Pressemitteilungen

 

 

Ein Berufsleben im Einsatz gegen die Depression<img alt="„Hoch angesehener und international renommierter Experte&quot;&#58; Nach 13 Jahren als Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie verlässt Prof. Ulrich Hegerl zum Monatsende das UKL." src="/presse/PressImages/pic_20190322103406_65d5cbb82b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-21T23:00:00ZLeipzig. Ende März verabschiedet sich Prof. Dr. Ulrich Hegerl als Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig nach 13 Jahren an dieser Position. Ab Mai wird sein designierter Nachfolger Prof. Dr. Georg Schomerus aus Greifswald die Klinikleitung übernehmen. Die Leipziger Tätigkeit von Prof. Hegerl stand wesentlich unter dem Einfluss seines großen Engagements für ein besseres Verständnis der Volkskrankheit Depression und Suizidprävention. <p>&quot;Mit Prof. Ulrich Hegerl verlässt uns ein hoch angesehener und international renommierter Experte, der sich um das Thema Depressionsbehandlung und Suizidprävention außerordentlich verdient gemacht hat&quot;, resümmiert Prof. Dr. Michael Stumvoll, kommissarischer Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. &quot;Sein Name ist wie sonst keiner vor allem durch seine erfolgreiche Arbeit in der Stiftung Deutsche Depressionshilfe bundesweit fest verbunden mit der Erkrankung Depression und auch dem Einsatz für eine bessere Unterstützung der Betroffenen&quot;, so Stumvoll.</p> <p>Die Behandlung von Depressionen zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte berufliche Wirken von <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Prof. Dr. Ulrich Hegerl</a>. Als er im Jahre 2006 aus München nach Leipzig kam, brachte er das BMBF-geförderte Kompetenznetz Depressionen und Suizidalität mit, aus dem 2008 die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hervorging. Unter dem Dach der Stiftung ist unter anderem das Deutsche Bündnis gegen Depressionen e.V. beheimatet, in dem sich 85 Regionen und Städte für die Aufklärung der Öffentlichkeit über Depressionen, für eine Verbesserung der Versorgung betroffener Menschen und für Suizidprävention engagieren.</p> <p>&quot;Inzwischen ist das Bündnis-Konzept von über 115 Regionen aus 20 Ländern in und außerhalb Europas übernommen worden&quot;, sagt Prof. Hegerl. Die grenzenüberschreitende Wirkung der Arbeit des 65-Jährigen zeigte sich auch in der Leitung mehrerer europaweiter Verbundprojekte zu den Themen Depression und Suizidprävention. Heute zählt das von Ulrich Hegerl entwickelte Interventionskonzept zu den weltweit am besten umgesetzten und evaluierten Programmen zur Prävention von Suiziden. Unter anderem wurde es im WHO-Suizidreport als ein erfolgreiches Praxisbeispiel genannt.</p> <p>&quot;Als ich vor 13 Jahren nach Leipzig kam, fand ich eine gute Basis vor&quot;, erzählt Prof. Hegerl. Seine Ziele damals waren die weitere Verbesserung der Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen, der Aufbau einer Spezialstation für affektive Störungen und einer neurobiologischen Arbeitsgruppe. Das alles wurde erreicht. In Leipzig schuf er zudem mit dem Deutschen Patientenkongress Depression eine Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Gewandhaus stattfindet - die nächste am 21. September 2019. Moderiert wird der Kongress seit seinen Anfängen von Harald Schmidt, der sich als Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe engagiert.</p> <p>Zu den Ergebnissen der Arbeit von Prof. Hegerl, die den Patienten direkt nützen, zählt auch das internet-basierte Selbstmanagement-Programm iFightDepression, bei dem sich Patienten mit leichteren Depressionen zu Hause auf ihrem Smartphone oder Tablet durch Arbeitspakete arbeiten können.