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Pressemitteilungen

 

 

Symposium „End of Life Care“ am UKL<img alt="Zusammen mit weiteren ärztlichen Kollegen wird Prof. Dr. Sebastian Stehr, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, über die Betreuung von Patienten am Ende ihres Lebens diskutieren." src="/presse/PressImages/pic_20190625101902_14220ee66a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-06-24T22:00:00ZÄrzte, Pflegende und Interessierte sind am kommenden Mittwochabend eingeladen zu einem Symposium im Leipziger Universitätsklinikum, bei dem die Betreuung von Patienten am Ende ihres Lebens im Mittelpunkt steht. <p>&quot;Bei der Behandlung dieser Patienten geht es nicht nur um die medizinische Versorgung, sondern auch um ethische, psychologische, soziale, rechtliche und spirituelle Fragen&quot;, so Prof. Dr. Sebastian Stehr, Direktor der <a href="http&#58;//www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)</a>. &quot;Diese wollen wir diskutieren, nachdem namhafte Referenten ihre Standpunkte und Perspektiven dargelegt haben.&quot;</p> <p>Zu den Referenten gehören ein Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums, ein auf Recht und Ethik in der Medizin spezialisierter Jurist und praktische Palliativmediziner. Sie werden auch über Würde am Lebensende und über Sterbehilfe sprechen. &quot;Ich glaube, wir werden spannende Aspekte der Behandlung am Lebensende debattieren können. Meine Kollegen Dr. Andreas von Aretin vom St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig und Prof. Dr. Ines Gockel von der <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL</a> und ich freuen sich, wenn unser gemeinsames Diskussionsangebot breit angenommen wird&quot;, so Prof. Stehr.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Symposium &quot;End of Life Care&quot;<br>Mittwoch, 26.06.2019, <br>18 bis 20.30 Uhr<br>Großer Hörsaal in Haus E<br>Liebigstr. 27, <br>04103 Leipzig</p>
Operationen können viel mehr Adipositas-Patienten helfen<img alt="Prof. Dr. Arne Dietrich, Bereichsleiter Adipositas- und metabolische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, im Gespräch mit einem Patienten. Ursachen von Übergewicht seien nicht ausschließlich Lebensstil und Ernährung, sagt der Chirurg." src="/presse/PressImages/pic_20190619110823_224cd598e4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-06-18T22:00:00Z"Im Vergleich zu anderen Ländern operieren wir schwer Adipöse in Deutschland zu spät", sagt Prof. Dr. Arne Dietrich, Bereichsleiter Adipositas- und metabolische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. "Bei uns kommen im weltweiten Vergleich die Ältesten und die Dicksten auf den OP-Tisch – wenn wir denn operieren. Denn in Schweden, den Benelux-Ländern oder in Frankreich wird viel mehr Adipositas-Patienten operativ geholfen." <p>Grund dafür ist, dass in Deutschland Adipositas oft nur als Ergebnis übermäßigen Essens verstanden und damit als selbstverschuldet wahrgenommen wird. &quot;Daraus entstehen Vorbehalte gegen operative Therapiemöglichkeiten, auch bei den Krankenkassen&quot;, so Prof. Dietrich, der zugleich auch Geschäftsführender Direktor der <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a> ist. &quot;Dabei nehmen wir keine Schönheitsoperationen vor. Auch steht nicht die Gewichtsreduktion im Vordergrund, sondern die Verbesserung des Gesundheitszustandes.