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Aktuelles aus dem UCCL

 

 

Neue onkologische Pflegeberatung begleitet Krebspatient:innenUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Um Patient:innen hier noch gezielter <img alt="Mitarbeiter&#58;innen des Pflegeteams des UCCL freuen sich mit Prof. Florian Lordick (l.) und Tancred Lasch, Geschäftsführender Pflegerischer Departmentleiter am UKL (r.), über das neue Beratungsangebot OPAL." src="/presse/PressImages/OPAL-6a1e892eb7b9e.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-06-01T22:00:00ZLeipzig. Eine Krebsdiagnose verändert das Leben von einem Tag auf den anderen. Neben der medizinischen Therapie entstehen für viele Betroffene plötzlich ganz praktische Fragen: Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um? Was muss ich bei Medikamenten beachten? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Um Patient:innen hier noch gezielter zu begleiten, ist am Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) zum 1. Juni ein neues Beratungsangebot gestartet: die „Onkologische Pflegeberatung am UCCL“, kurz OPAL.<p>„Viele Betroffene stehen nach der Diagnose zunächst unter Schock“, berichtet Anke Treichel, Teamleiterin der Onkologischen Tagesklinik des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums</a>. „Da geht plötzlich alles sehr schnell. In der Beratung können wir die Patientinnen und Patienten noch einmal abholen und gemeinsam Schritt für Schritt schauen, was jetzt wichtig ist.“&#160;<br><br><strong>Mehr Zeit für Fragen und Sorgen</strong><br><br>Die neue Sprechstunde wird sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich des UCCL angeboten. Ein absolutes Novum von OPAL ist die Beratung und Begleitung von Patient&#58;innen in der medikamentösen Tumortherapie. Willkommen sind alle Betroffenen, unabhängig davon, ob sie ihre Krebsmedikamente als Tabletten einnehmen oder die Mittel subkutan oder intramuskulär erhalten. Speziell qualifizierte Pflegekräfte kümmern sich um die zahlreichen Fragen, Sorgen und Nöte.&#160;<br>„Wir haben festgestellt, dass viele Patientinnen und Patienten bestimmte Fragen eher an die Pflege richten“, sagt Janet Hinniger, Advanced Practice Nurse in der Onkologie und Teil des OPAL-Teams. „Oft ist die Hemmschwelle uns Pflegekräften gegenüber niedriger als gegenüber den Ärzten und das Vertrauensverhältnis sehr eng.“ &#160;&#160;<br>Auch Dr. Elisabeth Wetzel von der Onkologischen Tagesklinik weiß&#58; „Manche Patientinnen und Patienten erzählen der Pflege Dinge, die sie im Arztgespräch gar nicht angesprochen haben“, sagt die Oberärztin. „Deshalb ist diese zusätzliche Betreuung so wichtig.“&#160;<br><br>In der OPAL-Sprechstunde können nicht nur medizinische Fragen besprochen werden. Oft geht es auch um Themen, an die viele zunächst gar nicht denken&#58; Unterstützung durch die Krankenkasse, Ernährung während der Therapie oder Hilfsangebote für Angehörige. „Wir geben auch ganz praktische Tipps“, sagt Anke Treichel. „Zum Beispiel, welche Lebensmittel sich mit bestimmten Medikamenten nicht gut vertragen oder welche Unterstützungsmöglichkeiten es im Alltag gibt.“&#160;<br><br><strong>Pflege als wichtiger Teil der Krebstherapie</strong><br><br>Die Idee für OPAL entstand aus dem Wunsch heraus, die Expertise der onkologischen Pflege sichtbarer zu machen. „Hinter einer Beratung durch Pflegekräfte steckt sehr viel Fachwissen und Erfahrung.“, schätzt Elisabeth Wetzel ein.&#160;Nun gibt es dafür feste Sprechzeiten und eigene Räume. Im stationären Bereich werden Patient&#58;innen aktiv angesprochen und bei Bedarf zu einem Beratungsgespräch eingeladen. Im ambulanten Bereich erfolgt die Terminvergabe über die onkologische Tagesklinik.