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Pressemitteilungen

 

 

Interdisziplinäre Nutzung nimmt zu: Zweiter „da Vinci“-Operationsroboter am UKL geht in Betrieb<img alt="Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, arbeitet bereits seit 2011 mit dem Operationsroboter und führte nun auch die erste Anwendung mit dem neuen Gerät durch." src="/presse/PressImages/pic_20190402111505_8b7aa3a0d3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-01T22:00:00ZLeipzig. Den Ärzten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) steht ab sofort ein zweiter "da Vinci"-Operationsroboter für komplexe operative Eingriffe zur Verfügung. Mit dem Großgerät der neuesten Generation ("Xi"-Serie) arbeiten Urologen, Chirurgen und Gynäkologen. Investiert wurden rund drei Millionen Euro, finanziert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die erste Operation mit dem neuen "da Vinci" führte Prof. Jens-Uwe-Stolzenburg durch, der Erfahrenste unter den Nutzern des OP-Roboters am UKL. <p>&quot;Diese neue Generation des 'da Vinci' bietet noch mehr Vorteile gegenüber dem hervorragenden und bereits gut etablierten Vorgänger&quot;, betont Prof. Stolzenburg. Das UKL gehe damit einen konsequenten Schritt weiter in die Richtung des geplanten Zentrums für roboter-assistierte Chirurgie, in dem Urologen, <a href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Chirurgen</a> und Gynäkologen jeweils am &quot;da Vinci&quot; operieren würden, sagt der Direktor der <a href="/einrichtungen/urologie" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Urologie</a>.</p> <p>&quot;Wir arbeiten bereits seit 2011 mit dem OP-Roboter, mehrere tausend Patienten sind seitdem erfolgreich damit operiert worden. Aufbauend auf diesen guten Erfahrungen setzen wir unseren Weg fort&quot;, so Prof. Stolzenburg. Perspektivisch sieht er sogar die Notwendigkeit eines dritten Gerätes, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden&#58; &quot;Die Zahl und das Spektrum der Patienten, die für eine roboter-assistierte Behandlung in Frage kommen, erweitert sich, auch weil mit der Zahl der beteiligten Fachgebiete zudem die Interdisziplinarität steigt&quot;, so der Klinikdirektor der UKL-Urologie.</p> <p>Die Assistenz des Robotersystems führt die minimal-invasive Chirurgie zu höchster Präzision. Durch die geringe Größe der Eintrittsstellen sinkt die operationsbedingte Infektionsgefahr. Weitere Vorteile bestehen in der 3D-Sicht für den Operateur und der großen Beweglichkeit aller Instrumente. Durch die schonende OP-Methode erholt sich der Patient rascher und kann schneller in den Alltag zurückkehren.<br>Zusätzlich besitzt der &quot;da Vinci Xi&quot; nun zwei Konsolen. Die zusätzliche Konsole kann zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Auch ein Simulatorprogramm steht nun zur Verfügung.</p> <p><strong>Dreieinhalb-Kilogramm-Gebärmutter minimal-invasiv entfernt</strong><br>Nach dem Premiereneinsatz des neuen Gerätes in der UKL-Urologie leistete der &quot;da Vinci&quot; anschließend auch in der Gynäkologie des Universitätsklinikums Leipzig wertvolle Dienste. Bei der Operation einer adipösen Patientin gelang es Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde</a>, mit Roboterunterstützung einen 3500 Gramm schweren Uterus minimal-invasiv zu entfernen. Normalerweise wiegt eine Gebärmutter unter 100 Gramm. Ohne dieses moderne technische Hilfsmittel hätte der Bauch dafür weit bis zum Rippenbogen geöffnet werden müssen.</p>
Erfolgreiche Premiere für „da Vinci“ in der UKL-Thoraxchirurgie<img alt="Bei Lothar Senftleben (re.) musste die Thymusdrüse vollständig entfernt werden. Der Eingriff war zugleich der erste Einsatz des „da Vinci“-Operationsroboters in der Thoraxchirurgie des UKL. Dr. Johannes Broschewitz (li.) führte die OP durch – assistiert von einem im Umgang mit dem Roboter erfahrenen ärztlichen Kollegen der Berliner Charité. Bereits nach zwei Tagen konnte der Patient das Klinikum wieder verlassen." src="/presse/PressImages/pic_20190318104312_a0d1111d2d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-17T23:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist