Ensemble und Künstler

Schola cantorum Leipzig
Die Schola Cantorum Leipzig wurde 1963 als Kinder- und Jugendchor gegründet und arbeitet seit 1982 unter der Trägerschaft der Stadt Leipzig. Unter dem Dach der Schola Cantorum musizieren in Musikalischer Früherziehung, Spatzenchor, Kinderchor, Mädchen- und Frauenchor derzeit 350 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Mädchen- und Frauenchor der Stadt Leipzig zählt zu den führenden gleichstimmigen Chören Deutschlands und beeindruckt sein Publikum immer wieder mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Repertoire sowie durch stilistische und genreübergreifende Vielfalt von der Romantik bis zur Gegenwart. CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die stetige Entwicklung und die umfangreiche musikalische Ausbildung, deren Schwerpunkt vor allem auf der Stimmbildung liegt. Konzertreisen führten den Mädchen- und Frauenchor bisher nach Frankreich, Italien, Großbritannien, Israel, Südafrika oder in die USA, zuletzt 2024 nach Slowenien.
Leitung: Bernhard Steiner
Bernhard Steiner
Dirigent

Der in Wien geborene Dirigent Bernhard Steiner studierte an der Wiener Musikhochschule Musik- und Gesangspädagogik, Tonsatz, Chor- und Orchesterdirigieren und begann seine Laufbahn als Stimmbildner und Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Nach Assistenzen beim Chor der Bayreuther Festspiele und beim Internationalen Opernkurs der Jeunesses Musicales folgten erste Festengagements als Chordirektor und Kapellmeister an deutschen Theatern sowie zahlreiche internationale Engagements als Orchesterdirigent und Chorleiter. Von 2011 bis 2020 war er Chefdirigent der Bayer-Philharmoniker Leverkusen. Bernhard Steiner lehrte Chordirigieren an der Folkwang Universität der Künste in Essen und war Gastprofessor für Musiktheater an der Kunstuniversität in Graz. Seit 2001 ist er musikalischer Leiter des Kölner Männer-Gesangs-Vereins, seit 2021 künstlerischer Leiter der Schola Cantorum der Stadt Leipzig.
Thomanernachwuchschor

Im Thomanernachwuchschor singen Jungen der Jahrgangsstufen 1-3, die in den Musikklassen der Anna-Magdalena-Bach-Grundschule und der Grundschule forum thomanum auf die Aufnahme in den THOMANERCHOR Leipzig vorbereitet werden. Die Thomanernachwuchssänger erhalten neben der allgemeinen Schulbildung zusätzlichen Unterricht in den musikalischen Fächern Stimmbildung, Chorgesang und Musiktheorie. In den Musikstunden lernen die jungen Sänger spielerisch ihre Stimmen kennen und studieren ein- bis zweistimmige Kinder- und Volksliedsätze ein. Bei Auftritten in Leipzig, ersten eintägigen Konzertreisen ins Leipziger Umland oder als Unterstützung des Thomanerchores zeigen die Nachwuchssänger, was sie in den Proben des Thomanernachwuchschores erarbeitet haben. Am Ende der dritten Klasse bewerben sich die Jungen für die Aufnahme in den THOMANERCHOR Leipzig, um ab der vierten Klasse Mitglied der Chorgemeinschaft werden zu können.
amarcord
Wolfram Lattke - Tenor Robert Pohlers - Tenor Frank Ozimek - Bariton Daniel Knauft -Bass Holger Krause - Bass

Foto © Anna Hornemann
amarcord, gegründet von ehemaligen Mitgliedern des Thomanerchores in Leipzig, feierte 2022 sein 30-jähriges Bestehen. Aufgewachsen in der Tradition dieses mehr als 800 Jahre alten Chores und seines berühmtesten Leiters, Johann Sebastian Bach, ist amarcord heute eines der renommiertesten Vokalensembles der Welt. Mit rund 2500 Konzerten in mehr als 50 Ländern lassen die fünf mehrfach ausgezeichneten Sänger ihre Leidenschaft für die Vokalmusik lebendig werden. Ihr herausragendes musikalisches Können, ihre atemberaubende Gesangstechnik, ihre charmante Bühnenpräsenz und ihr wunderbarer Sinn für Humor machen die Konzerte von amarcord zu einem emotionalen Erlebnis. In allen Stilen der klassischen Vokalmusik zu Hause, liebt amarcord es, in seinen Programmen Grenzen zu überschreiten, die auf fast 30 CDs und in vielen verschiedenen Kooperationen mit dem Gewandhausorchester, dem Thomanerchor, der lautten compagney berlin, Daniel Hope, Eric Schneider, dem Klenke Quartett, dem Ensemble Modern und vielen anderen zu hören sind.
Seit Oktober 2023 hat amarcord an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig als erstes Vokalensemble einen Lehrauftrag für Ensemblegesang.
Als Gründer und Gastgeber des jährlich stattfindenden "a cappella Festivals" in ihrer Heimatstadt Leipzig haben die Fünf das Festival zu einem der führenden seiner Art etabliert, das auch einen Wettbewerb und ein Showcase für junge A- Cappella-Nachwuchsensembles beinhaltet. Zahlreiche CDs dokumentieren eindrucksvoll die Facetten des Repertoires und werden vielfach mit Preisen (ICMA, Contemporary A Cappella Recording Award, ECHO Klassik, Supersonic Award etc.) ausgezeichnet. Die aktuelle CD „Maria“ widmet sich dem Komponisten Josquin des Prez. 2019 wurde mit der „Leipziger Disputation“ die erste gemeinsame CD mit dem Calmus-Ensemble veröffentlicht und mit einem „OPUS Klassik“ als „Chorwerkeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Im Zentrum steht die zwölfstimmige Messe „Et ecce terrae motus“ von A. Brumel. Mit dem Ensemble Modern hat amarcord im gleichen Jahr unter Leitung von HK Gruber Werke von Kurt Weill eingespielt. Die „Sieben Todsünden“ wurden Anfang 2025 aufgenommen und die Veröffentlichung ist im Laufe des Jahres geplant.
Ezè

