Sie sind hier: Skip Navigation LinksKlinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Pressemitteilungen

 

 

Spezialist für das kindliche Immunsystem verstärkt die universitäre Kindermedizin<img alt="Neu am UKL&#58; Prof. Dr. Christian Klemann, Spezialist für Erkrankungen des Immunsystems bei Kindern." src="/presse/PressImages/pic_20221014104819_3ec6dd8d53.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-10-13T22:00:00ZLeipzig. Das Team der Kinderklinik am Universitätsklinikum Leipzig freut sich über hochspezialisierte Verstärkung: Prof. Dr. Christian Klemann, Experte für das kindliche Immunsystem, leitet den in der aktuellen Form neu geschaffenen Bereich der pädiatrischen Immunologie, Kinder-Rheumatologie und -Infektiologie am UKL. Der 40-Jährige wechselte von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nach Leipzig, um hier ein besonderes Angebot aufzubauen. <p>Prof. Dr. Christian Klemann ist vieles&#58; ein Kinderarzt mit vielen Spezialisierungen - Kinderpneumologe, Allergologe, Kinder-Rheumatologe und -Immunologe. Kurz&#58; Klinischer Experte für viele Aspekte des kindlichen Immunsystems und dessen Störungen. In dieser Funktion hat er die Aufgabe übernommen, am Universitätsklinikum Leipzig einen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche mit Immundefekten, rheumatischen Erkrankungen und seltenen Infektionen zu schaffen.</p> <p>&quot;Damit entsteht weiterhin in Leipzig ein in Ostdeutschland einzigartiges Netzwerk aus immunologischen Experten, das Prof. Klemann nun um die Expertise in der Kinderimmunologie ergänzt&quot;, sagt Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand am UKL. &quot;Wir freuen uns sehr, dass er die hervorragende Arbeit unserer <a href="/einrichtungen/kinderklinik">Kinderklinik</a> jetzt um wichtige Aspekte ergänzen kann.&quot; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Mit seiner Spezialisierung legt Prof. Klemann den Fokus auf die seltenen Fälle&#58; &quot;Häufig resultieren Störungen der Immunabwehr bei Kindern aus Erkrankungen, die nur selten auftreten und damit nur schwer zu erkennen und zu behandeln sind&quot;, so der Kinderarzt. Um so besser sei es, dass er am UKL im &quot;<a href="/einrichtungen/uzsel">Zentrum für seltene Erkrankungen</a>&quot; Vertreter vieler für die korrekte Diagnose und Therapie erforderlicher Fächer direkt an seiner Seite hat.&#160;</p> <p>Alle bringen umfassende Erfahrung im Umgang mit Ausnahmefällen mit, genauso auch wie Christian Klemann. Bereits im Studium forschte er anderthalb Jahre am National Institute of Immunology in Tokio, später schlossen sich als eine Station seiner Ausbildung zweieinhalb Jahre am &#160;Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) in Freiburg an.&#160;</p> <p>Nach der Rückkehr an die MHH arbeitete er vorwiegend in der pädiatrischen Immundefektambulanz sowie der kinderrheumatologischen Ambulanz. Sein Forschungsschwerpunkt sind seltene Störungen mit ausbleibenden (Immundefekt), fehlgesteuerten (Immundysregulation) oder überschießenden (Hyperinflammation) Immunreaktionen. Das umfasst vor allem auch rheumatische Erkrankungen. &quot;Anders als die Meisten glauben, tritt Rheuma nicht nur bei älteren Menschen, sondern bereits auch bei kleinen Kindern auf&quot;, erläutert Prof. Klemann. &quot;Die Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen können sehr unterschiedlich verlaufen und zeigen sich teilweise nur in bestimmten Altersgruppen&quot;, so Klemann weiter. Für die Betroffenen bedeutet das oft einen weiten Weg zur Diagnose bzw. bis die genaue Ursache ihrer Schmerzen gefunden und Hilfe geboten werden kann. Am UKL wird nun ein für diese Bedürfnisse spezialisiertes, multiprofessionelles Team aus Kinderrheumatologen, Immunologen und Ärzten anderer Fachrichtungen, Kinderkrankenschwestern, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern aufgebaut, das sowohl Diagnostik und &#160;Behandlung als auch eine Langzeitbetreuung anbieten kann.