Leistungsspektrum

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Klinische Chemie

Dr. Anja Willenberg
Klinische Chemikerin

​Telefon: 0341 - 97 22485
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Probenannahme – Ihr zentraler Ansprechpartner für schnelle und zuverlässige Probenerfassung

Unsere Probenannahme ist der erste Schritt für eine präzise und effiziente Labordiagnostik. Täglich verarbeiten wir rund 4.000 Proben, die über ein modernes Perianalytiksystem automatisch registriert, vorbereitet und an die Analysensysteme weitergeleitet werden.
Besonders lebensbedrohliche Notfälle haben für uns höchste Priorität und werden bevorzugt bearbeitet.

Proben, die nicht für die automatisierte Verarbeitung geeignet sind – beispielsweise Kinderproben oder Microvetten – bereitet unser Team sorgfältig manuell vor und übergibt sie an die zuständigen Fachbereiche.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Probenversand: Rund 600 spezialisierte Parameter werden täglich an externe Auftragslabore weitergeleitet. Gleichzeitig übernimmt das ILM für externe Einsender hochspezialisierte Analysen, auf die unser Institut umfangreiches Expertenwissen besitzt.

Unsere Leitstelle steht Einsendern für Fragen jederzeit zur Verfügung und ist unter Tel. 22222 erreichbar.

​Klinische Chemie – Moderne Diagnostik rund um die Uhr

Der Bereich Klinische Chemie des ILM arbeitet 24/7 und bietet mit über 200 Parametern ein breites Spektrum moderner medizinischer Laboranalytik. Wir analysieren Proben aus Serum, Plasma, Liquor und Urin und decken zahlreiche diagnostische Bereiche ab:

  • kardiale Marker
  • Elektrolyte & Enzyme
  • Metabolite & Lipide
  • Proteine & Tumormarker
  • Anämie- und Antikörperdiagnostik
  • Schilddrüsenhormone & Medikamentenspiegel

Für die Notfalldiagnostik stehen ausgewählte Parameter innerhalb von 45 Minuten nach Probeneingang zur Verfügung. Unsere Messungen erfolgen auf hochautomatisierten Systemen mit optischen, elektrochemischen und immunologischen Methoden.

Im Jahr 2025 führten wir über 3,4 Millionen Analysen durch – ein klares Zeichen für Effizienz, Erfahrung und höchste Qualitätsstandards in der klinisch‑chemischen Routinediagnostik.

Hämatologie

PD Dr. Dr. Silke Meyer-Zimmermann
FÄ für Laboratoriumsmedizin


Telefon: 0341 - 97 22473
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Die hämatologische Diagnostik steht für die Patientenversorgung des Klinikums rund um die Uhr zur Verfügung. Im Bereich Hämatologie garantiert eine moderne durchflusszytometrische Analytik sowie digitalisierte Mikroskopie die schnelle und qualitätsgesicherte Erstellung von Blutbildern. Innovative Analysetechnik gewährleistet hierbei die besonders valide Differenzierung der Leukozytenpopulationen und eine exaktere Bestimmung der Thrombozytenzahlen auch bei Thrombopenie oder Anisozytose. Diese schnelle und medizinisch überwachte Diagnostik steht 24h am Tag jederzeit zur Verfügung. Durch die sehr hohe Sensitivität für pathologische Befunde und die Ausgabe des Anteils der unreifen Granulozyten schon im maschinellen Blutbild ist eine weitere Beurteilung der mikroskopischen Differenzierung nur noch bei auffälliger Durchflusszytometrie erforderlich. Befunde der digitalen Mikroskopie werden per Fernzugriff klinischen Kollegen zugänglich gemacht und können somit interdisziplinär diskutiert werden. Bei besonderen Indikationen für eine manuelle mikroskopische Differenzierung kann diese nach Rücksprache zusätzlich erfolgen.

Neben der hämatologischen Diagnostik wird auch die Liquorzytologie mit einem modernen durchflusszytometrischen Verfahren sowie digitalisierter Mikroskopie durchgeführt, was zu einer Qualitätsverbesserung durch die höhere Standardisierung sowie schnellere Bearbeitung und Befundausgabe führt.

Nach medizinischer Validierung jedes Befundes durch die Laborärzte oder klinischen Chemiker erfolgt die elektronische Befundübermittlung auf die Stationen und Ambulanzen. Die zusätzliche direkte Kommunikation von besonders relevanten Befunden liegt uns hierbei besonders am Herzen.

Hämostaseologie

​​PD Dr. Dr. Silke Meyer-Zimmermann
FÄ für Laboratoriumsmedizin

Telefon: 0341 - 97 22473
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PD Dr. Dirk Wittekind
Arzt in Weiterbildung
FA für Psychiatrie und Psychotherapie

Telefon: 0341 - 97 22492
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Der Bereich Hämostaseologie bietet das vollständige Spektrum der Gerinnungsdiagnostik in Routine- und Notfallversorgung. Die Analytik mit insgesamt 588.000 Untersuchungen aus 163.000 Proben pro Jahr ist hochautomatisiert und auf sehr kurze Turnaround-Zeiten ausgelegt. Notfallproben werden priorisiert verarbeitet, insbesondere für die Zentrale Notaufnahme (ZNA), Intensivmedizin, OP- und Akutbereiche.

