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Pressemitteilungen

 

 

Bewegungsmedizin von Prävention bis Spitzensport<img alt="Der Lenkungskreis des neu am UKL gegründeten Zentrums für Sport- und Bewegungsmedizin (ZSB)&#58; Prof. Dr. Ingo Bechmann, Dr. Nikolaus von Dercks, Prof. Dr. Ulrich Laufs, Prof. Dr. Dr. Martin Busse, MdL Wolf-Dietrich Rost, Prof. Dr. Pierre Hepp (v.l.n.r.)." src="/presse/PressImages/pic_20210716102131_89ca36e4d0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-07-15T22:00:00ZLeipzig. Die Sportstadt Leipzig wird um ein besonderes Angebot reicher: Das neugegründete Zentrum für Sport- und Bewegungsmedizin (ZSB) am Universitätsklinikum Leipzig bündelt in einem Netzwerk die Erfahrungen und das Wissen verschiedenster Experten rund um die Bewegungsmedizin. Der Startschuss dafür fällt am 17. Juli mit dem Eröffnungssymposium. <p>Das neue Zentrum ist breit aufgestellt und versteht sich als eine Anlaufstelle für Breiten-, Leistungs- und Spitzensportler ebenso wie für Menschen mit sportspezifischen Erkrankungen. Hier werden Experten der verschiedensten Bereiche und Fachdisziplinen vereint, die spezielles Fachwissen aus der Sportmedizin und für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats mitbringen oder sich mit Teilaspekten beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise Sportmediziner, Chirurgen, Kardiologen, Psychologen aber auch Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten und Anatomen.</p> <p><br>&quot;Wir möchten mit diesem Zentrum eine innovative Netzwerkstruktur aus internen und externen Partnern auf diesem sehr breiten Feld schaffen&quot;, erklärt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig (UKL). &quot;Ziel ist es, das Wohl von Freizeit- und Leistungssportlern ebenso wie die Rolle von Sport und Bewegung im Bereich der Prävention und Therapie von Zivilisationserkrankungen, aber auch Tumoren, psychischen Erkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen zu thematisieren&quot;, betont Prof. Dr. Pierre Hepp, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Arthroskopie und Spezielle Gelenkchirurgie/Sportverletzungen</a> am UKL und Sprecher des neuen Zentrums. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund eines Paradigmenwechsels in der Medizin weg vom früheren Ansatz der körperlichen Schonung als Maßnahme bei vielen Erkrankungen hin zum gezielten Einsatz von Bewegungsmethoden und Mobilisation. &quot;Wir wissen immer mehr über die therapieunterstützenden Effekte von körperlicher Aktivität bei den verschiedensten Erkrankungen&quot;, sagt Hepp. Diese kommen sowohl in der Krebstherapie zum Einsatz als auch bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Selbst nach schweren Unfällen oder Operationen werden Patienten heute sehr früh mobilisiert, um so den Heilungsprozess zu unterstützen.&#160;<br><br></p> <p>Die Wirkung dieser in der Praxis bereits umgesetzten Ansätze soll künftig noch besser wissenschaftlich untersetzt werden. &quot;In dem Bereich der Sport- und Bewegungstherapien gibt es viel Erfahrungsmedizin, die gut funktioniert, deren Wirkmechanismen aber noch nicht vollständig bekannt sind und zu deren Aufklärung wir beitragen möchten&quot;, erklärt Prof. Hepp mit Blick auf die geplanten Forschungsaktivitäten des Zentrums.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Daran arbeiten im <a href="/einrichtungen/zsb">ZSB</a> nicht nur fast alle Bereiche des UKL und der Medizinischen Fakultät, sondern auch die <a href="https&#58;//www.spowi.uni-leipzig.de/sportmedizin-und-praevention/">Sportwissenschaftler der Universität Leipzig</a> sowie die <a href="https&#58;//sportwissenschaft-sachsen.de/">Sportwissenschaftliche Gesellschaft Sachsens</a> mit. Das Netzwerk ist zudem offen für weitere Partner, die an der sport- oder bewegungsmedizinischen Patientenversorgung, Betreuung von Sportlern, der Prävention, Forschung oder Lehre beteiligt sind.