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Aktuelles aus dem UCCL

 

 

Fünf Jahre Fitness-Parcours am UCCLUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Heute zeigt sich: Das Angebot hat <img alt="Prof. Florian Lordick eröffnete vor fünf Jahren mitten in der Pandemie den Sport-Parcours für Krebspatient&#58;innen am UKL. Heute zeigt sich&#58; Das Angebot hat sich bewährt." src="/presse/PressImages/I-20210129055688-6916ff7020998.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-11-13T23:00:00ZLeipzig. Fünf Jahre nach Eröffnung eines speziellen Fitness-Parcours für Krebspatient:innen zieht das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine positive Bilanz. Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt, sagte Prof. Dr. med. Florian Lordick, der als Direktor des universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) am UKL den Parcours 2020 im Rahmen eines deutschlandweiten Studienprojekts mit aufgebaut hat. Ziel des gemeinsamen Projekts von insgesamt elf onkologischen Zentren unter Federführung des Universitätsklinikums Köln war es, herauszufinden, welchen Einfluss Sport auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Patient:innen nehmen kann, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen. Fünf Jahre später liegen die ersten Ergebnisse vor. Sie legen nahe, dass Sport in der Onkologie mehr kann, als eine Therapie nur zu unterstützen.<p style="text-align&#58;justify;">Dass Krebspatient&#58;innen, die sich regelmäßig aktiv sportlich betätigen, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden steigern können, ist in der Wissenschaft hinlänglich bewiesen. Die Gründe dafür lägen auf der Hand, sagt Prof. Florian Lordick&#58; Sport wirke sich positiv auf das Befinden und das Immunsystem aus und beuge außerdem chronischen Entzündungen und dem Muskelabbau vor, zwei der häufigsten Probleme von Krebspatient&#58;innen.</p><p style="text-align&#58;justify;">Neuesten Erkenntnissen zufolge hat ein moderates Trainingsprogramm für onkologische Patient&#58;innen aber weitaus größere Effekte&#58; „Wir sehen Effekte auf die Überlebenswahrscheinlichkeit der von Krebs Betroffenen, jüngst gezeigt in einer internationalen Studie zum Dickdarmkrebs&#160; – in einem Ausmaß, wie ich es nicht erwartet hätte“, sagt Prof. Lordick. Überlebenswahrscheinlichkeit sei eines der wesentlichen Wirksamkeitskriterien in der Onkologie. „Wenn Sie neue Medikamente zulassen wollen zum Beispiel, dann wird oft verlangt, dass sie die Überlebenswahrscheinlichkeit verbessern.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Eine Krebsbehandlung durch Angebote aus dem Bereich der Sporttherapie zu ergänzen, ist nach Meinung von Prof. Lordick deshalb mehr als sinnvoll. Der Onkologe und seine Mitstreiter&#58;innen vom deutschlandweiten Studienprojekt gehen sogar noch einen Schritt weiter&#58; Sie wollen Sport zu einer verschreibbaren und von den Krankenkassen übernommenen Regelleistung für Krebspatient&#58;innen machen. Ein entsprechendes Verfahren zur Anerkennung der sogenannten onkologischen Trainingstherapie laufe bereits, sagt Prof. Lordick nicht ohne Stolz. „Durch die Einrichtung unseres Sportparcours und durch das Angebot, was wir unseren Patient&#58;innen damit machen konnten, haben wir wesentlich dazu beigetragen, dass ein sehr sinnvolles Programm jetzt auch in die Regelleistung geht.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Bis es so weit ist, setzen Prof. Lordick und sein Team, zu dem neben Ärzt&#58;innen auch Physio- und Sporttherapeut&#58;innen gehören, ihre Forschungen fort, weil noch längst nicht alle Fragen beantwortet sind. „Wir haben außerdem vor, die Frage nach dem Einfluss von Sport auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Krebspatient&#58;innen auszuweiten.“ Prof. Lordick denkt dabei etwa an Menschen, die ihre Krebserkrankung bereits hinter sich gelassen haben und nicht mehr in Behandlung sind. Auch dieser Gruppe von Patient&#58;innen wollen er und seine Kolleg&#58;innen vom UCCL ein spezielles Sportangebot unterbreiten, um eventuelle Rückfälle oder Folgeerkrankungen an anderen Organsystemen vorzubeugen. „Wir wissen um das Risiko, im Nachgang einer Krebserkrankung erneut an Krebs – sei es dieselbe oder eine andere Art – zu erkranken. Auch Folgeerkrankungen am Herz-Kreislauf- oder am Stoffwechselsystem sind leider häufig, sodass ehemalige Krebspatient&#58;innen über Jahre weiter beobachtet und/oder rehabilitiert werden müssen.