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Pressemitteilungen

 

 

Die Letzten ihrer Art<img alt="Zwei Absolvent&#58;innen aus dem letzten Jahrgang Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, die gern weiter am UKL arbeiten werden&#58; Alina Podkorytov (li.) und Jonas Reinholdt." src="/presse/PressImages/pic_20220830104234_42b4dde877.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-08-29T22:00:00ZLeipzig. Am 31. August endet eine Ära der Berufsausbildung an der zur Akademie für berufliche Qualifizierung gehörenden Medizinischen Berufsfachschule (MBFS) des Universitätsklinikums Leipzig (UKL): An diesem Tag werden die letzten beiden Klassen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege verabschiedet. Seit 2020 ersetzt die generalistische Pflegeausbildung unter anderem diesen bisherigen Ausbildungsberuf. Die Verantwortlichen an Schule und UKL sind stolz auf ihre Auszubildenden: Die Übernahmequote ist so hoch wie lange nicht. <p>Wenn am letzten Augusttag die 43 Absolvent&#58;innen des finalen Kinderkrankenpflege-Jahrgangs exmatrikuliert werden, schwingen bei <a href="/einrichtungen/mbfs">MBFS-Schulleiterin</a> Jannicke Schickert und Kerstin Voigt, Pflegerische Departmentleitung im Department für Frauen- und Kindermedizin am UKL und zuständig für die Praxiseinsätze am Klinikum, neben Freude sicher auch Gefühle der Wehmut mit. Sie wissen um die Qualität dieser Ausbildung, und die neue &quot;Generalistik&quot; muss sich erst noch langfristig bewähren.&#160;</p> <p>Zwei aus Klasse KK 19 A, die nach ihrem Abschluss am UKL bleiben werden, sind Alina Podkorytov und Jonas Reinholdt. Die 22-Jährige war zuletzt auf der <a href="/einrichtungen/kinderklinik">Kinder-Intensivstation</a> eingesetzt und wird dort auch bleiben. Auch Reinholdt, mit 19 im jüngst möglichen Absolventenalter, ist mit seinem derzeitigen Einsatzort, der Intermediate Care (IMC)-Station der <a href="/einrichtungen/neonatologie">Neonatologie</a>, sehr zufrieden und setzt seine Arbeit dort ab 1. September fort.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>&quot;Sehr guter Jahrgang&quot; - trotz Corona-Bremse</strong></p> <p>57 Auszubildende, darunter fünf männliche, begannen 2019. 43 haben nun den letzten Abschluss dieser Art in der Tasche - gleich fünf von ihnen mit dem Prädikat &quot;ausgezeichnet&quot; und weitere sechs mit &quot;sehr gut&quot;, Zahlen, die Schickert und Voigt durchaus mit Stolz erfüllen&#58; &quot;Wir sind eine der besten Schulen und haben 2019 gut ausgewählt&quot;, meint Schulleiterin Jannicke Schickert zwar schmunzelnd, aber auch mit Bedacht. Dabei sei es doch auch der &quot;gebeutelte Jahrgang&quot; gewesen, denn ab Frühjahr 2020 bestimmte hier wie andernorts die Corona-Pandemie das Geschehen - Stichwort Schulschließung über Wochen. An Alina Podkorytov und Jonas Reinholdt gewandt, sagt Schickert&#58; &quot;Ihr wart die Auszubildenden, die wir lange nicht ohne Maske kannten.&quot; Alina bestätigt&#58; &quot;Das war härter als gedacht, Corona hat ziemlich ausgebremst, auch was den Kontakt zu und Austausch mit anderen Azubis angeht. Aber die vielen Praxiseinsätze auf Station haben da einiges wieder gut gemacht.&quot; Ein Großteil der Absolventen, nämlich fast 30, bleibt am UKL. &quot;Wir haben die höchste Übernahmequote seit langem&quot;, freut sich Kerstin Voigt und an die beiden jungen Neu-Mitarbeiter&#58;innen gewandt&#58; &quot;Ich bin froh, dass Sie hierbleiben möchten. Sie sind die Letzten Ihrer Art.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Denn sowohl am Klinikum wie auch an der Schule ist man sich der hohen Qualität dieser Ausbildung bewusst. Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gehörte zu den drei Berufen, die laut Schulchronik seit 1951 ununterbrochen an der MBFS und ihren &quot;Vorgängerinnen&quot; ausgebildet wurden.