<br>Ein spannendes, zusammen mit dem Institut für Angewandte Informatik (InfaI) beantragtes und mit anderen Partnern durchgeführtes, BMBF-gefördertes Projekt ist STEADY. Es hat das Ziel, ein sensorbasiertes System zu entwickeln, das Patienten helfen soll, mit der Krankheit Depression besser umzugehen. Erfasst werden unter anderem Bewegung, Herzrate, Stimme und Schlaf, alles Aspekte, die sich in Abhängigkeit von der Schwere der Depression verändern und für den Patienten hilfreiche Informationen liefern können. &quot;Beispielsweise kann hierüber erkannt werden, dass längere Bettzeit und längerer Schlaf, anders als meist vermutet, oft die Depression eher verschlechtern&quot;, sagt Prof. Hegerl.</p> <p>Als weiteres Beispiel für erfolgreiche Forschung nennt er den EEG-basierten Algorithmus VIGALL (Vigilance Algorithm Leipzig), der erlaubt, die Wachheitsregulation objektiv zu messen. Störungen der Wachheitsregulation sind an den Krankheitsprozessen von Depression, Manien und der AHDS (Aufmerksamkeitsdefizit /Hyperaktivitätsstörung) beteiligt. &quot;Das ist oft anders als man denkt&quot;, sagt Prof. Hegerl. &quot;In der Depression sind die Menschen nicht müde im Sinne von schläfrig, sondern erschöpft bei hoher Daueranspannung. Bei Manie und ADHS besteht dagegen eine erhöhte Einschlafneigung, und der Organismus dieser Menschen steuert durch Hyperaktivität und Schaffung einer stimulierenden Umwelt gegen. Das ist ähnlich wie bei übermüdeten Kindern.&quot; Die Bedeutung der Wachheitsregulation haben Prof. Hegerl und sein Team in zahlreichen Studien untersucht und auch im Stationskonzept der Spezialstation für affektive Störungen berücksichtigt&#58; &quot;Es gibt schon eine ganze Menge praktisch umgesetzter Forschungsresultate, die direkt beim Patienten ankommen. Das freut mich&quot;, resümiert Prof. Hegerl.</p> <p>Dass es noch mehr werden könnten, daran will Prof. Hegerl weiter arbeiten - auch nach seinem Weggang vom UKL wird er weiterhin wissenschaftlich tätig sein und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe leiten.</p> <p>&#160;</p>
Uniklinikum Leipzig in bundesweitem Ranking in der Spitzengruppe<img alt="Das Universitätsklinikum Leipzig gehört laut der FOCUS-Rangliste zu den 15 besten Kliniken Deutschlands." src="/presse/PressImages/pic_20181102113258_7740d59bb0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-01T23:00:00ZLeipzig. Experten des Universitätsklinikums Leipzig erreichen in der aktuellen "Focus"-Liste mit Deutschlands Top-Kliniken Spitzenplätze. In der Wirbelsäulenchirurgie, der Strahlentherapie, bei Alzheimer und bei Risikogeburten steht das UKL deutschlandweit an vorderster Stelle. Insgesamt wird das UKL auf Platz 13 bundesweit geführt – und verbessert sich damit um neun Plätze gegenüber dem Vorjahr. <p><span style="color&#58;#000000;">In der alljährlichen Rangliste der Zeitschrift &quot;Focus&quot; werden mehr als 1000 Kliniken bundesweit bewertet und verglichen, indem Daten für 23 Krankheitsbilder analysiert werden. Bei insgesamt 15 Indikationen erhalten die UKL-Mediziner gute Bewertungen in der Rankingliste. Mit acht Kliniken sind die Leipziger Unimediziner auch in der dabei gebildeten Spitzengruppe vertreten. Bei dem wichtigen Thema Diabetes sind dies gleich zwei Kliniken, die <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderklinik</a> sowie die <a href="http&#58;//endokrinologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie</a>. Das UKL gehört damit zu den Spitzenklinken bundesweit bei der Behandlung dieser Volkskrankheit. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Auch in der Spitzengruppe und damit &quot;Top Nationales Krankenhaus&quot; sind wie in den letzten Jahren die <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Urologie</a> für das Thema Prostatakrebs, die <a href="/einrichtungen/geburtsmedizin" rel="ext" target="_blank">UKL-Geburtsmedizin</a> bei Risikogeburten, die <a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie" rel="ext" target="_blank">Klinik für Psychiatrie</a> bei Depression und Alzheimer sowie die <a href="http&#58;//radioonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Strahlentherapie</a>. Bei den neu aufgenommenen Fachgebieten <a href="http&#58;//oup.