&quot;</p> <p>Ursachen von Übergewicht seien nicht ausschließlich Lebensstil und Ernährung. Denn Adipositas sei eine komplexe Erkrankung mit vielen unterschiedlichen Ursachen und Ausprägungen. &quot;Die Stigmatisierung der Betroffenen ist ein großes Problem&quot;, betont der Leipziger Arzt. &quot;Dadurch kann wiederum Stress entstehen, der einen Teufelskreis mit weiterer Gewichtszunahme auslösen kann. Dann bringen konservative Behandlungsansätze wie Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapien nicht wirklich etwas.&quot;</p> <p>Deshalb empfehlen die neuen Leitlinien, die eine Kommission unter Leitung von Prof. Dietrich ausgearbeitet hat, eine sofortige Operation bei einem Body-Mass-Index (BMI) von über 50. Gleiches trifft auf Patienten zu, die bei einem BMI größer 40 an Typ 2-Diabetes leiden. &quot;Damit orientiert sich die Entscheidung zur Operation nicht mehr ausschließlich am BMI, sondern vor allem am metabolischen Risikoprofil des Patienten.&quot;</p> <p>Bei einer Informationsveranstaltung am 26. Juni wird Patienten, Ärzten und Krankenkassen-Mitarbeitern erläutert, was derzeit möglich ist, um den Betroffenen zu helfen. &quot;Eine Wunderpille wäre ja schön&quot;, so Prof. Dietrich. &quot;Doch eine OP kann vielen Adipositas-Patienten helfen. Sie ist nicht gefährlicher als eine Blinddarm-Operation und wird minimal-invasiv vorgenommen. Im vergangenen Jahr haben wir in Leipzig 141 Patienten, in diesem Jahr bis Ende April schon 61 Patienten erfolgreich operiert. Wir können Betroffenen mit einem Therapiewunsch - egal ob operativ oder konservativ - mit einem BMI über 35 nur raten, sich zum Beispiel an unsere Adipositas-Ambulanz für Erwachsene zu wenden.&quot;</p> <p><strong>Informationsveranstaltung Adipositas-Chirurgie</strong><br>Mittwoch, 26.Juni, <br>14 bis 16 Uhr,<br>Universitätsklinikum Leipzig,<br>Besprechungsraum &quot;Justus von Liebig&quot;,<br>Liebigstr. 20, Haus 4.</p> <p><strong>Hilfe für schwer Adipöse&#58;</strong><br>Adipositas-Ambulanz für Erwachsene Tel.&#58; 0341 97-12418</p>
Interdisziplinäre Nutzung nimmt zu: Zweiter „da Vinci“-Operationsroboter am UKL geht in Betrieb<img alt="Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, arbeitet bereits seit 2011 mit dem Operationsroboter und führte nun auch die erste Anwendung mit dem neuen Gerät durch." src="/presse/PressImages/pic_20190402111505_8b7aa3a0d3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-01T22:00:00ZLeipzig. Den Ärzten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) steht ab sofort ein zweiter "da Vinci"-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe zur Verfügung. Mit dem Großgerät der neuesten Generation ("Xi"-Serie) arbeiten Urologen, Chirurgen und Gynäkologen. Investiert wurden rund drei Millionen Euro, finanziert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die erste Operation mit dem neuen "da Vinci" führte Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg durch, der Erfahrenste unter den Nutzern des OP-Roboters am UKL. <p>&quot;Diese neue Generation des 'da Vinci' bietet noch mehr Vorteile gegenüber dem hervorragenden und bereits gut etablierten Vorgänger&quot;, betont Prof. Stolzenburg. Das UKL gehe damit einen konsequenten Schritt weiter in die Richtung des geplanten Zentrums für roboter-assistierte Chirurgie, in dem Urologen, <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Chirurgen</a> und Gynäkologen jeweils am &quot;da Vinci&quot; operieren würden, sagt der Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie</a>.</p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter, mehrere tausend Patienten sind seitdem erfolgreich damit operiert worden. Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg fort&quot;, so Prof. Stolzenburg. Perspektivisch sieht er sogar die Notwendigkeit eines dritten Gerätes, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine roboter-assistierte Behandlung in Frage kommen, erweitert sich, auch weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete zudem die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der Klinikdirektor der UKL-Urologie.</p> <p>Die Assistenz des Robotersystems führt die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr. Weitere Vorteile bestehen in der 3D-Sicht für den Operateur und der großen Beweglichkeit aller Instrumente. Durch die schonende OP-Methode erholt sich der Patient rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.<br>Zusätzlich besitzt der &quot;da Vinci Xi&quot; nun zwei Konsolen. Die zusätzliche Konsole kann zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Auch ein Simulatorprogramm steht nun zur Verfügung.</p> <p><strong>Dreieinhalb-Kilogramm-Gebärmutter minimal-invasiv entfernt</strong><br>Nach dem Premiereneinsatz des neuen Gerätes in der UKL-Urologie leistete der &quot;da Vinci&quot; anschließend auch in der Gynäkologie des Universitätsklinikums Leipzig wertvolle Dienste. Bei der Operation einer adipösen Patientin gelang es Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a>, mit Roboterunterstützung einen 3500 Gramm schweren Uterus minimal-invasiv zu entfernen. Normalerweise wiegt eine Gebärmutter unter 100 Gramm. Ohne dieses moderne technische Hilfsmittel hätte der Bauch dafür weit bis zum Rippenbogen geöffnet werden müssen.</p>
Erfolgreiche Premiere für „da Vinci“ in der UKL-Thoraxchirurgie<img alt="Bei Lothar Senftleben (re.) musste die Thymusdrüse vollständig entfernt werden. Der Eingriff war zugleich der erste Einsatz des „da Vinci“-Operationsroboters in der Thoraxchirurgie des UKL. Dr. Johannes Broschewitz (li.) führte die OP durch – assistiert von einem im Umgang mit dem Roboter erfahrenen ärztlichen Kollegen der Berliner Charité. Bereits nach zwei Tagen konnte der Patient das Klinikum wieder verlassen." src="/presse/PressImages/pic_20190318104312_a0d1111d2d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-17T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist der Operationsroboter "da Vinci" nun auch erstmals erfolgreich in der Thoraxchirurgie bei einer Thymektomie eingesetzt worden. Dem Patienten wurde dabei die Thymusdrüse vollständig entfernt. Bereits nach zwei Tagen konnte der Leipziger nach Hause entlassen werden. Für diesen Eingriff sei der Roboter ideal, sagt Dr. Johannes Broschewitz von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL. <p>Der Thymus oder die Thymusdrüse ist ein Organ des lymphatischen Systems und wichtiger Teil des Immunsystems. Sie befindet sich oberhalb des Herzens im so genannten vorderen Mittelfell und ist nur in der Kindheit und Jugendzeit aktiv. Später wird sie mehr und mehr durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt.<br>Der Thymus kann jedoch auch Tumore bilden oder zur Funktionsstörung von Muskeln führen. &quot;Veränderungen des Thymus sind nicht selten Zufallsentdeckungen&quot;, bestätigt Dr. Broschewitz, &quot;obwohl sie häufig keine Beschwerden bei den Betroffenen hervorrufen, würden sie ohne Entdeckung und Entfernung weiterwachsen oder Muskelschwäche, die so genannte Myasthenia gravis, verursachen.&quot;<br>Der Facharzt für Thoraxchirurgie führte die erste roboter-assistierte Thymektomie am UKL durch - unterstützt von Prof. Jens-Carsten Rückert vom Universitätsklinikum Charité Berlin.</p> <p>Der Einsatz eines Roboters bei einer Operation sei jedoch kein Selbstzweck, sondern müsse sinnvoll sein, sagt Dr. Broschewitz&#58; &quot;Die für uns entscheidende Frage lautet&#58; Hat der Patient einen Vorteil von der Anwendung?