&#160;</p> <p>&quot;Der Schritt zur generalistischen Pflegeausbildung war mit Blick auf die europäische Entwicklung richtig, diese Absolvent&#58;innen erfahren zukünftig grenzüberschreitend viel mehr Anerkennung für ihren Abschluss&quot;, erläutert Voigt. Und doch sei klar, die &quot;Generalisten&quot; würden im Kinderbereich nicht mit dem Wissensstand jetziger Absolventen ins Arbeitsleben eintreten. &quot;Wir werden sie nachbilden müssen&quot;, so Voigt. MBFS-Schulleiterin Schickert ergänzt&#58; &quot;Ich habe allerdings große Hoffnung, dass wir gemeinsame Wege finden, die 'Generalisten' genauso gut zu qualifizieren, zum Beispiel durch anknüpfende Weiterbildungen.&quot;&#160;</p> <p>Weil die erste Generalistik-Klasse nur sechs Monate nach ihnen die Ausbildung begann, hat Alina Podkorytov auf der Kinder-ITS auch bereits mit einigen zusammengearbeitet. &quot;Der Vergleich unserer Wissensstände war recht spannend. Ich habe schon Unterschiede feststellen können.&quot; Ihr Kollege Jonas hatte es zwar gleich zu Beginn erfahren, dass er dem finalen Jahrgang angehört. Länger darüber nachgedacht habe er allerdings erst gegen Ende der Ausbildung, erzählt er und auch, dass ihm ebenfalls Unterschiede zu den &quot;Generalisten&quot; aufgefallen seien.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Die Frage, ob sie etwas vermissen wird nach dem Auslaufen der Kinderkrankenpflege, beantwortet Jannicke Schickert indirekt&#58; &quot;Aus schulischer Sicht erleichtert es uns die Arbeit, weil wir nicht mehr Aufgaben und Prüfungen für zwei unterschiedliche Pflegeausbildungen erstellen müssen. Und unsere Lehrkräfte tauschen sich nun stärker untereinander aus und lernen mehr voneinander&quot;, so die Schulleiterin.&#160;</p> <p>Kerstin Voigt kann genau benennen, was sie vermissen wird&#58; &quot;Bei künftigen Absolvent&#58;innen weiß ich nicht mehr genau, ob die- oder derjenige für die Kinderkrankenpflege 'brennt' oder nicht&quot;, erklärt die Pflegerische Departmentleiterin, &quot;ich sehe die Tendenz, dass sich viele generalistischen Auszubildende eher für die Erwachsenenbereiche entscheiden würden.&quot;&#160;</p> <p>Die neue UKL-Kinderfachpflegerin Alina Podkorytov ist jedenfalls nach eigener Aussage froh, sich für diese Ausbildung entschieden zu haben&#58; &quot;Die Zeit ging schnell herum und die Zukunft wird spannend.&quot;</p>
Ösophagusatresie: Expert:innen vieler Fachrichtungen arbeiten erfolgreich Hand in Hand für optimale Behandlung in jedem Alter<img alt="Expert&#58;innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten am UKL eng zusammen, um Menschen, die an der seltenen Erkrankung Ösophagusatresie leiden, bestmöglich zu behandeln (v.l.n.r.)&#58; Dr. Jürgen Feisthammel (Zentrale Endoskopie), Oberärztin PD Dr. Steffi Mayer (Kinderchirurgie), Prof. Ines Gockel (Viszeralchirurgie), Oberarzt Dr. Freerk Prenzel (Kinderpneumologie), Oberarzt Dr. Gunter Flemming (Kindergastroenterologie), Prof. Holger Stepan (Geburtsmedizin), Prof. Ulrich Thome (Neonatologie) und Prof. Martin Lacher (Kinderchirurgie)." src="/presse/PressImages/pic_20220705101841_b2e203234d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-04T22:00:00ZLeipzig. Als Ösophagusatresie bezeichnen Mediziner:innen eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre. Nur sehr wenige Kliniken in Deutschland behandeln betroffene Kinder und Erwachsene mit dieser seltenen Erkrankung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist nun von der Selbsthilfeorganisation KEKS e.V. in vier von vier möglichen Modulen zertifiziert worden. Am UKL können Kinder und Erwachsene aller Altersgruppen bestmöglich versorgt werden. <p>KEKS steht für &quot;Patienten- und Selbsthilfeorganisation für <strong>K</strong>inder und <strong>E</strong>rwachsene mit <strong>k</strong>ranker <strong>S</strong>peiseröhre&quot;. Neben dem UKL ist bislang mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nur ein weiteres Klinikum in Deutschland zertifiziert worden.