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Teambesprechung auf die Straße verlegt<img alt="Draußen statt drinnen&#58; Aus Protest gegen die neue Richtlinie zur Personalausstattung haben Mitarbeiter der UKL-Kliniken für Psychiatrie und für Psychosomatik ihre Teamsitzung auf die Straße verlegt. Mit dabei die Klinikdirektoren Prof. Anette Kersting (sitzend, 3.v.r.) und Prof. Georg Schomerus (sitzend, 4.v.r.)." src="/presse/PressImages/pic_20191212101733_13a006f03d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-12-11T23:00:00ZLeipzig. Am Donnerstag, dem 12. Dezember 2019, haben die Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie sowie der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig ihre reguläre Teambesprechung auf die Straße verlegt. Mit dieser Aktion protestierten die Mitarbeiter um die Klinikdirektoren Prof. Georg Schomerus, Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. Anette Kersting, Psychosomatik, gegen die neue Richtlinie zur Personalausstattung in der Psychiatrie. An der Aktion beteiligten sich Vertreter aller in den beiden Kliniken tätigen Berufsgruppen. <p>&quot;Die neue Richtlinie legt Standards fest, die faktisch zu einer Verschlechterung der Versorgung von Menschen mit psychischen Krankheiten führen werden&quot;, begründet Klinikdirektor Prof. Georg Schomerus die Protestaktion.<br>Eine moderne psychiatrische Versorgung braucht viel Personal - so ist die Psychotherapie ein integraler Bestandteil der psychiatrischen Versorgung. Schomerus&#58; &quot;Und das geht nur von Mensch zu Mensch.&quot; Insgesamt bedeute gute Psychiatrie, sich Zeit nehmen zu können für Menschen in der Krise, wobei viele Berufsgruppen zusammen arbeiten. &quot;Es geht nicht nur um das Austeilen von Tabletten, sondern um eine leitliniengerechte, vielschichtige Therapie, zu der Psychotherapie genauso gehört wie Ergotherapie, Physiotherapie oder Soziotherapie&quot;, so der Sozialpsychiater.<br><br>Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) ist der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuß) vor drei Jahren beauftragt worden, eine angemessene Mindestpersonalausstattung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken festzulegen. Damit sollten Missstände, die eine leitliniengerechte Versorgung erschweren, behoben und ethische, rechtliche und medizinische Qualitätsstandards in der Patientenversorgung sichergestellt werden. &quot;Ziel war unter anderem dafür zu sorgen, dass die Patienten mehr Teilhabe an den Entscheidungen erhalten und Zwangsmaßnahmen vermieden werden können&quot;, erläutert Prof. Schomerus. Eine angemessene Personalausstattung sei zudem auch Grundlage für geregelte Arbeitsbedingungen und ein menschenwürdiges Arbeitsklima in der Psychiatrie. &quot;Die aktuell verabschiedete Richtlinie legt die bislang geltende Personalverordnung von 1990 - statt sie qualitativ und signifikant zu erhöhen - als Personaluntergrenze fest&quot;, so der Experte. Die Psychiatrie habe sich aber weiterentwickelt. Für viele schwere psychische Krankheiten gebe es leitliniengerechte Behandlungsempfehlungen, die mit den Personaluntergrenzen kaum umzusetzen seien.<br><br>Die Folge sei, dass Krankenhäuser noch weniger Personal als bisher von den Krankenkassen finanziert bekommen. Dies konterkariere den gesetzlichen Auftrag. &quot;Ergreift der Gesetzgeber nicht zeitnah Gegenmaßnahmen, nimmt er die Gefährdung der Patientensicherheit mit allen Konsequenzen in Kauf&quot;, ist Schomerus überzeugt.<br>Der aktuelle bundesweite Protest, an dem sich die Leipziger mit der morgigen Aktion beteiligen, wird von einem breiten Bündnis aus Organisationen der Selbsthilfe und der Angehörigen sowie Berufs- und Klinikverbänden getragen. Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) hat dazu eine Petition im Bundestag eingereicht, die bis zum 24. Dezember unterschrieben werden kann.</p> <p>Mehr Informationen dazu unter&#58; <a href="https&#58;//www.dgppn.de/petition.html" rel="ext" target="_blank">https&#58;//www.dgppn.de/petition.html</a></p>
