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Pressemitteilungen

 

 

Zahnärzte helfen Orthopäden bei künstlichen Gelenken<img alt="Von der Zahnärztekammer des Nachbarbundeslandes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet&#58; Privatdozent Dr. Gerhard Schmalz von der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des UKL." src="/presse/PressImages/pic_20220512094126_5f17e3cfa5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-05-11T22:00:00ZLeipzig. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter Leitung von Privatdozent Dr. Gerhard Schmalz von der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Leipzig wurde mit dem Förderpreis der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt, dotiert mit 2500 Euro, ausgezeichnet. <p>Die Gruppe, zu der neben den Professoren Andreas Roth <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie">(Orthopädie)</a> und Dirk Ziebolz (Zahnerhaltung) auch Florentine Reuschel, Markus Bartl, Laura Schmidt, Szymon Goralski gehörten, überzeugte die Förderpreis-Jury mit einem neuartigen Betreuungskonzept zur Risikoreduktion für infektiöse Frühkomplikationen bei Patienten, die ein künstliches Gelenk erhielten.</p> <p>&quot;Wir Zahnärzte haben alle Patienten, die an der Studie teilnahmen, auf Erkrankungen der Mundhöhle wie Karies und Parodontitis untersucht und diese dann einer Behandlung zugewiesen. Die Orthopäden operierten die Patienten erst, nachdem Entzündungen in der Mundhöhle ausgeschlossen oder therapiert waren&quot;, erklärt <a href="/einrichtungen/zahnerhaltung">Privatdozent Dr. Schmalz</a>. &quot;Beinahe alle Patienten wiesen vor Einsetzen des künstlichen Gelenkes einen hohen parodontalen Behandlungsbedarf sowie häufig auch chronische Entzündungen an Zahnwurzeln auf. Durch intensive Behandlung wurde die Mundgesundheit deutlich verbessert. Das Ergebnis&#58; Unter den Teilnehmenden der Studie entwickelten nur zwei operierte Patienten infektiöse Frühkomplikationen, die jedoch beide keinen oralen Fokus hatten.&quot;</p> <p>Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt würdigt, dass die Studie gezeigt habe, dass ein strukturiertes zahnärztliches Behandlungskonzept vor Einsetzen von Gelenkprothesen sinnvoll zu sein scheint.</p>
„Wir sind die Problemlösungs-Chirurgie“<img alt="In den zehn Jahren seines Bestehens haben Prof. Stefan Langer (5.v.r.) und sein Team um den Leitenden Oberarzt PD Dr. Nick Spindler (re.) den Bereich Plastische, Ästhetische und Spezielle Handchirurgie zu einer erfolgreichen Einrichtung innerhalb des UKL geführt. Selbstverständlich tragen alle Mitarbeiter&#58;innen weiterhin die geforderten FFP2-Masken innerhalb des Klinikums. Nur für die Erstellung des Fotos hatten sie diese abgenommen." src="/presse/PressImages/pic_20220503103629_937c8fddbe.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-05-02T22:00:00ZLeipzig. Mit 300 Patienten im Jahr fing es an, heute sind es rund 1000: Seit einem Jahrzehnt besteht am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) der Bereich "Plastische, Ästhetische und Spezielle Handchirurgie". Die Spezialgebiete umfassen die rekonstruktive Chirurgie, Brustchirurgie, postbariatrische (körper-formende) Chirurgie, ästhetische Chirurgie sowie die spezielle Handchirurgie. <p>&quot;Vor zehn Jahren war es&quot;, erinnert sich <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Prof. Dr. Stefan Langer, Leiter des Bereichs</a>, der zur <a href="/einrichtungen/oup">Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des UKL</a> gehört, &quot;da kam ich aus der BG Unfallklinik Bochum nach Leipzig, schaute mir alles an, fand es gut und unterschrieb den Vertrag. Es ging alles sehr schnell. Seither leite ich den Bereich Plastische, Ästhetische und Spezielle Handchirurgie, der sich Jahr für Jahr weiterentwickelt hat. Mitgebracht habe ich damals Dr. Nick Spindler; aus uns zwei Ärzten sind heute acht geworden. Und das Repertoire unserer Fähigkeiten ist deutlich größer geworden.