&#160;</p> <p>Das UKL erhielt die Qualitätsbescheinigungen in den Modulen&#160;</p> <ul> <li>&quot;Pränatale Versorgung&quot; (<a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Abteilung für Geburtsmedizin</a>),</li> <li>&quot;Erstversorgung des Neugeborenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/neonatologie">Abteilung für Neonatologie</a>, <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a>),&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Kindes mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/kinderklinik">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie) sowie&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Erwachsenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a>).</li> </ul> <p>Bei einer Ösophagusatresie besitzt die Speiseröhre keine Verbindung zum Magen und endet blind oder mündet in die Luftröhre. Auch sind starke Verengungen möglich, so dass keine Nahrung durch die Speiseröhre gelangen kann.</p> <p>&quot;Die Krankheit ist selten. Etwa 15 Fälle pro Jahr werden in Sachsen gezählt, in Deutschland sind es etwa 250 bis 300&quot;, berichtet Prof. Martin Lacher, Direktor der UKL-Kinderchirurgie, der sich gemeinsam mit seinen Kolleg&#58;innen der anderen beteiligten Fachrichtungen über die Zertifizierung freut. Denn er weiß&#58; &quot;Die Behandlungsergebnisse sind nicht überall gut, betroffene Kinder sind oftmals nicht optimal operiert worden.&quot; Wie so oft, gelte auch hier&#58; In Kliniken, in denen die Erkrankung häufiger behandelt werde, seien auch die Ergebnisse besser.&#160;</p> <p>Die oftmals unbefriedigenden Resultate einer Behandlung waren es, die KEKS als bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation veranlassten, ein Zertifizierungsverfahren aufzubauen. So soll eine &quot;transparente und belastbare Grundlage&quot; geschaffen werden, &quot;um Empfehlungen aussprechen zu können&quot;, schrieb die Organisation in ihrer Mitgliederzeitung &quot;Krümelchen&quot;. Orientiert hat sich KEKS dabei an den Kolleg&#58;innen von &quot;Muko e.V.&quot;, die bereits vor über 20 Jahren einen ähnlichen Prozess gestartet hatten und die Zertifizierung &quot;Muko Cert&quot; etablierten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Weil wir Kinderchirurgen mit der Erwachsenenchirurgie und der Endoskopie eng kooperieren, können wir an unserem Klinikum Kinder und Erwachsene aller Altersstufen mit Ösophagusatresie behandeln&quot;, hebt Prof. Lacher hervor. Da die Patient&#58;innen häufig &quot;viele Baustellen&quot; hätten, zum Beispiel im Bereich der Atemwege, könne sie kein Arzt, keine Ärztin allein versorgen. &quot;Es braucht ein Team aus operativen und nicht-operativen Fachbereichen, um optimale Ergebnisse zu erzielen&quot;, erklärt der leitende UKL-Kinderchirurg mit Blick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit. &quot;Unsere Behandlungsergebnisse und die Zufriedenheit der Eltern geben uns recht&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Seine Klinik ist zudem Referenzzentrum des Europäischen Referenznetzwerks (ERN) für Menschen mit Ösophgusatresie. &quot;Wir haben viele überregionale Patient&#58;innen und behandeln derzeit schon mehr Kinder als vor der Corona-Pandemie, vielleicht auch dank der Möglichkeit unserer Videosprechstunde.&quot; Denn der erste Kontakt zu neuen Patient&#58;innen bahnt sich oftmals nach dieser virtuellen Sprechstunde an&#58; &quot;Geben die ersten Gespräche Anhaltspunkte für eine mögliche Behandlung, werden nachfolgend alle Expert&#58;innen der benötigten Fachrichtungen eingeschaltet&quot;, so Prof. Martin Lacher. <br>Das KEKS-Zertifikat bestätigt&#58; Am Leipziger Universitätsklinikum ist für Patienten mit angeborenen Fehlbildungen der Spreiseröhre eine Rundum-Versorgung für alle Altersgruppen auf qualitativ höchster Stufe sicher.</p>