&quot; Die Antwort auf diese Frage ist positiv&#58; &quot;Wie präzise wir mit dem Roboter erkranktes Gewebe auf engstem Raum entfernen können, ist beeindruckend&quot;, erläutert der Thoraxchirurg, &quot;darüber hinaus ist das Verfahren über kleinste Hautschnitte durchführbar.&quot; Lothar Senftleben, der Patient, habe sich hierdurch erfreulich schnell von dem minimal-invasiven Eingriff erholt.<br>&quot;Die Thymektomie mit dem Roboter ist radikal und schonend zugleich. Aufgrund der positiven Erfahrungen freuen wir uns, diese am UKL standardmäßig für unsere Patienten anbieten zu können.&quot;, resümiert Prof. Uwe Eichfeld, Leiter des <a href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Thoraxchirurgie</a>.</p> <p>Am Universitätsklinikum Leipzig wird der &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter seit mehreren Jahren vor allem in der Urologie, verstärkt nun aber auch in der Viszeralchirurgie und Gynäkologie eingesetzt.</p> <p>&#160;</p>
Funktionen erhalten, Lebensqualität sichern: Moderne Verfahren für Diagnostik und Therapie von Darmkrebs<img alt="Prof. Ines Gockel (links), Direktorin der UKL-Viszeralchirurgie, hat die wissenschaftliche Leitung der Informationsveranstaltung am 21. März inne. Einer der Referenten des Abends ist Oberarzt Dr. Boris Jansen-Winkeln (rechts). Für Darmkrebs-Operationen nutzen die beiden UKL-Experten auch den „da Vinci“-Operationsroboter." src="/presse/PressImages/pic_20190312115011_7aab42e6b8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-12T23:00:00ZLeipzig. Darmkrebs ist in Deutschland derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweihäufigste bösartige Tumorerkrankung. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie hängen entscheidend vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stehen den Viszeralchirurgen dafür die modernsten Diagnostikmethoden und Therapien zur Verfügung. Bei einer Informationsveranstaltung im Rahmen des "Darmkrebsmonats März" am Donnerstag, 21. März, informieren die Mediziner von 18 bis 20 Uhr über die Krankheit, ihre Entstehung und Behandlung. Bei einer Diskussionsrunde können die Besucher dann selbst mit den Experten vieler verschiedener Fachrichtungen sprechen. <p>Laut epidemiologischer Register erkranken hierzulande jährlich etwa 34.000 Männer und rund 28.000 Frauen an Darmkrebs. &quot;Deutschland liegt bei den Neuerkrankungsraten international mit an der Spitze. Fachleute machen dafür unter anderem veränderte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich&quot;, sagt Prof. Ines Gockel, Direktorin der <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie" rel="ext" target="_blank">UKL-Viszeralchirurgie</a> und Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung.<br>Die Krankheit gilt weitgehend als solche, an der vor allem Ältere leiden. Doch zunehmend seien auch am UKL junge Patienten zu finden, beobachtet Dr. Boris Jansen-Winkeln, Oberarzt in der UKL-Viszeralchirurgie und einer der Referenten des Abends. Die &quot;Altersschere&quot; von Erkrankten am UKL reiche so von 42 bis über 90 Jahre.</p> <p><strong>Höhere Präzision dank OP-Roboter &quot;da Vinci&quot;</strong><br>In kurzen Vorträgen stellen die Experten des UKL und anderer Kliniken neue Therapiemöglichkeiten vor. So sei man heute, sagt Dr. Jansen-Winkeln, zum Beispiel bei Mastdarmkrebs dank moderner Techniken wie der &quot;TaTME&quot; oft in der Lage, den Schließmuskel zu erhalten. Die transanale totale mesorektale Exzision (TaTME) ist eine minimalinvasive Technik zur Operation von Patienten mit Rektumkarzinom. Dank des Einsatzes des OP-Roboters &quot;da Vinci&quot; ist noch präziseres Arbeiten möglich. &quot;So können vor allem die Nerven für die Blasenfunktion, die sexuelle Funktion und zur Schließmuskelsteuerung geschont und erhalten werden&quot;, erklärt Oberarzt Jansen-Winkeln. Dies habe enorme Bedeutung für den einzelnen Patienten und großen Einfluss auf dessen Lebensqualität.