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Pressemitteilungen

 

 

Herzinsuffizienz: Kardiologen des Leipziger Uniklinikums erweitern Diagnostik bei unklarer Luftnot<img alt="Die UKL-Kardiologie erweitert die Diagnostik bei Patienten mit unklarer Luftnot auf Untersuchungen unter Belastungsbedingungen, um die korrekte Diagnose schneller und besser stellen zu können&#58; Prof. Rolf Wachter (li.), stellvertretender Klinikdirektor für Kardiologie, und Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer im Herzkatheterlabor." src="/presse/PressImages/pic_20210210114939_d3ef5c1906.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-02-09T23:00:00ZLeipzig. Herzschwäche ist die häufigste Aufnahmediagnose in deutschen Krankenhäusern. Jedes Jahr steigt die Anzahl der wegen Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelten Patienten um etwa fünf Prozent, vor allem ältere Menschen sind betroffen. Trotzdem wird die Erkrankung nicht immer erkannt, auch weil manche Formen schwierig zu diagnostizieren sind. Kardiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wollen dies nun ändern, indem sie die Standarddiagnostik deutlich erweitern. <p>Typische Beschwerden bei Herzschwäche sind Luftnot bei Belastung, eingeschränkte Belastbarkeit und Wasseransammlungen in den Beinen. Allerdings treten viele dieser Beschwerden, vor allem die Luftnot, auch bei anderen Erkrankungen, zum Beispiel der Lunge auf. &quot;Im Einzelfall kann es manchmal schwierig sein, die richtige Diagnose zu stellen. Die Echokardiographie gibt uns in vielen Fällen die Antwort, aber leider nicht in allen&quot;, sagt Prof. Rolf Wachter, stellvertretender Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a> am Universitätsklinikum Leipzig.&#160;&quot;Eine Erkrankung, die vor allem unter Belastung Beschwerden verursacht, sollte man vielleicht auch unter Belastungsbedingungen untersuchen&quot;, ergänzt Assistenzärztin Dr. Romy Langhammer.</p> <p>Deshalb werden Patienten mit Luftnot, die in der UKL-Kardiologie behandelt werden, jetzt einem erweiterten Programm unterzogen, das neben Untersuchungen in Ruhe auch Belastungsuntersuchungen in der Echokardiographie, der Kernspintomographie und im Herzkatheterlabor beinhaltet.<br>&quot;Im Herzkatheterlabor erfolgt insbesondere eine exakte Analyse der Druck- und Volumenwerte in der linken und rechten Herzkammer in Ruhe und unter Belastung. Das ist quasi der 'Goldstandard', besser kann man die Herzfunktion nicht messen&quot;, meint Prof. Wachter. &quot;Mit diesem Projekt möchten wir auch herausfinden, welche der Methoden uns in Zukunft am besten unterstützt, um die korrekte Diagnose schneller und besser zu stellen.&quot;</p> <p>Zunächst sollen etwa 35 Patienten untersucht werden, im Anschluss erfolgt eine Auswertung der Ergebnisse. &quot;Wir werden mittel- bis langfristig viel häufiger spezielle Belastungsuntersuchungen bei Patienten mit Luftnot durchführen müssen, denn die Anzahl dieser Patienten steigt rasant&quot;, prognostiziert Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie.</p>
Ob Trauma, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Notfallversorgung am Universitätsklinikum Leipzig jederzeit gesichert<img alt="Auch zu den Weihnachtsfeiertagen und darüber hinaus ist die Notfallversorgung von Patienten im Universitätsklinikum Leipzig gesichert." src="/presse/PressImages/pic_20201222131955_41e1aaaba5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-21T23:00:00ZLeipzig. Das Corona-Virus und die Behandlung von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, stehen auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) stark im Fokus. Doch selbst in Zeiten der Pandemie erleiden Menschen Herzinfarkte, brechen sich ein Bein oder kämpfen mit den Folgen eines Schlaganfalls. Auch unter erschwerten Bedingungen stellen Pflegende und Ärzte der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) gerade nun zu den Feiertagen um Weihnachten und Silvester sicher, dass rund um die Uhr die Aufnahme und Versorgung von