Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie

Behandlungsspektrum

Ästhetische Chirurgie

​Der Blick in den Spiegel ist für viele Menschen ein Blick auf ihr Selbstbewusstsein, auf ihre Akzeptanz im Freundeskreis, auf Ihren Erfolg am Arbeitsplatz. Auffällige Höckernasen, Reiterhosen, Hautschädigungen oder Fettpolster sind Grund genug, um sich in seiner Haut nicht wohl zu fühlen.

Wer einen ästhetisch-plastischen Chirurgen aufsucht, ist in der Regel nicht krank, sondern unzufrieden mit seinem Aussehen. Diese Unzufriedenheit kann jedoch in mangelndes Selbstvertrauen, Minderwertigkeitsgefühle und depressive Stimmungsbilder mit Schwierigkeiten der Alltagsbewältigung umschlagen. Moderne Operationsmethoden erlauben heute Korrekturen an fast jedem Körperteil. Die häufigsten Eingriffe werden aber nach wie vor an Brust, Ohr und Nase vorgenommen.

Vor dem Eingriff - die Beratung

In der Ästhetischen Chirurgie ist Beratung des Patienten, bedingt durch die Fülle der operativen Möglichkeiten, heute eine Kernaufgabe des ästhetisch-plastischen Chirurgen. Da prinzipiell jeder Eingriff Risiken mit sich bringt, muss der Patient genau über die Erfolgsaussichten und möglichen Komplikationen aufgeklärt werden. Nur wenn der Patient mit realistischen Erwartungen in den OP-Saal geht, kann der Eingriff zu einem besseren Körpergefühl führen.

Ziel ästhetisch-plastischer Operationen ist eine Harmonisierung der äußeren Erscheinung. Die Korrektur abstehender Ohren, zu großer Brüste oder tiefer Falten steht im Vordergrund. Seriöse Chirurgen lehnen den Wunsch nach reinen Lifestyle-Operationen wie „Katzenaugen", Prominenten-Nasen oder grotesk großen Brüsten ab.

Ästhetisch-plastische Eingriffe werden heute nach Möglichkeit minimalinvasiv, mit kleinen oder wenig sichtbaren Narben, vorgenommen. Die Kosten einer ästhetisch-plastischen Operation werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. An möglichen Folgekosten im Falle medizinischer Komplikationen kann die Krankenversicherung den Patienten finanziell beteiligen.

Folgekosten von Eingriffen

Die Bundesregierung hat 2004 ein Gesetz verabschiedet, demzufolge die Krankenkassen nicht mehr für Kosten aufkommen, die als Folge von Schönheitsoperationen entstehen. Dadurch können erhebliche Kosten entstehen. Um dieses Kostenrisiko abzusichern, empfehlen wir bei allen ästhetischen Eingriffen den Abschluss einer sog. Folgekostenversicherung.

Mehr dazu erfahren Sie unter:

www.medassure.de

www.folgekostenversicherung.de

Behandlungsspektrum

Gesicht

  • Ober-, Unterlidstraffung
  • Stirn-, Augenbrauen-, Mittelgesichts-, Hals- und Facelift
  • Ohrkorrektur
  • Nasenkorrektur
  • Lippenkorrektur
  • Kinnkorrektur
  • Hautabschleifung (Dermabrasio)
  • Botox-Behandlung bei Falten
  • Faltenunterspritzung mit Füllmaterialien oder Eigenfett

Brust

  • Brustvergrößerung
  • Brustverkleinerung
  • Bruststraffung

Körper

  • Fettabsaugung
  • Oberarm-, Oberschenkelstraffung
  • Bauchdeckenstraffung
  • Gesäßstraffung
  • Intimchirurgie
  • Botox-Behandlung bei axillärer Hyperhidrosis
  • Schweißdrüsenabsaugung bei axillärer Hyperhidrosis

