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Pressemitteilungen

 

 

„Verletzungsbedingt raus!“<img alt="Informationsabend über die Arbeit von Mannschaftsärzten im Profisport." src="/presse/PressImages/pic_20190404083526_714d2c5a79.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-03T22:00:00ZLeipzig. Ein Informationsabend der besonderen Art erwartet alle Interessierten am 10. April im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße: Die Mannschaftsärzte des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und des Handball-Bundesligisten SC DHfK geben Einblicke in ihren Alltag. <p>Sie sind bei allen Spielen dabei, aber man kennt sie nur von ihren kurzen Einsätzen auf dem Spielfeld, wenn sie bei Verletzungsunterbrechungen zu Hilfe eilen - die Mannschaftsärzte. Dabei kommt ihnen eine zentrale Rolle bei der Betreuung der Mannschaften auch vor und nach den Spielen zu - sie wachen über den Gesundheitszustand und die Fitness des Teams und sichern so auch den sportlichen Erfolg.<br><br>Wie genau sieht aber der Alltag eines Mannschaftsarztes oder einer Mannschaftsärztin im Profisport aus? Welche typischen Verletzungen sind bei Hand- und Fußball zu erwarten; welche sind einfach und welche behandlungsintensiv? Und wie wird man eigentlich Mannschaftsarzt bei den Ballsportarten?<br>Zu diesen und vielen anderen Fragen geben am 10. April 2019 ab 19.00 Uhr Leipziger Sportmediziner im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße Auskunft&#58; die Mannschaftsärzte des Fußball-Bundesligisten <a title="RB Leipzig" href="https&#58;//www.dierotenbullen.com/" rel="ext" target="_blank">RB Leipzig</a>, Dr. Robert Marshall und Dr. Frank Striegler, sowie Professor Dr. Pierre Hepp, Mannschaftsarzt des Handball-Bundesligisten <a title="SC DHfK" href="https&#58;//www.scdhfk-handball.de/" rel="ext" target="_blank">SC DHfK Leipzig</a> und Leiter des Bereichs<a href="/einrichtungen/oup/Seiten/arthroskopische-chirurgie.aspx" rel="ext" target="_blank"> Gelenkchirurgie und Sportverletzungen</a> am UKL. Organisiert wird der Infoabend von Red Campus, dem Studentischen Fanclub von RB Leipzig. Der Eintritt zur Veranstaltung im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße 13 ist frei.</p>
Info-Stand am UKL zum Tag der Hand am 1. März<img alt="In der Mall von Haus 4 informieren am 1. März UKL-Handchirurgen zum &quot;Tag der Hand&quot; mit einem Info-Stand." src="/presse/PressImages/pic_20190227105200_f01c939761.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-26T23:00:00ZLeipzig. Unter dem Motto "Deine Hand verdient Experten" begeht die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie den 1. März als offiziellen Tag der Hand. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) beteiligt sich mit einem Aktionsstand der Abteilung für Plastische, Ästhetische und spezielle Handchirurgie. Patienten und Besucher können sich dort über akute und chronische Erkrankungen des menschlichen Greiforgans informieren. <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Verletzungen und Erkrankungen der Hand haben meist starke Auswirkungen auf das alltägliche Leben der betroffenen Person. Handchirurgen helfen, wenn es neben &quot;normalen&quot; Verletzungen zum Beispiel um Rheuma, Arthrose oder eine Sehnenscheidenentzündung geht. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Am Freitag, 1. März, können Betroffene oder Interessierte von 8 bis 16 Uhr am Aktionsstand in der Mall von Haus 4, Liebigstraße 20, mit <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie" rel="ext" target="_blank">Handchirurgen des UKL</a> ins Gespräch kommen und Informationen zu Therapieoptionen erhalten. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></span></p>
