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Pressemitteilungen

 

 

„Die große Chirurgie – die hat mich immer interessiert“<img alt="Wurde noch als „chirurgischer Allrounder“ ausgebildet&#58; Prof. Uwe Eichfeld, Bereichsleiter Thoraxchirurgie am UKL, beendet sein aktives Berufsleben." src="/presse/PressImages/pic_20200326120441_e0f17d9e09.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-03-25T23:00:00ZLeipzig. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlässt Prof. Dr. Uwe Eichfeld das Universitätsklinikum Leipzig. "Auf der einen Seite war die Arbeit als Chirurg mehr oder weniger mein Lebensinhalt, auf der anderen Seite freue ich mich, für meine fünf Kinder und vier Enkel endlich viel Zeit zu haben", sagt der Bereichsleiter der Thoraxchirurgie. "Mit 66 Jahren beginnt damit für mich ein neuer Lebensabschnitt. Denn: Mit 66 ist ja noch lange nicht Schluss." <p>Schon als Kind interessierte sich der Leipziger, inspiriert durch seinen als Chirurg tätigen Vater für dieses Fachgebiet. Mit dem Medizinstudium offenbarten sich dem Studenten viele Möglichkeiten&#58; Er könnte Augenarzt oder Pathologe oder Allgemeinmediziner mit eigener Praxis werden. &quot;Nein, das war alles nichts für mich. Denn im Studium hat sich mein Faible für die Chirurgie verfestigt. Da gab es keinen Gedanken an ein anderes Fach. Die große Chirurgie - die hat mich immer interessiert. Sie ist schwierig, aber herausfordernd und spannend und hat für den Patienten und Arzt einen rasch sichtbaren Erfolg. Was will ein Arzt mehr?&quot;</p> <p>Nach dem Studium, was ebenfalls sein Interesse an Forschung und Lehre weckte, das war 1980, wurde er wissenschaftlicher Assistent in der damaligen Chirurgischen Klinik der Karl-Marx-Universität. Klingt nach viel Theorie, war aber sehr praxisorientiert, denn sein Arbeitsplatz war zunächst in der Unfallchirurgie. &quot;Das habe ich sehr gern gemacht, weil jeder Tag neue Herausforderungen brachte. Man wusste ja nicht, was insbesondere gerade notfallchirurgisch kommt. So habe ich zunächst viel über Knochenbrüche, Bauchverletzungen und Thoraxtraumen gelernt.&quot; In der weiteren Facharztausbildung ging es dann in die Viszeralchirurgie, wo er erste Blinddarm- und Gallenoperationen assistieren und durchführen durfte und später u.a. auch zu großen onkologischen Eingriffen hinzugezogen wurde. Im Rahmen der Facharztausbildung im Fach Chirurgie lernte er fast alle chirurgischen Bereiche kennen, die zu der Zeit noch in einer Klinik zusammengefasst waren und erwarb gleichsam die Titel &quot;Dipl. med. und Dr. med&quot;.</p> <p>1984 schloss er die Facharztausbildung ab und wurde Stationsarzt auf der chirurgischen Intensivstation, wo unter anderem Patienten nach umfangreichen Eingriffen, schwere Unfälle und alle Beatmungspatienten versorgt wurden.</p> <p>Zwei Jahre später wechselte er zu seinem Lehrer und Vorbild Herrn Prof. A. Gläser, damaliger Direktor der Chirugischen Klinik der Martin- Luther Universität nach Halle. &quot;Ich bin ihm gefolgt und wurde Oberarzt an der dortigen Chirurgischen Klinik&quot;, blickt Prof. Eichfeld zurück. &quot;In Halle habe ich mich dann sozusagen in die Thoraxchirurgie verliebt, die bei Tumoren, schweren Entzündungen, Verletzungen oder Fehlbildungen in Brustraum gefragt ist.&#160;</p> <p>Nach seiner Habilitation und Privatdozentur zog es ihn 1996 wieder zurück in seine Geburtsstadt Leipzig, wo er seine Tätigkeit als Oberarzt an der Klinik für Allgemeine. Onkologische und Thoraxchirurgie aufnahm. Vorrangiges Ziel war der weitere Ausbau der hiesigen Thoraxchirurgie. &quot;Und das ist gelungen!&quot;</p> <p>&quot;Am Anfang erfolgten in den ersten Monaten vom Klinikchef Prof. M. Schönfelder und mir nur einige große Operationen im Brustraum. Heute mit vier Thoraxchirurgen kommen wir auf etwa 300 Eingriffe im Jahr&quot;, erinnert sich Eichfeld. Aber auch Forschung und studentische Lehre nahmen einen nicht zu unterschätzenden Zeitraum ein. Zahlreiche Veröffentlichungen entstanden so. Mit großer Freude nahm er 1998 seinen Ruf als C3- Professor für Thoraxchirurgie an. Es fügte sich so auch ein sehr erfülltes universitäres Leben unter aktiver Mitwirkung im Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät hinzu.