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Aktuelles

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, News und Informationen zu unseren Projekten: 

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SAVETHEDATE | 15 Jahre LIFE – Jubiläumsveranstaltung

SAVE THE DATE | 15 Jahre LIFE Child & LIFE Adult: Gesundheit verstehen. Zukunft gestalten – 25.11.2026

Jubiläumsveranstaltung des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE)

Seit 2011 erforschen am Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) die Langzeit-Kohortenstudien LIFE Child und LIFE Adult die Ursachen sowie die Risiko- und Schutzfaktoren von Erkrankungen, die mit der modernen Lebensweise verbunden sind. Die Forschungsthemen reichen von der kindlichen Entwicklung über Adipositas, Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu seelischer Gesundheit und kognitiven Störungen. In diesen einzigartigen Kohortenstudien konnten Forschende anhand von Stichproben aus der Leipziger Bevölkerung bereits viele Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sich Umwelt- und Lebensstilfaktoren langfristig auf die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen auswirken.

Nun gibt es einen Grund zu feiern: Dieses Jahr wird LIFE 15! Zu diesem Anlass laden wir als LIFE-Team Sie am 25.11.2026 herzlich zu unserer Jubiläumsveranstaltung ein. Unter dem Motto „Gesundheit verstehen. Zukunft gestalten“ blicken wir gemeinsam auf spannende Erkenntnisse aus 15 Jahren LIFE zurück und richten gleichzeitig einen Blick nach vorn:

  • Welchen Mehrwert liefern die Erkenntnisse aus LIFE Child und LIFE Adult für die öffentliche Gesundheit?
  • Welche nachhaltigen Forschungsstrukturen wurden durch LIFE aufgebaut?
  • Welche Bedeutung haben Gesundheitsdaten für die Medizin von morgen?
  • Wie können Forschungsergebnisse schneller in Versorgung und Politik gelangen?
  • Welche Rolle spielen Langzeitkohorten für Prävention?

Als besondere Gäste begrüßen wir den sächsischen Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sowie Prof. Dr. Ingo Bechmann, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. In kurzen Impulsvorträgen zeigen sie auf, warum Forschungsinfrastrukturen wie LIFE eine wichtige Grundlage für medizinischen Fortschritt sind.

Freuen Sie sich außerdem auf spannende Einblicke in aktuelle Forschung, Diskussionen mit Studienteilnehmer:innen sowie mit Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Beim anschließenden Get-Together mit Fingerfood und Getränken bleibt Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und einen feierlichen Ausklang.

Auf einen Blick:

Datum: 25. November 2026
Geplanter Ort: Kleiner Hörsaal, 1. OG
Studienzentrum Medizinische Fakultät, Universität Leipzig
Liebigstraße 27
04103 Leipzig

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum vollständigen Programm folgen.

Übrigens: Anlässlich „15 Jahre LIFE Child” sind alle interessierten Kinder und Familien am 07.11.2026 zusätzlich zum Tag der offenen Tür herzlich in die LIFE Child-Studienambulanz eingeladen.

Wir freuen uns, diesen besonderen Meilenstein gemeinsam mit Ihnen zu feiern!

Prof. Dr. Antje Körner
Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller
PD Dr. Veronica Witte

Im Namen des Programmkomitees „15 Jahre LIFE“.

23.06.2026 | NUM/GBN: Aufbau Biobank-Plattform startet

Pressemitteilung | Aufbau der "Biobank-Plattform für Deutschland" startet

Mit dem Aufbau einer bundesweiten Biobank-Plattform beginnt am 1. Juli die Umsetzung eines zentralen Vorhabens aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie der Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda. Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte „Biobank-Plattform für Deutschland“ soll den Zugang zu Bioproben wie Blut oder Gewebe sowie den dazugehörigen klinischen und analytischen Daten für die medizinische Forschung erleichtern – unter Einhaltung strengster Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards. Bei der Kick-off-Veranstaltung in Berlin standen gestern Dialog, Vernetzung und die künftige Zusammenarbeit im Mittelpunkt. 

Umgesetzt wird das Projekt „Biobank-Plattform für Deutschland“ im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) mit dem dort integrierten German Biobank Network (GBN). Das NUM übernimmt die Trägerschaft der Biobank-Plattform und schafft den strukturellen Rahmen für ihren Aufbau und langfristigen Betrieb. Für den Aufbau der Plattform stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bis 2030 Fördermittel in Höhe von rund 50 Millionen Euro bereit. Bis 2030 wird die Plattform organisatorisch, technisch und inhaltlich in die bestehende Forschungslandschaft integriert. Ausgearbeitet wurde das zugrundeliegende Konzept innerhalb der Universitätsmedizin zusammen mit dem German Biobank Network (GBN), mit Fraunhofer Gesundheit, der Deutschen Hochschulmedizin, der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF), dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa), dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) und dem Biotechnologieverband BIO Deutschland.  

Bioproben und Daten standortübergreifend schneller nutzbar machen 

Biobanken sind ein zentraler Bestandteil medizinischer Forschung und Versorgung. Sie bilden die Grundlage für Präzisionsmedizin, molekulare Diagnostik und moderne datenbasierte Forschung. Ziel des Projekts ist es, die im GBN zusammengeschlossenen universitären Biobanken so zu vernetzen und weiter zu harmonisieren, dass Bioproben und Daten standortübergreifend schneller und einfacher für die Forschung nutzbar werden. Hierfür werden die dezentral organisierten Biobanken an 38 Standorten organisatorisch in einer Biobank-Plattform zusammengeführt. Für diese wird im NUM eine zentrale Servicestelle aufgebaut, die den Zugang zu Proben und Daten aus den beteiligten Biobanken koordiniert und erleichtert. Forschende aus akademischer Wissenschaft und Industrie müssen dann nicht mehr einzelne Biobank-Standorte separat anfragen und mit diesen Einzelverträge schließen. Sie erhalten damit bessere Voraussetzungen, um Krankheiten zu erforschen, Diagnostik und Therapien weiterzuentwickeln und so langfristig die Versorgung von Patient:innen zu verbessern. 

Zur vollständigen Pressemitteilung des Netzwerks Universitätsmedizin

18.06.2026 | 19. Research Festival 2026 in neuer Location


NEWS | Research Festival 2026: 
Zwölf Nachwuchswissenschaftler:innen mit Preisen ausgezeichnet

Am 18. Juni 2026 fand das 19. Research Festival for Life Sciences der Universität Leipzig im Max-Bürger-Forschungszentrum statt. Die Veranstaltung brachte Nachwuchswissenschaftler:innen aus Medizin und Lebenswissenschaften zusammen und bot ihnen die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten einem interdisziplinären Fachpublikum vorzustellen. Mit dem Wechsel vom traditionellen Wintertermin in den Sommer begann zugleich ein neues Kapitel für das Research Festival. Die offene, lebendige Atmosphäre schuf ideale Voraussetzungen für wissenschaftlichen Austausch sowie persönliche Vernetzung. 