“ Unterstützt werden der UCCL-Direktor und sein Team dabei durch Spenden. So habe es jüngst in Verbindung mit einem Radevent auf der Teststrecke der Porsche Leipzig GmbH in Schkeuditz eine großzügige Spende des Konzerns von 5.000 Euro gegeben „zur Förderung unserer onkologischen Sportforschung.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Dass das wachsende Sportangebot gut angenommen werden wird, steht für Prof. Lordick außer Frage. Der Wille sei da – auch auf Seiten der Betroffenen. Viele von ihnen motiviere der Gedanke, selbst etwas zum Erfolg ihrer Behandlung beitragen zu können. „Sonst sind Patient&#58;innen doch recht passiv der Therapie ausgesetzt&#58; Sie werden operiert oder bestrahlt, mit Chemotherapie oder Tabletten behandelt. Alles Dinge, die die Patient&#58;innen auszuhalten haben, aber nur begrenzt beeinflussen können. Deshalb haben viele das Bedürfnis, etwas tun zu wollen, was ihre Behandlung positiv unterstützt. Und da empfehlen wir mittlerweile mit Überzeugung ein individuell angepasstes und im besten Falle fachlich begleitetes Maß an sportlicher Betätigung – allein oder in der Gruppe. Hauptsache, es findet regelmäßig und langfristig statt.“</p><p>&#160;</p><p>Mehr zum Thema &quot;Sport und Medizin&quot; gibt es in der aktuellen Ausgabe des UKL-Gesundheitsmagazins &quot;<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/HealthMagazine/1125.pdf">Liebigstraße aktuell</a>&quot;. &#160;&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>
Neue „Cancer Survivorship“-Sprechstunde am Universitätsklinikum Leipzig startet im September 2025Universitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Prof. Dr. Judith Gebauer leitet die <img alt="Prof. Dr. Judith Gebauer leitet die neue Spezialsprechstunde." src="/presse/PressImages/IMG-0594-02-68b0194f423dc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-08-27T22:00:00ZLeipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erweitert sein Versorgungsangebot und richtet im September 2025 eine neue Spezialsprechstunde für ehemals krebserkrankte Menschen ein. Damit wird erstmals in Leipzig eine Anlaufstelle geschaffen, die sich gezielt der medizinischen und psychosozialen Nachsorge bei sogenannten Cancer Survivors widmet.<p>Initiiert und geleitet wird die Sprechstunde von Prof. Judith Gebauer, die seit dem 1. Mai 2025 die neu geschaffene Professur<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx"> „Cancer Survivorship“ </a>am Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) innehat. Mit dieser Professur – einer der ersten ihrer Art in Deutschland und der einzigen mit einer klaren klinischen Ausrichtung – wird die bisherige Versorgungslücke für die stetig wachsende Zahl von Langzeitüberlebenden einer Krebserkrankung geschlossen.</p><p>&#160;</p><p><strong>Versorgungslücke und neue Perspektiven</strong></p><p>In Deutschland leben inzwischen mehrere Millionen Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Viele von ihnen sind jedoch mit Spätfolgen konfrontiert&#58; dies können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Erkrankungen, Nervenschäden oder auch Zweittumoren sein. Darüber hinaus finden sich gehäuft psychische Folgen wie Fatigue, Ängste, belastende Erinnerungen und Depressionen. Dennoch fehlen bislang flächendeckend gezielte Nachsorgeangebote für diese Betroffenen.</p><p>Genau hier setzt die neue Sprechstunde am Universitätsklinikum Leipzig an. Sie richtet sich an Menschen, die im Kindes- oder jüngeren Erwachsenenalter (zwischen 0-39 Jahren) an Krebs erkrankt sind – unabhängig davon, wie alt sie heute sind - und deren erste Krebserkrankung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für die kommenden Jahre ist geplant, diese Sprechstunde auch für weitere Langzeitüberlebende zu öffnen.</p><p>&#160;</p><p>In enger Zusammenarbeit von ärztlichen und psychologischen Fachkräften wurde eine ganzheitliche Betreuung etabliert, die sowohl medizinische als auch psychosoziale Aspekte in den Blick nimmt. Darüber hinaus wird die Sprechstunde wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse über wirksame Strukturen und Interventionen zu gewinnen. Damit verbindet sie klinische Versorgung mit Forschung und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bereiches Cancer Survivorship in Deutschland.