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Pressemitteilungen der Urologie

 

 

Teilhabe, Therapie und EmpathieUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Mit dem Projekt LoTTE geht das UKL <img alt="Das Team LoTTE kümmert sich um eine moderne, altersgerechte chirurgische Versorgung am UKL&#58; Valeska-Shalane Hüttig, Cornelia Friedrich, Stephanie Helm und Melinda Adam (v. l.)." src="/presse/PressImages/I-20260108079270-69e60202aeb74.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-04-20T22:00:00ZLeipzig. Immer mehr ältere und hochbetagte Menschen benötigen eine stationäre Behandlung – und stellen Kliniken vor neue Herausforderungen. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) begegnet dieser Entwicklung mit dem Projekt LoTTE: einem strukturierten, interdisziplinären Versorgungskonzept, das die Abläufe rund um eine Operation gezielt an den besonderen Bedürfnissen von Patient:innen über 65 Jahren mit mehreren Vorerkrankungen ausrichtet. Es umfasst eine frühzeitige, umfassende Vorbereitung auf den Eingriff, begleitet den gesamten stationären Aufenthalt und schließt auch die Phase nach der Entlassung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei gleichermaßen die Patient:innen selbst und ihre Angehörigen.<p>Nach Angaben des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.statistik.sachsen.de/">Statistischen Landesamtes Sachsen</a> waren bereits im Jahr 2022 von den rund 840.000 Patient&#58;innen, die in sächsischen Krankenhäusern behandelt wurden, mehr als die Hälfte 65 Jahre oder älter. Auch der Anteil hochbetagter Menschen unter den Krankenhauspatient&#58;innen steigt kontinuierlich. Während im Jahr 2005 im Freistaat etwa 13 Prozent der Krankenhausfälle auf Menschen über 80 Jahre entfielen, lag ihr Anteil 2023 bereits bei rund 25 Prozent. Das bedeutet, dass mittlerweile jeder vierte Krankenhauspatient in Sachsen mindestens 80 Jahre alt ist. Die Gruppe der Hochbetagten ist damit die am schnellsten wachsende Patientengruppe in den sächsischen Kliniken.<br><br>„Der demografische Wandel ist längst im Klinikalltag angekommen. Viele ältere Patient&#58;innen leiden unter mehreren chronischen Erkrankungen. Das erfordert neue Versorgungsstrukturen und rückt das Thema einer individuellen und ganzheitlichen Begleitung dieser Patientengruppe vor, während und nach einer Operation zunehmend in den Blickpunkt. Mit LoTTE erproben wir, wie eine moderne, altersgerechte chirurgische Versorgung konkret aussehen kann“, bestätigt Prof. Hans-Michael Tautenhahn, stellvertretender Bereichsleiter <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg/hepatobiliäre-chirurgie-viszerale-transplantation">Hepatobiliäre Chirurgie und Viszerale Transplantation am UKL</a> und Initiator des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg/Seiten/Gerontochirurgie.aspx">Projekts LoTTE.</a><br><br><strong>Ganzheitlicher Blick auf ältere Patient&#58;innen</strong><br><br>Die fünf Buchstaben in LoTTE stehen für <strong>L</strong>ebensqualität <strong>o</strong>ptimieren durch <strong>T</strong>eilhabe, <strong>T</strong>herapie und <strong>E</strong>mpathie. Kernelemente des Programms sind eine individuelle Vorbereitung auf die Operation und eine ganzheitliche Einschätzung des Gesundheitszustands der Patient&#58;innen. Dabei werden medizinische, funktionelle und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. „Bei älteren Menschen entscheidet nicht allein die eigentliche Erkrankung über den Behandlungserfolg“, so Prof. Tautenhahn weiter. „Mobilität, kognitive Fähigkeiten, aber auch das soziale Umfeld spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.“ Durch strukturierte Assessments können eventuelle Risiken wie Gebrechlichkeit, Sturzgefahr oder ein Delir – ein akuter, plötzlich auftretender Verwirrtheitszustand, der gerade bei älteren Patient&#58;innen im Zusammenhang mit Klinikaufenthalten und Operationen auftreten kann – frühzeitig erkannt werden. Ziel ist es, Komplikationen wie Delirien zu reduzieren, die Mobilität zu erhalten und die Selbstständigkeit der Patient&#58;innen schneller wiederherzustellen. Auf dieser Grundlage entwickeln Ärzt&#58;innen, Pflegekräfte und Therapeut&#58;innen individuelle Behandlungspläne.