</p> <p>Lautet die Diagnose Dickdarmkrebs und müssen befallene Lymphknoten entfernt werden, steht den Chirurgen am UKL zum Beispiel die Methode CME zur Verfügung. CME steht für &quot;komplette mesokolische Exzision&quot;, also die Entfernung des entsprechenden Dickdarmabschnittes mitsamt aller Lymphknoten in seiner natürlichen Hüllschicht. Dies geschieht überwiegend laparoskopisch, zum Teil kommt jedoch auch der OP-Roboter zum Einsatz.<br>Kehrt eine eigentlich geheilte Krebserkrankung wieder, heißt es für die Betroffenen oft, dass nur noch eine Chemotherapie helfe. &quot;Doch bei frühzeitiger Überprüfung des Rezidivs in einem Zentrum wie dem unseren finden sich doch noch oft Möglichkeiten, operativ zu reagieren&quot;, erläutert Dr. Jansen-Winkeln.</p> <p><strong>Innovative Methode der Bildübertragung kommt zum Einsatz</strong><br>Neben den bewährten diagnostischen Verfahren CT (Computertomographie), PET-CT (Kombination aus Positronenemissionstomographie PET und Computertomographie CT) und MRT (Magnetresonanztomographie) setzen die Viszeralchirurgen am UKL eine spezielle Methode der Bildübertragung während der Operation namens intraoperative Hyperspektral-Bildgebung ein. Sie können damit noch präziser operieren und die Sicherheit noch weiter erhöhen.Das moderne Verfahren liefert wertvolle Informationen über die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und den Wasserhaushalt des Körpergewebes&quot;, erklärt Prof. Ines Gockel. &quot;Damit können direkt während eines Eingriffs Informationen aus dem Körperinneren über die aktuelle Beschaffenheit des betroffenen Bereichs gewonnen und sofort beurteilt werden&quot;, beschreibt sie die Vorteile. Je besser das Gewebe durchblutet ist, umso höher sind die Chancen für eine problemlose Heilung.</p> <p><strong>Sport verbessert Überlebenschancen nach Darmkrebs</strong><br>Weil rund 15 Prozent aller Darmkrebserkrankungen familiär gehäuft auftreten und doch viele möglicherweise Betroffene nichts von ihrem erhöhten Risiko einer Erkrankung ahnen, wurde im vergangenen Jahr am UKL das &quot;Zentrum für erblichen Darmkrebs&quot; (ZED) gegründet. &quot;Hier schauen wir interdisziplinär, ob auch Angehörige eines Erkrankten untersucht oder besondere Vorsorgemaßnahmen empfohlen werden sollten&quot;, sagt Prof. Johannes Lemke, Leiter des <a href="/einrichtungen/humangenetik" rel="ext" target="_blank">Instituts für Humangenetik</a> am UKL, der das ZED vorstellen wird.<br>In weiteren Vorträgen wird dann noch der Frage nachgegangen, wie Darmkrebs eigentlich entsteht und wie die beste Vorsorge aussehen kann.<br>Und noch eine wichtige Erkenntnis, die die Teilnehmer mit nach Hause nehmen werden&#58; Nach einer Darmkrebsoperation hilft - Sport&#58; &quot;Die Prävention nach einer OP ist sehr wichtig&quot;, sagt Oberarzt Jansen-Winkeln, &quot;Sport verbessert die Überlebenschancen bei Darmkrebs ganz erheblich.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationsveranstaltung &quot;Darmkrebs&quot;</strong><br>Donnerstag, 21. März,<br>18 bis 20 Uhr,<br>Universitätsklinikum Leipzig,<br>Haus 4, Hörsaal,<br>Liebigstraße 20,<br>04103 Leipzig</p>

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