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Pressemitteilungen des UCCL

 

 

Prof. Uwe Platzbecker übernimmt Leitung der Hämatologie und Zelltherapie<img alt="Aus Dresden nach Leipzig gewechselt&#58; Seit dem 1. Oktober leitet Prof. Dr. Uwe Platzbecker den Bereich Hämatologie und Zelltherapie am Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/pic_20181012104133_0fd26a243f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-10-11T22:00:00ZLeipzig. Seit dem 1. Oktober leitet Prof. Dr. Uwe Platzbecker den Bereich Hämatologie und Zelltherapie am Universitätsklinikum Leipzig. Platzbecker wechselt von Dresden nach Leipzig. Er übernimmt mit seiner Berufung auf die Professur für Hämatologie in der Nachfolge von Prof. Dietger Niederwieser auch gemeinsam mit Prof. Florian Lordick, UCCL, die Direktion der neugeschaffenen Medizinischen Klinik und Poliklinik I am UKL. In Dresden hat er zuletzt den Bereich Hämatologie/Hämostaseologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus geleitet. <p><span style="color&#58;#000000;">Mit Prof. Uwe Platzbecker kommt ein renommierter Experte für die Behandlung von Bluterkrankungen wie Leukämien und Myelodysplastischer Syndrome sowie der Stammzelltransplantation ans Universitätsklinikum Leipzig. Der gebürtige Sachse hat sich für seine neue Aufgabe viel vorgenommen&#58; &quot;Wir haben hier am UKL jetzt die besondere Chance, ein innovatives Klinikmodell für die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen zu etablieren&quot;, so der 48-Jährige. Einmalig in Deutschland ist die paritätische Leitung einer Klinik durch einen Hämatologen beziehungsweise Onkologen. &quot;Dies wird hoffentlich unheimliche Synergien freisetzen&quot;, meint Platzbecker. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Ein erster Schritt ist die aktuell mit der Zusammenführung der Krebsmedizin im neuen Klinikgebäude Haus 7 umgesetzte neue Struktur in der Tumorbehandlung. Anders als bisher, und anders als an anderen Kliniken, rücken hier die wichtigsten an der Krebstherapie beteiligten Fachgebiete unter einem Dach zusammen. &quot;Unser Ziel ist es, die in Deutschland 'historische' Spaltung der Bereiche zu überwinden und hier in Leipzig zu einer echten internistischen Hämatologie und Onkologie zusammenzuführen, die den an Krebs erkrankten Patienten als Ganzes wahrnimmt und alle möglichen Behandlungsoptionen in den Blick nimmt&quot;, so Platzbecker. </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Dazu gehört für ihn an hervorgehobener Stelle die Zelltherapie als Methode der Zukunft. &quot;Aus diesem Grund &#160;</span><span style="color&#58;#000000;">führen wir auch als bisher einzige Klinik in Deutschland die 'zelluläre Therapie' bereits im Namen&quot;, so der Krebsspezialist. Die Grundlagen dieses Verfahrens stammen aus der Leukämie-Behandlung im Rahmen der Stammzelltransplantation, wo auch Leipzig bisher eine herausragende Stellung eingenommen hat. &quot;Wir wollen auf dieser Basis ein Zelltherapie-Programm entwickeln und auch auf andere Erkrankungen neben dem Blutkrebs ausweiten&quot;, erklärt Prof. Platzbecker. &quot;Die Zelltherapie wird auch in der Onkologie bald eine wichtige Rolle spielen, und wir wollen Vorreiter in der Region für die Anwendung dieser neuen Behandlungsmöglichkeiten sein.