Insgesamt 190 Poster wurden in der wissenschaftlichen Posterausstellung präsentiert. Vertreten waren unter anderem Beiträge aus Biologie, Chemie, Pharmazie, Psychologie, Informatik sowie der angewandten und klinischen Forschung. In thematisch gegliederten Postersessions kamen die Forschenden miteinander ins Gespräch, diskutierten ihre Ergebnisse und erhielten wertvolle Rückmeldungen von Fachkolleg:innen. Eine Jury aus 24 Expert:innen der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig bewertete die Beiträge nach wissenschaftlicher Qualität, Innovationsgehalt und Präsentationsstil, um das jeweils beste Poster aus jeder Kategorie zu auszuwerten. 

Den gesamten Nachbericht des 19. Research Festivals finden Sie hier

Weitere Impressionen finden Sie auf der Research-Festival-Website

08.06.2026 | Research Festival 2026: Abstract Book online

Research Festival 2026: Jetzt das Abstract Book einsehen und spannende Forschungsprojekte entdecken!

Forschung sichtbar machen, Ideen teilen, Netzwerke stärken: Das 19. Research Festival for Life Sciences bringt den wissenschaftlichen Nachwuchs der Leipziger Forschungslandschaft erneut zusammen. Das dazugehörige Abstract Book steht ab sofort hier zum Download bereit. Darin finden Sie alle eingereichten Forschungsprojekte, die am 18. Juni im Rahmen der Posterpräsentation in Kurzvorträgen vorgestellt werden. Die besten Posterbeiträge werden ausgezeichnet.


In diesem Jahr findet das Festival erstmals im Sommer statt und zieht mit dem Max-Bürger-Forschungszentrum an einen neuen Veranstaltungsort, der viel Raum für Austausch und Begegnung bietet. 

Organisiert wird das 19. Research Festival for Life Sciences durch das LIFE Management Cluster des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen.

Link zum Abstract Book:
https://conference.uni-leipzig.de/researchfestival/abstractbooks/

05.06.2026 | LIFE Adult-Scientific Board: Neue Sprecherinnen

News | Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller und PD Dr. Veronica Witte zu Sprecherinnen des LIFE Adult-Scientific Boards gewählt

Das Scientific Board der LIFE Adult-Kohorte hat Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller und PD Dr. Veronica Witte zu seinen Sprecherinnen gewählt. In dieser Funktion vertreten sie das Board gegenüber den Leitungsgremien der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und begleiten die strategische Weiterentwicklung der LIFE Adult-Kohorte. Mit der Wahl von Prof. Dr. Riedel-Heller und PD Dr. Witte erhält das LIFE Adult-Scientific Board zwei ausgewiesene Wissenschaftlerinnen als Sprecherinnen, die ihre Expertise in den Bereichen Public Health, Epidemiologie und Neurowissenschaften in die wissenschaftliche Steuerung der LIFE Adult-Kohorte einbringen.

Über die neuen Sprecherinnen

Prof. Dr. med. Steffi Riedel-Heller, MPH ist Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Zu den Forschungsschwerpunkten der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie zählen insbesondere die Epidemiologie psychischer Erkrankungen sowie die Präventions- und Versorgungsforschung mit einem Schwerpunkt auf Brain Health. Prof. Dr. Riedel-Heller leitet mehrere große bevölkerungsbezogene Alterskohorten- sowie Interventionsstudien.

PD Dr. rer. nat. Veronica Witte ist Gruppenleiterin an der Tagesklinik für Kognitive Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig sowie Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. Sie forscht unter anderem zu den Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil auf Kognition, zur Gehirnstruktur und -funktion im Alter sowie bei Kindern und Jugendlichen und leitet Interventionsstudien zur Darm-Mikrobiom-Gehirn-Achse.

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Über das LIFE Adult-Scientific Board

In der LIFE Adult-Studie werden seit 2011 rund 10.000 zufällig ausgewählte Leipziger:innen hinsichtlich vielfältiger Gesundheitsmerkmale, Erkrankungen und Risikofaktoren untersucht. Im Fokus der Forschungsarbeiten steht insbesondere der Einfluss von Lebensstil- und Umweltfaktoren auf die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen. Das Scientific Board begleitet die LIFE Adult-Kohorte in ihrer wissenschaftlichen, strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung. Es vereint interdisziplinäre Expert:innen aus den Bereichen Epidemiologie, Medizinische Informatik, Neurowissenschaften, Laboratoriumsmedizin, Biobanking und Kohortenmanagement. Zu seinen Aufgaben zählen die Förderung wissenschaftlicher Kooperationen und Publikationen, die Unterstützung von Drittmittelanträgen sowie die nachhaltige Nutzung und Erweiterung des umfangreichen Daten- und Probenbestands. Darüber hinaus stärkt das Board die nationale und internationale Vernetzung von LIFE und begleitet die Umsetzung neuer Forschungsprojekte. Das LIFE Adult-Scientific Board und die beiden Sprecherinnen arbeiten eng mit dem LIFE Management Cluster zusammen, einer Serviceeinheit für Forschungsmanagement an der Universitätsmedizin Leipzig.

Mehr zum LIFE Adult-Scientific Board

26.05.2026 | Neue Webseite des KIMed-Netzwerks online

NEWS | NeueWebsite des KIMed-Netwerks online

Das KIMed-Netzwerk ist ab sofort mit einer neuen Website online: Unter www.kimed-netzwerk.de bündelt die Plattform Informationen, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen rund um das Netzwerk und das Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin.

Neben Informationen zu Projektschwerpunkten, Netzwerkpartnern, Veranstaltungen und Weiterbildungsangeboten steht das neue Wissensportal „KI in der Medizin“ im Mittelpunkt der Website. Dort finden Interessierte eine erste Sammlung fachlicher Beiträge zu aktuellen Themen der medizinischen KI. Die Artikel richten sich sowohl an Fachpublikum als auch an Einsteigerinnen und Einsteiger und sollen künftig kontinuierlich erweitert werden. Geplant ist die Veröffentlichung neuer Beiträge in regelmäßigen Abständen.

Darüber hinaus bietet die Website einen zentralen Bereich für aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise aus dem Netzwerk. Die neuesten Beiträge werden direkt auf der Startseite angezeigt und machen aktuelle Entwicklungen im Projekt sichtbar.

Interessierte können zudem über ein neues Kontaktformular mit dem Netzwerk in Verbindung treten und eine Partnerschaftsanfrage stellen. Eine englischsprachige Version der Website befindet sich derzeit in Vorbereitung.

