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Pressemitteilungen

 

 

Noch müssen Workstations die Live-Untersuchungen ersetzen<img alt="Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20210621103529_cc8a8ea51c.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-20T22:00:00ZLeipzig. Von Aachen und Berlin über Leuven und London bis Uppsala und Wien reichen die Herkunftsorte der Herzspezialisten, die beim Mitteldeutschen Echokardiographie-Kongress vom 24. bis 26. Juni ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. "Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zur Herzinsuffizienz, genauer zur HFpEF (Heart Failure with preserved Ejection Fraction), aber auch Themen wie die Folgen von Covid-19-Infektionen bei Sportlern oder die kombinierte oder Mehrfach-Klappenerkrankung", so Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig. <p>&quot;Die Veranstaltung wird wie im Vorjahr wieder virtuell, also als Web-Kongress, stattfinden. Mir war es sehr wichtig, trotz der Corona-Pandemie mit ihren Erschwernissen diesen nützlichen Erfahrungsaustausch aufrechtzuerhalten. Natürlich ist der praktische Teil mit Ultraschall-Untersuchungen an Probanden leider nicht möglich. Aber wir haben uns etwas einfallen lassen, damit die teilnehmenden Kardiologen möglichst viel Praxis-Erfahrungen mitnehmen können&#58; Die Live-Demonstrationen finden deshalb nicht am Menschen, sondern an Workstations statt. Dadurch können wir vorführen, was bei bestimmten Fragestellungen ganz praktisch zu machen ist&quot;, erläutert der Leipziger Herzspezialist. Im Besonderen geht es dabei um Denkansätze zur Selbstüberprüfung von Untersuchungsergebnissen; den Kardiologen werden Vorschläge zu Plausibilitäts-Analysen vermittelt, damit sie Fehler erkennen.</p> <p>Ziel von Prof. Hagendorff ist es, den Kongress im nächsten Jahr wieder als echte Live-Veranstaltung anbieten zu können. &quot;Die praktischen Demonstrationen und der persönliche Austausch sind trotz der tollsten Kommunikationstechnik unersetzlich. Deshalb hoffe ich sehr, dass unser Echokardiographie-Kongress wieder das Format erhalten kann, der ihn zu einem Anziehungspunkt weit über Mitteldeutschland hinaus gemacht hat.&quot;</p>
UKL bietet Nachsorge in Post-Covid-Ambulanz<img alt="Das Universitätsklinikum Leipzig hat eine Post-Covid-Ambulanz etabliert." src="/presse/PressImages/pic_20210608084314_66eaa9527e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-06-07T22:00:00ZLeipzig. Manche Patienten klagen nach einer durchgemachten Corona-Infektion über anhaltende Beschwerden, die sehr vielgestaltig sein können. Oftmals dauern diese noch viele Monate nach dem Abklingen der eigentlichen Erkrankung an. Um den Betroffenen besser helfen zu können, bietet das UKL hier eine Portalsprechstunde in einer interdisziplinären Post-Covid-Ambulanz an. <p>Viele Menschen überstehen eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ganz ohne Folgen. Andere haben stark mit anhaltenden Beschwerden zu kämpfen. Das Spektrum der auch Long Covid genannten gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist dabei breit&#58; Müdigkeit, Husten, Luftnot, Herzklopfen, Gedächtnis- oder andere Hirnleistungstörungen gehören ebenso dazu wie die bekannten Geruchs- und Geschmacksstörungen sowie viele weitere. Manche Patienten haben eine leichte bis mittelschwere Infektion überstanden, andere wurden wochenlang intensivmedizinisch behandelt und beatmet.&#160;</p> <p>Um ihnen allen eine passende Nachsorge anbieten zu können, hat das Universitätsklinikum Leipzig eine interdisziplinäre <a href="/einrichtungen/kardiologie/Freigegebene%20Dokumente/Flyer_Post-Covid-Ambulanz.pdf">Post-Covid-Ambulanz</a> etabliert. Hier arbeiten Pneumologen, Kardiologen, Rheumatologen, Intensivmediziner, Neurologen und Psychotherapeuten bei der Diagnose und Therapie eng zusammen. &#160;&#160;</p> <p>Anlaufpunkt für alle Betroffenen, die von einem Fach- oder Hausarzt an die Ambulanz überwiesen werden müssen, ist eine Portalsprechstunde. Hier werden die vorhandenen Beschwerden untersucht und bei Bedarf eine weitere fachspezifische Betreuung in die Wege geleitet. &quot;Wir möchten für die Menschen, die an den Folgen einer COVID-Erkrankung leiden, einen zentralen Anlaufpunkt mit Zugang zu allen Experten des Uniklinikums zur Abklärung und Linderung der Beschwerden schaffen&quot;, erklärt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Uniklinik für <a href="/einrichtungen/kardiologie">Kardiologie</a> und einer der Initiatoren der Ambulanz. &quot;In den vergangenen Monaten haben wir sehr viele COVID-19-Patienten am UKL behandelt und viel über die Erkrankung und deren Auswirkungen gelernt&quot; ,ergänzt Prof. Hubert Wirtz, Leiter des Bereichs <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/pneumologie">Pneumologie</a> am UKL. &quot;Dieses Wissen setzen wir gern ein, um Patienten mit Long Covid zu helfen, auch wenn wir hier immer noch dabei sind, zu lernen.