<br><br>Hinzu kommt die persönliche Begleitung während des gesamten Behandlungsweges. Bisher erhalten alle Patient&#58;innen über 65 Jahre mit mindestens fünf Vorerkrankungen in der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg">Viszeral- und Thorax-Chirurgie</a>, der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/neurochirurgie">Neurochirurgie </a>sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/urologie">Urologie</a>, denen eine Operation am UKL bevorsteht, eine feste Ansprechpartnerin aus dem Team LoTTE. Dieses besteht derzeit aus vier Pflegekräften. „Sie übernehmen die Begleitung von der Ambulanz über den stationären Aufenthalt bis zur Entlassung“, erläutert die Pflegerische Koordinatorin Melinda Adam. Eine zeitnahe Erweiterung des Personenkreises auf Patient&#58;innen der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hno">Hals-, Nasen- Ohren-</a> sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/mkg">Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie </a>sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie">Endoprothetik </a>ist geplant.<br><br>„Indem wir die Patient&#58;innen von Anfang an kennen, können wir ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen und beispielsweise Wesensveränderungen, die auf einen Delir hinweisen könnten, leichter erkennen“, fügt sie hinzu. Über spezielle Fragebögen werden beispielsweise ein erhöhtes Sturzrisiko und der Ernährungszustand erhoben. Je nach Bedarf können sich daran eine Ernährungsberatung durch das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/Seiten/ernaehrungsteam.aspx">UKL-Ernährungsteam</a> und spezielle Atemtrainings und Physiotherapie in der postoperativen Phase anschließen.<br><br>&quot;Ein früher Beginn ist entscheidend“, betont Melinda Adam. Die Vorbereitung auf eine Operation beginnt daher bereits rund zwei Wochen vor der stationären Aufnahme. Ausführliches Informationsmaterial über die Zeit vor, während und nach der Operation, Flyer und Checklisten zählen ebenso dazu wie der enge Kontakt zu den Angehörigen, da diese oftmals die wichtigsten Bezugspersonen für die Patient&#58;innen sind.<br>„Ein Krankenhausaufenthalt ist für viele ältere Menschen ein kritischer Einschnitt. Deshalb ist es wichtig, Behandlung und Versorgung mit allen Beteiligten frühzeitig zu planen und gut zu koordinieren“, ergänzt die pflegerische Koordinatorin des LoTTE-Teams. Dabei hilft auch der regelmäßige telefonische Austausch in den letzten 14 Tagen vor dem OP-Termin. „Durch die individuelle Betreuung, eine sichere Behandlungsumgebung und ein auf die älteren Patient&#58;innen abgestimmtes Konzept schaffen wir bestmögliche Voraussetzungen, um Komplikationen während des Krankenhausaufenthalts zu vermeiden, die Mobilität der Patient&#58;innen möglichst lange zu erhalten, ihre Selbstständigkeit zu fördern und ihnen eine schnelle Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen.“<br><br><strong>Interprofessionelle Zusammenarbeit als Schlüssel</strong><br><br>Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen&#58; Medizinisches Personal, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Sozialdienst stimmen sich im Rahmen von LoTTE besonders eng ab. „Die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten ist immer Teamarbeit“, betont Melinda Adam. „Durch regelmäßige Fallbesprechungen und eine strukturierte Zusammenarbeit können wir schneller auf Veränderungen reagieren und Behandlungen besser aufeinander abstimmen.“<br><br>Neben der Versorgung während des Klinikaufenthalts nimmt das Projekt auch die Zeit danach in den Blick. Gerade ältere Menschen benötigen nach einer stationären Behandlung häufig weitere medizinische oder pflegerische Unterstützung. Durch eine verbesserte Abstimmung zwischen Klinik, ambulanter Versorgung und Pflegeeinrichtungen soll eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet und unnötige Wiederaufnahmen ins Krankenhaus möglichst vermieden werden.