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Pressemitteilungen

 

 

Plastische Chirurgen am UKL führen geschlechtsangleichende Operationen durch<img alt="Bereits die ganze Woche weht die Regenbogenfahne, das Symbol der internationalen queeren Bewegung gut sichtbar in der Liebigstraße. Damit unterstützt das UKL den Christopher-Street-Day (CSD) und setzt ein Zeichen der Akzeptanz, Offenheit und gesellschaftlichen Vielfalt." src="/presse/PressImages/pic_20190712115646_fd81843ad7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-07-11T22:00:00ZLeipzig. An der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) ist mit der Aufnahme von geschlechtsangleichenden Operationen eine Versorgungslücke geschlossen worden. So wurden in dieser Woche die ersten beiden Vaginoplastiken bei "Mann zu Frau"-Transsexualismus durchgeführt. Dank stark verbesserter Techniken gilt die OP mittlerweile als gewebeschonend und patientenfreundlich. Die plastischen Chirurgen am UKL wenden hier die modernste Technik an. <p>&quot;Bei der operativen Geschlechtsangleichung bestehen zwei große Gruppen&#58; Mann zu Frau und Frau zu Mann. Die größere Gruppe sind Transfrauen, also Männer im biologischen Sinn, die sich aber als Frau im Körper eines Mannes fühlen und Frauen werden möchten&quot;, berichtet Prof. Stefan Langer (Foto), Leiter des <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie" rel="ext" target="_blank">Bereichs Plastische, Ästhetische und spezielle Handchirurgie</a>. &quot;Die andere Gruppe, Frauen zu Männern, ist kleiner, aber auch operativ anspruchsvoller.&quot;</p> <p>Das UKL sehe er dafür aus mehreren Gründen als den richtigen Ort&#58; &quot;Wir nehmen die Patienten und ihren Wunsch ernst, wir geben ihnen ehrliche Antworten. Gearbeitet wird nach einem klaren Konzept, so braucht es zum Beispiel psychologische und endokrinologische Voruntersuchungen. Wir handeln nach den Fach-Leitlinien und führen geschlechtsangleichende Operationen von Mann zu Frau sowie Frau zu Mann mit sehr hoher Qualität durch&quot;, erläutert Prof. Langer. Auch sei es eine Kassenleistung, es entstünden den Patienten keine Zusatzkosten. &quot;Dieser faire Weg ist besser, als vielleicht ins Ausland zu gehen oder in anderen Einrichtungen eine teure Rechnung zu erhalten. An einem Universitätsklinikum wie dem Leipziger sind transsexuelle Frauen und Männer gut aufgehoben&quot;, so der plastische Chirurg.</p> <p><strong>&quot;Anspruchsvolle Hochleistungsmedizin&quot;</strong><br>Alle Fälle werden in einem interdisziplinären Team besprochen. Als Plastischer Chirurg sieht sich Prof. Langer dann hier eher am &quot;Ende der Kette&quot; und möchte so vor allem die zuvor geleistete Arbeit seiner Kollegen PD Dr. Kurt Seikowski <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie/Seiten/kontaktseite-seikowski.aspx" rel="ext" target="_blank">(Psychologie</a>), Dr. Haiko Schlögl (<a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-3/bereich-endokrinologie" rel="ext" target="_blank">Endokrinologie</a>) und der <a href="/einrichtungen/frauenheilkunde" rel="ext" target="_blank">UKL-Frauenklinik</a> hervorheben. &quot;Nach meiner Kenntnis sind wir in Sachsen die einzige Plastische Chirurgie, die geschlechtsangleichende Operationen an den Genitalien und an der Brust bei 'Mann zu Frau' und 'Frau zu Mann' durchführen&quot;, hebt Langer hervor. Aber es entschlössen sich bei weitem nicht jede Transfrau und jeder Transmann zu einer Operation, betont der Facharzt.</p> <p>Vor der OP müsse heute niemand mehr Angst haben, betont der Leipziger Experte, die Techniken seien so stark verbessert und standardisiert, dass man sie als gewebeschonende Prozedur bezeichnen könne. Etwa vier bis zehn Tage blieben Patienten auf Station. &quot;Nichtsdestoweniger sprechen wir hier von anspruchsvoller Hochleistungsmedizin&quot;, betont Langer.<br>Diese Art Operationen als solche gebe es natürlich schon seit Jahrzehnten, sagt der UKL-Bereichsleiter, doch seien sie früher mit einem hohen Risiko und nur mäßiger Patientenzufriedenheit verbunden gewesen - auch ein Grund, warum dieses anspruchsvolle chirurgische Gebiet auch am UKL fast 20 Jahre geruht habe. &quot;Heute sind die Patientinnen und Patienten in der Regel sehr zufrieden&quot;, meint Prof. Stefan Langer.</p> <p>&#160;</p>