Patienten gewährleistet ist. Gleichwohl erinnern zum Beispiel Kardiologen und Neurologen am UKL, dass eine Verschleppung von Krankheiten gravierende Folgen für den Betroffenen haben könnte. "Niemand braucht Furcht vor dem Gang ins Klinikum zu haben", mahnen sie. <p>&quot;Wir erfüllen unseren Versorgungsauftrag für Patienten nach einem Trauma oder sonstigen schweren Erkrankungen weiterhin&quot;, erklärt Prof. André Gries, <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Ärztlicher Leiter der ZNA</a>. Wie im Frühjahr stellt der Mediziner beim zweiten Lockdown erneut fest, dass weniger fußläufige Trauma-Patienten die Notfallaufnahme ansteuern. Hingegen sei die Zahl schwerkranker nicht-traumatologischer Fälle sehr hoch. Einige von ihnen, so Gries, seien zusätzlich mit dem Corona-Virus infiziert. Hinzu kämen bereits schwer an Covid-19-Erkrankte. &quot;Das alles stellt eine hohe Belastung für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter meines Teams dar, doch wir stellen uns dieser Aufgabe tagein, tagaus&quot;, bekräftigt Prof. Gries.&#160;</p> <p>Täglich würde bei etwa zehn Notfall-Patienten auch eine Corona-Infektion festgestellt, erklärt er. Bei einem überwiegenden Teil sei diese vorher nicht bekannt gewesen und müsste erst diagnostiziert werden. Dann folgt die Entscheidung, ob eine ambulante Behandlung reicht oder ob der Patient stationär aufgenommen werden müsse. &quot;In der Corona-Versorgungskette am UKL mit den Intensivstationen und den Normal-Isolierstationen nimmt auch die ZNA einen wichtigen Platz ein&quot;, so Prof. André Gries. Er und sein Team halten auf jeden Fall zwischen Weihnachten und Neujahr die Stellung, da mit weiteren Steigerungen bei den Infektionszahlen nach derzeitigem Stand gerechnet werden muss.&#160;</p> <p><br><strong>Bei Symptomen für Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt Krankenhaus aufsuchen</strong><br>Dass am UKL weiterhin alle medizinischen Notfälle in vollem Umfang versorgt werden können, betont auch Prof. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>&#58; &quot;Es gibt keine Einschränkung für Notfälle. Vielfältige und sorgfältige Vorsichtsmaßnahmen sind aufgebaut worden und im Einsatz. Niemand muss Angst haben&quot;, betont er. Von einem beispielsweise zu spät behandelten Herzinfarkt gehe große Gefahr aus&#58; &quot;Bitte zögern Sie nicht, Hilfe im UKL zu suchen&quot;, appelliert Prof. Laufs.&#160;<br><br></p> <p>Die Zahlen der mit einem Schlaganfall in eine Klinik aufgenommenen Patienten sind während der Corona-Pandemie an vielen Orten und zuletzt auch hier in Leipzig zurückgegangen. Eine Tatsache, die Prof. Joseph Claßen, Direktor der <a href="/einrichtungen/neurologie">Klinik und Poliklinik für Neurologie</a>, mit Sorge erfüllt&#58; &quot;Das bedeutet nämlich, dass Menschen mit Schlaganfallsymptomen, zum Beispiel plötzlich aufgetretene Halbseitenlähmung, halbseitige Gefühlsstörung, halbseitige oder ein Auge betreffende Sehstörung, Doppelbildsehen, undeutliches Sprechen oder Sprachstörung, entweder ihre Symptome weniger beachten oder aus Angst vor Ansteckung nicht ins Krankenhaus kommen wollen.&quot;&#160;<br>Doch das sei sehr gefährlich, meint der UKL-Experte, auch dann, wenn die Symptome nur flüchtig aufträten. Die Symptome könnten Zeichen oder Vorboten eines Schlaganfalls sein, der bleibende Behinderungen hinterlassen und an dem man sogar versterben könne. Deshalb&#58; &quot;Wenn solche Symptome auftreten, dann bitte umgehend ins Krankenhaus gehen, damit eine rasche gezielte Therapie durchgeführt werden kann, wenn es notwendig und möglich ist&quot;, rät Prof. Claßen.</p>