&#160;<br><br><strong>Unterstützung auch für Angehörige</strong><br><br>Ein wichtiger Bestandteil des Angebots ist zudem, dass die Angehörigen einbezogen werden. Gerade im Alltag nach einer Krebsdiagnose entstehen oft Unsicherheiten und viele organisatorische Fragen. Auch der Direktor des UCCL, Prof. Dr. Florian Lordick, sieht in OPAL einen wichtigen Schritt hin zu einer Versorgung, die noch mehr auf die Patient&#58;innen zentriert ist. Zugleich soll das Projekt dazu beitragen, die Rolle hochqualifizierter Pflegefachkräfte weiter auszubauen. „Wir sind froh, dass uns das ermöglicht wurde“, sagt Oberärztin Elisabeth Wetzel. „Die Umsetzung ist vor allem dem großen Engagement der beteiligten Pflegekräfte zu verdanken. Und nun sind wir sehr gespannt, wie das Angebot angenommen wird.“</p>
Neues Qualifizierungsangebot des Mitteldeutschen Krebszentrums bezieht Patientenperspektive bei der Krebsversorgung systematisch einUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Mit ihr sollen Patient:innen und <img alt="Teilnehmer&#58;innen der Auftaktveranstaltung der neuen Fortbildungsreihe ONCOlleg des Mitteldeutschen Krebszentrums am 24. März im Universitätsklinikum Leipzig." src="/presse/PressImages/ONCOlleg2026-KickOff-20260324-191653-kleiner-6a0b2832c29a2.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-05-18T22:00:00ZLeipzig. Mit ONCOlleg hat das Mitteldeutsche Krebszentrum der Universitätskliniken Leipzig und Jena (CCCG) eine neue Fortbildungsreihe gestartet. Mit ihr sollen Patient:innen und deren Angehörige während beziehungsweise nach einer Krebserkrankung noch enger in Forschungsfragen zur Verbesserung der Krebsvorsorge einbezogen werden. Ziel ist es, ihre persönlichen Erfahrungen und Hinweise aktiv für weitere Fortschritte in der onkologischen Forschung zu nutzen. Am Ende der Fortbildung sind die rund 20 Teilnehmer:innen des Premierenkurses besser ausgerüstet, sich als Patientenbotschafter:innen in der Forschung zu engagieren.<p>„Die besten Forschungsergebnisse werden erzielt, wenn das Erfahrungswissen der direkt Betroffenen das Fachwissen aus Medizin und Forschung ergänzt“, bestätigt Prof. Florian Lordick, Leiter des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrums (UCCL) am Universitätsklinikum Leipzig</a>. „Wenn Krebsforschung das Ziel verfolgt, mehr Patient&#58;innen von ihrer Erkrankung zu heilen, ihr Leben zu verlängern und ihre Lebensqualität zu verbessern, muss sie sich ganz besonders an den Bedürfnissen der Patient&#58;innen orientieren“, fügt er hinzu. „Mit ONCOlleg wollen wir die umfassenden und vielfältigen Erfahrungen Krebsbetroffener über die komplexen Auswirkungen onkologischer Erkrankungen und der onkologischen Versorgung auf ihre Lebensrealität aktiv nutzen und in die Entwicklung von Forschungsfragestellungen sowie deren Umsetzung einbeziehen.“<br><br>„Ziel dieses strukturierten Ausbildungskonzepts ist es, die Perspektive von Betroffenen und Angehörigen direkt in die Organisationsstruktur des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">CCCG</a> einzubringen und somit die patientenzentrierte Versorgung zu stärken sowie auch Studien bzw. Forschungsinhalte an den Bedürfnissen der Patient&#58;innen auszurichten,“ bekräftigt Prof. Andreas Hochhaus, Sprecher des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uniklinikum-jena.de/tz/Universit%C3%A4tsTumorCentrum+Jena.html">UniversitätsTumorCentrums (UTC) am Universitätsklinikum Jena</a>. „Damit erreichen wir nicht nur eine Verbesserung der Behandlungsabläufe oder eine Stärkung der Selbsthilfe, sondern erhöhen auch ein detaillierteres Verständnis von Krebspatient&#58;innen für wesentliche Elemente der onkologischen Diagnostik und Therapie sowie von Strukturen der onkologischen Versorgung.