<br><br>„Von den Patient&#58;innen haben wir bisher nur positive Rückmeldungen erhalten“, bilanziert Melinda Adam. Diese würden immer wieder hervorheben, dass sie sich als Teil der Behandlung auf Augenhöhe fühlen. Zur weiteren Verbesserung der Arbeit wertet Team LoTTE verschiedene Parameter der Behandlung wie Mobilität, Liegedauer und Pflegebedarf sowie die Feedbacks der Patient&#58;innen aus. Künftig sollen datenbasierte Auswertungen – perspektivisch auch mit Methoden der Künstlichen Intelligenz – helfen, Risikokonstellationen noch früher zu erkennen.<br><br><strong>Erste Absolvent&#58;innen der Zusatzqualifikation „Geriatrie“</strong><br><br>Um die Versorgung älterer Patient&#58;innen weiter zu verbessern, wurde am UKL zum ersten Mal die Zusatzqualifikation „Geriatrie“ angeboten, bei der an neun Tagen verschiedene medizinische und pflegerelevante Inhalte im geriatrischen Kontext auf dem Plan standen. Dreizehn Pflegefachkräfte und zwei Medizinische Fachangestellte konnten die Zusatzausbildung, die unter anderem vom Team LoTTE initiiert und mit der<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/akademie"> Akademie für berufliche Qualifizierung am UKL</a> konzipiert worden war, vor Kurzem erfolgreich abschließen. Damit wird die interprofessionelle Betreuung älterer Patient&#58;innen am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätsklinikum Leipzig </a>gezielt weiterentwickelt und nachhaltig gestärkt.</p>
Wenn Blase oder Darm den Alltag bestimmenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Für viele ist die Teilhabe am <img alt="Dr. Andreas Gonsior leitet das Kontinenzzentrum am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/Gonsior-Kontinenztag-69d8c53d1e30b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-04-12T22:00:00ZLeipzig. Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Harn- oder Stuhlinkontinenz betroffen. Für viele ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben dadurch eingeschränkt. Dabei gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Beim Kontinenztag des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) können sich Patient:innen sowie Angehörige umfassend informieren, Fragen stellen und neue Therapieansätze kennenlernen.<p>„Das ist eine Veranstaltung zur Information von Betroffenen. Sie sollen hier verständliche Informationen zu ihrer Erkrankung bekommen“, sagt Dr. Andreas Gonsior, Leiter des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/kontinenzzentrum">Kontinenzzentrums am UKL</a>. Wichtig ist ihm dabei ein offener Umgang mit dem oft schambehafteten Thema Inkontinenz. „Nach jedem Programmpunkt haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu klären.“<br><br><strong>Neue Therapien und bewährte Ansätze</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Kontinenztages stehen aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Blasen- und Darmfunktionsstörungen. In diesem Jahr wird unter anderem ein besonderer Fokus auf chronische Harnwegsinfektionen gelegt. Neben Alternativen zu Antibiotika werden auch weitere Therapieansätze vorgestellt, etwa Impfungen oder sogenannte Blaseninstillationen. Die Blaseninstillation ist ein urologisches Verfahren, bei dem Medikamente über einen Katheter direkt in die Blase eingebracht werden.<br>Ein weiteres Therapiebeispiel ist der sogenannte Magnetfeldstuhl. „Das ist ein Stuhl, der ein starkes Magnetfeld aussendet“, erklärt Andreas Gonsior. „Man setzt sich darauf und die Impulse sollen den Beckenboden stimulieren.“ Der Magnetfeldstuhl ist derzeit am UKL noch nicht im Einsatz, eine Anschaffung ist jedoch geplant. Welche Wirkung die Methode tatsächlich hat, wird im Rahmen des Kontinenztages kritisch beleuchtet.