Aktuelles

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, News und Informationen zu unseren Projekten: 

26.11.2025 | 1. KIMed Netzwerk Partner Forum erfolgreich

News | Vernetzen – austauschen – gestalten: 1. KIMed Netzwerk Partner Forum war erfolgreich

Gestern ist das KIMed-Projektteam mit Interessierten aus Klinik, Forschung und Industrie auf dem 1. KIMed Netzwerk Partner Forum in der Albertina Bibliothek Leipzig zusammengekommen, um gemeinsam die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz in der Medizin auszuloten und potenzielle Kooperationen zu entwickeln.

Das KIMed-Netzwerk für Künstliche Intelligenz in der Medizin​ verbindet datenführende Einrichtungen, methodische und technische Partner:innen sowie Anwender:innen unterschiedlicher Branchen. Das Ziel: Eine leistungsfähige, vertrauenswürdige Forschungsumgebung zu schaffen und innovative KI-Lösungen gezielt zu fördern.

Im Mittelpunkt des ersten Netzwerktreffens stand das persönliche Kennenlernen und der fachliche Austausch mit Akteur:innen, die an ihren Institutionen bereits mit KI arbeiten oder dies für die Zukunft planen. So gab es die Möglichkeit, wertvolle Kontakte für weiterführende Projekte zu knüpfen.

Das waren die Themen auf dem 1. Netzwerk Partner Forum:

  • Keynote „Vom Datensilo zum lernenden Krankenhaus – Kultur, Kooperation und KI im Smart Hospital?“ mit Dr. Anke Diehl, Chief Transformation Officerin an der Universitätsmedizin Essen
  • Vorstellung des KIMed-Projektes und der Projektinhalte
  • Impulsvortrag des Netzwerkpartners SPRIND – Agentur für Sprunginnovationen. SPRIND fördert und finanziert die Entwicklung von innovativen Technologien aus Wissenschaft und Wirtschaft.
KIMed ist ein gemeinsames Projekt der TU Dresden, Universität Leipzig und Hochschule Mittweida –​ das LIFE Management Cluster hat die Projektkoordination an der Universität Leipzig übernommen.

Mehr zu den Inhalten und Zielen von KIMed: www.kimed-netzwerk.de

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14.11.2025 | NAKO erforscht postinfektiöse Erkrankungen

Pressemitteilung | NAKO wird zentraler Bestandteil der Nationalen Dekade „Postinfektiöse Erkrankungen“

Die NAKO Gesundheitsstudie wird künftig einen wichtigen Beitrag im Rahmen der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ausgerufenen Nationalen Dekade „Postinfektiöse Erkrankungen leisten. Durch ihre langjährige Basisarbeit schafft die NAKO die Voraussetzung, um die gesundheitlichen Folgen von Infektionen – einschließlich dem Long-COVID Syndrom – in der Bevölkerung besser zu verstehen.

„Die Erforschung der Folgen von Infektionskrankheiten ist immens wichtig, da wir davon ausgehen, dass ein großer Teil der Krankheitslast gar nicht in der regulären Krankenversorgung sichtbar wird. Hier kann die NAKO Gesundheitsstudie, als langjährige, bevölkerungsbasierte Studie, einen unschätzbaren Beitrag leisten“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Vorstandsvorsitzende des NAKO e.V. und Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich. 

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

02.10.2025 | DigiHub DISTANCE endet mit positiver Bilanz

News | Regional vernetzt, besser geforscht, effizienter geheilt: Digitaler FortschrittsHub DISTANCE beweist Potenzial einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur für Routinedaten aus der regionalen Versorgung

Seit 2021 hat das Forschungsprojekt DISTANCE als einer der sieben Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit der Medizininformatik-Initiative entscheidende Strukturen geschaffen, um medizinische Forschung und regionale Versorgung stärker zu vernetzen. Ziel des Projekts war es, mithilfe von Routinedaten eine belastbare Grundlage für die Gesundheitsforschung zu schaffen und die Patientenversorgung langfristig zu verbessern. Die Wirksamkeit und Praxistauglichkeit der aufgebauten Infrastruktur wurde anhand eines klinischen Anwendungsfalls zur intensivmedizinischen Nachsorge demonstriert. Nach vier Jahren Laufzeit endet das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekt nun offiziell – mit einer positiven Bilanz.

Acht regionale Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen waren in das Projekt involviert. Sieben weitere Partner aus Wissenschaft und Forschung haben sich unter Federführung der Uniklinik RWTH Aachen beteiligt. Die technische Grundlage für den sektorenübergreifenden und interoperablen Datenaustausch zwischen den teilnehmenden Einrichtungen bildete der in DISTANCE entwickelte „Digital Hub“. Daten aus der medizinischen Routineversorgung werden dort zentral gesammelt, anonymisiert und bundesweit für die Forschung bereitgestellt. Über lokal betriebene Hub Connect Boxen waren alle beteiligten Gesundheitseinrichtungen sicher angebunden. Der intensivmedizinische Anwendungsfall PICOS zeigte, dass dieses Konzept nicht nur modellhaft funktioniert, sondern auch in der Versorgungsrealität anwendbar ist.

Langzeitdaten zur intensivmedizinischen Nachsorge erstmals systematisch erhoben

Ein weiterer Schwerpunkt von DISTANCE war die longitudinale Erhebung von Gesundheitsdaten zur Erforschung von Langzeitwirkungen nach einem intensivmedizinischen Aufenthalt. Über 200 ehemalige Intensivpatientinnen und -patienten wurden an den teilnehmenden regionalen Krankenhäusern rekrutiert. Sie nutzten über zwei Jahre hinweg die PICOS-App, um regelmäßig Werte wie Blutdruck, Schmerzempfinden oder Schlaf zu dokumentieren. So erhielten sie einen besseren Überblick über ihren Gesundheitszustand, während die erhobenen Daten wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Langzeitfolgen eines intensivmedizinischen Aufenthalts ermöglichen.

Zur vollständigen Newsmeldung der Uniklinik RWTH Aachen

18.09.2025 | NAKO: Pilot für Datenverarbeitungsumgebung

​News | NAKO beginnt Pilotbetrieb einer Datenverarbeitungsumgebung – Anträge von forschenden Unternehmen willkommen

NAKO e.V. lädt zum Start der Pilotphase für ein Trusted Research Environment (TRE) forschende Unternehmen ein, Anträge für die Nutzung von NAKO-Daten zu wissenschaftlichen Zwecken einzureichen. Dabei wird es erstmals möglich sein, die Daten der deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie in einer Verarbeitungsumgebung bereitgestellt zu bekommen. Entwickelt nach den Anforderungen der NAKO stellt das Unternehmen Honic die TRE bereit, die eine sichere und nutzerfreundliche Möglichkeit für die Analyse sensibler Daten der NAKO Gesundheitsstudie erlaubt, ohne dass diese die Umgebung verlassen.