</p> <p>&#160;</p> <p>Darüber hinaus wird der sechsfache Vater in der Kinderklinik in der Liebigstraße in Teilen die Nachfolge des Infektiologen und langjährigen Leiters der Kinderpoliklinik <a title=" Patientenmagazin &quot;Liebigstraße aktuell&quot;, Ausgabe 5/2021, S. 7;" href="/HealthMagazine/0521.pdf">Prof. Volker Schuster</a> antreten, der im April 2021 in den Ruhestand gegangen ist. &quot;Mein Ziel ist es, neben dem weiteren Aufbau der Spezialsprechstunde mich und mein Team auch in die stationäre Versorgung stark einzubringen&quot;, so der Pädiater. Daran werden zusammen mit ihm drei weitere ärztliche Kolleg&#58;innen in dem neu geschaffenen Bereich mitarbeiten. Darüber hinaus setzt Klemann auf eine enge Zusammenarbeit mit vielen Fachbereichen des UKL&#58; &quot;Wir kooperieren mit allen anderen pädiatrischen Fächern, Internisten wie z.B. Rheumatologen und Infektiologen, Augenärzten, Dermatologen, Orthopäden, Psychologen, Kinderchirurgen, HNO-Ärzten, Kinderradiologen, aber auch Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Ergotherapeuten, sowie natürlich den Speziallaboren der Immunologie, Mikrobiologie, Virologie und dem Zentrallabor sowie der Humangenetik, um nur die häufigsten Partner zu nennen&quot;, beschreibt der leidenschaftliche Kinderarzt das große Netz, das für seine Arbeit erforderlich ist. &quot;Unsere Aufgabe ist es, alles zu tun, um den Kindern bestmöglich zu helfen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln&quot;.</p> <p>Dazu gehört für Christian Klemann übrigens auch, bei Bedarf zu unkonventionellen Methoden zu greifen&#58; Wenn ein Kind beruhigt werden muss, zum Beispiel bei der Blutabnahme, singt er auch gern mal etwas vor. &quot;Wir Pädiater haben ja Glück - wir gehen einfach super gern zur Arbeit, denn wir machen das, was wir tun, für Kinder, und was könnte es da schöneres geben als zu helfen?&quot;, fasst er seine Motivation zusammen. &quot;Ich freue mich, dass ich dabei jetzt Teil des Teams der Kinderklink am UKL sein kann, und ich wurde sehr herzlich empfangen.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kontakt&#58;</strong></p> <p>Sekretariat&#160;</p> <p>Tel.&#58; &#160; &#160; ​0341 97 26360 &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;&#160;</p> <p>​Fax&#58; &#160; &#160; ​0341 97 28194</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Terminvereinbarung für Patienten&#58;</strong> Tel. 0341 - 97 26242</p> <p>oder per Email&#58;&#160;</p> <p>Kinderrheumatologie@uniklinik-leipzig.de</p> <p>Kinderimmunologie@uniklinik-leipzig.de</p> <p>Kinderinfektiologie@uniklinik-leipzig.de</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><a href="/einrichtungen/kinderklinik/fachbereiche">https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/kinderklinik/fachbereiche</a></p> <p>&#160;</p>
Zehn Jahre Kindernachsorgezentrum „AlleDabei-Leipzig“ am Universitätsklinikum Leipzig<img alt="Zuhören, Tränen trocknen, Mut zusprechen und vieles mehr&#58; Seit zehn Jahren steht das Team vom Kindernachsorgezentrum „AlleDabei-Leipzig“ Eltern schwerkranker Kinder zur Seite, damit diese bestmöglich ins Leben starten können." src="/presse/PressImages/pic_20221012105502_cce8dede89.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-10-11T22:00:00ZLeipzig. Seit nunmehr bereits zehn Jahren besteht am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine in dieser Form nur sehr selten aufgestellte Einrichtung: das Kindernachsorgezentrum "AlleDabei-Leipzig". Das Team hilft Familien mit schwer und chronisch kranken Kindern oder auch Frühgeborenen und kranken Neugeborenen, nach ihren zum Teil wochen- und monatelangen Klinikaufenthalten und steht den Eltern beim Übergang von der Klinik nach Hause zur Seite. Seit 2012 sind 737 Familien betreut worden. Die Unterstützungsangebote verstehen sich als "Hilfe zur Selbsthilfe". <p>Wie Koordinatorin und Case Managerin Christin Henri-Dreßler, Elternbetreuerin Franziska Rothe und Ärztin Annett Bläser ist Sozialpädagogin Katrin Mühler als Leiterin seit Bestehen von <a href="/einrichtungen/neonatologie/Seiten/sozialmedizinische-nachsorge.aspx">&quot;AlleDabei Leipzig&quot;</a> ein Teil des interdisziplinären Kernteams. &#160;</p> <p>Nicht ohne Stolz sagt Mühler&#58; &quot;Das, was unsere Arbeit ausmacht, ist die Tatsache, dass wir ein Teil des Klinikteams und damit schon bei der stationären Behandlung eingebunden sind. Unsere Arbeit auf Station schafft somit bereits während des Klinikaufenthaltes eine vertrauensvolle Arbeitsbasis mit den Familien.