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Und natürlich für Patienten, ob Spitzensportler oder Freizeitfußballer, die sportmedizinische Hilfe suchen. Diese erreichen das Zentrum über eine zentrale Rufnummer oder Mailadresse. Hier nimmt ein Sportmediziner ihr Anliegen auf und vermittelt den Kontakt zu einem geeigneten Spezialisten. Das kann sowohl eine Klinik des UKL sein als auch die sportmedizinische Praxis des <a href="http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html">Medizinischen Versorgungszentrums des UKL</a>, ebenfalls ein Teil des ZSB, oder ein geeigneter externer Partner. &quot;Auch Vereine, die sich um ihre Mitglieder sorgen und Fragen zu sportmedizinischen Aspekten haben, sind uns mit ihren Anliegen herzlich willkommen&quot;, so Hepp.&#160;<br><br></p> <p>Erreichbar ist das Zentrum unter Tel. 0341-97 14140 oder zsb@uniklinik-leipzig.de. Mehr Informationen zum ZSB und seinem Anliegen sind zu finden unter&#58; <a href="/einrichtungen/zsb">www.uniklinikum-leipzig.de/zsb.&#160;</a></p> <p><br>Das Eröffnungssymposium findet am Samstag, dem 17. Juli 2021 statt, und kann als Hybridveranstaltung auch im Livestream verfolgt werden&#58; <a href="https&#58;//www.ukl-live.de/sportmedizin/">www.ukl-live.de/sportmedizin</a></p> <p>&#160;</p> <p><strong><a href="https&#58;//www.smwk.sachsen.de/staatsministerin-und-staatssekretaer-3913.html">Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow</a> begrüßt den Ansatz im &quot;ZSB&quot; am Uniklinikum Leipzig</strong></p> <p>&quot;Für die Weiterentwicklung, egal auf welchem Gebiet, ist Forschung im Allgemeinen essentiell. Ich freue mich, dass über die Vernetzung mit Partnern wie der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und der Sächsischen Sportwissenschaftlichen Gesellschaft auch die Forschung eine wichtige Säule im Konzept des neuen Zentrums bildet. Mit dieser Struktur können neu gewonnene Erkenntnisse direkt in die verbesserte Behandlung von Patienten einfließen. Für diese wichtige Arbeit wünsche ich allen Beteiligten alles Gute!</p> <p><a href="https&#58;//www.medienservice.sachsen.de/medien/news/254806">Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus</a></p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p>
20. April: Online-Patientenseminar „Plastische Chirurgie der weiblichen Brust“ am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Dr. Rima Nuwayhid erklärt anhand von Modellen verschiedene Brustimplantate." src="/presse/PressImages/pic_20210413105935_36e62f8474.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-04-12T22:00:00ZLeipzig. Die weibliche Brust und moderne Techniken der plastischen Chirurgie an der Brust stehen im Mittelpunkt eines Online-Patientenseminars des Bereichs Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) am Dienstag, 20. April 2021. Die Expertinnen und Experten des Bereichs für Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie des UKL haben zudem eine Broschüre der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) zum Thema "Brustamputation – Wie geht es weiter?" vollständig überarbeitet. Sie bietet Betroffenen hilfreiche Orientierung und dient als "Anlass" für dieses Webinar. <p>&quot;Kaum ein Organ nimmt an den Veränderungen im Leben einer Frau so teil wie die Brust. Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen, aber auch Erkrankungen beeinflussen das Erscheinungsbild der Brust&quot;, sagt Prof. Stefan Langer, Leiter des <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie">Bereichs für Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie</a> am UKL und Leiter der Online-Patientenveranstaltung. Doch so vielfältig, wie die Einflüsse auf die Brust seien, so vielfältig seien auch die Beschwerden, die von ihr ausgingen, sagt der Experte. Alterungsprozesse und Belastungen in Schwangerschaft und Stillzeit könnten genauso wie Gewichtsverluste zu Veränderungen der Brust führen. &quot;So vorteilhaft ein Gewichtsverlust für Sie und Ihre Gesundheit ist, an der Brust kann er Spuren hinterlassen&quot;, erläutert Prof. Langer.