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Pressemitteilungen

 

 

International sichtbare Exzellenz bei Behandlungen von Kopf-Hals-Tumoren am UKL<img alt="Prof. Dr. Andreas Dietz (li., großes Bild), Direktor der HNO-Klinik am UKL, und seine ärztlichen Kollegen Prof. Bernd Lethaus (MKG, oben li.), Prof. Thomas Kuhnt (Strahlentherapie, oben re.), Prof. Michael Fuchs (Phoniatrie und Audiologie, unten li.) und Prof. Florian Lordick (Onkologie, unten re.) informieren beim Patiententag Kopf-Hals-Krebs am 20. Oktober." src="/presse/PressImages/pic_20211012111344_a077e8acfc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-10-11T22:00:00ZLeipzig. Auch 2021 initiiert die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) erneut ihre Aufmerksamkeitswoche und die "Make Sense"-Kampagne, an deren Spitze in Deutschland Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), steht – mit der alljährlichen Aktionswoche im vergangenen September. Ziel ist es, die Bevölkerung über Kopf-Hals-Krebs aufzuklären und für die Erkrankung zu sensibilisieren. "Am Universitätsklinikum Leipzig besteht eine über Landesgrenzen hinweg sichtbare Exzellenz in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren, was seinen Niederschlag auch in internationalen Therapiestudien findet", erklärt Prof. Dietz. <p>Für den 20. Oktober laden er und weitere Experten des <a href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums</a> am UKL nun ein weiteres Mal zum Patiententag &quot;Krebs im Kopf-Hals-Bereich&quot;.&#160;</p> <p>Vorgestellt werden unter anderem schonende neue Operationsverfahren und Möglichkeiten zur Verbesserung der Zahngesundheit bei einer Krebstherapie. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung ausschließlich online statt.&#160;</p> <p>&quot;Kopf-Hals-Krebs sind bösartige Tumoren des Kehlkopfs, des Rachens, der Mundhöhle, der Schilddrüse, des Halses&quot;, erläutert <a href="/einrichtungen/hno">Prof. Dietz</a>. &quot;Um diese kümmern sich HNO-Ärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten und auch Pathologen, die gemeinsam versuchen, die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten zu erarbeiten.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>&quot;Was tun, wenn der Tumor wiederkommt?&quot;</strong></p> <p>Beim Patiententag am Mittwoch, 20. Oktober, geben Experten des Leipziger Universitätsklinikums unter anderem neue Informationen zum Risiko, an Krebs zu erkranken und wie dies vermieden werden kann, weiter. Des Weiteren geht es um die Frage &quot;Was tun, wenn der Tumor wiederkommt?&quot;. Prof. Dietz selbst stellt neue Strategien der Krebsbekämpfung und schonende Operationsverfahren vor. Prof. Bernd Lethaus, der Direktor der <a href="/einrichtungen/mkg">Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG)</a> am UKL spricht über Möglichkeiten, die Kaufunktion und Zahngesundheit während einer Krebstherapie zu verbessern. Prof. Thomas Kuhnt von der <a href="/einrichtungen/strahlentherapie">UKL-Strahlentherapie</a> erläutert schließlich, warum die Bestrahlung schonender für Patienten wird. &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Tumoren&#58;</p> <p><a href="https&#58;//www.kopf-hals-krebs.de/">https&#58;//www.kopf-hals-krebs.de/</a></p> <p>&#160;</p> <p><strong>Patiententag &quot;Krebs im Kopf-Hals-Bereich&quot;</strong></p> <p>Mittwoch. 20. Oktober 2021</p> <p>16-18 Uhr, online</p> <p>Teilnahme unter <a href="http&#58;//www.ukl-live.de/hno">www.ukl-live.de/hno</a></p>
