werden hier Flüssigproben wie Urin, Serum, Plasma und Speichel aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkankungen (LIFE) aufbewahrt. Seit einigen Jahren sind in der Leipzig Medical Biobank auch Gewebeproben von Patient:innen mit Tumorerkankungen sowie Proben von Patient:innen mit kardiovaskulären Erkrankungen gelagert. 

Besucher:innen können die Sammlung von Bioproben unter der Leitung von Dr. Ronny Baber, Leiter der LMB, nun wieder jeden dritten Dienstag im Monat besichtigen. Insbesondere für Mitarbeiter:innen der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig stehen die Führungen offen.

Die Biobank-Führungen dauern etwa 60 Minuten und finden im Studienzentrum der Medizinischen Fakultät, Liebigstraße 27, Haus E statt. Aufgrund der Platzverhältnisse können pro Termin nur maximal 10 Personen teilnehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen zu den Terminen und zur Anmeldung finden Sie hier.

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07.03.2022 | Alle IT-Systeme laufen wieder normal

News | Alle IT-Systeme laufen wieder normal | 07.03.2022

Überarbeitung der Sicherheitskonzepte nach Hackerangriff abgeschlossen

Die Arbeiten zur Wiederherstellung der IT-Systeme an der Universität Leipzig – dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE), dem Zentrum für Klinische Studien (ZKS) und dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) – nach dem Cyberangriff Ende September 2021 sind abgeschlossen. In der Nacht zum 29. September 2021 wurden alle windowsbasierten IT-Systeme (PC und Server) durch Ransomware verschlüsselt. Das Landeskriminalamt nahm die Ermittlungen auf, und die Aufsichtsbehörden wurden informiert. Es wurde nicht erwogen, auf die Lösegeldforderung der Hacker einzugehen.

Zur vollständigen Nachricht des „Leipziger Universitätsmagazins"

03.03.2022 | SMITH-Konsortium auf Twitter

News | SMITH-Konsortium startet mit eigenem Twitter-Kanal | ​03.03.2022

Seit dem 1. März 2022 hat das SMITH-Konsortium einen eigenen Twitter-Kanal. Dort berichtet die SMITH-Geschäftsstelle von Neuigkeiten und Projektfortschritten rund um SMITH. Inhalte sind u. a. Highlights und Fortschritte aus den Datenintegrationszentren und den etablierten Anwendungsfällen, Aktivitäten im Rahmen der medizininformatischen Lehre, aktuelle Publikationen, Veranstaltungshinweise, Stellenanzeigen sowie laufende News. Ein besonderer Fokus des Twitter-Kanals liegt auf der Vorstellung des Teams hinter dem SMITH-Konsortium. Im Format „5 Fragen an" kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich zu Wort und geben Einblicke in ihre Aufgaben und Themengebiete im Rahmen von SMITH sowie der Medizininformatik-Initiative.

Folgen Sie uns auf Twitter und bleiben Sie auf dem Laufenden: https://twitter.com/SMITHKonsortium

17.01.2022 | Save the Date: SMITH-Kongress 2022

News | Save the Date: SMITH-Kongress 2022 | 28.-29.06.2022 im dbb forum berlin |​ 17.01.2022

Unter dem Motto „New Horizons in Digital Health" fand im September 2019 in Berlin der erste Kongress des SMITH-Konsortiums statt. Seit dieser Zeit hat die Corona-Pandemie die Digitalisierung im Gesundheitswesen stark vorangetrieben und beschleunigt. Die Medizininformatik-Initiative (MII) hat vor diesem Hintergrund eine neue Bedeutung erhalten. Mit der Etablierung digitaler Infrastrukturen für eine standortübergreifende Vernetzung von Forschung und Versorgung trägt SMITH als eines von vier Konsortien der Initiative wesentlich dazu bei, die Digitalisierung in der Medizin zu stärken.

Der zweite SMITH-Kongress 2022 steht daher unter dem Motto „New Solutions in Digital Health". Neben der Präsentation der konsortialen Ergebnisse, die im Rahmen der Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative erreicht werden konnten, ist auch ein Blick auf die nationalen und europäischen Entwicklungen geplant. So soll u. a. der Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung am Beispiel der durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit adressiert werden. Aber auch die Fortschritte und Herausforderungen in der medizininformatischen Lehre werden mit den neuen Professuren und Nachwuchsforschergruppen in SMITH einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. Die Chancen der Digitalisierung in der Medizin stehen dabei im Fokus aller Themen, um Forschung und Versorgung bestmöglich und nachhaltig miteinander zu vernetzen.

