Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie

Pressemitteilungen

 

 

Erfolgreiche Premiere für „da Vinci“ in der UKL-Thoraxchirurgie<img alt="Bei Lothar Senftleben (re.) musste die Thymusdrüse vollständig entfernt werden. Der Eingriff war zugleich der erste Einsatz des „da Vinci“-Operationsroboters in der Thoraxchirurgie des UKL. Dr. Johannes Broschewitz (li.) führte die OP durch – assistiert von einem im Umgang mit dem Roboter erfahrenen ärztlichen Kollegen der Berliner Charité. Bereits nach zwei Tagen konnte der Patient das Klinikum wieder verlassen." src="/presse/PressImages/pic_20190318104312_a0d1111d2d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-17T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist der Operationsroboter "da Vinci" nun auch erstmals erfolgreich in der Thoraxchirurgie bei einer Thymektomie eingesetzt worden. Dem Patienten wurde dabei die Thymusdrüse vollständig entfernt. Bereits nach zwei Tagen konnte der Leipziger nach Hause entlassen werden. Für diesen Eingriff sei der Roboter ideal, sagt Dr. Johannes Broschewitz von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL. <p>Der Thymus oder die Thymusdrüse ist ein Organ des lymphatischen Systems und wichtiger Teil des Immunsystems. Sie befindet sich oberhalb des Herzens im so genannten vorderen Mittelfell und ist nur in der Kindheit und Jugendzeit aktiv. Später wird sie mehr und mehr durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt.<br>Der Thymus kann jedoch auch Tumore bilden oder zur Funktionsstörung von Muskeln führen. &quot;Veränderungen des Thymus sind nicht selten Zufallsentdeckungen&quot;, bestätigt Dr. Broschewitz, &quot;obwohl sie häufig keine Beschwerden bei den Betroffenen hervorrufen, würden sie ohne Entdeckung und Entfernung weiterwachsen oder Muskelschwäche, die so genannte Myasthenia gravis, verursachen.&quot;<br>Der Facharzt für Thoraxchirurgie führte die erste roboter-assistierte Thymektomie am UKL durch - unterstützt von Prof. Jens-Carsten Rückert vom Universitätsklinikum Charité Berlin.</p> <p>Der Einsatz eines Roboters bei einer Operation sei jedoch kein Selbstzweck, sondern müsse sinnvoll sein, sagt Dr. Broschewitz&#58; &quot;Die für uns entscheidende Frage lautet&#58; Hat der Patient einen Vorteil von der Anwendung?&quot; Die Antwort auf diese Frage ist positiv&#58; &quot;Wie präzise wir mit dem Roboter erkranktes Gewebe auf engstem Raum entfernen können, ist beeindruckend&quot;, erläutert der Thoraxchirurg, &quot;darüber hinaus ist das Verfahren über kleinste Hautschnitte durchführbar.&quot; Lothar Senftleben, der Patient, habe sich hierdurch erfreulich schnell von dem minimal-invasiven Eingriff erholt.<br>&quot;Die Thymektomie mit dem Roboter ist radikal und schonend zugleich. Aufgrund der positiven Erfahrungen freuen wir uns, diese am UKL standardmäßig für unsere Patienten anbieten zu können.&quot;, resümiert Prof. Uwe Eichfeld, Leiter des <a href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Thoraxchirurgie</a>.</p> <p>Am Universitätsklinikum Leipzig wird der &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter seit mehreren Jahren vor allem in der Urologie, verstärkt nun aber auch in der Viszeralchirurgie und Gynäkologie eingesetzt.</p> <p>&#160;</p>