&quot;</p> <p>Gleich mit Volldampf sei losgegangen, als er nach Leipzig gekommen war, blickt Prof. Langer zurück. &quot;Mir wurde am ersten Tag mein kleines Reich gezeigt&#58; Ich ging in einen leeren Raum mit Schreibtisch ohne Stuhl - das Telefon läutete. Ich ging ran&#58; Es war das Herzzentrum Leipzig, das sich über den neuen plastischen Chirurgen und auf die Zusammenarbeit freute. Die Herzchirurgen brauchten Unterstützung bei der Versorgung von Patienten, bei denen nach einer Herz-OP es zu einer Wundheilungsstörung am Brustbein kam. Ich machte mich gleich auf den Weg, und noch heute sind wir auch für das Herzzentrum die Problemlösungs-Chirurgie.&quot;</p> <p>Mit diesem Begriff meint Prof. Langer die breite Palette der Operationen, die er und sein Team ausführen. Diese reicht von der wiederherstellenden Brustchirurgie über körperformende Eingriffe nach heftiger Gewichtsabnahme und Rekonstruktionen bei Unfallopfern bis zu geschlechtsangleichenden Operationen. So seien die plastischen Chirurgen beispielsweise gefordert, wenn nach einem Unfall, nach einer Krebsoperation oder bei angeborenen Fehlbildungen Form und Funktionen des Körpers wiederhergestellt werden müssten. &quot;Der Tumor-Operateur kann in Ruhe seinen Eingriff ausführen, ohne sich darum Sorgen machen zu müssen, wie er den Defekt am Oberschenkel wieder verschließt oder die fehlende Brust ersetzt. Wir kriegen das alles wieder hin.&quot;</p> <p>Abgetrennte Finger nach Silvester, Wundheilungsstörungen das ganze Jahr, hin und wieder ein paar Schönheits-OP - auch das gehört zum Repertoire der Plastischen Chirurgie. Vor zehn Jahren hatte der Bereich von Prof. Langer rund 300 Patienten im Jahr. Heute sind es etwa 1000.</p> <p>&quot;Wenn bei einem Adipositaspatienten eine Magen-OP vorgenommen wird, wird dieser nach einem halben Jahr mit dem Problem überhängender Hautlappen kommen&quot;, nennt Prof. Langer ein weiteres Betätigungsfeld. &quot;Da muss mit Straffungsoperationen geholfen werden. Gleiches gilt für Patienten, die nach Behandlung eines Tumorleidens von einem Lymphödem betroffen sind. Eine große Herausforderung sind aber auch Verletzungen der Hand, denn sie gibt dem Menschen ja unvergleichliche handwerkliche, künstlerische und emotionale Fähigkeiten.&quot;&#160;<br>Geschlechtsangleichende Operationen bei Transsexuellen wiederum seien unheimlich komplex, berichtet der UKL-Experte&#58; &quot;Da ist zum einen eine enge Zusammenarbeit mit Psychologen, Frauenärzten, Urologen und Hormonspezialisten wichtig. Zum anderen sind hohes Können und große Erfahrung nötig, um beispielsweise für einen Frau-zu-Mann-Transsexuellen einen künstlichen Penis zu rekonstruieren oder für einen Mann-zu-Frau-Transsexuellen eine 'Neoscheide' aufzubauen. Dazu kommt&#58; Das Team passt. Daher kommen transsexuelle Menschen aus ganz Deutschland zu uns nach Leipzig.&quot;</p> <p>Mit einem Kurzsymposium am heutigen 3. Mai anlässlich &quot;10 Jahre Plastische Chirurgie am UKL&quot; begehen Prof. Langer und Team ihr kleines Jubiläum im Kreise von Fachkollegen, um so die Möglichkeit zu nutzen, die in den vergangenen Jahren aufgebauten Schwerpunkte ihrer Arbeit vorzustellen.&#160;</p>
Wenn Handgelenk und Unterarm schmerzen<img alt="Wer an eine Sehnenscheidenentzündung leidet, wird den Schmerz, der dadurch ausgelöst wird, auch beim Schreiben spüren. Die UKL-Handexpert&#58;innen können in solchen Fällen helfen." src="/presse/PressImages/pic_20220228114543_ba0a4ee5cc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-02-27T23:00:00ZLeipzig. Eine akute Sehnenscheidenentzündung könne sich zu einer chronischen Erkrankung entwickeln, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werde. Darauf weisen die Handchirurgie-Spezialist:innen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zum "Tag der Hand" am 1. März hin. Ursache seien oft Über- und Fehlbelastungen. <p>Die menschliche Hand ist ein kleines Wunderwerk&#58; 27 Einzelknochen, zahlreichen Sehnen, Bänder, Nerven und Muskeln spielen virtuos zusammen - wie das Klavierspieler, Chirurgen, Künstler und auch Handwerker eindrucksvoll zeigen. Das Zusammenwirken all dieser Teile ist äußerst komplex; selbst kleine Verletzungen können große Auswirkungen haben. Und dann ist ein hochspezialisierter Mediziner gefragt&#58; der Handchirurg. &quot;Jedes Jahr gibt es am 1. März einen 'Tag der Hand', an dem wir erklären, welch schwerwiegende Folgen Handverletzungen haben können und wie wichtig Präventionsmaßnahmen sind&quot;, sagt Simon Heister, Assistenzarzt im <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Bereich Plastische, Ästhetische und Spezielle Handchirurgie</a> am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). In diesem Jahr stehen Sehnenscheidenentzündungen im Fokus.</p> <p>Die Sehnenscheide ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Hülle, in der die Sehnen, die Knochen und Muskeln verbinden, gut gleiten können. Bei wiederkehrenden Über- oder Fehlbelastungen, beispielsweise am Computer, an Musikinstrumenten oder Sportgeräten, kann sich die Sehnenscheide entzünden. Das ist oft an Unterarm und Handgelenk der Fall.</p> <p>&quot;Bei einer Sehnenscheidenentzündung kommt es zu Entzündungs- und Reizzuständen des Sehnengleitgewebes, die meist durch eine mechanische Überlastung der betroffenen Region entstehen&quot;, erläutert Simon Heister. &quot;Seltener kommen auch nicht-mechanisch bedingte Entzündungen vor, zum Beispiel nach Infektionen oder im Rahmen von Grunderkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis. Bei Sehnenscheidenentzündungen an der Hand sind wir Handchirurgen die richtigen Ansprechpartner - auch wenn (noch) keine Operation ansteht. Wir diagnostizieren die Erkrankung, beurteilen deren Stadium und geben eine geeignete Therapieempfehlung.&quot; Schließlich könnte eine akute Sehnenscheidenentzündung chronisch werden, was über Monate zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen könnte.</p> <p>Bei der Behandlung werden zunächst konservative Möglichkeiten wie Ruhigstellung, entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen ausgeschöpft. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, können chirurgische Verfahren helfen. &quot;Wichtig ist&#58; Nur der Handchirurg kann entscheiden, wann eine Operation angezeigt ist und welcher Eingriff im individuellen Fall für den Patienten sinnvoll ist.&quot; Deshalb rät der Handchirurg&#58; &quot;Lassen Sie sich rechtzeitig von Spezialist&#58;innen beraten!&quot;&#160;</p> <p>Der Bereich Plastische, Ästhetische und Spezielle Handchirurgie besteht jetzt seit zehn Jahren am UKL. Die Expert&#58;innen verfügen über eine umfassende Expertise. Fast jeden Tag ist eine Hand zu versorgen; meist sind es Verletzungen, mit denen die Betroffenen Hilfe suchen.</p>
„Tag der Arthroskopie“ am 1. Februar: Präzisionschirurgen, die um die Ecke schauen können<img alt="PD Dr. Jan Theopold (re.) bei einem arthroskopischen Eingriff an der Schulter&#58; Das stabförmige Instrument erlaubt nach nur kleinen Schnitten einen Blick ins Innere des Gelenks. Mit den über weitere Zugänge eingeführten Werkzeugen kann der Operateur auch den Eingriff vornehmen." src="/presse/PressImages/pic_20220128103211_afc8e8cde5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-27T23:00:00ZLeipzig. Frakturen, also Brüche im Schulterbereich sind schmerzintensiv, die Heilung ist langwierig und die Bewegungseinschränkungen für die Betroffenen können gravierend sein. Oft hilft nur ein chirurgischer Eingriff. Den Schulterexperten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) stehen die modernsten Möglichkeiten der Arthroskopie – auch Gelenkspiegelung