Fünf Fragen und fünf Experten-Antworten rings um Krach, Musik und Kindergeschrei<img alt="„Stille in unserer Industriegesellschaft selten geworden“&#58; Prof. Michael Fuchs leitet die Sektion Phoniatrie und Audiologie am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20210426112053_616758da43.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-25T22:00:00ZLeipzig. Am "Tag gegen Lärm" wird seit über 20 Jahren jeweils im April auf Ursachen und Auswirkungen von schädigender Schallintensität aufmerksam gemacht. Denn Lärm kann das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden von Menschen nachhaltig beeinträchtigen, betont Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. <p>Hier einige Fragen an den Experten für <a href="/einrichtungen/phoniatrie">Stimme, Sprechen und Hören</a> und seine Antworten&#58;<br><br></p> <p><strong>Frage&#58; Ab wieviel Dezibel schädigen Geräusche das Gehör?&#160;</strong><br>Ab 80 bis 85 Dezibel ist eine hörschädigende Wirkung von Geräuschen bekannt. Das heißt&#58; Ab dieser Schallintensität besteht die Gefahr, dass die Haarzellen im Innenohr - also die Sinneszellen, die die Schallwellen in Nervenimpulse umwandeln - geschädigt werden. Auch Lärm geringerer Intensität kann krankmachen. Allerdings nicht durch Schädigungen im Ohr, sondern durch Auswirkungen auf die Psyche oder auf Herz und Kreislauf. Neben der Schallintensität spielt aber auch die Einwirkungszeit eine Rolle. <br>So ist erwiesen, dass bei einer Lärmbelastung am Arbeitsplatz ab 85 Dezibel bei acht Stunden am Tag die Gefahr besteht, dass sich mit den Jahren eine Lärmschwerhörigkeit entwickelt. Deshalb müssen den Arbeitnehmern ein kostenloser Gehörschutz zur Verfügung gestellt und Vorsorgeuntersuchungen angeboten werden. Zudem gilt&#58; Je lauter es am Arbeitsplatz ist, desto kürzer ist die zulässige Einwirkzeit.&#160;<br><br></p> <p><em>Eine Übersicht&#58;<br><br></em></p> <p>Lautstärke &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;zulässige Einwirkzeit</p> <p>85dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;8 Stunden</p> <p>88 dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 4 Stunden</p> <p>91 dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 2 Stunden</p> <p>95 dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 48 Minuten</p> <p>100 dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 15 Minuten</p> <p>105 dB &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; 4,8 Minuten</p> <p><br><strong>Müssen Kinderohren besonders geschützt werden?</strong><br>Die Ohren von Kindern sind nicht empfindlicher als die Ohren von Erwachsenen. Aber&#58; Je früher durch Lärm ein Schaden am Ohr entsteht, desto schlechter für den Betreffenden. Denn Hörminderung, Ohrgeräusche, körperliche Stressreaktionen, Schlafstörungen - das alles wirkt sich ungünstig auf das Lernen und Großwerden der Kinder aus. Wir sollten also als Erwachsene den Kindern einen achtsamen Umgang mit Lärm vorleben und ihnen zeigen, wie sie sich schützen können.<br><br></p> <p><strong>Anhaltender Lärm kann nicht nur das Gehör schädigen, sondern auch Hirn, Herz und Kreislauf stressen. Was passiert da im Körper?</strong><br>Laute Geräusche signalisierten unseren Vorfahren Gefahr. Deshalb reagiert unser Körper heute immer noch mit einer Stressreaktion&#58; Das Herz rast, der Blutdruck steigt, Blut wird in Muskeln und Hirn gepumpt, um eine Kampf- oder Fluchtreaktion vorzubereiten. Wenn das hin und wieder passiert, ist das kein Problem. Aber wenn der Körper ständig diesen Alarmmechanismus aktiviert, wirkt sich das auf Herz und Kreislauf aus, auf die Konzentrationsfähigkeit oder auf die Entspannungsbereitschaft, führt zu Bluthochdruck, Schlafstörungen und kann sogar eine Diabeteserkrankung verschlechtern.<br><br></p> <p><strong>Kann Stille genauso gefährlich sein wie Lärm?</strong><br>Organisch nicht. Denn Stille kann das Ohr nicht schädigen. Allerdings ist Stille in unserer Industriegesellschaft selten geworden. Mancher verbindet Stille mit Einsamkeit und schaltet deshalb Radio oder Fernseher ein, nur um sich nicht allein zu fühlen. Stille kann also negativ auf unsere Psyche wirken, weil fortwährend Geräusche zu unserem Leben gehören. Irgendwo piept, quietscht oder rattert immer etwas. Das würde ich schon als Lärmverschmutzung bezeichnen. Und wir machen uns leider viel zu selten bewusst, dass wir dieser Verschmutzung fast ständig ausgesetzt sind - und uns an sie gewöhnt haben.<br><br></p> <p><strong>Wenn ständig nebenher das Radio läuft oder der Fernseher - schadet das dem Gehör und dem Nervenkostüm?