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Pressemitteilungen

 

 

Wie macht man eine schöne Nase?<img alt="Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20190325102550_650d6089a6.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-24T23:00:00ZSchönheit ist nicht alles, sie hilft aber ungemein. Auch deshalb lassen sich Menschen die Nase richten, die Wangen und Lider liften. "Das Gesicht ist ja das Aushängeschild eines Menschen", sagt Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig. "Da ist es schon verständlich, dass man mit einer krummen, zu großen, höckerigen oder zu langen Nase nicht zufrieden ist." Deshalb legen sich bei ihm jährlich rund 100 Patienten aus der Region aus eigenen Stücken "unters Messer". Schließlich hat der Klinikleiter über 20 Jahre Erfahrung mit Nasenkorrekturen und sagt frei heraus: "Das ist eines meiner Steckenpferde." <p>Dass ästhetische Eingriffe von akademischen Medizinern vorgenommen werden, ist schon besonders und aufgrund der sehr komplizierten Operationstechniken mittlerweile sogar wissenschaftlich bearbeitet. Auch deshalb findet nun schon zum 8. Male ein Leipziger Kurs für plastische Gesichtschirurgie statt, zu dem am kommenden Wochenende 29./30. März rund 60 Ärzte der Fachrichtungen HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie plastische Chirurgie erwartet werden. Neben Prof. Dietz werden sich die plastischen Chirurgen Dr. Christopher Wachsmuth aus Leipzig und Dr. Andreas Dacho aus Heidelberg mit den Themen schöne Nasen, anliegende Ohren, verschwundene Falten, gehobene Augenlider und gestraffte Wangen beschäftigen.</p> <p>&quot;Wir zeigen den aus ganz Deutschland anreisenden Fachärzten und Ärzten in Ausbildung, was man für den Patienten tun kann und wie man es macht&quot;, so <a href="/einrichtungen/hno" rel="ext" target="_blank">Prof. Dietz</a>. &quot;Dabei werden Patienten live behandelt oder wir zeigen Videoeinblendungen von vorgenommenen Operationen.&quot;</p> <p>Klar ist&#58; Die defekte oder verkrümmte Nasenscheidewand, die operativ wieder voll funktionstüchtig gemacht wird, bis hin zur Formveränderung der Nase, die die Atmung behindert - das bezahlt die Krankenkasse. Für die reine Schönheit dagegen, also das zarte Anheben der Nasenspitze, Verkleinern der zu großen Nase oder das Begradigen und Absenken des Nasenrückens - das müssen die Patienten selbst zahlen. Ab etwa 4000 Euro kostet eine solche Schönheitsoperation, die Operateuren wie Prof. Dietz aber nicht nur Ruhm und Ehre bringt, sondern auch umfangreiches Wissen und Können voraussetzt&#58; &quot;Meine Erfahrungen aus der Schönheitschirurgie kommen natürlich all den Patienten zugute, die ich als onkologischer Chirurg behandele. Das hilft mir besonders bei Rekonstruktionen nach Tumorentfernungen - und vielleicht kann man sagen&#58; Es verschönt ein gutes Stück manchem Krebspatienten das Leben.&quot;</p>
3. Patiententag für Kehlkopfoperierte am 6. März2019-02-28T23:00:00ZLeipzig. Der 3. Patiententag für Kehlkopfoperierte der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) am UKL stellt in diesem Jahr das Thema der Wassertherapie nach Laryngektomie (Kehlkopfentfernung) in den Mittelpunkt. Des Weiteren geht es um Qualitätssicherung in der Krebstherapie und physiotherapeutische Schwerpunkte nach einer Kehlkopfoperation. Beginn ist am Mittwoch, 6. März, um 14 Uhr. <p>&quot;Wir sind sehr froh, dass wir zwei Vertreter des Landesverbands der Kehlkopfoperierten aus Thüringen für unseren Patiententag gewinnen konnten, die auf dem Gebiet der Wassertherapie sehr erfahren und im Wasser sozusagen wieder 'wie zu Hause' sind&quot;, betonen Prof. Andreas Dietz und Prof. Michael Fuchs, die Wissenschaftlichen Leiter des Patiententages.<br>Die Veranstaltung bietet allen Teilnehmern Möglichkeiten zu vielfältigem Austausch - der Betroffenen untereinander, mit Ärzten und Therapeuten oder mit ebenfalls vor Ort anwesenden Hilfsmittelversorgern.<br>Teilnehmende Patienten sollten daher auch ihre behandelnden Therapeuten einladen und mitbringen, hebt Prof. Fuchs ausdrücklich hervor.</p> <p><strong>3. Patiententag für Kehlkopfoperierte</strong><br>Mittwoch, 6. März, 14 bis 17 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Hörsaal im Haus 1 (Universitätszahnmedizin)<br>Liebigstraße 14<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Prof. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am UKL, leitet den Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren am 19. September. ." src="/presse/PressImages/pic_20180911101325_e016029eeb.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-09-10T22:00:00ZLeipzig. Über Risiken von Kopf-Hals-Tumoren wird bei einem Patiententag am 19. September am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) informiert. "Wir wollen innerhalb der europaweiten Kampagne zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore das Bewusstsein schärfen: Wie kann diesen Krebserkrankungen vorgebeugt werden? Wie sind sie frühzeitig zu erkennen? Wie lassen sie sich heute behandeln?", erklärt Prof. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde am UKL. <p>Der Leipziger <a href="/einrichtungen/hno" rel="ext" target="_blank">HNO-Arzt </a>koordiniert die von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft initiierte &quot;Awareness Week&quot; in ganz Deutschland. Seit diesem Jahr gehört er zum Vorstand der europäischen Gesellschaft.</p> <p>Beim Patiententag in Leipzig werden Experten der medizinischen Fachbereiche Hals-Nase-Ohren, Mund-Kiefer-Gesicht und Krebserkrankungen über das Risiko von Kopf-Hals-Krebs informieren, auf Schluck- und Sprachprobleme nach der Therapie eingehen, neue Krebsbekämpfungsstrategien vorstellen, die Krebsfrüherkennung und Möglichkeiten zur Verbesserung der Kaufunktion und Zahngesundheit im Rahmen der Krebstherapie erläutern.<br>&quot;Ich hoffe, dass die Vorträge unserer Fachexperten auf reges Interesse stoßen&quot;, so Prof. Dietz. &quot;Alle Interessierten sind willkommen. Besonders freue ich mich, dass auch die Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperierten mit dabei ist. Damit können von Betroffenen direkt praktische Erfahrungen weitergegeben werden.&quot;</p> <p>Info&#58;<br>Patiententag &quot;Krebs im Kopf-Hals-Bereich&quot;,<br>Mittwoch, 19. September, 14 bis 17 Uhr,<br>Hörsaal, Haus 1,<br>Liebigstr. 12, 04103 Leipzig.</p> <p>&#160;</p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>
In die Tiefe des Organs: Kehlkopf-Spiegelung in 3-D<img alt="Prof. Michael Fuchs (Mitte), Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie, führt Studierenden das moderne Gerät vor, welches erstmals dreidimensionale Bilder des Kehlkopfes liefert. Um den Effekt wahrnehmen zu können, tragen alle Beteiligten 3-D-Brillen." src="/presse/PressImages/pic_20180508103553_46c260d715.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-05-07T22:00:00ZLeipzig. Als eine von nur drei Uniklinika in Deutschland nutzen die Experten der Sektion für Phoniatrie und Audiologie am UKL ein hochmodernes System zur Spiegelung des Kehlkopfes in 3-D. Es ermöglicht völlig neue Einblicke in das Organ, verbessert bei Eingriffen die Patientensicherheit und eröffnet neue Möglichkeiten bei Lehre und Weiterbildungen von Medizinstudenten und angehenden Fachärzten. <p>Prof. Michael Fuchs ist Leiter der <a href="http&#58;//phoniatrie-audiologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Sektion Phoniatrie und Audiologie </a>der&#160; <a href="/einrichtungen/hno" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde</a>. Er ist begeistert von den neuen Möglichkeiten&#58; &quot;Uns als spezialisiertes Zentrum bringt das extrem weiter. Wir haben eine Dimension hinzugewonnen. Auch für einen Spezialisten ist der 3-D-Eindruck toll.&quot; Ähnlich wie im Kino braucht es eine besondere Brille, um die Effekte im Hirn entstehen zu lassen.</p> <p>Die Kehlkopfspiegelung ist für Fachärzte für Sprach-, Stimm- und frühkindliche Hörstörungen, wie Phoniater und Pädaudiologen korrekt bezeichnet werden, das zentrale diagnostische Instrument. Sie brauchen ein Bild vom Ort, wo die Stimme entsteht - also innerhalb des Kehlkopfes an den Stimmlippen. <br> Für die Spiegelung, Fachausdruck Laryngoskopie, gibt es zwei Varianten, die indirekte für die ambulante Sprechstunde, wo im Rachen mittels Linsen sozusagen &quot;um die Ecke&quot; geschaut wird, sowie die direkte. Diese ist allerdings nur unter Vollnarkose auf dem OP-Tisch möglich. Das dreidimensionale System kann als Neuerung bei beiden Varianten angewandt werden.