</p><p>&#160;</p><p>„Wir wollen den Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, zeigen&#58; Ihr seid nicht allein mit den Folgen. Unsere Sprechstunde soll ein Ort sein, an dem Sorgen und Folgeerkrankungen erkannt und ernst genommen und Wege zu einem gesunden Weiterleben gefunden werden“, betont Prof. Judith Gebauer. Auch Prof. Florian Lordick, Direktor des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums Leipzig</a>, sieht in dem Angebot einen wichtigen Meilenstein&#58; „Mit der Survivorship-Sprechstunde erweitern wir die onkologische Versorgung entscheidend. Sie ergänzt die Akuttherapie um eine nachhaltige Betreuung und schließt eine relevante Versorgungslücke. Denn während die Heilungsraten bei Krebs steigen, hinken wir mit der Langzeitbetreuung und Früherkennung sowie Behandlung von Folgeerkrankungen hinterher.“</p><p>&#160;</p><p>Mit dem neuen Angebot übernimmt das Universitätsklinikum Leipzig eine Vorreiterrolle in der Betreuung von Cancer Survivors und setzt einen wichtigen Impuls für die Etablierung vergleichbarer Strukturen an anderen Standorten. Die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx">Survivorship-Sprechstunde am UCCL</a> startet im September 2025 und eröffnet Betroffenen damit eine dringend benötigte Anlaufstelle, die Hilfe, Orientierung und nachhaltige Unterstützung bietet.</p><p>Betroffene können sich zur Terminvereinbarung an das UCCL-Ambulanzteam wenden, bevorzugt über E-Mail.</p><p>&#160;</p><p><strong>Kontaktdaten Cancer Survivorship Sprechstunde</strong></p><p>E-Mail&#58;<a href="mailto&#58;uccl.ambulanz@medizin.uni-leipzig.de">uccl.ambulanz@medizin.uni-leipzig.de</a><br>Telefon&#58; 0341 97 17365</p><p>&#160;</p><p>Universitäres Krebszentrum Leipzig (UCCL)<br>Liebigstraße 22, Haus 7<br>Universitätsklinikum Leipzig</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p><strong>Direkt zur -&gt; </strong><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/Seiten/Arbeitsgruppe-Cancer-Survivorship-neu.aspx"><strong>Ambulanz</strong></a></p><p><strong>Mehr über die neue Cancer Survivorship-Professur erfahren</strong>&#58; <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/presse/Seiten/Pressemitteilung_8047.aspx">https&#58;//www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_8047.aspx</a></p><p>&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>
Lungenkrebszentrum am UKL erfolgreich zertifiziertUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Damit wird die hohe Qualität der <img alt="Operationen von Lungentumoren, wie hier vom Team um Prof. Steinert durchgeführt, sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit im Lungenkrebszentrum des UKL." src="/presse/PressImages/I-20250523078163-688b14c475a51.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-07-30T22:00:00ZLeipzig. Das Lungenkrebszentrum am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist erstmals höchst erfolgreich nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Damit wird die hohe Qualität der Diagnostik und Behandlung von Lungenkrebserkrankungen am Leipziger Zentrum bestätigt. Die Zertifizierung ergänzt die im Universitären Krebszentrum UCCL konzentrierte Expertise um einen weiteren Bestandteil und rundet so das Spektrum der Krebsmedizin am UKL ab.<p>Lungenkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken rund 57.500 Menschen neu daran, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Hauptsächlicher Risikofaktor bleibt das Rauchen. Oft wird die Krankheit spät diagnostiziert, was ihre Behandlung zusätzlich erschwert. „Dank moderner Verfahren in der Diagnostik und Therapie haben wir hier in den letzten Jahren neue Möglichkeiten erschlossen, mit deren Einsatz wir auch fortgeschrittene Tumoren erfolgreich operieren und behandeln können“, beschreibt Prof. Matthias Steinert, Leiter der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg/thoraxchirurgie">Thoraxchirurgie</a>, die Entwicklungen. Die Basis dafür sind die starken Strukturen, die am UKL geschaffen wurden und weiter ausgebaut werden. In einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit der Thoraxchirurgen, Pneumologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner, Pathologen und Onkologen wurden die Prozesse in der Lungenkrebsbehandlung so angepasst, dass sie zum einen optimal den Bedürfnissen der Patient&#58;innen und gleichzeitig dem neuesten Stand des Wissens auf diesem Gebiet entsprechen.