Sie sind hier: Skip Navigation LinksUniversitäres Krebszentrum Leipzig

Aktuelles aus dem UCCL

 

 

Wie Patienten von der Krebsforschung profitieren<img alt="Wie hier bei einer früheren Veranstaltung heißt Prof. Florian Lordick (hinten, stehend) Patient&#58;innen und Gäste zum Informationstag Krebs am 3. September am UCCL willkommen." src="/presse/PressImages/pic_20220826114518_4f1f13c828.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-08-25T22:00:00ZLeipzig. "Man muss Krebserkrankungen besser verstehen, um neue Therapieansätze entwickeln und diese in den klinischen Alltag überführen zu können", betont Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL). Zum 10-jährigen Bestehen der Einrichtung sind Interessierte am 3. September herzlich eingeladen zu einem Informationstag, bei dem Bilanz gezogen und in die Zukunft geblickt wird. <p>&quot;Wir wollen uns ganz dem Thema Krebsforschung widmen und dabei aufzeigen, wie unsere Patienten bereits heute von den Forschungsergebnissen profitieren können&quot;, so Prof. Lordick. Hierfür haben wir ein spannendes Programm aus Vorträgen und Diskussionen für Sie zusammengestellt. Zudem können Sie in informativen Führungen hinter die Kulissen blicken und an diversen Informationsständen mehr über Forschung und Innovationen am <a href="/einrichtungen/uccl">UCCL</a> erfahren.&quot;</p> <p>Beispielsweise wird Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf einen Vortrag darüber halten, was wirklich für die Patienten zählt. Prof. Dr. Ines Gockel geht der Frage nach, ob Genuntersuchungen helfen, Krebserkrankungen früher zu erkennen und besser zu behandeln. Immuntherapie, roboterunterstützte Operationen und künstliche Intelligenz sind weitere Themen der Veranstaltung, begleitet von Führungen und Demonstrationen. Zudem erhält der Runde Tisch der Selbsthilfe am UCCL die Gelegenheit, Entwicklungen der Krebsmedizin zu bewerten und den Blick in die Zukunft aus Patientenperspektive zu richten.<br><br></p> <p><strong>Informationstag Krebs<br></strong>Aktuelles aus der Krebsforschung - wie können Patienten schon heute profitieren?<br>Sonnabend, 3. September<br>9.30 bis 13 Uhr<br>Hörsaal im Haus 4<br>Liebigstr. 20<br>04103 Leipzig</p>
Versorgung von Krebspatienten in Mitteldeutschland auf höchstem Niveau<img alt="Hocherfreut zeigt sich Prof. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig und Vorstand des CCCG, angesichts der nun bestätigten Aufnahme in das Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe (DKH) zur Initiierung und Weiterentwicklung von Exzellenz-Krebszentren." src="/presse/PressImages/pic_20220726112447_eb69a3cb92.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-07-25T22:00:00ZLeipzig/Jena. Seit 2019 arbeiten die beiden Universitätskliniken Leipzig und Jena in am Aufbau eines Onkologischen Spitzenzentrums für Mitteldeutschland (Comprehensive Cancer Center Central Germany – CCCG). Ende 2020 wurde das Zentrum mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrages beider Unikliniken offiziell gegründet. Durch die aktuell bestätigte Aufnahme dieses CCCG in das Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe (DKH) zur Initiierung und Weiterentwicklung von Exzellenz-Krebszentren wurde die gemeinsame Arbeit durch ein internationales Expertengremium gewürdigt. <p>&quot;Die Förderung als Exzellenz-Krebszentrum ist ein wunderbares Signal für die Patient&#58;innen in unserer bisher an dieser Stelle nicht optimal versorgten Region&quot;, betont Prof. Florian Lordick, Direktor des <a href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig</a> und Vorstand des CCCG. &quot;So können noch mehr an Krebs erkrankte Menschen von einer schnellen Übertragung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und moderner Verfahren in der Krebsdiagnostik und -therapie profitieren als bisher.