<br><br><strong>Blasenschrittmacher&#58; Hilfe durch sanfte Impulse</strong><br><br>Ein weiterer Schwerpunkt ist die sogenannte sakrale Neuromodulation, im Alltag oft als Blasenschrittmacher bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein kleines Implantat, das ähnlich wie ein Herzschrittmacher funktioniert. Es wird in einem minimalinvasiven Eingriff im Bereich des Kreuzbeins eingesetzt und dort mit den Nervenbahnen im Beckenboden verbunden. Der Schrittmacher gibt kontinuierlich einen feinen Impuls ab, der die Blasenfunktion regulieren kann. So kann sich das Körpergefühl verbessern und der Harndrang besser kontrolliert werden. Für viele Betroffene bedeutet das eine deutliche Entlastung im Alltag&#58; „Patienten, die vorher vielleicht 20 Mal am Tag zur Toilette mussten, können danach wieder ein normales Leben führen“, berichtet Andreas Gonsior. „Manche schlafen nachts wieder durch.“<br>Die Technik hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt&#58; Die Geräte sind kleiner und leistungsfähiger geworden. Moderne Systeme erreichen Laufzeiten von bis zu 20 Jahren, teilweise sind sie auch wiederaufladbar und können von außen mit einem Ladegerät versorgt werden.<br><br><strong>Mitmachen, ausprobieren, beraten lassen</strong><br><br>Neben medizinischen Vorträgen und Anschauungsmaterial bietet der Kontinenztag auch praktische Hilfen für den Alltag. Besucherinnen und Besucher erhalten vom Team der Ernährungsberatung Tipps, wie sie beispielsweise mit einer chronischen Verstopfung oder anderen Darmproblemen umgehen können. Ziel ist es, Beschwerden möglichst auch ohne Medikamente zu verbessern.<br>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Physiotherapie&#58; Auf einer Aktionsfläche werden alltagstaugliche Übungen gezeigt, zum Beispiel für den Beckenboden. Diese können direkt vor Ort ausprobiert werden.<br><br><strong>Austausch auf Augenhöhe</strong><br><br>Der Kontinenztag findet bereits zum 14. Mal statt und stößt regelmäßig auf großes Interesse. „Wir haben in den letzten Jahren stetig mehr Teilnehmer gehabt“, freut sich Andreas Gonsior. Während in den Anfangsjahren rund 20 Interessierte kamen, war zuletzt ein kleiner Hörsaal des Universitätsklinikums gut gefüllt. „Das zeigt, dass das Thema viele Menschen betrifft und der Informationsbedarf groß ist.“<br><br><strong>Der Kontinenztag findet statt am 18. April 2026 von 10 bis 13 Uhr im Hörsaal der HNO/Augenheilkunde/MKG des </strong><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/"><strong>Universitätsklinikums Leipzig</strong></a><strong>, Haus 1, Liebigstraße 14 (Eingang Liebigstraße), 04103 Leipzig.</strong></p>
„Zum Wohle der Patient:innen geben wir unseren Erfahrungsschatz gern weiter“Universitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Im Fokus stehen dabei vor allem <img alt="Bis Ende vergangenen Jahres wurden knapp 8.900 robotische Operationen am UKL durchgeführt. Hier hospitieren Fachkolleg&#58;innen aus ganz Deutschland bei einer radikalen Zysektomie eines fortgeschrittenen Harnblasenkarzinoms, die Prof. Jens-Uwe Stolzenburg (3. v. l.) am DaVinci-Operationssystem durchführt." src="/presse/PressImages/I-20260227079529-69b126119d8ef.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-03-10T23:00:00ZVor wenigen Tagen waren erneut Expert:innen aus ganz Deutschland für zwei Tage zu Gast am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), um ihren Leipziger Kollegen über die Schulter zu schauen: Prof. Jens-Uwe Stolzenburg (Urologie) sowie OA Dr. Stefan Niebisch (Viszeralchirurgie) demonstrierten im Rahmen von Weiterbildungskursen erneut, auf welch hohem und fortgeschrittenen Stand am UKL urologische Eingriffe sowie spezifische viszeralchirurgische Operationen mithilfe des robotergestützten DaVinci-Operationssystems durchgeführt werden.