Symposium „Sozialpsychiatrie in Leipzig - gestern, heute, morgen“<img alt="Prof. Georg Schomerus, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKL, leitet das Symposium zu Ehren des verstorbenen Leipziger Psychiaters Prof. Klaus Weise." src="/presse/PressImages/pic_20191111102321_fb8a7a22a8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-11-10T23:00:00ZLeipzig. Am 14. Mai dieses Jahres verstarb der Leipziger Psychiater Prof. Dr. Klaus Weise. Er war von 1973 bis 1995 Ordinarius für Psychiatrie an der Universität Leipzig. Sein Wirken prägt die Psychiatrie in dieser Stadt bis heute. Mit einem Symposium am Mittwoch, 13. November unter dem Titel "Sozialpsychiatrie in Leipzig gestern, heute, morgen" ehrt die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKL Leben und Werk von Prof. Klaus Weise. <p>&quot;Er hat wie kein Zweiter eine humanistische, soziale Psychiatrie gestaltet, die in Ost und West als vorbildlich galt und bis heute die Strukturen der psychiatrischen Versorgung in Leipzig prägt&quot;, sagt <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Klinikdirektor Prof. Dr. Georg Schomerus</a>. Weise gelte als einer der bedeutendsten Sozialpsychiater in Deutschland. Seine wissenschaftlichen Arbeiten seien auch heute unter anderen politischen Vorzeichen noch gut lesbar. Vor allem habe er bis 1995 die &quot;Wende&quot; in der psychiatrischen Klinik und in der Versorgungslandschaft gestaltet und in Leipzig bleibende, innovative Strukturen etabliert, so Prof. Schomerus.</p> <p>Das Symposium erinnert einerseits an den großen Psychiater Weise, zeigt aber andererseits zukünftige Entwicklungen der Psychiatrie in Forschung, Lehre und Klinik in Leipzig auf. &quot;Dabei geht es nicht zuletzt um eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, innerhalb und außerhalb der Kliniken&quot;, betont Schomerus. &quot;Was können wir heute von Klaus Weise lernen? Wie können Lösungen, die unter den Bedingungen der DDR gefunden wurden, heutige Entwicklungen inspirieren? In welche Richtung wollen wir die Psychiatrie in Leipzig und darüber hinaus weiterentwickeln&quot;, umschreibt der UKL-Klinikdirektor einige der Fragestellungen, über die bei diesem besonderen Symposium diskutiert werden sollen.<br>Die Veranstaltung im Neuen Rathaus in Leipzig, Martin-Luther-Ring 4-6, 13 bis 17 Uhr, erfolgt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig. Über 200 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet.</p>
Neu am UKL: Prof. Dr. Georg Schomerus<img alt="Prof. Dr. Georg Schomerus leitet die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20190527084947_ad7c2ebb96.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-05-26T22:00:00ZLeipzig. Prof. Dr. Georg Schomerus leitet seit dem 1. Mai die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig. Der 45-jährige Sozialpsychiater tritt mit seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Psychiatrie die Nachfolge von Prof. Ulrich Hegerl an. <p>Der neue Klinikdirektor wechselt aus Greifswald nach Leipzig und kehrt damit nach zehn Jahren wieder an die Klinik zurück, wo seine berufliche Laufbahn begann. Zuvor studierte der gebürtige Baden-Württemberger in Freiburg und Hannover sowie London. An diese Zeit am King's College erinnert er sich als an eines der lehrreichsten Jahre. &quot;Der sehr pragmatische und effiziente Ansatz der englischen Medizin hat mich begeistert&quot;, erzählt Schomerus. Aus dieser Zeit geblieben sind gute Kontakte, die sich zu Forschungskooperationen entwickelt haben.