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Pressemitteilungen

 

 

Erste robotische Pankreas-OP am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Das Zusammenspiel von Mensch und Technik ermöglicht bei einem komplexen Eingriff wie diesem an der Bauchspeicheldrüse eine überaus hohe Präzision&#58; Prof. Ines Gockel, Leiterin der Viszeralchirurgie am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20220719102601_edaa105d5f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-18T22:00:00ZLeipzig. Erstmals wurde kürzlich von den Viszeralchirurg:innen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) eine robotische Operation der Bauchspeicheldrüse vorgenommen. "Eingriffe an diesem Organ sind schon aufgrund seiner Anatomie komplex", sagt Prof. Dr. Ines Gockel, Leiterin der UKL-Viszeralchirurgie. "Zudem ist es unser Anspruch, Eingriffe im Bauchraum möglichst minimal-invasiv, also schonend für unsere Patienten durchzuführen. Da kann das DaVinci-System seine Vorteile voll ausspielen. Die von uns operierte Patientin konnte mittlerweile nach Hause entlassen werden." <p>Bei der Patientin war eine intraduktal papillär muzinöse Neoplasie (IPMN), ein Pankreastumor, diagnostiziert worden. Weil bei dieser Erkrankung die Möglichkeit besteht, dass Krebszellen entstehen, wurde eine Teilresektion der Bauchspeicheldrüse vorgenommen. &#160;</p> <p>Mit dem DaVinci-Roboter können die Chirurg&#58;innen minimal-invasiv und zugleich besonders präzise und schonend operieren. Vorteile des Roboters sind weiterhin, dass der Operateur ein 3-D-Bild sieht und nicht nur ein 2-D-Bild, wie bei der herkömmlichen minimal-invasiven OP. Der Roboter verfügt zudem über vier Arme, mit deren Instrumenten die Operateure sehr genau präparieren, halten, schneiden und nähen können.</p> <p>&quot;Natürlich operiert der DaVinci nicht selbst. Meine Hände steuern das Operationssystem, das in der Lage ist, jedes Bewegungsausmaß der menschlichen Hand sehr exakt umzusetzen&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Prof. Gockel</a>. &quot;Das vergrößerte und hochauflösende 3-D-Videobild sowie die vollständige Bewegungsfreiheit der Instrumente geben dem Operateur zudem mehr Möglichkeiten der Angulation, also der Winkelung, bei engen Operationsfeldern. Insgesamt entsteht durch das Zusammenspiel von Mensch und Technik eine überaus hohe Präzision, die es möglich macht, sehr schonend zu operieren.&quot; Hierzu sei allerdings ein umfangreiches Training erforderlich.&#160;</p> <p>Mit der erfolgreichen Pankreas-Operation per DaVinci-System erweitern sich, so Prof. Gockel, zum Nutzen der Patienten die operativen Möglichen in der Pankreas-Chirurgie. Sie erwartet eine weiter zunehmende Verwendung des Roboters, der besonders für minimal-invasive Operationen geeignet ist - also genau die richtige Technologie ist für das ebenfalls von Prof. Gockel geleitete Zentrum für minimal-invasive Chirurgie am UKL, das jüngst erfolgreich rezertifiziert wurde.</p>
Ösophagusatresie: Expert:innen vieler Fachrichtungen arbeiten erfolgreich Hand in Hand für optimale Behandlung in jedem Alter<img alt="Expert&#58;innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten am UKL eng zusammen, um Menschen, die an der seltenen Erkrankung Ösophagusatresie leiden, bestmöglich zu behandeln (v.l.n.r.)&#58; Dr. Jürgen Feisthammel (Zentrale Endoskopie), Oberärztin PD Dr. Steffi Mayer (Kinderchirurgie), Prof. Ines Gockel (Viszeralchirurgie), Oberarzt Dr. Freerk Prenzel (Kinderpneumologie), Oberarzt Dr. Gunter Flemming (Kindergastroenterologie), Prof. Holger Stepan (Geburtsmedizin), Prof. Ulrich Thome (Neonatologie) und Prof. Martin Lacher (Kinderchirurgie)." src="/presse/PressImages/pic_20220705101841_b2e203234d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-04T22:00:00ZLeipzig. Als Ösophagusatresie bezeichnen Mediziner:innen eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre. Nur sehr wenige Kliniken in Deutschland behandeln betroffene Kinder und Erwachsene mit dieser seltenen Erkrankung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist nun von der Selbsthilfeorganisation KEKS e.V. in vier von vier möglichen Modulen zertifiziert worden. Am UKL können Kinder und Erwachsene aller Altersgruppen bestmöglich versorgt werden. <p>KEKS steht für &quot;Patienten- und Selbsthilfeorganisation für <strong>K</strong>inder und <strong>E</strong>rwachsene mit <strong>k</strong>ranker <strong>S</strong>peiseröhre&quot;. Neben dem UKL ist bislang mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nur ein weiteres Klinikum in Deutschland zertifiziert worden.