Ein Jahr nach der rettenden Gentherapie: Mara macht gute Fortschritte<img alt="Mara mit ihren glücklichen Eltern ein Jahr nach der rettenden Behandlung." src="/presse/PressImages/pic_20220520084101_776e88b0c1.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-05-19T22:00:00ZLeipzig. Acht Wochen war die kleine Mara alt, als sie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine lebensrettende Gentherapie bekam. Ein gutes Jahr später geht es der kleinen Patientin sehr gut. Die Eltern sehen, dass Mara Fortschritte macht und sind glücklich. Die Mediziner:innen erkennen, dass sich die Werte der Muskelfunktionen deutlich verbessert haben und freuen sich. Alles verläuft ziemlich problemlos – und ist dennoch ein kleines Wunder. Denn mit der angeborenen Erkrankung Spinale Muskelatrophie Typ 1 wäre das Mädchen ohne die erfolgte Gentherapie wahrscheinlich schon tot. <p>&quot;Das Kind wurde in einem auswärtigen sächsischen Krankenhaus geboren&quot;, erinnert sich Prof. Dr. Andreas Merkenschlager, Leiter des <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/sozialpaediatrisches-zentrum.aspx">Sozialpädiatrischen Zentrums</a> und der Abteilung für <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/neuropaediatrie.aspx">Neuropädiatrie</a> an der<a href="/einrichtungen/kinderklinik"> Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a> des UKL. &quot;Den Kolleg&#58;innen dort fiel die Schwäche des Kindes auf und die geringe Motorik. Deshalb wurde eine genetische Untersuchung veranlasst, die die Spinale Muskelatrophie (SMA) ans Tageslicht brachte.&quot;<br><br></p> <p>Die behandelnden Ärzt&#58;innen wandten sich an die Spezialist&#58;innen des UKL, die den Fall übernahmen - und dann musste alles schnell gehen. Denn &quot;time is neuron&quot;, wie Prof. Merkenschlager betont. Oder zu gut Deutsch&#58; Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Nervenzellen sterben ab. Umso schlimmer für den Patienten oder die Patientin. Denn bei der Krankheit SMA sterben nach und nach Nervenzellen im Rückenmark ab, die für die Bewegung der Muskeln zuständig sind. Ohne die Reize dieser Nervenzellen wiederum bilden sich die Muskeln zurück, Muskelschwund und Lähmungen folgen. Besonders tragisch für Neugeborene mit Spinaler Muskelatrophie Typ 1&#58; &#160;Sie erreichen nie Entwicklungs-Meilensteine wie Kopfheben, freies Sitzen, Stehen oder Gehen. Sie versterben früh durch Versagen der Atemmuskulatur.<br><br></p> <p>Also hieß es für Patientin Mara &quot;Zeit ist Leben&quot;. Und das Team um Prof. Merkenschlager machte Tempo. Innerhalb extrem kurzer Zeit musste eine Bestätigungsgenetik erfolgen. Hier wird nicht nur die erste genetische Untersuchung geprüft, ob also wirklich das Survival-Motor-Neuron-Gen SMN1 defekt ist, sondern zugleich nach &quot;Ersatz&quot; gesucht. Wenn der selbst in niedriger Zahl gefunden wird, kann die Gentherapie angewendet werden. Alle medizinischen Erkenntnisse wurden der Krankenkasse übermittelt. Die wiederum prüfte schnell, ob alles seine Richtigkeit hat und musste zudem entscheiden, ob das Behandlungszentrum - also das UKL - geeignet ist. So konnte am 31. März 2021 die rettende Infusion bei Mara gelegt werden.</p> <p><br>&quot;Ich bin sehr stolz, dass im März 2021 alle Beteiligten innerhalb weniger Tage die nötigen Entscheidungen treffen konnten&quot;, so Prof. Merkenschlager. &quot;Das Medikament Zolgensma wurde aus dem Ausland eingeflogen, in unserer Krankenhausapotheke aufbereitet und dann der kleinen Patientin verabreicht. Schon in den ersten Tagen danach gab es positive Zeichen&#58; Die Bewegungsfähigkeit des Kindes verschlechterte sich nicht mehr. Es konnte Arme und Beine besser heben.