</p> <p>Dabei gilt das wissenschaftliche Interesse von Georg Schomerus vor allem dem Umgang mit psychischen Erkrankungen, der Frage der Bewältigung ebenso wie der Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber den Betroffenen. &quot;Das ist aus meiner Sicht deshalb wichtig, weil psychische Erkrankungen einfach sehr häufig und damit ein Bestandteil unseres Alltags sind&quot;, so Schomerus. Umso größere Bedeutung komme dem Umgang damit zu&#58; &quot;Wir sollten mit solchen Krisen, als die eine psychische Erkrankung zu sehen ist, so förderlich wie nur möglich umgehen lernen&quot;, ist Schomerus überzeugt. Manche dieser Krisen seien gut behandelbar und blieben im Leben der Betroffenen eine einmalige Episode, aus der diese sogar gestärkt hervorgehen. Andere sind so schwer, dass sie das ganze Leben verändern. In beiden Fällen sei es wichtig, dass die Betroffenen sich rechtzeitig Hilfe holen.</p> <p>&quot;Dafür ist es nötig, psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und Vorurteile abzubauen&quot;, sagt Prof. Schomerus. Noch dauere es einfach oft zu lange, bis jemand zum Psychiater geht. Solchen Vorurteilen und der Frage, wie sich die aktuelle Polarisierung der Gesellschaft auf Menschen mit psychischen Erkrankungen auswirkt, widmet sich eines seiner Forschungsvorhaben. Schomerus will dazu eine Langzeitstudie fortsetzen, die einer seiner Vorgänger in Leipzig, Prof. Angermeyer, bereits 1990 begonnen hat und die Einstellungen gegenüber Menschen mit psychischen Krankheiten untersucht. Insgesamt möchte er an die große Leipziger Tradition in der Sozialpsychiatrie anknüpfen und gemeinsam mit vielen außerklinischen Partnern neue Projekte und Ideen entwickeln.</p> <p>&quot;Ich finde dazu hier beste Voraussetzungen vor, mit einem sehr engagierten und hervorragend qualifizierten Team, einem Umfeld mit hervorragenden Forschergruppen und einer sehr gut aufgestellten Klinik&quot;, zeigt sich Prof. Schomerus begeistert. Entsprechend möchte er in der Patientenversorgung die vorhandenen Kompetenzen erhalten. &quot;Wir werden die sehr gute Behandlung affektiver Störungen wie zum Beispiel der Depression fortsetzen und weiterentwickeln&quot;, so Schomerus. Ein besonderes Augenmerk will er künftig zudem auf die Behandlung von Patienten mit Doppeldiagnosen legen, bei denen eine Suchtkrankheit und eine weitere psychische Störungen vorliegen. Hier gelte es, beide Probleme koordiniert zu behandeln, um so den Patienten besser helfen zu können. Generell ist dem vierfachen Familienvater die ganzheitliche Betrachtung seiner Patienten ein Anliegen. &quot;Wir als Psychiater müssen immer die Gesamtsituation jedes unserer Patienten in den Blick nehmen - also beispielsweise auch das familiäre und das berufliche Umfeld.&quot; Das mache die Arbeit spannend, vielseitig und besonders. &quot;Individualisierte Medizin ist bei uns damit bereits Standard&quot;, merkt Schomerus an.<br>Für die Zukunft sieht er die Themen Prävention und Psychiatrie im Alter als große Herausforderungen auf die Psychiatrie zukommen. Hier werde es auch darum gehen, Behandlungsangebote im häuslichen Umfeld zu schaffen, die einen stationären Aufenthalt ersetzen. Schomerus&#58; &quot;Das sind sehr spannende Aufgaben, und ich freue mich, dass ich diese hier an dieser tollen Klinik am UKL angehen kann&quot;.</p>
Ein Berufsleben im Einsatz gegen die Depression<img alt="„Hoch angesehener und international renommierter Experte&quot;&#58; Nach 13 Jahren als Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie verlässt Prof. Ulrich Hegerl zum Monatsende das UKL." src="/presse/PressImages/pic_20190322103406_65d5cbb82b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-21T23:00:00ZLeipzig. Ende März verabschiedet sich Prof. Dr. Ulrich Hegerl als Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig nach 13 Jahren an dieser Position. Ab Mai wird sein designierter Nachfolger Prof. Dr. Georg Schomerus aus Greifswald die Klinikleitung übernehmen. Die Leipziger Tätigkeit von Prof. Hegerl stand wesentlich unter dem Einfluss seines großen Engagements für ein besseres Verständnis der Volkskrankheit Depression und Suizidprävention. <p>&quot;Mit Prof. Ulrich Hegerl verlässt uns ein hoch angesehener und international renommierter Experte, der sich um das Thema Depressionsbehandlung und Suizidprävention außerordentlich verdient gemacht hat&quot;, resümmiert Prof. Dr. Michael Stumvoll, kommissarischer Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Sein Name ist wie sonst keiner vor allem durch seine erfolgreiche Arbeit in der Stiftung Deutsche Depressionshilfe bundesweit fest verbunden mit der Erkrankung Depression und auch dem Einsatz für eine bessere Unterstützung der Betroffenen&quot;, so Stumvoll.