&#160;</p> <p>Das UKL erhielt die Qualitätsbescheinigungen in den Modulen&#160;</p> <ul> <li>&quot;Pränatale Versorgung&quot; (<a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Abteilung für Geburtsmedizin</a>),</li> <li>&quot;Erstversorgung des Neugeborenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/neonatologie">Abteilung für Neonatologie</a>, <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a>),&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Kindes mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/kinderklinik">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie) sowie&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Erwachsenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a>).</li> </ul> <p>Bei einer Ösophagusatresie besitzt die Speiseröhre keine Verbindung zum Magen und endet blind oder mündet in die Luftröhre. Auch sind starke Verengungen möglich, so dass keine Nahrung durch die Speiseröhre gelangen kann.</p> <p>&quot;Die Krankheit ist selten. Etwa 15 Fälle pro Jahr werden in Sachsen gezählt, in Deutschland sind es etwa 250 bis 300&quot;, berichtet Prof. Martin Lacher, Direktor der UKL-Kinderchirurgie, der sich gemeinsam mit seinen Kolleg&#58;innen der anderen beteiligten Fachrichtungen über die Zertifizierung freut. Denn er weiß&#58; &quot;Die Behandlungsergebnisse sind nicht überall gut, betroffene Kinder sind oftmals nicht optimal operiert worden.&quot; Wie so oft, gelte auch hier&#58; In Kliniken, in denen die Erkrankung häufiger behandelt werde, seien auch die Ergebnisse besser.&#160;</p> <p>Die oftmals unbefriedigenden Resultate einer Behandlung waren es, die KEKS als bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation veranlassten, ein Zertifizierungsverfahren aufzubauen. So soll eine &quot;transparente und belastbare Grundlage&quot; geschaffen werden, &quot;um Empfehlungen aussprechen zu können&quot;, schrieb die Organisation in ihrer Mitgliederzeitung &quot;Krümelchen&quot;. Orientiert hat sich KEKS dabei an den Kolleg&#58;innen von &quot;Muko e.V.&quot;, die bereits vor über 20 Jahren einen ähnlichen Prozess gestartet hatten und die Zertifizierung &quot;Muko Cert&quot; etablierten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Weil wir Kinderchirurgen mit der Erwachsenenchirurgie und der Endoskopie eng kooperieren, können wir an unserem Klinikum Kinder und Erwachsene aller Altersstufen mit Ösophagusatresie behandeln&quot;, hebt Prof. Lacher hervor. Da die Patient&#58;innen häufig &quot;viele Baustellen&quot; hätten, zum Beispiel im Bereich der Atemwege, könne sie kein Arzt, keine Ärztin allein versorgen. &quot;Es braucht ein Team aus operativen und nicht-operativen Fachbereichen, um optimale Ergebnisse zu erzielen&quot;, erklärt der leitende UKL-Kinderchirurg mit Blick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit. &quot;Unsere Behandlungsergebnisse und die Zufriedenheit der Eltern geben uns recht&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Seine Klinik ist zudem Referenzzentrum des Europäischen Referenznetzwerks (ERN) für Menschen mit Ösophgusatresie. &quot;Wir haben viele überregionale Patient&#58;innen und behandeln derzeit schon mehr Kinder als vor der Corona-Pandemie, vielleicht auch dank der Möglichkeit unserer Videosprechstunde.&quot; Denn der erste Kontakt zu neuen Patient&#58;innen bahnt sich oftmals nach dieser virtuellen Sprechstunde an&#58; &quot;Geben die ersten Gespräche Anhaltspunkte für eine mögliche Behandlung, werden nachfolgend alle Expert&#58;innen der benötigten Fachrichtungen eingeschaltet&quot;, so Prof. Martin Lacher. <br>Das KEKS-Zertifikat bestätigt&#58; Am Leipziger Universitätsklinikum ist für Patienten mit angeborenen Fehlbildungen der Spreiseröhre eine Rundum-Versorgung für alle Altersgruppen auf qualitativ höchster Stufe sicher.</p>