Funktionen erhalten, Lebensqualität sichern: Moderne Verfahren für Diagnostik und Therapie von Darmkrebs<img alt="Prof. Ines Gockel (links), Direktorin der UKL-Viszeralchirurgie, hat die wissenschaftliche Leitung der Informationsveranstaltung am 21. März inne. Einer der Referenten des Abends ist Oberarzt Dr. Boris Jansen-Winkeln (rechts). Für Darmkrebs-Operationen nutzen die beiden UKL-Experten auch den „da Vinci“-Operationsroboter." src="/presse/PressImages/pic_20190312115011_7aab42e6b8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-12T23:00:00ZLeipzig. Darmkrebs ist in Deutschland derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweihäufigste bösartige Tumorerkrankung. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie hängen entscheidend vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stehen den Viszeralchirurgen dafür die modernsten Diagnostikmethoden und Therapien zur Verfügung. Bei einer Informationsveranstaltung im Rahmen des "Darmkrebsmonats März" am Donnerstag, 21. März, informieren die Mediziner von 18 bis 20 Uhr über die Krankheit, ihre Entstehung und Behandlung. Bei einer Diskussionsrunde können die Besucher dann selbst mit den Experten vieler verschiedener Fachrichtungen sprechen. <p>Laut epidemiologischer Register erkranken hierzulande jährlich etwa 34.000 Männer und rund 28.000 Frauen an Darmkrebs. &quot;Deutschland liegt bei den Neuerkrankungsraten international mit an der Spitze. Fachleute machen dafür unter anderem veränderte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich&quot;, sagt Prof. Ines Gockel, Direktorin der <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie" rel="ext" target="_blank">UKL-Viszeralchirurgie</a> und Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung.<br>Die Krankheit gilt weitgehend als solche, an der vor allem Ältere leiden. Doch zunehmend seien auch am UKL junge Patienten zu finden, beobachtet Dr. Boris Jansen-Winkeln, Oberarzt in der UKL-Viszeralchirurgie und einer der Referenten des Abends. Die &quot;Altersschere&quot; von Erkrankten am UKL reiche so von 42 bis über 90 Jahre.</p> <p><strong>Höhere Präzision dank OP-Roboter &quot;da Vinci&quot;</strong><br>In kurzen Vorträgen stellen die Experten des UKL und anderer Kliniken neue Therapiemöglichkeiten vor. So sei man heute, sagt Dr. Jansen-Winkeln, zum Beispiel bei Mastdarmkrebs dank moderner Techniken wie der &quot;TaTME&quot; oft in der Lage, den Schließmuskel zu erhalten. Die transanale totale mesorektale Exzision (TaTME) ist eine minimalinvasive Technik zur Operation von Patienten mit Rektumkarzinom. Dank des Einsatzes des OP-Roboters &quot;da Vinci&quot; ist noch präziseres Arbeiten möglich. &quot;So können vor allem die Nerven für die Blasenfunktion, die sexuelle Funktion und zur Schließmuskelsteuerung geschont und erhalten werden&quot;, erklärt Oberarzt Jansen-Winkeln. Dies habe enorme Bedeutung für den einzelnen Patienten und großen Einfluss auf dessen Lebensqualität.</p> <p>Lautet die Diagnose Dickdarmkrebs und müssen befallene Lymphknoten entfernt werden, steht den Chirurgen am UKL zum Beispiel die Methode CME zur Verfügung. CME steht für &quot;komplette mesokolische Exzision&quot;, also die Entfernung des entsprechenden Dickdarmabschnittes mitsamt aller Lymphknoten in seiner natürlichen Hüllschicht. Dies geschieht überwiegend laparoskopisch, zum Teil kommt jedoch auch der OP-Roboter zum Einsatz.<br>Kehrt eine eigentlich geheilte Krebserkrankung wieder, heißt es für die Betroffenen oft, dass nur noch eine Chemotherapie helfe. &quot;Doch bei frühzeitiger Überprüfung des Rezidivs in einem Zentrum wie dem unseren finden sich doch noch oft Möglichkeiten, operativ zu reagieren&quot;, erläutert Dr. Jansen-Winkeln.