&#160; &#160;</p> <p>Bisher sehen die Ärzte den Kehlkopf in 2-D. An der Spitze der Endoskope, der Optik, sitzen ein Kamerachip und eine Lichtquelle. &quot;Das produziert gute Ergebnisse&quot;, so Prof. Fuchs, &quot;wir konnten den Kehlkopf gut ausleuchten, organische Veränderungen bemerken und die Schwingungen der Stimmlippen wahrnehmen.&quot; Schon kleinste Veränderungen an den Stimmlippen führten nämlich zu Stimmstörungen. <br> Das neue Gerät hingegen ist nun fähig, die dritte Dimension abzubilden. In seiner Optik sitzen zwei Linsenkanäle statt einer und nehmen jeweils zwei Bilder auf. Fuchs&#58; &quot;Dadurch entsteht ein dreidimensionales Bild vom Kehlkopf. Wir erhalten nun einen Eindruck von der Tiefe des Organs.&quot;</p> <p>Diese zusätzliche Dimension hilft nach Ansicht von Prof. Fuchs bei vielen diagnostischen und therapeutischen Fragen und Entscheidungen weiter&#58; &quot;Organische Veränderungen werden deutlicher sichtbar. Wo wachsen sie genau, wie dehnen sie sich aus? Für die Diagnose von Tumoren ist es eine große Hilfe. Wir sehen, wie der Tumor wächst und sich über die Stimmlippen hinaus im Kehlkopf oder Rachen ausbreitet.&quot;</p> <p>Auch bei der Erkennung und Behandlung von Papillomen, die traubenartige Strukturen auf der Schleimhaut des Kehlkopfes ausbilden, hilft die neue Technik. Papillome sind virusbedingte, gutartige Wucherungen, die aber ab einer gewissen Größe zu Schwierigkeiten bei Atmung und Stimme führen können. &quot;Wir können nun eine OP zur Entfernung dieser Wucherungen besser vorbereiten, weil wir ganz genau wissen, wo sie sitzen. Auch dem Patienten können wir vorher exakt erläutern, wo eventuell Narben entstehen werden. Es erleichtert also auch die Beratungsgespräche, zumal sich die Patienten die Bilder mit 3-D-Brille auch selbst anschauen können&quot;, erklärt der UKL-Experte. <br> Leider kämen Papillome leicht zurück, sagt Michael Fuchs, manche Patienten habe er schon über 50 Mal operieren müssen, auch Kinder. &quot;Die Intervalle zwischen den OPs sollen natürlich möglichst lang sein. Und auch für diese Entscheidung ist die neue 3-D-Darstellung vorteilhaft. Sie versetzt mich zum Beispiel in die Lage, dem Patienten zu sagen, man kann noch warten.&quot;</p> <p>Ebenso hilft das System bei indirekten Eingriffen. Der Patient sitzt auf dem Behandlungsstuhl, der Kehlkopf ist örtlich betäubt, der Arzt operiert mit den gebogenen Instrumenten durch den Mund im Kehlkopf. &quot;Hier hilft mir die dritte Dimension ebenfalls extrem weiter, weil ich nun ganz genau sehe, auf welcher Höhe innerhalb des Organs ich mich bewege&quot;, begründet Prof. Fuchs. Dies schaffe größere Feinheiten der Manipulationen an den Stimmlippen und mache operative Eingriffe sicherer, also ein Plus an Patientensicherheit.</p> <p>Eine weitere Einsatzmöglichkeit und nicht unwichtig für Menschen, die auf ihre Stimme extrem angewiesen sind - wie Sänger -, &#160;ist die verbesserte Analyse der Stimmlippenschwingungen. Mit der neuen Technik können nun auch vertikale Schwingungsanteile beschrieben und untersucht werden. Die Fachleute nennen dies die Randkantenschwingung.<br>&quot;Stimmlippen besitzen neben einer gewissen Dicke auch eine Randkante, die nach unten in den Kehlkopf hineingeht und mitschwingt. Je besser diese Schwingung ist, desto besser klingt die Stimme&quot;, beschreibt der Sprach- und Stimmspezialist. Je mehr sie schwingt, desto mehr Obertöne besitze die Stimme, umso reichhaltiger sei der Stimmklang. Gerade für Sänger eine nicht unwichtige Tatsache. Diese Randkantenschwingungen seien mit 3-D-Einsatz deutlich besser zu beurteilen, hebt Prof. Fuchs hervor.</p> <p>&quot;Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses nicht gerade kostengünstige Gerät erwerben durften. Unsere Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältigster Art&quot;, freut sich der Leipziger Facharzt. Neben den Patienten profitiere nun auch der Ärztenachwuchs davon, denn auch die Studierenden und die Kollegen in der Facharztweiterbildung bekämen nun erstmalig einen echten Kehlkopf in dreidimensionaler Ausführung zu sehen, so Prof. Michael Fuchs.</p> <p>&#160;</p>

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