“<br><br>Auf dem aus sechs Einheiten bestehenden Programm stehen auch ein Überblick über aktuelle Studien und zum Stand der klinischen Krebsforschung wie auch zu den Prinzipien der personalisierten Krebstherapie. Die Patientenbotschafter&#58;innen können anschließend bei der Beurteilung wissenschaftlicher Projekte aktiv mitwirken, aber auch Wissenschaftler&#58;innen und Kliniker&#58;innen bei der Entwicklung und Durchführung von Krebsforschungsprojekten und klinischen Studien beraten und unterstützen.<br><br>Die Inhalte der Module, die von Ende März bis Ende Juni entweder online oder in Präsenz stattfinden, werden von Expert&#58;innen der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/">Universitätskliniken Leipzig</a> und <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uniklinikum-jena.de/">Jena </a>vermittelt. Den Abschluss des Premierendurchgangs von ONCOlleg in Mitteldeutschland bildet ein Workshop am 26. Juni in Jena, in dessen Rahmen jede/r Teilnehmer/in ein Zertifikat erhält, das sie/ihn als Patientenbotschafter&#58;in ausweist.<br><br>Eine der Teilnehmer&#58;innen ist Ines Thiede. Die 51-Jährige hat selbst eine Krebserkrankung überstanden, fand dadurch 2019 zur <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.myelom.org/index.php/deutschland/selbsthilfegruppe-multiples-myelom-plasmozytom-leipzig">Selbsthilfegruppe Multiples Myelom/Plasmozytom</a>, ist seit mehr als vier Jahren deren Sprecherin und zugleich seit rund anderthalb Jahren im Patient&#58;innenbeirat des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">Mitteldeutschen Krebszentrums </a>aktiv. „Jedes unserer Gruppenmitglieder verfügt über einen reichen persönlichen Erfahrungsschatz im Umgang mit der Krankheit“, sagt sie und ergänzt&#58; „Dank ONCOlleg wird es möglich, diese Perspektive und die Kompetenz der Betroffenen nunmehr strukturiert in die entsprechenden Forschungsprozesse einfließen zu lassen. Ich freue mich, dass ich als künftige Patientenbotschafterin hier die Sichtweise unserer Selbsthilfegruppe einbringen kann.“<br><br><strong>Initiative für ONCOlleg stammt aus dem nationalen Netzwerk aller Onkologischen Spitzenzentren (CCC)</strong><br><br>Die Initiative zur Ausbildung onkologischer Patientenbotschafter&#58;innen im Rahmen von ONCOlleg ging vom <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uke.de/kliniken-institute/zentren/ucc-hamburg/index.html">UCC Hamburg </a>und dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uksh.de/uccsh/">universitären Krebszentren in Schleswig-Holstein</a> aus. Seit dem Start wurden dort mittlerweile drei Ausbildungsstaffeln mit insgesamt 45 Teilnehmer&#58;innen erfolgreich durchgeführt.<br><br>Auf Grundlage dieser Erfahrungen wurde im Rahmen des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.ccc-netzwerk.de/spitzenzentren.html">Netzwerks aller Onkologischen Spitzenzentren Deutschlands (CCC-Netzwerk)</a> der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.krebshilfe.de/">Deutschen Krebshilfe</a> ein Schulungskonzept für die CCCs entwickelt, das nunmehr erstmals auch in Mitteldeutschland zur Anwendung kommt. Es wird im Rahmen des Netzwerks der Onkologischen Spitzenzentren ONCOnnect durch die Deutsche Krebshilfe gefördert.<br><br>Prof. Florian Lordick weist darauf hin, dass eine stärkere Partizipation von Patient&#58;innen in der Forschung nicht nur fachlich sinnvoll, sondern zu Recht auch seitens der Politik gefordert wird. Sie ist ebenso ein wichtiger Baustein der Nationalen Dekade gegen Krebs, einer Initiative des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.bmftr.bund.de/DE/Home/home_node.html">Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt</a>.</p>