<p>Die urologischen Op-Kurse von Prof. Jens-Uwe Stolzenburg haben am UKL eine lange Tradition&#58; Schon seit rund 20 Jahren gibt der Direktor der<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/urologie"> Klinik für Urologie</a> in dieser Form sein Wissen weiter. Im Fokus stehen dabei vor allem laparoskopische Operationstechniken, oft auch als „Schlüssellochoperationen“ bezeichnet. Hierbei arbeiten die Operateur&#58;innen minimalinvasiv, das heißt über kleine Hautschnitte unter Verwendung einer Kamera (Laparoskop) sowie von dünnen Spezialinstrumenten. Diese gewebeschonende Operationsmethode ist inzwischen Standard bei Eingriffen im Bauchraum. In der Urologie kommt sie vor allem bei Operation des Prostatakrebses, von Nierentumoren und von tief in die Blasenwand wachsendem Blasenkrebs zum Einsatz.&#160;<br><br>Während einer DaVinci-Operation sitzt der Operateur an einer Konsole und steuert von dort aus die Instrumente des Roboters. Dieser setzt die Handbewegungen des Arztes im Körper äußerst präzise um. Eine an einem der Roboterarme befindliche Kamera liefert während der Operation ein stark vergrößertes dreidimensionales Bild aus dem Inneren des Körpers. Dadurch hat der Operateur eine bessere Sicht auf die zu operierende Stelle als bei einem offenen Eingriff. Hinzu kommt, dass die Instrumente des Roboters beweglicher sind als bei der herkömmlichen Laparoskopie und sogar beweglicher als die menschliche Hand, wodurch ein sehr präzises Operieren auch in engen Bereichen möglich ist.&#160;<br><br><strong>Seit 2024 konstant über 1.000 DaVinci-Eingriffe am UKL&#160;</strong><br><br>Im Jahr 2011 wurde am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a> ein erstes robotisches System implementiert und 96 Patienten erfolgreich operiert. Im folgenden Jahr 2012 waren es mit 239 bereits mehr als doppelt so viele. Von da an verdoppelte sich die Zahl ungefähr alle fünf Jahre – von 481 im Jahr 2017 bis 825 im Jahr 2022. Schließlich wurde in den Jahren 2024 mit 1067 und 2025 mit 1.015 roboterassisierten Eingriffen jeweils die 1.000er-Grenze durchbrochen. Insgesamt weist die Statistik bis Ende des vergangenen Jahres knapp 8.900 derartige Operationen am UKL aus.&#160;<br><br><strong>Pionier bei DaVinci-Operationen</strong><br><br>Prof. Jens-Uwe Stolzenburg gilt als einer der Pioniere bei der Gestaltung des Überganges von der konventionellen zur roboterassistierten Laparoskopie. Der weltweit anerkannte Operateur war der erste, der am Universitätsklinikum Leipzig ein Da-Vinci-Operationssystem einsetzte. „Besonderes bei technisch anspruchsvollen Operationen haben wir uns schon frühzeitig die Vorteile des DaVinci Roboters zunutze gemacht“, blickt er zurück. Dazu zählt beispielsweise das Entfernen von Nierenturmoren mit Erhalt der gesunden Anteile der Niere – einer so genannten Nierenteilresektion. Was dabei und bei anderen urologischen Eingriffen beachtet werden muss, zeigt der Urologe einem internationalen Fachpublikum anlässlich der von ihm organisierten interaktiven Operationskurse und Seminare sowie bei Live-Operationen.&#160;<br><br>Der Weitergabe dieses reichen Erfahrungsschatzes diente auch der in den letzten Februartagen stattgefundene Kurs zu Theorie und Praxis spezieller Op-Techniken. Diesmal demonstrierte Prof. Stolzenburg eine radikale Zysektomie bei einem fortgeschrittenen Harnblasenkarzinom. Um sich für diesen komplexen uroonkologischen Eingriff weiterzubilden, war rund ein Dutzend Urolog&#58;innen aus ganz Deutschland nach Leipzig gekommen. Sie schätzen neben der Kompetenz des versierten Operateurs vor allem die Möglichkeit des unmittelbaren Erfahrungsaustauschs vor Ort in einer Live-Situation im Operationssaal.&#160;<br><br>„Indem wir immer wieder nach Optimierung von Abläufen und Techniken streben und unser Wissen weitergeben, leisten wir auch einen Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Chirurgie insgesamt – dies natürlich immer mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit der Organe und damit die Lebensqualität der Patienten so gut es geht zu erhalten“, erläutert Prof. Stolzenburg.