| Leipziger Onkologe als Präsident der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie gewählt | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Sie ist auf allen Kontinenten aktiv | <img alt="Prof. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig, wird ESMO-Präsident 2029–2030." src="/presse/PressImages/I-20170308024810-6a26cc6d5868c.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2026-06-08T22:00:00Z | Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) freut sich über eine herausragende Auszeichnung für seinen renommierten Onkologen: Prof. Dr. Florian Lordick wurde jetzt zum Präsidenten der European Society for Medical Oncology (ESMO) für die Amtszeit 2029–2030 gewählt. Die ESMO ist die stärkste onkologische Fachgesellschaft in Europa und zählt zu den führenden onkologischen Netzwerken weltweit mit mehr als 50.000 Mitgliedern aus 172 Ländern. Sie ist auf allen Kontinenten aktiv. | <p>Prof. Lordick ist seit 2012 Direktor des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums Leipzig</a>, zudem leitet er die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2">Klinik für Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie und Pneumologie </a>am Universitätsklinikum Leipzig. International ist er anerkannt für seine Expertise in der klinischen und translationalen Krebsforschung, dem Aufbau moderner onkologischer Versorgungsstrukturen und für sein weltweites Engagement in der onkologischen Fort- und Weiterbildung.<br><br> </p><p>Im Mittelpunkt seiner präsidentiellen Vision steht die Chancengerechtigkeit in der Onkologie: Wissenschaftlicher Fortschritt und Innovationen sollen allen Patient:innen gleichermaßen zugutekommen – unabhängig von Herkunft, Wohnort oder Gesundheitssystem. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Agenda ist die aktive Einbindung von Patient:innen nicht nur als Empfänger:innen medizinischer Versorgung, sondern als gleichberechtigte Mitgestalter:innen in Forschung, klinischen Studien und gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen.<br><br> </p><p>„Als ESMO-Präsident werde ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Fortschritte in der Krebsmedizin nicht nur in spezialisierten Zentren ankommen, sondern überall dort, wo Patient:innen Hilfe brauchen. Leipzig und das UKL stehen für mich dabei für all das, was erreicht werden kann, wenn Spitzenforschung und engagierte Patientenversorgung Hand in Hand gehen", so Prof. Dr. Florian Lordick zu den Zielen seiner Präsidentschaft.</p><p> </p><p>Prof. Dr. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, betonte die Bedeutung dieses Erfolgs für den Standort: „Die Berufung von Prof. Lordick zum ESMO-Präsidenten erfüllt uns mit großem Stolz. Sie ist Ausdruck seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistung, seiner internationalen Strahlkraft und seiner integrativen Persönlichkeit – und zugleich ein Beleg dafür, welche Bedeutung das Universitätsklinikum Leipzig in der europäischen Spitzenmedizin genießt. Wir wünschen Prof. Lordick alles Gute für dieses verantwortungsvolle Amt."</p><p> </p><p>Für das Universitätsklinikum Leipzig ist dieses Ergebnis eine besondere Anerkennung der medizinischen Exzellenz, die am UKL gelebt wird. Prof. Lordick bringt jahrzehntelange Erfahrung in europäischen und internationalen Führungsgremien ein: Er war Director of Education der ESMO, Präsident der International Gastric Cancer Association, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft und Vorsitzender der EORTC Gastrointestinal Tract Cancer Working Group.</p><p> </p><p>Die<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.esmo.org/"> ESMO</a> steht dafür, die Qualität der Krebstherapie, -diagnose und -prävention zu verbessern. Zu den zentralen Aufgaben der ESMO gehören die Entwicklung evidenzbasierter Leitlinien für die Krebsbehandlung, die Fortbildung und Vernetzung ihrer Mitglieder in allen beruflichen Phasen, die Organisation des jährlichen ESMO-Kongresses – einer der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen in der Onkologie – sowie die Verbesserung der Krebsversorgung in Europa und weltweit.</p><p> </p> |