&#160;</p> <p>Im aktuellen Webinar am 20. April 2021 geht es daher ab 18 Uhr in kurzen Expertenvorträgen um die Möglichkeiten einer Bruststraffung nach Schwangerschaft und Stillzeit als auch den Brustaufbau mit Silikonimplantaten oder aus körpereigenem Gewebe. &quot;Vom Ausgleich kleiner Unebenheiten mit an anderer Stelle abgesaugtem Fettgewebe über den Brustaufbau mit Expandern und Implantaten bis zur Rekonstruktion einer amputierten Brust aus Gewebe vom Unterbauch&#58; Mit den Methoden der plastischen Chirurgie kann für die Frau ein hervorragendes Ergebnis erreicht werden&quot;, hebt Prof. Langer hervor. Er und sein Team können dabei auf viele Jahre Erfahrung in der ästhetischen und rekonstruktiven Brustchirurgie zurückgreifen.&#160;</p> <p>Nach den Kurzvorträgen besteht für die Teilnehmer der kostenfreien Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Fragen im Live-Chat an die Experten zu richten.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Brustkrebs&#58; Info-Broschüre vollständig überarbeitet</strong></p> <p>Die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) ist einer der größten Krebs-Selbsthilfevereine Deutschlands und betreibt unter dem Motto &quot;mutig bunt aktiv&quot; bundesweit regionale Gruppen. Hier haben von Brustkrebs betroffene Frauen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, an Gruppentreffen, einer Telefonberatung sowie einer aktiven &quot;Online-Community&quot; teilzunehmen.&#160;</p> <p>Für Patientinnen nach einer Brustamputation bietet FSH eine Broschüre zum Thema &quot;Brustamputation - Wie geht es weiter?&quot; an. Diese wurde aktuell unter Leitung von Prof. Stefan Langer und unter Mitarbeit von Dr. Rima Nuwayhid vom UKL vollständig überarbeitet.&#160;</p> <p>&quot;Betroffenen Patientinnen legen wir diese Broschüre ans Herz&quot;, erklärt Dr. Nuwayhid, &quot;denn darin erhalten sie umfassende Informationen auf neuestem wissenschaftlichem Stand zu den verschiedenen Möglichkeiten des Brustaufbaus. In einer schwierigen Phase für Betroffene bietet diese Broschüre hilfreiche Orientierung&quot;, so die Assistenzärztin.</p> <p>Die Broschüre kann auf der Internetseite der Frauenselbsthilfe Krebs heruntergeladen werden (<a href="http&#58;//www.frauenselbsthilfe.de/aktuell/aktuelles/broschuere-brustamputation.html">www.frauenselbsthilfe.de/aktuell/aktuelles/broschuere-brustamputation.html</a>). &#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Patientenseminar - Plastische Chirurgie der weiblichen Brust</strong></p> <p>·&#160; Dienstag, 20. April, 18 bis 19 Uhr</p> <p>·&#160; Teilnahme unter&#58;&#160; <a href="https&#58;//www.ukl-live.de/plastischechirurgie/">https&#58;//www.ukl-live.de/plastischechirurgie/</a>&#160; (bevorzugter Internet-Browser&#58; Google Chrome)</p> <p>·&#160; &#160;Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich</p> <p>&#160;</p>
Prof. Andreas Roth zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Osteologie gewählt<img alt="Prof. Dr. Andreas Roth steht der Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO) vor." src="/presse/PressImages/pic_20210330105829_812291e86e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-03-29T22:00:00ZLeipzig. Prof. Dr. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik/Orthopädie am Universitätsklinikum Leipzig, wurde am 19. März zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO) gewählt. Der 60-Jährige übernimmt das Amt für zwei Jahre. <p>&#160;&quot;Die Wahl ehrt mich sehr&quot;, sagt <a href="/einrichtungen/oup/Seiten/kontaktseite-roth.aspx">Prof. Andreas Roth</a>. &quot;Das Thema Gesunderhaltung der Knochen beschäftigt mich als Orthopäden natürlich sehr, zumal wir als universitäres Klinikum oft auch mit den besonderen und komplizierten Fällen konfrontiert sind, bei denen es meist keine einfachen Lösungen gibt oder neue Ansätze gefragt sind.&quot;&#160;</p> <p>Roth leitet seit 2014 den Bereich <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie">Endoprothetik/Orthopädie in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurge und plastische Chirurgie</a> am <a href="/">Universitätsklinikum Leipzig</a>. Zuvor war der Thüringer lange Jahre am Rudolf-Elle-Krankenhaus Eisenberg tätig.