</p> <p><strong>Innovative Methode der Bildübertragung kommt zum Einsatz</strong><br>Neben den bewährten diagnostischen Verfahren CT (Computertomographie), PET-CT (Kombination aus Positronenemissionstomographie PET und Computertomographie CT) und MRT (Magnetresonanztomographie) setzen die Viszeralchirurgen am UKL eine spezielle Methode der Bildübertragung während der Operation namens intraoperative Hyperspektral-Bildgebung ein. Sie können damit noch präziser operieren und die Sicherheit noch weiter erhöhen.Das moderne Verfahren liefert wertvolle Informationen über die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und den Wasserhaushalt des Körpergewebes&quot;, erklärt Prof. Ines Gockel. &quot;Damit können direkt während eines Eingriffs Informationen aus dem Körperinneren über die aktuelle Beschaffenheit des betroffenen Bereichs gewonnen und sofort beurteilt werden&quot;, beschreibt sie die Vorteile. Je besser das Gewebe durchblutet ist, umso höher sind die Chancen für eine problemlose Heilung.</p> <p><strong>Sport verbessert Überlebenschancen nach Darmkrebs</strong><br>Weil rund 15 Prozent aller Darmkrebserkrankungen familiär gehäuft auftreten und doch viele möglicherweise Betroffene nichts von ihrem erhöhten Risiko einer Erkrankung ahnen, wurde im vergangenen Jahr am UKL das &quot;Zentrum für erblichen Darmkrebs&quot; (ZED) gegründet. &quot;Hier schauen wir interdisziplinär, ob auch Angehörige eines Erkrankten untersucht oder besondere Vorsorgemaßnahmen empfohlen werden sollten&quot;, sagt Prof. Johannes Lemke, Leiter des <a href="/einrichtungen/humangenetik" rel="ext" target="_blank">Instituts für Humangenetik</a> am UKL, der das ZED vorstellen wird.<br>In weiteren Vorträgen wird dann noch der Frage nachgegangen, wie Darmkrebs eigentlich entsteht und wie die beste Vorsorge aussehen kann.<br>Und noch eine wichtige Erkenntnis, die die Teilnehmer mit nach Hause nehmen werden&#58; Nach einer Darmkrebsoperation hilft - Sport&#58; &quot;Die Prävention nach einer OP ist sehr wichtig&quot;, sagt Oberarzt Jansen-Winkeln, &quot;Sport verbessert die Überlebenschancen bei Darmkrebs ganz erheblich.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationsveranstaltung &quot;Darmkrebs&quot;</strong><br>Donnerstag, 21. März,<br>18 bis 20 Uhr,<br>Universitätsklinikum Leipzig,<br>Haus 4, Hörsaal,<br>Liebigstraße 20,<br>04103 Leipzig</p>
Charity-Gala im Gewandhaus unterstützt Kampf gegen Speiseröhrenkrebs<img alt="Prof. Ines Gockel hat das erste Barret-Charity-Dinner im Gewandhaus Leipzig initiiert." src="/presse/PressImages/pic_20190118115051_87fe34a901.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-17T23:00:00ZLeipzig. Am 26. Januar 2019 findet im Leipziger Gewandhaus das erste Barrett Charity-Dinner zu Gunsten der Barret-Initiative e.V. statt. Die Barrett-Initiative wurde von Prof. Dr. Ines Gockel, Direktorin des Bereichs Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, ins Leben gerufen und setzt sich für die Verhinderung und bessere Behandlung des Speiseröhrenkrebses ein. Die Spendengelder aus der Leipziger Gala fließen in die Erforschung der Ursachen und die Entwicklung neuer Therapien dieser bösartigen Tumorerkrankung. <p>&quot;Die Erkrankung an Krebs kann jeden ganz unverhofft treffen&quot;, sagt Prof. Gockel, Chirurgin in der Klinik für <a title="VTTG" href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Wir sehen viel zu häufig schwerwiegende Krebserkrankungen erst dann, wenn die Heilungschancen vergleichsweise gering sind - trotz modernster Hochleistungs-Medizin&quot;, so Gockel. Gerade beim <a href="/einrichtungen/vttg/Seiten/oesophaguszentrum-oesophaguskarzinom.aspx" rel="ext" target="_blank">Barrett-Karzinom</a>, einem Krebs, der zwischen Speiseröhre und Magen lokalisiert ist, steige zudem die Zahl der Erkrankungsfälle, auch bei jüngeren Patienten. &quot;Als behandelnde Ärzte möchten wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und unseren Patienten besser helfen können&quot;, führt Prof. Gockel aus. Aus diesen Überlegungen heraus gründete die Expertin für Speiseröhrenkrebs vor sechs Jahren die Barrett-Initiative, deren Ziel es ist, diesen Krebs früher und besser behandeln zu können beziehungsweise durch Ursachenforschung zu verhindern. &quot;Auch wenn wir schon einiges erreicht haben und unseren Patienten teilweise mehr Hoffnung geben können, bleibt noch sehr viel zu tun&quot;, resümiert Ines Gockel.