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Am Universitätsklinikum Leipzig sieht Platzbecker dafür beste Bedingungen, vor allem durch die engen Verbindungen mit den Krebsspezialisten Prof. Florian Lordick vom <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">Universitären Krebszentrum (UCCL)</a> und der renommierten Immunonkologin Prof. Ulrike Köhl vom <a href="/einrichtungen/immunologie" rel="ext" target="_blank">UKL-Institut für Klinischen Immunologie</a> beziehungsweise Fraunhofer-Institut. Dort werden schon jetzt sogenannte CAR-T-Zellen für die Immuntherapie hergestellt, was ganz unmittelbar den Leipziger Krebspatienten nutzen wird. Diese Trias in Kombination mit der von Platzbeckers Team geplanten &quot;Phase 1-Einheit&quot; am UKL sind eine hervorragende Basis für die Zukunft der Hämatologie und Onkologie am Standort.</span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;"><span style="color&#58;#000000;">Nahtlos fortführen will Prof. Uwe Platzbecker die bisherige hervorragende Arbeit der <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-1" rel="ext" target="_blank">UKL-Klinik für Hämatologie</a>, die in den letzten 20 Jahren unter seinem Vorgänger Prof. Dietger Niederwieser mit mehr als 4000 Stammzelltransplantationen zu einem der größten Zentren in Europa geworden ist. Platzbecker&#58; &quot;Die Klinik hat national und international einen sehr guten Ruf, den aufrechtzuerhalten und auszubauen meine vordringliche Aufgabe sein wird&quot;. Das sei eine Herausforderung, der er sich aber guten Mutes stellt, so der Dresdner. &quot;Wir werden als Team sehr zielstrebig, aber auch mit der nötigen Freude an dieser Aufgabe arbeiten.&quot; Insgesamt freut sich der Familienvater auf das Leben in der Stadt an der Pleiße, &quot;vor allem auch auf die spannende Kunststadt Leipzig.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;&#160;&#160;&#160; </span></p>
Erste Patientin in neuer UCCL-Ambulanz begrüßt<img alt="Prof. Florian Lordick (li.), Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), und Dr. Dirk Forstmeyer (re.), Oberarzt und Leiter der Tagesklinik, begrüßen Elke Pauli aus Leipzig als erste Patientin in den Räumen der UCCL-Ambulanz im Klinikneubau Haus 7 des UKL." src="/presse/PressImages/pic_20180910132326_4bf89b6317.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-09-09T22:00:00ZLeipzig. Ende vergangener Woche haben die Umzüge in den Neubau Haus 7 des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) begonnen. Die erste Einrichtung, die ins neue Haus einzog und einer der zukünftigen Hauptnutzer, ist das Universitäre Krebszentrum Leipzig (UCCL). Am Montag, 10. September, konnte UCCL-Direktor Prof. Florian Lordick mit der Leipzigerin Elke Pauli die erste Patientin in der neuen Ambulanz begrüßen. <p>Die 75-Jährige ist bereits seit gut zwei Jahren in Behandlung am UKL. Sie ist an Brustkrebs mit Knochenmetastasen erkrankt. Alle drei Wochen bekommt sie Infusionen - von nun an in den neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss von Haus 7 in der Liebigstraße 22. &quot;Ich bin hier schon immer in guter Behandlung, egal wo&quot;, sagt sie, &quot;die Schwestern und Ärzte sind kompetent und freundlich. Ich fühle mich gut aufgehoben.&quot; Nach eigener Einschätzung geht es Elke Pauli gut, so gut es einem mit dieser Krankheit eben gehen kann&#58; &quot;Ich habe Lebensqualität zurückgewonnen, ich kann wieder alles machen.&quot; Auf das Haus sei sie neugierig&#58; &quot;Ich möchte sehen, was hier neu und interessant ist.&quot;</p> <p>Das Neue ist für Prof. Lordick in diesem Bereich der <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">UCCL</a>-Ambulanz, in der die Patienten die Chemotherapie-Infusionen erhalten, vor allem die räumliche Veränderung, alles ist großzügiger und heller gestaltet. &quot;Denn die eigentlichen Abläufe haben sich bewährt, die sind auf die Patienten zugeschnitten&quot;, sagt er. Habe sich alles erst einmal eingespielt, könnten sich, mit all den Möglichkeiten, die das neue Haus biete, natürlich auch alle Abläufe noch patientenfreundlicher gestalten.