der Operationsroboter "da Vinci" nun auch erstmals erfolgreich in der Thoraxchirurgie bei einer Thymektomie eingesetzt worden. Dem Patienten wurde dabei die Thymusdrüse vollständig entfernt. Bereits nach zwei Tagen konnte der Leipziger nach Hause entlassen werden. Für diesen Eingriff sei der Roboter ideal, sagt Dr. Johannes Broschewitz von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie am UKL. <p>Der Thymus oder die Thymusdrüse ist ein Organ des lymphatischen Systems und wichtiger Teil des Immunsystems. Sie befindet sich oberhalb des Herzens im so genannten vorderen Mittelfell und ist nur in der Kindheit und Jugendzeit aktiv. Später wird sie mehr und mehr durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt.<br>Der Thymus kann jedoch auch Tumore bilden oder zur Funktionsstörung von Muskeln führen. &quot;Veränderungen des Thymus sind nicht selten Zufallsentdeckungen&quot;, bestätigt Dr. Broschewitz, &quot;obwohl sie häufig keine Beschwerden bei den Betroffenen hervorrufen, würden sie ohne Entdeckung und Entfernung weiterwachsen oder Muskelschwäche, die so genannte Myasthenia gravis, verursachen.&quot;<br>Der Facharzt für Thoraxchirurgie führte die erste roboter-assistierte Thymektomie am UKL durch - unterstützt von Prof. Jens-Carsten Rückert vom Universitätsklinikum Charité Berlin.</p> <p>Der Einsatz eines Roboters bei einer Operation sei jedoch kein Selbstzweck, sondern müsse sinnvoll sein, sagt Dr. Broschewitz&#58; &quot;Die für uns entscheidende Frage lautet&#58; Hat der Patient einen Vorteil von der Anwendung?&quot; Die Antwort auf diese Frage ist positiv&#58; &quot;Wie präzise wir mit dem Roboter erkranktes Gewebe auf engstem Raum entfernen können, ist beeindruckend&quot;, erläutert der Thoraxchirurg, &quot;darüber hinaus ist das Verfahren über kleinste Hautschnitte durchführbar.&quot; Lothar Senftleben, der Patient, habe sich hierdurch erfreulich schnell von dem minimal-invasiven Eingriff erholt.<br>&quot;Die Thymektomie mit dem Roboter ist radikal und schonend zugleich. Aufgrund der positiven Erfahrungen freuen wir uns, diese am UKL standardmäßig für unsere Patienten anbieten zu können.&quot;, resümiert Prof. Uwe Eichfeld, Leiter des <a href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Thoraxchirurgie</a>.</p> <p>Am Universitätsklinikum Leipzig wird der &quot;da Vinci&quot;-Operationsroboter seit mehreren Jahren vor allem in der Urologie, verstärkt nun aber auch in der Viszeralchirurgie und Gynäkologie eingesetzt.</p> <p>&#160;</p>
Funktionen erhalten, Lebensqualität sichern: Moderne Verfahren für Diagnostik und Therapie von Darmkrebs<img alt="Prof. Ines Gockel (links), Direktorin der UKL-Viszeralchirurgie, hat die wissenschaftliche Leitung der Informationsveranstaltung am 21. März inne. Einer der Referenten des Abends ist Oberarzt Dr. Boris Jansen-Winkeln (rechts). Für Darmkrebs-Operationen nutzen die beiden UKL-Experten auch den „da Vinci“-Operationsroboter." src="/presse/PressImages/pic_20190312115011_7aab42e6b8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-03-12T23:00:00ZLeipzig. Darmkrebs ist in Deutschland derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweihäufigste bösartige Tumorerkrankung. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie hängen entscheidend vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird. Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stehen den Viszeralchirurgen dafür die modernsten Diagnostikmethoden und Therapien zur Verfügung. Bei einer Informationsveranstaltung im Rahmen des "Darmkrebsmonats März" am Donnerstag, 21. März, informieren die Mediziner von 18 bis 20 Uhr über die Krankheit, ihre Entstehung und Behandlung. Bei einer Diskussionsrunde können die Besucher dann selbst mit den Experten vieler verschiedener Fachrichtungen sprechen. <p>Laut epidemiologischer Register erkranken hierzulande jährlich etwa 34.000 Männer und rund 28.000 Frauen an Darmkrebs. &quot;Deutschland liegt bei den Neuerkrankungsraten international mit an der Spitze. Fachleute machen dafür unter anderem veränderte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich&quot;, sagt Prof. Ines Gockel, Direktorin der <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie" rel="ext" target="_blank">UKL-Viszeralchirurgie</a> und Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung.<br>Die Krankheit gilt weitgehend als solche, an der vor allem Ältere leiden. Doch zunehmend seien auch am UKL junge Patienten zu finden, beobachtet Dr. Boris Jansen-Winkeln, Oberarzt in der UKL-Viszeralchirurgie und einer der Referenten des Abends. Die &quot;Altersschere&quot; von Erkrankten am UKL reiche so von 42 bis über 90 Jahre.</p> <p><strong>Höhere Präzision dank OP-Roboter &quot;da Vinci&quot;</strong><br>In kurzen Vorträgen stellen die Experten des UKL und anderer Kliniken neue Therapiemöglichkeiten vor. So sei man heute, sagt Dr. Jansen-Winkeln, zum Beispiel bei Mastdarmkrebs dank moderner Techniken wie der &quot;TaTME&quot; oft in der Lage, den Schließmuskel zu erhalten. Die transanale totale mesorektale Exzision (TaTME) ist eine minimalinvasive Technik zur Operation von Patienten mit Rektumkarzinom. Dank des Einsatzes des OP-Roboters &quot;da Vinci&quot; ist noch präziseres Arbeiten möglich. &quot;So können vor allem die Nerven für die Blasenfunktion, die sexuelle Funktion und zur Schließmuskelsteuerung geschont und erhalten werden&quot;, erklärt Oberarzt Jansen-Winkeln. Dies habe enorme Bedeutung für den einzelnen Patienten und großen Einfluss auf dessen Lebensqualität.</p> <p>Lautet die Diagnose Dickdarmkrebs und müssen befallene Lymphknoten entfernt werden, steht den Chirurgen am UKL zum Beispiel die Methode CME zur Verfügung. CME steht für &quot;komplette mesokolische Exzision&quot;, also die Entfernung des entsprechenden Dickdarmabschnittes mitsamt aller Lymphknoten in seiner natürlichen Hüllschicht. Dies geschieht überwiegend laparoskopisch, zum Teil kommt jedoch auch der OP-Roboter zum Einsatz.<br>Kehrt eine eigentlich geheilte Krebserkrankung wieder, heißt es für die Betroffenen oft, dass nur noch eine Chemotherapie helfe. &quot;Doch bei frühzeitiger Überprüfung des Rezidivs in einem Zentrum wie dem unseren finden sich doch noch oft Möglichkeiten, operativ zu reagieren&quot;, erläutert Dr. Jansen-Winkeln.</p> <p><strong>Innovative Methode der Bildübertragung kommt zum Einsatz</strong><br>Neben den bewährten diagnostischen Verfahren CT (Computertomographie), PET-CT (Kombination aus Positronenemissionstomographie PET und Computertomographie CT) und MRT (Magnetresonanztomographie) setzen die Viszeralchirurgen am UKL eine spezielle Methode der Bildübertragung während der Operation namens intraoperative Hyperspektral-Bildgebung ein. Sie können damit noch präziser operieren und die Sicherheit noch weiter erhöhen.Das moderne Verfahren liefert wertvolle Informationen über die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und den Wasserhaushalt des Körpergewebes&quot;, erklärt Prof. Ines Gockel. &quot;Damit können direkt während eines Eingriffs Informationen aus dem Körperinneren über die aktuelle Beschaffenheit des betroffenen Bereichs gewonnen und sofort beurteilt werden&quot;, beschreibt sie die Vorteile. Je besser das Gewebe durchblutet ist, umso höher sind die Chancen für eine problemlose Heilung.</p> <p><strong>Sport verbessert Überlebenschancen nach Darmkrebs</strong><br>Weil rund 15 Prozent aller Darmkrebserkrankungen familiär gehäuft auftreten und doch viele möglicherweise Betroffene nichts von ihrem erhöhten Risiko einer Erkrankung ahnen, wurde im vergangenen Jahr am UKL das &quot;Zentrum für erblichen Darmkrebs&quot; (ZED) gegründet. &quot;Hier schauen wir interdisziplinär, ob auch Angehörige eines Erkrankten untersucht oder besondere Vorsorgemaßnahmen empfohlen werden sollten&quot;, sagt Prof. Johannes Lemke, Leiter des <a href="/einrichtungen/humangenetik" rel="ext" target="_blank">Instituts für Humangenetik</a> am UKL, der das ZED vorstellen wird.<br>In weiteren Vorträgen wird dann noch der Frage nachgegangen, wie Darmkrebs eigentlich entsteht und wie die beste Vorsorge aussehen kann.<br>Und noch eine wichtige Erkenntnis, die die Teilnehmer mit nach Hause nehmen werden&#58; Nach einer Darmkrebsoperation hilft - Sport&#58; &quot;Die Prävention nach einer OP ist sehr wichtig&quot;, sagt Oberarzt Jansen-Winkeln, &quot;Sport verbessert die Überlebenschancen bei Darmkrebs ganz erheblich.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationsveranstaltung &quot;Darmkrebs&quot;</strong><br>Donnerstag, 21. März,<br>18 bis 20 Uhr,<br>Universitätsklinikum Leipzig,<br>Haus 4, Hörsaal,<br>Liebigstraße 20,<br>04103 Leipzig</p>