Neue Studie zu altersbedingter Leukämie: Das Stammzellen-Nest und seine Rolle als Treiber von Blutkrebs<img alt="Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am UKL, Bereich Hämatologie und Zelltherapie, untersucht gemeinsam mit Dresdner Kollegen, wie Leukämie entsteht und wie ihre Entwicklung hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann." src="/presse/PressImages/pic_20190218105504_45f8e4366b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-17T23:00:00ZLeipzig/Dresden. Der Einfluss der sogenannten Knochenmarknischen bei der Entstehung eineraltersbedingten Leukämie (Blutkrebs) wird im Rahmen einer neuen dreijährigen Studie untersucht. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fördert diese mit 1,2 Millionen Euro. Studienleiter sind Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Bereich Hämatologie und Zelltherapie, am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), und Prof. Lorenz Hofbauer, Direktor des UniversitätsCentrums für Gesundes Altern und des Bereichs Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. "Wir versprechen uns ein besseres Verständnis davon, wie Leukämie entsteht und wie man ihre Entwicklung hinauszögern oder sogar verhindern kann", umreißt Prof. Platzbecker das Ziel der Studie. "Die Knochengesundheit wird bei Krebserkrankungen notorisch unterschätzt. Das möchten wir ändern", so Prof. Hofbauer. Untersucht werden 356 Patienten. Neben Leipzig und Dresden sind maßgeblich die Uniklinika in München und Forschergruppen aus Frankfurt beziehungsweise Mainz an der Untersuchung beteiligt. Prof. Platzbecker wechselte im Oktober 2018 vom Uniklinikum Dresden nach Leipzig. Nun möchte er seine Klinik hier am UKL um diese Expertise erweitern. <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Als &quot;Knochenmark&quot; bezeichnet man das sich im Zentrum der großen Knochen befindliche spezialisierte Binde- und Stammzellgewebe. Knochenmarknischen wiederum sind spezielle Orte im Knochenmark, an denen sich die blutbildenden Stammzellen befinden und zu den verschiedenen Zellen des Blutes heranreifen können. Die Knochenmarknischen könne man auch als &quot;Nest der Stammzellen&quot; bezeichnen. Dieses &quot;Nest&quot; und seine Bestandteile seien in letzter Zeit immer stärker als &quot;Treiber&quot; von Blutkrebs erkannt worden, erläutert <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">Prof. Platzbecker</a>.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Wir wollen verstehen, wie Blutkrebs entsteht, indem wir alle Komponenten des Nests analysieren und untersuchen, wie sie sich im Alter verändert haben&quot;, so der Hämatologe. Dazu werden präleukämische Patienten, bei denen die Blutbildung aus Stammzellen nachhaltig gestört ist, mit einer Kontrollgruppe älterer, aber blutgesunder Menschen verglichen und über die nächsten drei Jahre regelmäßig kontrolliert. Letztere werden neben Dresden auch am Standort Leipzig rekrutiert und stellen ihr Knochenmark aus ersetzten Hüften oder Knien für die geplanten Untersuchungen der Knochenmarknische zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Patienten von Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie" rel="ext" target="_blank">Endoprothetik/Orthopädie</a> am UKL.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">In diesem &quot;Nest&quot; stehen Blutstammzellen auch in engem Kontakt zu den Knochenzellen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Studie ermöglicht es nun, die Auswirkungen alternder Blutstammzellen auf den Knochen genauer zu untersuchen. &quot;Die Knochengesundheit wird bei den älteren Patienten mit Krebserkrankungen bislang selten beachtet&quot;, unterstreicht Prof. Hofbauer. Mit den Untersuchungen wolle man verstehen, ob &quot;eine Knochen schützende Therapie neben starkem Knochen auch für eine bessere Knochenmarkfunktion sorgen könnte&quot;, so die Einschätzung des Dresdner Experten. Die gewonnenen Erkenntnisse der Studie könnten in Zukunft dabei helfen, das Risiko für die Entwicklung einer altersbedingten Leukämie besser einschätzen zu können und gegebenenfalls vorzubeugen.</span></p>