&#160;</p> <p>Als Präsident der DGO will der erfahrene Orthopäde und Endoprothetiker weiter dazu beitragen, die Faktoren des Knochenstoffwechsels besser zu verstehen und Therapien wirksam anpassen und weiterentwickeln zu können. &#160;&#160;</p> <p>In der <a href="http&#58;//www.dgosteo.de/">Deutschen Gesellschaft für Osteologie (DGO)</a> kommen neben medizinischen Experten auch Naturwissenschaftler, Ingenieure und andere Spezialisten zusammen, die das Organ Knochen erforschen und sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Skelettsystems befassen. In interdisziplinären Gruppen können hier Ergebnisse und Therapieansätze aus dem Bereich Osteologie sehr breit fachübergreifend diskutiert und vorangetrieben werden.&#160;</p> <p>&#160; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p>
Tag der Hand am 1. März: Nervenkompressionssyndrome im Fokus<img alt="Das Team um Prof. Langer (2.v.l.) informiert zum Tag der Hand über das Thema Nervenkompressionssyndrome." src="/presse/PressImages/pic_20210301111045_738a8f6fab.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-28T23:00:00ZLeipzig. Zum diesjährigen Tag der Hand am Montag, 1. März, richten die Fachleute der Hand- und Neurochirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) um Prof. Stefan Langer, Leiter der Sektion Plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie und Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, ihren Blick interdisziplinär auf Nervenkompressionssyndrome. <p>Traditionell findet am 01. März der Tag der Hand statt, im vergangenen Jahr widmete sich dieser dem &#160;Thema &quot;Arthrose&quot;. Kurz vor dem Corona-Lockdown 2020 kamen etwa 50 interessierte Patientinnen und Patienten an den Infostand im UKL und wurden auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik OUP beraten und untersucht.&#160;<br>Dieses Jahr ist alles anders&#58; Das Thema 2021 sind die Nervenkompressionen, auch ein klinisch wichtiges Thema im Alltag der Patientinnen und Patienten. Am UKL wird das Thema &quot;Periphere Nervenkompression&quot; interdisziplinär behandelt, gemeisam durch die Klinik für Neurochirurgie und den Bereich spezielle Handchirurgie.</p> <p>Das bekannteste und häufigste Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom, das durch nächtliche Taubheitsgefühle und Missempfindungen an Daumen, Zeigefinger und teilweise am Mittelfinger in Erscheinung tritt. Ursache ist eine Nerveneinengung im Handgelenkbereich. Unbehandelt kann es im Spätstadium zu Lähmungserscheinungen führen. Damit es nicht soweit kommt, kümmern sich die UKL-Experten um diese Erkrankung und versuchen, mit konservativen Maßnahmen oder einer Operation die Ursache zu beseitigen.</p> <p>In der jeden Montag stattfindenden handchirurgischen Sprechstunde, bieten Prof. Dr. Stefan Langer und sein ärztliches Team Beratung und Therapiemöglichkeiten bei dieser speziellen, aber auch allen weiteren Erkrankungen der Hand an.</p> <p>&quot;Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer&quot;, erzählt Prof. Langer. &quot;Meist sind es Patientinnen im mittleren und höheren Lebensalter, bei denen sich die Beschwerden mit unangenehmen Missempfindungen und Gefühlsverlust an den Fingern bemerkbar machen.&quot; Nicht selten treffe es aber auch Schwangere, die aufgrund der besonderen hormonellen Situation zu Schwellungszuständen mit Einengung des Medianusnervs im Handgelenkbereich neigen. Für diese Patientinnen sei es ein vorübergehender Zustand und eine konservative Therapie häufig ausreichend, so der Handchirurg. &quot;In anderen Fällen, wenn die dauerhafte Schädigung des Nervs droht, kann allerdings eine chirurgische Karpaltunnelspaltung mit Freilegung des eingeengten Nervs erforderlich werden. Die Patienten können danach ihre Hand wieder besser im Alltag einsetzen, die Griffsicherheit und Muskelkraft nimmt zu.