Sie sind hier: Skip Navigation LinksInstitut für Transfusionsmedizin

Pressemitteilungen

 

 

Viele Spender:innen erkältet: Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig sucht dringend Menschen, die Blut spenden<img alt="Blut ist lebensnotwendig für jeden Menschen. Viele Erkrankte sind auf Spenden angewiesen. Die Bestände im Institut für Transfusionsmedizin des UKL gehen derzeit zurück. Die Einrichtung ruft daher zum Blutspenden auf." src="/presse/PressImages/pic_20240112114628_070f9088e4.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2024-01-11T23:00:00ZLeipzig. Die Blutbank am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) schlägt Alarm: Die derzeit herrschende Erkältungswelle macht es vielen Menschen unmöglich, Blut zu spenden, davon betroffen sind viele aktive Dauerspender:innen. Die für eine Blutbank ungünstig gelegenen freien Tage wie Weihnachten und Silvester / Neujahr führten zu noch mehr Anfragen und gleichzeitig kamen weniger Spender:innen zur Blutspende. Dies führte zu einem spürbaren Rückgang im Blutspenderaufkommen. Der Bestand lebensrettender Blutprodukte im Depot des Instituts für Transfusionsmedizin (ITM) ist in den vergangenen zwei bis drei Wochen um mehr als ein Drittel gesunken. <p>Neben dem Einsatz der Blutprodukte bei Operationen versorgt die Blutbank Menschen mit Krebs-, Herz-, Magen-Darmerkrankungen und Blutarmut. Außerdem wird das Blut in der Geburtshilfe eingesetzt, um Mütter und Neugeborene ideal versorgen zu können. <br>&quot;Die Lage ist mittlerweile sehr ernst. Bisher konnten wir das UKL eigenständig mit Blutprodukten versorgen&quot;, so Dr. Raymund Buhmann, <a href="/einrichtungen/blutbank">Oberarzt am ITM</a>. Bei weiter sinkenden Zahlen drohe die Gefahr, dass Operationen verschoben werden müssten, im schlimmsten Fall, dass Patient&#58;innen nicht mehr optimal versorgt werden könnten.&#160;&quot;Die gegenseitige Unterstützung der Spendedienste ist auch hier nicht mehr ausreichend möglich, da deutschlandweit Spenderknappheit herrscht&quot;, so Oberarzt Buhmann.</p> <p>Oft verschieben erkrankte Spender ihre geplante Spende, bis es ihnen wieder bessergeht - was richtig ist, denn jeder Spendewillige muss schon bei den geringsten Erkältungssymptomen für eine begrenzte Zeit von der Spende zurückgestellt werden. Diese und andere Zulassungsbeschränkungen gewährleisten für Spender&#58;innen und Empfänger&#58;innen ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit.<br>Das ITM bindet sich hierbei an Richtlinien der obersten Gesundheitsbehörde in Deutschland, dem Paul-Ehrlich-Institut. Die Vorgaben betreffen beispielsweise regelmäßige Medikamenteneinnahmen, bestimmte Vorerkrankungen, Operationen oder kürzlich erfolgte Aufenthalte in Ländern mit erhöhtem Infektionsrisiko.</p> <p>Blut spenden kann demnach fast jeder ab 18 Jahren, der über 50 Kilogramm wiegt und gesundheitlich fit ist. Die Spendefähigkeit bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder Eingriffen kann vor der Spende telefonisch oder persönlich vor Ort abgeklärt werden Außerdem wird zur Blutspende ein gültiges Personalausweisdokument benötigt. Bei Fragen steht das Team des Spendermanagements unter Telefon 0341 / 97 - 25393 zur Verfügung.&#160;</p> <p><br><strong>Standorte, Außentermine, Anmeldeformular</strong><br>Weitere Informationen gibt es auch unter<a href="http&#58;//www.blutbank-leipzig.de/"> www.blutbank-leipzig.de</a>.