</strong><br>Bei angemessener Lautstärke schadet eine solche Dauerberieselung dem Gehör nicht. Aber&#58; Sinneszellen und Gehirn arbeiten, auch ohne, dass wir das bewusst merken, fortwährend, wenn Radio oder Fernseher laufen. Das kostet dem Körper Kraft und erschöpft uns vielleicht mehr, als uns die Musik entspannt. Aber das mag bei jedem anders sein. Denn auch das Empfinden, was Lärm überhaupt ist, unterscheidet sich&#58; Laute Musik und dröhnende Motoren können Spaß machen. Andererseits können das Summen einer Fliege oder der brummende Kühlschrank stören. <br>Dahinter steckt die subjektive emotionale Bewertung von Geräuschen, der wir uns nicht entziehen können. Bei manchen rufen wummernden Bässe Glücksgefühle hervor, während andere das als Zumutung sehen. Oder&#58; Wenn ich den Nachbarn nicht leiden kann, stört selbst das kleinste Geräusch. Wenn ich mich mit dem Nachbarn aber gut verstehe, stört auch das Geschrei eines Kindergeburtstages nicht. Also&#58; Nicht immer ist es die Lautstärke, sondern oft das subjektive Lautheitsempfinden, das Geräusche zu Lärm macht.</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Patiententag für Kehlkopfoperierte findet online statt<img alt="Prof. Michael Fuchs (hinten links), Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie an der HNO-Klinik des UKL, und Ulrike Sievert, Ulrike Sievert (Foto), Fachtherapeutin für Laryngektomierte, im Beratungsgespräch mit einem Patienten nach einer Kehlkopf-Totaloperation." src="/presse/PressImages/pic_20210318113440_f3d014eead.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-17T23:00:00ZLeipzig. Zum 4. Patiententag lädt die Sektion Phoniatrie und Audiologie an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig alle Kehlkopfoperierten und deren Angehörige am 24. März ein. Die Veranstaltung sollte schon im vergangenen Jahr stattfinden, sie fiel aber der Corona-Pandemie zum Opfer. Auch jetzt kann sie nicht als persönliche Begegnung von Ärzten, Therapeuten und Patienten stattfinden, sondern nur online. "Damit unsere Patienten nicht noch länger warten müssen, haben wir uns entschlossen, die öffentliche Veranstaltung übers Internet durchzuführen", so Ulrike Sievert, Fachtherapeutin für Laryngektomierte an der Klinik. <p>Informiert wird bei der Online-Veranstaltung über neue Forschungen an Ersatzstimmen. &quot;Bei Kehlkopfkrebs muss entweder ein Teil oder der ganze Kehlkopf entfernt werden&quot;, erläutert die Klinische Sprechwissenschaftlerin. &quot;Die einen können dann noch sprechen, die anderen müssen den Umgang mit einer ganz neuen Sprechstimme lernen. Das kann die Speiseröhrenstimme sein oder das Sprechen mit Hilfe einer Stimmprothese oder einer elektronischen Sprechhilfe. Unser erster Referent wird uns einen Einblick in hochaktuelle Forschungen zu elektronischen Stimmprothesen geben, die vielleicht eine Ersatzstimme der Zukunft darstellen können. Das ist noch ein weiter Weg, aber immerhin beschäftigt sich eine Professur für Sprachtechnologie an der TU Dresden damit - das macht optimistisch.&quot;</p> <p>Weiter im Mittelpunkt steht das Schlucken. Ein Betroffener wird berichten, wie er das wieder lernte. Übrigens will er ein persönliches Kochbuch schreiben, das die Phasen des Lernens wiedergibt und verrät&#58; Was konnte er wann wieder essen?</p> <p>Zudem wird Kristin Poser, stellvertretende Leiterin des <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/Seiten/ernaehrungsteam.aspx">Ernährungsteams</a> am UKL, erläutern, welche Ernährung während und nach einer Krebstherapie angeraten ist. Denn mit den richtigen Zutaten kann der Patient den Körper beim Kampf gegen den Krebs bestmöglich unterstützen.</p> <p>&quot;Wir hoffen, dass unsere Patienten das Online-Format unserer Veranstaltung annehmen&quot;, bekräftigt auch Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter der <a href="/einrichtungen/phoniatrie">Sektion Phoniatrie und Audiologie</a>. &quot;Denn man braucht nicht mehr als einen Computer mit Lautsprecher oder Kopfhörer und einen Internetzugang. Vielleicht können die Patienten den Patiententag aber auch gemeinsam mit dem behandelnden Therapeuten verfolgen. Wenn es Fragen gibt, stehen wir gern zur Verfügung, damit möglichst viele dabei sein können.&quot;<br><br></p> <p><strong>Webcast&#58; 4. Patiententag für Kehlkopfoperierte</strong><br>Mittwoch, 24.03.2021<br>14 bis 17 Uhr<br>Teilnahme unter&#58; <a href="http&#58;//www.ukl-live.de/kehlkopfoperierte">www.ukl-live.de/kehlkopfoperierte</a></p>