UKL-Mediziner betreut Nachwuchsringer bei EM<img alt="Dr. Alexander Georgi vom Universitätsklinikum Leipzig steht den deutschen Nachwuchsringern bei den Europameisterschaften in Italien als Arzt zur Seite." src="/presse/PressImages/pic_20190617104412_6584778d5a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-06-16T22:00:00ZLeipzig. Dr. Alexander Georgi betreut die Jugendmannschaft der deutschen Ringer bei der heute startenden Europameisterschaft in Italien. Der Sportmediziner vom Universitätsklinikum Leipzig ist Teil der Ärzteteams der deutschen Ringer-Nationalmannschaft und begleitet in dieser Funktion die "Kadetten" zu den Wettkämpfen nach Faenza. <p>Bis zum 23. Juni wird Dr. Alexander Georgi die Nationalmannschaft im Jugendbereich, also die 16- bis 17-Jährigen beim Kampf um den EM-Titel betreuen. Der Orthopäde und Sportmediziner, der im MedVZ des UKL in der orthopädischen Praxis und am Universitätsklinikum Leipzig im Bereich <a href="/einrichtungen/oup/arthroskopische-spezielle-gelenkchirurgie-sportverletzungen" rel="ext" target="_blank">Arthroskopische und spezielle Gelenkchirurgie / Sportverletzungen</a> tätig ist, ist selbst Ringer. Seit vier Jahren ist er Teil des Ärzteteams, das die deutschen Ringer-Nationalmannschaften betreut. Dabei war er sowohl mit den Frauen- als auch den Männermannschaften bereits zu verschiedenen Wettkämpfen unterwegs. Seit heute begleitet er die Kadetten-Nationalmannschaft während der Europameisterschaft in Faenza in Italien. Seine Aufgaben&#58; Die Sportler vor, nach und während der Wettkämpfe zu betreuen, zu behandeln und auch zu Dopingkontrollen zu begleiten.</p>
„Verletzungsbedingt raus!“<img alt="Informationsabend über die Arbeit von Mannschaftsärzten im Profisport." src="/presse/PressImages/pic_20190404083526_714d2c5a79.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-04-03T22:00:00ZLeipzig. Ein Informationsabend der besonderen Art erwartet alle Interessierten am 10. April im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße: Die Mannschaftsärzte des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und des Handball-Bundesligisten SC DHfK geben Einblicke in ihren Alltag. <p>Sie sind bei allen Spielen dabei, aber man kennt sie nur von ihren kurzen Einsätzen auf dem Spielfeld, wenn sie bei Verletzungsunterbrechungen zu Hilfe eilen - die Mannschaftsärzte. Dabei kommt ihnen eine zentrale Rolle bei der Betreuung der Mannschaften auch vor und nach den Spielen zu - sie wachen über den Gesundheitszustand und die Fitness des Teams und sichern so auch den sportlichen Erfolg.<br><br>Wie genau sieht aber der Alltag eines Mannschaftsarztes oder einer Mannschaftsärztin im Profisport aus? Welche typischen Verletzungen sind bei Hand- und Fußball zu erwarten; welche sind einfach und welche behandlungsintensiv? Und wie wird man eigentlich Mannschaftsarzt bei den Ballsportarten?<br>Zu diesen und vielen anderen Fragen geben am 10. April 2019 ab 19.00 Uhr Leipziger Sportmediziner im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße Auskunft&#58; die Mannschaftsärzte des Fußball-Bundesligisten <a title="RB Leipzig" href="https&#58;//www.dierotenbullen.com/" rel="ext" target="_blank">RB Leipzig</a>, Dr. Robert Marshall und Dr. Frank Striegler, sowie Professor Dr. Pierre Hepp, Mannschaftsarzt des Handball-Bundesligisten <a title="SC DHfK" href="https&#58;//www.scdhfk-handball.de/" rel="ext" target="_blank">SC DHfK Leipzig</a> und Leiter des Bereichs<a href="/einrichtungen/oup/Seiten/arthroskopische-chirurgie.aspx" rel="ext" target="_blank"> Gelenkchirurgie und Sportverletzungen</a> am UKL. Organisiert wird der Infoabend von Red Campus, dem Studentischen Fanclub von RB Leipzig. Der Eintritt zur Veranstaltung im Hörsaal der Anatomie in der Liebigstraße 13 ist frei.</p>
Info-Stand am UKL zum Tag der Hand am 1. März<img alt="In der Mall von Haus 4 informieren am 1. März UKL-Handchirurgen zum &quot;Tag der Hand&quot; mit einem Info-Stand." src="/presse/PressImages/pic_20190227105200_f01c939761.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-26T23:00:00ZLeipzig. Unter dem Motto "Deine Hand verdient Experten" begeht die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie den 1. März als offiziellen Tag der Hand. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) beteiligt sich mit einem Aktionsstand der Abteilung für Plastische, Ästhetische und spezielle Handchirurgie. Patienten und Besucher können sich dort über akute und chronische Erkrankungen des menschlichen Greiforgans informieren. <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Verletzungen und Erkrankungen der Hand haben meist starke Auswirkungen auf das alltägliche Leben der betroffenen Person. Handchirurgen helfen, wenn es neben &quot;normalen&quot; Verletzungen zum Beispiel um Rheuma, Arthrose oder eine Sehnenscheidenentzündung geht. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">Am Freitag, 1. März, können Betroffene oder Interessierte von 8 bis 16 Uhr am Aktionsstand in der Mall von Haus 4, Liebigstraße 20, mit <a href="/einrichtungen/oup/plastische-ästhetische-spezielle-handchirurgie" rel="ext" target="_blank">Handchirurgen des UKL</a> ins Gespräch kommen und Informationen zu Therapieoptionen erhalten. </span></span></p> <p style="margin&#58;0cm 0cm 0pt;line-height&#58;150%;"><span style="line-height&#58;150%;font-family&#58;'Arial','sans-serif';font-size&#58;11pt;"><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></span></p>