Seit über 30 Jahren im Dienste exzellenter tumorchirurgischer VersorgungUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Pro Sitzung werden rund 30 Fälle <img alt="Von den 15 spezialisierten Tumorboards am UKL besteht das Sarkomboard am längsten. Pro Sitzung werden rund 30 Fälle besprochen." src="/presse/PressImages/20260113-L-UKL-800-Sarkomboard-19770-69b92ac2ebf34.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-03-16T23:00:00ZLeipzig. Unlängst fand am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) das 800. Sarkomboard statt. Einmal pro Woche besprechen hier Experten verschiedener Fachrichtungen grundsätzliche Diagnostik- und Behandlungsschritte bei Tumoren des Bindegewebes und der Knochen sowie von Metastasen an Extremitäten und dem Stammskelett. Seit mehr als drei Jahrzehnten steht das im Jahr 1995 als „Tumororthopädische Konferenz“ ins Leben gerufene Gremium für die Tradition der muskoloskelettalen Tumorchirurgie in Leipzig, vor allem aber auch für gelebte interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit innerhalb des Sarkomzentrums, für wissenschaftliche Exzellenz und eine kontinuierlich verbesserte Versorgung von Patient:innen mit Knochen- und Weichteiltumoren.<p>„Sarkome gehören zu den seltensten Tumorarten“, sagt Prof. Christian Kleber. Der Leiter der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/oup/weitere-schwerpunkte">Tumororthopädie </a>und der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/oup/unfallchirurgie">Unfallchirurgie am UKL</a> sowie des Überregionalen Traumazentrums leitet seit Mai vergangenen Jahres auch das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/sarkomzentrum">Sarkomzentrum</a>.&#160;<br><br>Als bösartige Wucherungen betreffen Sarkome das so genannte mesenchymale Gewebe, also beispielsweise Knochen, Muskeln, Fett- und Bindegewebe, aber auch Blut- und Lymphgefäße beziehungsweise Nerven- und Sehnenscheiden. Kennzeichnend ist ihre große Vielfalt. Man unterscheidet rund 70 Sarkom-Subtypen, von denen jeder einzelne sehr selten vorkommt. Bei Erwachsenen machen sie weniger als ein Prozent aller Krebserkrankungen aus.<br><br>Umso wichtiger ist der interdisziplinäre und interprofessionelle Ansatz bei der Diskussion jedes einzelnen Falls. In der täglichen Praxis bedeutet das, dass sich die unterschiedlichen Fachrichtungen gegenseitig mit ihrer Expertise unterstützen und ergänzen.&#160;<br><br><strong>Funktionalität von Gliedmaßen und damit Lebensqualität erhalten&#160;</strong><br><br>Im Mittelpunkt steht dabei immer, die bestmögliche Lösung für die Patient&#58;innen zu finden. Blieb früher oft nur die Amputation als einzige Lösung, lässt sich heutzutage das entfernte krankhafte Gewebe dank besserer Bildgebung, präziserer OP-Techniken und Rekonstruktionen mit Endoprothesen oder Knochentransplantaten immer häufiger ersetzen. Der Erhalt funktionierender Gliedmaßen bedeutet ein klares Plus an Lebensqualität für die Patient&#58;innen. Und die Entwicklung geht weiter. So wurde bespielsweise in jüngster Vergangenheit das psychoonkologische Screening ausgeweitet und die Integration in das <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">Mitteldeutsche Krebszentrum (CCCG</a>) vorangetrieben, wobei insbesondere die Zusammenarbeit mit dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uniklinikum-jena.de/">Universitätsklinikum Jena </a>ausgeweitet wurde.<br><br>&#160;In Zukunft wird es zunehmend möglich sein, Tumoroperationen per Datenbrille, die den Operateur&#58;innen alle notwendigen Informationen live einblenden, noch präziser und schneller durchzuführen. Am UKL wurde dazu im vergangenen November gemeinsam mit der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/neurochirurgie">Klinik für Neurochirurgie</a> das Forschungsprojekt „Spatial Computing – Datenbrillen in der Chirurgie“ gestartet. Angestrebt wird darüber hinaus die Zertifizierung des Sarkomzentrums durch die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.krebsgesellschaft.de/">Deutsche Krebsgesellschaft (DKG</a>).