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News | Leipzig Medical Biobank erhält BBMRI-ERIC-Qualitätssiegel in Prag

23.05.2026 | Leipzig Medical Biobank erhält Auszeichnung

News | Leipzig Medical Biobank erhält BBMRI-ERIC-Qualitätssiegel in Prag

Verleihung Quality Label_Leipzig Medical Biobank_22052026.jpg Vertreter:innen der Leipzig Medical Biobank haben auf der diesjährigen Europe Biobank Week in Prag das BBMRI-ERIC Qualitätssiegel in Empfang genommen. Auf dem Foto (v. l. n. r.): Prof. Dr. Jens Habermann (Generaldirektor des BBMRI-ERIC), Dr. Juliane Weikert (Qualitätsmanagerin der Leipzig Medical Biobank), Dr. Ronny Baber (Leiter der Leipzig Medical Biobank), Roland Leiminger (Präsident der European, Middle Eastern and African Society for Biobanking), Andrea Wutte (Leiterin des BBMRI-ERIC QM-Service)

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) an der Universitätsmedizin Leipzig ist anlässlich der Europe Biobank Week in Prag am 22. Mai 2026 mit dem Qualitätssiegel des europäischen Biobankennetzwerks BBMRI-ERIC ausgezeichnet worden. Neben der LMB erhielten sieben weitere deutsche Biobanken an sechs Standorten die Auszeichnung.

Das Qualitätssiegel würdigt exzellentes Biobanking nach höchsten Qualitätsstandards. Seit 2017 vergibt BBMRI-ERIC sogenannte „Quality Labels“ an Biobanken in seinen Mitgliedsstaaten. Voraussetzung für die Auszeichnung ist die vollständige Einhaltung der Anforderungen der Norm DIN EN ISO 20387. Diese definiert unter anderem Standards für Räumlichkeiten und technische Ausstattung, Prozesse zur Entnahme, Lagerung und zum Transport biologischer Proben sowie der zugehörigen Daten und stellt hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagement.

Zur Vorbereitung auf die Akkreditierung nach DIN EN ISO 20387 führt das German Biobank Network (GBN) seit 2018 regelmäßige Audits durch. Im Rahmen dieses Qualitätsprogramms konnte die LMB ihre Prozesse in den vergangenen acht Jahren kontinuierlich weiterentwickeln, beispielsweise in den Bereichen Probenverarbeitung und Probenzertifikate, aber auch bei Risikoanalysen und Management-Reviews. Diese Fortschritte bildeten eine wesentliche Grundlage für die nun verliehene Auszeichnung durch BBMRI-ERIC.

Quality Label Biobank_05062026.jpg Das Qualitätssiegel von BBMRI-ERIC zeichnet exzellentes Biobanking nach höchsten Qualitätsstandards aus.

Über die Leipzig Medical Biobank

Die Leipzig Medical Biobank ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatient:innen gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen zudem Proben von Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.

Fotos: Leipzig Medical Biobank

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) an der Universitätsmedizin Leipzig ist anlässlich der Europe Biobank Week in Prag am 22. Mai 2026 mit dem Qualitätssiegel des europäischen Biobankennetzwerks BBMRI-ERIC ausgezeichnet worden. Neben der LMB erhielten sieben weitere deutsche Biobanken an sechs Standorten die Auszeichnung.

12.05.2026 | LIFE-Tag Kompakt: Erkenntnisse aus LIFE-Adult

NEWS | LIFE-Tag Kompakt: LIFE-Adult-Kohorte gab Einblicke in die Gesundheit der Leipziger Bevölkerung

Aktuelle Erkenntnisse aus der Gesundheitsforschung standen im Mittelpunkt des LIFE-Tags Kompakt am 12. Mai 2026 im Studienzentrum der Medizinischen Fakultät Leipzig. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LIFE-Adult-Kohorte präsentierten neue Forschungsergebnisse zu Gesundheit, Lebensstil und Umweltfaktoren. Die Vorträge spannten einen Bogen von den positiven Effekten urbaner Grünflächen auf die psychische Gesundheit über Zusammenhänge zwischen sozialem Status, Hirngesundheit und kognitiver Leistungsfähigkeit bis hin zu neuen Ansätzen in der Diagnostik altersbedingter Erkrankungen. Damit wurde erneut deutlich, wie breit das Spektrum der interdisziplinären LIFE-Forschung angelegt ist und welchen Stellenwert die seit 2011 bestehende Leipziger Langzeitkohorte für die Gesundheitsforschung besitzt.

Darüber hinaus standen psychosoziale Einflussfaktoren und die Nutzung langfristiger Gesundheitsdaten im Fokus. Präsentiert wurden unter anderem Ergebnisse zu Einsamkeit, sozialer Unterstützung und Schlafgesundheit sowie aktuelle Erkenntnisse aus dem LIFE-Follow-up. In ihrem abschließenden Fazit hob Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller, Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health und eine der beiden Sprecherinnen des LIFE-Adult Scientific Boards, die Bedeutung von LIFE als zentrale wissenschaftliche Infrastruktur hervor, um Risiko- und Schutzfaktoren von Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen. Organisiert wurde der LIFE-Tag Kompakt durch das LIFE Management Cluster.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Nachbericht und zu den Präsentationen der Vortragenden | LIFE-Tag Kompakt 12.05.2026.​



07.05.2026 | Zweites One MII - Journal veröffentlicht

News | Zweites "One MII - Journal der Medizininformatik-Initiative" veröffentlicht

Das neue ONE MII-Journal ist erschienen! Das gemeinsame Journal der Medizininformatik-Initiative (MII), ONE MII, wurde zum Start des MII-Symposium veröffentlicht. Es ist in Zusammenarbeit mit der MII-Koordinierungsstelle und den Konsortien SMITH, DIFuture, HIGHmed und MIRACUM entstanden und als Print- und Onlineversion verfügbar.

Das Journal knüpft an die erste gemeinsame Veröffentlichung aus dem letzten Jahr an und zeigt, wie die Medizininformatik-Initiative ihre bundesweite Forschungsdateninfrastruktur weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht das Leitthema „MII trifft KI“: Die Ausgabe macht sichtbar, wie interoperable Datenstrukturen, Datenintegrationszentren und das Forschungsdatenportal für Gesundheit die Grundlage dafür schaffen, Gesundheitsdaten sicher und standortübergreifend für Forschung, Versorgung, Künstliche Intelligenz nutzbar zu machen.