&quot; &#160;Er wies ferner darauf hin, dass der Standort Leipzig bereits seit 2018 durch die DKH zur Entwicklung eines Onkologischen Spitzenzentrums gefördert werde.</p> <p>Prof. Andreas Hochhaus, Vorstandsmitglied des CCCG und Direktor der Klinik für Innere Medizin II, Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena betont&#58; &quot;Wir freuen uns sehr, dass unsere Bewerbung erfolgreich war und wir ins Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe aufgenommen worden sind. Damit ist der Weg frei für Versorgungsstrukturen in Thüringen und in Sachsen, die es künftig ermöglichen, Krebspatienten aus dem ländlichen Raum wohnortnah die gleichen Behandlungschancen zu ermöglichen wie unmittelbar vor Ort an einem Uniklinikum.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p>Kernaufgabe eines onkologischen Spitzenzentrums ist die Weiterentwicklung der multidisziplinären Patientenversorgung. Das bedeutet konkret auch, Versorgungsstrukturen und -abläufe weiterzuentwickeln, mit Krankenhäusern der Region, niedergelassenen Ärzten und Reha-Einrichtungen eng zu kooperieren.</p> <p>76 Kooperationspartner in der Region Mitteldeutschland gehören schon heute zum Konsortium des CCCG.</p> <p>Ein Beispiel für die neue Qualität des CCCG ist das gemeinsame molekulare Tumorboard&#58; Hier besteht für alle Versorger in der Region die Möglichkeit, eigene Patienten vorzustellen und gemeinsam individuell zugeschnittene Lösungen zu finden.</p> <p>Allein 2021 sind im CCCG insgesamt 9500 Patienten behandelt worden.</p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt des CCCG ist es, die Krebsmedizin durch innovative onkologische Forschung speziell auf den Gebieten der digital gestützten Präzisionschirurgie sowie Immun- und Zelltherapie voranzubringen.</p> <p>&#160;</p> <p>Mit dem Mitteldeutschen Krebszentrum werden deutschlandweit jetzt 15 Spitzenzentren gefördert, jeweils für einen Zeitraum von zunächst vier Jahren.&#160;</p> <p>Neben diesen Spitzenzentren zertifiziert die Deutsche Krebsgesellschaft auf der zweiten Ebene Onkologische Zentren und als dritte Ebene Organkrebszentren. Diese Strukturen stellen sicher, dass Tumorpatienten in Deutschland flächendeckend nach einheitlichen, hohen Qualitätsstandards behandelt und versorgt werden.</p> <p>&#160;</p>
Darmkrebsmonat März: Der Tumor wartet nicht auf das Ende der Pandemie<img alt="Experten verschiedener Fachrichtungen beantworten am 11. März von 14 bis 16 Uhr Fragen zum Thema Darmkrebs am Telefon." src="/presse/PressImages/pic_20220307115310_3ef5cf238a.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-03-06T23:00:00ZLeipzig. Darmkrebs gilt derzeit in Deutschland bei Männern als dritt- und bei Frauen als zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung. Doch selbst wenn diese zu einem frühen Zeitpunkt entdeckt wird, ist eine Operation meist unumgänglich – kann dann in aller Regel aber minimal-invasiv ausgeführt werden. Mediziner:innen raten daher immer zu Vorsorgeuntersuchungen. Am 11. März 2022 beantworten Krebs-Expert:innen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) bei einer Telefonaktion die Fragen von Betroffenen und Interessierten. <p>Zwischen 14 und 16 Uhr stehen an diesem Tag Ärzt&#58;innen der Viszeralchirurgie, Onkologie, Gastroenterologie und Psychoonkologie im Rahmen des Darmkrebsmonats März für die Fragen ihrer Anrufer zur Verfügung.&#160;<br><br></p> <p>&quot;Trotz moderner Möglichkeiten in der Chirurgie bleibt das beste immer noch die Vorsorge - auch und gerade in Zeiten der Pandemie&quot;, erklärt Privatdozent Dr. Sigmar Stelzner, leitender Oberarzt in der Viszeralchirurgie des UKL und neuer Leiter des Darmkrebszentrums. &quot;Denn&quot;, so betont er, &quot;der Darmkrebs wartet nicht, sondern bildet sich in über 90 Prozent aller Fälle ganz spontan. Trotzdem helfen aber regelmäßige körperliche Betätigung, wie zum Beispiel ein täglicher Spaziergang, eine ausgewogene, fleischarme Kost und wenig bis gar kein Alkohol und Nikotin, die Entstehung von Darmkrebs zu verhindern.