Vor Gelenkersatz-OP: Umfassende Patientenschulung mit „Trockenübung“<img alt="Am Universitätsklinikum Leipzig üben die Patienten vor dem Erhalt einer Hüft- oder Knieprothese das richtige Laufen. Das &quot;Fast Track&quot; genannte Verfahren soll sicherstellen, dass sie nach der Operation schneller wieder mobil werden." src="/presse/PressImages/pic_20190213104729_1ef186e18d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-12T23:00:00ZLeipzig. Patienten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt bekommen, erhalten seit Jahresbeginn schon vor ihrer OP eine umfassende Patientenschulung. Dort bekommen sie fachübergreifend alle wichtigen Informationen zu sämtlichen Behandlungsschritten und beginnen bereits mit Übungen für die Zeit nach der Operation. Die Schulung ist Teil der "Fast Track" genannten Methode, die seit kurzem von den UKL-Orthopäden um Prof. Andreas Roth eingesetzt wird. Im Wesentlichen geht es dabei um die zügige Rückkehr zu früherer Aktivität. <p>&quot;Wenn ich den Patienten sage, dass sie etwa zwei Stunden nach ihrer OP das erste Mal aufstehen und laufen werden, halten viele die Luft an&quot;, berichtet Dr. Christina Pempe von der <a title="OUP" href="/einrichtungen/oup" rel="ext" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a> am UKL. &quot;Doch dann zeige ich ihnen ein Video, in dem sie sehen, dass es funktioniert, und das finden die meisten dann sehr spannend und sind hoch motiviert.&quot; Erzwungen werde das frühe Aufstehen allerdings nicht, beruhigt sie zugleich&#58; &quot;Wenn es noch nicht geht, dann geht es nicht.&quot;<br>Die Assistenzärztin führt einmal pro Woche eine dieser vorbereitenden Veranstaltungen in Kleingruppen von etwa sieben Teilnehmern durch. Den Partner oder Angehörige mitzubringen ist dabei ausdrücklich erwünscht. &quot;Diese Schulung nimmt einen wichtigen Platz im Konzept von 'Fast Track' ein&quot;, erläutert Dr. Pempe, &quot;die Patienten haben hier die Möglichkeit, sich umfassend über die Abläufe und die Operation zu informieren.&quot; Dr. Pempe nennt es auch eine Art &quot;Erwartungsmanagement&quot; für beide Seiten - Patienten und Klinik.<br>Die Patienten sollen so von Anfang an darauf vorbereitet werden, dass sie selbst ein aktiver Teil des Genesungsprozesses sind. <a title="fast track" href="/einrichtungen/oup/Seiten/endoprothetik-behandlungsspektrum.aspx#%22Fast%20Track%22" rel="ext" target="_blank">&quot;Fast Track&quot;</a>, so meint die Ärztin, passe daher gut in die aktuelle Entwicklung der Arzt-Patienten-Beziehung allgemein, nämlich hin zu einer aktiveren Rolle des Patienten.</p> <p><strong>&quot;Trockenübungen&quot; mit Gehstützen</strong><br>&quot;Etwa ein bis zwei Wochen vor ihrer Operation laden wir die Patienten zu unserer Schulung ein&quot;, erläutert Annett Huke. Sie betreut die Stationen, auf denen die frisch Operierten später eben möglichst keine sehr lange Zeit mehr liegen sollen. &quot;Einer der Operateure hält einen kurzen Vortrag, dann werden die Teilnehmer umfangreich über alle stationären Abläufe informiert&quot;, sagt Schwester Annett. Physiotherapeuten erläutern anschließend die Übungen für die Zeit vor und nach der Operation. Vertreter des Sozialdienstes wiederum sprechen Fragen an, wie es nach dem erfolgreichen Eingriff weitergeht. Wann beginnt die Reha? Wer braucht Hilfe zu Hause? Welche Formulare müssen wie und wann ausgefüllt werden?