&quot; &#160;&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Terminvereinbarungen Post-Covid Ambulanz am UKL&#58; Tel. 0341- 97 12961&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Bitte beachten&#58; Überweisung durch einen Fach- oder Hausarzt erforderlich. &#160;</p>
Interdisziplinäres Ultraschallzentrum bündelt seit zwölf Jahren Kompetenz<img alt="Das Sonographiezentrum am UKL bündelt seit 12 Jahren die Kompetenzen - für eine optimale Versorgung der Patienten und effektive Ausbildung künftiger Mediziner." src="/presse/PressImages/pic_20210507093833_612936dcc8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-05-06T22:00:00ZLeipzig. Seit zwölf Jahren bündelt das Interdisziplinäre Ultraschallzentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die Expertise von Internisten und Radiologen, um einen optimalen Einsatz des Verfahrens in der Diagnostik am UKL sicherstellen zu können. Mit Erfolg: Das Leipziger Zentrum hat sich als eines von bundesweit fünf vergleichbaren Zentren als Modell für einen gebündelten Einsatz der Expertise etabliert und wurde im vergangenen Jahr von der Fachgesellschaft DEGUM als Ausbildungszentrum zertifiziert. Auch der Bedarf wächst – seit 2009 stieg die Zahl der jährlichen Untersuchungen von ursprünglich 7.000 auf über 12.000 im vergangenen Jahr. <p>&quot;Ohne die Einschränkungen der Pandemie wäre die Patientenzahl 2020 auch noch weiter gestiegen&quot;, ist Privatdozent Dr. Thomas Karlas, Leiter des interdisziplinären <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/gastroenterologie-sonographie.aspx">Ultraschallzentrums</a> am UKL, überzeugt. Der Bedarf an Sonographien wächst seit Jahren - zum einen, weil am Leipziger Uniklinikum die Zahl der Patienten insgesamt zunimmt. Zum anderen steigt die Zahl der Verlaufskontrollen bei chronischen Erkrankungen, wozu inzwischen viele Krebserkrankungen gehören. &quot;Das verdanken wir besseren Therapien, die den Patienten viele weitere Lebensjahre schenken - die wir mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen begleiten&quot;, so Karlas. Fünf Untersuchungsräume stehen dem Team zur Verfügung, mit modernster Ausstattung wie einem Spezialgerät für die Ultraschalluntersuchung bei stark adipösen Patienten. &quot;Hier sind wir als Teil eines in diesem Bereich spezialisierten Standorts auch intensiv in wissenschaftliche Studien eingebunden.&quot; Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Zentrums liegt im <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/gastroenterologie-sonographie.aspx">viszeral-medizinischen Bereich</a>, ein großer Teil der Patienten kommt aus den Kliniken der Inneren Medizin und benötigt Untersuchungen der Bauchorgane wie Galle, Leber, Magen, Darm und Blase.&#160;</p> <p>Hinzu kommen Untersuchungen zahlreicher anderer Organe wie Schilddrüse und Nieren, aber auch Ultraschalluntersuchungen von Gelenken und Extremitäten. Hier werden aber auch Punktionen all dieser Organsysteme unter Ultraschallkontrolle durchgeführt. Dazu arbeiten die Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche wie Endokrinologie, Nephrologie, Gastroenterologie und natürlich Radiologie, die einen großen Anteil der Untersuchungen durchführen, gemeinsam im interdisziplinären Zentrum. Diese Bündelung an Kompetenz und kollegiale interdisziplinäre Zusammenarbeit führen neben einer hohen Expertise in der Patientenversorgung auch zu einer hohen Qualität in der Ultraschallweiterbildung der Mitarbeiter. Dies wurde dem Zentrum kürzlich durch eine Zertifizierung der Fachgesellschaft DEGUM bestätigt. Bundesweit verfügt nur jedes dritte Ultraschallzentrum über ein solches Ausbildungszeritifikat, wie eine gerade veröffentlichte Umfrage der Universität Ulm bestätigt.