&quot;&#160;</p> <p>Im Oktober 2012 ging es mit dem ersten Kind los - wohlgemerkt nach etlichen Jahren Vorlauf - mussten doch ganz neue Strukturen geschaffen werden. &quot;Wir hatten oft genug gesehen, wie überlastet Familien mit betroffenen Kindern aus dem Krankenhaus nach Hause gingen&quot;, erinnert sich Katrin Mühler. Doch das neugeschaffene Team - die Mitarbeiterinnen kamen nicht nur aus der Neonatologie, sondern aus allen beteiligten Fachrichtungen - stellte sich sehr schnell auf die neuen Strukturen um und ein, so dass es fast keine Anlaufschwierigkeiten gab&#58; &quot;Es war quasi ein Selbstläufer, und das, obwohl wir in den Ost-Bundesländern die ersten waren&quot;, schaut Sozialpädagogin Mühler zurück.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Nach fünf Jahren hatte sich das Kindernachsorgezentrum gut etabliert, die Betreuungszahlen waren gestiegen, die Bekanntheit über die Stadt Leipzig hinaus war gewachsen. Weitere drei Jahre später kam die Corona-Pandemie und mit ihr die zum Teil gravierenden Einschränkungen in den Arbeitsmöglichkeiten. &quot;Während der Lockdowns 2020 und 2021 konnten wir mit unseren Familien fast nur telefonieren oder eine Notfallbetreuung organisieren&quot;, berichtet Koordinatorin und Kinderkrankenschwester Christin Henri-Dressler. &quot;Bis ins Frühjahr dieses Jahres durften wir nur sehr eingeschränkt zu den betroffenen Familien fahren!&quot; Damals seien viele Unsicherheiten entstanden, meint sie, doch hätten diese jetzt zum Glück meist wieder &quot;eingefangen&quot; werden können. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Netzwerke seien seitdem noch enger zusammengerückt, so Henri-Dressler&#58; &quot;Wir haben Partner in Halle und Chemnitz, das funktioniert gut, und so müssen wir nicht mehr unbedingt selbst dorthin fahren.&quot; Denn eines dürfe man nicht vergessen&#58; Bis auf die fest im Nachsorgezentrum angestellte Koordinatorin Henri-Dreßler betreuen die übrigen Teammitglieder die Familien mit wenigen festgelegten Arbeitsstunden neben der alltäglichen Arbeit auf Station im Klinikum. Derzeit besteht &quot;AlleDabei-Leipzig&quot; aus 13 Krankenschwestern, einer Sozialpädagogin, einer Psychologin und zwei Ärzt&#58;innen.&#160;</p> <p>Und gerade die Krankenschwestern sind es, die Katrin Mühler als &quot;Dreh- und Angelpunkt&quot; des Teams bezeichnen möchte&#58; &quot;Sie machen tolle Arbeit, die Hauptarbeit, und zwar mit Herzblut!&quot; Möglich wird dies, weil die Bereichsleitungen und leitenden Schwestern aller beteiligten Stationen die Dienstpläne so organisieren würden, dass die Schwestern beim Nachsorgeteam mitwirken können. Mühler&#58; &quot;Dafür ganz großen Dank.&quot; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Dankbarkeit der Familien motiviert trotz aller Hürden</strong></p> <p>Zeigen sich auch die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie derzeit nicht so sehr, die Herausforderungen der Gegenwart werden nicht kleiner&#58; &quot;Die Pflege wird intensiver, wir werden zunehmend mit mehr unbekannten Krankheitsbildern und komplexeren sozialen Problemen konfrontiert. Dies macht die Versorgung der kleinen Patient&#58;innen aufwändiger&quot;, erläutert Mühler und verweist auf etwas, was fast als Spiegel der Zeit gelten könnte&#58; &quot;Wir müssen immer mehr die Eltern zu Pflegefachkräften schulen, weil es weniger ambulante Versorgungsstrukturen gibt. Die pflegerische Versorgung geht mehr und mehr in die Hände der Eltern über.