Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Intensivmedizin

​​Hinweise für Besucher​​​

Auf Grund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS​-CoV-2, Covid-19-Erkrankung)​ wurde für das gesamte Klinikum ein Besucherstopp verfügt. Ausnahmen gelten für Angehörige von schwerstkranken Patienten. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  1. Ihr Besuch muss vorab telefonisch angemeldet werden. Im Rahmen dieses Gesprächs, können spezielle Fragen geklärt werden. Die Telefonnummern finden Sie unten.

  2. Besuche sind ausschließlich für Angehörige möglich, die frei von Erkältungssymptomen sind.

​​Station IOI-A:

​0341 - 97 17021

​​Station IOI-B:

​0341 - 97 17051

​​Station IOI-C:

​0341 - 97 17070

​​​Station IOI-D:

​0341 - 97-17310


Psychologische Unterstützung und Beratung für Angehörige auf der Intensivstation

Wegen des Besucherstopps können Sie Ihren Angehörigen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt besuchen. Wir haben diese Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit und Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Dies ist für alle eine unerwartete und große Herausforderung.

Wir möchten Ihnen in dieser Situation unsere Unterstützung anbieten. Deshalb stehen Ihnen unsere Psychologinnen telefonisch zur Verfügung und können mit Ihnen besprechen, ob und in welcher Form Sie im Moment individuelle Hilfe benötigen.

Ansprechpartnerinnen (Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie​) sind Dipl.-Psych. Svenja Teufert  und Dipl.-Psych. Michelle Fröb. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0341- 9720482 von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 - 15:30 Uhr.


​​​Die Intensivstation (Interdisziplinäre Operative Intensivstation = IOI) wird gemeinsam mit der Neurochirurgie, der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und der Unfallchirurgie betrieben. Jährlich werden über 3.500 Patienten vornehmlich der operativen Kliniken mit allen modernen intensivmedizinischen Verfahren und Methoden versorgt.

Außerdem wird durch unsere Klinik eine spezielle Intensiv-Isolierstation betrieben, auf der Patienten behandelt werden, bei denen multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Damit wird der Ausbreitung dieser Keime im Krankenhaus eine wirksame Sperre entgegengesetzt.

Unsere Intensivstation dient als Referenzzentrum zur Behandlung des ARDS einschliesslich der Therapiemöglichkeit mit extrakoropraler Membranoxygenierung (ECMO) sowie der Option, Patienten bereits im zuweisenden Haus zu visitieren und ggf. dort die ECMO-Therapie zu beginnen. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie ist Mitglied der Extracorporeal Life Support Organization (ELSO). Außerdem stehen verschieden Beatmungsoptionen mit der Möglichkeit zur inhalativen Anwendung topischer Vasodilatantien und natürlich ein erfahrenes Ärzte- und Pflegeteam zur Verfügung (siehe S3-Leitlinie Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz​).

Wichtige Hinweise

Auf einer Intensivstation wird eine sehr intensive und zeitaufwendige Pflege betrieben und oft sind diagnostische Maßnahmen wie z.B. Röntgenuntersuchungen außerhalb der Station nötig. Wir bemühen uns, diese Maßnahmen auf den Vormittag zu konzentrieren, damit Sie als Angehörige am Nachmittag die Gelegenheit zu ungestörten Besuchen haben. Wir verstehen, dass Sie das Bedürfnis haben, über den Krankheitsverlauf Ihrer Angehörigen aufgeklärt zu werden. Dem kommen wir immer gerne nach, können aber nur direkte Angehörige in diese Gespräche mit einbeziehen.

Um den Kontakt zu Ihnen zu vereinfachen, empfehlen wir, dass Sie ein Familienmitglied bestimmen, dass den Kontakt zu uns hält und die Gespräche führt. Telefonische Auskünfte sind zuweilen nicht möglich, vor allem, wenn wir Sie noch nicht persönlich kennen gelernt haben. Wenn Sie am Morgen telefonische Auskünfte wünschen, bitten wir Sie erst nach 9 Uhr anzurufen.

Bitte haben Sie auch Verständnis, wenn eine Auskunft nicht zu jedem Zeitpunkt sofort erfolgen kann, für ein ausführliches Gespräch sollten einen Termin mit dem verantwortlichen Oberarzt vereinbaren.

Einige Menschen haben eine so genannte Vorsorgevollmacht ausgefüllt, in der sie festlegen, wer diese Funktion im Falle schwerer Erkrankung übernehmen soll. Sollten Sie von Ihrem Angehörigen eine solche Verfügung vorliegen haben, bitten wir Sie dringend, uns diese vorzulegen. Das gleiche gilt, wenn der Patient ein Patiententestament ausgefüllt hat. Diese Unterlagen können uns helfen, in kritischen Situationen den Willen des Patienten umzusetzen.

Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17700 (Chefsekretariat)
Fax:
0341 - 97 17709
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