Das Trusted Research Environment (TRE) ist eine kontrollierte, geschützte und DSGVO-konforme Computerumgebung, in der registrierte Forscherinnen und Forscher Zugriff auf den beantragten Datensatz der NAKO-Teilnehmenden erhalten.​ Ziel ist es, die Daten der Basisuntersuchung und des 5-Jahres-Follow-ups für wissenschaftliche Fragestellungen, insbesondere für forschende Unternehmen über diese Datenverarbeitungsumgebung zugänglich zu machen. Die Zusammenarbeit mit forschenden Unternehmen ist eine wichtige Ergänzung zur akademischen NAKO-Forschung, um die Potenziale der Studie noch besser auszuschöpfen. Die nun beginnende Pilotphase bietet forschenden Unternehmen die Gelegenheit, die Datenbasis der NAKO kennenzulernen. 

F
orschende Unternehmen, die NAKO-Daten im Rahmen des TRE-Pilotprojekts analysieren möchten, können ihre Datennutzungsanträge über das Antragsportal TransferHub einreichen. Die Forschungsprojekte sollen dabei im Sinne der NAKO einem gesundheitsbezogenen öffentlichen Interesse dienen. 

Zur vollständigen News auf nako.de​

18.09.2025 | GBN: Nationale Biobank-Plattform geplant

Pressemitteilung | Konzept zeigt Weg zu neuer Biobank-Plattform

Ein breites Bündnis aus akademischer Wissenschaft und forschender Industrie will den Weg für eine national übergreifende „Biobank-Plattform für Deutschland“ ebnen. Auf ein umfassendes Konzept dafür haben sich das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) mit dem German Biobank Network (GBN), die Pharmaverbände vfa und BPI, die Fraunhofer-Gesellschaft, der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH), der Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland, die Deutsche Hochschulmedizin und die TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. verständigt. Ihr Ziel ist es, Millionen in Deutschland lagernde Gewebe- und Flüssigproben sowie abgeleitete Daten über eine zentrale digitale Plattform für die medizinische Forschung bereitzustellen und dabei höchste Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards zu gewährleisten. Dies schafft die Grundlage für modernste Diagnostik, personalisierte Therapien und innovative Präventionsstrategien, von denen Patient:innen profitieren.

Breite Allianz aus akademischer Forschung und Industrie

Mit den neun mitwirkenden Organisationen und Institutionen stehen alle Standorte der Universitätsmedizin und über 500 Unternehmen aus Biotechnologie, Diagnostik und Pharma hinter dem Konzept – und mithin ein Großteil derer, die zu Biobanken beitragen oder sie für Forschung nutzen wollen. Das Konzept soll nun mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Deutschen Bundestag beraten werden.

Zur vollständigen Pressemitteilung des Netzwerks Universitätsmedizin

11.09.2025 | Rückblick MII-Symposium 2025

Pressemitteilung | Medizininformatik-Initiative zeigt den Nutzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Mit mehr als 300 Teilnehmenden fand am 11. September 2025 das Symposium der Medizininformatik-Initiative in Jena statt.

Sind digitale Gesundheitsdaten der Schlüssel zu einer besseren Medizin? Darüber haben mehr als 300 Expertinnen und Experten beim Symposium der Medizininformatik-Initiative (MII) am 11. September 2025 in Jena diskutiert. Unter dem Motto „Von der Region nach Europa: Gesundheitsdaten nutzen – Forschung stärken – Versorgung verbessern“ gab die MII spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen, konkrete Forschungsergebnisse und Perspektiven rund um die Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland und Europa. Eröffnet wurde das Symposium von Katharina Peter, Leiterin der Unterabteilung Technologien in den Lebenswissenschaften im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), welches die MII seit 2015 fördert.

„Die Medizininformatik-Initiative zeigt eindrucksvoll, wie man mit harmonisierten Daten und intelligenten Algorithmen Krankheiten besser erforschen kann. Dazu haben wir in der MII eine leistungsfähige Dateninfrastruktur aufgebaut, die medizinische Datensätze aus der Universitätsmedizin verknüpft und intelligent nutzt“, betonte Sebastian C. Semler, Leiter der Koordinationsstelle der MII. 

Dr. Frank Wissing, Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentages (MFT), ergänzte: „Gesundheitsdaten fallen nicht vom Himmel: Der Kontext, der Prozess und die Anreize zur Datengenerierung haben maßgeblichen Einfluss auf deren Nutzbarkeit. Das behalten wir bei der MII im Blick.“

Erste Datenanalysen der MII zeigen Impact der Digitalisierung auf die Versorgung

Auf dem Symposium präsentierten Forschende erstmals aktuelle, mit MII-Daten erzeugte Ergebnisse aus Klinik und Wissenschaft, die einen Impact auf die Patientenversorgung haben. Insbesondere die sichere und wirksame Medikation zählt zu den zentralen Herausforderungen einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung. Anhand mehrerer Anwendungsbeispiele mit MII-Daten konnte gezeigt werden, wie die Verordnung, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln mit Real-World-Daten verbessert werden kann.

Das Projekt POLAR_MI konnte zeigen, wie sich Gesundheitsrisiken bei Patientinnen und Patienten mit Polymedikation erkennen lassen. Die Analyse von Routinedaten von mehr als 700.000 Behandlungsfällen aus zehn Universitätskliniken legte offen, dass fast 38 Prozent der älteren Patientinnen und Patienten ab 65 Jahren mindestens ein potenziell ungeeignetes Medikament gemäß PRISCUS-Liste erhielten, was das Risiko für sturzbedingte Knochenbrüche (Frakturen) nachweislich erhöhte. Weiterhin wurde untersucht, ob arzneimittelbedingte Blutungen im Magen-Darmtrakt (Gastrointestinaltrakt) und Unterzuckerungen (Hypoglykämien) erkennbar und vorhersehbar sind. Die Analysen zeigen, dass rund 1,2 Prozent der Patientinnen  und Patienten gastrointestinale Blutungen erlitten, etwa 3 Prozent Hypoglykämien. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die von der MII geschaffene Infrastruktur für Studien zur Arzneimitteltherapiesicherheit und künftige Pharmakovigilanz-Studien genutzt werden können mit dem Ziel, die Patientensicherheit und das -befinden zu verbessern“, erläuterte der Projektleiter Prof. Dr. Markus Löffler von der Universität Leipzig. 