Das Journal beleuchtet zentrale Themen der MII: Interoperabilität und Standardisierung, Governance und Data Sharing, die Nutzung von Routinedaten für Präzisionsmedizin und Versorgungsforschung sowie die Weiterentwicklung der Datenintegrationszentren als wichtige Service- und Vernetzungsstrukturen. Hinzu kommen Beiträge zu Patientensicherheit, digital unterstützten Versorgungspfaden, onkologischen und kardiologischen Anwendungsfeldern, Patient Reported Outcomes sowie zu Perspektiven für Nachwuchsförderung, internationale Kooperationen und den EHDS.

Die Beiträge verdeutlichen, wie aus gemeinsamer Infrastruktur und Konsortien übergreifender Zusammenarbeit konkrete Mehrwerte für Wissenschaft und Gesundheitsversorgung entstehen. Zugleich zeigt die Ausgabe, dass die MII ihre Rolle als Brücke zwischen klinischer Versorgung, Forschung und digitaler Innovation weiter ausbaut.

Download des ONE MII - Journal der Medizininformatik-Initiative

Zur Medizininformatik-Initiative

04.05.2026 |KIMed Presseclip: Deepfakes in der Medizin

Presseclip | "Deepfakes in der Medizin – Fortschritt oder Gefahr für Patienten?" | MDR-Wissen

Interview mit Prof. Dr. Thomas Neumuth, PI im KIMed-Netzwerk 

KI-generierte Bilder sind längst nicht mehr nur ein Problem auf Social Media – sie werden inzwischen auch in der Medizin genutzt. Eine aktuelle Studie im Fachjournal Radiology zeigt: Weder erfahrene Radiolog:innen noch spezialisierte KI-Systeme können künstlich erzeugte Röntgenbilder zuverlässig von echten unterscheiden. Eine beunruhigende Erkenntnis?

Im Interview mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ordnet Prof. Dr. Thomas Neumuth (Universität Leipzig​) gemeinsam mit Prof. Dr. Felix Nensa (Universität Duisburg-Essen​) diese Entwicklung ein.

Professor Neumuths Fazit: „Jedes Risiko, das besteht, kann auch durch entsprechende Gegenmaßnahmen adressiert werden."

Im Beitrag spricht Professor Neumuth weiterhin über:

  •  Mögliche Maßnahmen für den sicheren Umgang mit synthetischen Bildern in der Medizin,
  • die Potenziale synthetischer Daten in der Medizin, z. B. für das Testen neuer Systeme, Ergänzung fehlender Daten oder die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal und
  • die Relevanz von KI- und Medienkompetenz im medizinischen Alltag.

Prof. Dr. Thomas Neumuth ist Technical Director (CTO) am Innovation Center Computer Assisted Surgery​ (ICCAS) der Universität Leipzig und vertritt als Principal Investigator den Standort Leipzig im KIMed-Netzwerk

Zum Beitrag von MDR Wissen

02.04.2026 | Nachbericht zum MII-Symposium 2026

News | Medizininformatik-Initiative: Nachbericht des Jubiläumssymposiums

Auf dem Symposium der MII am 24. und 25. März 2026 kamen Akteure der digitalen Gesundheitsforschung zusammen, um nach 10 Jahren Projektlaufzeit Bilanz zu ziehen und künftige Perspektiven zu diskutieren.

Gruppenfoto Teilnehmende MII-Symposium 2026.jpg

Teilnehmende des Jubiläumssymposiums der Medizininformatik-Initiative. Foto: Volkmar Otto / TMF e. V.

Eröffnet wurde das Symposium von Sebastian C. Semler, Leiter der Koordinationsstelle der Medizininformatik-Initiative (MII) und Geschäftsführer der TMF e.V., sowie Jens Bussmann, Generalsekretär des Verbandes Die Deutschen Universitätsklinika (VUD). Diese beiden Organisationen bilden mit dem Medizinischen Fakultätentag die Geschäftsführung der Koordinationsstelle der MII. Förderer der MII ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). 

Das Symposium stand unter dem Motto „Zukunft Gesundheit: Daten nutzen. Vernetzung fördern. Innovation gestalten. Zehn Jahre Medizininformatik-Initiative – Grundlage für Forschung, Versorgung und digitale Souveränität in Europa“ und fand im dbb forum berlin statt.

Sebastian C. Semler blickte in seinem Eingangsvortrag „10 Jahre Medizininformatik-Initiative“ zurück: 2016 habe Deutschland ein fragmentiertes Gesundheitssystem mit vielen Standards und rechtlichen Hürden für multizentrische Forschung gehabt. „Heute gibt es hierzulande grenzübergreifende föderierte Dateninfrastrukturen mit Datenintegrationszentren, einen Kerndatensatz, übergreifenden Use Cases und zusätzlichen Rechtsgrundlagen“, machte Sebastian C. Semler deutlich. Ein zentraler Zugangspunkt sei das Forschungsdatenportal Gesundheit (FDPG). „Die MII hat für den Europäischen Gesundheitsdatenraum die entscheidende Grundlage gelegt“, sagte Sebastian C. Semler. „Die Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit sind die nächste Ausbaustufe der MII. Die MII-Standards werden etwa im Netzwerk Universitätsmedizin und im Rahmen von NFDI4Health nachgenutzt. Dies alles bietet eine gute Grundlage für den Forschungsstandort Deutschland.“

Die Keynote hielt Prof. Dr. Björn Eskofier, Leiter des Lehrstuhls für KI-unterstützte Therapieentscheidungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Keynote mit dem Titel „KI für die Gesundheitsversorgung der Zukunft – Wie Daten zu(r) Medizin werden“ machte deutlich, dass die Medizin der Zukunft datengetrieben sein werde. „Entscheidend ist, Gesundheitsdaten aus Forschung und Versorgung in der Breite und Tiefe so nutzen zu können, dass auf dieser Grundlage tatsächlich präzisere und personalisiertere Medizin ermöglicht wird“, so Prof. Eskofier. KI werde Ärztinnen und Ärzte zunehmend bei Diagnostik und Therapie unterstützen. Damit KI ihr Potenzial für Patientinnen und Patienten entfalten könne, brauche es nachhaltige Dateninfrastrukturen und klare wissenschaftspolitische Strategien. Mit der MII und dem European Health Data Space (EDHS) entstünden auch in Deutschland und Europa wichtige Grundlagen für die künftige Entwicklung.

Zum vollständigen Nachbericht der Medizininformatik-Initiative / TMF e. V. | 02.04.2026

Mehr zur Medizininformatik-Initiative (MII)

31.03.2026 | Long COVID: Wie soziale Nähe hilft

News | Long COVID: Warum soziale Nähe für die psychische Gesundheit eine Rolle spielt

Während die akute Phase der COVID-19-Pandemie überwunden scheint, leiden Schätzungen zufolge weltweit etwa 3,7 % der Infizierten an Long-COVID. Neben physischen Beschwerden wie Erschöpfung (Fatigue) und Atemnot sind Depressionen und Angstzustände häufige Begleiterscheinungen. Im Rahmen der Long-COVID-Studie am LIFE-Forschungszentrum hat ein Team um Prof. Dr. Steffi Riede-Heller untersucht, wie das soziale Umfeld die psychische Gesundheit von Betroffenen beeinflusst. 