&quot; Der Leipziger Kinderarzt erinnert sich, dass Mutter und Vater von Mara sich rührend um ihre Tochter gekümmert haben. Auch zur Nachbetreuung, die bis zum 18. Lebensjahr im <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/sozialpaediatrisches-zentrum.aspx">Sozialpädiatrisches Zentrum</a> des UKL stattfinden wird, kommen die Eltern zu zweit, berichtet Dr. Janina Gburek-Augustat, Oberärztin des SPZ.<br><br></p> <p>&quot;Leider müssen die Eltern stets nach Leipzig kommen, denn die Nachbetreuung ist recht komplex und muss deshalb in einem geschulten Behandlungszentrum erfolgen. Doch ich glaube, dass die Eltern so glücklich sind, dass sich ihr Mädchen gut entwickelt, dass sie diese Belastung gern auf sich nehmen. Und alle, die bei uns an der Behandlung des Kindes beteiligt sind, schätzen sich glücklich, die Entwicklung der kleinen Patientin weiter verfolgen zu können&quot;, so Prof. Merkenschlager.</p>
Dankes-Aktion des Vereins „Mukoviszidose Leipzig“ in UKL-Ambulanz<img alt="Katja Quast (3.v.re.) und Julia Rothmann (re.) von „Mukoviszidose Leipzig e.V.“ bedanken sich in der Mukoviszidose-Kinderambulanz des UKL mit einem Blumenstrauß bei Oberarzt Dr. Freerk Prenzel (4.v.li.), Dr. Constanze Henn (2.v.li.) und Kolleginnen der Pflege für viele Jahre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit." src="/presse/PressImages/pic_20220513114713_29c21d4897.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-05-12T22:00:00ZLeipzig. Mit einer kleinen Aktion und Blumen haben sich Vertreter:innen des Vereins "Mukoviszidose Leipzig" bei Ärzt:innen und Pflegenden der Mukoviszidose-Kinderambulanz des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt. Manche Patient:innen werden bereits seit Jahrzehnten betreut. Der Verein wurde 1997 von Eltern an Mukoviszidose erkrankten Kindern, erwachsenen Betroffenen und an der Behandlung beteiligtem medizinischen Personal gegründet. <p>Das Lob über ein für beide Seiten angenehmes Miteinander konnte Oberarzt Dr. Freerk Prenzel von der <a href="/einrichtungen/kinderklinik">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a> aber natürlich auch zurückspiegeln. &quot;Die Zusammenarbeit mit dem Verein klappt bereits seit 18 Jahre, einzelne Mitarbeiter kennen Patientinnen und Patienten bereits fast deren gesamtes bisheriges Leben lang&quot;, erklärt Dr. Prenzel. Das <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/mukoviszidose.aspx">pädiatrische Mukoviszidose-Zentrum am UKL</a> ist auf dem hohen Plus-Level zertifiziert. Dr. Prenzel blickt in die Zukunft&#58; &quot;Wir planen eine bundesweite Befragung von Menschen mit Cystischer Fibrose, wie die Erbkrankheit Mukoviszidose auch heißt. Vor dem Hintergrund neuer Therapieoptionen fragen wir zum Beispiel nach dem individuellen Grad der Belastung.&quot; Ziel sei, so der UKL-Experte, das doch für die Betroffenen spürbare und belastende Behandlungskonzept etwas reduzieren zu können. Die Erkenntnisse werden nach seiner Aussage in einem gemeinsamen Projekt zusammen mit dem Muko-Bundesverein in Bonn gewonnen. Denn &quot;die Sicht der Patientinnen und Patienten ist extrem wichtig für uns&quot;, so der Mediziner. Dr. Prenzels Vision ist ein Zentrum für alle Altersgruppen, nicht nur für Kinder und Jugendliche&#58; &quot;An dieser Vision arbeiten wir sehr gern.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Mukoviszidose<br></strong>Mukoviszidose (oder auch Cystische Fibrose, kurz CF) ist eine Erbkrankheit. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports bildet sich ein zähflüssiges Sekret, das Organe wie die Lunge und Bauchspeicheldrüse irreparabel schädigt.<br>In Deutschland sind bis zu 8000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen. Jedes Jahr werden etwa 150 bis 200 Kinder mit der seltenen Krankheit geboren.<br>Neben Verdauungsstörungen gehören chronischer Husten (meistens mit Schleimbildung, so genannter produktiver Husten) und Untergewicht zu den häufigsten Symptomen.<br>Mukoviszidose wird durch eine Veränderung im Mukoviszidose-Gen, dem CFTR-Gen, verursacht. CFTR steht für &quot;Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator&quot;. Der Gendefekt führt dazu, dass in vielen Organen des Körpers ein zäher Schleim produziert wird, der die Organe schädigt. Mukoviszidose ist nicht ansteckend.<br>(Quelle&#58; <a href="http&#58;//www.muko-leipzig.de/">www.muko-leipzig.de</a>)&#160;</p>