genannt – zur Verfügung. Kleine Schnitte, weniger Schmerzen, schnellere Genesung – Präzisionschirurgie eben, wie die UKL-Spezialisten es selbst bezeichnen. Zum "Tag der Arthroskopie" am 1. Februar geben sie bei einer Fachveranstaltung aktuelles und neues Wissen an ärztliche Kolleginnen und Kollegen weiter. <p>Als Arthroskopie bezeichnet man Eingriffe an Gelenken, die nur sehr kleine Schnitte für Operationsinstrumente erfordern. Durch diese kleine Öffnung wird das stabförmige Arthroskop eingeführt, das dank Licht und Kamera einen Blick ins Gelenk erlaubt. Durch weitere Zugänge können Operateure Werkzeuge hinzufügen und alle notwendigen Eingriffe vornehmen.</p> <p>Doch noch immer bestünden rund um das Thema Arthroskopie zu viele Vorurteile, weiß Prof. Pierre Hepp, Leiter des <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Bereichs Arthroskopische &amp; Spezielle Gelenkchirurgie / Sportverletzungen</a> am UKL, zum Beispiel, dass grundsätzlich zu viele OPs oder Spiegelungen vorgenommen würden. &quot;An diesem Tag geht es uns darum zu zeigen, dass diese minimal-invasive chirurgische Technik unseren Patienten viele Vorteile bringt&#58; kleine statt große Schnitte, kürzere stationäre Aufenthalte und weniger Schmerzen. Das haben Studien klar belegt&quot;, betont Prof. Hepp. &quot;Wir können dank dieser Technik im Gelenk quasi um die Ecke schauen.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>&quot;Klassiker&quot; für Schulterfrakturen&#58; Seniorenstürze oder mit Fahrrad zwischen Straßenbahnschienen</strong></p> <p>Eine Reihe von Schulterfrakturen kann mit Hilfe der Arthroskopie präziser therapiert werden. &quot;Bei unserer Fachveranstaltung am 1. Februar, dem 3. 'up2date Symposium Schulter', wollen wir Spezialisten anderer Kliniken, aber durchaus auch interessierten Allgemeinmedizinern die Möglichkeiten und die Grenzen der arthroskopischen Chirurgie bei der Versorgung von Brüchen im Schulterbereich darstellen und näher erläutern&quot;, erklärt PD Dr. Jan Theopold, Geschäftsführender Oberarzt und Stellvertretender Bereichsleiter.&#160;</p> <p>Zirka 250 Patienten mit Brüchen an der Schulter operieren die UKL-Gelenkchirurgen im Jahr. Ursachen sind oftmals Stürze aller Art. So geht es im Programm des Online-Symposiums beispielsweise um den Stellenwert der Arthroskopie bei einer speziellen Form des Schlüsselbeinbruchs. &quot;Gerade in Städten mit Straßenbahn, zu denen ja auch Leipzig gehört, erleben wir dies immer wieder&#58; Fahrradfahrer geraten mit ihren Rädern zwischen die Schienen und stürzen schwer. Sehr oft ist dann das Schlüsselbein oder das Schultereckgelenk verletzt&quot;, erläutert PD Dr. Theopold.&#160;</p> <p>&quot;Oder nehmen wir die Frakturen bei Oberarmköpfen&quot;, ergänzt Prof. Hepp, &quot;eine geradezu klassische Sturzsituation bei älteren Menschen. Auch hier können wir arthroskopisch die Frakturfolgen behandeln, genau wie bei Brüchen der Schulterpfanne, über die wir ebenso in unserer Veranstaltung informieren.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Konservative Behandlung bei bestimmten Frakturformen</strong></p> <p>Auf der Programm-Agenda steht gleichwohl auch ein Blick auf die konservative Behandlung von Oberarmkopf-Frakturen. &quot;Konservativ zu behandeln heißt nicht etwa, nichts zu tun, sondern nicht oder nicht gleich chirurgisch zu therapieren&quot;, sagt Prof. Hepp. Bei dieser Methode werde die Schulter eine Zeitlang ruhiggestellt, idealerweise begleitet von physiotherapeutischen Einheiten. Regelmäßige Kontrollen durch die Ärzte und das Nachhalten des Heilungsprozesses schlössen sich selbstverständlich an. &quot;Diese Therapieform bietet sich allerdings nur bei bestimmten Frakturformen an oder bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Herzbeschwerden, die nicht operiert werden könnten&quot;, so Dr. Theopold.