Wohnsituation, soziale Netzwerke und psychische Symptome im Fokus

Insgesamt wurden Daten von 410 Proband:innen aus Leipzig mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren ausgewertet, die die klinischen Kriterien für Long-COVID erfüllten. Analysiert wurden zwei soziale Faktoren: die Wohnsituation (alleinlebend vs. mit anderen zusammenlebend) sowie die Größe des sozialen Netzwerks. Die Forschenden nutzten standardisierte Skalen wie die Center for Epidemiological Studies Depression Scale (CES-D), die Generalized Anxiety Disorder 7 (GAD-7)-Skala und die Lubben Social Network Scale (LSNS-6), um den Zusammenhang zwischen dem Wohnstatus, der Netzwerkgröße und psychischen Symptomen zu messen.

Soziale Kontakte helfen bei Angst und Depressionen, sind aber nicht allein entscheidend

Die Ergebnisse der Auswertung zeigen eine differenzierte Wirkung sozialer Faktoren auf die Psyche:

  1. Depressionen und Wohnstatus: Patienten, die mit anderen Personen zusammenleben, berichteten über signifikant geringere depressive Symptome als Alleinlebende. Die reine Größe des weiteren sozialen Netzwerks hatte allerdings keinen signifikanten Einfluss. Entscheidend für depressive Symptome scheint weniger die Anzahl sozialer Kontakte zu sein als der regelmäßige, unmittelbare soziale Austausch im Alltag.

  2. Angstsymptome und Netzwerkgröße: Bei der Angst verhielt es sich umgekehrt. Hier war ein größeres soziales Netzwerk mit einer niedrigeren Ausprägung von Angstsymptomen assoziiert. Der Wohnstatus spielte für das Angstempfinden hingegen keine statistisch bedeutsame Rolle.

  3. Physische Faktoren: Trotz der sozialen Schutzfaktoren scheint die Schwere der körperlichen Beschwerden und die Ausprägung von Fatigue den größten Einfluss auf die psychische Belastung zu haben.

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Während die akute Phase der COVID-19-Pandemie überwunden scheint, leiden Schätzungen zufolge weltweit etwa 3,7 % der Infizierten an Long-COVID. Neben physischen Beschwerden wie Erschöpfung (Fatigue) und Atemnot sind Depressionen und Angstzustände häufige Begleiterscheinungen. Im Rahmen der Long-COVID Studie am LIFE-Forschungszentrum hat ein Team um Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller untersucht, wie das soziale Umfeld die psychische Gesundheit von Betroffenen beeinflusst.

Wohnsituation, soziale Netzwerke und psychische Symptome im Fokus

Insgesamt wurden Daten von 410 Proband:innen aus Leipzig mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren ausgewertet, die die klinischen Kriterien für Long-COVID erfüllten. Analysiert wurden zwei soziale Faktoren: die Wohnsituation (alleinlebend vs. mit anderen zusammenlebend) sowie die Größe des sozialen Netzwerks. Die Forschenden nutzten standardisierte Skalen wie die Center for Epidemiological Studies Depression Scale (CES-D), die Generalized Anxiety Disorder 7 (GAD-7)-Skala und die Lubben Social Network Scale (LSNS-6), um den Zusammenhang zwischen dem Wohnstatus, der Netzwerkgröße und psychischen Symptomen zu messen.

ndfg COVID: Warum soziale Nähe für die psychische Gesundheit eine Rolle spielt


Während die akute Phase der COVID-19-Pandemie überwunden scheint, leiden Schätzungen zufolge weltweit etwa 3,7 % der Infizierten an Long-COVID. Neben physischen Beschwerden wie Erschöpfung (Fatigue) und Atemnot sind Depressionen und Angstzustände häufige Begleiterscheinungen. Im Rahmen der Long-COVID Studie am LIFE-Forschungszentrum hat ein Team um Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller untersucht, wie das soziale Umfeld die psychische Gesundheit von Betroffenen beeinflusst.

Wohnsituation, soziale Netzwerke und psychische Symptome im Fokus

Insgesamt wurden Daten von 410 Proband:innen aus Leipzig mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren ausgewertet, die die klinischen Kriterien für Long-COVID erfüllten. Analysiert wurden zwei soziale Faktoren: die Wohnsituation (alleinlebend vs. mit anderen zusammenlebend) sowie die Größe des sozialen Netzwerks. Die Forschenden nutzten standardisierte Skalen wie die Center for Epidemiological Studies Depression Scale (CES-D), die Generalized Anxiety Disorder 7 (GAD-7)-Skala und die Lubben Social Network Scale (LSNS-6), um den Zusammenhang zwischen dem Wohnstatus, der Netzwerkgröße und psychischen Symptomen zu messen.

Soziale Kontakte helfen bei Angst und Depressionen, sind aber nicht allein entscheidend

Die Ergebnisse der Auswertung zeigen eine differenzierte Wirkung sozialer Faktoren auf die Psyche:

1. Depressionen und Wohnstatus: Patienten, die mit anderen Personen zusammenleben, berichteten über signifikant geringere depressive Symptome als Alleinlebende. Die reine Größe des weiteren sozialen Netzwerks hatte allerdings keinen signifikanten Einfluss. Entscheidend für depressive Symptome scheint weniger die Anzahl sozialer Kontakte zu sein als der regelmäßige, unmittelbare soziale Austausch im Alltag.

2. Angstsymptome und Netzwerkgröße: Bei der Angst verhielt es sich umgekehrt. Hier war ein größeres soziales Netzwerk mit einer niedrigeren Ausprägung von Angstsymptomen assoziiert. Der Wohnstatus spielte für das Angstempfinden hingegen keine statistisch bedeutsame Rolle.

3. Physische Faktoren: Trotz der sozialen Schutzfaktoren scheint die Schwere der körperlichen Beschwerden und die Ausprägung von Fatigue den größten Einfluss auf die psychische Belastung zu haben.

27.03.2026 | Research Festival - Einreichungsfrist verlängert

News | Der Call for Abstracts für das Research Festival 2026 wurde um eine Woche verlängert

Die Einreichungsfrist für Abstracts zum 19. Research Festival for Life Sciences wurde verlängert. Beiträge können noch bis zum 1. April 2026 über die Veranstaltungswebsite eingereicht werden.

Damit erhalten Nachwuchswissenschaftler:innen und Forschende weiterhin die Möglichkeit, ihre aktuellen Arbeiten auf dem 19. Research Festival for Life Sciences zu präsentieren.

