Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Pressemitteilungen

 

 

Patiententag stellt Impfungen gegen Krebs vor2019-09-15T22:00:00ZUrsachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren stehen im Mittelpunkt eines Patiententages am 18. September am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). <p>&quot;Wir wollen innerhalb der europaweiten Kampagne zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore das Bewusstsein schärfen&#58; Wie diesen gefährlichen Krebserkrankungen vorgebeugt werden kann, wie sie frühzeitig zu erkennen sind und wie sie sich behandeln lassen&quot;, sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der <a title="HNO" href="/einrichtungen/hno" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde am UKL.<br></a><br>Beim Patiententag in Leipzig werden die Chefs der medizinischen Fachbereiche Hals-Nase-Ohren, Mund-Kiefer-Gesicht und Krebserkrankungen des UKL anwesend sein. Experten geben neueste Informationen zu Risiken und Vorbeugung, erklären Lösungen für Schluck- und Sprachprobleme nach der Krebstherapie und neuartige Krebsbekämpfungsstrategien, wie eine sogenannte Tumorimpfung zur spezifischen Aktivierung des Immunsystems und die Schutzimpfung gegen HPV-Viren, weil einige humane Papillomviren (HPV) Tumoren nicht nur in der Gebärmutter, sondern auch im Rachen auslösen können.<br><br>Auch die Zahngesundheit und die Verbesserung der Kaufunktion sowie Tumornachsorge und Rehabilitation werden erläutert. &quot;Ich bin überzeugt, dass bei Patienten, Angehörigen und Interessierten die Vorträge unserer Fachexperten auf großes Interesse stoßen&quot;, so Prof. Dietz.</p> <p><br><strong>Patiententag Krebs im Kopf-Hals-Bereich</strong><br>am Mittwoch, den 18. September, 14 bis 17 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br><span>Kleiner Hörsaal im Haus E<br></span>Liebigstr. 27b, 04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig erhielt Qualitätssiegel<img alt="„Es ist eine stark interdisziplinäre Arbeit, ein Cochlea-Implantat gut einzusetzen und dann den Patienten zu befähigen, damit zu hören“, so Prof. Michael Fuchs, Leiter des CIZL am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20190716125457_44edd7e85d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-07-15T22:00:00ZDas Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig (CIZL) am Universitätsklinikum Leipzig erfüllt alle notwendigen Qualitätskriterien – sowohl bei Struktur und Qualifikationen der Mitarbeiter als auch bei Rehabilitationsprozessen und -ergebnissen. "Damit wurden wir ohne jegliche Abweichung zertifiziert, was uns alle stolz auf dieses Qualitätssiegel macht", so Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter des Zentrums, das sich der Versorgung von Hörgeschädigten widmet. Dabei wird den Patienten ein kleiner Elektrodenträger in die Hörschnecke des Innenohres implantiert. Dadurch kann der Hörnerv direkt gereizt werden. Das ist nötig, wenn die Sinneszellen im Innenohr nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr funktionieren. <p>&quot;In die Behandlung von Cochlea-Patienten sind viele Berufsgruppen eingebunden&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/cizl" rel="ext" target="_blank">Prof. Fuchs</a>. &quot;Es ist ja nicht damit getan, das Implantat einzubringen. Die Patienten müssen sich in einem anschließenden, sehr strukturierten Rehabilitationsprozess an das neue Hören gewöhnen. Deshalb sind nicht nur Ärzte und Schwestern, sondern auch Audiologen, Hörgeräteakustiker, Logopäden, Sprechwissenschaftler, Hörgeschädigtenpädagogen um nur einige zu nennen, mit in den Reha-Prozess eingebunden. All dies wurde nun bei der Zertifizierung geprüft - und letztlich für gut befunden.