&quot; Auch wirtschaftliche Sorgen in den Familien nähmen zu, ebenso wie Sprachbarrieren durch einen Migrationshintergrund. &quot;Hürden und Schwierigkeiten, auch politischer Natur, werden gefühlt höher und höher&quot;, sagt Katrin Mühler, &quot;wir versuchen aber immer Lücken und Nischen zu finden, um zu helfen, oft allerdings nur durch Kampf und Improvisation.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Was sie und alle im Team jedoch motiviere, auch weiterhin offene Ohren zu haben, Tränen zu trocknen und Mut zuzusprechen, sei die große Dankbarkeit der betreuten Familien. &quot;Zu sehen, wie Eltern mit viel Liebe und Geduld in ihre Rollen wachsen und sich dank guter Therapien und Förderung oftmals sehr positive Entwicklungen der kleinen Patient&#58;innen zeigen, das spornt jeden Einzelnen im Team an&quot;, betont die Elternberaterin. Gefragt nach einem Ausblick und Wünschen für die Zukunft, muss Zentrumsleiterin Mühler nicht lange überlegen&#58; &quot;Wenn wir die Heimversorgung schwerkranker Kinder mit mehr Selbstverständlichkeit als bisher realisieren könnten, wenn wir reibungsloser und unkomplizierter organisieren und unsere aufgebauten, bewährten Strukturen erhalten könnten, das wäre ein toller Ausblick.&quot;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Das Kindernachsorgezentrum &quot;AlleDabei-Leipzig&quot; leistet auch deswegen so gute Arbeit, weil es auf eine Reihe tatkräftiger Unterstützer innerhalb des UKL bauen kann - wie <a href="/einrichtungen/kinderklinik">Kinderklinik</a>direktor Prof. Wieland Kiess, die Pflegerische Departmentleiterin Kerstin Voigt und ihr kaufmännischer Kollege Michael Hoge sowie die Pflegerischen Bereichsleiterinnen der <a href="/einrichtungen/neonatologie">Neonatologie</a>, Gabriele Koch, und Pädiatrie, Monika Hinkeldey. Ebenso gilt der Dank des Teams für jahrelange Hilfe und besondere Unterstützung der &quot;Stiftung Kinderklinik&quot; und den Vereinen, &quot;Paulis Momente hilft&quot;, &#160;&quot;Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig&quot;, &quot;Mukoviszidose Leipzig&quot; sowie &quot;Minilöwen&quot;.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Hintergrund&#58; Kindernachsorgezentrum &quot;AlleDabei-Leipzig&quot;</strong></p> <p>Das Kindernachsorgeteam hilft betroffenen Familien mit Frühgeborenen und kranken Neugeborenen, schwer und chronisch kranken Kindern, geistig, körperlich, emotional und/oder sozial auffälligen Kindern und möchte den Übergang von der Klinik nach Hause erleichtern.</p> <p>Das Team steht Eltern zur Seite, damit die Kinder bestmöglich ins Leben starten können. Die Vernetzung mit unterschiedlichsten Partnern hilft, auf alle individuellen Bedürfnisse der Familien eingehen zu können.</p> <p>Die angebotenen Hilfen verstehen sich als &quot;Hilfe zur Selbsthilfe&quot;. Ziel ist, dass Eltern in dieser besonderen Situation mit ihrem Kind so selbstsicher und eigenständig wie möglich umgehen können und selbst entscheiden, ob sie die angebotene Unterstützung annehmen.</p> <p>Das interdisziplinäre Team berät unter anderem zu Fragen und Problemen mit Blick auf&#58; Ernährung, Entwicklung, soziale Sicherung, Therapien und Förderung, spezielle Arzttermine, Selbsthilfe, individuelle Pflegeversorgung, Hilfsmittelversorgung oder einfach nur Gespräche zur Entlastung der Eltern.</p>
