
Durch Fortschritte in der Diagnose und Behandlung nimmt der Anteil derjenigen, die eine Krebserkrankung überleben, stetig zu. So gibt es mittlerweile fast 5 Millionen Langzeitüberlebende einer Krebserkrankung in Deutschland. Gleichzeitig sind einige dieser Langzeitüberlebenden („cancer survivors“) von neuen Erkrankungen betroffen, die als Folge der Krebsbehandlung auftreten können. Diese neuen Erkrankungen werden als Spätfolgen bezeichnet, da sie sich erst Jahre bis Jahrzehnte nach der Krebserkrankung und -behandlung manifestieren. Sie können unterschiedliche Organsysteme und sowohl körperliche als auch psychische und soziale Funktionen betreffen und zu einer eingeschränkten langfristigen Gesundheit der Betroffenen führen. Vorsorgeuntersuchungen, die die damalige Krebserkrankung und -behandlung berücksichtigen, ermöglichen eine frühzeitige Diagnose und Behandlung neuer Erkrankungen und können somit zu einer Verbesserung der (Über)Lebensqualität beitragen.
Unser Team widmet sich dem Thema Cancer Survivorship klinisch, wissenschaftlich und strukturell.
Ihre AG Cancer Survivorship