| Neues Qualifizierungsangebot des Mitteldeutschen Krebszentrums bezieht Patientenperspektive bei der Krebsversorgung systematisch ein | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Mit ihr sollen Patient:innen und | <img alt="Teilnehmer:innen der Auftaktveranstaltung der neuen Fortbildungsreihe ONCOlleg des Mitteldeutschen Krebszentrums am 24. März im Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/ONCOlleg2026-KickOff-20260324-191653-kleiner-6a0b2832c29a2.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2026-05-18T22:00:00Z | Leipzig. Mit ONCOlleg hat das Mitteldeutsche Krebszentrum der Universitätskliniken Leipzig und Jena (CCCG) eine neue Fortbildungsreihe gestartet. Mit ihr sollen Patient:innen und deren Angehörige während beziehungsweise nach einer Krebserkrankung noch enger in Forschungsfragen zur Verbesserung der Krebsvorsorge einbezogen werden. Ziel ist es, ihre persönlichen Erfahrungen und Hinweise aktiv für weitere Fortschritte in der onkologischen Forschung zu nutzen. Am Ende der Fortbildung sind die rund 20 Teilnehmer:innen des Premierenkurses besser ausgerüstet, sich als Patientenbotschafter:innen in der Forschung zu engagieren. | <p>„Die besten Forschungsergebnisse werden erzielt, wenn das Erfahrungswissen der direkt Betroffenen das Fachwissen aus Medizin und Forschung ergänzt“, bestätigt Prof. Florian Lordick, Leiter des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums (UCCL) am Universitätsklinikum Leipzig</a>. „Wenn Krebsforschung das Ziel verfolgt, mehr Patient:innen von ihrer Erkrankung zu heilen, ihr Leben zu verlängern und ihre Lebensqualität zu verbessern, muss sie sich ganz besonders an den Bedürfnissen der Patient:innen orientieren“, fügt er hinzu. „Mit ONCOlleg wollen wir die umfassenden und vielfältigen Erfahrungen Krebsbetroffener über die komplexen Auswirkungen onkologischer Erkrankungen und der onkologischen Versorgung auf ihre Lebensrealität aktiv nutzen und in die Entwicklung von Forschungsfragestellungen sowie deren Umsetzung einbeziehen.“<br><br>„Ziel dieses strukturierten Ausbildungskonzepts ist es, die Perspektive von Betroffenen und Angehörigen direkt in die Organisationsstruktur des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">CCCG</a> einzubringen und somit die patientenzentrierte Versorgung zu stärken sowie auch Studien bzw. Forschungsinhalte an den Bedürfnissen der Patient:innen auszurichten,“ bekräftigt Prof. Andreas Hochhaus, Sprecher des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.uniklinikum-jena.de/tz/Universit%C3%A4tsTumorCentrum+Jena.html">UniversitätsTumorCentrums (UTC) am Universitätsklinikum Jena</a>. „Damit erreichen wir nicht nur eine Verbesserung der Behandlungsabläufe oder eine Stärkung der Selbsthilfe, sondern erhöhen auch ein detaillierteres Verständnis von Krebspatient:innen für wesentliche Elemente der onkologischen Diagnostik und Therapie sowie von Strukturen der onkologischen Versorgung.“<br><br>Auf dem aus sechs Einheiten bestehenden Programm stehen auch ein Überblick über aktuelle Studien und zum Stand der klinischen Krebsforschung wie auch zu den Prinzipien der personalisierten Krebstherapie. Die Patientenbotschafter:innen können anschließend bei der Beurteilung wissenschaftlicher Projekte aktiv mitwirken, aber auch Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen bei der Entwicklung und Durchführung von Krebsforschungsprojekten und klinischen Studien beraten und unterstützen.<br><br>Die Inhalte der Module, die von Ende März bis Ende Juni entweder online oder in Präsenz stattfinden, werden von Expert:innen der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätskliniken Leipzig</a> und <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.uniklinikum-jena.de/">Jena </a>vermittelt. Den Abschluss des Premierendurchgangs von ONCOlleg in Mitteldeutschland bildet ein Workshop am 26. Juni in Jena, in dessen Rahmen jede/r Teilnehmer/in ein Zertifikat erhält, das sie/ihn als Patientenbotschafter:in ausweist.<br><br>Eine der Teilnehmer:innen ist Ines Thiede. Die 51-Jährige hat selbst eine Krebserkrankung überstanden, fand dadurch 2019 zur <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.myelom.org/index.php/deutschland/selbsthilfegruppe-multiples-myelom-plasmozytom-leipzig">Selbsthilfegruppe Multiples Myelom/Plasmozytom</a>, ist seit mehr als vier Jahren deren Sprecherin und zugleich seit rund anderthalb Jahren im Patient:innenbeirat des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">Mitteldeutschen Krebszentrums </a>aktiv. „Jedes unserer Gruppenmitglieder verfügt über einen reichen persönlichen Erfahrungsschatz im Umgang mit der Krankheit“, sagt sie und ergänzt: „Dank ONCOlleg wird es möglich, diese Perspektive und die Kompetenz der Betroffenen nunmehr strukturiert in die entsprechenden Forschungsprozesse einfließen zu lassen. Ich freue mich, dass ich als künftige Patientenbotschafterin hier die Sichtweise unserer Selbsthilfegruppe einbringen kann.