Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters

Charlotte Schulz

​Diplom-Psychologin

Telefon: 0341 - 97 24078
Fax:      0341 - 97 24019

Forschungsschwerpunkte

Folgen von Kindesmisshandlung

Forschungsprojekt

​Lebenslauf

​1991​Geburt in Berlin
​2010 - 2016​Studium der Psychologie an der Philipps-Universität Marburg, Diplomarbeit zum Thema “Mommy Always Protects Me (?)“ – Influence of Physical Abuse and Maternal Care on Hippocampal Volumes and Related Behavioral Manifestations
​2014 - 2015​Auslandsstudium an der University of California in Berkeley (USA)
​2016​Wissenschaftliche Hilfskraft in der AMIS-Studie an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinik Leipzig (Prof. Dr. Kai von Klitzing)
​2017​Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AMIS-Überbrückungsstudie an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinik Leipzig (Prof. Dr. Kai von Klitzing)
​seit 2017​Promotionsstipendiatin des Europäischen Sozialfonds (ESF), Landesinnovationspromotion zum Thema „Trauma und Gehirnentwicklung im Kindesalter - Globale und/oder Spezifische Effekte?“ im Rahmen der International Max Planck Research School on Neuroscience of Communication: Function, Structure, and Plasticity (IMPRS NeuroCom)
 
Betreuer: Prof. Dr. Kai von Klitzing, Dr. Lars O. White (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinik Leipzig), Prof. Dr. Arno Villringer (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften), Prof. Dr. Erich Schröger (Universität Leipzig, Fakultät für Lebenswissenschaften, Kognitive und Biologische Psychologie)


Dissertationsprojekt

„Trauma und Gehirnentwicklung im Kindesalter - Globale und / oder Spezifische Effekte?“

Aufgrund der hohen Prävalenz von Kindesmisshandlung entstehen weitreichende Folgen, die mit enormen Kosten und einem sehr hohen Leidensdruck für die Betroffenen und Angehörigen einhergehen. Bisherige Studien weisen auf einen gewichtigen allgemeinen Einfluss von Kindesmisshandlung auf neuroanatomische Veränderungen hin. Für differentielle Einflüsse der spezifischen Form der Misshandlung auf die Neuroanatomie von Kindern und Jugendlichen liegen bislang jedoch nur sehr wenige Daten vor.

Daher umfasst das Promotionsvorhaben die Durchführung einer Forschungsarbeit mit 60 misshandelten Kindern (jeweils 20 Kinder mit vorwiegend Erfahrungen von körperlicher Vernachlässigung, emotionaler Misshandlung und körperlichem Missbrauch) und 20 Kontrollkindern. Diese Kinder sollen hinsichtlich ihrer Misshandlungserfahrungen, sozialen Unterstützung und Neuroanatomie mittels Aktenanalysen, Interviews sowie struktureller Magnetresonanztomographie (MRT) unter Kontrolle zahlreicher potenziell konfundierender Variablen (u.a. Alter, Geschlecht, sozioökonomischer Status) untersucht werden. Als neurophysiologischer Mechanismus soll die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achsenaktivität anhand der Haarcortisolkonzentration betrachtet werden.
Das vorliegende Forschungsvorhaben soll dazu beitragen, wesentliche Forschungslücken bezüglich der allgemeinen und spezifischen Einflüsse von verschiedenen Formen der Kindesmisshandlung auf die Gehirnstruktur zu schließen und einen Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Präventions- und Interventionsmaßnahmen für Kindesmisshandlung zu bieten.

Gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.


Präsentationen / Kongresse

  • Schulz, C. C., Ising, M., Stalder, T., Müller-Myhsok, B., Sierau, S., Michel, A., Quintero Garzón, L., Kroll, M., Klein, A. M., Kirschbaum, C., von Klitzing, K., Uhr, M., & White, L. O.. Effekte von Misshandlung auf die neuroendokrine Stressreaktion im Kindes- und Jugendalter. Posterpräsentation auf der 35. Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Ulm, 22.03. - 25.03.2017.
  • Schulz, C. C., Ising, M., Stalder, T., Müller-Myhsok, B., Sierau, S., Michel, A., Quintero Garzón, L., Kroll, M., Klein, A. M., Kirschbaum, C., von Klitzing, K., Uhr, M., & White, L. O.. Neurobiological stress reactivity in youth: Relevance of maltreatment and social support. Posterpräsentation auf der 7th IMPRS NeuroCom Summer School, London, UK, 12. - 14.07.2017.
  • Schulz, C. C., Ising, M., Stalder, T., Müller-Myhsok, B., Sierau, S., Michel, A., Quintero Garzón, L., Kroll, M., Klein, A. M., Kirschbaum, C., von Klitzing, K., Uhr, M., & White, L. O.. Neurobiological stress reactivity in youth: Relevance of maltreatment and social support. Posterpräsentation auf der 18th European Conference on Developmental Psychology (ECDP), Utrecht, Niederlande, 29.8. - 01.09.2017.
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