Die Angst vor dem Ungewissen nehmen: Patiententag am UKL zu Krebs im Kopf-Hals-Bereich diesmal online<img alt="Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKL und Schirmherr der „Make Sense“-Kampagne in Deutschland" src="/presse/PressImages/pic_20200921104929_98f587406c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-20T22:00:00ZLeipzig. Aufklärung und Informationen über Kopf-Hals-Tumoren – dieser Aufgabe widmet sich alljährlich die europaweite Kampagne "Make Sense" der European Head and Neck Society (EHNS), an deren Spitze in Deutschland Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKL, steht. <p>&quot;Wodurch bekommt man diesen Krebs, wie kann man ihn am besten behandeln - solche und andere Fragen wollen wir bei einem Patiententag beantworten&quot;, erklärt der <a href="/einrichtungen/hno">HNO-Spezialist</a>. &quot;Durch die Covid-19-Pandemie können wir aber leider nicht direkt mit Betroffenen und Interessierten ins Gespräch kommen. Deshalb findet unser Patiententag online statt.&quot; Gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Lethaus, Direktor der <a href="/einrichtungen/mkg">Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie</a> am UKL, und weiteren Leipziger Experten wird Prof. Dietz neueste medizinische Erkenntnisse rings um diese Erkrankungen vorstellen.</p> <p>Erläutert werden bei dieser Online-Veranstaltung, die im Rahmen der &quot;Head and Neck Awareness Week&quot; stattfindet, beispielsweise neue Krebsbekämpfungsstrategien und schonende Operationsverfahren, welche Hoffnungen eine bestimmte Impfung und die Aktivierung des Immunsystems machen, wie innerhalb der Krebstherapie Kaufunktion und Zahngesundheit verbessert werden können oder was zu tun ist, wenn Schlucken und Sprechen nach der Therapie nicht mehr gut funktionieren. &quot;Wir setzen alles daran, dass Betroffene nach der Behandlung mit möglichst geringen Einschränkungen in ihr vorheriges Leben zurückkehren können&quot;, betont Prof. Dietz. Sein Kollege Prof. Lethaus weist darauf hin&#58; &quot;Neben der eigentlichen Behandlung ist es auch unsere Aufgabe, den Betroffenen die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen.&quot;<br><br></p> <p>Das kann Anke Steinbacher, Betroffene und Patin der Awareness Week, bestätigen&#58; &quot;Ich lebe heute wieder ein sehr normales, aktives, überaus soziales und ja - auch lustiges - Leben. Niemand sieht, dass ich eine sehr große OP buchstäblich mitten im Gesicht hatte und ich habe auch nicht mit Folgeschäden zu kämpfen. Und das alles nur, weil ich mich getraut habe, dem ersten Therapieansatz nicht zu folgen und stattdessen weiter zu suchen. Dabei habe ich den Arzt gefunden, der genau das Gleiche wollte wie ich&#58; Mich krebsfrei zu bekommen, und zwar so, dass ich danach genauso gut und gerne lebe wie davor.&quot;<br><br></p> <p><strong>Patiententag Kopf-Hals-Tumoren</strong><br>23. September 2020, 17 bis 19.30 Uhr<br>Im Internet unter&#58;<br><a href="https&#58;//ukl-live.de/kopf-hals-krebs">https&#58;//ukl-live.de/kopf-hals-krebs&#160;</a></p>
429 Implantationen: Zehn Jahre Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig<img alt="Das Leipziger Cochlea-Implantat-Zentrum feiert zehnjähriges Bestehen. Als einziges bundesweit wird es von einem Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie geleitet&#58; Prof. Michael Fuchs." src="/presse/PressImages/pic_20200604115758_c330c47cab.