<br>Diese Anstrengungen wurden jetzt mit einem sehr guten Ergebnis in einem externen Prüfverfahren von Fachexperten der<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.krebsgesellschaft.de/"> Deutschen Krebsgesellschaft</a> belohnt. Das Audit wurde ohne Anmerkungen abgeschlossen, wobei dem Zentrum ein sehr positiver Gesamteindruck bescheinigt wurde. „Das freut uns natürlich sehr und bestätigt uns in unserem Bestreben, möglichst das beste Ergebnis für unsere Patientinnen und Patienten erzielen zu wollen“, so Prof. Hubert Wirtz, Leiter der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/pneumologie">Pneumologie </a>am UKL.</p><p>Grundlage für den jetzigen Erfolg ist zum einen die Einhaltung der erforderlichen Mindestfallzahlen von 200 sogenannten Primärtumorfällen und 75 chirurgischen Resektionen, die am UKL im letzten Jahr deutlich übertroffen wurden. Entscheidend für diesen Erfolg ist auch ein wachsendes Netzwerk aus niedergelassenen Kolleg&#58;innen, internen und externen Partnern wie dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.sana.de/leipzigerland">Sana Klinikum Leipziger Land</a> und der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.asklepios.com/weissenfels/">Asklepios Klinik Weißenfels</a>, das gemeinsam an der Versorgung der Lungenkrebsbetroffenen in Leipzig und der gesamten Region arbeitet. Diese profitieren am UKL-Zentrum besonders vom Zugang zu neuesten Technologien und Studien, die in der universitären Medizin sehr schnell in die Diagnostik und Therapie integriert werden können. So sind die UKL-Radiologen und Pneumologen beispielsweise bereits gut vorbereitet, um die anstehende Einführung eines Screeningprogramms für die Früherkennung von Lungenkrebserkrankungen umsetzen zu können.</p><p>&#160;</p><p>„Die jetzt erfolgte Zertifizierung des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/lungenkrebszentrum">Lungenkrebszentrums</a> ist eine wichtige Ergänzung unseres Leistungsspektrums im <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrum UCCL</a>“, sagt Prof. Florian Lordick, Leiter des UCCL. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Gütesiegel für unsere Arbeit erhalten haben und damit verbunden die Bestätigung, auf dem richtigen Weg für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu sein.“</p>
Prof. Florian Lordick mit Wilhelm-Warner-Preis für herausragende Leistungen in der Krebsforschung ausgezeichnetUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Prof. Lordick, der unter anderem in <img alt="Als Preisträger des diesjährigen Wilhelm-Warner-Preises erhält Prof. Florian Lordick (r.) im Rahmen eines Festaktes die Urkunde aus den Händen von Prof. Carsten Bokemeyer, Vorstand der Wilhelm-Warner-Stiftung und Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)." src="/presse/PressImages/120625-WWP-Urkunde-Prof-Lordick-2-UCC-Hamburg-685166357ae7f.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-06-17T22:00:00ZLeipzig. Die Wilhelm-Warner-Stiftung hat Prof. Florian Lordick, Professor für Onkologie an der Universität Leipzig und Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), mit dem Wilhelm-Warner-Preis ausgezeichnet. Die in Hamburg ansässige Stiftung würdigt damit seine zukunftweisenden Beiträge zur Erforschung und Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren bei der Behandlung von Krebserkrankungen des Magens und der Speiseröhre.<p>Prof. Lordick, der unter anderem in seiner Zeit als Mitglied des Vorstands der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.krebsgesellschaft.de/">Deutschen Krebsgesellschaft </a>sowie der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.esmo.org/">Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO)</a> und als Präsident der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.igca.info/">Internationalen Magenkarzinom Assoziation (IGCA)</a> ein weltweites Forschungsnetzwerk aufbaute, erhält die mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine bahnbrechenden Studien, die zu einer Verbesserung der Therapie der schwer behandelbaren Krebserkrankungen des Magens und der Speiseröhre beitrugen. Die hoch publizierten Studienergebnisse fanden Eingang in die Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften in Deutschland, Europa und weltweit.