Neben der Basisgerinnung umfasst das Leistungsspektrum die weiterführende plasmatische Spezialdiagnostik zur Abklärung von Blutungsneigung und Thromboseneigung (u. a. Gerinnungsfaktoren, Hemmkörper-Diagnostik, von-Willebrand-Diagnostik, thrombophiliebezogene Abklärungen sowie Therapie- und Spiegelmonitoring relevanter Antikoagulanzien nach klinischer Fragstellung). Komplexe Konstellationen werden indikationsbezogen aufgearbeitet und medizinisch bewertet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der spezialisierten Thrombozytenfunktionsdiagnostik. Diese erfolgt stufenweise und umfasst – abhängig von Klinik und Vortestwahrscheinlichkeit – funktionelle Assays (z. B. PFA-basierte Tests, Aggregometrie-Verfahren) sowie die differenzierte Abklärung medikamentöser Thrombozytenhemmung und hereditärer bzw. erworbener Thrombozytopathien. Ergänzend wird Flowzytometrie (FACS) eingesetzt, insbesondere zur Analyse thrombozytärer Oberflächenrezeptoren und Aktivierungsmarker sowie zur weiterführenden Differenzialdiagnostik bei Verdacht auf seltene funktionelle Defekte.

Die hämostaseologische Diagnostik ist eng in die Versorgung und die Prozesse des zertifizierten Hämophiliezentrums eingebunden und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern. Für präanalytische Fragen, indikationsgerechte Testauswahl, Interpretation und therapeutisch relevante Einordnung steht das Team konsiliarisch zur Verfügung.​

Immunologie, Allergologie

​​​PD Dr. Dr. Silke Meyer-Zimmermann
FA für Laboratoriumsmedizin​​​​

​Telefon: 0341 - 97 22473
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Die immunologische Diagnostik beinhaltet eine umfangreiche Autoantikörper-,
Allergie- und Liquordiagnostik. Bei der Autoantikörperdiagnostik wird ausgehend von der klinischen Fragestellung eine Stufendiagnostik durchgeführt. In der ersten Stufe erfolgt gewöhnlich eine Screeningdiagnostik mittels indirekter Immunfluoreszenz (IFT). In Abhängigkeit dieser Ergebnisse und der klinischen Fragestellung wird eine weiterführende Diagnostik mit spezifischen ELISAs oder Blots empfohlen bzw. durchgeführt. Bei Festlegung des weiteren diagnostischen Prozederes stehen wir jederzeit gern beratend zur Verfügung.

Im Rahmen der Allergiediagnostik werden in Abhängigkeit der klinischen Fragestellung neben der Messung von Mediatoren (z.B. Tryptase) und des Gesamt-IgE Allergen-Extrakt-Mischungen (Screening-Tests) mit nachfolgender Differenzierung der einzelnen Allergenextrakte bei positivem Messergebnis angeboten. Außerdem kann die Analyse spezifischer IgE gegen ca. 600 extraktbasierte Einzelallergene bzw. gegen spezifische Allergenkomponenten (gereinigt oder rekombinant) durchgeführt werden. Das ILM arbeitet hierbei als Mitglied des Leipziger Interdiszipinären Centrums für Allergologie (LICA) eng mit den klinischen Kooperationspartnern zusammen.

Neben den dargestellten Verfahren werden im Bereich Immunologie auch verschiedene Elekrophoreseverfahren durchgeführt. Darüber hinaus spielen spezielle Liquoruntersuchungen für die Abklärung einer Blut-Liquor-Schrankenfunktionsstörung oder einer intrathekalen Immunglobulinsynthese (Reiberdiagramm) eine große Rolle.

Endokrinologie

Dr. Ronald Biemann

Klinischer Chemiker

​Telefon: 0341 - 97 22455

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Im Bereich Endokrinologische Labordiagnostik wird das gesamte diagnostisch relevante Spektrum an Laborparametern für endokrinologische Fragestellungen untersucht. Hierfür werden verschiedene Immunoassaymethoden (einschließlich Radioimmunoassay), Multiplex-Analysen und massenspektrometrische Methoden eingesetzt. Darüber hinaus werden eigene bzw. kommerzielle Testsysteme zur Analyse endokrinologischer Parameter entwickelt und validiert.

