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Pressemitteilungen der Urologie

 

 

Zwei Millionen Euro für Entwicklung und Umsetzung innovativer Therapien<img alt="„Wir erhalten die Chance, neue und für unsere Patient&#58;innen hilfreiche Verfahren noch schneller und erfolgreicher in den klinischen Alltag zu überführen.“&#58; Prof. Christoph Josten (re.), Medizinischer Vorstand am UKL und Mitglied im Stiftungsbeirat und Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Vorstand der Stiftung und Direktor der UKL-Urologie." src="/presse/PressImages/pic_20221007102905_6e8ad49045.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-10-06T22:00:00ZLeipzig. Mit einem Stiftungskapital von zwei Millionen Euro will die Dr. Hubertus von Grünberg Stiftung die Entwicklung und Einführung innovativer Konzepte und Behandlungstechniken zur Versorgung von Patient:innen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) unterstützen. Die gemeinnützige Stiftung wurde von Dr. Hubertus von Grünberg ins Leben gerufen und hat nun ihre Arbeit aufgenommen. <p>Ziel der Stiftung ist es, Wissen um Ursachen, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen zum Wohle der Menschen zu mehren. Dabei sollen vor allem anwendungsorientierte Forschungsprojekte gefördert werden, die dazu beitragen, Lücken zwischen medizinisch-naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung und ihrer Anwendung im klinischen Alltag möglichst rasch zu schließen. Dafür stellt der Gründer Dr. Hubertus von Grünberg ein Stiftungskapital von zwei Millionen Euro zur Verfügung. Eingesetzt werden sollen die Mittel in den kommenden zehn Jahren vor allem in Projekten der onkologischen Chirurgie in Kliniken am Universitätsklinikum Leipzig. Damit möchte der Unternehmer, der dem UKL persönlich in besonderer Weise verbunden ist, vor allem Verfahren der innovativen Chirurgie in den klinischen Fächern fördern.&#160;</p> <p>&quot;Wir sind sehr erfreut über diese außerordentliche Form der Unterstützung unserer Arbeit und danken Dr. von Grünberg ausdrücklich&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand am UKL und Mitglied im Stiftungsbeirat. &quot;Auf diese Weise erhalten wir die Chance, neue und für unsere Patient&#58;innen hilfreiche Verfahren noch schneller und erfolgreicher in den klinischen Alltag zu überführen. Wir hoffen darüber hinaus, dass weitere Persönlichkeiten sich in diese Stiftung einbringen.&quot;&#160;</p> <p>Mit einer großen Erfahrung auf diesem Gebiet sei das Universitätsklinikum Leipzig besonders prädestiniert für den Einsatz und die Weiterentwicklung innovativer chirurgischer Techniken, ergänzt Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Vorstand der Stiftung und Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie">UKL-Urologie</a>. Der international renommierte Experte für robotergestütztes Operieren hat 2021 am UKL das <a href="/einrichtungen/zrnc">Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie</a> ins Leben gerufen. &quot;Seit September 2022 verfügen wir zudem über hypermoderne Operationssäle, in denen wir diese Verfahren noch umfassender anwenden können&quot;, so Stolzenburg weiter. &quot;Mit Hilfe der Dr. Hubertus von Grünberg Stiftung können wir nun künftig das Wissen und Können in der modernen, schonenden Chirurgie wesentlich erweitern und weiterentwickeln. Davon werden viele unserer Patient&#58;innen schon in Kürze profitieren können&quot;, ist der leidenschaftliche Operateur überzeugt. Die ersten Förderanträge für Projekte, für deren Unterstützung jährlich bis zu 200.000 Euro zur Verfügung stehen, seien bereits in Arbeit.