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Laufende Promotionen im UCCL

Hier finden Sie die abgeschlossenen Promotionen.

Franziska Beyer

Arbeitsthema „Erfassung von Belastungen und Behandlungsbedarf von Patienten im Verlauf einer inkurablen Krebserkrankung"

​Franziska Beyer
Doktorandin

E-Mail: franziska.beyer@medizin.uni-leipzig.de

Die Palliativmedizin sieht ihren Auftrag darin, die Lebensqualität von Menschen und ihren Familien, die sich mit einer inkurablen Diagnose konfrontiert sehen zu verbessern, indem sie Leiden lindert und diesem vorbeugt. Um dies zu realisieren und die PatientInnen bestmöglich zu unterstützen, ist es wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der PatientInnen im Verlauf einer nichtheilbaren Krebserkrankung zu kennen. In dem Kooperationsprojekt der Sektion B der Deutschen Krebsgesellschaft, das unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin initiiert wurde, wurden deutschlandweit PatientInnen mit einer nichtheilbaren Krebserkrankung zum Zeitpunkt der Diagnosestellung und im Verlauf des folgenden Jahres mithilfe validierter Fragebögen zu ihren Belastungen, Symptomen, Bedürfnissen und Präferenzen befragt. In meiner Arbeit werde ich analysieren, welche Belastungen, Symptome und Versorgungsbedürfnisse die PatientInnen zum Zeitpunkt der Diagnose hatten und wie sich diese über den Erkrankungsverlauf veränderten.

Ziel ist es, Versorgungsbedürfnisse von PatientInnen und Prädiktoren für hohe Behandlungsbelastung zu identifizieren, um letztlich die onkologisch-palliative Betreuung zu verbessern.

Sebastian Prill

Arbeitsthema: Immunkompetenz und -regulation in Slice-Kulturen des Magenkarzinoms

​Sebastian Prill
Doktorand in Kooperation mit Prof. Bechmann - Institut für Anatomie

E-Mail: Sebastian.Prill@medizin.uni-leipzig.de


In meinem Projekt soll die Makrophagenpopulation in Tumorschnitten des Magenkarzinoms untersucht werden. Makrophagen gehören zu den Zellen der angeborenen Immunabwehr, regulieren aber auch das extrazelluläre Milieu und können somit Anti- aber auch Pro- kanzerogen wirken. Meine Experimente werde ich am Institut für Anatomie durchführen.  

Ruth Schorling

Arbeitsthema: Untersuchung der Relevanz von MPV und IPF und anderer Gerinnungsparameter bei der Entstehung einer Thrombose/Embolie bei Tumorpatienten

Ruth Schorling
Doktorandin in Kooperation mit Prof. Petros und Dr. Pfrepper - Hämostaseologie
 
E-Mail: ruth.schorling@medizin.uni-leipzig.de

 
Die venöse Thromboembolie gehört zu den häufigsten Komplikationen einer aktiven Krebserkrankung. Eine gezielte, individuelle und Evidenz-basierte Prophylaxe ist im klinischen Alltag jedoch schwierig, da kein Score zur Risikostratifizierung ausreichend etabliert bzw. evauliert ist. Deshalb untersuche ich im Rahmen meiner Doktorarbeit Thrombozyten-spezifische Parameter wie das mittlere Thrombozytenvolumen (MPV) und die Immature Platelet Fraction (IPF) und ihre Relevanz bei der Entstehung einer Thrombose/ Embolie. Hierzu entnehmen wir zusätzliches Blut vor Therapiebeginn und im Verlauf nach drei Monaten.

Ziel ist es die komplexen Vorgänge der Thromboseentwicklung bei Krebspatienten zu erforschen und zur Etablierung eines Scores zur Risikoabschätzung beizutragen.

David Kotzerke

Arbeitsthema: Korrelation zweier Screeningtools G8 und Hurria zur Prädiktion von chemotherapieassoziierten Toxizitäten beim älteren Patienten

​David Kotzerke
Doktorand
 
E-Mail: david.kotzerke@medizin.uni-leipzig.de


Herr Kotzerke erhielt ein Promotionsstipendium, gefördert durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO).

Gegenstand meiner klinischen Studie ist die Erhebung zweier Screening-Fragebögen bei älteren Patienten über 65 Jahre um chemottherapieassoziierte Nebenwirkungen (Toxizitäten) vorherzusagen.