&#160;<br>Um einen Termin zu vereinbaren, ist die Blutbank auch per Email unter <a>info@blutbank-leipzig.de</a> zu erreichen. Spendewillige können direkt das <a href="/einrichtungen/blutbank/Seiten/terminwunschformular.aspx">Terminwunschformular</a> verwenden.<br>Eine Übersicht zu den Standorten, Außenterminen und Öffnungszeiten findet sich hier&#58; <a href="/einrichtungen/blutbank/informationen-für-blutspender/standorte-und-öffnungszeiten">Standorte und Öffnungszeiten</a>. <br>Die aktuellen Außentermine der UKL-Blutbank werden außerdem wöchentlich auch auf dem Instagram-Kanal @ukl_blutbank gepostet.</p> <p>&quot;Jede Spende zählt! Wir freuen uns über jeden, der jetzt Zeit für einen freiwilligen Aderlass hat&quot;, betont Dr. Raymund Buhmann.</p>
Zum 90. Geburtstag: „Blut ist ein ganz besondrer Saft“<img alt="Das aktuelle Kampagnenmotiv der UKL-Blutbank&#58; Gefeiert wird das 90-jährige Bestehen der Transfusionsmedizin Leipzig ." src="/presse/PressImages/pic_20231207103747_332a8f62e3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-12-06T23:00:00ZLeipzig. Neun Jahrzehnte sind seit dem ersten Aufruf zur Blutspende in Leipzig vergangen. "Dieses Jubiläum ist ein Meilenstein, der die lange Geschichte und die Bedeutung unseres Instituts in der medizinischen Versorgung widerspiegelt", sagt Prof. Reinhard Henschler, der das Institut für Transfusionsmedizin (ITM) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) seit 2018 leitet. In der Entwicklung des Blutspendewesens spielte Leipzig eine Schlüsselrolle: Am 8. Dezember 1933 erschien der erste überregionale Aufruf zur Blutspende, ein Wendepunkt, der 1934 zur Gründung des ersten organisierten Blutspendernachweises in Deutschland führte. Heute ist das Institut vor allem in der Region ein medizinischer Partner von hoher Relevanz, bietet es doch eine besondere Kombination aus klinischer Transfusionsmedizin und umfangreichem Blutspendedienst. <p><strong>Zur Geschichte des Blutspendens</strong></p> <p>Die historische Bedeutung von Blut in der Kultur und Medizin wird bereits durch Zitate von Pythagoras &quot;Die Seele wird vom Blut ernährt&quot;, und Hippokrates &quot;Blut verleiht dem Menschen das Bewusstsein&quot; deutlich. In Goethes &quot;Faust&quot; spricht der Teufel Mephisto von Blut als ein &quot;ganz besondrer Saft&quot;. &quot;Blut wurde schon immer als lebenswichtig angesehen, von den alten Ägyptern bis zu den Römern&quot;, erklärt Prof. Henschler.&#160;<br><br>Erste Versuche tatsächlicher Bluttransfusionen, die Entdeckung des menschlichen Blutkreislaufs durch William Harvey im Jahre 1628 ging diesen voraus, erfolgten ab 1660 vom Tier zum Menschen. Obwohl die meisten Patient&#58;innen die Prozedur nicht überlebten, prägten diese Versuche maßgeblich die nächsten Jahrhunderte. &quot;1825 übertrug der englische Geburtshelfer James Blundell erstmals menschliches Blut erfolgreich an eine Wöchnerin. Dennoch blieben Bluttransfusionen von Mensch zu Mensch bis zur Entdeckung der Blutgruppen 1901 durch Karl Landsteiner ein Glücksspiel&quot;, so Reinhard Henschler.