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Pressemitteilungen

 

 

20. April: Online-Patientenseminar „Plastische Chirurgie der weiblichen Brust“ am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Dr. Rima Nuwayhid erklärt anhand von Modellen verschiedene Brustimplantate." src="/presse/PressImages/pic_20210413105935_36e62f8474.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-12T22:00:00ZLeipzig. Die weibliche Brust und moderne Techniken der plastischen Chirurgie an der Brust stehen im Mittelpunkt eines Online-Patientenseminars des Bereichs Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) am Dienstag, 20. April 2021. Die Expertinnen und Experten des Bereichs für Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie des UKL haben zudem eine Broschüre der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) zum Thema "Brustamputation – Wie geht es weiter?" vollständig überarbeitet. Sie bietet Betroffenen hilfreiche Orientierung und dient als "Anlass" für dieses Webinar. <p>&quot;Kaum ein Organ nimmt an den Veränderungen im Leben einer Frau so teil wie die Brust. Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen, aber auch Erkrankungen beeinflussen das Erscheinungsbild der Brust&quot;, sagt Prof. Stefan Langer, Leiter des <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Bereichs für Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie</a> am UKL und Leiter der Online-Patientenveranstaltung. Doch so vielfältig, wie die Einflüsse auf die Brust seien, so vielfältig seien auch die Beschwerden, die von ihr ausgingen, sagt der Experte. Alterungsprozesse und Belastungen in Schwangerschaft und Stillzeit könnten genauso wie Gewichtsverluste zu Veränderungen der Brust führen. &quot;So vorteilhaft ein Gewichtsverlust für Sie und Ihre Gesundheit ist, an der Brust kann er Spuren hinterlassen&quot;, erläutert Prof. Langer.&#160;</p> <p>Im aktuellen Webinar am 20. April 2021 geht es daher ab 18 Uhr in kurzen Expertenvorträgen um die Möglichkeiten einer Bruststraffung nach Schwangerschaft und Stillzeit als auch den Brustaufbau mit Silikonimplantaten oder aus körpereigenem Gewebe. &quot;Vom Ausgleich kleiner Unebenheiten mit an anderer Stelle abgesaugtem Fettgewebe über den Brustaufbau mit Expandern und Implantaten bis zur Rekonstruktion einer amputierten Brust aus Gewebe vom Unterbauch&#58; Mit den Methoden der plastischen Chirurgie kann für die Frau ein hervorragendes Ergebnis erreicht werden&quot;, hebt Prof. Langer hervor. Er und sein Team können dabei auf viele Jahre Erfahrung in der ästhetischen und rekonstruktiven Brustchirurgie zurückgreifen.&#160;</p> <p>Nach den Kurzvorträgen besteht für die Teilnehmer der kostenfreien Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Fragen im Live-Chat an die Experten zu richten.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Brustkrebs&#58; Info-Broschüre vollständig überarbeitet</strong></p> <p>Die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) ist einer der größten Krebs-Selbsthilfevereine Deutschlands und betreibt unter dem Motto &quot;mutig bunt aktiv&quot; bundesweit regionale Gruppen. Hier haben von Brustkrebs betroffene Frauen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, an Gruppentreffen, einer Telefonberatung sowie einer aktiven &quot;Online-Community&quot; teilzunehmen.&#160;</p> <p>Für Patientinnen nach einer Brustamputation bietet FSH eine Broschüre zum Thema &quot;Brustamputation - Wie geht es weiter?&quot; an. Diese wurde aktuell unter Leitung von Prof. Stefan Langer und unter Mitarbeit von Dr. Rima Nuwayhid vom UKL vollständig überarbeitet.&#160;</p> <p>&quot;Betroffenen Patientinnen legen wir diese Broschüre ans Herz&quot;, erklärt Dr. Nuwayhid, &quot;denn darin erhalten sie umfassende Informationen auf neuestem wissenschaftlichem Stand zu den verschiedenen Möglichkeiten des Brustaufbaus. In einer schwierigen Phase für Betroffene bietet diese Broschüre hilfreiche Orientierung&quot;, so die Assistenzärztin.</p> <p>Die Broschüre kann auf der Internetseite der Frauenselbsthilfe Krebs heruntergeladen werden (<a href="http&#58;//www.frauenselbsthilfe.de/aktuell/aktuelles/broschuere-brustamputation.html">www.frauenselbsthilfe.de/aktuell/aktuelles/broschuere-brustamputation.html</a>). &#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Patientenseminar - Plastische Chirurgie der weiblichen Brust</strong></p> <p>·&#160; Dienstag, 20. April, 18 bis 19 Uhr</p> <p>·&#160; Teilnahme unter&#58;&#160; <a href="https&#58;//www.ukl-live.de/plastischechirurgie/">https&#58;//www.ukl-live.de/plastischechirurgie/</a>&#160; (bevorzugter Internet-Browser&#58; Google Chrome)</p> <p>·&#160; &#160;Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich</p> <p>&#160;</p>