Ziel dieser Untersuchung ist es, ein valides und einfaches Screeninginstrument in den Klinikalltag zu integrieren um eine objektivere, rationale Tumortherapie zu gewährleisten.

Hintergrund: Das Alter eines älteren Patienten sagt nichts über seinen Fitness bzw. Gebrechlichkeitszustand aus. Da man bei einem älteren Patienten allerdings mit eingeschränkten Organfunktionen und einer eingeschränkten Pharmakokinetik rechnen muss, muss evtl. auch die Dosis der Chemotherapie angepasst werden. Die Screeningfragebögen sollen dazu dienen. Es kommt der G8 Fragebogen sowie der übersetzte Hurria Score zum Einsatz. Bei einem auffälligen Screening werden die Patienten mit dem geriatrischen Assessment evaluiert, der momentan der von mehreren Gesellschaften empfohlene Goldstandard ist. Somit soll zusätzlich Versorgungsforschung stattfinden, also der Frage nachgegangen werden: Welche und wie viel Zusatztherapien brauchen wir, wenn wir ein geriatrisches Screening durchführen?

Miriam Rein

Arbeitsthema: Charakterisierung Rezeptor-Tyrosinkinase (RTK)-abhängiger onkogener Signalwege in Magenkarzinomzellen

Miriam Rein
Doktorandin
 
E-Mail: mr41refa@studserv.uni-leipzig.de

 
Gegenstand meines Projekts ist die Charakterisierung Rezeptor-Tyrosinkinase (RTK)-abhängiger onkogener Signalwege in Magenkarzinomzellen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, neue therapeutische Zielstrukturen für molekular definierte Behandlungsansätze zu definieren. Hierbei liegt der Fokus auf Funktionsanalysen von Wachstumsfaktor-Rezeptoren der HER-Familie und des c-Met-Rezeptors sowie ihrer Liganden. Weiterhin sollen distale Signalmoleküle dieser RTKs identifiziert werden. Dem letztgenannten Punkt kommt besondere Bedeutung zu, da in Vorarbeiten von Robert Jenke (siehe dort) gezeigt werden konnte, dass die Inhibition einer einzelnen RTK aufgrund deren redundanter Funktionen in den meisten untersuchten Magenkarzinomzellen nicht ausreicht, um das Wachstum zu inhibieren. Daher soll durch die Hemmung kritischer RTK-abhängiger Downstream-Signalmoleküle, die als Konvergenzpunkte mehrerer RTKs fungieren, eine wirksamere Antitumor-Wirkung erzielt werden. Methodisch werden bei diesen Analysen quantitative RT-PCR- und Immuno-Blot-Verfahren verwendet sowie verschiedene Methoden zur Erfassung der zellulären Proliferation und Apoptose-Rate genutzt (WST-Assay, Kolonie-Bildungs-Assay, Top-Agar-Sphäroid-Assay, Caspase-Glo-Assay).

Maria Tienken

Arbeitsthema: Erfassung von Belastungen und Behandlungsbedarf von Patienten im Verlauf inkurabler Krebserkrankungen

​Maria Tienken
Doktorandin

E-Mail: maria.tienken@medizin.uni-leipzig.de


Frau Tienken erhielt ein Promotionsstipendium, welches durch die Medizinische Fakultät gefördert wird.

Die Diagnose einer inkurablen Krebserkrankung verändert das Leben eines Menschen nachhaltig. Im Angesicht einer palliativen Situation sehen sich PatientInnen und ihre Angehörigen mit neuen Sorgen, Ängsten und Belastungen konfrontiert. Im Rahmen dieser Studie der Arbeitsgemeinschaft für Palliativmedizin der Deutschen Krebsgesellschaft versuchen wir eben diese Belastungen und Symptome zu erfassen. Weiterhin sollen Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Präferenzen der PatientInnen in der weiteren Behandlung gezogen werden.

In meinem Projekt führe ich mit inkurabel erkrankten PatientInnen des Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL)  ein strukturiertes Interview zu eben diesen Themen zunächst zum Zeitpunkt der Diagnosestellung der inkurablen Krebserkrankung und anschließend im Erkrankungsverlauf.

Ziel ist es, anhand der erfassten Daten die palliative Betreuung der Patienten durch genauere Kenntnisse möglicher Versorgungsdefizite und Risikofakten für Behandlungsbelastungen zu verbessern.