&#160;<br><br><strong>Über Jahre hinweg gewachsene Interdisziplinarität</strong><br><br>&#160;Auch die Arbeit im Sarkomboard hat sich gewandelt&#58; Ins Leben gerufen wurde es vor über 30 Jahren von Prof. Georg Freiherr von Salis-Soglio als „Tumororthopädische Konferenz“. Ziel war es bereits damals, die am UKL auf diesem Gebiet vorhandene umfangreiche Expertise in Diagnostik und Therapie zu bündeln. Ein wesentlicher Meilenstein beim Übergang vom Tumor- zum Sarkomzentrum war die in den Jahren 2016/17 erfolgte Einbeziehung viszeraler Sarkome sowie sogenannter gastrointestinaler Stromatumoren (GIST), bei denen es sich um seltene, meist bösartige Bindegewebstumoren (Sarkome) des Magen-Darm-Trakts handelt. Wesentlich befördert wurde dies durch Prof. Ines Gockel, seinerzeit Leiterin der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/vttg">Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTTG) am UKL</a> und Prof. Christoph Josten. Der heutige <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/wir-ueber-uns-ukl/der-vorstand">Medizinische Vorstand des UKL</a> hatte die Leitung des Sarkomboards im Jahr 2016 von Prof. Torsten Prietzel, dem Nachfolger von Prof. von Salis-Soglio, übernommen.&#160;<br><br>Prof. Daniel Seehofer, heutiger Geschäftsführender Direktor der Klinik und Poliklinik für VTTG, sieht darin die eigentliche Geburtsstunde des Sarkomboards in seiner heutigen Form&#58; „Unsere Klinik deckt das gesamte Spektrum der Chirurgie der inneren Organe, insbesondere des Bauch- und Brustraumes, sowie der Gefäße ab. Die Einbeziehung dieser unterschiedlichen Fachbereiche hat wesentlich zu einer weiteren Vertiefung der Interdisziplinarität und in der Fokussierung auf individuelle Versorgungskonzepte im Sarkomboard geführt.“ Seit dieser Zeit bildet die Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTTG) neben der <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/oup">Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie (OUP)</a> und dem <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">Universitären Krebszentrum (UCCL)</a> die dritte wesentliche Säule im Spektrum des Sarkomboard.&#160;<br><br>„Das Sarkomboard steht exemplarisch für den Mehrwert echter Interdiszipilinarität in der modernen Onkologie“, betont Prof. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL). „Durch die enge, strukturierte Zusammenarbeit aller beteiligter Fachdisziplinen wird jeder Patient individuell und umfassend diskutiert, so dass therapeutische Chancen bestmöglich genutzt werden können.“ Heute arbeiten im Sarkomboard Expert&#58;innen vieler Fachrichtungen eng zusammen – der Hals- Nasen- Ohrenkunde ebenso wie der Kinderchirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Radiologie, Nuklearmedizin, Dermatologie, Pathologie, Strahlentherapie, Onkologie und Hämatologie. Hinzu kommen Kooperationspartner wie beispielsweise Psychoonkologie, Onkologische Pflege, Physiotherapie und Ernährungsberatung.&#160;<br><br><strong>Starke Zunahme der pro Board diskutierten Fälle</strong><br><br>Anfangs traf man sich einmal im Monat, später 14-tägig und seit 2017 wöchentlich. Rund 25 Jahre lang fanden das Tumor- und das daraus hervorgegangene Sarkomboard in Präsenz statt. Es war der damalige Leiter des Sarkomboards, Prof. Georg Osterhoff, der den Umstieg in ein virtuelles Format seit Mai 2020 maßgeblich vorantrieb. Dadurch wurde zum einen die Fortsetzung der Arbeit des Boards unter Pandemiebedingungen gesichert. Zum anderen eröffnete es die Möglichkeit, mehr Teilnehmer aus unterschiedlichen Fachdisziplinen hinzuzuziehen und die Zeiten bis zu einem Beschluss des Gremiums zu verkürzen. Im Ergebnis hat sich seitdem die Zahl der diskutierten Fälle pro Zusammenkunft deutlich erhöht&#58; von durchschnittlich zwölf Fällen im Jahr 2017 über 20 Fälle im Jahr 2020 bis zu rund 30 Fällen – in der Spitze sogar mehr als 40 – im vergangenen Jahr. In Summe wurden 2025 in allen 51 Sarkomboards insgesamt 1.582 Fälle besprochen. Dies erfordert von allen Beteiligten während der rund einstündigen Zusammenkunft konzentriertes Arbeiten und eine fokussierte Diskussion. Anschließend erfolgt eine fünf- bis sechsstündige Nachbearbeitung einschließlich der Information der Patient&#58;innen und der zuweisenden Ärzt&#58;innen. Parallel dazu wuchs die Zahl der Sarkom-Resektionen am UKL in den vergangenen Jahren – von 21 im Jahr 2019 auf 70 im Jahr 2025. Wesentliche Voraussetzung dafür war, dass seit dem Jahr 2020 am UKL ein eigener Operationssaal für Biopsien und Tumor-Operationen zur Verfügung steht.