“<br><br><strong>Initiative für ONCOlleg stammt aus dem nationalen Netzwerk aller Onkologischen Spitzenzentren (CCC)</strong><br><br>Die Initiative zur Ausbildung onkologischer Patientenbotschafter:innen im Rahmen von ONCOlleg ging vom <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.uke.de/kliniken-institute/zentren/ucc-hamburg/index.html">UCC Hamburg </a>und dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.uksh.de/uccsh/">universitären Krebszentren in Schleswig-Holstein</a> aus. Seit dem Start wurden dort mittlerweile drei Ausbildungsstaffeln mit insgesamt 45 Teilnehmer:innen erfolgreich durchgeführt.<br><br>Auf Grundlage dieser Erfahrungen wurde im Rahmen des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.ccc-netzwerk.de/spitzenzentren.html">Netzwerks aller Onkologischen Spitzenzentren Deutschlands (CCC-Netzwerk)</a> der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.krebshilfe.de/">Deutschen Krebshilfe</a> ein Schulungskonzept für die CCCs entwickelt, das nunmehr erstmals auch in Mitteldeutschland zur Anwendung kommt. Es wird im Rahmen des Netzwerks der Onkologischen Spitzenzentren ONCOnnect durch die Deutsche Krebshilfe gefördert.<br><br>Prof. Florian Lordick weist darauf hin, dass eine stärkere Partizipation von Patient:innen in der Forschung nicht nur fachlich sinnvoll, sondern zu Recht auch seitens der Politik gefordert wird. Sie ist ebenso ein wichtiger Baustein der Nationalen Dekade gegen Krebs, einer Initiative des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Home/home_node.html">Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt</a>.</p> |
| „Innovationen in der Inneren Medizin“: Fachübergreifende Neuigkeiten kompakt und praxisnah | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig , bereits zum siebten Mal zu ihrer | | 2025-09-03T22:00:00Z | Leipzig. Die fünf internistischen Kliniken des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) laden am Samstag, 13. September 2025, bereits zum siebten Mal zu ihrer gemeinsamen Fortbildung „Innovationen in der Inneren Medizin“ ein. | <p>Unter der Leitfrage <i>„</i>Was sollte jeder Internist wissen?<i>“</i> werden aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte aus den verschiedenen Teilgebieten der Inneren Medizin zusammengefasst und kritisch eingeordnet. Ziel ist es, den Beitrag neuer Entwicklungen für die klinische Praxis praxisnah zu bewerten und gemeinsam zu diskutieren.</p><p>Das Programm umfasst Vorträge zu Metabolismus, Nephrologie, Onkologie, Kardiologie, Hämatologie, Angiologie, Gastroenterologie und Rhythmologie.</p><p> </p><p>Neben den fachlichen Impulsen steht auch die Verleihung des Innovationspreises für klinische Forschung in der Inneren Medizin im Mittelpunkt. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis würdigt Publikationen junger Wissenschaftler:innen, die einen wesentlichen Beitrag zum Fortschritt in Diagnostik oder Therapie leisten.</p><p>Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung übernehmen Prof. Dr. Ulrich Laufs (Kardiologie), Prof. Dr. Florian Lordick (Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie und Pneumologie), Prof. Dr. Dierk Scheinert (Angiologie) sowie Prof. Dr. Michael Stumvoll (Endokrinologie, Nephrologie und Rheumatologie).</p><p> </p><p>Neben der Präsenzveranstaltung in Leipzig wird die Fortbildung zeitgleich als Hybrid-Event angeboten: Alle Vorträge werden live übertragen und stehen auch überregional im virtuellen Raum zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erfolgt online.</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Zeit & Ort:</strong><br>Samstag, 13. September 2025, 8:45 – 13:30 Uhr<br>Großer Hörsaal Haus E </p><p>Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 27, 04103 Leipzig<br>Online unter: <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.ukl-live.de/innovationen?utm_source=chatgpt.com">www.ukl-live.de/innovationen</a></p><p> </p> |