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-06-03T22:00:00ZLeipzig. Wie so vieles andere geriet durch die Corona-Pandemie auch das zehnjährige Jubiläum des Cochlea-Implantat-Zentrums Leipzig (CIZL) ein wenig in den Hintergrund. "Wie wollten gemeinsam mit den nunmehr 429 Implantierten auf eine ungemein erfolgreiche Wegstrecke zurückblicken", so Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter des CIZL. "Das geht zwar nicht, aber wir planen, im November bei einer wissenschaftlichen Veranstaltung mit niedergelassenen HNO-Kollegen aus der Region auch das Jubiläum des CIZL zu thematisieren. <p>Im Frühjahr 2010 konnte - auch gegen manche Widerstände - das <a href="/einrichtungen/hno/cochlea-implantat-zentrum">Zentrum</a> als Teil der <a href="/einrichtungen/hno">Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO)</a> eröffnet werden. Seither werden kleine und große Patienten, die unter sehr starken Hörstörungen leiden, mit einem Cochlea-Implantat versorgt. Wobei die Operation natürlich einen wesentlichen Teil der Behandlung darstellt, aber eben nur einen Teil. Denn sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen wird eine mehrjährige Rehabilitation und lebenslange Nachsorge nötig.</p> <p>Heute gilt als Besonderheit der Leipziger Einrichtung, dass die Mediziner und Therapeuten sehr eng mit Pädagoginnen der Sächsischen Landesschule für Hörgeschädigte, Förderzentrum &quot;Samuel Heinicke&quot; zusammenarbeiten - das ist bundesweit nur in wenigen Zentren der Fall und bietet den Vorteil einer engen Verzahnung zwischen audiologischer Frühförderung und späterer Rehabilitation. Außerdem wird das Leipziger Zentrum als einziges bundesweit von einem Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie geleitet&#58; Prof. Dr. Michael Fuchs. Er hat das <a href="/einrichtungen/cizl">CIZL</a> gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Leipzig und sozusagen der &quot;Operateur der ersten Stunde&quot;, förmlich aus dem Boden gestampft. Zehn Jahre später wird Prof. Dietz bei den jährlich rund 65 Implantationen von einem Team aus mehreren erfahrenen Oberärzten unterstützt. Die Sektion Phoniatrie und Audiologie an der HNO-Klinik ist spezialisiert auf die Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen der Stimmen der Sprache und des Sprechens, des Schluckens, des Hörens und auch des Gleichgewichtes bei Kindern und Erwachsenen - und ist damit prädestiniert für die Behandlung von Hörgeschädigten. Die Pädagoginnen des Förderzentrums &quot;Samuel Heinicke&quot; wiederum betreuen alle Kinder und Jugendlichen, die mit einem Cochlea-Implantat versorgt wurden, im Klinikum und in den Räumlichkeiten des Sächsischen Landesschule.</p> <p>&quot;Dieses Zusammenwirken und die Vernetzung der einzelnen Kompetenzen hat sich enorm bewährt&quot;, so Prof. Fuchs. &quot;Uns war von Anfang an klar, dass es nicht nur herausragender Operateure bedarf. Es musste auch die gesamte Nachsorge stehen, bevor der erste Eingriff stattfinden konnte. Zur Philosophie unseres Zentrums gehörte und gehört deshalb&#58; Wir bieten alles unter einem Dach, jede einzubeziehende Fachrichtung hat alle notwendigen Qualifikationen - von der Diagnostik über die OP und die Reha bis zur lebenslangen Nachsorge. Nach zehn Jahren kann ich das Fazit ziehen&#58; Das war eine gute und erfolgreiche Strategie. Dafür spricht auch, dass im vergangenen Jahr, sozusagen als kleines vorzeitiges Geburtstagsgeschenk für unser Zentrum, unser Reha-Prozess zertifiziert wurde.&quot;</p> <p>Das Leipziger CI-Zentrum ist heute noch eine relativ junge Einrichtung, aber bundesweit keinesfalls die kleinste&#58; Immerhin wurden bisher 429 Implantationen vorgenommen, 127 bei Kindern und 302 bei Erwachsenen. &quot;Besonders die Versorgung der Kinder macht uns froh&quot;, sagt Prof. Fuchs. &quot;Zum einen operiert nicht jedes CI-Zentrum in Deutschland Kinder. Wir können das anbieten und vorweisen&#58; Viele unserer kleinen Patienten haben mit dem Implantat nicht nur das Sprechen und Musikhören gelernt, sondern beherrschen das inzwischen so gut, dass sie es in die Regelschule schaffen. Wir hoffen, dass es uns einmal so geht, wie unseren ,Schwester-Zentren' mit langjähriger Tradition&#58; Einige derer früheren CI-Kinder haben inzwischen nicht nur die Schule, sondern auch ein herausforderndes Studium geschafft - und arbeiten heute sogar als Ärzte in CI-Zentren.&quot;</p> <p>&#160;</p>

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