Brustchirurgie

​Plastisch-rekonstruktive Brustchirurgie inkl. mikrochirurgischer Techniken

  • Brustrekonstruktion mit Eigengewebe
    - DIEP / SIEA / TRAM-Lappenplastik (vom Unterbauch)
    - S-GAP / I-GAP-Lappenplastik (vom Gesäß)
  • Brustwarzenrekonstruktion
  • Brustrekonstruktion bei angeborenen Fehlbildungen (z. B. Poland-Syndrom)

Plastisch-ästhetische Brustchirurgie

  • Brustvergrößerung
  • Brustverkleinerung
  • Bruststraffung
  • angleichende Operationen bei Asymmetrie
  • Gynäkomastie beim Mann

Postbariatrische (körperformende) Chirurgie

​Plastische Chirurgie nach massivem Gewichtsverlust

  • Fettabsaugung
  • Oberarm- und Oberschenkelstraffung
  • Bruststraffung bei Mann/bei der Frau
  • Bauchdeckenstraffung
  • zirkuläres Bodylift

Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Die Rekonstruktive Chirurgie wird notwendig, wenn Form und Funktion des Körpers wiederhergestellt (rekonstruiert) werden müssen. In der Regel ist dies nach einem Unfall, einer Krebsoperation oder bei angeborenen Fehlbildungen der Fall. Plastisch-rekonstruktive Chirurgen korrigieren Haut und Weichteile, Muskeln, Sehnen und periphere Nerven sowie Knochen und Knorpel. Sie stellen Funktionen an den Gliedmaßen wieder her, ebenso wie die Mimik im Gesicht.

Auch abgetrennte Gliedmaßen können wieder erfolgreich angenäht werden, etwa nach Unfällen oder Krebserkrankungen. Mit Hilfe des Mikroskops und extrem kleinen Instrumenten kann der Chirurg sogar einzelne Nervenfasern wieder reparieren. Gerissene Nervenstränge lassen sich auch noch lange Zeit nach einem Unfall wieder zusammennähen und können sich dann langsam nachbilden. So können selbst Lähmungen und Sensibilitätsverluste oft mikrochirurgisch oder mit so genannten Ersatzoperationen noch erfolgreich therapiert werden.

Rekonstruktion Gesicht / Kopf / Hals

Grund für rekonstruktive Eingriffe im Kopf- und Halsbereich sind meist Krebserkrankungen, Unfälle oder angeborene Fehlbildungen. Gerade letztere können sehr unterschiedliche Ausdrucksformen haben: Blutschwämme und Wucherungen des Lymphsystems, Muttermale, Funktionsstörungen an den Augenlidern, Fehlbildungen an den Ohren, der Nase, den Lippen. Komplizierte Fehlbildungen, die Knochen und Weichteile betreffen, erfordern oft mehrere operative Maßnahmen.

Um den meist jungen Patienten die Integration in ein normales soziales Umfeld zu ermöglichen, sollten die Eingriffe nicht zu spät vorgenommen werden. Ausgereifte und standardisierte Operationsverfahren ermöglichen es, die wichtigen Korrekturen bereits in den ersten Lebensmonaten vorzunehmen. Aber auch bei älteren Kindern und Jugendlichen sind Korrekturen zur Verbesserung des Aussehens und der Funktion möglich.

Rekonstruktion Brust- und Bauchwand

Die weibliche Brust nimmt ab der Pubertät infolge der Hormonumstellungen an Größe zu. Geringe Unterschiede der weiblichen Brust in Größe und Form treten nahezu bei jeder Frau auf und werden zumeist nicht bemerkt. Ausgeprägte Unterschiede allerdings können neben funktionalen Aspekten (z. B. Stillfähigkeit) durchaus auch als ästhetisch störend empfunden werden.

