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Pressemitteilungen

 

 

Zurück zur Höchstform – Mediziner schauen auf Leistungs- und Gesundheitssport<img alt="„Auch mit Blick auf die Sport- und Bewegungsmedizin sind wir am UKL breit aufgestellt“, sagt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie." src="/presse/PressImages/pic_20200917130224_f2818101a7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-16T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig findet am 19. September das 1. Leipziger Symposium Sport- und Bewegungsmedizin statt. Dabei wollen sich Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die sich eine medizinische Expertise rund um Sport und Bewegung erarbeitet haben, mit dem schnellen Zurück zur Höchstform beschäftigen, wobei die Frage nach Ableitungen aus den speziellen Trainings- und Behandlungskonzepten des Leistungssports für den Gesundheitssport steht. <p>&quot;Am Universitätsklinikum sind wir auch mit Blick auf die Sport- und Bewegungsmedizin breit aufgestellt&quot;, sagt Prof. Dr. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>. &quot;Das reicht von der Grundlagenforschung über Bewegung als Teil unterschiedlichster Therapien bis zur Betreuung von Profi-Sportmannschaften. Wir wollen diese Kompetenzen bei einer ersten interdisziplinären Veranstaltung zusammenführen, um Grundlagen für eine künftig ganz praktische Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Patienten zu legen. Das Konzept ist, dass wir nicht nur aus der Blickrichtung eines einzelnen Faches auf das Thema schauen, sondern den Sportler und den Patienten in den Mittelpunkt stellen und hierzu ganz unterschiedliche Kenntnisse zusammenbringen&quot;.</p> <p>Das erste Symposium der beteiligten Institutionen - <a>Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie</a>, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, <a href="http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html">Medizinisches Versorgungszentrum am UKL</a> und <a href="https&#58;//anatomie.medizin.uni-leipzig.de/">Institut für Anatomie der Universität Leipzig</a> - steht unter dem Titel &quot;Return to Competition&quot;. Es geht also um den Wiedereinstieg in Training und Wettkampf, was für Sportler nach Verletzungen oder anderen Pausen oft eine große Herausforderung ist. &quot;Uns geht es aber nicht nur um den Leistungssportler und um das Wie, Wann und Wo seines Weges zu körperlicher Höchstform&quot;, so Prof. Laufs. &quot;Wir schauen auch, ob und wie wir Prozesse des Wieder-fit-Werdens im Leistungssport für den Gesundheitssport und Bewegungs-Therapie bei Krankheiten nutzen können.&quot;&#160;</p> <p>Besonders wertvoll ist aus Sicht des Leipziger Herzspezialisten, dass sich das Institut für Anatomie sogar in Gestalt seines Direktors einbringt&#58; Prof. Dr. Ingo Bechmann wird in seinem Vortrag der Fachveranstaltung für Mediziner sportanatomisch die Wirkung beispielsweise von Faszienrollen betrachten. Weitere Vorträge widmen sich der kardialen Bildgebung, dem Intervall- und Ausdauertraining sowie Bandverletzungen.</p>
Probanden für Studie zur innovativen Therapie von Meniskuserkrankungen gesucht<img alt="Studienleiter Prof. Pierre Hepp" src="/presse/PressImages/pic_20200825110822_1a94cef233.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-08-24T22:00:00ZDas Universitätsklinikum Leipzig (UKL) sucht in Pandemie-Zeiten auch nach Alternativen im Bereich der konservativen Therapie von Meniskuserkrankungen. In einer Studie sollen nun die Möglichkeiten des Reha-Trainings zu Hause untersucht werden. Gerade in Zeiten möglicherweise wieder verstärkter Isolation können die Ergebnisse zu einer besseren Patientenbetreuung in der Zukunft beitragen. <p>Die aktuelle Situation und die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen in der persönlichen Behandlung von Patienten stellen alle medizinischen Versorger vor neue Herausforderungen. &quot;Viele Angebote sind eingeschränkt, darüber hinaus vermeiden Patienten oft den persönlichen Kontakt vor Ort oder zögern Besuche bei Therapeuten hinaus&quot; erläutert Prof. Pierre Hepp, Bereichsleiter <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Arthroskopische & Spezielle Gelenkchirurgie / Sportverletzungen</a> der <a href="/einrichtungen/oup">Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie.</a> Dabei sind die physiotherapeutischen Anwendungen und alle Übungen zur Kräftigung und verbesserten Ansteuerung der Muskulatur ein wesentlicher Bestandteil der konservativen Therapie von Meniskus- und Knieerkrankungen.&#160;<br>Ergebnisse früherer Studien zeigen, dass durch ein so genanntes Neuromuskuläres Training zusätzlich zur normalen Physiotherapie Symptome reduziert und die Kniefunktion verbessert werden kann. &quot;Wenn die persönlichen Kontakte zu Therapeuten eingeschränkt sind, müssen analog dazu Qualität und Quantität des Heimtrainings gesteigert werden,&quot; so Prof. Hepp.</p> <p>Das UKL untersucht nun in einer patientenzentrierten Studie die bestmöglichen Bedingungen für ein angeleitetes Training in den &quot;eigenen vier Wänden&quot; und bittet Menschen mit Knie- und vor allem Meniskusbeschwerden um ihre Mithilfe und Teilnahme.<br>Alle Patienten erhalten Übungen für das Heimtraining und führen diese über zwölf Wochen mindestens zweimal wöchentlich durch. Danach werden sie erneut einbestellt und untersucht. Dabei werden personen- und krankheitsspezifische Daten aufgenommen und der Therapieeffekt durch einen Arzt festgestellt. Der Heimtrainingsplan richtet sich an Patienten mit Meniskuserkrankungen, ist komplikationsarm und richtet den Blick vor allem auf die Verfahrensweisen. Die Übungsabläufe selbst sind bereits klinisch getestet und validiert. Interessierte Personen können sich unter der hier genannten Adresse über eine Teilnahme am Studienprogramm informieren.</p> <p><strong>Studienleitung&#58;</strong> Prof. Dr. Pierre Hepp; Dr. Georgi; Natalie Bednarz</p> <p><strong>Kontakt für Fragen und zur Teilnahmemeldung</strong>&#58;<br>E-Mail&#58; &#160;<a href="mailto&#58;studie-meniskus@medizin.uni-leipzig.de">studie-meniskus@medizin.uni-leipzig.de</a><br>Telefon&#58; +49 341 / 355785-84 &#160;</p>
Trotz Knorpelschäden beweglich bleiben<img alt="Wegen Corona-Einschränkungen wird die bekannte UKL-Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; nun als Live-Übertragung im Internet fortgesetzt. Am Mittwoch, 19. August, geht es um das Thema „Sport bis ins hohe Alter – geht, geht nicht?“ mit Dr. Jan Theopold." src="/presse/PressImages/pic_20200812103557_27b95cac4c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-08-11T22:00:00ZLeipzig. Schon mit 30 Jahren beginnt der Gelenkverschleiß. "Danach schreitet diese Abnutzung ganz individuell fort", so Dr. Jan Theopold, stellvertretender Leiter des Bereichs Arthroskopische und spezielle Gelenkchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. "Mit 50 Jahren hat eigentlich jeder in irgendeinem Gelenk Arthrose. Die Frage ist dann: Wie kommen die Patienten damit zurecht?" <p>In seinem Vortrag &quot;Sport bis ins hohe Alter - geht, geht nicht?&quot; im Rahmen der Vorlesungsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; wird <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Dr. Theopold</a> darauf eingehen, wie die körperliche Beweglichkeit trotz bestehender Knorpelschäden erhalten oder sogar verbessert werden kann. Denn&#58; Wer rastet, der rostet. &quot;Sport und Bewegung sollten keinesfalls eingestellt werden bei einer beginnenden Arthrose&quot;, betont der UKL-Orthopäde. &quot;Man kann die Ursachen beeinflussen und damit den Verschleiß verlangsamen. Je besser die Muskeln und Bänder trainiert sind, desto langsamer schreitet die Gelenkabnutzung fort. Radfahren und Schwimmen sind bestens geeignet, dass man auch noch im hohen Alter fit bleibt.&quot;<br>Wegen weiter bestehender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie findet die Vortragsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot; nicht im Großen Hörsaal des Universitätsklinikums statt, sondern kann per Livestream im Internet verfolgt werden.&#160;</p> <p><strong>Info&#58;</strong></p> <p>Vorlesungsreihe &quot;Medizin für Jedermann&quot;<br>Thema&#58; &quot;Sport bis ins hohe Alter - geht, geht nicht?&quot;<br>Mittwoch, 19.08.2020<br>von 18.15 bis 19.30 Uhr</p> <p>Livestream&#58; <a href="/">www.uniklinikum-leipzig.de&#160;</a></p>