</p> <p>Im Jahr 2013 wurde Prof. Eichfeld mit einem Kollegen die kommissarische Leitung der <a href="/einrichtungen/vttg">Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a> übertragen. Ein Jahr später erfolgte die Umstrukturierung und die Aufgliederung der Klinik in Bereiche. Seitdem ist er <a href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie">Bereichsleiter Thoraxchirurgie</a> und schaut wenige Tage vor seiner Emeritierung, die Ende März erfolgt, zurück auf eine bewegte Zeit&#58; &quot;Ich habe viele Entwicklungsschritte der Operationstechniken mitgemacht. Am Anfang wurde ja ausschließlich offen operiert mit Schnitten, die bis ca.30 Zentimeter lang waren. Nach und nach wurde der Zugang in den Brustraum feiner und eleganter - vor allem mit dem Aufkommen der minimalinvasiven Methoden und modernem Instrumentarium. Damit dauerten die Operationen anfänglich zwar etwas länger, sind aber für den Patienten deutlich besser verträglich&quot;, erklärt der Leipziger Chirurg.&#160;</p> <p>Auch in seinem Bereich hat nun der Roboter Einzug gehalten. &quot;Aber damit beschäftigen sich meine Oberärzte, für mich hätte das Erlernen dieser Technik kurz vor meinem Ruhestand wenig Sinn gemacht. Die jüngeren Kollegen sollen die Robotereingriffe in der Thoraxchirurgie weiter etablieren und verfeinern. Sie werden noch jahrzehntelang operieren, sie sind die Zukunft.&quot;</p> <p>Prof. Eichfeld wurde als &quot;chirurgischer Allrounder&quot; ausgebildet, hat vom Hals über Brustkorb und Bauch bis zu den Extremitäten operiert, also eine breite Palette an Erfahrungen gesammelt. &quot;Heute gibt es eine deutliche Spezialisierung der Chirurgen, bis zur Subspezialisierung. Das hat den Vorteil, dass die Operation effektiver abläuft, denn der Operateur ist auf seinem speziellen Fachbereich höchst qualifiziert und damit auch voll fokussiert. Der Nachteil ist&#58; Der Gesamtüberblick ist, wenn überhaupt, dann nur noch schwer möglich.&quot;</p> <p>Der Ruhestand von Prof. Eichfeld wird sicher nicht so ruhig, wie man es gemeinhin vom Rentnerleben glaubt. Denn er will sich seinen Kindern und vor allem den Enkeln ausgiebig widmen. &quot;Sie werden den Opa leider erst jetzt richtig kennenlernen, vorher hatte ich ja kaum Zeit für sie&quot;, sagt er. Dann warten noch Stapel von Büchern darauf, gelesen zu werden, die Gärten an Haus und Datsche brauchen immer wieder eine ordnende Hand und dann gibt es noch eine Sehnsucht, der er erst jetzt nachgehen kann&#58; das Malen. &quot;Da will ich mich nicht hineinstürzen, sondern ganz sanft hineinvertiefen. Ich ahne, dass mir das sehr gut tun wird.&quot;</p> <p>&#160;</p>
UKL-Experten beantworten Fragen zu Darmkrebs am Telefon<img alt="Prof. Ines Gockel, Direktorin der UKL-Viszeralchirurgie" src="/presse/PressImages/pic_20200324114225_0885c72ca3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-03-23T23:00:00ZLeipzig. Wegen der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus' finden am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), so wie überall, im Moment keine Patientenveranstaltungen statt. Als Ersatz haben die Organisatoren einer eigentlich für den 18. März vorgesehenen Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs nun eine Telefonaktion für den 27. März geplant. Von 14 bis 16 Uhr können Betroffene und Interessierte ihre Fragen per Telefon an die UKL-Experten richten. <p>Darmkrebs ist derzeit in Deutschland bei Männern die dritt- und bei Frauen die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung&quot;, sagt Prof. Ines Gockel, Direktorin des <a href="/einrichtungen/vttg">Bereichs Viszeralchirurgie</a> am UKL und Organisatorin des Telefonforums. &quot;Die Neuerkrankungsraten sind bei uns im internationalen Vergleich sehr hoch und die Optimale Versorgung von Patienten mit Darmkrebs spielt eine immer größere Rolle&quot;, betont sie.&#160;<br>Mit dem Telefonforum möchte sie auch in Zeiten der Coronavirus-Krise den Patienten und allen Interessierten die Möglichkeiten geben, mit ihr und anderen Ärzten des UKL über Fragen und Sorgen zum Thema Darmkrebs zu sprechen, betont Prof. Gockel.