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Mehr zur <a href="/Seiten/gruenberg-stiftung.aspx">Dr. Hubertus von Grünberg-Stiftung</a></p> <p>&#160;</p> <p><strong>Der Stifter Dr. Hubertus von Grünberg&#160;</strong></p> <p>&#160;</p> <p>- &#160;1942 geboren</p> <p>- &#160;Studium der theoretischen Physik, Dissertation über eine&#160;<br>&#160; &#160;Relativitätstheorie&#160;</p> <p>- &#160;Managementausbildung, Harvard University&#160;</p> <p>- &#160;1971 Einstieg im Management des Automobilzulieferers<br>&#160; &#160; Alfred Teves GmbH in Frankfurt, Tochterunternehmen des<br>&#160; &#160; U.S. amerikanischen ITT-Konzerns</p> <p>- Leitung der ITT Automotive und Vize-Präsidenten des ITT-<br>&#160; &#160;Konzern</p> <p>- 1991 Vorstandsvorsitzender Continental AG</p> <p>- 1999 Wechsel in deren Aufsichtsrat und Vorsitz bis 2009<br>- 1999 - 2020 Verwaltungsratsmitglied der Schindler Holding<br>&#160; &#160;AG, Schweiz</p> <p>- Aufsichtsratsmandate Allianz-Versicherungs-AG, Deutsche<br>&#160; Telekom AG, MAN AG und Deutsche Post AG</p> <p>- Beirat bei der BHF-Bank</p> <p>- 2007 - 2015 Verwaltungsratspräsident der ABB-Gruppe&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Siehe auch <a href="https&#58;//de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_von_Gr%C3%BCnberg">Wikipedia</a></p> <p>&#160;</p>
Avatera-OP-Roboter im ersten klinischen Einsatz<img alt="Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie des UKL, bei einem Eingriff mit dem Avatera-OP-Robotersystem." src="/presse/PressImages/pic_20220420095630_3b92cd507f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-04-19T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist das OP-Robotersystem Avatera erstmals klinisch in der Routineversorgung in der Urologie eingesetzt worden. Das neue System ist eine deutsche Eigenentwicklung und soll das bestehende Angebot an OP-Robotersystemen ergänzen. Während des mehrwöchigen Einsatzes soll das in der robotergestützten Chirurgie erfahrene Team der Klinik für Urologie zunächst 25 Eingriffe vornehmen. <p>Minimal-invasive Chirurgie bietet viele Vorteile&#58; Die erforderlichen Schnitte sind sehr klein, umliegende Gewebe und Strukturen wie Nerven und Gefäße können auf diese Weise besser geschont werden. Es folgen weniger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen und eine geringere Infektionsgefahr. Die Erholungs- und Heilungszeiten sind kürzer und die so operierten Patienten kommen schneller wieder auf die Beine.</p> <p>Kommt bei solch einem Eingriff zudem ein OP-Robotersystem zum Einsatz, sitzt der Chirurg an einer Konsole und steuert drei sehr kleine Instrumente mit den Roboterarmen sowie eine Kamera, die das Innere des Patienten mit einer bis zu 10-fachen Vergrößerung zeigt. So wird eine OP noch präziser, zielgenauer und sicherer - denn der Chirurg kann das zu operierende Gebiet millimetergenau sehen und mit den Instrumenten kleinste Bewegungen ohne jede Einschränkung ausführen lassen - besser, als es allein mit der Hand möglich wäre.</p> <p>Der einzige bisher weltweit verbreitete OP-Roboter dieser Art ist der daVinci Telemanipulator. Auf Grund der vielen Vorteile operieren am UKL die <a href="/einrichtungen/urologie">Urologen</a> bereits seit 2011 mit Hilfe des daVinci, seit 2017 nutzen auch andere Fachbereiche wie die <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Gynäkologie</a>, <a href="/einrichtungen/vttg">Viszeral- und Thoraxchirurgie</a> oder die <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Kinderchirurgie</a> das Gerät, um komplizierte Eingriffe sicher und für die Patient&#58;innen schonend durchführen zu können.</p> <p>Inzwischen sind am UKL zwei &quot;daVinci&quot;-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe im Einsatz, seit 2019 auch ein Gerät der neuesten Generation der &quot;Xi&quot; Serie.</p> <p>Über 500 Mal im Jahr wird mit dem daVinci operiert - damit gehören die Leipziger Urologen zu den erfahrensten Roboter-Operateuren in Europa. Basierend auf dieser Expertise entstand hier 2021 das <a href="/einrichtungen/zrnc/beteiligte-kliniken-und-institute">Zentrum für roboter-assistierte und navigierte Chirurgie</a>. Dessen Aufgabe&#58; interdisziplinär die Entwicklung auf diesem Gebiet zu begleiten und Innovationen zu unterstützen.