&quot;</p> <p>Schon im Vorfeld, also im Rahmen der Diagnostik, sind beispielsweise Radiologen eingebunden, die mit bildgebenden Verfahren prüfen, wie die Hörschnecke, die Cochlea, aussieht und ob der Hörnerv gut ausgebildet ist. Auch Augenärzte werden einbezogen. Bei der Operation dann sind natürlich Anästhesiologen dabei. &quot;Es ist eine stark interdisziplinäre Arbeit, ein Cochlea-Implantat gut einzusetzen und dann den Patienten zu befähigen, damit zu hören&quot;, so Prof. Fuchs.</p> <p>Die Prüfer nahmen alle Prozesse im <a href="/einrichtungen/cizl" rel="ext" target="_blank">CIZL</a> unter die Lupe&#58; Wie werden Informationen unter den vielen Beteiligten ausgetauscht? Gibt es Reibungspunkte an den Schnittstellen? Sind Prozesse festgelegt, gibt es Protokolle, Checklisten? Wo kann sich der Patient beschweren und wie wird mit Fehlern umgegangen? Finden für alle beteiligen Mitarbeiter des Zentrums regelmäßig Weiterbildungsmaßnahmen statt? &quot;Es war sehr viel Arbeit, auf all diese Fragen gute Antworten zu haben&quot;, sagt der Leipziger Ohrenarzt. &quot;Aber es hat uns auch sehr geholfen, unsere Abläufe kritisch zu betrachten und zu verbessern. Vorteil für uns war sicher, dass wir ein Zentrum sind, das an der Leipziger Universitätsklinik angebunden ist. Damit haben wir ein gutes Hinterland.&quot;</p> <p>Ein Punkt bei der Zertifizierung war, dass sich das Cochlea-Zentrum verpflichten muss, die bundesweite Patientenvereinigung der Cochlea-Träger zu unterstützen und mit ihr zusammenzuarbeiten. &quot;Wir haben sehr gern den entsprechenden Vertrag abgeschlossen, weil uns die Patienten am Herzen liegen&quot;, so Prof. Fuchs. &quot;Durch die lebenslange Nachsorge haben wir einen intensiven und sehr lang anhaltenden Kontakt zu unseren Patienten, der manchmal schon zu einem fast freundschaftlichen Verhältnis geworden ist. Deshalb war es für uns ganz selbstverständlich, die Förderung der Selbsthilfe zu übernehmen. Das bedeutet, über Möglichkeiten der Selbsthilfe zu informieren, Veranstaltungen der Patientenvereinigung zu unterstützen, bei eigenen Veranstaltungen auch Vorträge für interessierte Patienten anzubieten und natürlich eine finanzielle Unterstützung der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft.&quot;</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Liebigstraße 12, Haus 1<br>04103 Leipzig<br>Telefon&#58; 0341 97 21801<br>Fax&#58; 0341 97 21719<br>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;cizl@medizin.uni-leipzig.de">cizl@medizin.uni-leipzig.de</a></p>
„Das Gehirn muss sich an die Hörhilfe gewöhnen“<img alt="Prof. Michael Fuchs. Leiter des Cochlea-Implantat-Zentrums und der Sektion Phoniatrie und Audiologie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20190426093919_66ebcd5962.