Schlaganfallspezialstation am Universitätsklinikum Leipzig erneut zertifiziert<img alt="Behandlungsqualität auf hohem Niveau&#58; Die Schlaganfallspezialstation am UKL ist rezertifiziert worden. Im Bild&#58; Prof. Dominik Michalski (re.) und Dr. Johann Pelz." src="/presse/PressImages/pic_20201217122054_d9e928c0f0.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-12-16T23:00:00ZLeipzig. Die Schlaganfallspezialstation der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist in einem aufwendigen Verfahren mit abschließendem Online-Audit erneut als überregionale Stroke Unit zertifiziert worden. Die von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sowie der Zertifizierungsstelle LGA stammenden Auditoren hoben dabei unter anderem die gute Infrastruktur und Ausstattung der Einrichtung hervor sowie den hohen Stellenwert des Qualitätsmanagements und der Weiterbildungsangebote. <p>Mehr als 1.000 Patienten werden jährlich mit einem Schlaganfall auf der <a href="/einrichtungen/neurologie/informationen-für-patienten/struktur-der-klinik#Intensivtherapiestation%20und%20Schlaganfallspezialstation">Stroke Unit</a> und der neurologischen Intensivstation des UKL behandelt. Weil hier das gesamte Spektrum der akuten Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls zu jeder Tag- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr vorgehalten wird, ist die <a href="/einrichtungen/neurologie/informationen-für-patienten/struktur-der-klinik#Intensivtherapiestation%20und%20Schlaganfallspezialstation">Stroke Unit des UKL</a> auch Ansprechpartner für andere Kliniken der Region, wenn es um die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten geht.&#160;</p> <p>&quot;Schlaganfallbehandlung ist Teamarbeit&quot;, betont Prof. Dominik Michalski, Oberarzt der <a href="/einrichtungen/neurologie/informationen-für-patienten/struktur-der-klinik#Intensivtherapiestation%20und%20Schlaganfallspezialstation">Stroke Unit am UKL</a>. Besonderer Dank ginge daher an das pflegerische und ärztliche Team der Stroke Unit, aber auch an die hier tätigen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Mitarbeiter des Sozialdienstes. &quot;Oft ergeben sich bei der Schlaganfallbehandlung auch komplexere Situationen, beispielsweise durch ein fortgeschrittenes Lebensalter der Betroffenen und mehrere Vorerkrankungen&quot;, weiß Prof. Michalski und hebt die &quot;am UKL vorhandene, exzellente Zusammenarbeit mit der Zentralen Notfallaufnahme und den Gebieten der Neuroradiologie, Gefäßchirurgie, Kardiologie, Anästhesiologie, Neurochirurgie und internistischen Intensivmedizin&quot; hervor.&#160;</p> <p>&quot;Wenngleich die Zertifizierung ohne Auflagen erteilt wurde, beinhaltet moderne Schlaganfallmedizin die kontinuierliche Weiterentwicklung der Therapie- und Qualitätsstandards&quot;, fügt Michalski hinzu. Die Stroke Unit am UKL setze sich daher nicht nur für eine exzellente Behandlung während des Krankenhausaufenthalts ein, sondern auch für eine regelmäßige Fortbildung des Rettungsdienstes. &quot;Die schnelle Krankenhauseinweisung stellt ein wichtiges Element in der Behandlungskette dar&quot;, betont Prof. Michalski.&#160;<br>In dem vom Land Sachsen geförderten Projekt &quot;PostStroke-Manager&quot; arbeiten Mediziner und Informatikspezialisten zudem an einer verbesserten Schlaganfallnachsorge unter Nutzung digitaler Systeme.</p>
Zurück zur Höchstform – Mediziner schauen auf Leistungs- und Gesundheitssport<img alt="„Auch mit Blick auf die Sport- und Bewegungsmedizin sind wir am UKL breit aufgestellt“, sagt Prof. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie." src="/presse/PressImages/pic_20200917130224_f2818101a7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-16T22:00:00ZLeipzig. Am Universitätsklinikum Leipzig findet am 19. September das 1. Leipziger Symposium Sport- und Bewegungsmedizin statt. Dabei wollen sich Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, die sich eine medizinische Expertise rund um Sport und Bewegung erarbeitet haben, mit dem schnellen Zurück zur Höchstform beschäftigen, wobei die Frage nach Ableitungen aus den speziellen Trainings- und Behandlungskonzepten des Leistungssports für den Gesundheitssport steht. <p>&quot;Am Universitätsklinikum sind wir auch mit Blick auf die Sport- und Bewegungsmedizin breit aufgestellt&quot;, sagt Prof. Dr. Ulrich Laufs, Direktor der <a href="/einrichtungen/kardiologie">Klinik und Poliklinik für Kardiologie</a>. &quot;Das reicht von der Grundlagenforschung über Bewegung als Teil unterschiedlichster Therapien bis zur Betreuung von Profi-Sportmannschaften. Wir wollen diese Kompetenzen bei einer ersten interdisziplinären Veranstaltung zusammenführen, um Grundlagen für eine künftig ganz praktische Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Patienten zu legen. Das Konzept ist, dass wir nicht nur aus der Blickrichtung eines einzelnen Faches auf das Thema schauen, sondern den Sportler und den Patienten in den Mittelpunkt stellen und hierzu ganz unterschiedliche Kenntnisse zusammenbringen&quot;.