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Pressemitteilungen

 

 

Junge Sportler werden zu Lebensrettern<img alt="Laienreanimation rettet Leben - um hier möglichst viele Menschen zu schulen, bietet das UKL zusammen mit dem Verein &quot;ich kann Leben retten e.V.&quot; jetzt kostenlose Kurse für Sportvereine an." src="/presse/PressImages/pic_20210715103416_5c166d697d.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-07-14T22:00:00ZLeipzig. Seit dem 12. Juni wissen Millionen Menschen, dass Wiederbelebung Leben retten kann. An diesem Tag kollabierte der dänische Mittelstürmer Christian Eriksen mit einem plötzlichen Herzstillstand während des EM-Spiels gegen Finnland. Eriksen überlebte dank schneller und kompetenter erster Hilfe. Damit im Sport jederzeit ein Herzretter zur Stelle ist, bietet der Verein "Ich kann Leben retten e.V." zusammen mit dem Universitätsklinikum Leipzig jetzt ein kostenloses Herzrettertraining für Leipziger Kinder- und Jugendsportvereine an. Ein Schwester-Projekt startet parallel in Hamburg. <p>&quot;Jeder kann Leben retten und jeder kann Herzretter werden&quot; - davon ist Prof. Ulrich Laufs überzeugt. Der Kardiologe ist Direktor der<a href="/einrichtungen/kardiologie"> Klinik für Kardiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig und Unterstützer der Herzretter-Initiative des Vereins &quot;<a href="https&#58;//iklr.de/">Ich kann Leben retten e.V</a>&quot;. &quot;Bei einem plötzlichen Herzstillstand sind die ersten Minuten entscheidend,&quot; so Laufs. &quot;Wir haben gute Chancen, den Betroffenen helfen zu können, wenn sofort mit der Reanimation begonnen wird - von jedem, der zuerst vor Ort ist.&quot; So wie auf dem Fußballfeld in Kopenhagen, wo sofort ausgebildete Ersthelfer zur Stelle waren.<br><br></p> <p>Damit das künftig auch in Leipziger Sportvereinen eher die Regel als die Ausnahme ist, wollen die UKL-Mediziner zusammen mit dem Verein Nachwuchssportler zu Herzrettern ausbilden. Alle Leipziger Kinder- und Jugendportvereine sind eingeladen, sich um einen kostenlosen &#160;Herzretter-Kurs zu bewerben. Für die ersten 10 Gruppen mit etwa 20 Jugendlichen stehen die Kurse dank einer Spende bereits zur Verfügung. &#160;<br><br></p> <p>In den eigens vom Verein konzipierten <a href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_6887.aspx">Herzretterkursen</a> trainieren speziell ausgebildete Schauspieler auf spielerische Art und Weise neben den medizinischen Grundtechniken zur Herz-Lungen-Wiederbelebung vor allem den Umgang mit der eigenen Angst und dem Stress in der Notfallsituation.</p> <p>&quot;Wir wollen Mut machen und helfen, Menschenleben zu retten. Denn es ist so wichtig gerade im Notfall Verantwortung zu übernehmen und die überlebenswichtige Herzdruckmassage zu beginnen&quot;, betont Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer. Die Oberärztin der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme</a> des UKL und Notärztin am UKL-eigenen Notarzt-Standort Mitte ist Mitinitiatorin der Kooperation des UKL mit der Herzretter-Initiative. &quot;Es ist ein Projekt, dass mir seit Jahren am Herzen liegt, denn wir sehen leider viel zu oft, dass nicht rechtzeitig geholfen wurde, mit tragischen Folgen. Dabei ist es so einfach, zum Lebensretter zu werden&quot;, so die Notärztin.&#160;<br><br></p> <p>Für die Herzrettertrainings können sich Sportvereine ab sofort unter kontakt@iklr.de bewerben.&#160; Für weitere Kurse ist der Verein auf Spenden angewiesen. &quot;Wir hoffen, dass Unternehmen und Privatpersonen erkennen, wie wichtig dieses Thema ist und uns mit ihren Spenden dabei helfen, den Mut und das Wissen an viele neue Lebensretter zu vermitteln&quot;, so Dr. Ramshorn-Zimmer. &#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Sie wollen sich mit Ihrem Sportverein für ein kostenloses Herzretter-Training bewerben?&#160;</strong></p> <p>Schreiben Sie einfach eine Email an&#58; kontakt@iklr.de oder besuchen Sie <a href="https&#58;//iklr.de/">www.iklr.de</a></p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>S<strong>ie wollen der Herzretter-Initiative helfen Lebensretter auszubilden?</strong> Wir freuen uns über Ihre Spende an&#58;&#160;</p> <p>Spendenkonto IBAN&#58; DE32 2005 0550 1002 2536 05</p> <p>&#160;</p>