&#160;<br><br>Am 8. Dezember 1933 erschien in der Leipziger Tageszeitung der erste Aufruf an blutspendefähige Männer zwischen 21 und 50 Jahren. Der Leipziger Hochschulprofessor für Innere Medizin, Paul Morawitz, hatte seinen Assistenten Dr. Karl Adolf Seggel mit der Aufgabe betraut, im Krankenhaus St. Jacob in der Johannisallee 32 einen Spendernachweis für Leipzig aufzubauen. &quot;Ziel dieses Nachweises war es, Kriterien für die Spendetauglichkeit zu erarbeiten, geeignete Spender zu suchen und zu vermitteln. Bis dahin wurden diese ja vor allem unter den Mitarbeitern in den Krankenhäusern rekrutiert&quot;, beschreibt Prof. Henschler die Anfänge des organisierten Blutspendewesens in Leipzig. Drei Jahre später waren bereits 530 Blutspender registriert und 1000 erfolgreiche Transfusionen durchgeführt. Ab 1941 durften dann auch Frauen zur Blutspende.&#160;<br><br>1962 wurde das Leipziger Bezirksblutspendeinstitut in der Delitzscher Straße in Leipzig neu aufgebaut. Die Entwicklung der Blutkomponententherapie, die&#160; die Vollbluttransfusion schrittweise ablöste, sowie der maschinellen Blutspende waren dabei wesentliche Fortschritte. &quot;Die Ressource Blut konnte nun sinnvoller genutzt werden, indem Patient&#58;innen nur noch die Blutbestandteile zu transfundiert wurden, die sie für ihre Genesung benötigten&quot;, beschreibt Reinhard Henschler. Nach der politischen Wende fusionierte es 1991 mit dem universitären Gebietsblutspendedienst zum Institut für Transfusionsmedizin (ITM) an der Leipziger Universität. 2002 erlangte das ITM seine Eigenständigkeit unter dem Dach des UKL. &quot;Seit 2013 befindet sich der Hauptsitz des Instituts wieder auf dem Gelände des UKL in der Johannisallee 32 - in dem Gebäude, in dem vor 90 Jahren in Leipzig mit dem ersten Aufruf zur Blutspende alles begann&quot;, so Prof. Reinhard Henschler stolz. <br><br><strong>Intern wie extern&#58; &#160;Das ITM ist heute kompetenter und verlässlicher Partner&#160;</strong></p> <p>Das Institut bietet aktuell eine besondere Kombination aus klinischer Transfusionsmedizin und einem umfangreichen Blutspendedienst. &quot;Mit rund 20.000 aktiven Blutspende&#58;innen und über 25.000 Transfusionen jährlich sind wir ein unverzichtbarer Teil der medizinischen Versorgung&quot;, erklärt Prof. Henschler. Die Herstellung von Spezialpräparaten und die Durchführung komplexer Therapien wie intrauterine Transfusionen - also die Übertragung von Spenderblut noch im Mutterleib - oder Plasmaaustausch sind besondere Stärken des Instituts. &quot;Diese hochspezialisierten Therapien retten Leben und sind ein Beispiel für unsere fortwährende Innovation&quot;, betont Henschler. Der Transfusionsmediziner ist stolz auf die Arbeit seines Instituts und die hier gelungene Verbindung von klassischem Blutspendedienst und klinischer Transfusionsmedizin. Henschlers Augenmerk liegt zudem auf dem Ausbau der Forschungsaktivitäten am Institut und einer intensivierten Zusammenarbeit mit der Hämatologie und Onkologie, der Immunologie und dem Fraunhofer Institut für Immunologie und Zelltherapie (IZI). Das ITM bringt sich hier auf dem Gebiet der Herstellung von Zelltherapeutika für bewährte und neuartige Therapien im Bereich der Zelltransplantationen ein.&#160;<br><br>Die bedeutendste Aufgabe ist und bleibt aber die Blutversorgung, denn das Institut deckt über die eigene Blutspende den gesamten Bedarf des Universitätsklinikums Leipzig und eines Teils der Region ab. Eine der größten Herausforderungen liegt dabei auf der Hand&#58; &quot;Uns fehlt der Spendernachwuchs. Überall in Deutschland verzeichnen die Spendedienste seit einigen Jahren einen spürbaren Rückgang der Spendebereitschaft. Auch wir hier in Leipzig bemerken das zunehmend. Hinzukommt, dass wir täglich verdiente Blutspender&#58;innen verabschieden müssen, die wir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zulassen dürfen.