Charity-Gala im Gewandhaus unterstützt Kampf gegen Speiseröhrenkrebs<img alt="Prof. Ines Gockel hat das erste Barret-Charity-Dinner im Gewandhaus Leipzig initiiert." src="/presse/PressImages/pic_20190118115051_87fe34a901.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-17T23:00:00ZLeipzig. Am 26. Januar 2019 findet im Leipziger Gewandhaus das erste Barrett Charity-Dinner zu Gunsten der Barret-Initiative e.V. statt. Die Barrett-Initiative wurde von Prof. Dr. Ines Gockel, Direktorin des Bereichs Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, ins Leben gerufen und setzt sich für die Verhinderung und bessere Behandlung des Speiseröhrenkrebses ein. Die Spendengelder aus der Leipziger Gala fließen in die Erforschung der Ursachen und die Entwicklung neuer Therapien dieser bösartigen Tumorerkrankung. <p>&quot;Die Erkrankung an Krebs kann jeden ganz unverhofft treffen&quot;, sagt Prof. Gockel, Chirurgin in der Klinik für <a title="VTTG" href="/einrichtungen/vttg" rel="ext" target="_blank">Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie</a> am Universitätsklinikum Leipzig. &quot;Wir sehen viel zu häufig schwerwiegende Krebserkrankungen erst dann, wenn die Heilungschancen vergleichsweise gering sind - trotz modernster Hochleistungs-Medizin&quot;, so Gockel. Gerade beim <a href="/einrichtungen/vttg/Seiten/oesophaguszentrum-oesophaguskarzinom.aspx" rel="ext" target="_blank">Barrett-Karzinom</a>, einem Krebs, der zwischen Speiseröhre und Magen lokalisiert ist, steige zudem die Zahl der Erkrankungsfälle, auch bei jüngeren Patienten. &quot;Als behandelnde Ärzte möchten wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und unseren Patienten besser helfen können&quot;, führt Prof. Gockel aus. Aus diesen Überlegungen heraus gründete die Expertin für Speiseröhrenkrebs vor sechs Jahren die Barrett-Initiative, deren Ziel es ist, diesen Krebs früher und besser behandeln zu können beziehungsweise durch Ursachenforschung zu verhindern. &quot;Auch wenn wir schon einiges erreicht haben und unseren Patienten teilweise mehr Hoffnung geben können, bleibt noch sehr viel zu tun&quot;, resümiert Ines Gockel.<br><br>Um diese Arbeit weiter zu unterstützen, findet am 26. Januar in Leipzig das erste Barrett Charity-Dinner mit mehr als 200 Gästen statt, unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch. &quot;Jedes Jahr erkranken tausende Personen an dem Barrett-Karzinom - Tendenz steigend&quot;, begründet Ministerin Klepsch ihr Engagement. &quot;Wenn hingegen frühzeitig begonnen wird zu therapieren, dann ist es möglich, die Erkrankung erfolgreich mit großen Heilungschancen zu behandeln.&quot;</p> <p>Durch den Abend führen die Moderatoren Cheryl Shepard und Bernhard Bettermann, bekannt aus &quot;In aller Freundschaft&quot;. Weitere Highlights im Programm sind als Gastredner der ifo Instituts-Präsident Prof. Clemens Fuest sowie die Sopranistin Eva Lind, das Hamburger Solistenensemble von The Young ClassX und der erst zwölf Jahre alte Ausnahmepianist Ben Lepetit.<br>Präsentiert wird das Charity-Dinner von den beiden Unternehmern Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, und Uwe Leonhardt von der Leonhardt Group, die gemeinsam mit weiteren Sponsoren wie der Sparda-Bank diesen Abend unterstützen. &quot;Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank, denn nur durch ihr Engagement können wir eine solche Veranstaltung ermöglichen und unser Anliegen in die Öffentlichkeit tragen&quot;, unterstreicht Prof. Ines Gockel.</p> <p>Mehr Informationen zur Barrett-Initiative sowie zu möglichen Resttickets sind zu finden unter&#58; <a href="https&#58;//www.barrett-charitydinner.de/" rel="ext" target="_blank">www.barrett-charitydinner.de </a>und <a href="https&#58;//www.barrett-initiative.de/barrett-initiative/" rel="ext" target="_blank">www.barrett-initiative.de</a>.</p> <p><strong>Presseeinladung</strong></p> <p>Pressevertreter sind herzlich zum 1. Barrett-Charity Dinner am 26.1. 2019 im Gewandhaus zu Leipzig eingeladen. Sie finden die Unterlagen zur Akkreditierung sowie alle weiteren Informationen unter diesem <a href="https&#58;//www.dropbox.com/sh/6886ox81js8tae6/AAAMgtVOsbVzB2TuRaw_-YL-a?dl=0" rel="ext" target="_blank">Link.</a></p>