Die Letzten ihrer Art<img alt="Zwei Absolvent&#58;innen aus dem letzten Jahrgang Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, die gern weiter am UKL arbeiten werden&#58; Alina Podkorytov (li.) und Jonas Reinholdt." src="/presse/PressImages/pic_20220830104234_42b4dde877.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-08-29T22:00:00ZLeipzig. Am 31. August endet eine Ära der Berufsausbildung an der zur Akademie für berufliche Qualifizierung gehörenden Medizinischen Berufsfachschule (MBFS) des Universitätsklinikums Leipzig (UKL): An diesem Tag werden die letzten beiden Klassen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege verabschiedet. Seit 2020 ersetzt die generalistische Pflegeausbildung unter anderem diesen bisherigen Ausbildungsberuf. Die Verantwortlichen an Schule und UKL sind stolz auf ihre Auszubildenden: Die Übernahmequote ist so hoch wie lange nicht. <p>Wenn am letzten Augusttag die 43 Absolvent&#58;innen des finalen Kinderkrankenpflege-Jahrgangs exmatrikuliert werden, schwingen bei <a href="/einrichtungen/mbfs">MBFS-Schulleiterin</a> Jannicke Schickert und Kerstin Voigt, Pflegerische Departmentleitung im Department für Frauen- und Kindermedizin am UKL und zuständig für die Praxiseinsätze am Klinikum, neben Freude sicher auch Gefühle der Wehmut mit. Sie wissen um die Qualität dieser Ausbildung, und die neue &quot;Generalistik&quot; muss sich erst noch langfristig bewähren.&#160;</p> <p>Zwei aus Klasse KK 19 A, die nach ihrem Abschluss am UKL bleiben werden, sind Alina Podkorytov und Jonas Reinholdt. Die 22-Jährige war zuletzt auf der <a href="/einrichtungen/kinderklinik">Kinder-Intensivstation</a> eingesetzt und wird dort auch bleiben. Auch Reinholdt, mit 19 im jüngst möglichen Absolventenalter, ist mit seinem derzeitigen Einsatzort, der Intermediate Care (IMC)-Station der <a href="/einrichtungen/neonatologie">Neonatologie</a>, sehr zufrieden und setzt seine Arbeit dort ab 1. September fort.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>&quot;Sehr guter Jahrgang&quot; - trotz Corona-Bremse</strong></p> <p>57 Auszubildende, darunter fünf männliche, begannen 2019. 43 haben nun den letzten Abschluss dieser Art in der Tasche - gleich fünf von ihnen mit dem Prädikat &quot;ausgezeichnet&quot; und weitere sechs mit &quot;sehr gut&quot;, Zahlen, die Schickert und Voigt durchaus mit Stolz erfüllen&#58; &quot;Wir sind eine der besten Schulen und haben 2019 gut ausgewählt&quot;, meint Schulleiterin Jannicke Schickert zwar schmunzelnd, aber auch mit Bedacht. Dabei sei es doch auch der &quot;gebeutelte Jahrgang&quot; gewesen, denn ab Frühjahr 2020 bestimmte hier wie andernorts die Corona-Pandemie das Geschehen - Stichwort Schulschließung über Wochen. An Alina Podkorytov und Jonas Reinholdt gewandt, sagt Schickert&#58; &quot;Ihr wart die Auszubildenden, die wir lange nicht ohne Maske kannten.&quot; Alina bestätigt&#58; &quot;Das war härter als gedacht, Corona hat ziemlich ausgebremst, auch was den Kontakt zu und Austausch mit anderen Azubis angeht. Aber die vielen Praxiseinsätze auf Station haben da einiges wieder gut gemacht.&quot; Ein Großteil der Absolventen, nämlich fast 30, bleibt am UKL. &quot;Wir haben die höchste Übernahmequote seit langem&quot;, freut sich Kerstin Voigt und an die beiden jungen Neu-Mitarbeiter&#58;innen gewandt&#58; &quot;Ich bin froh, dass Sie hierbleiben möchten. Sie sind die Letzten Ihrer Art.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Denn sowohl am Klinikum wie auch an der Schule ist man sich der hohen Qualität dieser Ausbildung bewusst. Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gehörte zu den drei Berufen, die laut Schulchronik seit 1951 ununterbrochen an der MBFS und ihren &quot;Vorgängerinnen&quot; ausgebildet wurden.&#160;</p> <p>&quot;Der Schritt zur generalistischen Pflegeausbildung war mit Blick auf die europäische Entwicklung richtig, diese Absolvent&#58;innen erfahren zukünftig grenzüberschreitend viel mehr Anerkennung für ihren Abschluss&quot;, erläutert Voigt. Und doch sei klar, die &quot;Generalisten&quot; würden im Kinderbereich nicht mit dem Wissensstand jetziger Absolventen ins Arbeitsleben eintreten. &quot;Wir werden sie nachbilden müssen&quot;, so Voigt. MBFS-Schulleiterin Schickert ergänzt&#58; &quot;Ich habe allerdings große Hoffnung, dass wir gemeinsame Wege finden, die 'Generalisten' genauso gut zu qualifizieren, zum Beispiel durch anknüpfende Weiterbildungen.