Noch müssen Workstations die Live-Untersuchungen ersetzen<img alt="Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20210621103529_cc8a8ea51c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-20T22:00:00ZLeipzig. Von Aachen und Berlin über Leuven und London bis Uppsala und Wien reichen die Herkunftsorte der Herzspezialisten, die beim Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongress vom 24. bis 26. Juni ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. "Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zur Herzinsuffizienz, genauer zur HFpEF (Heart Failure with preserved Ejection Fraction), aber auch Themen wie die Folgen von Covid-19-Infektionen bei Sportlern oder die kombinierte oder Mehrfach-Klappenerkrankung", so Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig. <p>&quot;Die Veranstaltung wird wie im Vorjahr wieder virtuell, also als Web-Kongress, stattfinden. Mir war es sehr wichtig, trotz der Corona-Pandemie mit ihren Erschwernissen diesen nützlichen Erfahrungsaustausch aufrechtzuerhalten. Natürlich ist der praktische Teil mit Ultraschall-Untersuchungen an Probanden leider nicht möglich. Aber wir haben uns etwas einfallen lassen, damit die teilnehmenden Kardiologen möglichst viel Praxis-Erfahrungen mitnehmen können&#58; Die Live-Demonstrationen finden deshalb nicht am Menschen, sondern an Workstations statt. Dadurch können wir vorführen, was bei bestimmten Fragestellungen ganz praktisch zu machen ist&quot;, erläutert der Leipziger Herzspezialist. Im Besonderen geht es dabei um Denkansätze zur Selbstüberprüfung von Untersuchungsergebnissen; den Kardiologen werden Vorschläge zu Plausibilitäts-Analysen vermittelt, damit sie Fehler erkennen.</p> <p>Ziel von Prof. Hagendorff ist es, den Kongress im nächsten Jahr wieder als echte Live-Veranstaltung anbieten zu können. &quot;Die praktischen Demonstrationen und der persönliche Austausch sind trotz der tollsten Kommunikationstechnik unersetzlich. Deshalb hoffe ich sehr, dass unser Echokardiographie-Kongress wieder das Format erhalten kann, der ihn zu einem Anziehungspunkt weit über Mitteldeutschland hinaus gemacht hat.&quot;</p>
UKL bietet Nachsorge in Post-Covid-Ambulanz<img alt="Das Universitätsklinikum Leipzig hat eine Post-Covid-Ambulanz etabliert." src="/presse/PressImages/pic_20210608084314_66eaa9527e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-07T22:00:00ZLeipzig. Manche Patienten klagen nach einer durchgemachten Corona-Infektion über anhaltende Beschwerden, die sehr vielgestaltig sein können. Oftmals dauern diese noch viele Monate nach dem Abklingen der eigentlichen Erkrankung an. Um den Betroffenen besser helfen zu können, bietet das UKL hier eine Portalsprechstunde in einer interdisziplinären Post-Covid-Ambulanz an. <p>Viele Menschen überstehen eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ganz ohne Folgen. Andere haben stark mit anhaltenden Beschwerden zu kämpfen. Das Spektrum der auch Long Covid genannten gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist dabei breit&#58; Müdigkeit, Husten, Luftnot, Herzklopfen, Gedächtnis- oder andere Hirnleistungstörungen gehören ebenso dazu wie die bekannten Geruchs- und Geschmacksstörungen sowie viele weitere. Manche Patienten haben eine leichte bis mittelschwere Infektion überstanden, andere wurden wochenlang intensivmedizinisch behandelt und beatmet.&#160;</p> <p>Um ihnen allen eine passende Nachsorge anbieten zu können, hat das Universitätsklinikum Leipzig eine interdisziplinäre <a href="/einrichtungen/kardiologie/Freigegebene%20Dokumente/Flyer_Post-Covid-Ambulanz.pdf">Post-Covid-Ambulanz</a> etabliert. Hier arbeiten Pneumologen, Kardiologen, Rheumatologen, Intensivmediziner, Neurologen und Psychotherapeuten bei der Diagnose und Therapie eng zusammen. &#160;&#160;</p> <p>Anlaufpunkt für alle Betroffenen, die von einem Fach- oder Hausarzt an die Ambulanz überwiesen werden müssen, ist eine Portalsprechstunde. Hier werden die vorhandenen Beschwerden untersucht und bei Bedarf eine weitere fachspezifische Betreuung in die Wege geleitet. &quot;Wir möchten für die Menschen, die an den Folgen einer COVID-Erkrankung leiden, einen zentralen Anlaufpunkt mit Zugang zu allen Experten des Uniklinikums zur Abklärung und Linderung der Beschwerden schaffen&quot;, erklärt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Uniklinik für <a href="/einrichtungen/kardiologie">Kardiologie</a> und einer der Initiatoren der Ambulanz. &quot;In den vergangenen Monaten haben wir sehr viele COVID-19-Patienten am UKL behandelt und viel über die Erkrankung und deren Auswirkungen gelernt&quot; ,ergänzt Prof. Hubert Wirtz, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/pneumologie">Pneumologie</a> am UKL. &quot;Dieses Wissen setzen wir gern ein, um Patienten mit Long Covid zu helfen, auch wenn wir hier immer noch dabei sind, zu lernen.