&#160;</p> <p>Am 1. Februar hoffen die UKL-Mediziner auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl bei ihrem Webcast wie vergangenes Jahr, als sich 160 Zuhörer zuschalteten. Für die Zukunft wünschen sich beide natürlich, auch wieder Veranstaltungen für Patienten und Interessierte vor Ort am UKL anbieten zu können.&#160;</p><h2>Sprechstunde</h2><p><a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Spezielle%20Gelenkchirurgie%20/%20Sportverletzungen">Zur <strong>Sprechstunde</strong> Spezielle Gelenkchirurgie / Sportverletzungen</a></p> <p>&#160;</p> <p><strong>3. &quot;up2date Symposium Schulter&quot; (Fachveranstaltung)</strong></p> <p>Dienstag, 1. Februar 2022</p> <p>19 - 20.30 Uhr</p> <p><a href="http&#58;//www.ukl-live.de/gelenkchirurgie">www.ukl-live.de/gelenkchirurgie</a></p> <p>Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung vorab ist nicht erforderlich</p>
Studie zu Hüftkopfnekrose mit ungeklärter Ursache beginnt am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Für eine Studie zur verbesserten Behandlung der Femurkopfnekrose untersucht Prof. Andreas Roth nun Betroffene über einen längeren Zeitraum." src="/presse/PressImages/pic_20220112113239_c3ddf4bf13.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-11T23:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) startet eine klinische Studie zur Verbesserung der Behandlung von Patienten mit Hüftkopfnekrose, die an dieser Krankheit leiden und bei denen die Ursachen unbekannt sind. <p>Bei dieser Erkrankung, auch bekannt als Femurkopfnekrose, stirbt bei Erwachsenen ein Teil des knöchernen Oberschenkelknochenkopfes in Folge von Durchblutungsstörungen ab. &quot;Oftmals bleibt die Ursache dafür unbekannt&quot;, sagt Prof. Andreas Roth, Bereichsleiter <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie">Endoprothetik/Orthopädie</a> an der <a href="/einrichtungen/oup">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a> des UKL.&#160;</p> <p>Die Idee, dass die Kombination verschiedener Behandlungsmethoden zu einem verbesserten Ergebnis führe, gäbe es schon lang, sagt der UKL-Experte. Konkret geht es um das Zusammenspiel eines operativen Eingriffs, bei dem die Nekrose angebohrt wird, einerseits und der zusätzlichen Gabe eines durchblutungsfördernden Medikaments. &quot;Kleinere Studien scheinen zu zeigen, dass dadurch die Ergebnisse besser werden&quot;, so Prof. Roth, &quot;doch uns fehlt noch die 100-prozentige Sicherheit.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Mit Hilfe der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Studie namens ILONA soll nun genau diese Sicherheit in den Ergebnissen erreicht und wissenschaftlich nachgewiesen werden. ILONA steht für &quot;Iloprost bei Nichttraumatischer aseptischer Femurkopfnekrose&quot;.&#160;</p> <p>Der Start ist Frühjahr 2022 vorgesehen. Teilnehmen werden neben den Leipziger Experten auch Mediziner der Universitäten Dresden und Düsseldorf . &quot;Die Wirksamkeit testen wir folgendermaßen&#58; Wir operieren die Patienten in bewährter Weise. Anschließend erhält ein Teil der Studienteilnehmer eine zusätzliche Behandlung mit dem durchblutungsfördernden Medikament, eine weitere mit Kochsalzlösung als Placebo&quot;, erläutert Andreas Roth. &quot;Mit der operativen Methode können wir das Gelenk bei 60 bis 70 Prozent der Patienten retten, eine Endoprothese ist dann nicht erforderlich. Wir erhoffen uns durch die Kombination mit der Durchblutungsförderung bis zu 20 Prozent mehr Erfolg.&quot;</p> <p>Teilnehmen werden nun Patienten bis zu einem Höchstalter von 50 Jahren, die an einer Hüftkopfnekrose leiden, deren Ursache ungeklärt ist und die andauernde Schmerzen verursacht. Die Dauer der Behandlung innerhalb der Studie erstreckt sich über ein Jahr, anfangs werden die Teilnehmer zehn bis 12 Tage stationär am UKL behandelt.&#160;</p> <p>&#160;</p>

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