<br><br>Um diese Arbeit weiter zu unterstützen, findet am 26. Januar in Leipzig das erste Barrett Charity-Dinner mit mehr als 200 Gästen statt, unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch. &quot;Jedes Jahr erkranken tausende Personen an dem Barrett-Karzinom - Tendenz steigend&quot;, begründet Ministerin Klepsch ihr Engagement. &quot;Wenn hingegen frühzeitig begonnen wird zu therapieren, dann ist es möglich, die Erkrankung erfolgreich mit großen Heilungschancen zu behandeln.&quot;</p> <p>Durch den Abend führen die Moderatoren Cheryl Shepard und Bernhard Bettermann, bekannt aus &quot;In aller Freundschaft&quot;. Weitere Highlights im Programm sind als Gastredner der ifo Instituts-Präsident Prof. Clemens Fuest sowie die Sopranistin Eva Lind, das Hamburger Solistenensemble von The Young ClassX und der erst zwölf Jahre alte Ausnahmepianist Ben Lepetit.<br>Präsentiert wird das Charity-Dinner von den beiden Unternehmern Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, und Uwe Leonhardt von der Leonhardt Group, die gemeinsam mit weiteren Sponsoren wie der Sparda-Bank diesen Abend unterstützen. &quot;Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank, denn nur durch ihr Engagement können wir eine solche Veranstaltung ermöglichen und unser Anliegen in die Öffentlichkeit tragen&quot;, unterstreicht Prof. Ines Gockel.</p> <p>Mehr Informationen zur Barrett-Initiative sowie zu möglichen Resttickets sind zu finden unter&#58; <a href="https&#58;//www.barrett-charitydinner.de/" rel="ext" target="_blank">www.barrett-charitydinner.de </a>und <a href="https&#58;//www.barrett-initiative.de/barrett-initiative/" rel="ext" target="_blank">www.barrett-initiative.de</a>.</p> <p><strong>Presseeinladung</strong></p> <p>Pressevertreter sind herzlich zum 1. Barrett-Charity Dinner am 26.1. 2019 im Gewandhaus zu Leipzig eingeladen. Sie finden die Unterlagen zur Akkreditierung sowie alle weiteren Informationen unter diesem <a href="https&#58;//www.dropbox.com/sh/6886ox81js8tae6/AAAMgtVOsbVzB2TuRaw_-YL-a?dl=0" rel="ext" target="_blank">Link.</a></p>
2018 mehr Gewebespenden am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Logo der DGFG" src="/presse/PressImages/pic_20190103102823_fcb7f9c321.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-02T23:00:00ZLeipzig. 2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr für das Gewebespende-Programm der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) – insgesamt und auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) als einem der DGFG-Gesellschafter. Rund 1.200 Meldungen potenzieller Spender gab es allein am UKL. 77 Menschen spendeten schließlich Gewebe und damit eineinhalb Mal so viele wie im Vorjahr. 167 Gewebepräparate konnten aus diesen Spenden gewonnen werden. 115 Hornhauttransplantate vermittelte die DGFG wiederum an die Augenklinik des UKL zur Transplantation. <p><span style="color&#58;#000000;">Neben der Zustimmung zur Gewebespende spielt auch das Engagement der Krankenhäuser eine entscheidende Rolle. Martin Börgel, Geschäftsführer der DGFG, hält fest&#58; &quot;Die Zusammenarbeit mit dem <a href="/Seiten/gewebespende.aspx" rel="ext" target="_blank">Uniklinikum Leipzig</a> ist vorbildlich. Unserer gemeinnützigen Arbeit wird seitens des Klinikums viel Vertrauen geschenkt. Besonders freut uns, dass neben dem etablierten Spendeprogramm für Augenhornhäute im vergangenen Jahr die erste Spende kardio-vaskulärer Gewebe bei einem Herz-Kreislauf-Verstorbenen realisiert werden konnte.