Keine Angst vor der Entscheidung<img alt="" src="/presse/PressImages/pic_20220602084821_546594ad40.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-06-01T22:00:00ZLeipzig. 2021 war ein schwieriges Jahr für die Transplantationsmedizin – in der Pandemie ging die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zurück, was damit auch die Zahl der Transplantationen begrenzte. Damit konnte der positive Effekt der größeren Spendebereitschaft vor der Pandemie nicht fortgesetzt werden – mit Folgen für die schwerstkranken Menschen auf den Wartelisten der Transplantationskliniken. <p>Am Universitätsklinikum Leipzig sind das aktuell 278 Personen, die auf eine neue Niere, eine Leber oder eine Bauchspeicheldrüse hoffen, um weiterleben zu können.&#160;</p> <p>Dem gegenüber stehen 60 Transplantationen, die 2021 am UKL erfolgen konnten - 30 Lebern und 30 Nieren wurden transplantiert und schenkten so 60 Menschen eine neue Lebenschance.&#160;<br>&quot;Dank der erfolgreichen Kampagnen der letzten Jahre ist das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende und auch die Bereitschaft dazu in Deutschland gewachsen&quot;, beschreibt Prof. Daniel Seehofer, Leiter des <a href="/einrichtungen/transplantationszentrum">Transplantationszentrums</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Die positive Entwicklung der Akzeptanz einer Organspende hat sich in den letzten zwei Jahren aber leider nicht bei der Zahl der für eine Transplantation zur Verfügung stehenden Organe ausgewirkt&quot;, so der Mediziner weiter. &quot;Hintergrund dafür sind die hohe Zahl an Corona-Infektionen und die damit verbundenen Einschränkungen im Regelbetrieb der Kliniken. Wir hoffen sehr, dass sich dieser Trend nun wieder umkehrt und wir wieder mehr unserer Patient&#58;innen mit einer Transplantation helfen können.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Eine weitere Unterstützung bei der Entscheidung darüber, ob jemand sich zu einer Organspende bereit erklärt, liefert der Faktenscheck Organspende der<a href="https&#58;//dso.de/"> Deutschen Stiftung Organtransplantation</a>&#160;(DSO), in dem die häufigsten Vorurteile aufgegriffen und überprüft werden - nachzulesen hier im <a href="https&#58;//www.dso.de/dso/presse/pressemitteilungen/%22Soll%20ich%20nach%20meinem%20Tod%20wirklich%20Organe%20spenden%22%20-%20Rund%20um%20das%20Thema%20gibt%20es%20immer%20noch%20viele%20Vorurteile%20-%20der%20Tag%20der%20Organspende%20am%204.%20Juni%20bietet%20Gelegenheit%20f%C3%BCr%20einen%20Faktencheck/87">Faktencheck der DSO.</a>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Infostand mit UKL-Experten auf Stadtfest&#160;</strong></p> <p>&#160;</p> <p>Pünktlich zum Tag der Organspende informiert das UKL mit einem Stand auf dem <a href="https&#58;//www.leipzigerstadtfest.de/">Leipziger Stadtfest</a> vom 3. bis zum 5. Juni über das wichtige Thema Organspende und Transplantation. Hier werden an allen drei Tagen UKL-Mediziner&#58;innen, in der Initiative &quot;Aufklärung Organspende&quot; engagierte Medizinstudierende und Vertreterin&#58;innen der DSO bereitstehen, um alle Fragen zu beantworten und Vorurteile zu entkräften. Ebenso vor Ort sind große und kleine Patient&#58;innen, die eine rettenden Transplantation erhalten haben. &#160;</p> <p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am UKL-Stand neben dem Riesenrad im direkten Gespräch über die Organspende zu informieren.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>UKL-Stand auf dem Leipziger Stadtfest</strong>&#160;</p> <p>3. bis 5. Juni 2022</p> <p>Augustusplatz neben dem Riesenrad &#160; &#160; &#160;</p>