</p> <p>Die Erfahrung mit dem Einsatz von OP-Robotern wird jetzt um eine weitere ergänzt&#58; Derzeit ist am UKL das in Mitteldeutschland entwickelte OP-Robotersystem Avatera in einem ersten klinischen Einsatz. Operiert wird damit in der Urologie. Bereits zehn Mal kam das neue Gerät zum Einsatz, sowohl bei Nierentumoren als auch bei Prostatakrebsoperationen, Komplikationen gab es bisher keine, alle Operationen konnten erfolgreich beendet werden.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Zukünftig soll mehr Kliniken der Einsatz eines OP-Roboters zugänglich gemacht werden</strong></p> <p>Nach Meinung des Vorstands des UKL gehört die Zukunft den OP-Robotersystemen&#58; Immer mehr Fachgebiete setzen diese inzwischen ein, die Zahl der Patient&#58;innen, für die ein solcher Eingriff geeignet ist, steigt stetig. Doch Anschaffung und Betrieb eines OP-Roboters wie dem daVinci sind sehr kostenintensiv, was den Kliniken aktuell Grenzen setzt. Das im thüringischen Jena entwickelte Avatera-System soll eine Alternative bieten. Das System greift die bewährten Lösungen auf und entwickelt diese weiter. Dazu gehört, anders als bei den bisherigen Geräten, der Einsatz von Einmal-Instrumenten. Das soll die Sicherheit erhöhen und den Kliniken aufwändige Sterilisationslösungen ersparen.</p> <p>&quot;Für die Zukunft brauchen wir sehr viel mehr roboter-assistierte Chirurgie in vielen Fachgebieten, Systeme, die weltweit und nicht nur in den hoch entwickelten Industrieländern eingesetzt werden können, um die Behandlung der Patienten anhaltend weiter zu verbessern&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig.</p>
Erstes Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen am UKL gegründet<img alt="Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie und Mitinitiator des neuen Zentrums für roboternavigierte Chirurgie, an einem da Vinci-OP-Roboter." src="/presse/PressImages/pic_20210226085050_d8df73a3cf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-25T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig wurde jetzt das erste Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen gegründet. Das Zentrum bündelt die große am UKL vorhandene Expertise im Einsatz von roboter-, navigations- und IT-gestützten Systemen im Operationssaal und verbindet so Spezialisten aus zwölf Fachgebieten. Gemeinsames Ziel ist eine kontinuierliche und einheitliche Entwicklung dieser zukunftsorientierten Chirurgie, um vor allem die Patientensicherheit und Therapieerfolge stetig zu erhöhen und Synergieeffekte in der Behandlungseffektivität wirksam zu nutzen. <p>Das UKL setzt seit Jahren auf den Einsatz moderner Technik im Operationssaal, um die Eingriffe präziser und für Patienten schonender umsetzen zu können. Dafür stehen den Operateuren heute bereits zwei &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe in der <a href="/einrichtungen/urologie">Urologie</a>, <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde">Gynäkologie</a> und Chirurgie zur Verfügung. In der Neurochirurgie, der <a href="/einrichtungen/oup/wirbelsäulenchirurgie">Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie</a> und der Traumatologie ist die navigierte Chirurgie seit langem fest etabliert. In den vergangenen Jahren konnten so mehrere tausend Eingriffe minimal-invasiv mit Hilfe dieser unterstützenden Technik durchgeführt werden. In Kürze wird am UKL ein drittes innovatives Roboter-System innerhalb eines OP-Neubaus eingerichtet. &quot;Mit dem Neubau von drei Operationssälen, die im Jahr 2022 für die Versorgung zu operierender Patienten zur Verfügung stehen, wird eine neue Dimension in der Versorgung unserer Patienten erreicht&quot;, beschreibt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. Innerhalb des Neubauprojektes entstehen drei Hybrid-Operationssäle, einer davon mit integrierter angiografischer Bildgebung, ein weiterer mit eingebautem Computertomographen und Navigationssoftware sowie ein Saal mit einem MRT-Gerät. &quot;Diese Erweiterung wurde angesichts steigender Patientenzahlen und des medizinischen Fortschritts notwendig und vervollständigt jetzt unsere Möglichkeiten in der modernen Chirurgie&quot;, so Josten.