Brustfehlbildungen haben unterschiedliche Ausprägungen. Zum einen können die Brustdrüse, die Brustwarze oder der Warzenhof vollkommen fehlen. Zum anderen können eine überzählige Brustwarze oder überschüssiges Brustdrüsengewebe auftreten (in dem sich gehäuft gut- und bösartige Tumoren bilden können). Darüber hinaus ist eine starke Asymmetrie der Brüste, hervorgerufen durch Veränderungen im Hormonhaushalt, Alter oder Schwangerschaft, ein ausreichender Grund für eine Korrektur. Brustfehlbildungen können auch auf Unfälle, chirurgische Eingriffe oder Krebserkrankungen zurückzuführen sein.

Vielfältige Möglichkeiten durch Implantate und Eigengewebe

Die Behandlung der Fehlbildungen ist sehr individuell. Überschüssiges Gewebe kann operativ entfernt werden. Bei zu kleinen oder fehlgebildeten Brüsten kommen entweder Fremdmaterialien zum Einsatz (Silikon- oder Kochsalzimplantate) oder körpereigenes Gewebe (z. B. Rückenmuskel oder Haut-Fettgewebslappen aus dem Unterbauch). Im Falle einer Asymmetrie kann entsprechend jeweils eine Brust verkleinert oder vergrößert werden. Um den Brustwarzen-Vorhof-Komplex zu rekonstruieren werden Gewebelappen sowie Hautverpflanzungen vorgenommen. In Einzelfällen kommt auch eine Tätowierung in Frage. Um der so genannten Trichterbrust (muldenförmige Einziehung des Brustbeins bei starker Einengung der Brustorgane) entgegen zu wirken, kann das Brustbein operativ aufgerichtet werden.

Brustrekonstruktion

Der Begriff „Brustrekonstruktion" beschreibt die plastische Wiederherstellung einer amputierten weiblichen Brust. Mit Hilfe von körpereigenem Gewebe oder einem künstlichen Implantat wird dabei die ursprüngliche Brustform mitsamt Brustwarze nachempfunden.

Brustkrebs und die Entfernung der kranken Brust sind die Hauptgründe für eine Brustrekonstruktion. Aber auch angeborene Fehlbildungen oder die vorsorgliche Entfernung der Brustdrüse bei einem genetisch erhöhten Brustkrebsrisiko können Grund für eine Brustrekonstruktion sein.

DIEP, TRAM, S-GAP, I-GAP, Implantat - die Liste der Methoden zur Brustrekonstruktion ist lang und für Laien oft verwirrend. Jedes Verfahren hat seine Vor- und leider auch Nachteile. Maßgeblich hängt es von den körperlichen Gegebenheiten der Patientin ab, welcher Eingriff bei ihr ideale Ergebnisse erzielen wird. Die aufwendigen Eigengewebsrekonstruktionen führen jedoch in der Regel zu natürlicheren und dauerhafteren Ergebnisse als der Einsatz von Implantaten.

Rekonstruktion der Extremitäten

Ein abgetrennter Daumen, ein durchtrennter Arm oder Oberschenkel - noch vor Jahrzehnten bedeuteten abgetrennte Extremitäten eine lebenslange Behinderung des Bewegungs- und Greifapparats. Auch nach Krebserkrankungen an Arm oder Bein drohte ein ähnliches Schicksal. Dank modernster Mikrochirurgie können Extremitäten heute in vielen Fällen wieder an den Körper transplantiert werden.

Behandlungsspektrum

  • primäre und sekundäre Deckung von Weichteildefekten nach Unfällen, Tumorbehandlungen und Operationen
  • Narbenkorrektur
  • Nervenrekonstruktion
  • motorische Ersatzoperationen bei Nervenlähmungen
  • sekundäre Rekonstruktion von Verbrennungen

Spezielle Handchirurgie

​Die Hand stellt flächenmäßig zwar nur einen relativ kleinen Teil unseres Körpers dar, sie birgt jedoch eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen, die dem Menschen unvergleichliche handwerkliche, gestalterische, künstlerische und emotionale Möglichkeiten „an die Hand" gibt.