</p> <p>&#160;</p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt des Ultraschallzentrums ist die studentische Lehre. &quot;Angehende Ärzte sollten im Studium praktische Kenntnisse der Sonographie erwerben, um diesen schonenden Blick in das Körperinnere gut verstehen und anwenden zu können&quot;, so Ultraschallexperte Karlas. &quot;Als Zentrum bieten wir zahlreiche Lehrveranstaltungen in einem Längsschnittcurriculum an und können so möglichst vielen Studierenden den Zugang zur Ultraschalldiagnostik ermöglichen.&quot;&#160;</p> <p>Trotz der Konzentration im Zentrum gibt es im UKL natürlich weitere Standorte der Ultraschalldiagnostik, die speziellen Fragestellungen in Fachgebieten wie der Kardiologie, der Geburtsmedizin oder der Kinderradiologie gerecht werden.&#160;</p> <p>In der Zukunft sieht Dr. Karlas für das Ultraschallzentrum noch weiter wachsende Anforderungen&#58; &quot;Mobile, auch sehr kleine Geräte könnten künftig dafür sorgen, dass über eine telemedizinische Anbindung der Experte hier im Zentrum einen Kollegen im Einsatz außerhalb faktisch 'begleitet' und &#160;einen Tele-Ultraschall durchführen kann - davon sind wir aktuell außer in Modellprojekten aber noch weit entfernt.&quot; &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Literatur&#58;<br><em>Welle R et al. &quot;Die Aus- undWeiterbildungssituation der Abdomensonografie &#160;an den deutschen Universitätskliniken.&#160;Eine Längsschnittstudie über 20 Jahre&quot;, Z Gastroenterol 2021; 59&#58; 225-240&#160;</em></p> <p>&#160; &#160;&#160;</p>
Herzinsuffizienz: Kardiologen des Leipziger Uniklinikums erweitern Diagnostik bei unklarer Luftnot<img alt="Die UKL-Kardiologie erweitert die Diagnostik bei Patienten mit unklarer Luftnot auf Untersuchungen unter Belastungsbedingungen, um die korrekte Diagnose schneller und besser stellen zu können&#58; Prof. Rolf Wachter (li.), stellvertretender Klinikdirektor für Kardiologie, und Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer im Herzkatheterlabor." src="/presse/PressImages/pic_20210210114939_d3ef5c1906.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-09T23:00:00ZLeipzig. Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern. Jedes Jahr steigt die Anzahl der wegen Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelten Patienten um etwa fünf Prozent, vor allem ältere Menschen sind betroffen. Trotzdem wird die Erkrankung nicht immer erkannt, auch weil manche Formen schwierig zu diagnostizieren sind. Kardiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wollen dies nun ändern, indem sie die Standarddiagnostik deutlich erweitern. <p>Typische Beschwerden bei Herzschwäche sind Luftnot bei Belastung, eingeschränkte Belastbarkeit und Wasseransammlungen in den Beinen. Allerdings treten viele dieser Beschwerden, vor allem die Luftnot, auch bei anderen Erkrankungen, zum Beispiel der Lunge auf. &quot;Im Einzelfall kann es manchmal schwierig sein, die richtige Diagnose zu stellen. Die Echokardiographie gibt uns in vielen Fällen die Antwort, aber leider nicht in allen&quot;, sagt Prof. Rolf Wachter, stellvertretender Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig.&#160;&quot;Eine Erkrankung, die vor allem unter Belastung Beschwerden verursacht, sollte man vielleicht auch unter Belastungsbedingungen untersuchen&quot;, ergänzt Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer.</p> <p>Deshalb werden Patienten mit Luftnot, die in der UKL-Kardiologie behandelt werden, jetzt einem erweiterten Programm unterzogen, das neben Untersuchungen in Ruhe auch Belastungsuntersuchungen in der Echokardiographie, der Kernspintomographie und im Herzkatheterlabor beinhaltet.<br>&quot;Im Herzkatheterlabor erfolgt insbesondere eine exakte Analyse der Druck- und Volumenwerte in der linken und rechten Herzkammer in Ruhe und unter Belastung. Das ist quasi der 'Goldstandard', besser kann man die Herzfunktion nicht messen&quot;, meint Prof. Wachter. &quot;Mit diesem Projekt möchten wir auch herausfinden, welche der Methoden uns in Zukunft am besten unterstützt, um die korrekte Diagnose schneller und besser zu stellen.&quot;</p> <p>Zunächst sollen etwa 35 Patienten untersucht werden, im Anschluss erfolgt eine Auswertung der Ergebnisse. &quot;Wir werden mittel- bis langfristig viel häufiger spezielle Belastungsuntersuchungen bei Patienten mit Luftnot durchführen müssen, denn die Anzahl dieser Patienten steigt rasant&quot;, prognostiziert Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie.</p>
