Gefäßchirurgie am Uniklinikum Leipzig

Wir stellen hier die von uns therapierten Krankheitsbilder und ihre Behandlungsmöglichkeiten dar. Sollten Sie Fragen zu diesen haben, stellen Sie sich gerne in unserer Sprechstunde mit den bereits vorliegenden Bild- und Textbefunden vor, sodass wir Ihnen die beste Therapie anbieten können.

Ein besonderer Fokus unseres täglichen Arbeitens liegt auf der interdisziplinären Patientenversorgung im Rahmen des Gefäßzentrums mit der Klinik für Angiologie und der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

zur Webseite des Gefäßzentrums

Mitarbeiter

Dr. medic. Daniela Branzan
Leiterin der Gefäßchirurgie

 

Dr. med. Holger Staab
Leiter der Gefäßchirurgie


 

Dr. med Katharina Mankel
Fachärztin

Dr. Martin Hänsig
Arzt in Weiterbildung Gefäßchirurgie

Tina Lautenschläger
Ärztin in Weiterbildung Gefäßchirurgie

 

Behandlungsspektrum

​Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über die von uns therapierten Krankheitsbilder mit den dazugehörigen Therapiemöglichkeiten. Hierzu gehören:

Sprechstunden

Informationen zu unsereren Sprechstunden finden Sie hier.

Gefäßchirurgische Untersuchungsmethoden

​Klinische Untersuchung und crurobrachiale Doppleruntersuchung

Bei der klinischen Untersuchung ist zunächst die Erhebung des Beschwerdebildes mit typischem Wadenschmerz nach Belastung, Ruheschmerz oder offenen Wunden der Beine und Füße wichtig. Des weiteren erfolgt standardmäßig die Erhebung des crurobrachialen Dopplers und des hieraus ableitbaren Knöchel-Arm-Index. Im Anschluss hieran werden in Abhängigkeit der Befunde die weiteren unten genannten Untersuchungen durchgeführt.

 

Ultraschall von Gefäßen

Mit Hilfe des Ultraschall-Dopplereffektes wird die Strömungsrichtung und Strömungsgeschwindigkeit des Blutes in den Adern festgestellt.

Damit lassen sich Einengungen und Verschlüsse der Halsschlagadern und der Arm- und Beingefäße diagnostizieren. Kombiniert man diese Methode mit einer vergleichenden Blutdruckmessung an den Armen und Beinen, kann man auf den Schweregrad der Durchblutungsstörung rückschließen und im weiteren Verlauf den Behandlungserfolg kontrollieren.

Die Bestimmung dieses so genannten Knöchel-Arm-Index (ankle brachial index, ABI) ist eine sehr wichtige Untersuchungsmethode.

Unsere Geräte erlauben wahlweise die Untersuchung in der gesamten Eindringtiefe der Schallwelle (cw-Doppler) oder die Fokussierung auf eine vorgegebene Eindringtiefe (pw-Doppler) und die Aufzeichnung von Flußkurven.

 

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

Als rein diagnostische Maßnahme ist die klassische Angiographie, bei der über einen Katheter Kontrastmittel direkt in die Arterien gespritzt wird, immer noch von relevanter Bedeutung.

Es handelt sich hierbei jedoch um eine invasive Maßnahme, die wir zur alleinigen Diagnostik nur bei speziellen Fragestellungen einsetzen: Vor sehr peripheren Bypassoperationen, bei der wir einen Anschluß auf kleinste Unterschenkel- oder Fußgefäße planen, liefert uns die DSA wertvolle Informationen. In den meisten Fällen planen wir bereits die simultane Therapie der zuvor nichtinvasiv diagnostizierten Gefäßerkrankungen: Ballonkathetererweiterungen (perkutan transluminale Angioplastien, PTA), Stentimplantationen, Coilbehandlungen und weitere Maßnahmen. Auch im Operationssaal verfügen wir über ein DSA-Gerät. Wir überprüfen damit unsere Rekonstruktionsergebnisse während des laufenden Eingriffes, kombinieren offene und endovaskuläre Verfahren und ersetzen zunehmend große Operationen durch kleinere, weniger belastende Interventionen.