</p> <p>&#160;</p> <p>Folgende UKL-Experten stehen am <strong>Freitag, 27. März</strong>, zwischen <strong>14 und 16 Uhr</strong> mit den entsprechenden Fachthemen als Ansprechpartner zur Verfügung&#58;&#160;<br><br></p> <p>Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf (Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie)&#58; <strong>Psychoonkologische Betreuung bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-15414<br><br></p> <p>Prof. Dr. Ulrich Hacker (Universitäres Krebszentrum Leipzig, UCCL)&#58; <strong>Medikamentöse Onkologie, Chemo-Konzepte, Antikörper und Immuntherapien bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-12566<br><br></p> <p>Lars Selig, (Ernährungsteam / Ernährungsambulanz, Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Pneumologie)&#58; <strong>Ernährung bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-12364<br><br></p> <p>PD Dr. habil. Boris Jansen-Winkeln (Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie)&#58; <strong>Chirurgie bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-19967<br><br></p> <p>Prof. Dr. Ines Gockel (Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie)&#58; <strong>Chirurgie bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-17201</p> <p><br>Prof. Daniel Seehofer (Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie)&#58; <strong>Therapie von Lebermetastasen bei Darmkrebs</strong></p> <p>Tel.&#58; 0341 / 97-17371</p> <p>&#160;</p>
Ausgewogene Ernährung reduziert Krebsrisiko<img alt="Reichlich Obst und Gemüse gehörten zu einer ausgewogenen Ernährung, das reduziere auch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erklärt Lars Selig, Leiter des Ernährungsteams am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)." src="/presse/PressImages/pic_20200305113305_da18d0326a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-03-04T23:00:00ZMit einer ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung erhält der Körper nicht nur wertvolle Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette, sondern auch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Umgekehrt gilt: Mit dem stetigen Bevorzugen bestimmter Lebens- und Genussmittel schadet man der eigenen Gesundheit. "Das heißt, schon mit der Ernährung kann das Risiko für Darmkrebs erhöht oder gesenkt werden", betont Lars Selig, Leiter des Ernährungsteams am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). "Also: Nicht jeden Tag Fleisch von Schwein, Rind und Lamm, nur hin und wieder ein Schluck Alkohol, ganz und gar kein Tabak – das ist wirklich die beste Medizin. Und wenn dann noch reichlich zu Gemüse und Obst gegriffen wird, hilft auch das, die Gesundheit zu erhalten." <p>Hand in Hand mit einer gesunden Ernährung gehen natürlich Bewegung und Sport. Denn es ist ja oft der Lebensstil - mit wenig Bewegung, viel Fast Food oder Fertiggerichten, reichlich Übergewicht, dazu noch Alkohol und Rauchen - der krank macht. Experten schätzen, dass sich die Darmkrebsrate halbieren ließe, wenn Menschen gesünder leben würden. Dabei muss man nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen oder einem Sportverein beitreten. Wortwörtlich der erste Schritt zu mehr Bewegung ist ja schon damit getan, die Treppe zu nehmen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren.&#160;</p> <p>&quot;Man muss nicht zum Vegetarier werden, wenn man sich gesund ernähren will&quot;, sagt <a href="http&#58;//gastroenterologie.uniklinikum-leipzig.de/mk2gastro.site%2cpostext%2cernaehrungsteam.html">Lars Selig</a>. &quot;Aber man sollte durchaus pflanzliche Nahrungsmittel bevorzugen. Damit meine ich rohes oder gegartes Gemüse aller Art, Obst, Nüsse und vollwertige Getreideprodukte. Wenn man schon Fleisch isst, dann vielleicht eher Geflügel oder Fisch. Kuchen und Süßigkeiten, also Produkte mit Zucker, sollten selten gegessen werden. Bei Fetten plädiere ich für die pflanzlichen Ursprungs, wie Olivenöl mit seinen einfach ungesättigten Fettsäuren und Rapsöl mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, gegenüber tierischen Fetten. Da gibt es für mich nur zwei Ausnahmen&#58; Die erste ist der frische Seefisch, dessen hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren gesund ist. Und die zweite ist Weihnachten. Aber bis dahin ist ja noch lange hin …&quot;</p> <p><strong>Patiententag Darmkrebs am 18. März</strong><br>Darmkrebs ist derzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung. Die Neuerkrankungsraten sind in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hoch und die optimale Versorgung von Patienten mit Darmkrebs spielt eine immer größere Rolle.&#160;</p> <p>Beim Patiententag Darmkrebs am Mittwoch, 18. März, informieren die Experten der <a href="/einrichtungen/vttg">Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax-, und Gefäßchirurgie</a> des UKL um Prof. Ines Gockel, Direktorin des <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Bereichs Viszeralchirurgie</a> daher über neueste Methoden der Diagnostik und Therapie. Vorgestellt werden auch die psychoonkologische Betreuung vom Darmkrebspatienten sowie Ernährungskonzepte.&#160;</p> <p><strong>Patiententag Darmkrebs</strong><br>18.03.20, 18 bis 20 Uhr<br>Universitätsklinikum Leipzig<br>Haus 4, Hörsaal<br>Liebigstraße 20<br>04103 Leipzig</p> <p>&#160;</p>