&#160;<br><br><strong>Pro Jahr am UKL rund 120 roboterassistierte Eingriffe an Speiseröhre und Magen&#160;</strong><br><br>Vom hohen Stand der roboterassistierten <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie am UKL</a> überzeugen sich Fachkolleg&#58;innen aus ganz Deutschland seit mittlerweile sechs Jahren. Zweimal im Jahr werden dazu Workshops veranstaltet. Nachdem es im November vergangenen Jahres um die Entfernung bösartiger Tumoren an Speiseröhre und Magen ging, standen Ende Februar Operationen bei gutartigen Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre im Mittelpunkt. Demonstriert wurden drei roboterassistierte und zwei laparoskopische Eingriffe. Speziell ging es unter anderem um den sogenannten Thoraxmagen, der entsteht, wenn Magenanteile durch eine Lücke im Zwerchfell nach oben rutschen. Davon betroffene Patient&#58;innen leiden oft unter Sodbrennen, Schluckstörungen und Druckschmerzen, was eine operative Behandlung erfordert. „Auf diesem Gebiet verfügen wir am UKL über besondere Kompetenz und lassen uns dabei gern über die Schulter schauen“, sagt Dr. Stefan Niebisch, Geschäftsführender Oberarzt in der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg">Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a>. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach dem Op-Management, der Op-Strategie, aber auch an kleineren Tricks und Kniffen zeigen sich die Fachkolleg&#58;innen sehr interessiert.&#160;<br><br>Pro Jahr erfolgen am UKL rund 120 robotische Eingriffe im Bereich der Speiseröhre und des Magens. Die Kompetenz und der Ruf, den sich das Klinikum damit erworben haben, reichen weit über die Stadtgrenzen hinaus, so dass Patient&#58;innen für diese Operationen aus einem überregionalen Umkreis nach Leipzig kommen.</p>
Hohe Auszeichnung für Leipziger Spitzen-UrologenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Wie die Jury des Felix Martin <img alt="Prof. Jens-Uwe Stolzenburg mit der Urkunde des Felix Martin Oberländer-Preises 2025." src="/presse/PressImages/Stolzenburg-Oberlander-Preis-68e630b3b06bf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-10-07T22:00:00ZLeipzig. Auf dem 77. Urologenkongress in Hamburg erhielt Prof. Jens-Uwe Stolzenburg den Felix Martin Oberländer-Preis, eine der höchsten Auszeichnungen der Deutschen Urologischen Gesellschaft (DGU). Dem Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wurde diese Ehrung für seine herausragenden Leistungen und besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Fort- und Weiterbildung von internationalem medizinischem Fachpersonal in der Urologie zuteil.<p>Wie die Jury des Felix Martin Oberländer-Preises in ihrer Laudatio anlässlich der Preisverleihung betonte, soll mit dem Preis vor allem Prof. Stolzenburgs außerordentliches Engagement bei der Gestaltung und Leitung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zur Laparoskopie und zur roboterassistierten Chirurgie gewürdigt werden. Bei der Laparoskopie handelt es sich um eine minimalinvasive Untersuchungs- beziehungsweise Operationsmethode, bei der der Bauchraum mithilfe eines speziellen Endoskops mit Kamera und Lichtquelle betrachtet und operiert wird. Dadurch lassen sich Operationswunden auf ein Mindestmaß reduzieren, was den anschließenden Heilungsprozess beschleunigen kann.<br><br>Die Jury hob das hohe wissenschaftliche Niveau und den starken Praxisbezug der von Prof. Stolzenburg organisierten interaktiven Operationskurse und Seminare hervor, darunter beispielsweise die alljährlich stattfindende Masterclass für die robotische Zysektomie (Blasenentfernung) und Nierenchirurgie. Das von ihm entwickelte „modular surgical training“ wird heute weltweit bei der Ausbildung zum roboterassistierten Operieren genutzt.<br><br>„Wenn ich heute auf die vielen Veranstaltungen zurückblicke, deren inhaltliche Konzepte wir zum Teil selbst entwickelt und in die wir neben unserer eigentlichen Tätigkeit viel Zeit, Kraft und Energie investiert haben, erfüllt mich das mit Stolz und Freude. Ich betrachte die Preisverleihung daher auch als Anerkennung dieser Arbeit, mit der wir die roboterassistierte Chirurgie in vielen Ländern der Welt einen guten Schritt vorangebracht haben“, so der 60-Jährige, dessen Karriere einst als Hilfspfleger am<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/"> Universitätsklinikum Leipzig</a> begann und der seit mittlerweile 18 Jahren dort Direktor der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/urologie">Klinik und Poliklinik für Urologie</a> ist.