 

CT und MRT

Die Radiologische Klinik verfügt über hochauflösende schnelle Computertomographiegeräte (CT) und Kernspintomographie-Geräte (MRT). Mit beiden Methoden, der CT-Angiographie und der MR-Angiographie, können Blutgefäße hervorragend dargestellt werden.

Auf eine invasive Katheterangiographie als diagnostische Maßnahme können wir weitgehend verzichten. Die dreidimensionale Darstellung der Gefäße und der benachbarten Organe ermöglicht uns eine exakte präoperative Planung, die Bereitstellung maßgefertigter Gefäßprothesen und eine detaillierte postoperative Kontrolle. Sie trägt somit entscheidend zur Patientensicherheit bei.

Die Interdisziplinäre Gefäßstation A04-2

​Seit 2016 gibt es die interdisziplinäre Gefäßstation, die von Aufgang A in der 4. Etage zu finden ist. Beteiligt daran sind die Klinik für Angiologie sowie der Bereich  Gefäßchirurgie der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie

Auf der Station behandeln wir in enger Kooperation Patienten mit Gefäßkrankheiten, sei es endovaskulär mittels Katheter oder offen chirurgisch. Die räumliche Nähe der beiden Fachrichtungen auf der gefäßmedizinischen Station kommt dem Patienten unmittelbar zu Gute, da sich so eine eng verzahnte interdisziplinäre Zusammenarbeit etabliert hat.

 

Zweitmeinungsportal

​Sich als Patient zu einer Operation entschließen zu müssen, fällt schwer, auch wenn die Fakten oftmals dafür sprechen. Wir vertrauen unseren Kollegen in anderen Kliniken und Städten, bieten Ihnen aber als Patient die Möglichkeit an, sich gern bezüglich einer fachkompetenten Zweitmeinung von uns beraten zu lassen.

Unsere Gefäßchirurgische Sprechstunde findet Montag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr in der Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantions-, Thorax- und Gefäßchirurgie im Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 20 (Haus 4), statt.

Für eine sichere Entscheidungsfindung helfen uns alle relevanten Vorbefunde und die vorhandenen Röntgen- und CT-Bilder zur Ansicht.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter:

Telefon: 0341 - 97 17234 oder 97 17004 
Fax:      0341 - 97 17209

Haben Sie Fragen zu Ihrer Erkrankung oder zu unserer Arbeit, dann treten Sie gern mit uns in Kontakt.

Informationen für Patienten und Zuweiser

​Wollen Sie eine Beratung zu Ihrem Fall oder haben Sie konkrete Fragen zu einem gefäßchirurgischen Krankheitsbild? Wir sind gern für Sie da.

Wir bieten unseren Patienten im Rahmen einer Wiedervorstellung in einem Abstand von etwa 4 Wochen nach Entlassung eine Nachuntersuchung an. In der Regel wurde dem Patient bereits einen Termin in seinem Entlassungsbrief mitgeteilt.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Erkrankung oder zu unserer Arbeit, dann treten Sie gern mit uns über eine E-Mail in Kontakt.

Für niedergelassene Kollegen bieten wir einen direkten Kontakt zu uns an.

Telefon: 0341 - 97 17234 oder 97 17004

Wir helfen Ihnen bei Fragen weiter und stimmen unter dieser Nummer auch die Einweisung eines Patienten ab.

Kontakt

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Bereich Gefäßchirurgie

Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig

Telefon: 0341 - 97 17234
Fax:      0341 - 97 17239
E-Mail:  gefaesszentrum@medizin.uni-leipzig.de

Liebigstraße 20, Haus 4
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17200
Fax:
0341 - 97 17209
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