Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Ambulanz für therapieresistente Depression

Leitung:

​Prof. Dr. med. Maria Strauß, MHBA

​Ärztlicher Mitarbeiter:

Madlen Prase

​Psychologische Psychotherapeutin (VT):

Dr. rer. nat. Frauke Görges

Soziotherapie:

Dipl.​Soz.arb./päd. (FH) Mandy Zimmermann​​​​

WANN GILT DEPRESSION ALS SCHWER BEHANDELBAR?

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen überhaupt. Allein durch die Behandlung mit Psychotherapie und Medikamenten lassen sich bei bis zu einem Drittel der Betroffenen die Symptome nicht ausreichend bessern. Bleibt eine solche Depression ohne weitere Therapiemaßnahmen, besteht das Risiko, dass die Erkrankung chronisch wird. Eine einheitliche Definition existiert nicht, in der Regel spricht man von einer Therapieresistenz oder schwer zu behandelnder Depression, wenn zwei verschiedene Antidepressiva in ausreichender Dosis nach ausreichender Einnahmezeit, zu keiner Besserung geführt haben.

WEN BEHANDELN WIR?

Unsere Ambulanz für schwer zu behandelnde (therapieresistente) Depression richtet sich an Patient*innen, bei denen die bisherige Behandlung nicht zu einem Abklingen der Symptome geführt hat. Die Anmeldung erfolgt über ambulante Fachärzt*innen für Psychiatrie und Psychotherapie.

Bereits bevor sich die Patient*innen zum ersten Mal in der Ambulanz vorstellen, wird die Krankengeschichte mittels Fragebögen erhoben. Diese Angaben werden durch ein persönliches Anamnesegespräch ergänzt. Untersuchungen zum Ausschluss anderer, eventuell körperlicher Ursachen werden bei uns in der Klinik durchgeführt oder von uns veranlasst. Die von uns angebotene Behandlung basiert auf wissenschaftlich begründeten (evidenzbasierten) Therapieverfahren.

Diese umfassen insbesondere folgende Maßnahmen:

  • Überprüfung und Optimierung der medikamentösen Therapie
  • Ambulante Esketamintherapie
  • Angebot nicht-invasiver Stimulationsverfahren: Elektrokonvulsionstherapie (EKT) (nur im stationären Setting möglich)
  • Vagusnerv-Stimulation (VNS) (in Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie)

WIE KOMMEN SIE ZU UNS?

Die Anmeldung erfolgt über Ihre bislang behandelnden Fachärzt*innen. Ein Anmeldeformular ​dafür steht auf unserer Homepage bereit.

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt aus. Das ausgefüllte Anmeldeformular schicken Sie entweder per E-Mail, FAX oder auf postalischem Weg an uns.

Bitte geben Sie unbedingt eine gültige E-Mail-Adresse an. Wir schicken Ihnen auf diesem Weg weitere Unterlagen vor Ihrem ersten Termin in der Ambulanz zu.

ERFASSEN DER KRANKENGESCHICHTE

Über die bislang erfolgten Behandlungen und diagnostischen Schritte möchten wir uns ein möglichst vollständiges Bild machen. Füllen Sie bitte die ebenfalls auf unserer Homepage verfügbaren Anamnesebögen aus und bringen diese zu Ihrem ersten Termin mit:

STATIONÄRE BEHANDLUNG

​Die Behandlung erfolgt in erster Linie ambulant. Abhängig vom individuellen Verlauf der Erkrankung ist jedoch auch eine elektive stationäre Aufnahme auf die Spezialstation für Affektive Störungen unserer Klinik möglich.​

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Semmelweisstraße 10, Haus 13
04103 Leipzig
Chefsekretariat:
0341 - 97 24530
Ambulanz:
0341 - 97 24304
Fax:
0341 - 97 24539
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