&quot;&#160;</p> <p>Weil die erste Generalistik-Klasse nur sechs Monate nach ihnen die Ausbildung begann, hat Alina Podkorytov auf der Kinder-ITS auch bereits mit einigen zusammengearbeitet. &quot;Der Vergleich unserer Wissensstände war recht spannend. Ich habe schon Unterschiede feststellen können.&quot; Ihr Kollege Jonas hatte es zwar gleich zu Beginn erfahren, dass er dem finalen Jahrgang angehört. Länger darüber nachgedacht habe er allerdings erst gegen Ende der Ausbildung, erzählt er und auch, dass ihm ebenfalls Unterschiede zu den &quot;Generalisten&quot; aufgefallen seien.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Die Frage, ob sie etwas vermissen wird nach dem Auslaufen der Kinderkrankenpflege, beantwortet Jannicke Schickert indirekt&#58; &quot;Aus schulischer Sicht erleichtert es uns die Arbeit, weil wir nicht mehr Aufgaben und Prüfungen für zwei unterschiedliche Pflegeausbildungen erstellen müssen. Und unsere Lehrkräfte tauschen sich nun stärker untereinander aus und lernen mehr voneinander&quot;, so die Schulleiterin.&#160;</p> <p>Kerstin Voigt kann genau benennen, was sie vermissen wird&#58; &quot;Bei künftigen Absolvent&#58;innen weiß ich nicht mehr genau, ob die- oder derjenige für die Kinderkrankenpflege 'brennt' oder nicht&quot;, erklärt die Pflegerische Departmentleiterin, &quot;ich sehe die Tendenz, dass sich viele generalistischen Auszubildende eher für die Erwachsenenbereiche entscheiden würden.&quot;&#160;</p> <p>Die neue UKL-Kinderfachpflegerin Alina Podkorytov ist jedenfalls nach eigener Aussage froh, sich für diese Ausbildung entschieden zu haben&#58; &quot;Die Zeit ging schnell herum und die Zukunft wird spannend.&quot;</p>
Ösophagusatresie: Expert:innen vieler Fachrichtungen arbeiten erfolgreich Hand in Hand für optimale Behandlung in jedem Alter<img alt="Expert&#58;innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten am UKL eng zusammen, um Menschen, die an der seltenen Erkrankung Ösophagusatresie leiden, bestmöglich zu behandeln (v.l.n.r.)&#58; Dr. Jürgen Feisthammel (Zentrale Endoskopie), Oberärztin PD Dr. Steffi Mayer (Kinderchirurgie), Prof. Ines Gockel (Viszeralchirurgie), Oberarzt Dr. Freerk Prenzel (Kinderpneumologie), Oberarzt Dr. Gunter Flemming (Kindergastroenterologie), Prof. Holger Stepan (Geburtsmedizin), Prof. Ulrich Thome (Neonatologie) und Prof. Martin Lacher (Kinderchirurgie)." src="/presse/PressImages/pic_20220705101841_b2e203234d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-04T22:00:00ZLeipzig. Als Ösophagusatresie bezeichnen Mediziner:innen eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre. Nur sehr wenige Kliniken in Deutschland behandeln betroffene Kinder und Erwachsene mit dieser seltenen Erkrankung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist nun von der Selbsthilfeorganisation KEKS e.V. in vier von vier möglichen Modulen zertifiziert worden. Am UKL können Kinder und Erwachsene aller Altersgruppen bestmöglich versorgt werden. <p>KEKS steht für &quot;Patienten- und Selbsthilfeorganisation für <strong>K</strong>inder und <strong>E</strong>rwachsene mit <strong>k</strong>ranker <strong>S</strong>peiseröhre&quot;. Neben dem UKL ist bislang mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nur ein weiteres Klinikum in Deutschland zertifiziert worden.&#160;</p> <p>Das UKL erhielt die Qualitätsbescheinigungen in den Modulen&#160;</p> <ul> <li>&quot;Pränatale Versorgung&quot; (<a href="/einrichtungen/geburtsmedizin">Abteilung für Geburtsmedizin</a>),</li> <li>&quot;Erstversorgung des Neugeborenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/neonatologie">Abteilung für Neonatologie</a>, <a href="/einrichtungen/kinderchirurgie">Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</a>),&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Kindes mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/kinderklinik">Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>, Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie) sowie&#160;</li> <li>&quot;Nachsorge des Erwachsenen mit Ösophagusatresie&quot; (<a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a>).