&#160;<br><br></p> <p>Auch für die Arbeit des neu gegründeten Zentrums stellt diese Erweiterung eine wichtige Ergänzung dar. Dank innovativer intraoperativer Bildgebung mit Echtzeitkontrolle und Möglichkeiten der navigierten 3D-Rekonstruktion bieten die roboterassistierten und navigierten neuen operative Verfahren den Patienten eine höhere Sicherheit und eine Verringerung der mit der Operation verbundenen Belastung. &#160;&#160;<br><br></p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter da Vinci&quot;, berichtet Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der UKL-Klinik für Urologie. &quot;Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg mit der Zentrumsgründung jetzt konsequent fort.&quot; Die Assistenz des Robotersystems führe die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. &quot;Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr&quot;, so der Mitinitiator des neuen Zentrums. Dank der schonenden OP-Methode erhole sich der Patient zudem rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.&#160;</p> <p>Stolzenburg sieht die Notwendigkeit eines interdisziplinären Zentrums, um dem steigenden Bedarf an roboter-assistierter und navigierter Chirurgie gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine solche innovative Behandlung in Frage kommen, erweitert sich stetig, auch, weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der UKL-Urologe.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Es gilt zukünftig sowohl die roboterassistierte Chirurgie als auch die navigierte Chirurgie weiter zu entwickeln und beides zusammen zu führen. Das Universitätsklinikum Leipzig sieht es als eine originäre Aufgabe, die Einführung neuester medizinischer Technik klinisch und wissenschaftlich im Rahmen eines interdisziplinären Zentrums zu begleiten, um letztendlich unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen&quot;, so Prof. Meixensberger, Direktor der UKL-Klinik für <a href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgie</a> und einer der Mitinitiatoren der Neugründung. &#160;<br><br></p> <p>Neben der Urologie und der Neurochirurgie gehören dem Zentrum folgende Fachbereiche des UKL an&#58; Gelenkchirurgie, Gynäkologie, Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Kinderchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neuroradiologie, Radiologie, Transplantationschirurgie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie sowie das an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig beheimatete <a href="https&#58;//www.iccas.de/">Innovationszentrum für Computer-assistierte Chirurgie (ICCAS)</a> an.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/zrnc" target="_blank">Zur Webseite des Zentrums für roboterassistierte und navigierte Chirurgie</a>&#160;</p>
Platz 6 in Deutschland: Erneute Spitzenposition für das Universitätsklinikum Leipzig in der TOP-100-Klinikliste von „FOCUS Gesundheit“<img alt="Nur fünf Kliniken in Deutschland werden besser bewertet&#58; Das Universitätsklinikum Leipzig belegt wie im vergangenen Jahr Platz 6 in der TOP 100-Klinikliste des Magazins „FOCUS Gesundheit“." src="/presse/PressImages/pic_20201023100107_977b532403.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-10-22T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört auch in diesem Jahr zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. In der neuen "Klinikliste 2021" des Nachrichtenmagazins "Focus", die am 20. Oktober erschienen ist, belegt das UKL unter 100 Kliniken erneut einen hervorragenden sechsten Platz und konnte somit seine Position halten. Vor dem UKL rangieren nur die Berliner Charité als Gesamtsieger sowie die Universitätsklinika Heidelberg, Schleswig-Holstein, Dresden und München (LMU). <p>Ermittelt werden die Platzierungen durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen Recherche-Instituts, das von der Zeitschrift beauftragt wurde. In die Bewertung fließen Fallzahlen, Behandlungserfolge bei OPs und Komplikationsquoten ein. Geprüft wurden zudem die technische Ausstattung, die Anzahl der Ärzte oder Qualifikation der Pflegenden. Sehr wichtig sind auch die Beteiligung an Qualitätsinitiativen, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard. Wie externe Mediziner das UKL bewerten und wie oft sie es weiterempfehlen, spielt ebenfalls eine große Rolle.