<br>Die guten gesundheitlichen Wünsche für Elke Pauli verband Prof. Lordick mit dem naheliegenden Wunsch, dass sie sich in den neuen Räumen weiter bestens betreut fühlen werde.</p> <p><strong>Modernste Krebsmedizin aus einer Hand an einem Ort</strong><br>Die zentrale Anlaufstelle für Patienten mit einem Krebsverdacht oder einer Krebserkrankung am UKL ist das 2012 gegründete UCCL. Schnell wurde schnell klar, dass der bisher vorhandene Platz in Haus 4 nicht ausreichen wird. Nach dem Umzug steht nun genügend Raum zur Verfügung, den Patienten die vielen Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin noch viel besser als bisher anbieten zu können. Neben einer Portalambulanz im Erdgeschoss entstand eine onkologische Tagesklinik mit nun 20 statt bisher zwölf Plätzen. Die Infusionszeiten können nun bis 18 Uhr verlängert werden.<br>Im neuen Haus ist in zehn Sprechzimmern nicht nur Platz für sämtliche Spezialsprechstunden der Krebsmedizin. Auch sind die bisher in das José-Carreras-Haus &quot;ausgelagerten&quot; <a href="http&#58;//haemonko.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">hämatologischen</a> Erkrankungen integriert. Zudem zogen das <a href="http&#58;//brustzentrum.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Brustzentrum </a>sowie die <a href="http&#58;//kinderonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderonkologie </a>mit Station (18 Betten) und Ambulanz in den Neubau um. Ebenfalls nun ganz nah ist die neue Station J 1.2 der internistischen Onkologie mit 32 Betten und vier Einzelzimmern in der ersten Etage.</p> <p>Feierlich eröffnet wird der Neubau am 20. September von Ministerpräsident Michael Kretschmer, bevor dann alle Leipziger eingeladen sind, zum großen Tag der offenen Tür auf der Liebigstraße am 22. September auch das neue Haus 7 kennenzulernen.</p>
30 UKL-Experten gehören zu den TOP-Medizinern2018-06-21T22:00:00ZLeipzig. 30 Ärzte des Uniklinikums Leipzig zählen zu Deutschlands Top-Medizinern und werden von Kollegen und Patienten besonders empfohlen – so nachzulesen in der aktuellen Ärzteliste des FOCUS. Besonders stark ist das UKL demnach in der Krebsmedizin, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie sowie in der Geburtsmedizin, Neonatologie und Kindermedizin. <p>Wiederholt erhalten die Fachleute für Krebsmedizin hervorragende Bewertungen und viele Empfehlungen - Prof. Florian Lordick für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, Prof. Andreas Dietz bei Kopf-Hals-Tumoren, Prof. Jürgen Meixensberger bei Hirntumoren, für urologische Tumoren Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, zu Leukämie Prof. Dietger Niederwieser und in der Strahlentherapie Prof. Rolf-Dieter Kortmann.</p> <p>Ebenfalls wieder vollständig vertreten ist das leitende Team der Geburtsmedizin, Kindermedizin und Neonatologie mit Prof. Holger Stepan, Prof. Wieland Kiess und Prof. Ulrich Thome.</p> <p>Zu den empfohlenen Ärzten gehören in der Chirurgie Prof. Christoph Josten für die Unfallchirurgie, Prof. Christoph Heyde in der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Andreas Roth bei Knieoperationen, Prof. Pierre Hepp für Schulterchirurgie, Prof. Nada Rayes bei Schilddrüsen-Operationen und Prof. Arne Dietrich in der Adipositas-Chirurgie.</p> <p>Im Bereich der Inneren Medizin finden sich ebenfalls viele Leipziger in der Top-Riege wieder&#58; Prof. Michael Stumvoll in der Endokrinologie, Prof. Hubert Wirtz in der Pneumologie, Prof. Albrecht Hoffmeister für die Gastroskopie, Prof. Christoph Baerwald in der Rheumatologie und Schmerzbehandlung, Prof. Florian Then Bergh für Multiple Sklerose, die Dermatologen Prof. Jan-Christoph Simon und Prof. Regina Treudler für die Themen Allergie und Neurodermitis sowie Prof. Matthias Blüher und Prof. Anja Hilbert in der Ernährungsmedizin.</p> <p>Außerdem genannt sind&#58; Prof. Peter Wiedemann für Netzhauterkrankungen, die Psychosomatikerin Prof. Anette Kersting, für Alzheimer Prof. Hermann-Josef Gertz, Prof. Uwe Paasch für Männergesundheit und die Zahnmediziner Prof. Hans-Ludwig Graf und Prof. Holger Jentsch für Implantologie und Parodontologie.</p>