Das Festival findet am 18. Juni 2026 im Max-Bürger-Forschungszentrum statt und bietet eine zentrale Plattform, um aktuelle Forschungsprojekte sichtbar zu machen, Ideen auszutauschen und interdisziplinäre Netzwerke innerhalb der Leipziger Forschungslandschaft zu stärken

Es richtet sich dabei an alle Nachwuchsforschenden der Medizin und Lebenswissenschaften. 

Abstracts können zu folgenden Themen eingereicht werden:

  • Biomaterials / Translational Regenerative Medicine / Drug Delivery
  • Biotechnology / Protein Biochemistry / Pharmaceutical Chemistry
  • Clinical and Molecular Oncology
  • Clinical Research
  • Digital Health / Artificial Intelligence
  • Diseases of Civilisation / Obesity
  • GPCR Activation and Signaling
  • Immunology / Infectiology / Inflammation
  • Life Science Research
  • Molecular and Cellular Communication<
  • Molecular and Systemic Neurobiology
  • Molecular Biology / Biomedicine
  • Psychology and Cognitio
  • Psychosocial Medicine and Public Health

Die Einreichung ist über die Veranstaltungswebsite möglich. Insgesamt stehen 200 Posterplätze zur Verfügung. Die besten Beiträge werden ausgezeichnet.

Die Teilnahme am Research Festival ist kostenfrei.

02.03.2026 | Call for Abstracts - Research Festival 2026

Research Festival 2026: Jetzt Abstract einreichen!

Forschung sichtbar machen, Ideen teilen, Netzwerke stärken: Am 18. Juni 2026 bringt das 19. Research Festival for Life Sciences den wissenschaftlichen Nachwuchs der Leipziger Forschungslandschaft erneut zusammen. Abstracts können ab sofort eingereicht werden!

Alle Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Lebenswissenschaften und der Medizin sind herzlich eingeladen, ihre aktuellen Forschungsprojekte im Rahmen einer Posterpräsentation beim 19. Research Festival for Life Sciences vorzustellen. Auch Teilnehmende aus den ansässigen Forschungsverbänden sind willkommen.

Das Festival lebt von seiner thematischen Vielfalt und dem interdisziplinären Dialog. Hierfür stehen insgesamt 200 Posterplätze zur Verfügung. Die besten Posterbeiträge werden ausgezeichnet.

Abstracts können zu folgenden Themen eingereicht werden:

  • Biomaterials / Translational Regenerative Medicine / Drug Delivery
  • Biotechnology / Protein Biochemistry / Pharmaceutical Chemistry
  • Clinical and Molecular Oncology
  • Clinical Research
  • Digital Health / Artificial Intelligence
  • Diseases of Civilisation / Obesity
  • GPCR Activation and Signaling
  • Immunology / Infectiology / Inflammation
  • Life Science Research
  • Molecular and Cellular Communication
  • Molecular and Systemic Neurobiology
  • Molecular Biology / Biomedicine
  • Psychology and Cognition
  • Psychosocial Medicine and Public Health

Die Einreichung der Abstracts ist ab dem 2. März 2026 über die Veranstaltungswebsite möglich. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten endet die Einreichungsfrist, sobald 200 Abstracts erreicht sind, spätestens jedoch am 26. März 2026.

In diesem Jahr findet das Festival erstmals im Sommer statt und zieht mit dem Max-Bürger-Forschungszentrum an einen neuen Veranstaltungsort, der viel Raum für Austausch und Begegnung bietet. 

Organisiert wird das 19. Research Festival for Life Sciences durch das LIFE Management Cluster des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen.

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20.02.2026 | NUM: Dauerhafte Förderung beschlossen

News | Dauerhafte Förderung des Netzwerks Universitätsmedizin beschlossen

Bund und Länder haben in der Sitzung der Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die dauerhafte Förderung des Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) beschlossen.

Damit können die in den vergangenen knapp sechs Jahren aufgebauten Strukturen des Netzwerks langfristig gesichert und strategisch weiterentwickelt werden. Die Entscheidung schafft verlässliche Rahmenbedingungen für eine koordinierte, leistungsfähige und exzellente klinische Forschung an den deutschen Universitätskliniken.

Zur vollständigen News des Netzwerks Universitätsmedizin 

Bund und Länder haben in der Sitzung der Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die dauerhafte Förderung des Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) beschlossen.

Damit können die in den vergangenen knapp sechs Jahren aufgebauten Strukturen des Netzwerks langfristig gesichert und strategisch weiterentwickelt werden. Die Entscheidung schafft verlässliche Rahmenbedingungen für eine koordinierte, leistungsfähige und exzellente klinische Forschung an den deutschen Universitätskliniken.

Bund und Länder haben in der Sitzung der Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die dauerhafte Förderung des Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) beschlossen.

Damit können die in den vergangenen knapp sechs Jahren aufgebauten Strukturen des Netzwerks langfristig gesichert und strategisch weiterentwickelt werden. Die Entscheidung schafft verlässliche Rahmenbedingungen für eine koordinierte, leistungsfähige und exzellente klinische Forschung an den deutschen Universitätskliniken.Bubdfasdfan

20.02.2026 | NAKO: Mentale Belastung in der Pandemie

Pressemitteilung | Mentale Gesundheit in der Pandemie: NAKO-Studie zeigt erhöhte Belastung

Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie mit rund 80.000 Erwachsenen zeigt: Während ein Großteil der NAKO-Teilnehmenden seine mentale Gesundheit über die Jahre der COVID-19-Pandemie stabil halten konnte, nahmen depressive Symptome, Angstsymptome und Stress bis 2022 zu – besonders bei jüngeren Erwachsenen unter 40 Jahren und bei Frauen. Aus Sicht der Forschenden verdeutlicht dies, dass die psychischen Folgen der Pandemie die Gesellschaft noch länger beschäftigen könnten und gezielte Angebote zu Prävention und Versorgung notwendig sind.

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie – insbesondere die anhaltenden Einschränkungen und ihre Folgen – hat weltweit Besorgnis über die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit ausgelöst. „Unsere Studie zeigt, dass die Pandemie Spuren in der mentalen Gesundheit hinterlassen hat – und zwar nicht nur kurzfristig, sondern bis in die späten Phasen der Pandemie hinein“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich.