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-25T22:00:00ZMit einem Informationstag will am Sonnabend, den 27. April, der Sächsische Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten auf die Gefahren von Lärm fürs Gehör aufmerksam machen. Dabei wird der Verband von Experten des Cochlea-Implantat-Zentrums Leipzig unterstützt. "Beim Sächsischen Hörtag geht es vor allem um Informationen, welche Möglichkeiten aus medizinischer Sicht den Betroffenen bei Schwerhörigkeit oder gar Ertaubung angeboten werden können", so Prof. Dr. Michael Fuchs, Ärztlicher Leiter des Leipziger Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum. <p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr die Rehabilitation für Hörgeschädigte. &quot;Es gibt sehr gute technische Möglichkeiten, den Betroffenen apparativ oder operativ zu helfen&quot;, sagt Prof. Fuchs, der am Universitätsklinikum Leipzig die <a href="/einrichtungen/phoniatrie" rel="ext" target="_blank">Sektion Phoniatrie und Audiologie</a> leitet. Zum einen arbeiten die Hörgeräte immer besser, zum anderen steht mit dem <a title="CIZ" href="/einrichtungen/cizl" rel="ext" target="_blank">Cochlea-Implantat </a>eine Lösung für besonders schwere Hörschädigungen bereit, die in Leipzig schon vielen Patienten half. In beiden Fällen zugleich ist es aber wichtig, dass sich das Gehirn an die Hörhilfe gewöhnen muss - und dafür ist es eine sorgsame, oft langwierige Rehabilitation nötig.<br>&quot;Bei Patienten mit Cochlea-Implantat muss nach den medizinischen Leitlinien eine Hörrehabilitation stattfinden&quot;, so der Leipziger HNO-Arzt. &quot;Die dauert in der Regel immerhin zwei Jahre, bei Kindern sogar drei Jahre. Da ist es aus meiner Sicht eine Ungerechtigkeit, dass Hörgeräte-Patienten nicht die kleinste Reha bekommen, um sich an die neue Technik zu gewöhnen. Dabei würde es einigen dieser Patienten sehr gut helfen.&quot;<br>Zugleich wird Prof. Fuchs am Hörtag darauf aufmerksam machen, dass viele Patienten sich auch mit 60 Jahren für &quot;noch zu jung&quot; halten, um ein Hörgerät zu benutzen. &quot;Wenn der Arzt ein Hörgerät empfiehlt, macht er das doch aus gutem Grund. Diesen Rat aus einer gewissen Eitelkeit beiseite zu wischen, kann sich rächen. Denn nach unseren Erfahrungen haben Patienten, die zu lange mit der Hörgeräteversorgung warten, große Schwierigkeiten, sich später an die Technik zu gewöhnen. Meine Bitte deshalb&#58; Hören Sie auf Ihren Arzt, probieren Sie zumindest eine Versorgung mit einem Hörgerät, wenn er sie verschreibt.&quot;<br>Auf besonderes Interesse beim Hörtag stoßen sicher die Vorträge der beiden Chefärzte aus medizinischen Einrichtungen, die sich auf Hörrehabilitation spezialisiert haben. Die Kliniken in Bad Grönenbach und Bad Berleburg widmen sich nicht nur Patienten mit allen Hörstörungen, sondern auch denen mit Tinnitus.</p> <p>Info;&#58;<br><a title="Hörtag" href="/einrichtungen/cizl" rel="ext" target="_blank">8. Sächsischer Hörtag in Leipzig</a><br>27.04.2019, 10 bis 16.15 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde<br>Liebigstr. 12, Haus 1</p> <p>&#160;</p>
Wie macht man eine schöne Nase?<img alt="Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20190325102550_650d6089a6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-24T23:00:00ZLeipzig. Schönheit ist nicht alles, sie hilft aber ungemein. Auch deshalb lassen sich Menschen die Nase richten, die Wangen und Lider liften. "Das Gesicht ist ja das Aushängeschild eines Menschen", sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. "Da ist es schon verständlich, dass man mit einer krummen, zu großen, höckerigen oder zu langen Nase nicht zufrieden ist." Deshalb legen sich bei ihm jährlich rund 100 Patienten aus der Region aus eigenen Stücken "unters Messer". Schließlich hat der Klinikleiter über 20 Jahre Erfahrung mit Nasenkorrekturen und sagt frei heraus: "Das ist eines meiner Steckenpferde." <p>Dass ästhetische Eingriffe von akademischen Medizinern vorgenommen werden, ist schon besonders und