&quot; Es sei daher wichtig, mit besonderen Events, Werbeaktionen und vor allem auch Präsenz auf Social Media-Kanälen potenzielle Blutspender&#58;innen zu erreichen, so Reinhard Henschler. Jährliche Veranstaltungen, Events zu konkreten Anlässen und Gewinnspielaktionen gibt es so einige bei der Blutbank - und seit dem letzten Weltblutspendetag am 14. Juni ist der Traditionsblutspendedienst auch mit einem eigenen Kanal bei Instagram vertreten. Die aktuelle Jubiläumskampagne, die derzeit zum 90. Geburtstag im Stadtbild von Leipzig zu sehen ist, trägt ihren Teil zu mehr Sichtbarkeit der Blutbank bei. &quot;Wir sind stolz auf unsere Geschichte und freuen uns darauf, auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung am UKL und weiteren Krankenhäusern in der Region zu leisten&quot;, schließt Henschler.</p> <p>&#160;</p>
Eine Herzensangelegenheit, doppelt helfen<img alt="Ein Blick zurück&#58; Vertreter&#58;innen der Elternhilfe für krebskranke Kinder 2017 bei ihrer Auftakt-Blutspende zur damaligen &quot;Herzensangelegenheit&quot;. In diesem Jahr erwischte viele von ihnen leider die aktuelle Erkältungswelle. &quot;Wir holen unsere Blutspenden nach, wenn wir alle wieder gesund sind&quot;, signalisiert Markus Wulftange." src="/presse/PressImages/pic_20231130081532_c79b73d271.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-11-29T23:00:00ZLeipzig. Vom 1. bis 22. Dezember können Spender:innen doppelt helfen, indem sie Leben schenken und zugleich ihre Aufwandsentschädigung einem guten Zweck überlassen. Das Geld kommt in diesem Jahr erneut der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig zugute. Alle Blutspender:innen erhalten im Dezember vom Blutbank-Team als herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung eine weihnachtliche Überraschung. <p>In der Blutbank des UKL freut man sich auf die Weihnachtsaktion&#58;. &quot;Keine Zeit des Jahres ist so stark mit dem Thema Helfen besetzt wie der Dezember. Die Menschen sind einander zugewandter, sie wollen helfen - und wir natürlich auch&quot;, sagt Prof. Reinhard Henschler, Direktor des <a href="/einrichtungen/blutbank">Instituts für Transfusionsmedizin (ITM)</a>. &quot;Unsere Spender&#58;innen wissen, welch wichtigen gesellschaftlichen Beitrag sie mit ihren Blutspenden leisten, dass sie schwerkranken Menschen in einer schwierigen Lebensphase helfen. Zugleich wollen viele von ihnen vor allem in der Weihnachtszeit ihre Aufwandsentschädigung einem guten Zweck spenden. Aus diesem Wunsch heraus entstand 2010 unsere 'Herzensangelegenheit'&quot;, ergänzt Prof. Henschler. Seitdem haben die UKL-Blutspender&#58;Innen auf diese Weise viele Vereine und Initiativen finanziell unterstützt.<br><br>Markus Wulftange, Sporttherapeut bei der Elternhilfe und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, freut sich über die erneute Zusammenarbeit mit der UKL-Blutbank&#58; &quot; Wir danken der Blutbank und ihren Spender&#58;innen herzlich für ihre langjährige Unterstützung. Die Spendengelder helfen uns dabei, krebskranken Kindern und Jugendlichen in einer sehr schweren Zeit beizustehen.