Diese Funktionalität wird durch ein hervorragendes Zusammenspiel der anatomischen Strukturen wie Knochen und Gelenken, Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäßen unterstützt. Diese Zusammensetzung macht die Hand zu einem äußerst komplizierten Organ. Die Hände agieren zumeist ungeschützt.

Ähnlich wie das Gesicht sind sie nur in wenigen Ausnahmesituationen bekleidet, z.B. wenn wir im Winter Handschuhe tragen. Von Bedeutung ist außerdem die Lokalisation der Hände am Ende der Arme, wodurch besondere Mobilität, Distanz vom übrigen Körper und frühzeitiges Erkennen und Abwehren bestimmter Gefahren ermöglicht wird. Gleichzeitig ist die Hand aber auch stark exponiert und besonders verletzlich.

Die Handchirurgie als Spezialfach

Das Vorhandensein so vieler unterschiedlicher, aber für die Gebrauchsfähigkeit der Hand gleichwertiger anatomischer Strukturen, setzt für eine erfolgreiche Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen umfangreiche Kenntnisse des Arztes voraus.

Er muss in der Lage sein, Veränderungen des Knochens, der kleinen Muskeln, der Sehnen, Nerven und Gefäße durch eine entsprechend breit gefächerte Ausbildung gleichermaßen gut behandeln zu können. In der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Handchirurgie aus der Allgemeinchirurgie, Plastischen Chirurgie und Orthopädie durch Subspezialisierung zu einem Spezialfach heraus, welches mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Zusammenhang mit den genannten chirurgischen Gebieten betrieben wird.

Die Rolle der plastischen Chirurgie

Die Verbindung zwischen der Plastischen Chirurgie und der Handchirurgie ist maßgeblich in der Operationstechnik, d.h. dem gewebeschonenden Vorgehen, der sogenannten atraumatischen Operationstechnik zu sehen. Dieser Gesichtspunkt spielt wegen der dicht beinanderliegenden Feinstrukturen, wie Sehnen, Nerven und Blutgefäßen, eine wesentlich stärkere Rolle als im Bereich anderer Körperregionen. Die Plastische Chirurgie spielt im Bereich der Hand eine wichtige Rolle bezüglich der Planung korrekter Hautschnitte sowie den vielfachen Möglichkeiten des Gewebeersatzes, z.B. durch Hautlappenbildung oder Transplantation.

Der Einsatz mikrochirurgischer Techniken, wie sie ebenfalls in der Plastischen Chirurgie verwendet werden, ermöglicht die Rekonstruktion von feinsten Nerven und Gefäßen, die Replantationen mit Wiederannähen abgetrennter Finger sowie den Fingerersatz durch Zehentransfer.

Das Aufgabengebiet der Handchirurgie erstreckt sich im Weichteilbereich auf den gesamten Arm, da hier die Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäße verlaufen, welche zur Hand führen.

Notfall-Behandlungen

  • 24-Stunden-Replantationsdienst
  • Weichteilverletzungen von Sehnen, Arterien und Nerven
  • Knochenbrüchen an der Hand
  • Mikrochirurgische Rekonstruktionen
  • Infektionen der Hand

Spezialsprechstunde: Unklarer Handgelenkschmerz

Elektive Behandlungen

  • Bandverletzungen (z.B. Skidaumen, SL-Band-Läsion, TFCC-Läsion)
  • Arthrosen (z. B. Rhizarthrose, DRUG-Arthrose)
  • Pseudarthrosen (z. B. Kahnbeinpseudarthrose)
  • Aseptischer Knochennekrosen (z. B. Morbus Kienböck)
  • Nervenkompressionssyndromen (z. B. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom)
  • Dupuytren'scher Kontraktur
  • Tumoren
  • Rheumatoiden Erkrankungen der Hand
  • Kindliche Fehlbildungen
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