Darmkrebsmonat März: Der Tumor wartet nicht auf das Ende der Pandemie<img alt="Experten verschiedener Fachrichtungen beantworten am 11. März von 14 bis 16 Uhr Fragen zum Thema Darmkrebs am Telefon." src="/presse/PressImages/pic_20220307115310_3ef5cf238a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-03-06T23:00:00ZLeipzig. Darmkrebs gilt derzeit in Deutschland bei Männern als dritt- und bei Frauen als zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung. Doch selbst wenn diese zu einem frühen Zeitpunkt entdeckt wird, ist eine Operation meist unumgänglich – kann dann in aller Regel aber minimal-invasiv ausgeführt werden. Mediziner:innen raten daher immer zu Vorsorgeuntersuchungen. Am 11. März 2022 beantworten Krebs-Expert:innen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) bei einer Telefonaktion die Fragen von Betroffenen und Interessierten. <p>Zwischen 14 und 16 Uhr stehen an diesem Tag Ärzt&#58;innen der Viszeralchirurgie, Onkologie, Gastroenterologie und Psychoonkologie im Rahmen des Darmkrebsmonats März für die Fragen ihrer Anrufer zur Verfügung.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Trotz moderner Möglichkeiten in der Chirurgie bleibt das beste immer noch die Vorsorge - auch und gerade in Zeiten der Pandemie&quot;, erklärt Privatdozent Dr. Sigmar Stelzner, leitender Oberarzt in der Viszeralchirurgie des UKL und neuer Leiter des Darmkrebszentrums. &quot;Denn&quot;, so betont er, &quot;der Darmkrebs wartet nicht, sondern bildet sich in über 90 Prozent aller Fälle ganz spontan. Trotzdem helfen aber regelmäßige körperliche Betätigung, wie zum Beispiel ein täglicher Spaziergang, eine ausgewogene, fleischarme Kost und wenig bis gar kein Alkohol und Nikotin, die Entstehung von Darmkrebs zu verhindern.&quot;<br><br></p> <p><strong>Chance auf Heilung bei frühzeitiger Entdeckung gut<br></strong>Aus seiner Sicht sei es sogar verständlich, dass wegen der Corona-Pandemie viele Menschen vermeintlich weniger dringliche Probleme verschoben haben, wie eben auch eine Vorsorgekoloskopie, meint PD Dr. Stelzner. Diese wird in Deutschland ab dem 55. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen und auch von den meisten privaten Versicherungen bezahlt und zielt auf die Erkennung von Darmkrebs oder von Vorstufen, welche in aller Regel gut behandelt werden können.&#160;</p> <p>&quot;Wird ein Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, ist eine Operation oft unumgänglich. Dennoch bietet die Frühform entscheidende Vorteile&quot;, erläutert der UKL-Experte.</p> <p>In aller Regel könne die notwendige Operation minimal-invasiv ausgeführt werden, entweder als klassische &quot;Knopflochchirurgie&quot; oder mit Hilfe eines Operationsroboters, wie er auch am UKL im Einsatz ist.&#160;</p> <p>Frühform heiße aber vor allem, so PD Dr. Stelzner, dass die Chancen auf Heilung sehr gut stünden, da die Tumoren dann noch nicht gestreut hätten, weder in andere Organe wie Leber oder Lunge, noch in die darmnahen Lymphknoten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Ein sehr emotionales Thema ist auch der schließmuskelnahe Enddarmkrebs&quot;, weiß der Viszeralchirurg aus seiner langjährigen Erfahrung. &quot;Musste in der Vergangenheit häufig ein dauerhaftes Stoma, also ein künstlicher Darmausgang, angelegt werden, kann innerhalb eines Darmkrebszentrums, wie wir es hier am UKL haben, durch das Zusammenwirken vieler Fachrichtungen häufig doch ein Schließmuskelerhalt erzielt werden.&quot;&#160;</p> <p>Eine individuelle Beurteilung, ein maßgeschneidertes Therapiekonzept und eine präzise Operationstechnik seien wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. &quot;Wir ringen bei diesen Operationen um jeden Millimeter&quot; meint der Darmoperateur, der für diese komplexen Eingriffe auch umfangreiche anatomische Studien durchgeführt hat.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Telefonaktion am 11. März 2022, 14 bis 16 Uhr</strong></p> <p>Mit diesen Expert&#58;innen können Betroffene und Interessierte in der genannten Zeit sprechen&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; PD Dr. Sigmar Stelzner, <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a> / Telefon&#58; 0341 97-20755</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. Matthias Mehdorn, Viszeralchirurgie / Telefon&#58; 0341 97-20582</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Prof. Dr. Ines Gockel, Viszeralchirurgie / Telefon&#58; 0341 97-17201</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Prof. Dr. Ulrich Hacker, <a href="/einrichtungen/uccl">UCCL/Onkologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-26586</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. Jürgen