Die Themenschwerpunkte des SMITH-Kongress 2022 auf einen Blick:

• Forschung mit Versorgung nachhaltig vernetzen
• Transfer digitaler Innovationen in die regionale Versorgung
• Stärkung medizininformatischer Forschung und Lehre
• Digitale Medizin auf europäischer Ebene

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die kostenfreie Anmeldung ist ab April 2022 vorgesehen.

15.10.2021 | BARMER: Biobank „Gesundheitswesen aktuell“

News | BARMER: Biobanking in „Gesundheitswesen aktuell" | 15.10.2021 

Die Publikationsreihe „Gesundheitswesen aktuell" des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) thematisiert Herausforderungen des Gesundheitswesens und gewährt Einblicke hinter die Kulissen gesundheitspolitischer Diskussionen. Der vierzehnte Band wurde im Oktober 2021 veröffentlicht und enthält einen umfangreichen Artikel über die Bedeutung des Biobankings und die Aktivitäten von GBN und GBA – verfasst von Vertreter:innen des German Biobank Node (GBN) und der German Biobank Alliance (GBA).

​22.07.2021​ |​ Freistaat fördert Long-COVID-Studie

News |​ Long-COVID: Freistaat fördert Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Leipzig​ | 22.07.2021​

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sieht besondere Stärke in Einbeziehung der LIFE-ADULT-Studie

Long-COVID ist zu einem geläufigen Oberbegriff geworden, unter dem sich eine Reihe von Langzeitfolgen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 zusammenfassen lassen. Dazu zählen Symptome wie ständige Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder neurologische Ausfälle wie Geschmacks- und Geruchsverlust. Besonders besorgniserregend sind anhaltende Minderungen der Gedächtnisleistung, Schädigungen des Herzmuskels und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Der Freistaat Sachsen unterstützt jetzt mit gut einer halben Million Euro ein bis zum Jahresende 2021 laufendes Forschungsvorhaben der Universitätsmedizin Leipzig, bei dem 300 Probandinnen und Probanden mit einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion epidemiologisch untersucht werden.

14.07.2021​ |​ Lange Nacht der Wissenschaften 2021

News |​ Digitale Lange Nacht der Wissenschaften 2021: LIFE ist dabei! | 14.07.2021​

Am 16. Juli 2021 findet die erste digitale Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt. Interessierte sind eingeladen, die Leipziger Wissenschaftslandschaft virtuell zu entdecken. Die Veranstaltung beginnt 16:30 Uhr mit der Live-Eröffnungsshow. Ab 18 Uhr präsentieren 108 Wissenschaftseinrichtungen ihre Forschungsstätten und Forschungsthemen. Zudem können Besucher in digitalen Vorträgen direkte Rückfragen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen.

Das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen LIFE gestaltet für kleine und große Entdecker drei Programmbeiträge:


LIFE Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen – Studienzentrum für Erwachsene an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Live-Vortrag | 16.07.2021 | 18:00 – 18:45 Uhr:

Was macht uns krank? Was hält uns gesund? - Epidemiologische Gesundheitsforschung in Leipzig

Epidemiologische Studien liefern belastbare Ergebnisse über die Verbreitung und die Ursachen von Erkrankungen und Gesundheitsgefährdungen. Im Studienzentrum für Erwachsene am Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen werden große Bevölkerungsstudien durchgeführt. Wir geben Einblick in Forschungsfragestellungen und Ergebnisse.

Referentin: Priv.-Doz. Dr. Kerstin Wirkner, Leiterin LIFE Studienzentrum für Erwachsene
                          
Zum Vortrag


Leipzig Medical Biobank der Universität Leipzig

Video | 16.07.2021 | verfügbar ab 18 Uhr:

Digitale Führung durch die Leipzig Medical Biobank

Seit 10 Jahren sammelt und bearbeitet die Leipzig Medical Biobank (LMB) u. a. Blut, Gewebeproben und Erbmaterial um die medizinische Forschung am Standort Leipzig und darüber hinaus zu unterstützen. In der digitalen Führung bekommen Sie tiefe Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise der LMB.