Zur vollständigen Pressemitteilung der Medizininformatik-Initiative / TMF e. V.

23.07.2025 | NUM startet in die dritte Förderphase

News | Netzwerk Universitätsmedizin startet in dritte Förderphase – Universitätsmedizin Leipzig an 13 Projekten beteiligt 

Am 1. Juli 2025 ist die dritte Förderphase des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) gestartet. Die Universitätsmedizin Leipzig bringt sich dabei in insgesamt 13 Projekte ein – mit Schwerpunkten u. a in der Notfallversorgung, Infektionsmedizin und Pandemiebewältigung. Ziel des 2020 gegründeten Netzwerks ist es, durch kliniknahe Forschungs- und Infrastrukturprojekte einen gemeinsamen bundesweiten Datenraum über alle Universitätskliniken hinweg zu schaffen. Mit der Fortführung der Förderung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) kann das NUM diese Arbeit weiterentwickeln.

Universitätsmedizin Leipzig von Anfang an dabei

Bereits seit der ersten Förderphase von 2020 bis 2022 ist die Universitätsmedizin Leipzig Teil des NUM. Ziel der standortübergreifenden Zusammenarbeit im Netzwerk ist es, Erkrankungen noch gezielter zu erforschen und insbesondere Strukturen aufzubauen, die das deutsche Gesundheitssystem auf zukünftige Pandemien und Krisen besser vorbereiten. So wurde beispielsweise mit dem AKTIN-Projekt am Universitätsklinikum Leipzig ein Notaufnahmeregister etabliert, welches nun in der dritten Förderphase fortgeführt wird.

Forschungs- und Infrastrukturprojekte werden für eine bessere Versorgung weiterentwickelt

Um auf den Ergebnissen der vorangegangenen Förderphasen aufzubauen, werden seit Juli 2025 insgesamt sieben Infrastrukturprojekte fortgeführt bzw. neu etabliert. Zusätzlich befinden sich derzeit sechs neue Forschungsprojekte u. a. in den Bereichen Onkologie, Radiologie und Schlaganfallmedizin in der Antragsphase. Der Projektstart ist voraussichtlich für Februar 2026 geplant. In den Infrastrukturprojekten werden zentrale Plattformen entwickelt und erweitert, um Behandlungsdaten und Bioproben standortübergreifend strukturiert zu erfassen, zu speichern und verfügbar zu machen. Die darauf aufbauenden Forschungsprojekte nutzen diese Infrastrukturen und erproben deren Anwendbarkeit anhand konkreter klinischer Fragestellungen.

Eine detaillierte Übersicht zu den NUM-Projekten der Universitätsmedizin Leipzig finden Sie hier.

Über das Netzwerk Universitätsmedizin:

Das NUM entstand 2020 als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie, um dezentrale Forschungsansätze zu bündeln und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Seither arbeiten die 37 deutschen Universitätskliniken im Netzwerk eng zusammen, um standortübergreifende, interdisziplinäre Forschung zu ermöglichen – auch über Covid-19 hinaus. Gesteuert und koordiniert werden die Forschungs- und Infrastrukturprojekte an den Universitätskliniken durch die lokalen Stabsstellen des NUM (LokS). An der Universitätsmedizin Leipzig ist die LokS am LIFE Management Cluster der Medizinischen Fakultät angesiedelt.

Das NUM wird durch das BMFTR bis zum 31. Dezember 2030 gefördert. Die zentrale Koordination liegt an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

17.07.2025 | NAKO: Studie zu Bewegungsverhalten

​Pressemitteilung | Studie vergleicht Beweungsverhalten in Berlin und Singapur

Ein internationales Forschungsteam hat das Bewegungsverhalten von Studienteilnehmenden aus Berliner Innenstadtbezirken und Singapur unter die Lupe genommen. In ihre Analysen flossen gemessene und selbstberichtete Informationen der Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie und den Singapore Population Health Studies ein. Das Ergebnis: Die Teilnehmenden in Singapur waren körperlich aktiver als die Berlinerinnen und Berliner. Die Studie hilft, Risikogruppen besser zu erkennen, und unterstützt die Entwicklung von Bewegungsstrategien in Städten.  

Körperliche Aktivität senkt nachweislich das Risiko für Krankheiten. Weltweit erreicht dennoch rund ein Drittel der Erwachsenen nicht die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Mindestwerte für die tägliche Bewegung. Eine aktuelle Studie hat die Aktivitätslevel von 1.195 Personen in Singapur und 2.060 Personen aus Berliner Innenstadtbezirken verglichen.  

Gemessene Daten zur körperlichen Aktivität lieferte ein Akzelerometer. Die Teilnehmenden trugen den Bewegungssensor für eine Woche an einem Hüftgurt. Die Aktivität wurde in verschiedene Kategorien eingeteilt: inaktiv, leicht sowie moderat bis intensiv. „Bei Inaktivität handelt sich in der Regel um sitzende oder ruhende Positionen, aber keine Schlafenszeiten; leichte Bewegung entsteht bei Alltagstätigkeiten und moderate bis intensive Bewegung beschreibt Aktivitäten, bei denen man ins Schwitzen kommt, z.B. beim Joggen“, erklärt Privatdozentin Dr. Lilian Krist vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Leiterin des NAKO-Studienzentrums Berlin-Mitte. Zusätzlich berücksichtigten die Forschenden weitere Informationen der Studienteilnehmenden zu Lebensstil, Körpermaßen, Alter, Bildungsstand und chronischen Erkrankungen.  

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

SAVETHEDATE | MII-Symposium 2025, 11.09.2025 in Jena

News | Anmeldung zum MII-Symposium 2025 geöffnet

Unter dem Motto "Von der Region nach Europa: Gesundheitsdaten nutzen – Forschung stärken – Versorgung verbessern" werden der (Fach-)Öffentlichkeit die aktuellen Ergebnisse der Medizininformatik-Initiative (MII) sowie Perspektiven der Weiterentwicklung präsentiert. Vorgestellt werden unter anderem klinische und wissenschaftliche Ergebnisse, die in Projekten der MII oder in Datennutzungsprojekten, die die MII-Infrastruktur genutzt haben, erreicht wurden. Außerdem werden internationale Kooperationen der MII beleuchtet. Des Weiteren präsentieren ausgewählte Nachwuchsforschungsgruppen ihre Ergebnisse.