</p> <p>Das erste Symposium der beteiligten Institutionen - <a>Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastische Chirurgie</a>, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, <a href="http&#58;//www.medvz-leipzig.de/startseite.html">Medizinisches Versorgungszentrum am UKL</a> und <a href="https&#58;//anatomie.medizin.uni-leipzig.de/">Institut für Anatomie der Universität Leipzig</a> - steht unter dem Titel &quot;Return to Competition&quot;. Es geht also um den Wiedereinstieg in Training und Wettkampf, was für Sportler nach Verletzungen oder anderen Pausen oft eine große Herausforderung ist. &quot;Uns geht es aber nicht nur um den Leistungssportler und um das Wie, Wann und Wo seines Weges zu körperlicher Höchstform&quot;, so Prof. Laufs. &quot;Wir schauen auch, ob und wie wir Prozesse des Wieder-fit-Werdens im Leistungssport für den Gesundheitssport und Bewegungs-Therapie bei Krankheiten nutzen können.&quot;&#160;</p> <p>Besonders wertvoll ist aus Sicht des Leipziger Herzspezialisten, dass sich das Institut für Anatomie sogar in Gestalt seines Direktors einbringt&#58; Prof. Dr. Ingo Bechmann wird in seinem Vortrag der Fachveranstaltung für Mediziner sportanatomisch die Wirkung beispielsweise von Faszienrollen betrachten. Weitere Vorträge widmen sich der kardialen Bildgebung, dem Intervall- und Ausdauertraining sowie Bandverletzungen.</p>
Auftakt für Video-Wettbewerb „Schüler retten Leben“<img alt="Es kommt auf jede Minute an&#58; Sophie Kung (li.) und Doreen Kupfer (re.) vom „Jugendrotkreuz“ des DRK führen vor der Kulisse des Leipziger Neuen Rathauses Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Übungspuppe, einem so genannten Dummy, durch." src="/presse/PressImages/pic_20200914144410_731592aca5.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2020-09-13T22:00:00ZLeipzig. Startschuss für die Video-Challenge "Schüler retten Leben": Am heutigen Montag, 14. September, hat die gemeinsame Aktion des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und seiner Partner im Aktionsbündnis "Leipzig drückt" begonnen. Alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 sind aufgerufen, in einem kurzen Video andere für das Thema Wiederbelebung zu begeistern. Bis zum 16. Oktober können nun die Filme erstellt und auf einer Aktionsseite hochgeladen werden. Die besten Beiträge werden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Schirmherr ist Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. <p>Was tun, wenn plötzlich jemand neben einem bewusstlos wird? Den Notruf 112 wählen, ganz klar. Und dann? Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Schnitt sieben Minuten. Doch wenn das Herz nicht mehr schlägt, ist das zu lang, und es gibt nur einen Menschen, der das Leben der betroffenen Person retten kann&#58; man selbst. Laienreanimation braucht Menschen, die sich trauen. Jeder kann helfen. Aber viele sind im Ernstfall unsicher, ausgelöst durch das Gefühl, nicht richtig zu wissen, was zu tun ist.&#160;</p> <p>Der mit dem heutigen Tag gestartete Wettbewerb stellt eine Corona-bedingte Alternative zum zentralen Aktionstag anlässlich der &quot;Woche der Wiederbelebung&quot; dar.&#160;Wie bereits in den vergangenen Jahren ist auch 2020 das Motto der bundesweiten Aktionswoche&#58; &quot;Ein Leben retten. 100 pro Reanimation&quot; - eine bundesweite Initiative verschiedener Fachgesellschaften, die auch durch Gesundheitsminister Jens Spahn unterstützt wird.