&quot; Finanziert würden durch die Spendeneinnahmen unter anderem Musik-, Kunst- und Sporttherapien. &quot;Auch die Kosten für die Clownsvisiten, also die Besuche der Klinikclowns in der UKL-Kinderklinik, übernimmt unser Verein&quot;, erzählt Markus Wulftange. Darüber hinaus würden regelmäßig neue Materialien für die Gestaltung des Stationsalltags benötigt. Wulftange und sein Team werden auch selbst noch für die Aktion Blut spenden&#58; &quot;Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns auch als Blutspender&#58;innen an der Aktion beteiligen werden. Wir wollten gleich zu Beginn Blut spenden, doch dann wurde ein Großteil von uns leider krank. Wir holen das natürlich in ein oder zwei Wochen nach, wenn wir alle wieder gesund sind&quot;, verspricht Markus Wulftange.&#160;<br><br>Die aktuelle Erkältungswelle hat Leipzig tatsächlich im Griff, dies bestätigt auch Prof. Reinhard Henschler. So seien viele aktive Blutspender&#58;innen derzeit nicht fit und müssten ihre Spende auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Aktion der Blutbank käme daher im Dezember zeitlich genau richtig&#58; &quot;Durch die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage fehlen uns mehrere Tage für wichtige Blutentnahmen. Wir hoffen daher, dass auch viele Neuspenderinnen und Neuspender helfen wollen&quot;, erklärt der Blutbank-Leiter. &quot;Jeder Blutspendewillige ist herzlich willkommen.&quot;<br><br><strong>&quot;Wünschebaum&quot; für ITM-Mitarbeiter&#58;innen</strong></p> <p>Auch die Mitarbeiter&#58;innen des ITM können sich in diesem Jahr an der &quot;Herzensangelegenheit&quot; beteiligen. &quot;Wir haben im Personalbereich einen Weihnachtsbaum aufgestellt, an dem auf kleinen Zetteln Wünsche der Elternhilfe für krebskranke Kinder vermerkt sind. Also zum Beispiel Softbälle, Stationsmaterialien, eine Stunde Clownsvisite oder Musiktherapie - eben alles, was die wertvolle Arbeit des Vereins ausmacht. Wer sich aus unserem Team beteiligen möchte, kann sich einen dieser Wünsche aussuchen und den entsprechenden Geldbetrag spenden.&quot; Am Ende der Aktion könne man dann dem Verein hoffentlich ein schönes Weihnachtsgeschenk überreichen, so Henschler.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Die Blutspende am UKL</strong></p> <p>Die &quot;Blutbank-Herzensangelegenheit&quot; findet in allen Abnahmestellen der UKL-Blutbank statt. Eine Terminvereinbarung für die Blutspende ist nicht notwendig. Alle Blutspender&#58;innen im Dezember erhalten als Dankeschön eine weihnachtliche Überraschung.&#160;<br><br>Blut spenden kann fast jeder ab 18 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt und gesundheitlich fit ist. Ein gültiger Personalausweis oder ein anderes gültiges Personaldokument ist bei der Anmeldung erforderlich.&#160;<br><br>Informationen zur Blutspende am UKL sowie zu den Öffnungszeiten der Abnahmestellen gibt es unter Telefon 0341 - 97 25393 oder im Internet unter <a>www. blutbank-leipzig.de.</a>&#160;</p> <p>&#160;</p>
Blutspende-Jubilar der Herzen<img alt="Schwester Gabriele Gottwald (links im Bild), Maskottchen Blutbert und der stellvertretende Leiter des Instituts Dr. Raymund Buhmann (rechts im Bild) gratulieren Blutspender Andreas Walther (2.v.l.) zu seiner beeindruckenden Leistung." src="/presse/PressImages/pic_20231117102134_da546f2522.