Feisthammel, <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/gastroenterologie">Gastroenterologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-19963</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. psych. Helge Danker, <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Psychoonkologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-17866</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Webcast&#58; &quot;Das kolorektale Karzinom im Fokus&quot;</strong></p> <p>Bereits zwei Tage vor der Telefonaktion, am 9. März, laden PD Dr. Stelzner und Prof. Ines Gockel, Leiterin der UKL-Viszeralchirurgie, ihre Kolleg&#58;innen zu einer Online-Fachveranstaltung mit dem Titel &quot;Das kolorektale Karzinom im Fokus&quot;.&#160;</p> <p>Noch immer werde die Gesundheitslandschaft in Deutschland von der Corona-Pandemie mit ihren weitreichenden Auswirkungen geprägt, so die Veranstalter. Davon seien auch Patient&#58;innen mit kolorektalem Karzinom betroffen. Mit der Veranstaltung möchten die UKL-Mediziner&#58;innen signalisieren, dass trotz aller Umstände die Vorsorge, Diagnose und Therapie des kolorektalen Karzinoms vollumfänglich gewährleistet werden könne.</p> <p>&#160;</p>
Corona-Virus für Patienten auf Lebertransplantations-Warteliste „hochgradige Gefahr“: UKL-Experten empfehlen Impfung<img alt="Prof. Dr. Thomas Berg, Leiter des Bereichs Lebererkrankungen am UKL, moderiert den Online-Patiententag am 20. November." src="/presse/PressImages/pic_20211118135239_39f0874f2d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-11-17T23:00:00ZLeipzig. Leider nur online wird der 9. Patiententag Lebertransplantation am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stattfinden. "Wir hatten gehofft, unsere Patienten und deren Angehörige in diesem Jahr wieder persönlich begrüßen zu können", sagt Prof. Dr. Thomas Berg, Leiter des Bereichs Lebererkrankungen am UKL. "Aufgrund der aktuellen Coronasituation haben wir uns aber entschieden, dass der Schutz der Patienten an erster Stelle steht und die Veranstaltung deshalb erneut online stattfinden muss." <p>Gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Seehofer, Leiter des B<a href="/einrichtungen/vttg/hepatobiliäre-chirurgie-viszerale-transplantation">ereichs Leberchirurgie am UKL</a>, wird Prof. Berg die Veranstaltung moderieren, bei der auch Vertreter von Patientenvereinigungen wie Lebertransplantierte Deutschland e.V. und das Netzwerk Spenderfamilien vertreten sind.</p> <p>In Vorträgen informieren Fachexperten des UKL über Aspekte von postmortalen Organspenden, die nicht-invasive Diagnostik von Lebenstransplantaten oder die Gefahr von Gallenwegs-Komplikationen nach der Transplantation. Mit Ralph Jahn wird ein transplantierter Patient seine eigenen Erfahrungen schildern, die er vor und nach der Operation sammelte. Am Ende der Veranstaltung kann mit allen Referenten diskutiert werden.</p> <p>Auch das wichtige Thema &quot;Covid-19 und Lebertransplantation&quot; wird behandelt. Wie<a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/hepatologie"> Prof. Berg</a> sagt, zeigen Studien, dass die Gefahr, schwer an einer SARS-CoV-2 Infektion zu erkranken, im Langzeitverlauf nach Transplantation relativ gering sei, wenn die Transplantatfunktion stabil sei und keine weiteren Begleiterkrankungen vorlägen. Höher sei das Risiko jedoch früh nach Transplantation. Deshalb gelte gerade für das erste Jahr nach der Transplantation besondere Vorsicht. &quot;Für die Patienten auf der Warteliste für eine Lebertransplantation stellt diese Virusinfektion jedoch eine hochgradige Gefährdung dar&quot;, betont der Leipziger Leberexperte. &quot;Deshalb wird ihnen und auch den Angehörigen dringend eine Impfung spätestens zum Zeitpunkt der Listung zur Transplantation empfohlen. Nur so können Infektionen wirksam verhindert werden.&quot;</p> <p>Wie Prof. Berg weiter sagt, werden auch in der jetzigen Pandemiephase der stetig ansteigenden Inzidenzzahlen die Transplantationen am UKL fortgesetzt. Das verlange hohe Disziplin und Konzentration aller Beteiligten, denn eine kleine Unaufmerksamkeit könne vieles zunichtemachen.</p>

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