Zentrum für erblichen Darmkrebs am UKL gegründet<img alt="&quot;Betroffene möglichst früh finden&quot;&#58; Prof. Ines Gockel, Leiterin des Bereichs Viszeralchirurgie am UKL." src="/presse/PressImages/pic_20180320105302_85736838d7.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-03-19T23:00:00ZDer erste Patient ist schon da: Er ist 43 Jahre alt, wurde wegen einer Darmkrebserkrankung operiert und seine Großmutter soll an Krebs gestorben sein. Nun will Zentrum für erblichen Darmkrebs, frisch gegründet am Leipziger Universitätsklinikum, ermitteln, ob er an einer erblichen Erkrankung litt. Denn das ist nicht nur für ihn, sondern auch für seine Geschwister und seine Kinder wichtig. <p>&quot;In unserem Zentrum für erblichen Darmkrebs werden <a href="https&#58;//chirurgie2.uniklinikum-leipzig.de/ck2.site%2cpostext%2cviszeralchirurgie.html" rel="ext" target="_blank">Viszeralchirurgie</a>, <a href="http&#58;//humangenetik.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Humangenetik</a>, <a href="http&#58;//gastroenterologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Gastroenterologie </a>und <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Onkologie </a>Hand in Hand zusammenarbeiten, um betroffene Personen möglichst früh zu finden&quot;, so Prof. Dr. Ines Gockel, die die Viszeralchirurgie leitet. &quot;Dafür erarbeiten wir interdisziplinär ein einheitliches diagnostisches Vorgehen&#58; Welche Untersuchungen sind bei welchen Voraussetzungen nötig? Denn einerseits behandeln Gastroenterologen Patienten, die zwar noch keinen Darmkrebs haben, aber eine Beratung wegen Krebserkrankung eines Familienangehörigen suchen. &#160;Andererseits kommen zu uns in die Chirurgie Patienten, bei denen die Krebserkrankung schon ausgebrochen ist.&quot;</p> <p>Die große Herausforderung für das neue Zentrum für erblichen Darmkrebs wird also sein, die Antwort auf die Frage zu finden&#58; Wie gelingt es, alle gefährdeten Patienten zu identifizieren? Dafür wurden bei der konstituierenden Sitzung des Zentrums erste Rahmen gesteckt&#58; Darmkrebs-Patienten, die unter 45 Jahre alt sind und alle mit mehr als einem Tumor, diese werden genauer unter die Lupe genommen. <br>&quot;Wenn die Patienten bestimmte Testkriterien erfüllen, erfolgen molekularpathologische und zuletzt auch molekulargenetische Untersuchungen&quot;, erläutert Prof. Dr. Johannes Lemke (Foto), Leiter des Instituts für Humangenetik. &quot;Mit der Panel-Diagnostik haben wir eine Methodik, die uns aufzuklären hilft, ob eine Erkrankung eine genetische Ursache hat. Daraus erwächst dann die Chance, weiteren Familienmitgliedern eine zielgerichtete Untersuchung anbieten zu können.&quot;</p> <p>Bei der ersten Sitzung diskutierten die vier medizinischen Fachdisziplinen, welche Abläufe wichtig sind. Natürlich braucht es eine Dokumentation und eine zentrale Schaltstelle. Vorerst stellt das zertifizierte Zentrum für Darmkrebs am UKL den organisatorischen Rahmen, und es werden Viszeralchirurgie, Gastroenterologie und Onkologie bei ihren Patienten spezielle Kriterien erfragen, auf auffällige Krankengeschichten achten und diese dann zusammenführen. So wie mit dem Patienten Nr. 1 des Zentrums für erblichen Darmkrebs, der dann im Mittelpunkt der ersten interdisziplinären Sprechstunde stand. Das Ziel aber brachte der Viszeralchirurg Dr. Boris Jansen-Winkeln auf den Punkt&#58; &quot;So gut wir bei unserer Zusammenarbeit sind&#58; Wir müssen Automatismen entwickeln, damit uns keiner durchs Raster fällt.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Kontakt</strong>&#58;<br>Zentrum für erblichen Darmkrebs<br>Tel.&#58; 0341 / 97-17004</p>