&quot; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Terminvereinbarungen Post-Covid Ambulanz am UKL&#58; Tel. 0341- 97 12961&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Bitte beachten&#58; Überweisung durch einen Fach- oder Hausarzt erforderlich. &#160;</p>
Interdisziplinäres Ultraschallzentrum bündelt seit zwölf Jahren Kompetenz<img alt="Das Sonographiezentrum am UKL bündelt seit 12 Jahren die Kompetenzen - für eine optimale Versorgung der Patienten und effektive Ausbildung künftiger Mediziner." src="/presse/PressImages/pic_20210507093833_612936dcc8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-05-06T22:00:00ZLeipzig. Seit zwölf Jahren bündelt das Interdisziplinäre Ultraschallzentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die Expertise von Internisten und Radiologen, um einen optimalen Einsatz des Verfahrens in der Diagnostik am UKL sicherstellen zu können. Mit Erfolg: Das Leipziger Zentrum hat sich als eines von bundesweit fünf vergleichbaren Zentren als Modell für einen gebündelten Einsatz der Expertise etabliert und wurde im vergangenen Jahr von der Fachgesellschaft DEGUM als Ausbildungszentrum zertifiziert. Auch der Bedarf wächst – seit 2009 stieg die Zahl der jährlichen Untersuchungen von ursprünglich 7.000 auf über 12.000 im vergangenen Jahr. <p>&quot;Ohne die Einschränkungen der Pandemie wäre die Patientenzahl 2020 auch noch weiter gestiegen&quot;, ist Privatdozent Dr. Thomas Karlas, Leiter des interdisziplinären <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/gastroenterologie-sonographie.aspx">Ultraschallzentrums</a> am UKL, überzeugt. Der Bedarf an Sonographien wächst seit Jahren - zum einen, weil am Leipziger Uniklinikum die Zahl der Patienten insgesamt zunimmt. Zum anderen steigt die Zahl der Verlaufskontrollen bei chronischen Erkrankungen, wozu inzwischen viele Krebserkrankungen gehören. &quot;Das verdanken wir besseren Therapien, die den Patienten viele weitere Lebensjahre schenken - die wir mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen begleiten&quot;, so Karlas. Fünf Untersuchungsräume stehen dem Team zur Verfügung, mit modernster Ausstattung wie einem Spezialgerät für die Ultraschalluntersuchung bei stark adipösen Patienten. &quot;Hier sind wir als Teil eines in diesem Bereich spezialisierten Standorts auch intensiv in wissenschaftliche Studien eingebunden.&quot; Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Zentrums liegt im <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/gastroenterologie-sonographie.aspx">viszeral-medizinischen Bereich</a>, ein großer Teil der Patienten kommt aus den Kliniken der Inneren Medizin und benötigt Untersuchungen der Bauchorgane wie Galle, Leber, Magen, Darm und Blase.&#160;</p> <p>Hinzu kommen Untersuchungen zahlreicher anderer Organe wie Schilddrüse und Nieren, aber auch Ultraschalluntersuchungen von Gelenken und Extremitäten. Hier werden aber auch Punktionen all dieser Organsysteme unter Ultraschallkontrolle durchgeführt. Dazu arbeiten die Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche wie Endokrinologie, Nephrologie, Gastroenterologie und natürlich Radiologie, die einen großen Anteil der Untersuchungen durchführen, gemeinsam im interdisziplinären Zentrum. Diese Bündelung an Kompetenz und kollegiale interdisziplinäre Zusammenarbeit führen neben einer hohen Expertise in der Patientenversorgung auch zu einer hohen Qualität in der Ultraschallweiterbildung der Mitarbeiter. Dies wurde dem Zentrum kürzlich durch eine Zertifizierung der Fachgesellschaft DEGUM bestätigt. Bundesweit verfügt nur jedes dritte Ultraschallzentrum über ein solches Ausbildungszeritifikat, wie eine gerade veröffentlichte Umfrage der Universität Ulm bestätigt.