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Pressemitteilungen der Urologie

 

 

Urologen aus aller Welt kommen nach Leipzig<img alt="Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist Organisator und Gastgeber des Meetings der Sektion Uro-Technologie der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU)." src="/presse/PressImages/pic_20200121093906_c645cc19a5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-20T23:00:00ZLeipzig. Weltweit führende Urologen treffen sich am 23. und 24. Januar in Leipzig zu einer besonderen Tagung, bei der Spitzen-Operateure die neuesten Operationstechniken live demonstrieren. <p>&quot;An diesen beiden Tagen werden dem Fachpublikum minimalinvasive, das heißt laparoskopische und Roboter-assistierte Operationen an Niere, Harnleiter, Harnblase und Prostata gezeigt&quot;, erklärt Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie </a>am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und zugleich Organisator und Gastgeber des Meetings. &quot;Ebenso wird auch das gesamte Spektrum der endoskopischen, minimalinvasiven Therapien gezeigt, wie Ureterorenoskopie und perkutane Steintherapie bei Nierensteinen, transurethrale Laser-Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung.&quot;</p> <p>32 Operationen werden live aus fünf Operationssälen des UKL sowie weitere aus China, Russland, Kanada und den Niederlanden an den Tagungsort, die Leipziger Kongresshalle, übertragen. &quot;Der hohe Ausstattungsstandard mit HD-Technik in den Operationssälen unseres Klinikums macht eine Übertragung in dem hochauflösenden Format möglich. Durch die Live-Übertragung können wir die neuesten Techniken unmittelbar vorstellen, erläutern und live diskutieren&quot;, erläutert Prof. Stolzenburg. &quot;Diese interaktive Diskussion ist ungeheuer wichtig für die weitere Verbesserung der Operationstechniken zum Wohl unserer Patienten.&quot;</p> <p>Insgesamt werden bis zu 800 Ärzte und Wissenschaftler zum Meeting der Sektion Uro-Technologie der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) erwartet. 29 Ärzte, darunter 24 Spitzen-Operateure aus dem Ausland, werden in Leipzig operieren. Insgesamt wird es eine der größten Veranstaltungen der EAU sein. &quot;Wir sind sehr stolz, dass Leipzig aus vielen Bewerbern als Veranstaltungsort ausgewählt wurde&quot;, so Prof. Stolzenburg.</p>
Interdisziplinäre Nutzung nimmt zu: Zweiter „da Vinci“-Operationsroboter am UKL geht in Betrieb<img alt="Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, arbeitet bereits seit 2011 mit dem Operationsroboter und führte nun auch die erste Anwendung mit dem neuen Gerät durch." src="/presse/PressImages/pic_20190402111505_8b7aa3a0d3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-01T22:00:00ZLeipzig. Den Ärzten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) steht ab sofort ein zweiter "da Vinci"-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe zur Verfügung. Mit dem Großgerät der neuesten Generation ("Xi"-Serie) arbeiten Urologen, Chirurgen und Gynäkologen. Investiert wurden rund drei Millionen Euro, finanziert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die erste Operation mit dem neuen "da Vinci" führte Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg durch, der Erfahrenste unter den Nutzern des OP-Roboters am UKL. <p>&quot;Diese neue Generation des 'da Vinci' bietet noch mehr Vorteile gegenüber dem hervorragenden und bereits gut etablierten Vorgänger&quot;, betont Prof. Stolzenburg. Das UKL gehe damit einen konsequenten Schritt weiter in die Richtung des geplanten Zentrums für roboter-assistierte Chirurgie, in dem Urologen, <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Chirurgen</a> und Gynäkologen jeweils am &quot;da Vinci&quot; operieren würden, sagt der Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie</a>.</p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter, mehrere tausend Patienten sind seitdem erfolgreich damit operiert worden. Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg fort&quot;, so Prof. Stolzenburg. Perspektivisch sieht er sogar die Notwendigkeit eines dritten Gerätes, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine roboter-assistierte Behandlung in Frage kommen, erweitert sich, auch weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete zudem die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der Klinikdirektor der UKL-Urologie.</p> <p>Die Assistenz des Robotersystems führt die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr. Weitere Vorteile bestehen in der 3D-Sicht für den Operateur und der großen Beweglichkeit aller Instrumente. Durch die schonende OP-Methode erholt sich der Patient rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.<br>Zusätzlich besitzt der &quot;da Vinci Xi&quot; nun zwei Konsolen. Die zusätzliche Konsole kann zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Auch ein Simulatorprogramm steht nun zur Verfügung.</p> <p><strong>Dreieinhalb-Kilogramm-Gebärmutter minimal-invasiv entfernt</strong><br>Nach dem Premiereneinsatz des neuen Gerätes in der UKL-Urologie leistete der &quot;da Vinci&quot; anschließend auch in der Gynäkologie des Universitätsklinikums Leipzig wertvolle Dienste. Bei der Operation einer adipösen Patientin gelang es Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a>, mit Roboterunterstützung einen 3500 Gramm schweren Uterus minimal-invasiv zu entfernen. Normalerweise wiegt eine Gebärmutter unter 100 Gramm. Ohne dieses moderne technische Hilfsmittel hätte der Bauch dafür weit bis zum Rippenbogen geöffnet werden müssen.</p>
Erfolgreiche Premiere für „da Vinci“ in der UKL-Thoraxchirurgie<img alt="Bei Lothar Senftleben (re.) musste die Thymusdrüse vollständig entfernt werden. Der Eingriff war zugleich der erste Einsatz des „da Vinci“-Operationsroboters in der Thoraxchirurgie des UKL. Dr. Johannes Broschewitz (li.) führte die OP durch – assistiert von einem im Umgang mit dem Roboter erfahrenen ärztlichen Kollegen der Berliner Charité. Bereits nach zwei Tagen konnte der Patient das Klinikum wieder verlassen." src="/presse/PressImages/pic_20190318104312_a0d1111d2d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-17T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist der Operationsroboter "da Vinci" nun auch erstmals erfolgreich in der Thoraxchirurgie bei einer Thymektomie eingesetzt worden. Dem Patienten wurde dabei die Thymusdrüse vollständig entfernt. Bereits nach zwei Tagen konnte der Leipziger nach Hause entlassen werden. Für diesen Eingriff sei der Roboter ideal, sagt Dr. Johannes Broschewitz von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL. <p>Der Thymus oder die Thymusdrüse ist ein Organ des lymphatischen Systems und wichtiger Teil des Immunsystems. Sie befindet sich oberhalb des Herzens im so genannten vorderen Mittelfell und ist nur in der Kindheit und Jugendzeit aktiv. Später wird sie mehr und mehr durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt.<br>Der Thymus kann jedoch auch Tumore bilden oder zur Funktionsstörung von Muskeln führen. &quot;Veränderungen des Thymus sind nicht selten Zufallsentdeckungen&quot;, bestätigt Dr. Broschewitz, &quot;obwohl sie häufig keine Beschwerden bei den Betroffenen hervorrufen, würden sie ohne Entdeckung und Entfernung weiterwachsen oder Muskelschwäche, die so genannte Myasthenia gravis, verursachen.&quot;<br>Der Facharzt für Thoraxchirurgie führte die erste roboter-assistierte Thymektomie am UKL durch - unterstützt von Prof. Jens-Carsten Rückert vom Universitätsklinikum Charité Berlin.</p> <p>Der Einsatz eines Roboters bei einer Operation sei jedoch kein Selbstzweck, sondern müsse sinnvoll sein, sagt Dr. Broschewitz&#58; &quot;Die für uns entscheidende Frage lautet&#58; Hat der Patient einen Vorteil von der Anwendung?&quot; Die Antwort auf diese Frage ist positiv&#58; &quot;Wie präzise wir mit dem Roboter erkranktes Gewebe auf engstem Raum entfernen können, ist beeindruckend&quot;, erläutert der Thoraxchirurg, &quot;darüber hinaus ist das Verfahren über kleinste Hautschnitte durchführbar.