Das MII-Symposium 2025 findet im Rahmen der GMDS-Jahrestagung in Jena statt.

​Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung​ ist erforderlich, die Platzzahl ist begrenzt. 

Zeit: 
Donnerstag, 11. September 2025
09:00 - 16:00 Uhr

Ort:
Volkshaus Jena
Carl-Zeiß-Platz 15
07743 Jena​​

01.07.2025 | NAKO: Daten der Zweituntersuchung verfügbar

Pressemitteilung: Jetzt auch Daten der Zweituntersuchung verfügbar: Deutschlands detailreichste Plattform für Präventionsforschung

Wissenschaftlerinnen und Wissens
chaftler aus dem In- und Ausland können Daten der NAKO Gesundheitsstudie aus der Basiserhebung und ab sofort auch aus der zweiten Untersuchung, dem 5-Jahres-Follow-up, beantragen. Die NAKO Studie ist mit 205.000 Teilnehmenden die größte Gesundheitsstudie Deutschlands. Die Analyse der Datensätze zu zwei verschiedenen Zeitpunkten ermöglicht Forschungsvorhaben, mit denen gesundheitliche Veränderungen und deren zugrunde liegende Ursachen im Zeitverlauf untersucht werden können. Dies sind wertvolle und in dieser Größenordnung bislang nie dagewesene Informationen für neue Präventionsstrategien.

Rund 2.400 Forschende sind bereits im TransferHub (
www.nako.de/transferhub), dem Antragsportal der NAKO, registriert. Über den TransferHub können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschungsinstitutionen, Universitäten oder forschenden Unternehmen Nutzungsanträge für Daten, MRT-Bilder und Bioproben zu Forschungszwecken einreichen. Ein Expertengremium, das Use & Access Committee, und der NAKO-Vorstand prüfen, ob die Forschungsvorhaben möglich sind. Die Nutzerinnen und Nutzer schließen mit der NAKO Gesundheitsstudie einen Vertrag, um die zweckgebundene Verwendung der Daten und Bioproben und die Einhaltung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung sicherzustellen. Die Ergebnisse werden in Fachzeitschriften veröffentlicht und tragen erheblich zum wissenschaftlichen Fortschritt in vielen Bereichen von Gesundheit und Medizin bei.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie​

24.06.2025 | LIFE bei der Langen Nacht der Wissenschaften

News | Forschung hautnah erleben – Lange Nacht der Wissenschaften 2025 im Roten Haus

Am 20. Juni 2025 öffnete das Rote Haus wieder seine Türen zur Langen Nacht der Wissenschaften. Nahezu 400 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich mit Forscher:innen auszutauschen, medizinische Technologien selbst auszuprobieren und Wissenschaft direkt zu erleben.

Im NAKO Studienzentrum konnten Gäste bei Gesundheitschecks ihren Blutdruck, Blutzucker, Handkraft und Geruchssinn testen – ein Anstoß für Gespräche über Prävention und Forschung. Das Medizininformatikzentrum zeigte im Obergeschoss, wie Künstliche Intelligenz die Medizin verändert. In einem Workshop entstand gemeinsam mit Teilnehmenden ein KI-Modell, ergänzt durch interaktive Demonstrationen zur Diagnoseunterstützung, Datensicherheit und Versorgungsqualität. Auch das Institut für Medizinische Informatik und das Datenintegrationszentrum gaben Einblicke in Studium, Karriere und die Nutzung klinischer Daten für die Forschung – inklusive Quiz und anschaulicher Beispiele.

Die Lange Nacht der Wissenschaften im Roten Haus war eine Einladung, Forschung für alle erlebbar zu machen – organisiert in Zusammenarbeit mit dem LIFE Child-Team und dem Helmholtz-Institut HI-MAG, die mit eigenen Programmpunkten teilnahmen.

Impressionen von der Langen Nacht der Wissenschaften 2025 im Roten Haus:

 

05.06.2025 | NAKO: Rückenschmerzen und Muskelmasse

​Pressemitteilung | Muskelzusammensetzung als möglicher Biomarker für chronische Rückenschmerzen

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben den Zusammenhang zwischen Muskelqualität und chronischen Rückenschmerzen mittels Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT) und Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) untersucht. Die Analyse der MRT-Daten von rund 30.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie zeigte, dass ein höherer Fettanteil in der Rückenmuskulatur sowie eine geringere Muskelmasse mit chronischen Rückenschmerzen assoziiert war. Die Studie verdeutlicht, dass die Erfassung der Muskelzusammensetzung zur Risikoeinschätzung chronischer Rückenschmerzen hilfreich sein könnte. 

Rückenschmerzen betreffen über 80 Millionen Menschen in Europa und sind die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Bestehen die Schmerzen länger als drei Monate, spricht man von chronischen Rückenschmerzen, die nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen massiv einschränken, sondern auch das Gesundheitssystem mit hohen Kosten belasten. 

„Rückenschmerzen, insbesondere in ihrem chronischen Verlauf, sind ein multifaktorielles Problem und treten häufig gemeinsam mit anderen muskuloskeletalen Erkrankungen auf. Die Identifikation veränderbarer Faktoren wie körperliche Aktivität, Ernährung und Alltagsgewohnheiten ist nicht nur für das Therapiemanagement essenziell, sondern bietet auch enormes Potenzial für die primäre Prävention. Radiologische Ganzkörperbildgebung, insbesondere mittels MRT, erlaubt dank KI gestützter Modelle die präzise Quantifizierung einzelner Körperkompartimente. Ein Schwerpunkt unserer Untersuchung lag dabei auf der Skelettmuskulatur im Rückenbereich. Sie wird nicht nur maßgeblich durch Lebensstilfaktoren beeinflusst, sondern ist – unserer Hypothese zufolge – bei chronischen Rückenschmerzen in ihrer Zusammensetzung verändert“, berichtet Dr. Sebastian Ziegelmayer, Wissenschaftler und Arzt am TUM Klinikum. 

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

05.06.2025 | NAKO: Straßenlärm beeinflusst Fettverteilung

​Pressemitteilung | Studie untersucht Zusammenhang von Lärmbelastung durch Straßenverkehr und Fettverteilung

Forschende von Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben eine mögliche Assoziation zwischen der Belastung durch Straßenverkehrslärm und dem Risiko für Stoffwechselerkrankungen untersucht. Hierfür nutzten sie die Bildgebungsdaten aus MRT-Untersuchungen von über 11.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie und kombinierten diese mit Straßenverkehrslärm-Daten in Deutschland. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass Belastungen durch Verkehrslärm mit einem höheren Anteil an Fettgewebe im Körper verbunden sein kann und dadurch auch das Risiko von assoziierten Erkrankungen steigen könnte. 