<br>Doch es bleibt nicht nur bei theoretischen Erklärungen. Alle Teilnehmer der Schulung absolvieren auch gleich erste &quot;Trockenübungen&quot; mit Gehstützen auf dem Gang und an den Treppen. &quot;So sind sie noch besser auf die Situation nach dem Eingriff vorbereitet&quot;, meint Annett Huke. Auch zu Hause sollen die Patienten weiter üben und aktiv an ihrer Genesung arbeiten.<br>Die Erfahrungen nach den ersten Schulungen zeigen, dass das Konzept richtig ist. &quot;Die Patienten würdigen, wie umfassend sie informiert wurden&quot;, sagt Dr. Pempe. Alles sei nicht mehr so fremd gewesen. Sie hätten die Gesichter ihrer behandelnden Ärzte und Physiotherapeuten bereits gekannt und sich zudem untereinander kennengelernt, falls man sich später bei den Gruppentherapien wiedertreffen würde.<br>Auf einen wichtigen Aspekt weist Dr. Christina Pempe allerdings auch hin&#58; &quot;Die Patientenschulung ersetzt natürlich nicht das weiterhin bestehende persönliche Gespräch mit dem Orthopäden oder Unfallchirurgen sowie dem Anästhesisten. Sie ist ein zusätzliches Angebot.&quot;</p>
Azubis übernehmen die Verantwortung2019-01-31T23:00:00ZLeipzig. Ab morgen, den 2. Februar 2019, übernehmen angehende Pflegekräfte am Universitätsklinikum Leipzig die Leitung einer Station. Für zwei Wochen sind dann die Azubis verantwortlich – für den reibungslosen Ablauf und das Wohlergehen der Patienten. Dieses Projekt ist Teil der Ausbildung am UKL und findet bereits zum dritten Mal in Folge statt. <p>&quot;Schüler leiten eine Station&quot; - der Name des Projektes ist Programm&#58; 22 Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege an der <a title="MBFS" href="/einrichtungen/mbfs" rel="ext" target="_blank">Medizinischen Berufsfachschule</a> des Universitätsklinikums Leipzig wurden ausgewählt, um ab dem 2. Februar ihr Wissen und Können auf besondere Weise zu erproben. Dazu übernehmen sie die Verantwortung auf einer orthopädischen Station des Universitätsklinikums Leipzig und werden zwei Wochen lang aus erster Hand erfahren, wie ihr künftiger Arbeitsalltag aussehen wird. Das bedeutet, dass die Auszubildenden den gesamten Stationsalltag von der Früh- bis zur Nachtschicht selbstständig organisieren - von der Aufnahme über die OP-Vorbereitung und Nachbereitung bis zur Entlassung. Auch die Gestaltung des Stationsalltags mit Visiten, Untersuchungen und Angehörigenbesuchen liegt in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Die Auszubildenden im dritten Lehrjahr werden dabei natürlich von erfahrenen Kollegen und Praxisanleitern begleitet und bei Bedarf unterstützt. Die Experten stehen im Hintergrund bereit, um bei Fragen oder Unsicherheiten sofort einspringen zu können. Die Teilnahme an dem Projekt ist für die 22 Azubis auch eine ganz besondere Vorbereitung auf die im Sommer bevorstehenden Prüfungen und den Start ins Berufsleben - und ab dann wird die Verantwortung nicht nur probeweise auf ihren Schultern liegen.<br>&quot;Mit der Wiederholung und dem nunmehr auch zweiten Durchlauf auf einer Station für Erwachsene ist das Projekt jetzt eine feste Größe in der Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger am UKL geworden&quot;, resümiert Antje Köhler-Radziewsky, die als zentrale Praxisanleiterin das Vorhaben betreut. &quot;Das bereichert unser Angebot für die Azubis sehr und motiviert hoffentlich viele Schulabgänger, sich für eine Ausbildung als künftige Pflegefachkräfte am UKL zu entscheiden.&quot;</p> <p>&#160;</p>

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