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-11-16T23:00:00ZLeipzig. Die Blutbank am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) würdigte vor Kurzem die außergewöhnliche Leistung eines ihrer treuesten Blutspender: Mit nahezu 800 Blutspenden innerhalb von fast 44 Jahren hat Andreas Walther zahlreichen Patient:innen das Leben gerettet. <p>Die beeindruckende Blutspenderlaufbahn des Leipzigers begann 1981, als er auf einen Aufruf in der &quot;Leipziger Volkszeitung&quot; reagiert. Rund sechs Jahre später erweiterte er sein Engagement durch regelmäßige Plasmaspenden, die er aufgrund ihrer Verträglichkeit bevorzugte. Bis heute setzte Andreas Walther diese Praxis fort und leistete insgesamt 183 Vollblut-, 615 Plasmaspenden sowie eine Thrombozytenspende. Auf diese Weise hat er bis heute zur Rettung von etwa 1000 Menschenleben beigetragen. <br><br>Vor einigen Wochen hätte der mittlerweile 72-jährige nun seine 800. Blutspende geleistet. Doch aus gesundheitlichen Gründen muss er an diesem Tag zurückgestellt werden - unklar ist, ob er seine regelmäßigen freiwilligen Aderlässe am <a href="http&#58;//www.blutbank-leipzig.de">Institut für Transfusionsmedizin (ITM)</a> des UKL fortsetzen kann. Trotz der enttäuschenden Nachricht wurde Andreas Walther am Tag seiner geplanten Jubiläumsblutspende von mehreren Mitarbeiter&#58;innen des ITM mit einem großen Blumenstrauß, Präsentkorb und Ehrenurkunde überrascht. &quot;Ob nun 799 oder 800 Spenden, dieser Unterschied schmälert in keiner Weise die Bedeutung von Herrn Walthers altruistischem Beitrag&quot;, sagte Dr. Raymund Buhmann, stellvertretender Institutsleiter und gratulierte dem Fast-Jubilar herzlich. <br><br>Die UKL-Blutbank bestätigte mit der Ehrenurkunde die beeindruckende Zahl von 799 Blutspenden. Denn ungeachtet der Tatsache, ob die nächste Ehrungsstufe erreicht wurde, war sich das Team einig, dass eine solche Leistung offiziell gewürdigt werden muss. Besonders betonte Dr. Buhmann den Umstand, dass Andreas Walther all die Jahre auf jegliche Aufwandsentschädigung verzichtet habe&#58; &quot;Das ist eine besondere Geisteshaltung, diese findet man heutzutage nicht mehr so oft. Vielen Dank für Ihre Treue und Loyalität zur Blutspende hier am UKL&quot;, sagte der Transfusionsmediziner wertschätzend. &quot;Und für alles, was kommt, von unserer Seite nur das Beste.&quot;<br><br>Eine besondere Freude war es für Andreas Walther, dass die stellvertretende Pflegeleitung im ITM, Gabriele Gottwald, sich am Tag des bevorstehenden Spendejubiläums Zeit genommen hatte. Die erfahrene Abnahmeschwester ist selbst seit fast 40 Jahren in der UKL-Blutspende tätig und hat in dieser Zeit dem &quot;Blutspende-Jubilar der Herzen&quot; etliche Male selbst Blut abgenommen. &quot;Schwester Gabi ist meine Lieblingsschwester&quot;, sagte Andreas Walther, als er mit ihr für das Foto posierte. Und da sich Blumenstrauß und Präsentkorb für den rüstigen Rentner nur schwer auf dem Fahrrad transportieren ließen, chauffierte ihn Team-Assistent Kay Oeser im Anschluss gern - in einem Fahrzeug der Blutbank - nach Hause.&#160;<br><br>Andreas Walther ist ein wahres Blutspender-Urgestein am UKL, er hat viele wichtige Meilensteine in der Historie des ITM miterlebt und könnte unentwegt aus seinem Erfahrungsschatz berichten. Für den Fall, dass er zukünftig nicht mehr spenden darf, wird dem ITM ohne Frage etwas fehlen.</p>