&#160;<br><br><strong>Eines von 15 spezialisierten Tumorboards am UKL</strong><br><br>Anlässlich des 800. Sarkomboards dankte Prof. Christian Kleber all seinen Vorgängern für die geleistete Arbeit&#58; „Jeder einzelne hat dazu beigetragen, dass das Board heute eine große Wertschätzung erfährt und über die Grenzen Leipzigs hinaus ausstrahlt, wie unter anderem Nennungen in der Ärzte- bzw. Klinikliste des Focus zeigen. Auch die aktive Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft Knochentumoren trägt dazu bei.“&#160;<br><br>Rückblickend auf die lange und erfolgreiche Tradition des Sarkomboards verweist Prof. Florian Lordick auf einen weiteren Aspekt&#58; „Es hat maßgeblich dazu beigetragen, dass am UKL heute zahlreiche Organtumorboards etabliert sind, in denen Behandlungsentscheidungen konsequent evidenz- und leitlinienbasiert getroffen werden.“ Derzeit gibt es am UKL 15 spezialisierte Tumorboards beziehungsweise strukturierte interdisziplinäre Fallbesprechungen, die eine breite Palette an Organbereichen und Tumorentitäten abdecken – vom endokrinen Tumorboard über Boards für Lebertumore, gynäkologische, urologische beziehungsweise gastrointensinale Tumore bis zum molekularen Tumorboard und dem interdisziplinären Hämatologie-Board.</p>
Zentrum für personalisierte onkologische Medizin des Universitätsklinikums Leipzig erfolgreich zertifiziertUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Standort ist damit erstes Zentrum in <img alt="Expert&#58;innen des Zentrums für personalisierte Medizin - Onkologie freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)." src="/presse/PressImages/20260225-UKL-UCCL-12569-69a16490e2b96.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2026-02-26T23:00:00ZLeipzig. Das Zentrum für personalisierte Medizin (ZPM) – Onkologie des Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist erfolgreich durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Damit ist die Einrichtung, die zum universitären Krebszentrum des UKL (UCCL) gehört, ihrem Ziel einen entscheidenden Schritt nähergekommen: die Versorgung von Patient:innen mit einer fortgeschrittenen oder seltenen Krebserkrankung zu verbessern. Konkret geht es Prof. Dr. med. Florian Lordick, dem Leiter des UCCL, und Kolleg:innen darum, Betroffenen in der Region Mitteldeutschland eine individuell angepasste Behandlung anbieten zu können. Mit der Zertifizierung ist das ZPM des UKL jetzt auch offizielles Mitglied im Deutschen Netzwerk für personalisierte Medizin (DNPM) – neben 25 anderen. Dabei ist der Standort Leipzig der erste in Mitteldeutschland.<p>Eine zielgerichtete Therapieoption für Patient&#58;innen zu finden, bei denen die Standard-Therapieoptionen absehbar ausgeschöpft sind – das ist es, was die Mitarbeiter&#58;innen des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl">UCCL </a>um Prof. Lordick treibt. „Dafür suchen sie im Tumormaterial der Patient&#58;innen mittels moderner Sequenzierverfahren nach Veränderungen in den Genen, die Hinweise darauf liefen können, ob es zielgerichtet Behandlungsmöglichkeiten gibt, die einen größtmöglichen Therapieerfolg versprechen“, erklärt Prof. Dr. med. Ulrich Hacker. Der Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie leitet innerhalb des UCCL das molekulare Tumorboard (MTB), ein interdisziplinär zusammengesetztes Team, das auf Basis der gefundenen Ergebnisse am Ende eine Empfehlung für ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept ausspricht. Das MTB findet dabei gemeinsam mit Kolleg&#58;innen des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.uniklinikum-jena.de/">Universitätsklinikums Jena</a> im Rahmen des gemeinsamen onkologischen Spitzenzentrums, des <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.mitteldeutsches-krebszentrum.de/">Mitteldeutschen Krebszentrums (CCCG)</a>, statt.