Ob Trauma, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Notfallversorgung am Universitätsklinikum Leipzig jederzeit gesichert<img alt="Auch zu den Weihnachtsfeiertagen und darüber hinaus ist die Notfallversorgung von Patienten im Universitätsklinikum Leipzig gesichert." src="/presse/PressImages/pic_20201222131955_41e1aaaba5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-21T23:00:00ZLeipzig. Das Corona-Virus und die Behandlung von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, stehen auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stark im Fokus. Doch selbst in Zeiten der Pandemie erleiden Menschen Herzinfarkte, brechen sich ein Bein oder kämpfen mit den Folgen eines Schlaganfalls. Auch unter erschwerten Bedingungen stellen Pflegende und Ärzte der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) gerade nun zu den Feiertagen um Weihnachten und Silvester sicher, dass rund um die Uhr die Aufnahme und Versorgung von Patienten gewährleistet ist. Gleichwohl erinnern zum Beispiel Kardiologen und Neurologen am UKL, dass eine Verschleppung von Krankheiten gravierende Folgen für den Betroffenen haben könnte. "Niemand braucht Furcht vor dem Gang ins Klinikum zu haben", mahnen sie. <p>&quot;Wir erfüllen unseren Versorgungsauftrag für Patienten nach einem Trauma oder sonstigen schweren Erkrankungen weiterhin&quot;, erklärt Prof. André Gries, <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Ärztlicher Leiter der ZNA</a>. Wie im Frühjahr stellt der Mediziner beim zweiten Lockdown erneut fest, dass weniger fußläufige Trauma-Patienten die Notfallaufnahme ansteuern. Hingegen sei die Zahl schwerkranker nicht-traumatologischer Fälle sehr hoch. Einige von ihnen, so Gries, seien zusätzlich mit dem Corona-Virus infiziert. Hinzu kämen bereits schwer an Covid-19-Erkrankte. &quot;Das alles stellt eine hohe Belastung für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter meines Teams dar, doch wir stellen uns dieser Aufgabe tagein, tagaus&quot;, bekräftigt Prof. Gries.&#160;</p> <p>Täglich würde bei etwa zehn Notfall-Patienten auch eine Corona-Infektion festgestellt, erklärt er. Bei einem überwiegenden Teil sei diese vorher nicht bekannt gewesen und müsste erst diagnostiziert werden. Dann folgt die Entscheidung, ob eine ambulante Behandlung reicht oder ob der Patient stationär aufgenommen werden müsse. &quot;In der Corona-Versorgungskette am UKL mit den Intensivstationen und den Normal-Isolierstationen nimmt auch die ZNA einen wichtigen Platz ein&quot;, so Prof. André Gries. Er und sein Team halten auf jeden Fall zwischen Weihnachten und Neujahr die Stellung, da mit weiteren Steigerungen bei den Infektionszahlen nach derzeitigem Stand gerechnet werden muss.&#160;</p> <p><br><strong>Bei Symptomen für Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt Krankenhaus aufsuchen</strong><br>Dass am UKL weiterhin alle medizinischen Notfälle in vollem Umfang versorgt werden können, betont auch Prof. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>&#58; &quot;Es gibt keine Einschränkung für Notfälle. Vielfältige und sorgfältige Vorsichtsmaßnahmen sind aufgebaut worden und im Einsatz. Niemand muss Angst haben&quot;, betont er. Von einem beispielsweise zu spät behandelten Herzinfarkt gehe große Gefahr aus&#58; &quot;Bitte zögern Sie nicht, Hilfe im UKL zu suchen&quot;, appelliert Prof. Laufs.&#160;<br><br></p> <p>Die Zahlen der mit einem Schlaganfall in eine Klinik aufgenommenen Patienten sind während der Corona-Pandemie an vielen Orten und zuletzt auch hier in Leipzig zurückgegangen. Eine Tatsache, die Prof. Joseph Claßen, Direktor der <a href="/einrichtungen/neurologie">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a>, mit Sorge erfüllt&#58; &quot;Das bedeutet nämlich, dass Menschen mit Schlaganfallsymptomen, zum Beispiel plötzlich aufgetretene Halbseitenlähmung, halbseitige Gefühlsstörung, halbseitige oder ein Auge betreffende Sehstörung, Doppelbildsehen, undeutliches Sprechen oder Sprachstörung, entweder ihre Symptome weniger beachten oder aus Angst vor Ansteckung nicht ins Krankenhaus kommen wollen.&quot;&#160;<br>Doch das sei sehr gefährlich, meint der UKL-Experte, auch dann, wenn die Symptome nur flüchtig aufträten. Die Symptome könnten Zeichen oder Vorboten eines Schlaganfalls sein, der bleibende Behinderungen hinterlassen und an dem man sogar versterben könne. Deshalb&#58; &quot;Wenn solche Symptome auftreten, dann bitte umgehend ins Krankenhaus gehen, damit eine rasche gezielte Therapie durchgeführt werden kann, wenn es notwendig und möglich ist&quot;, rät Prof. Claßen.</p>

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