</li> </ul> <p>Bei einer Ösophagusatresie besitzt die Speiseröhre keine Verbindung zum Magen und endet blind oder mündet in die Luftröhre. Auch sind starke Verengungen möglich, so dass keine Nahrung durch die Speiseröhre gelangen kann.</p> <p>&quot;Die Krankheit ist selten. Etwa 15 Fälle pro Jahr werden in Sachsen gezählt, in Deutschland sind es etwa 250 bis 300&quot;, berichtet Prof. Martin Lacher, Direktor der UKL-Kinderchirurgie, der sich gemeinsam mit seinen Kolleg&#58;innen der anderen beteiligten Fachrichtungen über die Zertifizierung freut. Denn er weiß&#58; &quot;Die Behandlungsergebnisse sind nicht überall gut, betroffene Kinder sind oftmals nicht optimal operiert worden.&quot; Wie so oft, gelte auch hier&#58; In Kliniken, in denen die Erkrankung häufiger behandelt werde, seien auch die Ergebnisse besser.&#160;</p> <p>Die oftmals unbefriedigenden Resultate einer Behandlung waren es, die KEKS als bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation veranlassten, ein Zertifizierungsverfahren aufzubauen. So soll eine &quot;transparente und belastbare Grundlage&quot; geschaffen werden, &quot;um Empfehlungen aussprechen zu können&quot;, schrieb die Organisation in ihrer Mitgliederzeitung &quot;Krümelchen&quot;. Orientiert hat sich KEKS dabei an den Kolleg&#58;innen von &quot;Muko e.V.&quot;, die bereits vor über 20 Jahren einen ähnlichen Prozess gestartet hatten und die Zertifizierung &quot;Muko Cert&quot; etablierten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Weil wir Kinderchirurgen mit der Erwachsenenchirurgie und der Endoskopie eng kooperieren, können wir an unserem Klinikum Kinder und Erwachsene aller Altersstufen mit Ösophagusatresie behandeln&quot;, hebt Prof. Lacher hervor. Da die Patient&#58;innen häufig &quot;viele Baustellen&quot; hätten, zum Beispiel im Bereich der Atemwege, könne sie kein Arzt, keine Ärztin allein versorgen. &quot;Es braucht ein Team aus operativen und nicht-operativen Fachbereichen, um optimale Ergebnisse zu erzielen&quot;, erklärt der leitende UKL-Kinderchirurg mit Blick auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit. &quot;Unsere Behandlungsergebnisse und die Zufriedenheit der Eltern geben uns recht&quot;, sagt er.&#160;</p> <p>Seine Klinik ist zudem Referenzzentrum des Europäischen Referenznetzwerks (ERN) für Menschen mit Ösophgusatresie. &quot;Wir haben viele überregionale Patient&#58;innen und behandeln derzeit schon mehr Kinder als vor der Corona-Pandemie, vielleicht auch dank der Möglichkeit unserer Videosprechstunde.&quot; Denn der erste Kontakt zu neuen Patient&#58;innen bahnt sich oftmals nach dieser virtuellen Sprechstunde an&#58; &quot;Geben die ersten Gespräche Anhaltspunkte für eine mögliche Behandlung, werden nachfolgend alle Expert&#58;innen der benötigten Fachrichtungen eingeschaltet&quot;, so Prof. Martin Lacher. <br>Das KEKS-Zertifikat bestätigt&#58; Am Leipziger Universitätsklinikum ist für Patienten mit angeborenen Fehlbildungen der Spreiseröhre eine Rundum-Versorgung für alle Altersgruppen auf qualitativ höchster Stufe sicher.</p>
Ein Jahr nach der rettenden Gentherapie: Mara macht gute Fortschritte<img alt="Mara mit ihren glücklichen Eltern ein Jahr nach der rettenden Behandlung." src="/presse/PressImages/pic_20220520084101_776e88b0c1.