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie</a> platzierten sich die UKL-Experten gleich in der Spitzengruppe. <span style="color&#58;#000000;">Insgesamt hat sich das UKL im bundesweiten Vergleich auf Platz 13&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">gegenüber dem Vorjahr (Platz 22) verbessert.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160;<br><span style="color&#58;#000000;">&quot;Das ist ein sehr erfreulicher Beleg für die Qualität unserer &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">Arbeit&quot;, freut sich Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig.</span><span style="color&#58;#000000;">&#160; </span><span style="color&#58;#000000;">&quot;Diese Spitzenwertung verdanken wir dem großen Engagement </span><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span><span style="color&#58;#000000;">aller unserer Beschäftigten in den Klinken und den unterstützenden Bereichen&quot;. </span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p>
Allein im WorldWideWeb und im Social Media Dschungel?2018-10-28T23:00:00ZRund 15.000 Jugendliche ab zwölf Jahren können in Kooperation mit ihren Schulen teilnehmen /Online-Hilfe bei Anzeichen von Depressionen, Essstörungen, Alkoholmissbrauch sowie zur allgemeinen Gesundheitsförderung/ Psychisch auffällige Jugendliche werden angeleitet, sich professionelle Hilfe zu suchen <p>Rund 15.000 Teilnehmer, fünf Standorte bundesweit, 3,3 Millionen Euro Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - die jetzt startende Studie &quot;ProHEAD&quot; ist die bundesweit bislang größte und umfassendste wissenschaftliche Untersuchung zu Online-Hilfsangeboten im Internet für Jugendliche. Geleitet und koordiniert wird das Projekt, an dem auch Leipziger Unimediziner beteiligt sind, von Prof. Dr. Michael Kaess und PD Dr. Stephanie Bauer vom Universitätsklinikum Heidelberg.<br><br>Das Leipziger Studienzentrum an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums unter Leitung von Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge ist eines der insgesamt fünf Zentren, die an der Studie beteiligt sind.<br><br>&quot;ProHEAD&quot; steht für &quot;Promoting Help-seeking using E-technology for ADolescents&quot; - zu Deutsch&#58; &quot;Förderung des Hilfesuchverhaltens von Kindern und Jugendlichen durch den Einsatz neuer Medien&quot; - und genau darum geht es&#58; Wie müssen Internetseiten zu Depressionen, Essstörungen oder Alkoholmissbrauch aufgebaut sein, damit sie betroffenen Schülerinnen und Schülern wirklich helfen? Und wie kann man über ein Internetportal bereits erkrankte junge Menschen dazu bewegen, sich aktiv professionelle Hilfe zu suchen?<br><br><strong>Suchmaschinen im Internet&#58; häufig die ersten, aber nicht die besten Ansprechpartner</strong><br>Psychische Erkrankungen sind ein häufiges gesundheitliches Problem bei Kindern und Jugendlichen. Nahezu die Hälfte aller jungen Menschen ist im Laufe des Heranwachsens von psychischen Problemen wie zum Beispiel Essstörungen, gefährlichem Alkoholkonsum oder depressiven Symptomen betroffen, die wenigsten von ihnen erhalten eine professionelle Behandlung. Besonders junge Betroffene suchen häufig zunächst Unterstützung bei nahestehenden Personen oder informieren sich ausschließlich über das Internet, weil es anonym, zu jeder Tages- und Nachtzeit zugänglich und auch für Jugendliche in ländlichen Regionen gut erreichbar ist. &quot;Die Gründe für mangelndes Hilfesuchverhalten in dieser Altersgruppe sind vielfältig. Häufige Barrieren sind Vorurteile, Scham, fehlende Informationen und Skepsis gegenüber den Möglichkeiten professioneller Hilfe&quot;, fasst Projektleiter Prof. Dr. Michael Kaess zusammen. Dabei wäre es wichtig, früh einzuschreiten, so der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. &quot;Eine möglichst frühzeitige Erkennung und die anschließende professionelle Behandlung psychischer Probleme verbessert die psychische Verfassung des Jugendlichen, vermeidet eine Chronifizierung und kann die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren&quot;. Was noch hinzukommt&#58; Nicht alle Internetseiten und Social Media- Angebote, die junge Menschen mit Problemen aufsuchen, sind empfehlenswert - einige können sogar gefährlich sein und zum Beispiel Essstörungen eher fördern.