</p> <p>&#160;</p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt des Ultraschallzentrums ist die studentische Lehre. &quot;Angehende Ärzte sollten im Studium praktische Kenntnisse der Sonographie erwerben, um diesen schonenden Blick in das Körperinnere gut verstehen und anwenden zu können&quot;, so Ultraschallexperte Karlas. &quot;Als Zentrum bieten wir zahlreiche Lehrveranstaltungen in einem Längsschnittcurriculum an und können so möglichst vielen Studierenden den Zugang zur Ultraschalldiagnostik ermöglichen.&quot;&#160;</p> <p>Trotz der Konzentration im Zentrum gibt es im UKL natürlich weitere Standorte der Ultraschalldiagnostik, die speziellen Fragestellungen in Fachgebieten wie der Kardiologie, der Geburtsmedizin oder der Kinderradiologie gerecht werden.&#160;</p> <p>In der Zukunft sieht Dr. Karlas für das Ultraschallzentrum noch weiter wachsende Anforderungen&#58; &quot;Mobile, auch sehr kleine Geräte könnten künftig dafür sorgen, dass über eine telemedizinische Anbindung der Experte hier im Zentrum einen Kollegen im Einsatz außerhalb faktisch 'begleitet' und &#160;einen Tele-Ultraschall durchführen kann - davon sind wir aktuell außer in Modellprojekten aber noch weit entfernt.&quot; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Literatur&#58;<br><em>Welle R et al. &quot;Die Aus- undWeiterbildungssituation der Abdomensonografie &#160;an den deutschen Universitätskliniken.&#160;Eine Längsschnittstudie über 20 Jahre&quot;, Z Gastroenterol 2021; 59&#58; 225-240&#160;</em></p> <p>&#160; &#160;&#160;</p>
Herzinsuffizienz: Kardiologen des Leipziger Uniklinikums erweitern Diagnostik bei unklarer Luftnot<img alt="Die UKL-Kardiologie erweitert die Diagnostik bei Patienten mit unklarer Luftnot auf Untersuchungen unter Belastungsbedingungen, um die korrekte Diagnose schneller und besser stellen zu können&#58; Prof. Rolf Wachter (li.), stellvertretender Klinikdirektor für Kardiologie, und Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer im Herzkatheterlabor." src="/presse/PressImages/pic_20210210114939_d3ef5c1906.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-09T23:00:00ZLeipzig. Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern. Jedes Jahr steigt die Anzahl der wegen Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelten Patienten um etwa fünf Prozent, vor allem ältere Menschen sind betroffen. Trotzdem wird die Erkrankung nicht immer erkannt, auch weil manche Formen schwierig zu diagnostizieren sind. Kardiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wollen dies nun ändern, indem sie die Standarddiagnostik deutlich erweitern. <p>Typische Beschwerden bei Herzschwäche sind Luftnot bei Belastung, eingeschränkte Belastbarkeit und Wasseransammlungen in den Beinen. Allerdings treten viele dieser Beschwerden, vor allem die Luftnot, auch bei anderen Erkrankungen, zum Beispiel der Lunge auf. &quot;Im Einzelfall kann es manchmal schwierig sein, die richtige Diagnose zu stellen. Die Echokardiographie gibt uns in vielen Fällen die Antwort, aber leider nicht in allen&quot;, sagt Prof. Rolf Wachter, stellvertretender Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig.&#160;&quot;Eine Erkrankung, die vor allem unter Belastung Beschwerden verursacht, sollte man vielleicht auch unter Belastungsbedingungen untersuchen&quot;, ergänzt Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer.</p> <p>Deshalb werden Patienten mit Luftnot, die in der UKL-Kardiologie behandelt werden, jetzt einem erweiterten Programm unterzogen, das neben Untersuchungen in Ruhe auch Belastungsuntersuchungen in der Echokardiographie, der Kernspintomographie und im Herzkatheterlabor beinhaltet.<br>&quot;Im Herzkatheterlabor erfolgt insbesondere eine exakte Analyse der Druck- und Volumenwerte in der linken und rechten Herzkammer in Ruhe und unter Belastung. Das ist quasi der 'Goldstandard', besser kann man die Herzfunktion nicht messen&quot;, meint Prof. Wachter. &quot;Mit diesem Projekt möchten wir auch herausfinden, welche der Methoden uns in Zukunft am besten unterstützt, um die korrekte Diagnose schneller und besser zu stellen.&quot;</p> <p>Zunächst sollen etwa 35 Patienten untersucht werden, im Anschluss erfolgt eine Auswertung der Ergebnisse. &quot;Wir werden mittel- bis langfristig viel häufiger spezielle Belastungsuntersuchungen bei Patienten mit Luftnot durchführen müssen, denn die Anzahl dieser Patienten steigt rasant&quot;, prognostiziert Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie.</p>

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