Auf Immuntherapie liegen im Kampf gegen Krebs die größten Hoffnungen<img alt="Das UCCL ist seit 2015 als zertifiziertes onkologisches Zentrum nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt." src="/presse/PressImages/pic_20180129102659_26df67e811.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-01-28T23:00:00Z"Die Medizin ist wieder ein Stück besser geworden. Und wenn jeder Einzelne noch ein Stück besser wird und die Zusammenarbeit stimmt, kommen Mediziner, Wissenschaftler und Betroffene gemeinsam im Kampf gegen den Krebs voran", sagt Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar. <p>Leider seien bösartige Tumorerkrankungen weiterhin - nach den Herz-Kreislauferkrankungen - die zweithäufigsten schweren und tödlich verlaufenden Krankheiten. Jedes Jahr werde in Deutschland bei einer halben Million Menschen Krebs neu diagnostiziert, so der Leipziger Onkologe. &quot;Aber die Erforschung der Krebserkrankungen macht große Fortschritte. Und das ist unglaublich wichtig. Denn wir müssen verstehen, wie und wodurch Krebs entsteht und wächst - dann hat man auch Lösungsansätze, ihn erfolgreich zu bekämpfen.&quot; Zudem können einige der häufigsten Krebserkrankungen, wie Brust- oder Darmkrebs, heute viel früher erkannt werden, wodurch die Krankheit eher bekämpft werden kann, wodurch wiederum die Überlebenschancen größer werden. Schon heute können weit mehr als die Hälfte der Patienten mit Krebs geheilt werden.</p> <p>Wie der Krebsexperte weiter sagt, hat sich die Qualität in der Versorgung der Krebspatienten deutlich verbessert. Gründe dafür sind&#58; Die medizinischen Fachdisziplinen arbeiten immer enger zusammen. Es wurden die besten Methoden und Mittel in der Krebsbehandlung erforscht und festgelegt, die in klaren, verbindlichen Leitlinien mündeten. Es gibt große technologische Fortschritte, wie präzisere Operationen, schonendere Bestrahlung sowie neue und besser wirksame Medikamente.</p> <p>&quot;Unsere größten Hoffnungsträger heute sind Immuntherapeutika, also Medikamente, die die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken oder sogar genetisch veränderte körpereigene Immunzellen, die in den Körper zurückgeführt werden&quot;, so Prof. Lordick. Diese Entwicklung, die freilich noch stark an Forschung und Studien gebunden ist, wird am universitären Standort Leipzig vorangetrieben durch eine neu eingerichtete <a href="http&#58;//ikit.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Professur für Immunonkologie</a>. Mit der Berufung von Prof. Dr. Ulrike Köhl, einer Spezialistin für zelluläre Immuntherapeutika, wird die krebsmedizinische Expertise der Leipziger Universitätsmedizin verstärkt.</p> <p>Zum Weltkrebstag betont der <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Direktor des UCCL</a>, dass jeder Einzelne die Chance hat, mit gesundheitsbewusstem Verhalten Krebserkrankungen zu vermeiden. &quot;Wir kennen die Hauptrisiken. Deshalb empfehle ich dringend, aufs Rauchen zu verzichten, immer schön in Bewegung zu bleiben, sich ausgewogen zu ernähren, Alkohol nur in Maßen zu genießen und das Normalgewicht zu halten. Zudem gibt es schon eine Impfung gegen eine der gefährlichsten Krebserkrankungen&#58; Die HPV-Impfung hilft heranwachsenden Frauen, das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu verringern.&quot;</p>

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