Laura Hennig

Arbeitsthema: Etablierung von Slice-Kulturen aus endoskopischen Material von Ösophagus- und Magenkarzinomen

​Laura Hennig
Doktorandin in Kooperation mit Prof. Bechmann - Institut für Anatomie
 
E-Mail: laura.hennig@medizin.uni-leipzig.de


In meinem Projekt möchte ich die Herstellung von Slice-Kulturen aus endoskopischen Biopsien von Magenkarzinomen weiter verfolgen und Möglichkeiten finden, diese über einen gewissen Zeitraum vital zu erhalten. An diesen Kulturen möchte ich die Effekte von Chemotherapeutika auf das Wachstums- und Sterbeverhalten der Tumorzellen anhand verschiedener biochemischer Marker studieren.

Das Ziel ist es, in Zukunft ein Verfahren zu etablieren, mit Hilfe dessen das individuelle Ansprechen auf die Chemotherapie bereits vor Beginn derselben abgeschätzt werden kann. Zusätzlich können die Kulturen als Modelle dienen, um die Mechanismen der Entwicklung von Resistenzen gegenüber eingesetzten Substanzen genauer zu verstehen. Die notwendigen Experimente werde ich im Institut für Anatomie unter Leitung von Herrn Professor Ingo Bechmann durchführen.

Lena Bergmann

Arbeitsthema: Pilotstudie zur molekularen und metabolischen Charakterisierung der Assoziation von Mammakarzinom und Adipositas

Lena Bergmann
Doktorandin in Kooperation mit Dr. Sonja C. Stadler - Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik (ILM)

E-Mail: Lena.Bergmann@medizin.uni-leipzig.de


Im Rahmen der MammaLipo-Studie möchte ich in meinem Projekt massenspektrometrische Metabolomanalysen in Tumorgewebeproben von normalgewichtigen und übergewichtigen Patientinnen mit Mammakarzinom durchführen. Ziel soll es sein, spezifische Metabolit-Biomarker zu finden, welche in Zukunft zur Diagnose- und Prognoseerstellung für Patientinnen mit Mammakarzinom, vor allem im Zusammenhang mit Übergewicht, herangezogen werden könnten.

Der Aufbau einer Biobank soll ein weiteres Ziel darstellen. Hier soll unter anderem Tumorgewebe und gesundes tumorfreies Brustgewebe genau dokumentiert und gesichert aufbewahrt werden. Diese Probenbank soll auch für weitere wissenschaftliche Zwecke des Universitätsklinikums zur Verfügung stehen.

Rasmus Sönnichsen

Arbeitsthema: Klinische Anwendbarkeit von Dünnschnitt-Gewebekulturen bei Speiseröhren- und Magenkarzinomen

​Rasmus Sönnichsen
Doktorand in Kooperation mit Prof. Bechmann - Institut für Anatomie

E-Mail: Rasmus.Soennichsen@medizin.uni-leipzig.de


Herr Sönnichsen erhielt ein Promotionsstipendium, gefördert durch die Medizinische Fakultät Leipzig.

In meinem Projekt möchte ich die Methode der Slice-Kulturen aus Magen- und Ösophaguskarzinomen im Hinblick auf die Anwendbarkeit in der Klinik weiterentwickeln. Hierzu will ich das System und seine Auswertung objektiver gestalten und vereinfachen. Außerdem soll die Herstellung von Slice Kulturen aus Biopsien realisiert werden. An den kultivierten Tumorslices können dann z.B. verschiedene Chemotherapeutika getestet und das Tumorzellverhalten untersucht werden.

Meine Experimente werde ich im Institut für Anatomie (Prof. Bechmann) durchführen.
Ziel ist es, in der Zukunft an solchen Slice-Kulturen das Ansprechen eines Patienten auf Medikamente besser einschätzen zu können und die Therapie entsprechend anzupassen. So kann Patienten eventuell zukünftig eine personalisierte Therapieform angeboten werden.