<br><br>Hervorgehoben wurde außerdem der wissenschaftliche Beitrag von Prof. Jens-Uwe Stolzenburg bei der Gestaltung des Übergangs von der konventionellen zur roboterassistierten Laparoskopie. In beiden Bereichen habe er sich als weltweit anerkannter Operateur und Pionier etabliert und durch eine Vielzahl an Publikationen und internationalen Live-Operationen mit besonderem Bezug zur Fort- und Weiterbildung sowie durch zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und Lehrbüchern ein hohes internationales Renommee gewonnen. So erhielt Prof. Jens-Uwe Stolzenburg mehrere Ehrendoktorwürden und hochrangige internationale Auszeichnungen. So verliehen ihm das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.rcsed.ac.uk/">Royal College of Surgeons of Edinburgh</a> (2007), das<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.rcseng.ac.uk/"> Royal College of Surgeons of England</a> (2010) und das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//rcpsg.ac.uk/">Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow</a> (2014) das „Fellowship by Election&quot; für seine Verdienste um die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Studenten in der minimal-invasiven Chirurgie – als erster Arzt überhaupt erhielt er diese drei Auszeichnungen.<br><br>Darüber hinaus wurde der Leipziger Spitzenurologe in den Vorstand der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.urologenportal.de/">Deutschen Gesellschaft für Urologie </a>gewählt. „Hier möchte ich meine fachliche Expertise einbringen, aber auch meine Erfahrungen aus meiner langjährigen Leipziger Tätigkeit beisteuern“, sagt Prof. Stolzenburg. „Insofern freue ich mich, dass mit meiner Wahl auch die Repräsentanz ostdeutscher Vertreter in diesem wichtigen Gremium gestärkt wurde.“&#160;<br><br>Damit verbunden fiel die Entscheidung für Leipzig als Austragungsort des 80. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie im Jahr 2028. Als künftiger Präsident der Gesellschaft wird Prof. Stolzenburg in die Vorbereitung und Durchführung des Kongresses maßgeblich eingebunden sein. Auf diesen Höhepunkt in seiner beruflichen Tätigkeit freut er sich besonders&#58; „Ich bin sehr dankbar, dass mir die Ehre zuteil wird, in drei Jahren als Präsident der DGU diesen großen wissenschaftlich-medizinischen Kongress in meiner Heimatstadt Leipzig ausrichten zu können. Immerhin handelt es sich dabei um den weltweit drittgrößten Urologie-Kongress mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen deutschsprachigen Ländern, was auch den Ruf Leipzigs als Austragungsort bedeutender wissenschaftlicher Veranstaltung weiter stärken wird.“&#160;<br><br>Der nach dem Dresdner Urologen Felix Martin Oberländer (1851–1915) benannte Preis wird an besonders aktive Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie vergeben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Felix Martin Oberländer hatte zu seinen Lebzeiten großen Anteil an der Emanzipation der Urologie zu einer eigenständigen Fachdisziplin. Darüber hinaus erwarb er sich Verdienste um die Infektiologie und Endoskopie in der Urologie.</p>