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Lärmbelastung nach Luftverschmutzung auf Platz zwei der schädlichsten Umweltrisikofaktoren. Ab 53 Dezibel (dB(A)) wird Lärm als erwiesen gesundheitsschädlich eingestuft „Ziel unserer Studie war es, die Assoziation zwischen Straßenverkehrslärmbelastung am Wohnort und dem Ausmaß von Fettdepots unter der Haut sowie um die Organe und in der Leber zu untersuchen”, berichtet Fiona Niedermayer, NAKO-Wissenschaftlerin am Helmholtz Munich und an der LMU.  

Für die Auswertungen verwendeten die Forschenden Bildgebungsdaten von 11.101 NAKO-Teilnehmenden, die zwischen 2014 und 2016 im Rahmen der MRT-Basisuntersuchung aufgenommen wurden. Ein KI-gestützter Ansatz half dabei, die Fettdepots und das Fettgewebevolumen auf den MRT-Bildern zu erkennen und zu messen. Teilnehmende mit sehr hohem Leberfettgehalt und übermäßigem Alkoholkonsum oder einer bekannten Hepatitis B- oder -C-Diagnose wurden von der Analyse ausgeschlossen. Die MRT-Daten wurden mit den Informationen des Europäischen Umweltinformations- und Umweltbeobachtungsnetzes (EIONET) zur Lärmbelastung durch den Straßenverkehr in Deutschland für das Bezugsjahr 2017 korreliert. Neben der gemessenen Lärmbelastung und der Selbsteinschätzung durch die Teilnehmenden wurden zudem weitere Faktoren wie Alter der Teilnehmenden, individueller und regionaler sozioökonomischer Status, selbstberichtete Vorerkrankungen und Lebensstilfaktoren aber auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder Grünflachen am Wohnort in den Analysen berücksichtigt.  

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachteten in ihrer Auswertung, dass ein Anstieg des Straßenverkehrslärms von 10 dB mit einem höheren Fettgewebevolumen und einem höheren Leberfettgehalt bei Männern und Frauen assoziiert war. „Den Zusammenhang konnten wir teils auch beobachten, wenn die gemessene Lärmbelastung am Wohnort insgesamt unter 53dB(A) lag, also im eigentlich noch unschädlichen Bereich,“ ergänzt Fiona Niedermayer. „Die Lärmassoziationen blieben auch nach Aufnahme der zusätzlichen Faktoren wie Luftschadstoffen und Grünflächen in der Umgebung sowie Alter, sozioökonomischer Status, Vorerkrankungen oder Lebensstil in die Analyse konsistent. Das deutet darauf hin, dass ein unabhängiger Zusammenhang zwischen der Belastung durch Straßenverkehrslärm und den von uns analysierten Fettdepots zu bestehen scheint.“   

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

SAVETHEDATE | Lange Nacht der Wissenschaften 2025

News | Lange Nacht der Wissenschaften 2025: LIFE ist dabei!

Bald ist wieder so weit: Nach einer sehr erfolgreichen Veranstaltung im Juni 2023 findet am 20.06.2025 die Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt. An Wissenschafts-Standorten im gesamten Stadtgebiet wird eine Nacht lang gestaunt und experimentiert.

Auch dieses Jahr öffnet das Rote Haus seine Türen.
Hier finden Sie Auszüge unseres Programms für kleine und große Entdecker:innen:

Datenintegrationszentrum Universitätsklinikum Leipzig

Forschung stärken, Versorgung verbessern – das Datenintegrationszentrum stellt sich vor!

Bei einer Behandlung am Uniklinikum Leipzig (UKL) entsteht eine Vielzahl medizinischer Versorgungsdaten. Das Datenintegrationszentrum des UKL führt diese nach Einwilligung der Patient:innen zusammen, bereitet sie auf und stellt sie der Forschung zur Verfügung. Mit den hierdurch gewonnenen Forschungsergebnissen können medizinische Vorsorge und Therapie nachhaltig verbessert werden. Erfahren Sie mehr über die Arbeiten eines Datenintegrationszentrums und die Potenziale medizinischer Versorgungsdaten!

Ausstellung | 18:00 – 22:00 Uhr | EG, LIFE Studienambulanz für Erwachsene

Medizininformatikzentrum des Universitätsklinikums Leipzig

KI mit Gefühl – was Online-Bewertungen über Krankenhäuser verraten

Online-Bewertungen spielen eine immer größere Rolle – auch im Gesundheitswesen. Wir haben Patientenbewertungen des Universitätsklinikums mit modernen KI-Methoden analysiert, um Themen wie das Verhalten von Ärzt:innen, Pflegepersonal, Wartezeiten und die Ausstattung zu erkennen. Wir stellen KI-Modelle vor, die helfen, wichtige Themen in Patientenbewertungen zu erkennen, damit Krankenhäuser ihre Stärken und Schwächen schnell identifizieren und gezielt verbessern können.

Demonstration | 18:00 – 22:00 Uhr | 2. OG, HI-MAG Ambulanz

Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig

Masterstudiengang Medizininformatik – etwas für Sie?

Entdecken Sie die spannende Verbindung von Medizin und Informatik! Sie interessieren sich für eines oder sogar für beides? Dann sind Sie bei uns genau richtig! An unserem Stand erfahren Sie, womit sich Studierende der Medizininformatik beschäftigen und welche Fähigkeiten sie im Studium erwerben – von Datenanalyse bis zu KI in der Medizin. Testen Sie Ihr Wissen beim Quiz „Wer wird MI-llionär?“ und finden Sie heraus, wie viel Sie schon wissen. Wir zeigen Ihnen außerdem den Studienverlauf des Masterstudiengangs Medizininformatik und freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Ausstellung | 18:00 – 22:00 Uhr | EG, LIFE Studienambulanz für Erwachsene

Unser vollständige Programm finden Sie hier:
Lange Nacht der Wissenschaften 2025: LIFE ist dabei!