</p> <p>31 Fachbereiche des UKL sind in den Empfehlungslisten von FOCUS Gesundheit aufgeführt - 15 von ihnen sogar in der Spitzengruppe des jeweiligen Krankheitsbildes&#58;&#160;</p> <p>Risikogeburt, Hautkrankheiten, Diabetes (Erwachsene und Kinder), Kinderchirurgie, Darmkrebs, Leukämie, Nuklearmedizin, Prostatakrebs, Strahlentherapie, Adipositaschirurgie, Schlaganfall, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Depression.<br><br></p> <p>17 Kliniken und Einrichtungen des UKL werden als TOP-Kliniken - zum Teil mehrfach - genannt&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Abteilung für Geburtsmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Neurologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Urologie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Es ist uns gelungen, diesen hervorragenden Platz sechs unter den nationalen TOP 100 zu bestätigen - dieses tolle Ergebnis freut uns sehr&quot;, sagte Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;In diesem wegen der Corona-Pandemie sehr außergewöhnlichen Jahr ist das eine wohltuende Bestätigung für die mit viel Engagement geleistete Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte sowie aller Mitarbeiter aus anderen Bereichen, die zu dieser sehr guten Platzierung beigetragen haben.&quot;</p>
Urologen aus aller Welt kommen nach Leipzig<img alt="Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist Organisator und Gastgeber des Meetings der Sektion Uro-Technologie der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU)." src="/presse/PressImages/pic_20200121093906_c645cc19a5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-20T23:00:00ZLeipzig. Weltweit führende Urologen treffen sich am 23. und 24. Januar in Leipzig zu einer besonderen Tagung, bei der Spitzen-Operateure die neuesten Operationstechniken live demonstrieren. <p>&quot;An diesen beiden Tagen werden dem Fachpublikum minimalinvasive, das heißt laparoskopische und Roboter-assistierte Operationen an Niere, Harnleiter, Harnblase und Prostata gezeigt&quot;, erklärt Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie </a>am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und zugleich Organisator und Gastgeber des Meetings. &quot;Ebenso wird auch das gesamte Spektrum der endoskopischen, minimalinvasiven Therapien gezeigt, wie Ureterorenoskopie und perkutane Steintherapie bei Nierensteinen, transurethrale Laser-Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung.&quot;</p> <p>32 Operationen werden live aus fünf Operationssälen des UKL sowie weitere aus China, Russland, Kanada und den Niederlanden an den Tagungsort, die Leipziger Kongresshalle, übertragen. &quot;Der hohe Ausstattungsstandard mit HD-Technik in den Operationssälen unseres Klinikums macht eine Übertragung in dem hochauflösenden Format möglich. Durch die Live-Übertragung können wir die neuesten Techniken unmittelbar vorstellen, erläutern und live diskutieren&quot;, erläutert Prof. Stolzenburg. &quot;Diese interaktive Diskussion ist ungeheuer wichtig für die weitere Verbesserung der Operationstechniken zum Wohl unserer Patienten.&quot;</p> <p>Insgesamt werden bis zu 800 Ärzte und Wissenschaftler zum Meeting der Sektion Uro-Technologie der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) erwartet. 29 Ärzte, darunter 24 Spitzen-Operateure aus dem Ausland, werden in Leipzig operieren. Insgesamt wird es eine der größten Veranstaltungen der EAU sein. &quot;Wir sind sehr stolz, dass Leipzig aus vielen Bewerbern als Veranstaltungsort ausgewählt wurde&quot;, so Prof. Stolzenburg.</p>

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