Prof. Andreas Roth zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Osteologie gewählt<img alt="Prof. Dr. Andreas Roth steht der Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO) vor." src="/presse/PressImages/pic_20210330105829_812291e86e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-29T22:00:00ZLeipzig. Prof. Dr. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik/Orthopädie am Universitätsklinikum Leipzig, wurde am 19. März zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO) gewählt. Der 60-Jährige übernimmt das Amt für zwei Jahre. <p>&#160;&quot;Die Wahl ehrt mich sehr&quot;, sagt <a href="/einrichtungen/oup/Seiten/kontaktseite-roth.aspx">Prof. Andreas Roth</a>. &quot;Das Thema Gesunderhaltung der Knochen beschäftigt mich als Orthopäden natürlich sehr, zumal wir als universitäres Klinikum oft auch mit den besonderen und komplizierten Fällen konfrontiert sind, bei denen es meist keine einfachen Lösungen gibt oder neue Ansätze gefragt sind.&quot;&#160;</p> <p>Roth leitet seit 2014 den Bereich <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie">Endoprothetik/Orthopädie in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurge und plastische Chirurgie</a> am <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a>. Zuvor war der Thüringer lange Jahre am Rudolf-Elle-Krankenhaus Eisenberg tätig.&#160;</p> <p>Als Präsident der DGO will der erfahrene Orthopäde und Endoprothetiker weiter dazu beitragen, die Faktoren des Knochenstoffwechsels besser zu verstehen und Therapien wirksam anpassen und weiterentwickeln zu können. &#160;&#160;</p> <p>In der <a href="http&#58;//www.dgosteo.de/">Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO)</a> kommen neben medizinischen Experten auch Naturwissenschaftler, Ingenieure und andere Spezialisten zusammen, die das Organ Knochen erforschen und sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Skelettsystems befassen. In interdisziplinären Gruppen können hier Ergebnisse und Therapieansätze aus dem Bereich Osteologie sehr breit fachübergreifend diskutiert und vorangetrieben werden.&#160;</p> <p>&#160; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p>
Tag der Hand am 1. März: Nervenkompressionssyndrome im Fokus<img alt="Das Team um Prof. Langer (2.v.l.) informiert zum Tag der Hand über das Thema Nervenkompressionssyndrome." src="/presse/PressImages/pic_20210301111045_738a8f6fab.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-28T23:00:00ZLeipzig. Zum diesjährigen Tag der Hand am Montag, 1. März, richten die Fachleute der Hand- und Neurochirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) um Prof. Stefan Langer, Leiter der Sektion Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie und Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, ihren Blick interdisziplinär auf Nervenkompressionssyndrome. <p>Traditionell findet am 01. März der Tag der Hand statt, im vergangenen Jahr widmete sich dieser dem &#160;Thema &quot;Arthrose&quot;. Kurz vor dem Corona-Lockdown 2020 kamen etwa 50 interessierte Patientinnen und Patienten an den Infostand im UKL und wurden auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik OUP beraten und untersucht.&#160;<br>Dieses Jahr ist alles anders&#58; Das Thema 2021 sind die Nervenkompressionen, auch ein klinisch wichtiges Thema im Alltag der Patientinnen und Patienten. Am UKL wird das Thema &quot;Periphere Nervenkompression&quot; interdisziplinär behandelt, gemeisam durch die Klinik für Neurochirurgie und den Bereich spezielle Handchirurgie.</p> <p>Das bekannteste und häufigste Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom, das durch nächtliche Taubheitsgefühle und Missempfindungen an Daumen, Zeigefinger und teilweise am Mittelfinger in Erscheinung tritt. Ursache ist eine Nerveneinengung im Handgelenkbereich. Unbehandelt kann es im Spätstadium zu Lähmungserscheinungen führen. Damit es nicht soweit kommt, kümmern sich die UKL-Experten um diese Erkrankung und versuchen, mit konservativen Maßnahmen oder einer Operation die Ursache zu beseitigen.