&quot; Herzklappen und Blutgefäße stammten bisher aus der Organspende. <br></span><span style="color&#58;#000000;"> Die DGFG hatte 2017 ein Programm zur Spende kardiovaskulärer Gewebe (KVG) von Herz-Kreislauf-Verstorbenen initiiert. Damit können diese Gewebe auch von allen Verstorbenen und nicht nur von Organspendern gespendet werden. Herzklappen und Blutgefäße können noch bis zu 36 Stunden nach Todeseintritt entnommen werden.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><strong>Viele Gespräche, hohe Zustimmung</strong><br><span style="color&#58;#000000;">Insgesamt gingen 35.992 Meldungen potenzieller Spender an den beteiligten Krankenhäusern im Netzwerk bei der DGFG ein. Nach ihrer Prüfung auf medizinische Kontraindikationen wurden 7.681 Gespräche mit Angehörigen geführt. 2.711 Menschen haben im vergangenen Jahr Gewebe gespendet, 311 davon in Sachsen.&#160;<br><span style="color&#58;#000000;">Die durchschnittliche Zustimmungsquote zur Gewebespende lag bei rund 38 Prozent. Dies zeigt nach Ansicht der DGFG deutlich, dass die Gewebespende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. </span></span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><strong>Kardio-vaskuläre Gewebe (KVG)&#58; Neues Spendeprogramm und Aufklärungsfilm zeigen Erfolge</strong><br><span style="color&#58;#000000;">Die DGFG konnte 2018 insgesamt 173 Herzklappen und 75 Gefäße zur Transplantation vermitteln. Doch auch bei einem Spendeplus von 33 Prozent im KVG-Bereich, ist der Bedarf dieser Gewebe in der Transplantationsmedizin nach wie vor sehr hoch. Erfolg zeigt das neue Spendeprogramm bei an Herz-Kreislauf-Stillstand Verstorbenen&#58; Insgesamt zehn KVG-Spenden konnten 2018 realisiert werden; 2017 waren es sechs Spenden. Im September veröffentlichte die DGFG einen Film zur Herzklappenspende und -transplantation. Darin berichten Transplantatempfänger, Koordinatoren sowie Ärzte von ihren Erfahrungen. Auch am UKL ist mit Gewebespendekoordinatorin Christine Riege gedreht worden.</span></span></span></p>
UKL informiert zum 25. Jubiläum des Transplantationszentrums mit Infowoche über Organspende<img alt="Gaben gestern gemeinsam den Startschuss für die aktuelle Informationswoche Organspende am Universitätsklinikum Leipzig&#58; Prof. Daniel Seehofer, Leiter des Transplantationszentrums, Karl-Heinz Tunsch, vor 25 Jahren erster lebertransplantierter Patient am UKL, Michael Trischan alias Hans-Peter Brenner aus &quot;In aller Freundschaft&quot; und Prof.Thomas Berg, Leiter der Hepatologie am UKL (v.l.n.r.) ," src="/presse/PressImages/pic_20181213084856_f24bb08a57.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-12-12T23:00:00ZLeipzig. Auf den Tag genau 25 Jahre nach der ersten Lebertransplantation am Universitätsklinikum Leipzig startete das UKL am 12. Dezember eine Informationswoche zum Thema Organspende. Zu deren Auftakt erhielten die Transplantationsmediziner Unterstützung durch den ersten Patienten, der am UKL eine Lebertransplantation erhalten hat, und von Michael Trischan alias Hans-Peter Brenner aus der MDR-"Sachsenklinik". <p>Vor 25 Jahren kam Karl-Heinz Tunsch als schwerkranker Patient ins Universitätsklinikum Leipzig. Seine letzte Chance war eine Lebertransplantation. Der 12. Dezember 1993 wurde für ihn zu seinem zweiten Geburtstag - an diesem Tag erhielt er als erster Patient am neugegründeten Leipziger Transplantationszentrum eine neue Leber. Heute kommt der 66-Jährige als Besucher ans UKL, auf den Spuren seiner &quot;Wiedergeburt&quot;. Zum einen, um sich dankbar zu