&quot;</p> <p>Dr. Khaled Gaber, Facharzt für Neurochirurgie und spezialisiert in peripherer Nerven- und Plexuschirurgie hebt hervor, dass eine sorgfältige Befunderhebung für die Diagnosestellung ausschlaggebend sei. Nicht selten liege die Ursache für neurologische Symptome an der Hand im Bereich der Halswirbelsäule, etwa aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung, oder im Bereich des Nervengeflechts oder der Nerven entlang des Armes. Auch Raumforderungen oder seltene Engpass-Syndrome müssten ausgeschlossen werden. &quot;Deshalb&quot;, so erklärt der Dr. Gaber, &quot;führen wir immer neurologische, sonographische und, wenn notwendig, weitere bildgebende Untersuchungen des betroffenen Nervs durch beziehungsweise ermuntern unsere Patienten, diese im Vorfeld durch die niedergelassenen Kollegen durchführen zu lassen. Schließlich&#160; müssen wir sicherstellen, dass wir an der richtigen Stelle therapieren und nicht parallel ein anderes Problem vorliegt&quot;. Wenn eine Operation dann erforderlich wird, kann diese von dem Spezialistenteam am UKL durchgeführt werden.</p> <p>&#160;</p> <p>Weiterführende Informationen&#58;&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde"><strong> Handchirurgische Sprechstunde&#160;</strong></a><br>montags von 8 bis 14 Uhr&#160;<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17004</p> <p>-&gt; <a href="/einrichtungen/oup/Seiten/sprechstunden.aspx#Handsprechstunde">zur Sprechstunde</a><br><br></p> <p>&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden)">Neurochirurgische Sprechstunde für periphere Nerven- und Plexuschirurgie&#160;</a><br>donnerstags ab 12 Uhr<br>Haus 4, Liebigstraße 20,&#160;<br>Terminvergabe unter 0341 - 97 17510</p> <p><a href="/einrichtungen/neurochirurgie/sprechstunden">-&gt; Zur Sprechstunde</a></p>
Online-Symposium zu aktuellen Trends der Behandlung von Knie-Erkrankungen<img alt="Prof. Pierre Hepp, Leiter des Bereichs Arthroskopische, Spezielle Gelenkchirurgie und Sportverletzungen am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20210128101510_934c1ec0cd.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-01-27T23:00:00ZLeipzig. Fachkollegen, aber auch Allgemeinmediziner und Physiotherapeuten, sind am 1. Februar eingeladen zur virtuellen Fachveranstaltung "2. Up2date Symposium Knie" am Universitätsklinikum Leipzig. <p>Bei einem Webcast werden dabei drei Ärzte und ein Physiotherapeut des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) über Behandlungsmöglichkeiten des Kniegelenks informieren. Über aktuelle Trends zur Rekonstruktion des Kniebandapparates spricht Prof. Dr. Pierre Hepp, Bereichsleiter <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Arthroskopische und Spezielle Gelenkchirurgie sowie Sportverletzungen</a> an der <a href="/einrichtungen/oup">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie</a> am UKL, der zugleich wissenschaftlicher Leiter des Symposiums ist. Weitere Themen der Veranstaltung sind moderne Verfahren bei lockeren Kniescheiben und bei Knorpelschäden im Kniegelenk sowie konservative Therapieoptionen bei Kniebeschwerden.</p> <p>&quot;Das Besondere unseres Symposiums ist das Datum&quot;, sagt Prof. Hepp. &quot;Denn der 1. Februar wurde von unserer Fachgesellschaft zum Tag der Arthroskopie ausgerufen. An diesem Tag wollen wir aufklären über die Vorteile dieser minimal-invasiven Eingriffe und mit wissenschaftlichen Belegen Vorurteilen begegnen. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Knieerkrankungen, die ohne Operation behandelt werden können. Aber bei bestimmten Konstellationen ist es für den Patienten besser, wenn operiert wird. Zumal die minimal-invasiven Eingriffe den Patienten schonen und wir damit Probleme lösen können, die der offenen Chirurgie nicht zugänglich sind.&quot;</p> <p>Über einen Link auf der <a href="/veranstaltungen/Seiten/Veranstaltung_3996.aspx">Veranstaltungsseite des UKL</a> können sich Ärzte und Physiotherapeuten am Symposium beteiligen.</p> <p>&#160;</p>

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