| Neue „Cancer Survivorship“-Sprechstunde am Universitätsklinikum Leipzig startet im September 2025 | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Prof. Dr. Judith Gebauer leitet die | <img alt="Prof. Dr. Judith Gebauer leitet die neue Spezialsprechstunde." src="/presse/PressImages/IMG-0594-02-68b0194f423dc.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-08-27T22:00:00Z | Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erweitert sein Versorgungsangebot und richtet im September 2025 eine neue Spezialsprechstunde für ehemals krebserkrankte Menschen ein. Damit wird erstmals in Leipzig eine Anlaufstelle geschaffen, die sich gezielt der medizinischen und psychosozialen Nachsorge bei sogenannten Cancer Survivors widmet. | <p>Initiiert und geleitet wird die Sprechstunde von Prof. Judith Gebauer, die seit dem 1. Mai 2025 die neu geschaffene Professur<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx"> „Cancer Survivorship“ </a>am Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) innehat. Mit dieser Professur – einer der ersten ihrer Art in Deutschland und der einzigen mit einer klaren klinischen Ausrichtung – wird die bisherige Versorgungslücke für die stetig wachsende Zahl von Langzeitüberlebenden einer Krebserkrankung geschlossen.</p><p> </p><p><strong>Versorgungslücke und neue Perspektiven</strong></p><p>In Deutschland leben inzwischen mehrere Millionen Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Viele von ihnen sind jedoch mit Spätfolgen konfrontiert: dies können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Nervenschäden oder auch Zweittumoren sein. Darüber hinaus finden sich gehäuft psychische Folgen wie Fatigue, Ängste, belastende Erinnerungen und Depressionen. Dennoch fehlen bislang flächendeckend gezielte Nachsorgeangebote für diese Betroffenen.</p><p>Genau hier setzt die neue Sprechstunde am Universitätsklinikum Leipzig an. Sie richtet sich an Menschen, die im Kindes- oder jüngeren Erwachsenenalter (zwischen 0-39 Jahren) an Krebs erkrankt sind – unabhängig davon, wie alt sie heute sind - und deren erste Krebserkrankung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für die kommenden Jahre ist geplant, diese Sprechstunde auch für weitere Langzeitüberlebende zu öffnen.</p><p> </p><p>In enger Zusammenarbeit von ärztlichen und psychologischen Fachkräften wurde eine ganzheitliche Betreuung etabliert, die sowohl medizinische als auch psychosoziale Aspekte in den Blick nimmt. Darüber hinaus wird die Sprechstunde wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse über wirksame Strukturen und Interventionen zu gewinnen. Damit verbindet sie klinische Versorgung mit Forschung und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bereiches Cancer Survivorship in Deutschland.</p><p> </p><p>„Wir wollen den Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, zeigen: Ihr seid nicht allein mit den Folgen. Unsere Sprechstunde soll ein Ort sein, an dem Sorgen und Folgeerkrankungen erkannt und ernst genommen und Wege zu einem gesunden Weiterleben gefunden werden“, betont Prof. Judith Gebauer. Auch Prof. Florian Lordick, Direktor des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums Leipzig</a>, sieht in dem Angebot einen wichtigen Meilenstein: „Mit der Survivorship-Sprechstunde erweitern wir die onkologische Versorgung entscheidend. Sie ergänzt die Akuttherapie um eine nachhaltige Betreuung und schließt eine relevante Versorgungslücke. Denn während die Heilungsraten bei Krebs steigen, hinken wir mit der Langzeitbetreuung und Früherkennung sowie Behandlung von Folgeerkrankungen hinterher.“</p><p> </p><p>Mit dem neuen Angebot übernimmt das Universitätsklinikum Leipzig eine Vorreiterrolle in der Betreuung von Cancer Survivors und setzt einen wichtigen Impuls für die Etablierung vergleichbarer Strukturen an anderen Standorten. Die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx">Survivorship-Sprechstunde am UCCL</a> startet im September 2025 und eröffnet Betroffenen damit eine dringend benötigte Anlaufstelle, die Hilfe, Orientierung und nachhaltige Unterstützung bietet.</p><p>Betroffene können sich zur Terminvereinbarung an das UCCL-Ambulanzteam wenden, bevorzugt über E-Mail.</p><p> </p><p><strong>Kontaktdaten Cancer Survivorship Sprechstunde</strong></p><p>E-Mail:<a href="mailto:uccl.ambulanz@medizin.uni-leipzig.de">uccl.ambulanz@medizin.uni-leipzig.de</a><br>Telefon: 0341 97 17365</p><p> </p><p>Universitäres Krebszentrum Leipzig (UCCL)<br>Liebigstraße 22, Haus 7<br>Universitätsklinikum Leipzig</p><p> </p><p> </p><p><strong>Direkt zur -> </strong><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx"><strong>Ambulanz</strong></a></p><p><strong>Mehr über die neue Cancer Survivorship-Professur erfahren</strong>: <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_8047.aspx">https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_8047.aspx</a></p><p> </p><p> </p><p> </p> |