Eze, eine vibrierende Energie!
Eze ist ein Künstler, der viele Eisen im Feuer hat. Der ausgezeichnete GermanistikAbsolvent und leidenschaftliche Musiker, Liedermacher und Schauspieler aus Burkina Faso ist ein wahrer Brückenbauer zwischen Menschen und Kulturen. Er dichtet, komponiert und singt auf Deutsch, aber auch auf Französisch und in seiner Muttersprache Moore. Seine Texte sind humorvoll, poetisch und oft auch gesellschaftskritisch.
Der Kosmopolit tritt regelmäßig als One-Man-Band auf. Er singt und spielt zugleich Schlagzeug und Gitarre - oder er begleitet sich selbst mit traditionellen Instrumenten aus Burkina Faso. Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen Chanson, Afro-Folk, Hip-Hop und tanzbaren westafrikanischen Rhythmen. Mit seiner Sprachkunst nimmt er bei seinen Auftritten sein Publikum nicht nur mit Musik und Mitmachaktionen, sondern auch mit unterhaltsamen Geschichten, Gedichten und Witzen auf seine Reise mit.
Eze setzt sich durch seine Arbeit, insbesondere auch durch seine Workshops, für Demokratie, Solidarität und gegen Rassismus und Diskriminierung ein! Er hat mit seinem gesamten Herzblut den Bau eines Kunst & Schulzentrums in Burkina Faso ins Leben gerufen, das er nun gemeinsam mit den von ihm gegründeten Vereinen APECA in Ouagadougou und TAM e.V. in Dresden erfolgreich umsetzt.
„Eze ist ein Entertainer, von dem vibrierende Energie ausgeht, die Worte und Menschen in Schwingung versetzt", sagt die Süddeutsche Zeitung.
Referent:innen, Workshopleiter:innen, Gesprächspartner:innen, Konzeptionsteam, Beratender Kreis
Ezè, Ezèkiel Nikiema (Dresden)
Germanist, Musiker, Liedermacher und Schauspieler

Eze ist ein Künstler, der viele Eisen im Feuer hat. Der ausgezeichnete GermanistikAbsolvent und leidenschaftliche Musiker, Liedermacher und Schauspieler aus Burkina Faso ist ein wahrer Brückenbauer zwischen Menschen und Kulturen. Er dichtet, komponiert und singt auf Deutsch, aber auch auf Französisch und in seiner Muttersprache Moore. Seine Texte sind humorvoll, poetisch und oft auch gesellschaftskritisch.
Der Kosmopolit tritt regelmäßig als One-Man-Band auf. Er singt und spielt zugleich Schlagzeug und Gitarre - oder er begleitet sich selbst mit traditionellen Instrumenten aus Burkina Faso. Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen Chanson, Afro-Folk, Hip-Hop und tanzbaren westafrikanischen Rhythmen. Mit seiner Sprachkunst nimmt er bei seinen Auftritten sein Publikum nicht nur mit Musik und Mitmachaktionen, sondern auch mit unterhaltsamen Geschichten, Gedichten und Witzen auf seine Reise mit.
Eze setzt sich durch seine Arbeit, insbesondere auch durch seine Workshops, für Demokratie, Solidarität und gegen Rassismus und Diskriminierung ein! Er hat mit seinem gesamten Herzblut den Bau eines Kunst & Schulzentrums in Burkina Faso ins Leben gerufen, das er nun gemeinsam mit den von ihm gegründeten Vereinen APECA in Ouagadougou und TAM e.V. in Dresden erfolgreich umsetzt.
„Eze ist ein Entertainer, von dem vibrierende Energie ausgeht, die Worte und Menschen in Schwingung versetzt", sagt die Süddeutsche Zeitung.
Dr. Markus Detterbeck (Bensheim)
Chorleiter, Dirigent, Musikpädagoge und Autor
Nach seiner Promotion an der University of Natal in Durban (Südafrika), gefördert vom DAAD, war er im Schuldienst tätig und hatte Lehraufträge für Chorleitung und Musikpädagogik an mehreren Musikhochschulen. Mit seinen Chören errang er mehrfach Preise bei renommierten Wettbewerben. Während Studienaufenthalten in Südafrika, Ecuador, Mexiko und auf den Philippinen vertiefte er den Austausch mit regionalen Musikkulturen und arbeitete mit lokalen Musiker:innen und Chören. Sein Schwerpunkt liegt in einer praxisnahen Chorarbeit an der Schnittstelle von musikalischer Qualität und pädagogischer Vermittlung.
Er ist als Coach, Referent und Gastdirigent im In- und Ausland gefragt. Als Autor, Arrangeur und Komponist verantwortet er neben der Lehrwerksreihe MusiX und dem Liederbuchprojekt Singsation zahlreiche weitere Publikationen, insbesondere für Chöre. Er ist zudem Mitglied im Redaktionsteam des mip-Journals.
Regina van Dinther (Dortmund)
Präsidentin des Landtags a. D., selbständige Diplom-Ingenieurin