&quot; Lothar Senftleben, der Patient, habe sich hierdurch erfreulich schnell von dem minimal-invasiven Eingriff erholt.<br>&quot;Die Thymektomie mit dem Roboter ist radikal und schonend zugleich. Aufgrund der positiven Erfahrungen freuen wir uns, diese am UKL standardmäßig für unsere Patienten anbieten zu können.&quot;, resümiert Prof. Uwe Eichfeld, Leiter des <a href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Thoraxchirurgie</a>.</p> <p>Am Universitätsklinikum Leipzig wird der &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter seit mehreren Jahren vor allem in der Urologie, verstärkt nun aber auch in der Viszeralchirurgie und Gynäkologie eingesetzt.</p> <p>&#160;</p>
Uniklinikum Leipzig in bundesweitem Ranking in der Spitzengruppe<img alt="Das Universitätsklinikum Leipzig gehört laut der FOCUS-Rangliste zu den 15 besten Kliniken Deutschlands." src="/presse/PressImages/pic_20181102113258_7740d59bb0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-01T23:00:00ZLeipzig. Experten des Universitätsklinikums Leipzig erreichen in der aktuellen "Focus"-Liste mit Deutschlands Top-Kliniken Spitzenplätze. In der Wirbelsäulenchirurgie, der Strahlentherapie, bei Alzheimer und bei Risikogeburten steht das UKL deutschlandweit an vorderster Stelle. Insgesamt wird das UKL auf Platz 13 bundesweit geführt – und verbessert sich damit um neun Plätze gegenüber dem Vorjahr. <p><span style="color&#58;#000000;">In der alljährlichen Rangliste der Zeitschrift &quot;Focus&quot; werden mehr als 1000 Kliniken bundesweit bewertet und verglichen, indem Daten für 23 Krankheitsbilder analysiert werden. Bei insgesamt 15 Indikationen erhalten die UKL-Mediziner gute Bewertungen in der Rankingliste. Mit acht Kliniken sind die Leipziger Unimediziner auch in der dabei gebildeten Spitzengruppe vertreten. Bei dem wichtigen Thema Diabetes sind dies gleich zwei Kliniken, die <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderklinik</a> sowie die <a href="http&#58;//endokrinologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie</a>. Das UKL gehört damit zu den Spitzenklinken bundesweit bei der Behandlung dieser Volkskrankheit. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Auch in der Spitzengruppe und damit &quot;Top Nationales Krankenhaus&quot; sind wie in den letzten Jahren die <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Urologie</a> für das Thema Prostatakrebs, die <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">UKL-Geburtsmedizin</a> bei Risikogeburten, die <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Psychiatrie</a> bei Depression und Alzheimer sowie die <a href="http&#58;//radioonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Strahlentherapie</a>. Bei den neu aufgenommenen Fachgebieten <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie</a> platzierten sich die UKL-Experten gleich in der Spitzengruppe. <span style="color&#58;#000000;">Insgesamt hat sich das UKL im bundesweiten Vergleich auf Platz 13&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">gegenüber dem Vorjahr (Platz 22) verbessert.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160;<br><span style="color&#58;#000000;">&quot;Das ist ein sehr erfreulicher Beleg für die Qualität unserer &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">Arbeit&quot;, freut sich Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">&quot;Diese Spitzenwertung verdanken wir dem großen Engagement </span><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span><span style="color&#58;#000000;">aller unserer Beschäftigten in den Klinken und den unterstützenden Bereichen&quot;. </span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p>