&quot;<br><br></p> <p><strong>Chance auf Heilung bei frühzeitiger Entdeckung gut<br></strong>Aus seiner Sicht sei es sogar verständlich, dass wegen der Corona-Pandemie viele Menschen vermeintlich weniger dringliche Probleme verschoben haben, wie eben auch eine Vorsorgekoloskopie, meint PD Dr. Stelzner. Diese wird in Deutschland ab dem 55. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen und auch von den meisten privaten Versicherungen bezahlt und zielt auf die Erkennung von Darmkrebs oder von Vorstufen, welche in aller Regel gut behandelt werden können.&#160;</p> <p>&quot;Wird ein Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, ist eine Operation oft unumgänglich. Dennoch bietet die Frühform entscheidende Vorteile&quot;, erläutert der UKL-Experte.</p> <p>In aller Regel könne die notwendige Operation minimal-invasiv ausgeführt werden, entweder als klassische &quot;Knopflochchirurgie&quot; oder mit Hilfe eines Operationsroboters, wie er auch am UKL im Einsatz ist.&#160;</p> <p>Frühform heiße aber vor allem, so PD Dr. Stelzner, dass die Chancen auf Heilung sehr gut stünden, da die Tumoren dann noch nicht gestreut hätten, weder in andere Organe wie Leber oder Lunge, noch in die darmnahen Lymphknoten.</p> <p>&#160;</p> <p>&quot;Ein sehr emotionales Thema ist auch der schließmuskelnahe Enddarmkrebs&quot;, weiß der Viszeralchirurg aus seiner langjährigen Erfahrung. &quot;Musste in der Vergangenheit häufig ein dauerhaftes Stoma, also ein künstlicher Darmausgang, angelegt werden, kann innerhalb eines Darmkrebszentrums, wie wir es hier am UKL haben, durch das Zusammenwirken vieler Fachrichtungen häufig doch ein Schließmuskelerhalt erzielt werden.&quot;&#160;</p> <p>Eine individuelle Beurteilung, ein maßgeschneidertes Therapiekonzept und eine präzise Operationstechnik seien wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. &quot;Wir ringen bei diesen Operationen um jeden Millimeter&quot; meint der Darmoperateur, der für diese komplexen Eingriffe auch umfangreiche anatomische Studien durchgeführt hat.</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Telefonaktion am 11. März 2022, 14 bis 16 Uhr</strong></p> <p>Mit diesen Expert&#58;innen können Betroffene und Interessierte in der genannten Zeit sprechen&#58;</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; PD Dr. Sigmar Stelzner, <a href="/einrichtungen/vttg/viszeralchirurgie/viszeralchirurgie">Viszeralchirurgie</a> / Telefon&#58; 0341 97-20755</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. Matthias Mehdorn, Viszeralchirurgie / Telefon&#58; 0341 97-20582</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Prof. Dr. Ines Gockel, Viszeralchirurgie / Telefon&#58; 0341 97-17201</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Prof. Dr. Ulrich Hacker, <a href="/einrichtungen/uccl">UCCL/Onkologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-26586</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. Jürgen Feisthammel, <a href="/einrichtungen/medizinische-klinik-2/gastroenterologie">Gastroenterologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-19963</p> <p>· &#160; &#160; &#160; &#160; Dr. psych. Helge Danker, <a href="/einrichtungen/medizinische-psychologie">Psychoonkologie</a> / Telefon&#58; 0341 97-17866</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Webcast&#58; &quot;Das kolorektale Karzinom im Fokus&quot;</strong></p> <p>Bereits zwei Tage vor der Telefonaktion, am 9. März, laden PD Dr. Stelzner und Prof. Ines Gockel, Leiterin der UKL-Viszeralchirurgie, ihre Kolleg&#58;innen zu einer Online-Fachveranstaltung mit dem Titel &quot;Das kolorektale Karzinom im Fokus&quot;.&#160;</p> <p>Noch immer werde die Gesundheitslandschaft in Deutschland von der Corona-Pandemie mit ihren weitreichenden Auswirkungen geprägt, so die Veranstalter. Davon seien auch Patient&#58;innen mit kolorektalem Karzinom betroffen. Mit der Veranstaltung möchten die UKL-Mediziner&#58;innen signalisieren, dass trotz aller Umstände die Vorsorge, Diagnose und Therapie des kolorektalen Karzinoms vollumfänglich gewährleistet werden könne.</p> <p>&#160;</p>