aufgrund der sehr komplizierten Operationstechniken mittlerweile sogar wissenschaftlich bearbeitet. Auch deshalb findet nun schon zum 8. Male ein Leipziger Kurs für plastische Gesichtschirurgie statt, zu dem am kommenden Wochenende 29./30. März rund 60 Ärzte der Fachrichtungen HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie plastische Chirurgie erwartet werden. Neben Prof. Dietz werden sich die plastischen Chirurgen Dr. Christopher Wachsmuth aus Leipzig und Dr. Andreas Dacho aus Heidelberg mit den Themen schöne Nasen, anliegende Ohren, verschwundene Falten, gehobene Augenlider und gestraffte Wangen beschäftigen.</p> <p>&quot;Wir zeigen den aus ganz Deutschland anreisenden Fachärzten und Ärzten in Ausbildung, was man für den Patienten tun kann und wie man es macht&quot;, so <a href="/einrichtungen/hno" rel="ext" target="_blank">Prof. Dietz</a>. &quot;Dabei werden Patienten live behandelt oder wir zeigen Videoeinblendungen von vorgenommenen Operationen.&quot;</p> <p>Klar ist&#58; Die defekte oder verkrümmte Nasenscheidewand, die operativ wieder voll funktionstüchtig gemacht wird, bis hin zur Formveränderung der Nase, die die Atmung behindert - das bezahlt die Krankenkasse. Für die reine Schönheit dagegen, also das zarte Anheben der Nasenspitze, Verkleinern der zu großen Nase oder das Begradigen und Absenken des Nasenrückens - das müssen die Patienten selbst zahlen. Ab etwa 4000 Euro kostet eine solche Schönheitsoperation, die Operateuren wie Prof. Dietz aber nicht nur Ruhm und Ehre bringt, sondern auch umfangreiches Wissen und Können voraussetzt&#58; &quot;Meine Erfahrungen aus der Schönheitschirurgie kommen natürlich all den Patienten zugute, die ich als onkologischer Chirurg behandele. Das hilft mir besonders bei Rekonstruktionen nach Tumorentfernungen - und vielleicht kann man sagen&#58; Es verschönt ein gutes Stück manchem Krebspatienten das Leben.&quot;</p>
3. Patiententag für Kehlkopfoperierte am 6. März2019-02-28T23:00:00ZLeipzig. Der 3. Patiententag für Kehlkopfoperierte der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) am UKL stellt in diesem Jahr das Thema der Wassertherapie nach Laryngektomie (Kehlkopfentfernung) in den Mittelpunkt. Des Weiteren geht es um Qualitätssicherung in der Krebstherapie und physiotherapeutische Schwerpunkte nach einer Kehlkopfoperation. Beginn ist am Mittwoch, 6. März, um 14 Uhr. <p>&quot;Wir sind sehr froh, dass wir zwei Vertreter des Landesverbands der Kehlkopfoperierten aus Thüringen für unseren Patiententag gewinnen konnten, die auf dem Gebiet der Wassertherapie sehr erfahren und im Wasser sozusagen wieder 'wie zu Hause' sind&quot;, betonen Prof. Andreas Dietz und Prof. Michael Fuchs, die Wissenschaftlichen Leiter des Patiententages.<br>Die Veranstaltung bietet allen Teilnehmern Möglichkeiten zu vielfältigem Austausch - der Betroffenen untereinander, mit Ärzten und Therapeuten oder mit ebenfalls vor Ort anwesenden Hilfsmittelversorgern.<br>Teilnehmende Patienten sollten daher auch ihre behandelnden Therapeuten einladen und mitbringen, hebt Prof. Fuchs ausdrücklich hervor.</p> <p><strong>3. Patiententag für Kehlkopfoperierte</strong><br>Mittwoch, 6. März, 14 bis 17 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Hörsaal im Haus 1 (Universitätszahnmedizin)<br>Liebigstraße 14<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>

Liebigstraße 12, Haus 1
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21700 (Sekretariat)
Terminvergabe:
0341 - 97 21721
Fax:
0341 - 97 21709
Map