Neue Studie zu altersbedingter Leukämie: Das Stammzellen-Nest und seine Rolle als Treiber von Blutkrebs<img alt="Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am UKL, Bereich Hämatologie und Zelltherapie, untersucht gemeinsam mit Dresdner Kollegen, wie Leukämie entsteht und wie ihre Entwicklung hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann." src="/presse/PressImages/pic_20190218105504_45f8e4366b.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2019-02-17T23:00:00ZLeipzig/Dresden. Der Einfluss der sogenannten Knochenmarknischen bei der Entstehung eineraltersbedingten Leukämie (Blutkrebs) wird im Rahmen einer neuen dreijährigen Studie untersucht. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fördert diese mit 1,2 Millionen Euro. Studienleiter sind Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Bereich Hämatologie und Zelltherapie, am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), und Prof. Lorenz Hofbauer, Direktor des UniversitätsCentrums für Gesundes Altern und des Bereichs Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. "Wir versprechen uns ein besseres Verständnis davon, wie Leukämie entsteht und wie man ihre Entwicklung hinauszögern oder sogar verhindern kann", umreißt Prof. Platzbecker das Ziel der Studie. "Die Knochengesundheit wird bei Krebserkrankungen notorisch unterschätzt. Das möchten wir ändern", so Prof. Hofbauer. Untersucht werden 356 Patienten. Neben Leipzig und Dresden sind maßgeblich die Uniklinika in München und Forschergruppen aus Frankfurt beziehungsweise Mainz an der Untersuchung beteiligt. Prof. Platzbecker wechselte im Oktober 2018 vom Uniklinikum Dresden nach Leipzig. Nun möchte er seine Klinik hier am UKL um diese Expertise erweitern. <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">Als &quot;Knochenmark&quot; bezeichnet man das sich im Zentrum der großen Knochen befindliche spezialisierte Binde- und Stammzellgewebe. Knochenmarknischen wiederum sind spezielle Orte im Knochenmark, an denen sich die blutbildenden Stammzellen befinden und zu den verschiedenen Zellen des Blutes heranreifen können. Die Knochenmarknischen könne man auch als &quot;Nest der Stammzellen&quot; bezeichnen. Dieses &quot;Nest&quot; und seine Bestandteile seien in letzter Zeit immer stärker als &quot;Treiber&quot; von Blutkrebs erkannt worden, erläutert <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">Prof. Platzbecker</a>.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">&quot;Wir wollen verstehen, wie Blutkrebs entsteht, indem wir alle Komponenten des Nests analysieren und untersuchen, wie sie sich im Alter verändert haben&quot;, so der Hämatologe. Dazu werden präleukämische Patienten, bei denen die Blutbildung aus Stammzellen nachhaltig gestört ist, mit einer Kontrollgruppe älterer, aber blutgesunder Menschen verglichen und über die nächsten drei Jahre regelmäßig kontrolliert. Letztere werden neben Dresden auch am Standort Leipzig rekrutiert und stellen ihr Knochenmark aus ersetzten Hüften oder Knien für die geplanten Untersuchungen der Knochenmarknische zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Patienten von Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/oup/endoprothetik-orthopädie" rel="ext" target="_blank">Endoprothetik/Orthopädie</a> am UKL.</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;font-family&#58;Calibri;">In diesem &quot;Nest&quot; stehen Blutstammzellen auch in engem Kontakt zu den Knochenzellen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Studie ermöglicht es nun, die Auswirkungen alternder Blutstammzellen auf den Knochen genauer zu untersuchen. &quot;Die Knochengesundheit wird bei den älteren Patienten mit Krebserkrankungen bislang selten beachtet&quot;, unterstreicht Prof. Hofbauer. Mit den Untersuchungen wolle man verstehen, ob &quot;eine Knochen schützende Therapie neben starkem Knochen auch für eine bessere Knochenmarkfunktion sorgen könnte&quot;, so die Einschätzung des Dresdner Experten. Die gewonnenen Erkenntnisse der Studie könnten in Zukunft dabei helfen, das Risiko für die Entwicklung einer altersbedingten Leukämie besser einschätzen zu können und gegebenenfalls vorzubeugen.</span></p>

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