Aktuelle Untersuchung am Universitätsklinikum Leipzig zeigt: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vermindert die körperliche Belastbarkeit von Gesunden<img alt="Studienleiter Dr. Sven Fikenzer mit jeweils einer der Masken, die bei der Untersuchung von den Teilnehmern getragen wurde, rechts die chirurgische Maske und links die FFP2-Maske." src="/presse/PressImages/pic_20200720101712_bce843dd76.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-07-19T22:00:00ZLeipzig. "Maske auf" – das Tragen eines so genannten Mund-Nasen-Schutzes (MNS) ist wegen der Corona-Pandemie fast schon integraler Bestandteil des Alltags geworden. Viele Menschen müssen die Maske auch während körperlicher Anstrengung, zum Beispiel bei der Arbeit, tragen. Wie dies die Belastbarkeit von Gesunden beeinträchtigt, ist nun am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) deutschlandweit zum ersten Mal wissenschaftlich belegt worden. Die Ergebnisse stellten jedoch keinesfalls eine Kritik an der Maske als Corona-Schutzmaßnahme dar, betonen die Autoren. <p>Für ihre Untersuchung arbeiteten die Experten der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a> des UKL um Klinikdirektor Prof. Ulrich Laufs und Studienleiter Dr. Sven Fikenzer mit ihrem UKL-Kollegen Prof. Pierre Hepp, Leiter des <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen">Bereichs Arthroskopische &amp; Spezielle Gelenkchirurgie / Sportverletzungen</a>, sowie Prof. Martin Busse, Direktor des Instituts für Sportmedizin und Prävention der Universität Leipzig, zusammen.<br>Sie nutzten dabei zwei weit verbreitete Typen von Gesichtsmasken, chirurgische Masken sowie FFP2-Masken, um deren Einfluss auf die körperliche Belastbarkeit von gesunden Personen zu untersuchen.&#160;Die Messungen erfolgten mit dem methodischen &quot;Goldstandard&quot;, der Spiroergometrie. Freiwillige gesunde Probanden wurden jeweils ohne Maske, chirurgischen Masken und FFP2-Masken körperlich belastet. Dabei mussten sie den Mund-Nasen-Schutz unter der Spiroergometrie-Maske tragen. Die Untersuchungen erfolgten jeweils mit einigen Tagen Abstand, die Reihenfolge wurde nach dem Zufallsprinzip festgelegt.&#160;</p> <p>Die Daten zeigen, dass die so genannte kardiopulmonale Leistungsfähigkeit durch beide Masken-Typen signifikant reduziert wird. Die Masken beeinträchtigen die Atmung, vor allem das Volumen und die höchstmögliche Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen. Die maximal mögliche Kraft auf dem Fahrrad-Ergometer war deutlich reduziert. Im Stoffwechsel wurde eine schnellere Ansäuerung des Blutes bei Anstrengung registriert (Laktat).<br>Mit Fragebögen beurteilten die Teilnehmer zudem systematisch ihr subjektives Empfinden. Auch hier zeigte sich eine erhebliche Beeinträchtigung verschiedener Parameter des Wohlbefindens.</p> <p>&quot;Die Ergebnisse unserer Untersuchung bestätigen das subjektive Gefühl vieler Menschen&quot;, erklärt Kardiologie-Klinikdirektor Prof. Ulrich Laufs, &quot;die Studie hat die Einschränkung der Leistungsfähigkeit nun auch wissenschaftlich quantifiziert.&quot; Er sieht die Ergebnisse für viele Lebensbereiche als potentiell interessant an&#58; &quot;Übertragen auf die Arbeitswelt stellt sich schon die Frage, ob Menschen, die mit Maske körperlich anstrengende Arbeit leisten, öfter Pausen machen müssten als bisher.&quot;</p> <p>Keinesfalls sei die Arbeit als Kritik oder als ein Infragestellen der Maskenpflicht gedacht, betont Prof. Laufs, denn der Mund-Nasen-Schutz sei wertvoll, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern oder zu verlangsamen, &quot;aber wir zahlen halt einen Preis dafür.&quot; In der Gesamtbetrachtung der Corona-Schutzmaßnahmen müssten daher die nun nachgewiesenen Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit von gesunden Menschen durch das Maskentragen berücksichtigt werden, meint der UKL-Kardiologe.&#160;<br>Die detaillierten Ergebnisse des wissenschaftlichen Projekts sind nun aktuell im Fachmagazin &quot;Clinical Research in Cardiology&quot; (<a href="https&#58;//link.springer.com/article/10.1007/s00392-020-01704-y">https&#58;//link.springer.com/article/10.1007/s00392-020-01704-y</a>) veröffentlicht worden.</p>