<br><br>Zur Sicherung der Qualität wurde das Zentrum nun erfolgreich durch die <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https&#58;//www.krebsgesellschaft.de/">Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)</a> zertifiziert und kann damit als Vollmitglied in den Kreis der bereits existierenden Zentren für personalisierte Medizin im Bereich der Onkologie aufgenommen werden. „Das Feld entwickelt sich sehr schnell“, sagt Prof. Hacker. „Wir freuen uns über den Erfolg der Zertifizierung, die uns mit kurzem Vorlauf gelungen ist. Unser Dank gilt allen kooperierenden Einrichtungen. So arbeiten wir gemeinsam weiter daran, die Versorgung von Tumorpatient&#58;innen kontinuierlich zu verbessern.“<br><br>Universitäres Krebszentrum Leipzig<br>Liebigstr. 22, Haus 7<br>04103 Leipzig<br>Tel.&#58; 0341 97-12560<br>E-Mail&#58; <a href="mailto&#58;direktion.uccl@medizin.uni-leipzig.de">direktion.uccl@medizin.uni-leipzig.de</a><br><br><a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/einrichtungen/uccl/über-das-uccl/zentrum-für-personalisierte-medizin">Homepage des Zentrums für Personalisierte Medizin – Onkologie (ZPM-O) Leipzig</a></p>
Fünf Jahre Fitness-Parcours am UCCLUniversitätsklinikum Leipzig B Schnelle Hilfe im Notfall Paul-List-Straße 27, Haus 4.1 04103 Leipzig Liebigstraße 20a, Haus 6 04103 Leipzig Heute zeigt sich: Das Angebot hat <img alt="Prof. Florian Lordick eröffnete vor fünf Jahren mitten in der Pandemie den Sport-Parcours für Krebspatient&#58;innen am UKL. Heute zeigt sich&#58; Das Angebot hat sich bewährt." src="/presse/PressImages/I-20210129055688-6916ff7020998.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2025-11-13T23:00:00ZLeipzig. Fünf Jahre nach Eröffnung eines speziellen Fitness-Parcours für Krebspatient:innen zieht das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine positive Bilanz. Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt, sagte Prof. Dr. med. Florian Lordick, der als Direktor des universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) am UKL den Parcours 2020 im Rahmen eines deutschlandweiten Studienprojekts mit aufgebaut hat. Ziel des gemeinsamen Projekts von insgesamt elf onkologischen Zentren unter Federführung des Universitätsklinikums Köln war es, herauszufinden, welchen Einfluss Sport auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Patient:innen nehmen kann, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen. Fünf Jahre später liegen die ersten Ergebnisse vor. Sie legen nahe, dass Sport in der Onkologie mehr kann, als eine Therapie nur zu unterstützen.<p style="text-align&#58;justify;">Dass Krebspatient&#58;innen, die sich regelmäßig aktiv sportlich betätigen, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden steigern können, ist in der Wissenschaft hinlänglich bewiesen. Die Gründe dafür lägen auf der Hand, sagt Prof. Florian Lordick&#58; Sport wirke sich positiv auf das Befinden und das Immunsystem aus und beuge außerdem chronischen Entzündungen und dem Muskelabbau vor, zwei der häufigsten Probleme von Krebspatient&#58;innen.