Erstes deutsches Register für erbliche Nierensteinleiden am UKL etabliert<img alt="Eine von PD Dr. Jan Halbritter, Oberarzt der Sektion Nephrologie am Universitätsklinikum Leipzig, geleitete Arbeitsgruppe geleitete Arbeitsgruppe hat das deutschlandweit erste Register für erbliches Nierensteinleiden ins Leben gerufen." src="/presse/PressImages/pic_20180808103413_334fd9dac6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-08-07T22:00:00ZLeipzig. Die Nephrolithiasis, das Auftreten von Nieren- und Harnsteinen, gilt in den Industrienationen bereits als Volkskrankheit. Ursächlich sind neben Ernährung und Lebensgewohnheiten allerdings auch erbliche Faktoren, die auf einem einzelnen Gendefekt beruhen können – so genannte monogene Nierensteinleiden. Um sie besser erforschen zu können, ist am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) das erste "Register für hereditäre Nierensteinleiden" in Deutschland etabliert worden. Vor allem Urologen und Kinderärzte sind angesprochen, ihre Daten an das Register zu melden. <p>&quot;Bei erblichen Nierensteinleiden gibt es viele verschiedene Krankheitsbilder&quot;, erläutert Privatdozent Dr. Jan Halbritter, Oberarzt der <a href="http&#58;//nephrologie.uniklinikum-leipzig.de/nephrologie.site%2cpostext%2cstartseite.html" rel="ext" target="_blank">Sektion Nephrologie</a> an der <a href="http&#58;//endokrinologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie </a>am UKL. Nach bisherigem Wissenstand kommen die verschiedenen genetisch bedingten Nierensteine bei etwa einem von 2000 Menschen vor, weshalb sie definitionsgemäß als so genannte &quot;Seltene Erkrankung&quot; gelten. Die Gesamtheit der &quot;Seltenen Nierensteinleiden&quot; sei aber in ihrer Häufigkeit womöglich unterschätzt, so Dr. Halbritter. Um diese Dunkelziffer zu beleuchten, sei die zentrale Erfassung ein erster Schritt.</p> <p>Am UKL wurde durch die von ihm geleitete Arbeitsgruppe&#160; das deutschlandweit erste &quot;Register für hereditäre Nierensteinleiden&quot; ins Leben gerufen - mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung sowie organisatorischer Förderung durch die nationalen nierenärztlichen Fachgesellschaften für Kinder und Erwachsene, DGfN und GPN. Die zentrale Erfassung aller Daten überdiese Erkrankung sei bisher unterrepräsentiert, sagt Dr. Halbritter. &quot;Es ist wichtig, diese gebündelt zu dokumentieren und in einer zentralisierten Datenbank auszuwerten, um das darin enthaltene Wissen für eine zukünftige Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten nutzen zu können&quot;, erläutert er weiter.</p> <p>Halbritter arbeitet dabei eng mit dem Kindernephrologen Prof. Bernd Hoppe, langjähriger Experte auf dem Gebiet der erblichen Nierensteinleiden vom Universitätsklinikum Bonn, zusammen. Am UKL tragen Oberärztin Dr. Katalin Dittrich von der <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a> sowie <a href="http&#58;//urologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Urologie</a>-Klinikdirektor Prof. Jens-Uwe Stolzenburg zum Registereinschluss von betroffenen Patienten bei. <br> &quot;Ob eine erbliche Veranlagung als Ursache für die Nephrolithiasis vorliegt, lässt sich nur dann sicher bestimmen, wenn bei Patienten eine genetische Diagnostik durchgeführt wird&quot;, erklärt Dr. Halbritter. &quot;Bestätigt sich der Verdacht oder ist bereits eine genetische Diagnose gestellt, ist es wichtig, den Patienten in einem Register wie unserem zu erfassen, um das Bild und den Verlauf der Krankheit besser untersuchen zu können.&quot;</p> <p>Die Meldung von Verdachtsfällen ist durch jeden Arzt möglich. Besonders Urologen und Kinderärzte, die im klinischen Alltag häufiger Nierensteinleiden behandeln, &#160;sind angesprochen, ihre Daten an das Register zu melden. <br>Wichtige Einschlusskriterien sind das erstmalige Auftreten von Nierensteinen vor dem 40. Lebensjahr, Nierensteinleiden in der Familie bei Verwandten ersten Grades oder das gehäufte Wiederkehren der sogenannten Rezidiv-Steine. Vor allem werden natürlich diejenigen Patienten aufgenommen, bei denen bereits eine erbliche Form mittels genetischer Diagnostik nachgewiesen wurde.<br>Aus Sicht von Oberarzt Halbritter wäre es zu begrüßen, wenn in den nächsten Jahren weitere Partner hinzukämen und sich das Register flächendeckend vergrößern würde. &#160;</p> <p>&#160;</p>

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