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-05-19T22:00:00ZLeipzig. Acht Wochen war die kleine Mara alt, als sie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine lebensrettende Gentherapie bekam. Ein gutes Jahr später geht es der kleinen Patientin sehr gut. Die Eltern sehen, dass Mara Fortschritte macht und sind glücklich. Die Mediziner:innen erkennen, dass sich die Werte der Muskelfunktionen deutlich verbessert haben und freuen sich. Alles verläuft ziemlich problemlos – und ist dennoch ein kleines Wunder. Denn mit der angeborenen Erkrankung Spinale Muskelatrophie Typ 1 wäre das Mädchen ohne die erfolgte Gentherapie wahrscheinlich schon tot. <p>&quot;Das Kind wurde in einem auswärtigen sächsischen Krankenhaus geboren&quot;, erinnert sich Prof. Dr. Andreas Merkenschlager, Leiter des <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/sozialpaediatrisches-zentrum.aspx">Sozialpädiatrischen Zentrums</a> und der Abteilung für <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/neuropaediatrie.aspx">Neuropädiatrie</a> an der<a href="/einrichtungen/kinderklinik"> Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</a> des UKL. &quot;Den Kolleg&#58;innen dort fiel die Schwäche des Kindes auf und die geringe Motorik. Deshalb wurde eine genetische Untersuchung veranlasst, die die Spinale Muskelatrophie (SMA) ans Tageslicht brachte.&quot;<br><br></p> <p>Die behandelnden Ärzt&#58;innen wandten sich an die Spezialist&#58;innen des UKL, die den Fall übernahmen - und dann musste alles schnell gehen. Denn &quot;time is neuron&quot;, wie Prof. Merkenschlager betont. Oder zu gut Deutsch&#58; Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Nervenzellen sterben ab. Umso schlimmer für den Patienten oder die Patientin. Denn bei der Krankheit SMA sterben nach und nach Nervenzellen im Rückenmark ab, die für die Bewegung der Muskeln zuständig sind. Ohne die Reize dieser Nervenzellen wiederum bilden sich die Muskeln zurück, Muskelschwund und Lähmungen folgen. Besonders tragisch für Neugeborene mit Spinaler Muskelatrophie Typ 1&#58; &#160;Sie erreichen nie Entwicklungs-Meilensteine wie Kopfheben, freies Sitzen, Stehen oder Gehen. Sie versterben früh durch Versagen der Atemmuskulatur.<br><br></p> <p>Also hieß es für Patientin Mara &quot;Zeit ist Leben&quot;. Und das Team um Prof. Merkenschlager machte Tempo. Innerhalb extrem kurzer Zeit musste eine Bestätigungsgenetik erfolgen. Hier wird nicht nur die erste genetische Untersuchung geprüft, ob also wirklich das Survival-Motor-Neuron-Gen SMN1 defekt ist, sondern zugleich nach &quot;Ersatz&quot; gesucht. Wenn der selbst in niedriger Zahl gefunden wird, kann die Gentherapie angewendet werden. Alle medizinischen Erkenntnisse wurden der Krankenkasse übermittelt. Die wiederum prüfte schnell, ob alles seine Richtigkeit hat und musste zudem entscheiden, ob das Behandlungszentrum - also das UKL - geeignet ist. So konnte am 31. März 2021 die rettende Infusion bei Mara gelegt werden.</p> <p><br>&quot;Ich bin sehr stolz, dass im März 2021 alle Beteiligten innerhalb weniger Tage die nötigen Entscheidungen treffen konnten&quot;, so Prof. Merkenschlager. &quot;Das Medikament Zolgensma wurde aus dem Ausland eingeflogen, in unserer Krankenhausapotheke aufbereitet und dann der kleinen Patientin verabreicht. Schon in den ersten Tagen danach gab es positive Zeichen&#58; Die Bewegungsfähigkeit des Kindes verschlechterte sich nicht mehr. Es konnte Arme und Beine besser heben.&quot; Der Leipziger Kinderarzt erinnert sich, dass Mutter und Vater von Mara sich rührend um ihre Tochter gekümmert haben. Auch zur Nachbetreuung, die bis zum 18. Lebensjahr im <a href="/einrichtungen/kinderklinik/Seiten/sozialpaediatrisches-zentrum.aspx">Sozialpädiatrisches Zentrum</a> des UKL stattfinden wird, kommen die Eltern zu zweit, berichtet Dr. Janina Gburek-Augustat, Oberärztin des SPZ.<br><br></p> <p>&quot;Leider müssen die Eltern stets nach Leipzig kommen, denn die Nachbetreuung ist recht komplex und muss deshalb in einem geschulten Behandlungszentrum erfolgen. Doch ich glaube, dass die Eltern so glücklich sind, dass sich ihr Mädchen gut entwickelt, dass sie diese Belastung gern auf sich nehmen. Und alle, die bei uns an der Behandlung des Kindes beteiligt sind, schätzen sich glücklich, die Entwicklung der kleinen Patientin weiter verfolgen zu können&quot;, so Prof. Merkenschlager.</p>

Liebigstraße 20a, Haus 6
04103 Leipzig
Leitstelle:
0341 - 97 26242
Fax:
0341 - 97 26229
Map