Referent: Dr. Ronny Baber, Leiter Leipzig Medical Biobank

Zum Video


Leipzig Medical Biobank der Universität Leipzig

Live-Vortrag | 16.07.2021 | 18:00 – 19:00 Uhr:
Wissenschaft, die aus der Kälte kommt? Wie Biobanken den Medizinischen Fortschritt unterstützen – lokale und überregionale Erfahrungen

Biobanken lagern kein Geld und kein Gold, sondern z. B. Blut, Gewebeproben oder Erbmaterial bei tiefsten Temperaturen. Diese Proben werden mit den medizinischen Daten eines Spenders unter rechtlich und ethi​sch klar geregelten Bedingungen für die Forschung zur Verfügung gestellt. Ziel ist die Verbesserung von Diagnostik und Therapie für Patientinnen und Patienten.

Referenten: Dr. Ronny Baber, Leiter Leipzig Medical Biobank, Universität Leipzig / Prof. Dr. Michael Hummel, Leiter Zentrale Biobank, Charité Berlin

Zum Vortrag



Wir freuen uns auf Ihren Besuch!​

20.04.2021 | LIFE-Tag am 23.04.2021

Am 23.04. findet wieder der alljährliche LIFE-Tag statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!​

Hier finden Sie das Programm

12.04.2021 | Modernisierung Leipzig Medical Biobank

News | Gerätetechnische Modernisierung in der Leipzig Medical Biobank abgeschlossen​ | 2021

Fünf neue Kryotürme wurden in den vergangenen Monaten für die Lagerung von Biomaterialien in der Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig installiert. Die hochmodernen Geräte ermöglichen die Lagerung von sensiblen Proben wie beispielsweise Blut oder Gewebe bei Temperaturen von bis zu -150 Grad. Bioproben können so langfristig aufbewahrt und für künftige biomedizinische Forschungen bereitgestellt werden. Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen wurden insgesamt 270.000 Proben unter Beachtung der Kühlkette in die Geräte der neueren Generation einsortiert. Die Lagereinrichtungen der Leipzig Medical Biobank konnten somit vereinheitlicht werden, ein standardisiertes und effizienteres Arbeiten wird begünstigt.

Die Optimierung der Lagerkapazitäten ermöglicht auch den Ausbau des Pools an qualitativ hochwertigen Proben. Neben Biomaterialien aus dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) können nun zusätzlich Proben aus anderen Institutionen der Universitätsmedizin Leipzig in die Biobank eingelagert werden. So werden Bioproben von Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen aus dem universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) in Kooperation mit der Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, der Frauenklinik, der Hämatologie, der Hepatologie, dem Institut für Pathologie und dem Institut für Laboratoriumsmedizin aufbewahrt. Seit Februar 2021 gibt es zudem eine Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Leipzig bei der neben Blut- auch Gefäßproben und atherosklerotische Plaques eingelagert werden.

Für die neuen Geräte investierte der Freistaat Sachsen 1,2 Millionen Euro. Insgesamt beherbergt die Leipzig Medical Biobank 16 Kryotürme für rund 940.000 Proben. Alle Proben der Leipzig Medical Biobank stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Leipzig und kooperierenden Forschern für Projekte zur Verfügung. Sie dienen dem medizinischen Fortschritt und bilden die Grundlage für international beachtete wissenschaftliche Publikationen, die den Bekanntheitsgrad des sächsischen Wissenschaftsstandorts Leipzig deutlich erhöhen. Die Weiterentwicklung der Leipzig Medical Biobank ist somit ein wichtiger Treiber der Vernetzung am Standort und darüber hinaus.

07.01.2021 | BMBF fördert GBN für weitere drei Jahre​

News | BMBF fördert German Biobank Node für weitere drei Jahre​ | ​07.01.2021

Garant für Qualität und Zugang zu Bioproben in der Forschung

Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die Dachorganisation der deutschen Biobanken angesiedelt: der German Biobank Node (GBN). Seit der Gründung im Jahr 2017 ist unter seiner Ägide ein leistungsfähiger Verbund aus 20 akademischen Partner-Biobanken entstanden: die German Biobank Alliance (GBA). Koordiniert durch den GBN harmonisieren die Partner ihr Qualitätsmanagement und vernetzen sich über eine gemeinsame IT-Infrastruktur. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Arbeiten des GBN nun für weitere drei Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro, davon entfallen circa 2,4 Millionen Euro auf die Charité und etwa 1,1 Millionen Euro auf die Partner-Standorte, die BioMaterialBank Heidelberg (BMBH), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg und die Integrierte Biobank Jena (IBBJ). Ab 2024 wird der German Biobank Node im Berlin Institute of Health (BIH) verstetigt.
Philipp-Rosenthal-Str. 27, Haus M
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 16 720
Fax:
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