„Halloween-Special“: Fledermaus und Spinnenbein, die Blutbank lädt wieder zum Gruseln ein!<img alt="Fledermaus und Spinnenbein&#58; Das Team der UKL-Blutbank hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele unerschrockene Lebensretter." src="/presse/PressImages/pic_20231024135217_bb6dee73b8.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2023-10-23T22:00:00ZLeipzig. "Blut spenden mit Biss" heißt es demnächst wieder, wenn die Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zum freiwilligen Aderlass einlädt: An zwei Tagen können Blutspendewillige am "Halloween Special" teilnehmen und sich so die Chance auf tolle Gewinne sichern. Los geht es am Samstag, dem 28. Oktober, in der Zeit von 16 bis 21 Uhr in der Johannisallee 32 zu einer besonderen Abendblutspende. Wer seine gute Tat an diesem Tag nicht einrichten kann, dem bietet sich auch am Montag, dem 30. Oktober, noch die Gelegenheit dazu: Dann öffnen sich die Pforten der UKL-Blutbank von 8 bis 15:30 Uhr ein weiteres Mal im schaurig-schönen Ambiente. <p>Bei der Abendblutspende am 28. Oktober können sich unsere Blutspender&#58;innen noch auf zusätzliche Überraschungen freuen. So gibt es im Anschluss wärmenden, blutroten Glühwein und wer mag, kann sich in einem Fotomobil, das direkt vor der Blutbank stehen wird, fotografieren lassen. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an erwachsene Gruselfans - wer dem Anlass entsprechend verkleidet kommen möchte, kann das gern tun. &quot;Wie auch in den Vorjahren werden sich viele unserer Mitarbeiter&#58;innen an diesem besondereren Blutspendeabend verkleiden und jede Menge Gruselstimmung verbreiten. Spender&#58;innen im Kostüm sind da in jedem Fall auch sehr willkommen&quot;, freut sich Prof. Henschler, Direktor des <a href="http&#58;//www.blutbank-leipzig.de">Instituts für Transfusionsmedizin</a> am UKL. Halloween-Liebhaber sollten dabei allerdings auf künstliche Narben, Blut oder Wunden verzichten. &quot;Wichtig ist, dass unsere Untersuchungsärzt&#58;innen die körperliche Unversehrtheit von Spendewilligen einwandfrei bestätigen können&quot;, ergänzt Reinhard Henschler. Natürlich sei eine Blutspende auch im Alltagsoutfit möglich. &quot;Jeder der helfen möchte, ist herzlich willkommen.&quot; <br><br><strong>Gewinnspiel zum &quot;Halloween Special&quot; 28. Und 30. Oktober &#160;</strong></p> <p>Blutspender&#58;innen, die an einem der beiden Tage eine lebensrettende Blutspende (Vollblut, Plasma oder Thrombozyten) leisten, können an einem attraktiven Gewinnspiel teilnehmen und sich dabei die Chance auf tolle Gewinne sichern.<br><br>Verlost werden&#58;</p> <ul> <li>1 Gutschein für ein Original &quot;Grusel-Dinner&quot; in Leipzig für 2 Personen</li> <li>5 Gutschein im Wert von je 50 Euro für die Ticketgalerie</li> <li>10x2 Gutscheine für eine Gruseltour durch Leipzig</li> <li>5x2 Gutscheine für das &quot;Lilalicht&quot; in Leipzig (Minigolf im &quot;schaurigen&quot; Schwarzlicht)</li> </ul> <p>Aktive Blutspender&#58;innen, die einen &quot;Neuling&quot; zur Blutspende am UKL motivieren, können mit ihrem werbenden Einsatz ebenfalls an der Verlosung teilnehmen und auif diese Weise ihre Gewinnchancen noch weiter erhöhen. Eine Anmeldung zur Blutspende ist nicht erforderlich, Spendewillige können im Rahmen der Öffnungszeit einfach vorbeikommen. &#160;Wer mag, nutzt für einen persönlichen Termin das Terminwunschformular auf der Internetseite oder setzt sich sich telefonisch mit dem Team des Spendermanagements unter Telefon 0341 - 97 25393 in Verbindung.&#160; Der Personalausweis ist mitzubringen. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es im Internet unter <a href="http&#58;//www.blutbank-leipzig.de">www.blutbank-leipzig.de</a></p>

Johannisallee 32, Haus 8
04103 Leipzig
Spendermanagement:
0341 - 97 25393
Fax:
0341 - 97 25369
Map