Weitere Informationen finden Sie unter wissen-in-leipzig.de


23.05.2025 | NUM Fachnetzwerk Infektion startet

​​Pressemitteilung | Klinische Studien schnellere und effektiver umsetzen: NUM Fachnetzwerk Infektionen nimmt Arbeiten auf 

Mit der ersten Patientin, die ihre Bioproben und klinischen Daten zur Verfügung gestellt hat, ist jetzt der Startschuss für die Arbeit des „Fachnetzwerks Infektionen“ gefallen. Das Fachnetzwerk unterstützt klinische und klinisch-epidemiologische Studien im Bereich der Infektionsmedizin. Es ist das erste Fachnetzwerk im Studiennetzwerk des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM).

Ziel ist es, klinische Studien schneller und effektiver umzusetzen. Dafür werden an mehreren Standorten klinische Daten und Bioproben von Patientinnen und Patienten mit Infektionskrankheiten systematisch erhoben. Die entstehende Kohorte bildet eine wertvolle Grundlage, um die medizinische Forschung in Deutschland gezielt voranzutreiben, neue Therapieansätze zu entwickeln und auf zukünftige pandemische Entwicklungen frühzeitig und fundiert reagieren zu können.

Zur Pressemi​tteilung der Universitätsmedizin Frankfurt

24.04.2025 | Kick-Off für das Forschungsnetzwerk KIMed

​Pressemitteilung | Mit KI die medizinische Forschung in Sachsen stärken


Neues Netzwerk bündelt Daten zu künstlicher Intelligenz

Ein neues Netzwerk und eine sichere Forschungsumgebung für künstliche Intelligenz in der Medizin aufbauen: Dieses wichtige Ziel verfolgen Forschende aus Sachsen in den nächsten drei Jahren. Das Projekt „KIMed – Netzwerk für Künstliche Intelligenz" wird von der Universität Leipzig, der Technischen Universität Dresden sowie der Hochschule Mittweida geleitet und vom Freistaat Sachsen sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit 3,6 Mio. Euro gefördert.

KIMed bringt dabei datenführende Institutionen, technische Partner und Anwender, wie zum Beispiel klinisch Forschende zusammen, um die medizinisch-wissenschaftlichen Aktivitäten in Sachsen auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz weiter zu stärken. Am 23. April fand an der Universitätsmedizin Leipzig das Kick-Off-Meeting für das Projekt statt. Geladen waren hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher aus Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen, um den Projektauftakt gemeinsam zu begehen.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Universität Leipzig

14.04.2025 | Erstes One MII -- Journal veröffentlicht

News | Erstes "One MII - Journal der Medizininformatik-Initiative" veröffentlicht

Daten treiben medizinisches Wissen voran und eröffnen neue Wege für Diagnose und Therapie

Berlin, 14.04.2025. Das gemeinsame Journal der Medizininformatik-Initiative (MII), One MII, ist kürzlich veröffentlicht worden. Es ist als Print- und Onlineversion verfügbar

Die Zusammenarbeit der vier MII-Konsortien und der MII-Koordinationsstelle an dieser Publikation spiegelt die Entwicklung der Initiative wider, in der die konsortialen technologischen Eigenheiten durch Verständigung auf gemeinsame Kommunikationsstandards in den Hintergrund gerückt sind. Im Fokus stehen heute vielmehr die MII-weit greifenden Konzepte und Ergebnisse: Die an allen deutschen Universitätskliniken und weiteren Standorten errichteten Datenintegrationszentren bilden eine bundesweite Forschungsdateninfrastruktur. Eine zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um Routinedaten für die medizinische Forschung zu beantragen, bietet das Forschungsdatenportal für Gesundheit (FDPG). 

Unter dem Motto "Daten nutzen" beschreiben die Artikel, Interviews und Illustrationen des Journals, wie die Arbeit der MII die Nutzung von Gesundheitsdaten ermöglicht, um medizinische Forschung voranzutreiben und die Gesundheitsversorgung zu verbessern. 

Aktuelle Entwicklungen des FDPG werden ebenso erläutert wie spezifische Use Cases der MII, Perspektiven der Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit und der Aufbau von Datenintegrationszentren auch an nicht universitären Standorten. Außerdem wird in der Publikation auf die Zusammenarbeit und Schnittstellen mit dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) eingegangen, beispielsweise durch die Projekte NUM-DIZ und NUM-ENRICH. Auch die Herausforderungen und Chancen des Europäischen Gesundheitsdatenraumes (EHDS) werden adressiert. 

Zur Medizininformatik-Initiative
Download des ONE MII - Journal der Medizininformatik-Initiative

10.04.2025 | GBN Teil des Netzwerks Universitätsmedizin

Pressemitteilung | Der German Biobank Node wird in das Netzwerk Universitätsmedizin eingebunden

Der German Biobank Node (GBN) wird zum 1. Juli 2025 in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) integriert. Diese Entscheidung fällt zeitlich zusammen mit der letzte Woche erfolgten Bewilligung der neuen Förderphase des NUM (NUM 3.0) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die gestern im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode angekündigte Verstetigung des NUM mit allen Akteuren eröffnet damit auch dem GBN eine große Chance, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre im NUM dauerhaft weiterzuführen. Mit der Verbindung von GBN und NUM wächst zusammen, was zusammengehört – die gebündelte Expertise der Biobanken-Community und die deutschlandweite universitätsmedizinische Forschungslandschaft. Im Zuge der Integration wird GBN zudem ab Juli unter dem neuen Namen „German Biobank Network (GBN)" auftreten. Die vom GBN koordinierte German Biobank Alliance (GBA) wird darin aufgehen. 

09.04.2025 | Large Language Model Workshop im Mai

News | Large Language Model Workshop am 12. Mai 2025 in Leipzig – Jetzt anmelden!

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr lädt das GeMTeX-Projektteam am 12. Mai 2025 erneut zu einem Workshop rund um Large Language Models (LLMs) in die Albertina Bibliothek der Universität Leipzig ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Expertinnen und Experten aus Klinik, Forschung und Industrie über aktuelle Entwicklungen, Potenziale und Herausforderungen von KI-Sprachmodellen im klinischen Alltag auszutauschen.

In Vorträgen berichten Referierende aus ganz Deutschland über ihre Erfahrungen mit LLMs – von der Arztbriefgenerierung bis hin zu ethischen Fragestellungen.

LLMs (Large Language Models) sind KI-gestützte Sprachmodelle, die aus umfangreichen Textdaten lernen und eigenständig Texte generieren können. Besonders im Gesundheitswesen bieten sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa zur Automatisierung von Routineaufgaben wie dem Schreiben von Arztbriefen oder der klinischen Kodierung.