erinnern, und zum anderen, um die Transplantationsmediziner dabei zu unterstützen, für die Organspende zu sensibilisieren. Dazu startete das Universitätsklinikum Leipzig jetzt am Jahrestag der ersten Lebertransplantation eine Informationswoche zur Organspende. Ziel der Aktion&#58; Mehr Menschen über das Thema Transplantation und die dafür notwendige Spende eines Organs zu informieren und Ängste und Befürchtungen zu entkräften. Dazu stehen ab heute bis zum 19. Dezember im Eingangsbereich des Universitätsklinikums Leipzig Ärzte und Mitarbeiter des Transplantationszentrums als Ansprechpartner bereit, um Fragen zu beantworten und aufzuklären.<br><br>Denn 25 Jahre nach dem Beginn des Transplantationsprogramms in Leipzig sehen sich auch hier die Mediziner mit dem immer größer werdenden Problem des Organmangels konfrontiert. &quot;Wir begrüßen daher sehr die aktuelle politische Diskussion über die Frage, wie die Organspende in Deutschland gesetzlich geregelt werden soll&quot;, erklärt dazu Prof. Daniel Seehofer, Leiter des UKL-Transplantationszentrums. 1029 Lebern konnten die Leipziger Transplantationsmediziner inzwischen übertragen, 1029 Menschen neue Hoffnung geben. Aber zu oft kam die Hilfe, auf die derzeit 138 Menschen auf der Leipziger Transplantations-Warteliste warten, zu spät.<br><br>&quot;Was wir sehen, ist die Not unserer Patienten. Wir würden gern mehr und früher helfen können, um möglichst vielen weitere glückliche Lebensjahre zu ermöglichen&quot;, ergänzt Prof. Thomas Berg, Leiter des Bereichs Hepatologie. So wie Karl-Heinz Tunsch, der mit seiner neuen Leber schon 25 weitere Jahre erleben durfte. &quot;Das ist etwas sehr Besonderes und ein großes Geschenk, das ich von einem unbekannten Spender erhalten habe und für das ich dessen Angehörigen, die der Organentnahme zugestimmt haben, von Herzen dankbar bin&quot;, so Tunsch. &quot;Dessen bin ich mir seit meiner Operation jeden Tag bewusst.&quot; Auch deshalb unterstützt er jetzt das Universitätsklinikum Leipzig bei dessen Informationskampagne zur Organspende, indem er für einen lebensgroßen Aufsteller &quot;Pate&quot; stand. Auf diese Weise wird Tunsch, zusammen mit anderen transplantierten Patienten, künftig am Transplantationszentrum und bei Aktionen als Botschafter für die Bedeutung der Organspende &quot;einstehen&quot;.</p> <p>Ebenfalls als Botschafter unterstützt die Aktion Michael Trischan, bekannt als Hans-Peter Brenner aus der MDR-Serie &quot;In aller Freundschaft&quot;. Er füllte zum Aktionsstart publikumswirksam einen überdimensionalen Organspenderausweis aus. &quot;Ich bin schon seit vielen Jahren überzeugter Befürworter der Organspende und habe selbst einen Ausweis. Als gelernter Krankenpfleger weiß ich um das Leid der Patienten, die dringend ein Organ brauchen und lange Wartezeiten erleben müssen&quot;, so Michael Trischan. &quot;Deshalb unterstütze ich gern die Initiative der Leipziger Transplantationsmediziner.&quot;</p> <p>Das Transplantationszentrum am Universitätsklinikum Leipzig wurde 1993 gegründet. In den zurückliegenden 25 Jahren wurden hier 1029 Lebern und 991 Nieren transplantiert. Aktuell stehen 138 Menschen auf der Warteliste für ein neues Organ. Bisher erhielten am Universitätsklinikum Leipzig in diesem Jahr 54 Patienten eine neue Leber und 40 eine neue Niere. In 16 Fällen erfolgte die Nierentransplantation dabei als Lebendspende.</p> <p>I<strong>nformationswoche Organspende am Universitätsklinikum Leipzig<br></strong><br>12. Dezember 2018 bis 19.Dezember 2018<br>Foyer am Haupteingang und Eingangsbereich Hörsaal<br>Universitätsklinikum Leipzig, Haus 4<br>Liebigstraße 20</p> <p>&#160;</p>

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