Roboter-gestützte Kinderchirurgie am UKL: „Patientensicherheit von Kind an – eine Investition fürs Leben“Universitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Im Robotischen Zentrum des UKL sind <img alt="Roboter-gestützte Operationen bei Kindern steigern die Sicherheit der Eingriffe, wissen die Kinderchirurgen des UKL aus großer Erfahrung." src="/presse/PressImages/I-20231120072569-68c272968ec53.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-09-10T22:00:00ZLeipzig. Zum Welttag der Patientensicherheit rückt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die Sicherheit der jüngsten Patienten in den Fokus und macht deutlich, wie moderne Technik die Sicherheit von Eingriffen bei Kindern entscheidend erhöht: Durch den konsequenten Einsatz roboterassistierter Operationssysteme können Eingriffe mit höchster Präzision, minimal-invasiv und damit besonders schonend durchgeführt werden.<p>Mit inzwischen über 140 solcher Eingriffe in den vergangenen vier Jahren nimmt die Kinderchirurgie des UKL bundesweit eine Spitzenstellung ein – keine andere kinderchirurgische Klinik in Deutschland verfügt über vergleichbare Erfahrungen. Im Robotischen Zentrum des UKL sind täglich mitlerweile drei &#160;„da Vinci“-Operationssysteme im Einsatz, die auch bei den kleinsten Patientinnen und Patienten maximale Präzision ermöglichen.</p><p>&#160;</p><p>Das Team um Prof. Martin Lacher, den Direktor der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik für Kinderchirurgie</a>, nutzt diese Technologie seit 2021 besonders in der Kinder-Urologie und bei viszeralchirurgischen rekonstruktiven Eingriffen, bei denen feine Strukturen genäht werden müssen.</p><p>Die roboterassistierte Technik erlaubt millimetergenaue Bewegungen, eine hochauflösende dreidimensionale Sicht und die Nutzung besonders feiner Instrumente. So lassen sich Operationen in der engen Anatomie des kindlichen Bauchraums sicherer durchführen, das Gewebe wird schonender präpariert, Komplikationen treten seltener auf und die Genesung der Kinder verläuft schneller.</p><p>&#160;</p><p>„Minimal-invasive Operationen bei Kindern fordern die Operierenden häufig in besonderer Weise&quot;, erklärt Prof. Martin Lacher, &quot;das liegt daran, dass der kindliche Körper und damit der OP-Raum im Bauch nun einmal um ein Vielfaches &#160;kleiner ist als der bei Erwachsenen.“ Der bisher jüngste mittels Roboter-Unterstützung am UKL operierte Patient war erst 13 Monate alt und wog nur fünf Kilogramm. Gerade in der Kinderchirurgie sei daher absolute Präzision entscheidend. „Mit Hilfe der OP-Roboter können wir selbst bei unseren kleinsten Patienten Eingriffe auf höchstem Sicherheitsniveau durchführen. Das bedeutet weniger Belastung, schnellere Heilung und vor allem eine sichere Versorgung von Anfang an“, betont Prof. Dr. Martin Lacher, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am UKL.</p><p>&#160;</p><p>Um diese Kompetenz langfristig zu bündeln, hat das UKL im Frühjahr 2021 das „<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/zrnc">Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie</a>“ etabliert. Dort arbeiten Experten aus verschiedenen chirurgischen Disziplinen eng zusammen, um innovative Verfahren sicher in die klinische Routine zu überführen. Das Ziel&#58; Patientensicherheit von Beginn an garantieren und durch Innovation die Versorgung kontinuierlich verbessern.</p><p>„Wir werden zusammen mit den anderen Kliniken im Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie unsere Erfahrung konsequent weiter ausbauen – mit dem Ziel, noch mehr Kindern Zugang zu dieser sicheren und modernen Technik zu ermöglichen“, so Prof. Lacher abschließend.</p><p>&#160;</p><p><strong>Hintergrund</strong></p><p>Der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.tag-der-patientensicherheit.de/">Welttag der Patientensicherheit</a> — einer der globalen Gesundheitstage der WHO — findet seit 2019 am&#160;17. September&#160;statt. Das WHO-Motto zum diesjährigen Welttag für Patientensicherheit&#160;lautet „Safe care for every newborn and every child“.&#160;</p><p>In Deutschland wird dieser Welttag vom <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.tag-der-patientensicherheit.de/das-aps.html">Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.</a>organisiert, das für dieses Jahr entsprechend den Schwerpunkt auf die sichere Versorgung von Kindern legen – unter dem Slogan&#58;<strong>&#160;</strong>„Patientensicherheit von Kind an – eine Investition fürs Leben“.</p><p>&#160;</p>

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