Das Programm im Überblick:

  • ARGO – automatische Generierung von Arztbriefen am Ende eines stationären Aufenthalts
    Referent: Julius Obergassel, IDM gGMBH / Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
  • Strukturierte, interoperable Gesundheitsdaten als Grundlage von LLM-basierten Anwendungen zur klinischen Dokumentation und Workflowunterstützung
    Referent: Julian Hugo, Tiplu GmbH
  • Klinische Kodierung mit LLMs: Alte Probleme lösen – und neue schaffen!?
    Referent: Sven Büchel, ID GmbH & Co. KGaA
  • Leitlinien und Argumentation: Wie bringen wir den Sprachmodellen diagnostisches Denken bei?
    Referenten: Dennis Fast / Conor Fallon, AG Alexander Löser, Berliner Hochschule für Technik (BHT)
  • Generative KI & Ethik - Anwendung von KI – Positionspapier in Kooperatoin mit Cancer Core Europe
    Referentin: Dr. med. Sonja Mathes, Klinik für Dermatologie & Mitglied der Ethikkommission, TUM Klinikum Rechts der Isar
  • Projekt TEDIAS – Einsatz von Chatbot- und Sprachtechnologie für die Digitalisierung der Patientenaufnahme
    Referent: Sebastian Schöning, Fraunhofer IPA
Sie haben Interesse? Bitte registrieren Sie sich bis zum 01. Mai 2025 hier.

Hintergrund: Klinische Texte für die automatisierte Verarbeitung erschließen

Auf künstlicher Intelligenz basierende Sprachmodelle wie ChatGPT sind mittlerweile Teil des Alltags unterschiedlicher Berufsgruppen geworden. Auch für die medizinische Forschung und Versorgung können diese Modelle einen Mehrwert bieten. Textverarbeitungsmodelle, die auf künstlicher Intelligenz basieren, werden auch Large Language Models genannt. Mittels Verarbeitung Natürlicher Sprache (Natural Language Processing, kurz: NLP) werden LLM mit großen Textmengen trainiert, sodass diese selbstständig Texte erstellen, zusammenfassen oder Fragen beantworten können.

Im GeMTeX-Projekt der Medizininformatik-Initiative (MII) wird daran gearbeitet, Texte aus der klinischen Versorgung so aufzubereiten, dass diese mit NLP-Methoden automatisiert gelesen und von LLM verarbeitet werden können. Datenschutz und Datensicherheit haben dabei die höchste Priorität. Im Rahmen des Projekts wird eine zentrale technische und organisatorische Struktur geschaffen, um anonymisierte Texte zu sammeln und sie richtlinienkonform zur Anreicherung zu bearbeiten. Das Ziel ist, das größte Korpus für medizinische Texte in deutscher Sprache zu erstellen und für die Forschung zugänglich zu machen.

Weitere Informationen zu GeMTeX_MI – German Medical Text Corpus finden Sie hier.

07.04.2025 | NAKO Mitgliederversammlung in Leipzig

News | Mitgliederversammlung in Leipzig: Fruchtbare Diskussionen, die die Zukunft der NAKO prägen werden

NAKO Vollversammlung Leipzig_03042025.JPG 

Am 2. und 3. April 2025 tauschten sich 56 Teilnehmende der Mitgliedsorganisationen des NAKO e.V. in den Räumlichkeiten in der Universitätsbibliothek Bibliotheca Albertina in Leipzig und 40 online zugeschaltete Teilnehmende zu Fortschritten und Zukunft Deutschlands größter Bevölkerungsstudie aus.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Henry Völzke wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung herzlich verabschiedet. Er wird weiterhin als Wissenschaftler und in Arbeitsgruppen aktiv an der Studie beteiligt sein. Professor Dr. Annette Peters leitete die erste Mitgliederversammlung in der neuen Amtszeit. Sie ermutigte die Anwesenden, die erfolgreiche Arbeit in den Studienzentren, in den wissenschaftlichen Bereichen und Infrastrukturen fortzuführen, um die Potenziale der Studie bestmöglich auszuschöpfen. Die Daten der NAKO Gesundheitsstudie bieten Forschenden national und international eine wertvolle Ressource, um Krankheiten zu erforschen. Die beiden Tage in Leipzig waren geprägt von intensiven Gesprächen und fruchtbarem Austausch, der zweifellos die Weiterentwicklung der NAKO Gesundheitsstudie stärken wird.

Zu den vollständigen News und Impressionen auf nako.de

Foto: NAKO Gesundheitsstudie

07.04.2025 | Folgeförderung für Netzwerk Universitätsmedizin

Pressemitteilung: BMBF-Förderung sichert nahtlose Fortführung des Netzwerks Universitätsmedizin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) ab Juli 2025 in einer dritten Förderphase über die nächsten fünf Jahre. Trotz aktuell schwieriger Haushaltslage sichert das BMBF so den Weiterbetrieb des bundesweiten, interdisziplinären Netzwerks, dem sich alle 37 Universitätsklinika angeschlossen haben. 

Die im NUM etablierten Forschungsinfrastrukturen ermöglichen eine kooperative Zusammenarbeit, die es in dieser Form in Deutschland vorher nicht gab. Die gemeinsame Erhebung und Nutzung medizinischer Forschungsdaten aller 37 Universitätsklinika ist ein Meilenstein für die klinische Forschung in Deutschland, der letztlich den Patientinnen und Patienten zugutekommt. Die neue Förderung ermöglicht es dem NUM, seine strategischen Ziele konsequent weiterzuverfolgen, indem ein bundesweiter Studien- und Datenraum für die klinische Forschung geschaffen wird und die klinische Forschungslandschaft für zukünftige Pandemien und große Gesundheitskrisen optimal aufgestellt wird. Basis hierfür sind hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Standorten.​

04.04.2025 | Neuer NAKO-Vorstand gewählt

​Pressemitteilung | Annette Peters wird NAKO-Vorstandsvorsitzende

Die Mitgliederversammlung des NAKO e. V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorstandsvorsitz wird fortan Prof. Dr. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich, ausüben. Die Amtszeit des neu aufgestellten, ehrenamtlichen Vorstands hat am 1. April 2025 begonnen und beträgt drei Jahre. 

Neben Professor Dr. Annette Peters als Vorstandsvorsitzende wurden Dr. Esther Breunig, Wissenschaftsmanagerin am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Professor Dr. Wolfgang Lieb, Direktor des Instituts für Epidemiologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Professor Dr. Tobias Pischon, Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Epidemiologie am Max-Delbrück-Centrum Berlin, und Professor Dr. Tamara Schikowski, Leiterin der Arbeitsgruppe Umweltepidemiologie von Lunge, Gehirn und Hautalterung am IUF Leibniz Institut für umweltmedizinischen Forschung Düsseldorf, als stellvertretende Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt.