&#160;<br><br>Der international anerkannte Onkologe, der seit 2012 die Leitung des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">UCCL </a>innehat, betrachtet die Ehrung mit dem Wilhelm-Warner-Preis als große Anerkennung der kontinuierlichen Arbeit, welche er in der Forschung für eine bessere Behandlung von Patient&#58;innen mit gastrointestinalen Tumoren leistet. „Das Thema begleitet mich seit dem Beginn meiner akademischen Karriere vor 25 Jahren“, so Prof. Lordick. „Von Anfang an und bis heute standen und stehen dabei die Verbesserung der Heilungschancen und der Lebensqualität unserer Patient&#58;innen im Mittelpunkt. Wir wissen, wie sehr unsere Patient&#58;innen auf weitere Verbesserungen angeweisen sind. Ich setze deshalb mit unveränderter Begeisterung und Energie die Forschung mit meinem hoch motivierten und talentierten Team in Leipzig fort.&quot;<br><br>Der Wilhelm-Warner-Preis ging bereits an namhafte Preisträgerinnen und Preisträger unterschiedlicher deutscher Universitätsstandorte – darunter die späteren Nobelpreisträger Georges J. F. Köhler und Harald zur Hausen – , aber noch nie nach Leipzig und erst einmal in den Osten Deutschlands. „Das erfüllt mich mit besonderem Stolz, wird dadurch doch deutlich, welchen Stellenwert die traditionsreiche klinische Krebsforschung hier in Leipzig erreicht hat und welche Wertschätzung ihr mittlerweile deutschlandweit zuteil wird“, betont Prof. Florian Lordick.&#160;<br><br>Die Wilhelm-Warner-Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde 1961 von dem Hamburger Gastronomen Wilhelm Warner kurz vor seinem Tode gegründet. Seit 1962 zeichnet sie jährlich mit dem Wilhelm-Warner-Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die sich auf dem Gebiet der Krebsforschung und Krebsbehandlung besondere Verdienste erworben haben.</p>
Aktionstag am UKL gibt Krebspatient:innen Tipps für die richtige HändehygieneUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Damit sollen in diesem Jahr als <img alt="Unter ultraviolettem Licht wird mithilfe eines fluoreszierenden Kontrastmittels deutlich, welche Stellen bei der Händehygiene häufig vergessen werden." src="/presse/PressImages/WHHT-klein-681866522750a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-05-04T22:00:00ZLeipzig. Krebspatient:innen haben aufgrund ihrer Erkrankung und der damit verbundenen Therapie ein erhöhtes Risiko für schwere oder sogar lebensbedrohliche Infektionskrankheiten. Eine gründliche und richtig durchgeführte Händehygiene trägt dazu bei, dieses Risiko zu verringern. Um Infektionen durch einfache, aber wirksame Maßnahmen der Händehygiene zu vermeiden, veranstaltet das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) am Donnerstag, dem 15. Mai, im Universitären Krebszentrum (UCCL) einen Aktionstag im Rahmen der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“.<p>Damit sollen in diesem Jahr als Schwerpunkt onkologische Patient&#58;innen – vor allem in der ambulanten Versorgung – sowie deren Angehörige und UKL-Mitarbeitende für die Bedeutung der Händehygiene sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Gefäßkathetern und PEG (Ernährungs)-Sonden. Anlass ist der Welthändehygietag, der auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO alljährlich am 5. Mai begangen wird.</p><p>&#160;</p><p>Warum eine konsequente Händehygiene für Krebspatient&#58;innen besonders wichtig ist, erläutert Dr. Volha Rusinovich, Ärztin am <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL</a>&#58; „Bei dieser Patientengruppe ist das Immunsystem durch die Grunderkrankung Krebs, Chemotherapie oder Bestrahlung oftmals geschwächt oder wird im Rahmen der Therapie gezielt heruntergefahren, eine sogenannte Immunsuppression.