</p> <p>Die Behandlung von Depressionen zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte berufliche Wirken von <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Prof. Dr. Ulrich Hegerl</a>. Als er im Jahre 2006 aus München nach Leipzig kam, brachte er das BMBF-geförderte Kompetenznetz Depressionen und Suizidalität mit, aus dem 2008 die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hervorging. Unter dem Dach der Stiftung ist unter anderem das Deutsche Bündnis gegen Depressionen e.V. beheimatet, in dem sich 85 Regionen und Städte für die Aufklärung der Öffentlichkeit über Depressionen, für eine Verbesserung der Versorgung betroffener Menschen und für Suizidprävention engagieren.</p> <p>&quot;Inzwischen ist das Bündnis-Konzept von über 115 Regionen aus 20 Ländern in und außerhalb Europas übernommen worden&quot;, sagt Prof. Hegerl. Die grenzenüberschreitende Wirkung der Arbeit des 65-Jährigen zeigte sich auch in der Leitung mehrerer europaweiter Verbundprojekte zu den Themen Depression und Suizidprävention. Heute zählt das von Ulrich Hegerl entwickelte Interventionskonzept zu den weltweit am besten umgesetzten und evaluierten Programmen zur Prävention von Suiziden. Unter anderem wurde es im WHO-Suizidreport als ein erfolgreiches Praxisbeispiel genannt.</p> <p>&quot;Als ich vor 13 Jahren nach Leipzig kam, fand ich eine gute Basis vor&quot;, erzählt Prof. Hegerl. Seine Ziele damals waren die weitere Verbesserung der Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen, der Aufbau einer Spezialstation für affektive Störungen und einer neurobiologischen Arbeitsgruppe. Das alles wurde erreicht. In Leipzig schuf er zudem mit dem Deutschen Patientenkongress Depression eine Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Gewandhaus stattfindet - die nächste am 21. September 2019. Moderiert wird der Kongress seit seinen Anfängen von Harald Schmidt, der sich als Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe engagiert.</p> <p>Zu den Ergebnissen der Arbeit von Prof. Hegerl, die den Patienten direkt nützen, zählt auch das internet-basierte Selbstmanagement-Programm iFightDepression, bei dem sich Patienten mit leichteren Depressionen zu Hause auf ihrem Smartphone oder Tablet durch Arbeitspakete arbeiten können.<br>Ein spannendes, zusammen mit dem Institut für Angewandte Informatik (InfaI) beantragtes und mit anderen Partnern durchgeführtes, BMBF-gefördertes Projekt ist STEADY. Es hat das Ziel, ein sensorbasiertes System zu entwickeln, das Patienten helfen soll, mit der Krankheit Depression besser umzugehen. Erfasst werden unter anderem Bewegung, Herzrate, Stimme und Schlaf, alles Aspekte, die sich in Abhängigkeit von der Schwere der Depression verändern und für den Patienten hilfreiche Informationen liefern können. &quot;Beispielsweise kann hierüber erkannt werden, dass längere Bettzeit und längerer Schlaf, anders als meist vermutet, oft die Depression eher verschlechtern&quot;, sagt Prof. Hegerl.</p> <p>Als weiteres Beispiel für erfolgreiche Forschung nennt er den EEG-basierten Algorithmus VIGALL (Vigilance Algorithm Leipzig), der erlaubt, die Wachheitsregulation objektiv zu messen. Störungen der Wachheitsregulation sind an den Krankheitsprozessen von Depression, Manien und der AHDS (Aufmerksamkeitsdefizit /Hyperaktivitätsstörung) beteiligt. &quot;Das ist oft anders als man denkt&quot;, sagt Prof. Hegerl. &quot;In der Depression sind die Menschen nicht müde im Sinne von schläfrig, sondern erschöpft bei hoher Daueranspannung. Bei Manie und ADHS besteht dagegen eine erhöhte Einschlafneigung, und der Organismus dieser Menschen steuert durch Hyperaktivität und Schaffung einer stimulierenden Umwelt gegen. Das ist ähnlich wie bei übermüdeten Kindern.