<br><br><strong>Welche Art von Online-Hilfsangeboten ist wirkungsvoll?</strong><br>Das Forschungsprojekt möchte die Jugendlichen dort abholen, wo sie sich heutzutage häufig aufhalten - im Internet. Ziel der Studie sind die Entwicklung, Umsetzung und der Praxistest von Online-Programmen, die das Hilfesuchverhalten von Jugendlichen mit psychischen Problemen fördern, bei gefährdeten Jugendlichen die Symptome reduzieren und Jugendlichen ohne Auffälligkeiten allgemeine Tipps zur Förderung der psychischen Gesundheit geben. Die Teilnahme ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig, die Angaben unterliegen dem Datenschutz. Vom 1. November 2018 an werden bundesweit die ersten Schulen in das Projekt einsteigen.<br><br>In Leipzig werden Gymnasien und Oberschulen im Stadtgebiet in zufälliger Reihenfolge über die Studie informiert und gebeten, sich zu beteiligen. Der erste Schritt ist dann für die Jugendlichen das Ausfüllen eines Fragebogens am PC in der Schule, was circa 90 Minuten dauert. Auf Basis der Ergebnisse werden sie in die drei Gruppen &quot;Jugendliche mit Verdacht auf eine psychische Erkrankung&quot;, &quot;Jugendliche mit erhöhtem Risiko&quot; oder &quot;Gesunde Jugendliche&quot; eingeteilt und bekommen Zugang zu Online-Programmen, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind .</p> <p>&quot;Durch die Studie wollen wir herausfinden, wie Jugendliche mit erhöhtem Risiko die verschiedenen Online-Programme nutzen. Außerdem soll untersucht werden, wie jene mit Verdacht auf eine psychische Erkrankung am besten dabei unterstützt werden können, sich professionelle Hilfe vor Ort zu suchen&quot;, sagt PD Dr. Christine Rummel-Kluge, Leiterin des Leipziger Studienzentrums. Die gesunden Jugendlichen erhalten Zugang zu einem Online-Programm mit Modulen zu Stressbewältigung, Entspannung und Ernährung. Nach einem und dann noch einmal nach zwei Jahren wird erneut ein Fragebogen in der Schule ausgefüllt, um zu erfahren, wie erfolgreich die verschiedenen Angebote waren. Während einige Programme rein automatisiert ablaufen, werden andere von Experten betreut, die beispielsweise in Chats auch individuelle Fragen beantworten. Dr. Rummel-Kluge betont dabei&#58; &quot;Die Online-Angebote sollen eine eventuell nötige Behandlung und persönliche Unterstützung keinesfalls ersetzen, sondern einen niedrigschwelligen Zugangsweg bieten, den die Jugendlichen sonst nicht hätten.&quot;</p> <p><strong>Weitere Informationen</strong><br><a title="Pro Head" href="https&#58;//www.prohead.de/zentral/" rel="ext" target="_blank">http&#58;//www.prohead.de/</a><br><a href="/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie/Seiten/Pro-HEAD.aspx" rel="ext" target="_blank">https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie/Seiten/Pro-HEAD.aspx</a></p>
Psychiatrieforum 2018: Behandlung psychiatrischer Erkrankungen im multiprofessionellen Setting<img alt="Das Zentrum für psychische Gesundheit am UKL in der Semmelweisstraße." src="/presse/PressImages/pic_20180126113135_7f04bb2975.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-25T23:00:00ZLeipzig. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "Psychiatrieforum 2018" lädt die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKL am 31. Januar ärztliche Kollegen, Patienten und Interessierte ein. Die Veranstaltung von 15 bis 17 Uhr trägt den Titel "Update in der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen im multiprofessionellen Setting". Auf dem Programm stehen kurze, auch für Laien verständliche Vorträge und ein Rundgang durch die Ambulanzräume. <p>Psychiatrische Erkrankungen sind weit verbreitet - jeder Dritte in Deutschland leidet an einer psychischen Störung. &quot;Betroffene und ihre Angehörigen finden bei uns niedrigschwellig Unterstützung und Hilfe. Dies beinhaltet sowohl ärztliche, psychologische, soziotherapeutische und pflegerische&#160; Hilfsangebote&quot;, erklärt PD Dr. Christine Rummel-Kluge.