Jahrestagung der Spezialisten für Nebennieren in Leipzig<img alt="Prof. Nada Rayes leitet den Bereich Endokrine Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Sie organisiert und veranstaltet das Treffen der Spezialisten für Erkrankungen der Nebenniere." src="/presse/PressImages/pic_20200129103923_9eba34671b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-28T23:00:00ZLeipzig. Spezialisten für Erkrankungen der Nebenniere treffen sich am 1. und 2. Februar in Leipzig zur 14. Deutschen Nebennierenkonferenz. "Wir erwarten bis zu 100 Endokrinologen aus dem deutschsprachigen Raum", so Prof. Dr. Nada Rayes, Leiterin des Bereichs Endokrine Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und Tagungspräsidentin. Die Nebenniere ist an der Produktion verschiedenster Hormone beteiligt und steuert so viele Stoffwechselvorgänge. Deshalb haben Funktionsstörungen der Nebenniere einen erheblichen Einfluss auf unterschiedlichste Körperfunktionen. <p>&quot;Erkrankungen der Nebenniere treten sehr selten auf, da sie aber im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes oder gar Krebs stehen können, ist es wichtig, sie behandeln zu können. Unsere alle zwei Jahre stattfindenden Konferenzen bieten den entsprechenden Ärzten und Wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und Zusammenarbeit zu organisieren, damit im Verbund eine Expertise entsteht, mit der spezielle Therapien erarbeitet werden können&quot;, so Prof. Rayes.Da eine Krebserkrankung der Nebenniere eine sehr schlechte Prognose für den Patienten hat, ist das Ziel der Endokrinologen vor allem, die Früherkennung zu verbessern. Zudem sollen für die Betroffenen individuelle Therapien entwickelt werden.</p> <p>Ausrichter der 14. Deutschen Nebennierenkonferenz ist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Sektion Nebenniere, Steroide und Hypertonie. Organisiert und veranstaltet wird die wissenschaftliche Tagung im Universitätsklinikum Leipzig vom <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/endokrine-chirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereich Endokrine Chirurgie</a>&#160;zusammen mit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie</a> des UKL.</p>
Roboter sind höchst präzise Operationshelfer<img alt="Prof. Ines Gockel - hier bei einer OP - spricht über roboterassistierte Eingriffe." src="/presse/PressImages/pic_20200124092024_dc1c7653ac.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-01-23T23:00:00ZRoboter sind keine Maschinen der Zukunft – denn sie sind in den OP-Sälen der Leipziger Uniklinik (UKL) schon seit Jahren Realität. "Mit roboterassistierten Eingriffen haben wir sehr gute Erfolge erzielt. Ich denke, das ist die Zukunft einer modernen, effizienten und patientenfreundlichen Chirurgie", sagt Prof. Ines Gockel von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL. Sie wird bei der öffentlichen Vortragsreihe "Medizin für Jedermann" am 5. Februar über den Einsatz der DaVinci-Operationssysteme in der Viszeralchirurgie sprechen. In ihrem Bereich wird von der Speiseröhre über den Magen bis zum Darm vorwiegend mit dem DaVinci-System operiert. <p>Die erfahrene Chirurgin schätzt an diesen vierarmigen Operationshelfern besonders die hohe Präzision und Beweglichkeit, die mit der menschlichen Hand nicht erreichbar ist. &quot;Besonders im kleinen Becken, wo bei Mastdarm-Operationen wenig Platz ist, kann ich die Vorteile des Roboters nutzen&quot;, so Prof. Gockel. Das sind vor allem die millimetergenauen Bewegungen und das 3D-Kamerasystem, das selbst feinste Strukturen wie Nerven und Gefäße deutlich erkennen lässt.<br>Beim Vortrag im Großen Hörsaal im Haus 4 wird Prof. Gockel auch Live-Videos zeigen, wie sie und ihr Team mit dem DaVinci-System arbeiten.</p> <p><strong>Info&#58;</strong><br>Medizin für Jedermann<br>Roboter im Bauch - Utopie oder Realität?<br>am Mittwoch, 05.02.2020, von 18.15 bis 19.30 Uhr<br>im Hörsaal Haus 4</p>

Liebigstraße 20, Haus 4
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0341 - 97 17209
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