Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters

Der Aufenthalt bei uns

Auch für eine kinder- und jugendpsychiatrische und -psychotherapeutische Behandlung braucht es zunächst eine gute diagnostische Abklärung des psychischen Leidens. Wir nehmen uns deshalb sehr viel Zeit, unsere Patienten sowohl in ihrem körperlichen als auch in ihrem seelischen und sozialen Dasein intensiv zu verstehen, bevor wir zielgerichtete und auf das Individuum zugeschnittene Behandlungsangebote unterbreiten. 

Stationen

​Kinderabteilung - Stationen Kinder 1 und 2

Kinder bis 12 Jahre mit

  • Entwicklungsstörungen
  • Verhaltensstörungen einschließlich ADHS
  • Ängsten
  • Enuresis
  • Enkopresis
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Anpassungsstörungen
  • neurotischen, psychosomatischen und psychotischen Störungen
  • Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter (Fütterstörungen, Schreistörungen)
  • bei Kleinkindern ist die Mitaufnahme einer Begleitperson möglich
  • insgesamt 18 Behandlungsplätze

 

Jugendabteilung - Stationen Jugend 1 und 2

Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren (teilweise auch bis 21 Jahren) mit

  • neurotischen Störungen (z. B. Ängste, Zwänge)
  • psychosomatischen Störungen (z.B. Anorexie, Bulimie)
  • psychotischen Störungen (z. B. Depressionen, Schizophrenien) 
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • bei Selbst- oder Fremdgefährdung ist eine geschlossene Unterbringung möglich
  • insgesamt 18 Behandlungsplätze

 

Tagesklinik

Kinder und Jugendliche mit

  • Anpassungsstörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen
  • neurotischen und psychosomatischen Störungen
  • 10 Behandlungsplätze

Ambulanz

​Die psychiatrische Institutsambulanz komplettiert das stationäre und teilstationäre Therapieangebot der Klinik.

Die Patienten und ihre Bezugspersonen werden beispielsweise von Kinder- und Hausärzten zu uns überwiesen oder wenden sich direkt an die Ambulanz. Es werden alle psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen behandelt (stoffgebundene Suchterkrankungen ausgenommen). An eine ambulante Diagnostikphase schließt sich die psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie an.

Bei Bedarf ist eine stationäre Aufnahme möglich. Genauso können Patienten in der Ambulanz nach einem stationären Aufenthalt zur Stabilisierung weiterbehandelt werden.

Mitarbeiter

  • Oberarzt PD Dr. med. habil. Mirko Döhnert (Leitung)
  • Dr. med. Mühlinghaus (Facharzt)
  • Dr. med. Dietmar Scholz (Assistenzarzt)
  • Roma Mähne (Psychologin)
  • Dr. Bettina Kiesler (Psychologin)

sowie weitere ärztliche, psychologische und pädagogische Mitarbeiter

Anmeldung

  • Katja Gribnitz 
  • Nicole Lindenberg
  • Sandra Schult
  • Olga Völk

    Telefon: 0341 - 97 24105
    Fax:      0341 - 97 24061

Sprechstunden

Informationen zu unseren Sprechstunden finden Sie hier.

Kliniksozialdienst

​Der Kliniksozialdienst versteht sich als Bindeglied zwischen der Klinik, dem sozialen Umfeld der Patienten und externen Einrichtungen oder Diensten.

Eine wichtige Aufgabe ist es, schon während des stationären Aufenthaltes durch Beratung der Eltern, Bezugspersonen und Patienten zur Behandlung und (Wieder-)Eingliederung beizutragen. Dies umfasst ein breites Spektrum sozialrechtlicher Belange wie auch die Möglichkeit der Unterstützung und Begleitung bei der Beantragung von weiterführenden Hilfen (familienentlastende Hilfen, Leistungen der beruflichen Rehabilitation, Betreuung usw.). Wichtig dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen wie z.B. Jugendamt, Allgemeiner Sozialdienst, Agentur für Arbeit, Beratungsstellen, Regionalschulamt und Krankenkassen.

Ebenso bedeutend ist die Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten und geschützten Werkstätten sowie sämtlichen Einrichtungen der Jugendhilfe.

Im Rahmen der psychosozialen Beratung und Begleitung werden mit den Patienten und ihren Bezugspersonen mögliche Zukunftsperspektiven für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt entwickelt. Das beinhaltet z.B. das Aufzeigen und Finden der geeigneten Lern- und Ausbildungsform aber auch Unterstützung bei der Suche nach möglichen Freizeitaktivitäten, Hilfe bei Bewerbungen und das Vermitteln von Praktika.

Hausbesuche gehören dabei genauso zum Aufgabengebiet der Sozialarbeiter wie das Angebot sozialtherapeutischer Verfahren (z. B. Training sozialer Kompetenzen). Zudem sind die Sozialarbeiter auch im ambulanten Bereich der Klinik tätig.

Kliniksozialarbeiter / -sozialpädagogen

  • Nils Findeklee (Dipl.-Pädagoge)
    Telefon: 0341 - 97 24025
  • Bianka Aßmann (Dipl.-Pädagogin)
    Telefon: 0341 - 97 24026
  • Christina Conrad (Dipl.-Sozialpädagogin)
    Telefon: 0341 - 97 24016

Klinikschule

​Der Schulbereich unserer Klinik ist der Klinik- und Krankenhausschule "Dr. Georg Sacke" angegliedert. In unserer Klinik werden Patienten vorwiegend in Kleingruppen und einzeln unterrichtet.

Es werden wichtige Kernfächer der Grundschule, der Mittelschule, des Gymnasiums und der Förderschule abgedeckt - vor allem Deutsch und Mathematik . Bei längerem Klinikaufenthalt können in der Sekundarstufe I und II auch weitere Fächer hinzutreten. Der Unterricht wird von ausgebildeten Fachlehrern (zumeist mit sonderpädagogischer Zusatzqualifikation) nach den gültigen Lehrplänen der betreffenden Schulart erteilt. Der Zeitpunkt der Unterrichtsaufnahme sowie des Umfanges werden in Absprache mit den behandelnden Ärzten und Psychologen festgelegt.

Ziel der Klinikschule ist es, nach dem stationären Aufenthalt eine Wiedereingliederung in die Heimatschule zu ermöglichen, um  Schulrückstände zu vermeiden oder wenigstens zu mindern sowie Lerndefizite auszugleichen bzw. abzubauen. Zudem werden Schullaufbahnen überprüft und ggf. Empfehlungen für einen Wechsel der Schulart oder des Schulortes gegeben. Besonderer Wert wird auf eine effektive Zusammenarbeit mit den jeweiligen Heimatschulen der Schüler und Schülerinnen gelegt.

Über die Klinikschule hinaus besteht die Möglichkeit, die jeweilige Heimatschule oder eine Gastschule von der Klinik aus zu besuchen. Bei Bedarf kann neben der Therapie eine stundenweise Teilnahme am Unterricht ermöglicht werden.

Weitere Informationen

Liebigstr. 20a, Haus 6
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 24010
Fax:
0341 - 97 24019
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