In der vorliegenden Analyse wurden 79.239 NAKO-Teilnehmende zu drei Zeitpunkten vor der Pandemie (2014–2019), im Frühjahr 2020 (Frühe Pandemiephase) und im Herbst 2022 (späte Pandemiephase) zu depressiven Symptomen, Angstsymptomen, Stress und ihrer selbst wahrgenommenen Gesundheit befragt. Die Auswertung der standardisierten und medizinisch etablierten Fragebögen zeigt: Der Anteil der Teilnehmenden mit depressiven Symptomen stieg von 5,9 Prozent vor der Pandemie auf 9,7 Prozent im Herbst 2022, moderate bis schwere Angstsymptome von 3,9 Prozent auf 6,2 Prozent und moderater bis starker Stress von 4,1 Prozent auf 10,2 Prozent. Parallel sank der Anteil an Personen ohne Symptome, während sich die Gruppe mit allen drei Symptombelastungen – Depression, Angst und Stress – bis zur späten Phase der Pandemie mehr als verdoppelte.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie mit rund 80.000 Erwachsenen zeigt: Während ein Großteil der NAKO-Teilnehmenden seine mentale Gesundheit über die Jahre der COVID-19-Pandemie stabil halten konnte, nahmen depressive Symptome, Angstsymptome und Stress bis 2022 zu – besonders bei jüngeren Erwachsenen unter 40 Jahren und bei Frauen. Aus Sicht der Forschenden verdeutlicht dies, dass die psychischen Folgen der Pandemie die Gesellschaft noch länger beschäftigen könnten und gezielte Angebote zu Prävention und Versorgung notwendig sind.

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie – insbesondere die anhaltenden Einschränkungen und ihre Folgen – hat weltweit Besorgnis über die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit ausgelöst. „Unsere Studie zeigt, dass die Pandemie Spuren in der mentalen Gesundheit hinterlassen hat – und zwar nicht nur kurzfristig, sondern bis in die späten Phasen der Pandemie hinein“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich.

In der vorliegenden Analyse wurden 79.239 NAKO-Teilnehmende zu drei Zeitpunkten vor der Pandemie (2014–2019), im Frühjahr 2020 (Frühe Pandemiephase) und im Herbst 2022 (späte Pandemiephase) zu depressiven Symptomen, Angstsymptomen, Stress und ihrer selbst wahrgenommenen Gesundheit befragt. Die Auswertung der standardisierten und medizinisch etablierten Fragebögen zeigt: Der Anteil der Teilnehmenden mit depressiven Symptomen stieg von 5,9 Prozent vor der Pandemie auf 9,7 Prozent im Herbst 2022, moderate bis schwere Angstsymptome von 3,9 Prozent auf 6,2 Prozent und moderater bis starker Stress von 4,1 Prozent auf 10,2 Prozent. Parallel sank der Anteil an Personen ohne Symptome, während sich die Gruppe mit allen drei Symptombelastungen – Depression, Angst und Stress – bis zur späten Phase der Pandemie mehr als verdoppelte.

Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie mit rund 80.000 Erwachsenen zeigt: Während ein Großteil der NAKO-Teilnehmenden seine mentale Gesundheit über die Jahre der COVID-19-Pandemie stabil halten konnte, nahmen depressive Symptome, Angstsymptome und Stress bis 2022 zu – besonders bei jüngeren Erwachsenen unter 40 Jahren und bei Frauen. Aus Sicht der Forschenden verdeutlicht dies, dass die psychischen Folgen der Pandemie die Gesellschaft noch länger beschäftigen könnten und gezielte Angebote zu Prävention und Versorgung notwendig sind.

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie – insbesondere die anhaltenden Einschränkungen und ihre Folgen – hat weltweit Besorgnis über die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit ausgelöst. „Unsere Studie zeigt, dass die Pandemie Spuren in der mentalen Gesundheit hinterlassen hat – und zwar nicht nur kurzfristig, sondern bis in die späten Phasen der Pandemie hinein“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich.

In der vorliegenden Analyse wurden 79.239 NAKO-Teilnehmende zu drei Zeitpunkten vor der Pandemie (2014–2019), im Frühjahr 2020 (Frühe Pandemiephase) und im Herbst 2022 (späte Pandemiephase) zu depressiven Symptomen, Angstsymptomen, Stress und ihrer selbst wahrgenommenen Gesundheit befragt. Die Auswertung der standardisierten und medizinisch etablierten Fragebögen zeigt: Der Anteil der Teilnehmenden mit depressiven Symptomen stieg von 5,9 Prozent vor der Pandemie auf 9,7 Prozent im Herbst 2022, moderate bis schwere Angstsymptome von 3,9 Prozent auf 6,2 Prozent und moderater bis starker Stress von 4,1 Prozent auf 10,2 Prozent. Parallel sank der Anteil an Personen ohne Symptome, während sich die Gruppe mit allen drei Symptombelastungen – Depression, Angst und Stress – bis zur späten Phase der Pandemie mehr als verdoppelte.

Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie mit rund 80.000 Erwachsenen zeigt: Während ein Großteil der NAKO-Teilnehmenden seine mentale Gesundheit über die Jahre der COVID-19-Pandemie stabil halten konnte, nahmen depressive Symptome, Angstsymptome und Stress bis 2022 zu – besonders bei jüngeren Erwachsenen unter 40 Jahren und bei Frauen. Aus Sicht der Forschenden verdeutlicht dies, dass die psychischen Folgen der Pandemie die Gesellschaft noch länger beschäftigen könnten und gezielte Angebote zu Prävention und Versorgung notwendig sind.

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie – insbesondere die anhaltenden Einschränkungen und ihre Folgen – hat weltweit Besorgnis über die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit ausgelöst. „Unsere Studie zeigt, dass die Pandemie Spuren in der mentalen Gesundheit hinterlassen hat – und zwar nicht nur kurzfristig, sondern bis in die späten Phasen der Pandemie hinein“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich.

In der vorliegenden Analyse wurden 79.239 NAKO-Teilnehmende zu drei Zeitpunkten vor der Pandemie (2014–2019), im Frühjahr 2020 (Frühe Pandemiephase) und im Herbst 2022 (späte Pandemiephase) zu depressiven Symptomen, Angstsymptomen, Stress und ihrer selbst wahrgenommenen Gesundheit befragt. Die Auswertung der standardisierten und medizinisch etablierten Fragebögen zeigt: Der Anteil der Teilnehmenden mit depressiven Symptomen stieg von 5,9 Prozent vor der Pandemie auf 9,7 Prozent im Herbst 2022, moderate bis schwere Angstsymptome von 3,9 Prozent auf 6,2 Prozent und moderater bis starker Stress von 4,1 Prozent auf 10,2 Prozent. Parallel sank der Anteil an Personen ohne Symptome, während sich die Gruppe mit allen drei Symptombelastungen – Depression, Angst und Stress – bis zur späten Phase der Pandemie mehr als verdoppelte.

Call for Abstracts | NAKO Conference 2026

News | Jetzt Abstract einreichen und registrieren: International NAKO Conference 2026 in München

Heute öffnet die Teilnahmeregistrierung und der Call for Abstracts für die International NAKO Conference am 03. und 04. September 2026 im Kongresszentrum Helmholtz Munich. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen Abstracts einzureichen, um ihre Forschung zu präsentieren.