| Prof. Florian Lordick mit Wilhelm-Warner-Preis für herausragende Leistungen in der Krebsforschung ausgezeichnet | Universitätsklinikum Leipzig
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04103 Leipzig Prof. Lordick, der unter anderem in | <img alt="Als Preisträger des diesjährigen Wilhelm-Warner-Preises erhält Prof. Florian Lordick (r.) im Rahmen eines Festaktes die Urkunde aus den Händen von Prof. Carsten Bokemeyer, Vorstand der Wilhelm-Warner-Stiftung und Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)." src="/presse/PressImages/120625-WWP-Urkunde-Prof-Lordick-2-UCC-Hamburg-685166357ae7f.jpg" style="BORDER:px solid;" /> | 2025-06-17T22:00:00Z | Leipzig. Die Wilhelm-Warner-Stiftung hat Prof. Florian Lordick, Professor für Onkologie an der Universität Leipzig und Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit dem Wilhelm-Warner-Preis ausgezeichnet. Die in Hamburg ansässige Stiftung würdigt damit seine zukunftweisenden Beiträge zur Erforschung und Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren bei der Behandlung von Krebserkrankungen des Magens und der Speiseröhre. | <p>Prof. Lordick, der unter anderem in seiner Zeit als Mitglied des Vorstands der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.krebsgesellschaft.de/">Deutschen Krebsgesellschaft </a>sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.esmo.org/">Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO)</a> und als Präsident der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.igca.info/">Internationalen Magenkarzinom Assoziation (IGCA)</a> ein weltweites Forschungsnetzwerk aufbaute, erhält die mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine bahnbrechenden Studien, die zu einer Verbesserung der Therapie der schwer behandelbaren Krebserkrankungen des Magens und der Speiseröhre beitrugen. Die hoch publizierten Studienergebnisse fanden Eingang in die Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften in Deutschland, Europa und weltweit. <br><br>Der international anerkannte Onkologe, der seit 2012 die Leitung des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">UCCL </a>innehat, betrachtet die Ehrung mit dem Wilhelm-Warner-Preis als große Anerkennung der kontinuierlichen Arbeit, welche er in der Forschung für eine bessere Behandlung von Patient:innen mit gastrointestinalen Tumoren leistet. „Das Thema begleitet mich seit dem Beginn meiner akademischen Karriere vor 25 Jahren“, so Prof. Lordick. „Von Anfang an und bis heute standen und stehen dabei die Verbesserung der Heilungschancen und der Lebensqualität unserer Patient:innen im Mittelpunkt. Wir wissen, wie sehr unsere Patient:innen auf weitere Verbesserungen angeweisen sind. Ich setze deshalb mit unveränderter Begeisterung und Energie die Forschung mit meinem hoch motivierten und talentierten Team in Leipzig fort."<br><br>Der Wilhelm-Warner-Preis ging bereits an namhafte Preisträgerinnen und Preisträger unterschiedlicher deutscher Universitätsstandorte – darunter die späteren Nobelpreisträger Georges J. F. Köhler und Harald zur Hausen – , aber noch nie nach Leipzig und erst einmal in den Osten Deutschlands. „Das erfüllt mich mit besonderem Stolz, wird dadurch doch deutlich, welchen Stellenwert die traditionsreiche klinische Krebsforschung hier in Leipzig erreicht hat und welche Wertschätzung ihr mittlerweile deutschlandweit zuteil wird“, betont Prof. Florian Lordick. <br><br>Die Wilhelm-Warner-Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde 1961 von dem Hamburger Gastronomen Wilhelm Warner kurz vor seinem Tode gegründet. Seit 1962 zeichnet sie jährlich mit dem Wilhelm-Warner-Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die sich auf dem Gebiet der Krebsforschung und Krebsbehandlung besondere Verdienste erworben haben.</p> |