Prof. Peters löst als neue Vorstandsvorsitzende Henry Völzke, Professor am Institut für Community Medicine, Abteilung SHIP/Klinisch-Epidemiologische Forschung an der Universitätsmedizin Greifwald ab. Er hatte drei Jahre lang den Vorsitz inne. Prof. Völzke hat in dieser Zeit die NAKO Gesundheitsstudie entscheidend in Fragen zu Datenschutz und Ethik weiterentwickelt. Darüber hinaus hat er die Netzwerkarbeit sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorangetrieben, was zu einer erhöhten Bekanntheit unter den Forschenden und einer steigenden Anzahl von Datennutzungsanträgen geführt hat. Die Mitgliederversammlung spricht ihm für seine herausragende Arbeit und sein außergewöhnliches Engagement ihren Dank aus. Auch in Zukunft wird er als Wissenschaftler aktiv an der NAKO Gesundheitsstudie mitwirken.

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie​​​

04.02.2025 | 18. Research Festival for Life Sciences

News | 18. Research Festival for Life Sciences: Nachwuchswissenschaftler:innen aus Medizin und Lebenswissenschaften ausgezeichnet

Am 30. Januar 2025 fand das 18. Research Festival for Life Sciences an der Universität Leipzig statt. Die Veranstaltung bietet jährlich eine Plattform für Nachwuchswissenschaftler:innen aus Medizin und Lebenswissenschaften, um ihre Forschungsarbeiten einem fachkundigen Publikum vorzustellen. In diesem Jahr wurden 190 Abstracts eingereicht und präsentiert.

Die Posterpräsentationen deckten ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen ab, darunter Biotechnologie, Pharmazeutische Chemie, Digital Health, Psychologie oder Lebenswissenschaftliche Forschung. In dreiminütigen Kurzvorträgen stellten die Teilnehmenden ihre Forschungsergebnisse vor und erhielten im Anschluss in einer zweiminütigen Diskussionsrunde wertvolles Feedback von Fachkolleg:innen. Eine Jury aus 24 Expert:innen der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig bewertete die Beiträge nach wissenschaftlicher Qualität, Innovationsgehalt und Präsentationsstil.

Ein Highlight der Veranstaltung war der Keynote-Vortrag, mit dem die feierliche Preisverleihung eröffnet wurde. In diesem Jahr sprach Dr. Rima Chakaroun zum Thema „Off the beaten path or into the wild: Is a clinician scientist career right for me?“. Als Internistin an der Universitätsklinik Leipzig und klinisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wallenberg-Labor in Göteborg teilte sie ihre persönlichen Erfahrungen und beleuchtete die Herausforderungen sowie Chancen einer Karriere als Clinician Scientist. In ihrem Vortrag gab sie wertvolle Einblicke in die Kompetenzen und Strategien, um erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Klinik und Forschung tätig zu sein.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden insgesamt 12 Posterpräsentationen mit Nachwuchspreisen ausgezeichnet. Zusätzlich hatten die Besucher:innen die Möglichkeit, ihren Favoriten für den Publikumspreis zu wählen, der in diesem Jahr im Bereich Clinical Research vergeben wurde.

Das Research Festival wurde durch das LIFE Management Cluster der Universität Leipzig organisiert. Eine Übersicht aller Preisträger:innen sowie das Abstractbook mit den eingereichten Beiträgen sind auf der Veranstaltungswebsite verfügbar.

Medienspiegel:

Leipziger Zeitung (LZ) | Research Festival for Life Sciences: Was Forschende der Uni Leipzig sich so ausgedacht haben | 01.02.2025

23.01.2025 | NAKO: Studie zu Kognition und Einkommen

Pressemitteilung | Kognitive Leistungsfähigkeit und sozioökonomische Faktoren: Erkenntnisse aus der NAKO Gesundheitsstudie

Um auch im Alter noch möglichst lange geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, zu verstehen, welche Risikofaktoren die kognitive Leistungsfähigkeit frühzeitig beeinträchtigen könnten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Greifswald und dem Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Universität Leipzig haben anhand der Daten der NAKO Gesundheitsstudie den Zusammenhang zwischen Aspekten der sozioökonomischen Ungleichheit und kognitiver Leistungsfähigkeit untersucht. Sie konnten beobachten, dass eine Assoziation zwischen kognitiver Leistungsfähigkeit, insbesondere auch mit zunehmendem Alter, und den Lebensbedingungen besteht. Zukünftige Analysen sollen die Prozesse dahinter genauer erforschen, um Wege zu finden, wie die kognitive Gesundheit in diesen Bevölkerungsgruppen verbessert werden kann. 

Die Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie, Deutschlands größter Bevölkerungsstudie, werden seit 2014 wiederholt in die Studienzentren zu medizinischen Untersuchungen eingeladen. Zu den Untersuchungen gehören auch neuropsychologische Tests. Dies sind etablierte Verfahren, um Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit im Lebensverlauf zu erfassen. Bei den sogenannten Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnistests geht es beispielsweise darum, in einer bestimmten Zeit so viele Wörter einer Kategorie wie möglich zu nennen, oder sich Begriffe zu merken.  

Ergebnisse der neuropsychologischen Tests von 158.144 Teilnehmenden der NAKO-Basisuntersuchung sowie selbstberichtete Angaben zu sozioökonomischen Faktoren und Erkrankungen waren Grundlage der aktuellen Auswertung. „Es ist bekannt, dass die kognitive Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter abnimmt; das beginnt tatsächlich schon im mittleren Lebensalter. Um besser zu verstehen, welche Bedingungen dabei eine Rolle spielen, haben wir analysiert, ob ein Zusammenhang zwischen kognitiven Fähigkeiten und der sozioökonomischen Situation besteht“, berichtet PD Dr. Francisca Rodriguez, Leiterin der Arbeitsgruppe „Psychosoziale Epidemiologie und öffentliche Gesundheit” am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Konkret angeschaut wurde der mögliche Einfluss von Arbeitslosigkeit, Alleinleben sowie der Einkommenssituation. Beim Einkommen wurde zwischen Menschen, die oberhalb und unterhalb der von der Bundesregierung Deutschlands berichteten Armutsgrenze leben, unterschieden. 

Zur vollständigen Pressemitteilung der NAKO Gesundheitsstudie

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