Teresa Hähne

Arbeitsthema: Biomarkerentwicklung bei Tumorkachexie

​Teresa Hähne
Doktorandin in Kooperation mit PD Dr. Ceglarek - Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik (ILM)

E-Mail: teresa.haehne@medizin.uni-leipzig.de


In meinem Projekt möchte ich neue Biomarker identifizieren, die mittelfristig die Diagnostik der Tumorkachexie verbessern sollen. Bei der Tumorkachexie handelt es sich um einen katabolen Zustand, der bei unterschiedlichen Tumorerkrankungen auftreten kann, und mit einem Verlust von Fett- aber auch Muskelgewebe verbunden ist. Im Rahmen einer Beobachtungsstudie werden bei den teilnehmenden Patienten, die sich in Behandlung am Universitären Krebszentrum (UCCL) befinden, regelmäßig Blut- und Urinproben entnommen und in einem Gemeinschaftsprojekt im Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik mittels Massenspektroskopie auf eine Reihe spezieller Metabolite aus dem Muskel- und Fettstoffwechsel sowie anderer Parameter untersucht werden. Parallel wird die Fettmasse und die Muskelmasse und Kraft im Verlauf mit unterschiedlichen Methoden gemessen und dokumentiert. Ein weiter Aspekt ist die Erfassung der Auswirkungen der Tumorkachexie auf die Psyche der Patienten.

Da die Tumorkachexie mit einer Resistenz gegenüber Chemotherapie verbunden sein kann und einen unabhängigen Risikofaktor für einen ungünstigen Verlauf der Tumorerkarnkung darstellt, ist es wichtig, die Diagnostik zu verbessern und ggf. auch Einblicke in die Pathophysiologie zu gewinnen, die langfristig in neue therapeutische Konzepte umgesetzt werden können. Dieses Projekt zielt darauf ab dazu einen Beitrag zu leisten.

Robert Jenke

​Arbeitsthema: Signaltransduktion und biologische Bedeutung von epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren in Magenkarzinomzellen

​Robert Jenke
Doktorand in Kooperation mit Prof. Aigner - Selbstständige Abteilung für Klinische Pharmakologie

E-Mail: robert.jenke@medizin.uni-leipzig.de


Herr Jenke erhielt ein Promotionsstipendium, gefördert durch die Medizinische Fakultät Leipzig.

In meinem Projekt soll die tumorbiologische Funktion der epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren HER1, HER2 und HER3 in Magenkarzinomzellen beleuchtet werden. Es soll dabei das Expressionsmuster der Rezeptoren und möglicher distaler Signalmoleküle in einer Reihe von Modellzelllinien und ggf. in primären Tumorproben untersucht werden. Weiterhin steht die Charakterisierung HER-gesteuerter Signalkaskaden im Fokus. Absicht dieser Untersuchungen ist es, neue Angriffspunkte zu finden, die gezielt das Tumorwachstum einschränken können. Zum Einsatz kommen dabei quantitative RT-PCR Analysen und proteinbiochemische Verfahren wie Western Blot, sowie zellbiologische Nachweise zur Erfassung der zellulären Proliferation und Apoptoserate.

Jakob Rebstock

Arbeitsthema: Erhalt des vaskularen Kompartiments an humanen Slicekulturen von Magen- und Kolonkarzinomen

​Jakob Rebstock
Doktorand in Kooperation mit dem Institut für Anatomie

E-Mail: Jr74baja@studserv.uni-leipzig.de

Herr Rebstock erhielt ein Promotionsstipendium, gefördert durch die Medizinische Fakultät Leipzig.

Das vaskuläre Kompartiment spielt eine wichtige Rolle im Überleben sowie der Metastasierung von Tumoren. Durch den großen Nährstoffbedarf ist für den Tumor auch die Neubildung von Gefäßen in seiner Umgebung wichtig. Aus diesem Grund richten sich viele Therapieverfahren gegen die Angiogenese. Klinisch zeigen sie jedoch nur begrenzten Nutzen. Neue, humane Methoden, die das Mikroenvironment eines Tumors genauer abbilden, sind trotz Ihrer möglichen Überlegenheit gegenüber Tiermodellen och selten.

Im Rahmen meiner Promotion möchte ich nun den Erhalt des vaskularen Kompartiments an humanen Slicekulturen von Magen- und Kolonkarzinomen untersuchen. Es soll außerdem getestet werden, ob Slicekulturen als Modell zur Suszeptibilitätstestung von Angiogenesehemmern, z.B. Bevacizumab, dienen können.
Zudem soll der Überstand der Slicekulturen auf die Abgabe von Tumormarkern getestet werden und eine mögliche Vergleichbarkeit mit der histologisch erfassten Suszeptibilität untersucht werden. Die Experimente werden am Institut für An


Abgeschlossene Promotionen

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