Corona-Pandemie beeinflusst erheblich Kampf gegen Krebs<img alt="Prof. Florian Lordick, Leiter des Universitären Krebszentrums (UCCL) am Uniklinikum Leipzig (2.v.r., hier bei einer Visite) rechnet mit Folgen der Pandemie für die Situation von Krebspatient&#58;innen." src="/presse/PressImages/pic_20220202101915_bcb182ab31.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2022-02-01T23:00:00ZLeipzig. "Bei einer Krebserkrankung ist es wichtig, dass sie früh erkannt und dann optimal behandelt wird", betont Prof. Dr. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) mit Blick auf den Weltkrebstag am 4. Februar. "Durch die SARS-CoV-2-Pandemie wurden aber Diagnose, Therapiegeschehen und damit wahrscheinlich auch die Lebenserwartung der Erkrankten in erheblichem Ausmaß beeinflusst. Das legen Studien aus den verschiedensten Ländern nahe." <p>Beispielsweise wurden Daten aus dem holländischen Krebsregister publiziert, die in der Frühphase der Pandemie eine signifikant geringere Zahl an Krebsneudiagnosen während der ersten Wochen des Lockdowns belegen. &quot;Das könnte zwei Gründe haben&#58; Einerseits wurden Strukturen des Gesundheitssystems auf die Corona-Erkrankungen konzentriert. Andererseits hatten Menschen plötzlich generell Bedenken, zum Arzt zu gehen. Die Folge ist ein Anstieg von fortgeschrittenen Krebserkrankungen in verschiedenen Ländern. So zeigt eine Untersuchung aus Norditalien, dass die Aussetzung des Mammographie-Screenings für zwei Monate kritische Auswirkungen auf das Erkrankungsstadium zum Zeitpunkt der Erstdiagnose hat. Auch in Sachsen ging die Zahl der gemeldeten Krebsneuerkrankungen im Frühjahr 2020 zurück. Allerdings sind bei uns Auswirkungen wie in Norditalien derzeit nicht zu erkennen,&quot; so Prof. Lordick.</p> <p>Wie der Leipziger Onkologe weiter erklärt, spielt auch eine Rolle, dass ein chirurgischer Eingriff bei einer Krebserkrankung meist bedeutet, dass ein Intensivbett benötigt wird. &quot;Da lagen nun aber schon Corona-Patienten drin, was dazu führte, dass Operationen hinausgeschoben werden mussten. Denn die Zahl der Intensivbetten ist ja - vor allem durch die Personalsituation - begrenzt. Am Universitätsklinikum Leipzig wurden allerdings keine gravierenden Verschiebungen von Operationen vorgenommen&quot;, so Prof. Lordick. &quot;Wir haben alles dafür getan, dass Krebsoperationen nicht verschoben wurden.&quot;</p> <p>Der Krebsspezialist macht nachdrücklich darauf aufmerksam, dass Krebspatient&#58;innen durch eine Corona-Infektion deutlich gefährdeter sind als gesunde Menschen. Besonders Patient&#58;innen mit Leukämien, mit Lungenkarzinom, mit weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen und auch Patient&#58;innen, die gerade eine Chemotherapie absolvieren, seien Risikopersonen ersten Grades. Für Menschen, die eine länger zurückliegende Krebserkrankung überstanden haben, sei das SARS-CoV-2-Virus weniger problematisch.</p> <p>Für alle Mitarbeiter des Krebszentrums war es in dieser Pandemie besonders wichtig, die Patient&#58;innen vor einer Infektion zu schützen. &quot;Von Vorteil war, dass fast alle Betroffenen einen Selbstschutzreflex entwickelt haben&quot;, sagt Prof. Lordick. &quot;Zudem haben wir nicht nur jeden Patienten über die Vakzinierung aufgeklärt, sondern in jüngerer Zeit auch gleich Schutzimpfungen vorgenommen. Zumal internationale Studien belegen, dass Krebspatient&#58;innen von diesen Spritzen profitieren. Sie vertragen die Impfungen nicht schlechter als gesunde Menschen. Und&#58; Die Impfung wirkt sich nicht auf die Krebstherapie aus. Wobei natürlich unsere Kompetenz gefragt ist, den besten Impftermin innerhalb der Therapie zu bestimmen.&quot;</p>