</p> <p>In der jeden Montag stattfindenden handchirurgischen Sprechstunde, bieten Prof. Dr. Stefan Langer und sein ärztliches Team Beratung und Therapiemöglichkeiten bei dieser speziellen, aber auch allen weiteren Erkrankungen der Hand an.</p> <p>&quot;Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer&quot;, erzählt Prof. Langer. &quot;Meist sind es Patientinnen im mittleren und höheren Lebensalter, bei denen sich die Beschwerden mit unangenehmen Missempfindungen und Gefühlsverlust an den Fingern bemerkbar machen.&quot; Nicht selten treffe es aber auch Schwangere, die aufgrund der besonderen hormonellen Situation zu Schwellungszuständen mit Einengung des Medianusnervs im Handgelenkbereich neigen. Für diese Patientinnen sei es ein vorübergehender Zustand und eine konservative Therapie häufig ausreichend, so der Handchirurg. &quot;In anderen Fällen, wenn die dauerhafte Schädigung des Nervs droht, kann allerdings eine chirurgische Karpaltunnelspaltung mit Freilegung des eingeengten Nervs erforderlich werden. Die Patienten können danach ihre Hand wieder besser im Alltag einsetzen, die Griffsicherheit und Muskelkraft nimmt zu.&quot;</p> <p>Dr. Khaled Gaber, Facharzt für Neurochirurgie und spezialisiert in peripherer Nerven- und Plexuschirurgie hebt hervor, dass eine sorgfältige Befunderhebung für die Diagnosestellung ausschlaggebend sei. Nicht selten liege die Ursache für neurologische Symptome an der Hand im Bereich der Halswirbelsäule, etwa aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung, oder im Bereich des Nervengeflechts oder der Nerven entlang des Armes. Auch Raumforderungen oder seltene Engpass-Syndrome müssten ausgeschlossen werden. &quot;Deshalb&quot;, so erklärt der Dr. Gaber, &quot;führen wir immer neurologische, sonographische und, wenn notwendig, weitere bildgebende Untersuchungen des betroffenen Nervs durch beziehungsweise ermuntern unsere Patienten, diese im Vorfeld durch die niedergelassenen Kollegen durchführen zu lassen. Schließlich&#160; müssen wir sicherstellen, dass wir an der richtigen Stelle therapieren und nicht parallel ein anderes Problem vorliegt&quot;. Wenn eine Operation dann erforderlich wird, kann diese von dem Spezialistenteam am UKL durchgeführt werden.</p> <p>&#160;</p> <p>Weiterführende Informationen&#58;&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde"><strong> Handchirurgische Sprechstunde&#160;</strong></a><br>montags von 8 bis 14 Uhr&#160;<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17004</p> <p>-&gt; <a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde">zur Sprechstunde</a><br><br></p> <p>&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden)">Neurochirurgische Sprechstunde für periphere Nerven- und Plexuschirurgie&#160;</a><br>donnerstags ab 12 Uhr<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17510</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden">-&gt; Zur Sprechstunde</a></p>
Online-Symposium zu aktuellen Trends der Behandlung von Knie-Erkrankungen<img alt="Prof. Pierre Hepp, Leiter des Bereichs Arthroskopische, Spezielle Gelenkchirurgie und Sportverletzungen am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20210128101510_934c1ec0cd.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-01-27T23:00:00ZLeipzig. Fachkollegen, aber auch Allgemeinmediziner und Physiotherapeuten, sind am 1. Februar eingeladen zur virtuellen Fachveranstaltung "2. Up2date Symposium Knie" am Universitätsklinikum Leipzig. <p>Bei einem Webcast werden dabei drei Ärzte und ein Physiotherapeut des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) über Behandlungsmöglichkeiten des Kniegelenks informieren. Über aktuelle Trends zur Rekonstruktion des Kniebandapparates spricht Prof. Dr. Pierre Hepp, Bereichsleiter <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Arthroskopische und Spezielle Gelenkchirurgie sowie Sportverletzungen</a> an der <a href="/einrichtungen/oup">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a> am UKL, der zugleich wissenschaftlicher Leiter des Symposiums ist. Weitere Themen der Veranstaltung sind moderne Verfahren bei lockeren Kniescheiben und bei Knorpelschäden im Kniegelenk sowie konservative Therapieoptionen bei Kniebeschwerden.