&quot; Bei diesen Patient&#58;innen kommen darüber hinaus häufig zentrale Venenkatheter, Portsysteme oder PEG-Sonden zur künstlichen Ernährung zum Einsatz. Diese können direkte Eintrittspforten für die Keime in den Körper bilden. Bereits kleinste Hygienemängel führen hier möglicherweise zu schwerwiegenden Infektionen wie zum Beispiel einer Sepsis. Daher ist neben der Beachtung einer sauberen Umgebung die konsequente und korrekte Händehygiene vor und nach jedem Kontakt mit einem Port, einer Sonde oder einem Katheter unerlässlich – erst recht, weil viele Patient&#58;innen diese medizinischen Geräte auch zu Hause nutzen. „Händehygiene ist der einfachste und wirksamste Schutz für diese besonders vulnerable Patientengruppe“, bringt es Dr. Volha Rusinovich auf den Punkt.</p><p>&#160;</p><p>Mit dem Aktionstag sowie einem eigens dafür entwickelten Flyer will das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/hygiene">UKL </a>praxisnahe Hilfestellung geben. „Unsere Angebote richten sich in diesem Jahr besonders an Patient&#58;innen und deren Angehörige und nicht nur an das medizinische Personal“, sagt Dr. Rusinovich. „Damit wollen wir alle Beteiligten in die Verantwortung für die Infektionsprävention einbinden und in der Umsetzung unterstützen.“</p><p>&#160;</p><p><strong>Informationen, Austausch und praktische Unterstützung</strong></p><p>&#160;</p><p>Der Aktionstag findet im Wartebereich der onkologischen Ambulanz des<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl"> Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</a> statt. Patient&#58;innen können hier an einem Infostand ihr Wissen zur richtigen Händehygiene anhand von Schulungsmaterialien und einem Flyer auffrischen und erweitern. Außerdem wird vor Ort praktisch demonstriert, wie eine korrekte Desinfektion und Reinigung der Hände erfolgen sollte. Wer an dieser praktischen Unterweisung teilnimmt, kann das Ergebnis anschließend mithilfe eines fluoreszierenden Kontrastmittels unter ultraviolettem Licht kontrollieren und Bereiche erkennen, die bei der Händehygiene häufig vergessen werden. Daneben werden UKL-Mitarbeitende an diesem Tag im Rahmen eines Vortrags sowie über eine spezielle Infomail erneut für die Bedeutung der Händehygiene sensibilisiert.</p><p>&#160;</p><p>„Besonders wichtig ist uns, an dem Aktionstag mit den Patient&#58;innen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen direkt vor Ort beantworten zu können“, sagt Johanne Katrin Luz, Psychologin am Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin des UKL. „Um den Informationsbedarf möglichst genau einschätzen zu können, haben wir im Vorfeld eine Befragung unter den Patient&#58;innen durchgeführt, in der wir ihre Einstellung zur Händehygiene und ihren Informationsbedarf erfahren wollten. Anhand der Ergebnisse dieser Umfrage haben wir das Informationsangebot des Aktionstages ausgerichtet.“</p><p>&#160;</p><p><strong>Video zeigt Tipps und Tricks für die Alltagsroutine</strong></p><p>&#160;</p><p>Für die Patient&#58;innen und deren Angehörige liege eine besondere Herausforderung darin, bei alltäglichen Tätigkeiten an eine ausreichende Händehygiene zu denken und das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden, sagt Johanne Katrin Luz. Um sie dabei zu unterstützen und ihnen leicht anwendbare Tipps und Tricks im Wortsinne an die Hand zu geben, wurde im Institut ein <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//youtu.be/ySm-kdgn7dk">kurzes Video</a> produziert, das unkompliziert per QR-Code auf dem Flyer abgerufen werden kann. Das Video vermittelt leicht umsetzbare und verständliche Strategien zur Verhaltensänderung.</p><p>&#160;</p><p><strong>UKL mit Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“</strong></p><p>&#160;</p><p>Als eines von nur sechs Krankenhäusern und Rehakliniken in Sachsen trägt das Universitätsklinikum Leipzig bereits seit mehreren Jahren das Goldzertifikat der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.aktion-sauberehaende.de/">„Aktion Saubere Hände“.</a> Mit dieser höchsten Anerkennung würdigt das Aktionsbündnis des deutschen Gesundheitswesens die zahlreichen Maßnahmen, die das UKL für eine wirksame und nachhaltige Händehygiene ergreift.</p><p>&#160;</p><p><strong>UKL-Aktionstag zur Händehygiene</strong></p><p>Donnerstag, 15. Mai 2025, von 08 bis 12 Uhr</p><p>Wartebereich der Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)</p><p>Haus 7</p><p>Liebigstraße 22, 04103 Leipzig</p>

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