</p><p style="text-align&#58;justify;">Neuesten Erkenntnissen zufolge hat ein moderates Trainingsprogramm für onkologische Patient&#58;innen aber weitaus größere Effekte&#58; „Wir sehen Effekte auf die Überlebenswahrscheinlichkeit der von Krebs Betroffenen, jüngst gezeigt in einer internationalen Studie zum Dickdarmkrebs&#160; – in einem Ausmaß, wie ich es nicht erwartet hätte“, sagt Prof. Lordick. Überlebenswahrscheinlichkeit sei eines der wesentlichen Wirksamkeitskriterien in der Onkologie. „Wenn Sie neue Medikamente zulassen wollen zum Beispiel, dann wird oft verlangt, dass sie die Überlebenswahrscheinlichkeit verbessern.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Eine Krebsbehandlung durch Angebote aus dem Bereich der Sporttherapie zu ergänzen, ist nach Meinung von Prof. Lordick deshalb mehr als sinnvoll. Der Onkologe und seine Mitstreiter&#58;innen vom deutschlandweiten Studienprojekt gehen sogar noch einen Schritt weiter&#58; Sie wollen Sport zu einer verschreibbaren und von den Krankenkassen übernommenen Regelleistung für Krebspatient&#58;innen machen. Ein entsprechendes Verfahren zur Anerkennung der sogenannten onkologischen Trainingstherapie laufe bereits, sagt Prof. Lordick nicht ohne Stolz. „Durch die Einrichtung unseres Sportparcours und durch das Angebot, was wir unseren Patient&#58;innen damit machen konnten, haben wir wesentlich dazu beigetragen, dass ein sehr sinnvolles Programm jetzt auch in die Regelleistung geht.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Bis es so weit ist, setzen Prof. Lordick und sein Team, zu dem neben Ärzt&#58;innen auch Physio- und Sporttherapeut&#58;innen gehören, ihre Forschungen fort, weil noch längst nicht alle Fragen beantwortet sind. „Wir haben außerdem vor, die Frage nach dem Einfluss von Sport auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Krebspatient&#58;innen auszuweiten.“ Prof. Lordick denkt dabei etwa an Menschen, die ihre Krebserkrankung bereits hinter sich gelassen haben und nicht mehr in Behandlung sind. Auch dieser Gruppe von Patient&#58;innen wollen er und seine Kolleg&#58;innen vom UCCL ein spezielles Sportangebot unterbreiten, um eventuelle Rückfälle oder Folgeerkrankungen an anderen Organsystemen vorzubeugen. „Wir wissen um das Risiko, im Nachgang einer Krebserkrankung erneut an Krebs – sei es dieselbe oder eine andere Art – zu erkranken. Auch Folgeerkrankungen am Herz-Kreislauf- oder am Stoffwechselsystem sind leider häufig, sodass ehemalige Krebspatient&#58;innen über Jahre weiter beobachtet und/oder rehabilitiert werden müssen.“ Unterstützt werden der UCCL-Direktor und sein Team dabei durch Spenden. So habe es jüngst in Verbindung mit einem Radevent auf der Teststrecke der Porsche Leipzig GmbH in Schkeuditz eine großzügige Spende des Konzerns von 5.000 Euro gegeben „zur Förderung unserer onkologischen Sportforschung.“</p><p style="text-align&#58;justify;">Dass das wachsende Sportangebot gut angenommen werden wird, steht für Prof. Lordick außer Frage. Der Wille sei da – auch auf Seiten der Betroffenen. Viele von ihnen motiviere der Gedanke, selbst etwas zum Erfolg ihrer Behandlung beitragen zu können. „Sonst sind Patient&#58;innen doch recht passiv der Therapie ausgesetzt&#58; Sie werden operiert oder bestrahlt, mit Chemotherapie oder Tabletten behandelt. Alles Dinge, die die Patient&#58;innen auszuhalten haben, aber nur begrenzt beeinflussen können. Deshalb haben viele das Bedürfnis, etwas tun zu wollen, was ihre Behandlung positiv unterstützt. Und da empfehlen wir mittlerweile mit Überzeugung ein individuell angepasstes und im besten Falle fachlich begleitetes Maß an sportlicher Betätigung – allein oder in der Gruppe. Hauptsache, es findet regelmäßig und langfristig statt.“</p><p>&#160;</p><p>Mehr zum Thema &quot;Sport und Medizin&quot; gibt es in der aktuellen Ausgabe des UKL-Gesundheitsmagazins &quot;<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="/HealthMagazine/1125.pdf">Liebigstraße aktuell</a>&quot;. &#160;&#160;</p><p>&#160;</p><p>&#160;</p>

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