International sichtbare Exzellenz bei Behandlungen von Kopf-Hals-Tumoren am UKL<img alt="Prof. Dr. Andreas Dietz (li., großes Bild), Direktor der HNO-Klinik am UKL, und seine ärztlichen Kollegen Prof. Bernd Lethaus (MKG, oben li.), Prof. Thomas Kuhnt (Strahlentherapie, oben re.), Prof. Michael Fuchs (Phoniatrie und Audiologie, unten li.) und Prof. Florian Lordick (Onkologie, unten re.) informieren beim Patiententag Kopf-Hals-Krebs am 20. Oktober." src="/presse/PressImages/pic_20211012111344_a077e8acfc.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2021-10-11T22:00:00ZLeipzig. Auch 2021 initiiert die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) erneut ihre Aufmerksamkeitswoche und die "Make Sense"-Kampagne, an deren Spitze in Deutschland Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig (UKL), steht – mit der alljährlichen Aktionswoche im vergangenen September. Ziel ist es, die Bevölkerung über Kopf-Hals-Krebs aufzuklären und für die Erkrankung zu sensibilisieren. "Am Universitätsklinikum Leipzig besteht eine über Landesgrenzen hinweg sichtbare Exzellenz in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren, was seinen Niederschlag auch in internationalen Therapiestudien findet", erklärt Prof. Dietz. <p>Für den 20. Oktober laden er und weitere Experten des <a href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums</a> am UKL nun ein weiteres Mal zum Patiententag &quot;Krebs im Kopf-Hals-Bereich&quot;.&#160;</p> <p>Vorgestellt werden unter anderem schonende neue Operationsverfahren und Möglichkeiten zur Verbesserung der Zahngesundheit bei einer Krebstherapie. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung ausschließlich online statt.&#160;</p> <p>&quot;Kopf-Hals-Krebs sind bösartige Tumoren des Kehlkopfs, des Rachens, der Mundhöhle, der Schilddrüse, des Halses&quot;, erläutert <a href="/einrichtungen/hno">Prof. Dietz</a>. &quot;Um diese kümmern sich HNO-Ärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten und auch Pathologen, die gemeinsam versuchen, die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten zu erarbeiten.&quot;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>&quot;Was tun, wenn der Tumor wiederkommt?&quot;</strong></p> <p>Beim Patiententag am Mittwoch, 20. Oktober, geben Experten des Leipziger Universitätsklinikums unter anderem neue Informationen zum Risiko, an Krebs zu erkranken und wie dies vermieden werden kann, weiter. Des Weiteren geht es um die Frage &quot;Was tun, wenn der Tumor wiederkommt?&quot;. Prof. Dietz selbst stellt neue Strategien der Krebsbekämpfung und schonende Operationsverfahren vor. Prof. Bernd Lethaus, der Direktor der <a href="/einrichtungen/mkg">Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG)</a> am UKL spricht über Möglichkeiten, die Kaufunktion und Zahngesundheit während einer Krebstherapie zu verbessern. Prof. Thomas Kuhnt von der <a href="/einrichtungen/strahlentherapie">UKL-Strahlentherapie</a> erläutert schließlich, warum die Bestrahlung schonender für Patienten wird. &#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Tumoren&#58;</p> <p><a href="https&#58;//www.kopf-hals-krebs.de/">https&#58;//www.kopf-hals-krebs.de/</a></p> <p>&#160;</p> <p><strong>Patiententag &quot;Krebs im Kopf-Hals-Bereich&quot;</strong></p> <p>Mittwoch. 20. Oktober 2021</p> <p>16-18 Uhr, online</p> <p>Teilnahme unter <a href="http&#58;//www.ukl-live.de/hno">www.ukl-live.de/hno</a></p>

Liebigstr. 22, Haus 7
04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 17365 (Termine)
Sekretariat:
0341 - 97 12560
Fax:
0341 - 97 12569
Map