&quot; Die Bedeutung der Wachheitsregulation haben Prof. Hegerl und sein Team in zahlreichen Studien untersucht und auch im Stationskonzept der Spezialstation für affektive Störungen berücksichtigt&#58; &quot;Es gibt schon eine ganze Menge praktisch umgesetzter Forschungsresultate, die direkt beim Patienten ankommen. Das freut mich&quot;, resümiert Prof. Hegerl.</p> <p>Dass es noch mehr werden könnten, daran will Prof. Hegerl weiter arbeiten - auch nach seinem Weggang vom UKL wird er weiterhin wissenschaftlich tätig sein und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe leiten.</p> <p>&#160;</p>
Uniklinikum Leipzig in bundesweitem Ranking in der Spitzengruppe<img alt="Das Universitätsklinikum Leipzig gehört laut der FOCUS-Rangliste zu den 15 besten Kliniken Deutschlands." src="/presse/PressImages/pic_20181102113258_7740d59bb0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-01T23:00:00ZLeipzig. Experten des Universitätsklinikums Leipzig erreichen in der aktuellen "Focus"-Liste mit Deutschlands Top-Kliniken Spitzenplätze. In der Wirbelsäulenchirurgie, der Strahlentherapie, bei Alzheimer und bei Risikogeburten steht das UKL deutschlandweit an vorderster Stelle. Insgesamt wird das UKL auf Platz 13 bundesweit geführt – und verbessert sich damit um neun Plätze gegenüber dem Vorjahr. <p><span style="color&#58;#000000;">In der alljährlichen Rangliste der Zeitschrift &quot;Focus&quot; werden mehr als 1000 Kliniken bundesweit bewertet und verglichen, indem Daten für 23 Krankheitsbilder analysiert werden. Bei insgesamt 15 Indikationen erhalten die UKL-Mediziner gute Bewertungen in der Rankingliste. Mit acht Kliniken sind die Leipziger Unimediziner auch in der dabei gebildeten Spitzengruppe vertreten. Bei dem wichtigen Thema Diabetes sind dies gleich zwei Kliniken, die <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderklinik</a> sowie die <a href="http&#58;//endokrinologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie</a>. Das UKL gehört damit zu den Spitzenklinken bundesweit bei der Behandlung dieser Volkskrankheit. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Auch in der Spitzengruppe und damit &quot;Top Nationales Krankenhaus&quot; sind wie in den letzten Jahren die <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Urologie</a> für das Thema Prostatakrebs, die <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">UKL-Geburtsmedizin</a> bei Risikogeburten, die <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Psychiatrie</a> bei Depression und Alzheimer sowie die <a href="http&#58;//radioonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Strahlentherapie</a>. Bei den neu aufgenommenen Fachgebieten <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie</a> platzierten sich die UKL-Experten gleich in der Spitzengruppe. <span style="color&#58;#000000;">Insgesamt hat sich das UKL im bundesweiten Vergleich auf Platz 13&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">gegenüber dem Vorjahr (Platz 22) verbessert.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160;<br><span style="color&#58;#000000;">&quot;Das ist ein sehr erfreulicher Beleg für die Qualität unserer &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">Arbeit&quot;, freut sich Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">&quot;Diese Spitzenwertung verdanken wir dem großen Engagement </span><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span><span style="color&#58;#000000;">aller unserer Beschäftigten in den Klinken und den unterstützenden Bereichen&quot;. </span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p>

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