</p> <p>Ab sofort haben alle Leipziger Schüler ab Klassenstufe 5 die Möglichkeit, sich anzumelden, Videos von maximal drei Minuten Länge zu erstellen und über die gemeinsame Aktionsseite <a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">www.schuelerrettenleben-leipzig.de</a> hochzuladen. Einsendeschluss ist der 16. Oktober.&#160;<br>Eine fachkundige Jury ermittelt die besten Beiträge in den Kategorien &quot;Gruppenarbeit&quot;, &quot;Einzel- oder Tandemarbeit&quot; sowie &quot;Jugendgruppen der Hilfsorganisationen&quot;. Sie werden bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung am 7. November am UKL prämiert. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben. Auf die Gewinner warten attraktive Geld- und Sachpreise.&#160;<br>Unabhängig von einem Gewinn erhalten alle Schüler, die ein Video eingeschickt haben, als Dankeschön und Anerkennung ein kleines Überraschungspaket.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Macht euch schlau in Sachen Wiederbelebung. Dreht einen kleinen Film zum Thema Wiederbelebung und lasst eurer Kreativität freien Lauf&quot;, sagt Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Oberärztin der <a href="/einrichtungen/notaufnahme">Zentralen Notfallaufnahme (ZNA)</a> des UKL, &quot;zeigt, wie ihr in einer solchen Situation reagiert. Zeigt, wie ihr andere Menschen dazu bringt, nicht nur zu gaffen oder Fotos zu machen.&quot; Als Notärztin weiß sie, wie Wiederbelebung funktioniert. Dieses Wissen möchte sie gern an viele junge Menschen weitergeben und hofft auf rege Beteiligung&#58; &quot;Es ist egal, ob ihr in der Klasse, mit euren Freunden oder allein dreht - schickt uns einfach bis zum 16. Oktober euer Video.&quot;&#160;<br>Minderjährige Teilnehmer benötigen für ihre Anmeldung die Genehmigung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten.</p> <p>Zur Auftaktveranstaltung im Neuen Rathaus sagte Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule&#58; &quot;Leipzig steht an sich gut da, alle Akteure arbeiten eng zusammen. Und doch ist diese Aktion des UKL und seiner Partner sehr wertvoll.&quot; Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, ergänzte&#58; &quot;Das Lernverhalten der Menschen verändert sich. Junge Menschen von heute können am meisten über bewegte Bildern von einer Sache überzeugt werden, und die Jungen sind es auch, die am ehesten bereit sind zu helfen.&quot;<br>Trotz aller bereits etablierten Maßnahmen sei die Wiederbelebungsquote nicht gut genug, erklärte Prof. André Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL, aus fachlicher Sicht. &quot;Die Zeit zwischen Herz-Kreislauf-Stillstand und Erste-Hilfe-Maßnahmen muss deutlich verkürzt werden&quot;, so Prof. Gries.<br><br></p> <p>Partner im Aktionsbündnis &quot;Leipzig drückt&quot; sind neben dem UKL der Arbeiter Samariter Bund, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Hilfsgemeinschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Branddirektion Leipzig, das HELIOS Herzzentrum, das Landesamt für Schule und Bildung und die Stadt Leipzig.</p> <p>Unterstützt wird die Aktion von einer ganzen Reihe wichtiger gesellschaftlicher und fachlicher Akteure. Darunter sind der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie &amp; Intensivmedizin (DGAI), das Deutsche Reanimationsregister (German Resuscitation Council, GRC), der Deutsche Rat für Wiederbelebung und die Initiative &quot;Ich kann Leben retten&quot; (IKLR). Weiterhin unterstützen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Leipziger Gruppe, Porsche Leipzig, der SC DHfK Leipzig, die Firma &quot;commlab&quot; sowie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), Redaktion Wissen und Bildung, und Radio Leipzig.&#160;<br><br></p> <p><strong>Aktionsseite mit allen wichtigen Informationen und Teilnahmebedingungen&#58;</strong><br><a href="http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/">http&#58;//www.schuelerrettenleben-leipzig.de/</a></p>

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