Die Veranstaltung des NAKO e.V. verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der NAKO Gesundheitsstudie mit anderen Kohortenstudien weltweit. Interessierte können sich mit der NAKO-Administration und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die neuesten Daten und den Datenantragsprozess austauschen.  Weitere Informationen zur Abstract-Einreichung und Registrierung unter www.nako.de/conference2026.

Zur vollständigen Pressemitteilung auf nako.de​

02.02.2026 | Postinfektiöse Erkrankungen: NAKO liefert Daten

Pressemitteilung | NAKO Gesundheitsstudie beteiligt sich an der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen

Die NAKO Gesundheitsstudie bringt ihre wissenschaftliche Expertise in die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiierte Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen ein. Mit zwei zentralen Projekten leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der langfristigen gesundheitlichen Folgen von Infektionskrankheiten wie beispielsweise Long COVID. Ziel der Forschungsdekade ist es, Ursachen und Mechanismen postinfektiöser Erkrankungen besser zu verstehen und neue Therapieoptionen zu entwickeln.

Seit über zehn Jahren begleitet die NAKO Gesundheitsstudie mehr als 205.000 Menschen bundesweit. Durch die umfassende Sammlung medizinischer, biomedizinischer und sozialwissenschaftlicher Daten bietet sie eine einzigartige Grundlage, um den Zusammenhang zwischen Infektionen, Krankheitsentwicklung und Gesundheit langfristig zu untersuchen. Hinzu kommen die Bioproben im zentralen Bioprobenlager (Biorepository) bei Helmholtz Munich, die es erlauben, frühe klinische Marker zu entwickeln.

„Die NAKO Gesundheitsstudie ist die einzige deutschlandweite Bevölkerungsstudie, die Gesundheitsdaten direkt vor und zu Beginn der COVID-19-Pandemie erhoben hat. Damit liefert sie wertvolle Einblicke, um zu verstehen, wie sich die Pandemie langfristig auf die Gesundheit der Menschen in Deutschland auswirkt“, erklärt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

29.01.2026 | Leitungswechsel im LIFE Management Cluster

News | Dr. Matthias Nüchter verabschiedet sich in den Ruhestand, Ute Bartz-Zweynert übernimmt die kommissarische Leitung

Nach mehr als 15 Jahren engagierter Tätigkeit verabschiedet sich Dr. Matthias Nüchter Ende Februar in den Ruhestand. Kurz nach der Gründung des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE im Jahr 2009 übernahm er am 1. Juni 2010 die Leitung der Geschäftsstelle. Von Beginn an war er eng in den Aufbau und die strategische Weiterentwicklung des Forschungszentrums eingebunden. Unter seiner Verantwortung entwickelte sich die zunächst projektbezogene Geschäftsstelle zu einer leistungsfähigen Serviceeinheit für administratives Forschungsmanagement. 

„Meine Arbeit bei LIFE sowie in den nachfolgenden Projekten war intensiv und lehrreich. Ich möchte dem gesamten Team ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit und das große Engagement danken – gemeinsam haben wir vieles aufgebaut, ausprobiert und umgesetzt“, so Dr. Nüchter.

Dr. Matthias Nüchter übergibt die kommissarische Leitung des LIFE Management Clusters ab Februar an Ute Bartz-Zweynert

Zum vollständigen Artikel über den Leitungswechsel im LIFE Management Cluster

Nach mehr als 15 Jahren engagierter Tätigkeit verabschiedet sich Dr. Matthias Nüchter Ende Februar in den Ruhestand. Kurz nach der Gründung des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen LIFE im Jahr 2009 übernahm er am 1. Juni 2010 die Leitung der Geschäftsstelle. Von Beginn an war er eng in den Aufbau und die strategische Weiterentwicklung des Forschungszentrums eingebunden. Unter seiner Verantwortung entwickelte sich die zunächst projektbezogene Geschäftsstelle zu einer leistungsfähigen Serviceeinheit für administratives Forschungsmanagement. 

„Meine Arbeit bei LIFE sowie in den nachfolgenden Projekten war intensiv und lehrreich. Ich möchte dem gesamten Team ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit und das große Engagement danken – gemeinsam haben wir vieles aufgebaut, ausprobiert und umgesetzt“, so Dr. Nüchter.

Dr. Matthias Nüchter übergibt die kommissarische Leitung des LIFE Management Clusters ab Februar an Ute Bartz-Zweynert

Dank der Initiative des Teams konnten zentrale Infrastrukturen wie die Leipzig Medical Biobank der Medizinis


22.01.2026 | NAKO: Studie zu Rauchen und Depressionen

Pressemitteilung | Studie bestätig Zusammenhang zwischen Rauchen und Depressionen

Eine Forschergruppe unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat erstmals innerhalb der NAKO Gesundheitsstudie einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Depressionen bestätigt. Die Auswertungen zeigten, dass Depressionen über die Lebenszeit bei aktuellen und ehemaligen Raucherinnen und Rauchern häufiger auftraten als bei Nie-Rauchenden. Besonderer Fokus der Arbeit lag auf dosisabhängigen Auswirkungen des Rauchverhaltens auf das Auftreten von Depressionen. Zudem haben die Daten gezeigt, dass sich ein Rauchstopp lohnt: Je länger der letzte Zigarettenkonsum zurücklag, desto geringer war das Risiko, an einer Depression zu erkranken.

Die Analyse umfasste 173.890 Teilnehmende im Alter von 19 bis 72 Jahren, davon 50 Prozent Frauen. Die Teilnehmenden berichteten in Interviews sowie mithilfe standardisierter Fragebögen über ärztlich diagnostizierte Depressionen, aktuelle depressive Symptome, Lebensumstände und ihr Rauchverhalten. Auf dieser Grundlage ergaben sich drei Gruppen: 81.775 Nie-Rauchende, 58.004 ehemalige Raucherinnen und Raucher und 34.111 aktuelle Rauchende. Aktuelle und ehemalige Raucherinnen und Raucher nannten außerdem das Alter, in dem sie mit dem Rauchen begonnen hatten. Zusätzlich wurde die durchschnittliche Anzahl der pro Tag gerauchten Zigaretten erfasst – bei aktiven Rauchern und rückblickend bei ehemaligen Rauchern. Für Letztere wurde zudem die Zeit seit dem Rauchstopp berechnet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten, dass Depressionen über die Lebenszeit bei aktuellen und ehemaligen Raucherinnen und Rauchern häufiger vorkamen als bei Nie-Rauchenden.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

Philipp-Rosenthal-Str. 27, Haus M
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 16 720
Fax:
0341 - 97 16 729
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