Molekulare Diagnostik und Liquid Profiling

PD Dr. Dirk Wittekind
Arzt in Weiterbildung
FA für Psychiatrie und Psychotherapie

Telefon: 0341 - 97 22492
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Die Abteilung Molekulare Diagnostik am Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik untersucht genetische Ursachen von Erkrankungen auf gezielte Anforderung durch die Einsender. Pro Jahr erstellen wir ca. 3200 genetische Befunde. Ein Schwerpunkt liegt auf der Detektion von Punktmutationen und Single-Nucleotide-Polymorphisms (SNPs) in der Thrombophiliediagnostik und Pharmakogenetik. Diese Untersuchungen sind ein integraler Bestandteil der Diagnostik und Behandlung entsprechender Krankheitsbilder: Sie unterstützen eine individualisierte Therapieauswahl, optimieren Dosierung und Wirkstoffentscheidung, erhöhen die Therapiesicherheit und tragen dadurch zur Verbesserung der Prognose bei. Hierfür werden neben etablierten PCR-basierten Verfahren insbesondere LAMP-Assays eingesetzt.
 
Ergänzend erfolgt die routinemäßige quantitative Bestimmung von BCR-ABL mittels Real-Time qPCR als Grundlage zur Beurteilung des molekularen Ansprechens bei CML-Patientinnen und -Patienten unter Tyrosinkinase-Inhibitoren. Die Analytik, Befundinterpretation sowie die Teilnahme an internationalen Qualitätssicherungsprogrammen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Hämatologie und Zelltherapie.
 
Alle Analysen werden mit akkreditierten Methoden durchgeführt. Die Qualität der Verfahren wird durch kontinuierliche interne Qualitätssicherung sowie regelmäßige externe Qualitätssicherungsmaßnahmen (Ringversuche) überprüft und dokumentiert.
 
Die Weiterentwicklung innovativer Methoden ist ein integraler Bestandteil des Bereichs. Die Bestimmung zirkulierender zellfreier DNA (cfDNA) mittels ddPCR bildet dabei eine zentrale Grundlage. Aktuell befindet sich die Abteilung in den finalen Schritten der Etablierung eines Liquid-Profiling-Tumor-Panels in Kooperation mit dem Institut für Humangenetik, dem Institut für Pathologie sowie der Klinik für Onkologie.

TDM, Toxikologie und spezielle Stoffwechseldiagnostik

Sektion Klinische Massenspektrometrie

​​​​Dr. Julia Dittrich​
Fachchemikerin für Toxikologie

​​Telefon: 0341 - 97 22461
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Leistungsspektrum

In der Sektion Klinische Massenspektrometrie werden Analysen mit Hilfe chromatographischer und massenspektrometrischer Analysenverfahren durchgeführt. Massenspektrometrsiche Analysenverfahren erlauben die simultane quantitative Analytik einer Vielzahl von Metaboliten, Medikamenten oder auch Proteinen im Hochdurchsatz. Diese Verfahren werden deshalb häufig in der Forschung und Biomarkerstudien eingesetzt (Metabolomics und Proteomics-Untersuchungen). 

Die Sektion Klinische Massenspektrometrie hat sich auf die Entwicklung und Translation von massenspektrometrischen Assays für die Biomarkeranalytik in der Patientenversorgung spezialisiert. Diese als in-house IVD qualifizierten und nach ISO 15189 akkreditierten Assays (sog. Lab developed Tests) werden für das TDM, Stoffwechseldiagnostik und Neugeborenenscreening für die Patientenversorgung und Klinische Studien eingesetzt.  

Die Sektion  arbeitet eng mit der Universitätskinderklinik und dem Zentrum für Seltene Erkrankungen bei der Diagnosesicherung und Therapiebegleitung von Kindern und Erwachsenen mit seltenen angeborenen Stoffwechseldefekten zusammen.

Sterilitätsprüfung

PD Dr. Dirk Wittekind
Arzt in Weiterbildung
FA für Psychiatrie und Psychotherapie

Telefon: 0341 - 97 22492
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Schwerpunkte dieses diagnostischen Bereichs sind Untersuchungen der Überwachung der Sterilität von Herstellungsprozessen von verschiedenen Therapeutika. ​

Screeningzentrum Sachsen Standort Leipzig

Sektion Klinische Massenspektrometrie

Prof. Dr. Uta Ceglarek
Klinische Chemikerin, Fachchemikerin
für Toxikologie

​​​Telefon: 0341 - 97 22407
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Das Neugeborenenscreening (NGS) wird auf angeborene endokrinologische, metabolische Störungen sowie Immundefekte kurz nach der Geburt durchgeführt und zählt zu den wichtigsten Früherkennungsuntersuchungsprogrammen in Deutschland. Das ILM ist eines von 12 deutschen Screeninglaboratorien welches als Partner im Screeningzentrum Sachsen die Labordiagnostik aus Trockenblut für ca. 38 000 Neugeborene aus Sachsen und Thüringen durchführt.

Bitte besuchen sie für weitere Informationen die Website des Screeningzentrums Sachsen.

Klinische Studien



Dr. Claudia Lein​
Studienkoordinatorin

Telefon: 0341 - 97 22466
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Bitte besuchen sie für weitere Informationen die Webseite der Studienabteilung​.
Paul-List-Str. 13-15, Haus T
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 22200
Leitstelle (24h):
0341 - 97 22222
Fax:
0341 - 97 22209
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