Krebsprävention

​​​​​​​​​​​​​​​​​​Expert:innen schätzen, dass circa 40 %, also 200.000 der 500.000 jährlich in Deutschland neu diagnostizierten Krebserkrankungen, durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnten. Diese 10 Tipps helfen dabei, das eigene Krebsrisiko zu senken:

 

 

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Mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag, z. B. mit Rad oder zu Fuß zur Arbeit, Spaziergänge, Gartenarbeit, Kraft- oder Ausdauertraining.

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Auf eine ausgewogene Ernährung achten.
Regelmäßig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte essen.
Fett- und zuckerhaltige Speisen vermeiden.
Den Fleischkonsum reduzieren.
Hochverarbeitete Lebensmitteln, wie z. B. Chips, Wurstwaren und Fertigprodukte, vermeiden.

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Das gesunde Normalgewicht halten.
Gewicht, falls Übergewichtig besteht, durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung reduzieren.

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Nur wenig oder keinen Alkohol trinken.
Frauen sollten pro Tag maximal ein Glas Wein oder ein halbes Glas Bier trinken, Männer maximal die doppelte Menge.

 

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Möglichst komplett auf Tabakkonsum verzichten.
Mitmenschen vor dem Einfluss von Tabakrauch durch Verzicht auf Rauchen in geschlossenen Räumen schützen.


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Schutz der Haut vor der UV-Strahlung durch lichtdichte Kleidung und Sonnencreme.
Sonnenbrille tragen, um die Augen zu schützen.
Insbesondere im Sommer die Mittagssonne meiden.
Verzicht auf Solariumgänge.
Schutz der Kinder vor direkter Sonneneinstrahlung.

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Kontakt und die Inhalation krebserregender Stoffe, wie z. B. Radon, Asbest, Tabakrauch und radioaktive Strahlung vermeiden.


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Kinder gegen Hepatitis-B zur Reduktion des Leberkrebsrisikos impfen lassen.
Kinder (Mädchen und Jungen) gegen humane Papillomviren zur Vermeidung von Gebärmutterhals-, Rachen-, Penis- und Analkrebses impfen lassen.

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Wenn möglich, Kinder zur Reduktion des Brustkrebsrisikos stillen.
Hormontherapie während der Wechseljahre vermeiden.


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Die Untersuchungen des Gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms wahrnehmen. Mehr Informationen sind hier zu finden.

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Weiterführende Informationen sind unter folgenden Links zu finden:

Rauchen und Krebs

​In 2018 verursachte Rauchen 85.000 Krebserkrankungen und 127.000 Tote durch gesundheitliche Folgeschäden. Schätzungsweise sind 33% aller Krebserkrankungen auf Tabakkonsum zurückzuführen.​

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Was verursacht Krebs?

Tabakrauch besteht aus über 5.000 chemischen Substanzen, wovon 90 nachweislich krebserregend sind bzw. unter dem Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Dabei können alle Arten von Tabakkonsum das Krebsrisiko erhöhen, u.a.:

  • Zigaretten
  • Light-Zigaretten
  • Shisha
  • Zigarre
  • Pfeife
  • Gelegenheits- und Passivrauchen

Je höher und länger der Konsum, umso höher wird das Krebsrisiko.

Welche Krebsarten können durch Tabakkonsum ausgelöst werden?

Rauchen verursacht neben Lungenkrebs auch zahlreiche andere Krebsarten: Mundhöhlen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Harnblasen-, Gebärmutter-, Brust-, Knochenmark- und Dickdarmkrebs.

Rauchstopp

Ein Rauchstopp bringt viele Vorteile mit sich:

  • Das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gesenkt.
  • Man schützt seine Mitmenschen vor Passivrauchen.
  • Man spart Geld: Wenn man auf 10 Zigaretten pro Tag verzichtet, spart man fast 1.300 Euro pro Jahr.
  • Man bleibt fit und gesund.
  • Man lebt länger: Frauen bzw. Männer, die täglich mehr als 10 Zigaretten rauchen, leben 7,5 bzw. 9,5 Jahre weniger.

Die Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig bietet ein Rauchfrei-Programm an, welches Unterstützung bei einem Raucherentwöhnung gibt.​

 

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Weiterführende Informationen sind unter folgenden Links zu finden:​



UV-Strahlung und Krebs

Pro Jahr erkranken in Deutschland ca. 200.000 Menschen an weißem und 23.000 an schwarzem Hautkrebs – Tendenz steigend. Für beide Krebsarten sind ein heller Hauttyp sowie die UV-Belastung der Haut durch Sonneneinstrahlung oder Solarium Hauptrisikofaktoren. Daher sollte ganzjährig auf einen ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden.

9 Tipps für den optimalen UV-Schutz

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Weiterführende Informationen sind unter folgenden Links zu finden:

Liebigstr. 22, Haus 7
04103 Leipzig
Termine:
0341 - 97 17365
Sekretariat:
0341 - 97 12560
Fax:
0341 - 97 12569
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