Wie Abläufe bei Operationen optimiert werden können<img alt="Mithilfe von 3D-Darstellungen kann das Klinikpersonal prüfen, wie die Abläufe im OP-Saal verbessert werden könnten." src="/presse/PressImages/uni_pic_9abe44b69920200717102656.png" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-07-16T22:00:00ZMindestens 2,5 Millionen Kunstgelenke werden jährlich weltweit in Knie und Hüfte eingesetzt. Um die Arbeitsabläufe effektiv durchzuführen, muss jeder Handgriff sitzen. Eine neue Studie der Universitätsmedizin Leipzig hat nun untersucht, wie Operationen optimal gestaltet werden können. Und wie Operationssäle eingerichtet sein müssen, damit effizient gearbeitet werden kann. <p>Es geht um die Körperhaltung der Ärzte und Assistenten, die Dauer der Operation und eine effektive Anordnung des medizinischen Equipments. Passt das alles zusammen, verläuft eine Operation effizient und schont auch noch die Gesundheit des Personals. Doch an welchen Stellschrauben muss gedreht werden, welche Abläufe kann man optimieren, damit eine Operation für alle Beteiligten ideal verläuft? Um das herauszufinden, haben sich Informatiker vom Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Medizinischen Fakultät zusammen mit Medizinern und Ärzten vom Universitätsklinikum Leipzig (UKL) konkret die Abläufe bei Operationen von Koxarthrose und Gonarthrose angeschaut. Bei diesen Eingriffen werden erkrankte Gelenkteile in der Hüfte und im Knie mit Kunstgelenken, sogenannten Endoprothesen, ersetzt.</p> <p>2016 begann das Team um die Medizininformatikerin Juliane Neumann mit der Datenerfassung. Hierfür wurden Hüft- und Knieoperationen an der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie aufgezeichnet und analysiert. „Da sich die Raumaufteilung auf die chirurgischen Abläufe, die Körperhaltung der Mitarbeitenden sowie die Zusammenarbeit auswirkt, bietet unsere Studie Vorschläge zur Reduktion der Operationsdauer und der Effizienzerhöhung bei der Übergabe der chirurgischen Instrumente, welche eine Verbesserung der operativen Prozesse mit sich bringt&quot;, so ICCAS-Studienleiterin Juliane Neumann. Vorangegangene Studien wiesen bereits den Zusammenhang zwischen Arbeitsablauf und Ausstattungslayout nach. Momentan entspricht die Einrichtung von OPs häufig entweder den Präferenzen der leitenden Chirurgen, des Pflegepersonals oder den Richtlinien der Klinik. Doch das ist nicht immer effektiv. Anhand grafischer 3D-Darstellung der OPs kann das klinische Personal nun Vorschläge zur Gestaltung einfließen lassen. Anschließend werden die Vorschläge mit Hilfe computergestützter Prozesssimulation hinsichtlich ihrer Effizienz und Ergonomie überprüft.</p> <p>Erste Veränderungen im OP-Saal führten direkt zu Verbesserungen&#58; Das Klinikpersonal bestätigte eine bessere Körperhaltung und eine gute Funktionsfähigkeit der Räume. „Die Übergabe von Instrumenten verlief schneller und ermöglichte eine bessere Handhabung mit weniger Körperrotationen der Chirurgen”, erklärt Studienpartner Prof. Dr. Andreas Roth von der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie, UKL. Die neu konzipierten OP-Setups weisen sowohl in der Simulationsumgebung als auch im intraoperativen Bereich bessere Leistungen auf, nichtsdestotrotz sollten andere Kliniken nicht ohne vorherige Überlegungen und Tests ihren OP umgestalten. Prozessänderungen sind immer vor der Implementierung in der realen Umgebung abhängig. Sie müssen getestet werden, um die Patientensicherheit und die Prozesseffizienz nicht zu gefährden. In nahezu allen Industriebereichen, etwa im Flugverkehr, der Produktion oder Logistik, werden Prozesse simuliert und getestet. Im Klinikalltag ist das jedoch häufig nicht der Fall. Stattdessen werden Änderungen aus der Erfahrung des Personals abgeleitet.</p> <p>Das ICCAS ist eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und &#160;Vorreiter bei der Entwicklung computergestützter Technologien, intelligenter Assistenzsysteme und bildgestützter Interventionen in der Chirurgie. Es bildet die Schnittstelle zwischen klinischen Anforderungen und wirtschaftlicher Umsetzung wegweisender biomedizinischer Technologien nach Medizinproduktegesetz. Ziel ist die Verbesserung von Therapiemethoden und Arbeitsabläufen zur Erhöhung der Patientensicherheit und der gesundheitsökonomischen Effizienz. Die aktuelle Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist jetzt erschienen.</p> <p>Originalveröffentlichung in BMC Medical Informatics and Decision Making&#58;</p> <p><a href="https&#58;//bmcmedinformdecismak.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12911-020-1086-3">doi&#58; 10.1186/s12911-020-1086-3</a><br><br></p>

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