Kinderschutzimpfungen gegen COVID-19 für Altersgruppe 5 bis 11 Jahre am UKL: Termine bis 10. Februar freigegeben<img alt="Termine bis 10. Februar frei&#58; Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können am UKL in der Liebigstraße ihre Schutzimpfungen gegen COVID-19 erhalten." src="/presse/PressImages/pic_20220117123010_8dfb0e62ef.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-01-16T23:00:00ZLeipzig. Für Schutzimpfungen gegen COVID-19 für Fünf- bis Elfjährige hat das Kinderimpfzentrum des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) an der Liebigstraße nun Termine bis zum 10. Februar freigegeben. Den kleinen, doch umso wichtigeren Pieks gibt es jeweils dienstags und donnerstags zwischen 9 und 14.30 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 18 Uhr. <p>Das Angebot steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die Anmeldung zu den Impfterminen erfolgt online über das Terminvergabeportal <a href="https&#58;//www.kinderimpfzentrum-uml.de/">https&#58;//www.kinderimpfzentrum-uml.de</a>.&#160;<br>Es werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungstermine angeboten. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech in der speziellen Aufbereitung für Kinder.<br><br></p> <p>Mitzubringen sind eine unterzeichnete Einverständniserklärung aller Sorgeberechtigten, der Impfausweis, ein Personaldokument sowie Aufklärungs-, Anamnese- und Einverständnisformulare, im besten Fall vorausgefüllt, wo es gefordert ist. Die aktuellen Versionen können auf den Seiten des <a href="https&#58;//www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html">Robert-Koch-Instituts</a> oder über Links im Buchungsportal heruntergeladen werden.</p> <p><br>Die schützende Spritze gibt es in einem separaten Gebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums Leipzig, dem &quot;Haus am Park&quot; (Haus 7.2, Liebigstraße 22a), im Park hinter dem Klinikum.&#160;</p> <p>Es ist über den Zugang in der Johannisallee oder über den Parkplatz am Haus 7.2 in der Liebigstraße gut erreichbar. Der zweigeschossige Flachbau liegt direkt hinter der ersten Gebäudereihe und ist barrierefrei zugänglich.</p> <p><br>Impfungen für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren werden weiterhin im Impfzentrum im Paulinum am Augustusplatz angeboten (<a href="https&#58;//www.impfzentrum-uml.de/">https&#58;//www.impfzentrum-uml.de</a>). &#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kinder-Impfzentrum am UKL&#58;</strong></p> <ul> <li>Universitätsklinikum Leipzig, &quot;Haus am Park&quot;,&#160;</li> <li>Haus 7.2, Liebigstraße 22a&#160;</li> <li>Dienstag und Donnerstag von 9 Uhr bis 14.30 Uhr, Mittwoch 13 Uhr bis 18 Uhr&#160;</li> </ul> <p>&#160;</p> <p><em>Anmeldung im Terminvergabeportal&#58;</em></p> <p><a href="https&#58;//www.kinderimpfzentrum-uml.de/">https&#58;//www.kinderimpfzentrum-uml.de</a></p> <p>&#160;</p> <p><em>Benötigte Unterlagen&#58;&#160;</em></p> <p>- Einverständniserklärung mit Unterschrift aller Sorgeberechtigten&#160;</p> <p>- Impfausweis</p> <p>- Personaldokument</p> <p>- Aufklärungs-, Anamnese- und Einverständnisformulare</p> <p>&#160;</p> <p><em>Zugang&#58;</em></p> <p>Der Zugang erfolgt über die Liebigstraße (Nähe Johannisallee) oder Johannisallee. <a href="https&#58;//www.kinderimpfzentrum-uml.de/images/lageplan.jpg">Lageplan</a></p>

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