​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Im Institut für Humangenetik sowie im MedVZ - Fachbereich Humangenetik ist ein Qualitätsmanagementsystem etabliert und das Labor von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert gemäß der DIN EN ISO 15189:2024 „Medizinische Laboratorien - Anforderungen an die Qualität und Kompetenz". Die Akkreditierung gilt nur für den in den Urkundenanlagen [D‑M‑L‑22182‑01‑00, D‑ML‑13195‑08‑00] aufgeführten Akkreditierungsumfang. ​Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH ist Unterzeichner der Multilateralen Abkommen von EA, ILAC und IAF zur gegenseitigen Anerkennung.

 

Unsere diagnostischen Analyseverfahren unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Wir nehmen regelmäßig und erfolgreich an nationalen und internationalen Ringversuchen zur Qualitätssicherung teil (BVDH, Instand, EMQN, GenQA, CF EQA Scheme Coordination Centre).​

Fragen zum Qualitätsmanagementsystem, dem Geltungsbereich der Akkreditierungen und der externen Qualitätskontrolle (Ringversuche) richten Sie bitte per E-Mail an uns​​.​​​​​

Information zum verbleibenden Restrisiko

Unser Labor arbeitet nach strengen Qualitätsrichtlinien. Durch Validierung und Verifizierung eingesetzter Methoden, interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen, regelmäßige Kalibrierungen sowie die Ermittlung und Bewertung der Messunsicherheit wird eine hohe Verlässlichkeit der Untersuchungsergebnisse gewährleistet.

Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen bestehen bei allen diagnostischen Verfahren unvermeidbare Restrisiken, die nach dem Stand der Wissenschaft und Technik nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Dazu zählen insbesondere:

  • Präanalytische Einflüsse: Probenentnahme, Transport oder Lagerung;
  • Methodenspezifische Einschränkungen: keine Untersuchung besitzt 100 % Sensitivität und Spezifität, daher sind falsch-negative oder falsch-positive Ergebnisse prinzipiell möglich;
  • Technische Faktoren: seltene Geräte- oder Softwarefehler, trotz Wartung und Kalibrierung;
  • Menschliche Fehler: z. B. Probenverwechslungen oder Bewertungsfehler, die durch organisatorische Maßnahmen (z. B. Vier-Augen-Prinzip) weitgehend reduziert, aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können;
  • Externe Störungen: Strom- oder IT-Ausfälle, die in seltenen Fällen zu Verzögerungen in der Befundübermittlung führen können.

Diese Restrisiken werden fortlaufend überwacht und durch präventive sowie korrektive Maßnahmen auf ein Minimum reduziert. Die verbliebenen, nicht vermeidbaren Schwankungen werden für quantitative Verfahren in Form der Messunsicherheit ausgedrückt, die wir Ihnen auf Anfrage gerne mitteilen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Untersuchungsergebnisse stets im klinischen Kontext zu bewerten sind. Trotz kontinuierlicher Überwachung und Anwendung etablierter Qualitätssicherungsverfahren besteht aufgrund der oben genannten Schwankungen und externer Einflussgrößen ein nicht gänzlich eliminierbares Restrisiko für die Patientensicherheit. Etwaige verbleibende Risiken werden – sofern erforderlich und angemessen – im Rahmen des etablierten Meldewesens an die verantwortlichen Stellen kommuniziert.

Für Rückfragen zu Restrisiken oder Messunsicherheit stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.​

Team

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​Dr. rer. nat. Nicole Berthold
Qualitäts- und Risikobeauftragte

Telefon: 0341 - 97 20495
E-M​ail:  Nicole.Berthold@medizin.uni-leipzig.de

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Sophie Behrendt
Stellv. Qualitäts- und Risikobeauftragte

Telefon: 0341 - 97 20495​
E-M​ail:  Sophie.Behrendt@medizin.uni-leipzig.de

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Feedback (z.B. Lob & Beschwerde)

Es ist uns wichtig gegenüber Patient:innen und Ärzt:innen transparent zu sein. Wir bemühen uns aus unseren Fehlern zu lernen, um die Diagnostik langfristig zu verbessern. Gern nehmen wir Ihr Feedback und Ihre Kritik entgegen.
Natürlich freuen wir uns auch jederzeit über ein Lob.

Ablauf des Beschwerdevorgangs:​
1. Eingang der Beschwerde inkl. schriftliche Aufnahme
2. Beschwerdebearbeitung und Ursachenanalyse
3. Einleitung von Maßnahmen
4. Rückmeldung an Beschwerdeführer zum Ergebnis der Beschwerde, auch wenn diese nicht begründet ist.

Telefon: 0341 - 97 23800 (Sekretariat) 97 23844 (Labor) 97 23840 (Sprechstunde)
Philipp-Rosenthal-Str. 55, Haus W (Institut), Semmelweisstraße 14, Haus 14 (Sprechstunde)
04103 Leipzig
Institut:
0341 - 97 23800
Fax:
0341 - 97 23819
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