<br>&quot;Während der Veranstaltung werden Therapieansätze der multiprofessionellen ambulanten psychiatrischen Behandlung diskutiert. Zu hören sein wird aber auch die Sicht von Betroffenen. Die Zuhörer haben die Möglichkeit, mit Therapeuten aus allen Berufsgruppen ins Gespräch zu kommen&quot;, erläutert PD Dr. Maria Strauß.<br>In den Kurzvorträgen geht es um depressive und dementielle Erkrankungen, Zwangserkrankungen, Schizophrenie und &#160;&#160;ADHS bei Erwachsenen.</p> <p><strong>Information&#58;</strong><br>Psychiatrieforum 2018,<br>&quot;Update in der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen im multiprofessionellen Setting&quot;,<br>Mittwoch, 31. Januar, 15 - 17 Uhr,<br>Universitätsklinikum Leipzig,<br><a href="http&#58;//psychiatrie.uniklinikum-leipzig.de/psychiatrie.site%2cpostext%2cstartseite.html" rel="ext" target="_blank"><span>Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie</span></a>,<br>Räume der Ambulanz,<br>Semmelweisstraße 10,<br>04103 Leipzig</p>
Freundlicher Holzlook statt Teppich: neue Fußböden im UKL-Zentrum für Psychische Gesundheit<img alt="Mike Wanzke, Fachmann der Firma Wohnfühl Konzepte GmbH, verlegt den neuen Fußboden in den Gängen des UKL-Zentrums für Psychische Gesundheit." src="/presse/PressImages/pic_20160411083938_5e97c20723.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-04-28T22:00:00ZLeipzig. Insgesamt 2120 Quadratmeter neuen Fußboden verlegten Fachleute in den vergangenen vier Monaten in den Klinikräumen Zentrum für Psychische Gesundheit in der Semmelweisstraße 10. Rund 85 Patienten-, Ärzte- und Forschungszimmer waren von der Großaktion bei normal weiterlaufendem Tagesgeschäft betroffen. <p>Die bisher mit Teppich ausgelegten Gänge und Zimmer auf den drei psychiatrischen Stationen, der psychosomatischen Station mit Tagesklinik sowie der psychiatrischen Tagesklinik und der Ambulanz erstrahlen seit dieser Woche in neuem Glanz. Der acht Jahre alte Teppichbelag ist pflegeleichterem PVC-Boden auf den Gängen und ökologischem Bio-Bodenbelag aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen in den Patientenzimmern gewichen.</p> <p>&quot;Unsere Patienten und ihre Angehörigen sollen sich bei uns wohlfühlen. Da war vielen der alte, oftmals eher unansehnliche Teppichboden ein Dorn im Auge&quot;, erläutert Kathrin Kannegießer, Pflegerische Leiterin im Zentrum für &#160;Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Leipzig. Daher wurde dieser im Zuge von aktuellen Baumaßnahmen zur Brandschutz- und Sicherheitsverbesserung mit ausgetauscht.&#160;</p> <p>Hinter den Patienten und dem Ärzte- und Pflegepersonal liegen anstrengende Wochen. Um den Bodenbelag tauschen zu können, mussten die Stationen jeweils geteilt und halbseitig gesperrt werden. Therapieräume, Küchen und Patientenzimmer waren kurzzeitig nicht in vollem Umfang nutzbar. &quot;Seit dieser Woche läuft endlich alles wieder in geordneten Bahnen. Wir hoffen, dass wir durch den Austausch des Bodenbelags dazu beitragen können, das Wohlbefinden in unserem Haus weiter zu verbessern&quot;, so Kathrin Kannegießer.&#160;</p> <p>Das UKL-Zentrum für Psychische Gesundheit in der Semmelweisstraße 10, Haus 13 ist eines von insgesamt sieben Departments des Universitätsklinikums Leipzig. Es besteht aus der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Jährlich werden hier circa 1.800 Patienten stationär und circa 6.000 Patienten ambulant behandelt.</p>

Semmelweisstraße 10, Haus 13
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 24530 (Chefsekretariat)
Ambulanz:
0341 - 97 24304
Fax:
0341 - 97 24539
Map