2018 mehr Gewebespenden am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Logo der DGFG" src="/presse/PressImages/pic_20190103102823_fcb7f9c321.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-01-02T23:00:00ZLeipzig. 2018 war ein sehr erfolgreiches Jahr für das Gewebespende-Programm der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) – insgesamt und auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) als einem der DGFG-Gesellschafter. Rund 1.200 Meldungen potenzieller Spender gab es allein am UKL. 77 Menschen spendeten schließlich Gewebe und damit eineinhalb Mal so viele wie im Vorjahr. 167 Gewebepräparate konnten aus diesen Spenden gewonnen werden. 115 Hornhauttransplantate vermittelte die DGFG wiederum an die Augenklinik des UKL zur Transplantation. <p><span style="color&#58;#000000;">Neben der Zustimmung zur Gewebespende spielt auch das Engagement der Krankenhäuser eine entscheidende Rolle. Martin Börgel, Geschäftsführer der DGFG, hält fest&#58; &quot;Die Zusammenarbeit mit dem <a href="/Seiten/gewebespende.aspx" rel="ext" target="_blank">Uniklinikum Leipzig</a> ist vorbildlich. Unserer gemeinnützigen Arbeit wird seitens des Klinikums viel Vertrauen geschenkt. Besonders freut uns, dass neben dem etablierten Spendeprogramm für Augenhornhäute im vergangenen Jahr die erste Spende kardio-vaskulärer Gewebe bei einem Herz-Kreislauf-Verstorbenen realisiert werden konnte.&quot; Herzklappen und Blutgefäße stammten bisher aus der Organspende. <br></span><span style="color&#58;#000000;"> Die DGFG hatte 2017 ein Programm zur Spende kardiovaskulärer Gewebe (KVG) von Herz-Kreislauf-Verstorbenen initiiert. Damit können diese Gewebe auch von allen Verstorbenen und nicht nur von Organspendern gespendet werden. Herzklappen und Blutgefäße können noch bis zu 36 Stunden nach Todeseintritt entnommen werden.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><strong>Viele Gespräche, hohe Zustimmung</strong><br><span style="color&#58;#000000;">Insgesamt gingen 35.992 Meldungen potenzieller Spender an den beteiligten Krankenhäusern im Netzwerk bei der DGFG ein. Nach ihrer Prüfung auf medizinische Kontraindikationen wurden 7.681 Gespräche mit Angehörigen geführt. 2.711 Menschen haben im vergangenen Jahr Gewebe gespendet, 311 davon in Sachsen.&#160;<br><span style="color&#58;#000000;">Die durchschnittliche Zustimmungsquote zur Gewebespende lag bei rund 38 Prozent. Dies zeigt nach Ansicht der DGFG deutlich, dass die Gewebespende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. </span></span></span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;"><strong>Kardio-vaskuläre Gewebe (KVG)&#58; Neues Spendeprogramm und Aufklärungsfilm zeigen Erfolge</strong><br><span style="color&#58;#000000;">Die DGFG konnte 2018 insgesamt 173 Herzklappen und 75 Gefäße zur Transplantation vermitteln. Doch auch bei einem Spendeplus von 33 Prozent im KVG-Bereich, ist der Bedarf dieser Gewebe in der Transplantationsmedizin nach wie vor sehr hoch. Erfolg zeigt das neue Spendeprogramm bei an Herz-Kreislauf-Stillstand Verstorbenen&#58; Insgesamt zehn KVG-Spenden konnten 2018 realisiert werden; 2017 waren es sechs Spenden. Im September veröffentlichte die DGFG einen Film zur Herzklappenspende und -transplantation. Darin berichten Transplantatempfänger, Koordinatoren sowie Ärzte von ihren Erfahrungen. Auch am UKL ist mit Gewebespendekoordinatorin Christine Riege gedreht worden.</span></span></span></p>

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