</p> <p>&quot;Das Besondere unseres Symposiums ist das Datum&quot;, sagt Prof. Hepp. &quot;Denn der 1. Februar wurde von unserer Fachgesellschaft zum Tag der Arthroskopie ausgerufen. An diesem Tag wollen wir aufklären über die Vorteile dieser minimal-invasiven Eingriffe und mit wissenschaftlichen Belegen Vorurteilen begegnen. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Knieerkrankungen, die ohne Operation behandelt werden können. Aber bei bestimmten Konstellationen ist es für den Patienten besser, wenn operiert wird. Zumal die minimal-invasiven Eingriffe den Patienten schonen und wir damit Probleme lösen können, die der offenen Chirurgie nicht zugänglich sind.&quot;</p> <p>Über einen Link auf der <a href="/veranstaltungen/Seiten/Veranstaltung_3996.aspx">Veranstaltungsseite des UKL</a> können sich Ärzte und Physiotherapeuten am Symposium beteiligen.</p> <p>&#160;</p>
„Handverletzungen durch Silvesterböller – das brauchen wir nicht noch zusätzlich zu Corona “2020-12-13T23:00:00ZLeipzig. Silvester ohne Raketen und Böller – darüber zeigen sich Mediziner erleichtert. "Die Krankenhäuser haben durch die Corona-Pandemie ohnehin sehr viele Patienten. Da wären schwere Handverletzungen, wie wir sie seit Jahren an Silvester erleben, eine zusätzliche Belastung", sagt Dr. Rima Nuwayhid, Assistenzärztin der Plastischen und speziellen Handchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL). <p>&quot;An den Silvesterabenden der vergangenen Jahre standen in unserer Notaufnahme - neben den Unfallchirurgen, für die der Jahreswechsel auch der intensivste Nachtdienst des Jahres ist - drei Chirurgen bereit, nur um Böllerverletzungen zu behandeln. Wenn es diesmal keine solche Traumata geben würde, wären alle sehr froh. Denn Handverletzungen durch Silvesterknallerei - das brauchen wir nicht noch zusätzlich zu COVID-19.&quot;</p> <p>Froh, dass nichts passierte - das wären auch viele der Verletzten aus den vergangenen Jahren selbst gern. In keiner Nacht verletzen sich so viele Menschen die Hände, wie zu Silvester. Alkohol und Übermut plus illegale Böller - aus diesen Bestandteilen entsteht eine brisante Mischung, die beim kleinsten Funken hochgehen kann. Die Ergebnisse hatten dann die Leipziger Ärztin und ihre Kollegen auf dem OP-Tisch. &quot;Das besonders Schlimme ist ja, dass es viele junge Menschen sind, die sich ihre Hände für das ganze Leben schädigten&quot;, so Dr. Nuwayhid. &quot;Ich habe beispielsweise einen jungen Mann behandelt, der sich zu Silvester seinen Berufswunsch KFZ-Mechatroniker förmlich weggesprengt hat. Wir können schon sehr viel wieder richten. Nehmen wir an, eine Explosion zerstört die Haut einer Hand, dann können wir beispielsweise am Oberarm Gewebe entnehmen und unter einem OP-Mikroskop an die Hand verpflanzen. Die Finger sind dann gerettet. Wenn aber Knochen arg zersplittert und Nerven, Gefäße und Sehnen völlig zerfetzt sind, können auch wir keine Wunder bewirken.&quot;</p> <p>Ein anderer Patient am UKL verlor in einer Silvesternacht vier Finger der rechten Hand und bekam noch dazu Explosionspartikel in beide Augen. &quot;Handchirurgen und Augenärzte haben zusammen operiert, denn die Zeit drängte&quot;, erzählt die Chirurgin. &quot;Am Ende konnten wir nur anderthalb Finger replantieren. Besonders tragisch war, dass der Daumen nicht zu retten war, so dass der Patient nur noch grobe Greifbewegungen mit dieser Hand beherrscht. Den Kollegen der Augenklinik bot sich leider auch ein schlimmes Bild&#58; Ein Auge war nicht zu retten, das andere so geschädigt, dass der Patient nie wieder richtig sehen wird. Ich denke, es ist richtig, dass in diesem Jahr ein Feuerwerksverbot erlassen wurde. So werden schwere Verletzungen verhindert. Und dadurch können wir Mediziner uns auf die Corona-Patienten konzentrieren, die leider nicht weniger werden. Denn die meisten Unfälle aus der Silvesternacht verbringen mehrere Nächte bei uns und müssen häufig auch im Januar und Februar nochmals rekonstruktiv operiert werden. Wir bitten die Bevölkerung daher, sich an diese sinnvolle, wenn auch harte Maßnahme zu halten.&quot;</p>

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