Geboren am 15. Mai 1958 in Wengern. Hauptschule, Berufsfachschule, Fachoberschule. Fachhochschulreife 1976. Fachhochschule Niederrhein 1976 bis 1980. Diplom-Ingenieurin für Bekleidungstechnik. 1980 bis 1990 Tätigkeit in der Bekleidungsindustrie. 1991 bis 2002 und seit 2008 selbstständig. Juni 2005 bis Juni 2010 Präsidentin des Landtags.
Mitglied der CDU seit 1978. Stellvertretende Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Ruhrgebiet 1990 bis 2012. Stadtverbandsvorsitzende Hattingen der CDU 1996 bis 2006. Beisitzerin im Bundesvorstand der CDU 2002 bis 2010. Landesvorsitzende der Frauen-Union Nordrhein-Westfalen März 1999 bis März 2011. Frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion 1990 bis 2005. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion 1995 bis 2005. Mitglied im Kuratorium der Evangelischen Stiftung Volmarstein und im Vorstand der Karl-Arnold-Stiftung. Stellvertretende Vorsitzende von "Donum vitae e.V." Hattingen. Mitglied der 11. Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr. 2008 bis 2010 Vorsitzende des Beirats der RAG.
PD Dr. med. habil. M. Döhnert (Halle/Saale)
Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara; Halle/Saale
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Geboren 1969 in Wurzen bei Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig von 1991 bis 1997. Anschließend bis 2006 Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater in Leipzig, Erfurt, Weimar und Zürich. 1999 promoviert zum Thema Stressbelastung pflegender Angehöriger. Seit 2006 Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. 2016 habilitiert zu neurophysiologischer Forschung mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und Depressiven Erkrankungen. In diesen Bereichen liegen auch die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (DGKJP). Von 2008 bis 2021 in Leipzig Oberarzt und lange Jahre an der Seite von Prof. Kai von Klitzing stellvertretender Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Seit September 2021 Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara; Halle/Saale. Verheiratet und zwei Töchter.
Mauro Fiuza, PhD (Madrid, Spanien)
Stimmforscher und Gesangslehrer

Mauro Fiuza is a Brazilian voice researcher and teacher of singing currently based in Spain, with a deep interest in vocal distortions. He holds a Ph.D. in Education (UNED/Madrid), founded the UNED VoiceLab, and studied at KTH (Sweden). He earned a degree in Music Education (UniSant'Anna/Brazil) and holds a Master's in Speech-Language Pathology (PUC-SP/Brazil), where he focused on the physiology and acoustics of distorted singing. Mauro has published several scientific articles on singing voice studies and is a guest professor in postgraduate programs across various countries in South America and Europe, teaching topics in voice science and pedagogy. He has led workshops and lectures in numerous countries, including Argentina, Austria, Brazil, Colombia, Estonia, Finland, France, Germany, Latvia, Peru, Poland, Spain, Sweden, and the U.S.A. He was a founding member of the Brazilian Association of Teachers of Singing (PROCANTO) and served as coordinator of the World Voice Day website. He currently co-coordinates the Voice Education Institute (IFV) in Brazil.
Prof. Dr. Dr. Csaba Földes (Erfurt)
Universitätsprofessor an der Universität Erfurt
Studium der Germanistik, Slawistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Debrecen (H), Odessa (UA), Moskau (RU), Leipzig (D) und Berlin (D). Lehrbefähigung für die Sekundarstufe I und II in Deutsch und Russisch (1981). Promotion in Allgemeiner Sprachwissenschaft (Debrecen 1983) und in Germanistik (Jena 1987). Habilitation in germanistischer Sprachwissenschaft (1997). Doktor der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (2008). Ehrendoktor (Dr. h.c.), Wolgograd/Russland (2013). Mitglied des Johann Gottfried Herder-Forschungsrates (2018). Mitglied der Academia Europaea (MAE, London 2020). Akademische Stationen u.a. in Szeged und Veszprém (H), Komárno (SK), Zürich (CH), Wien (A) und München. Seit 2012 Professor (W3) und Inhaber des Lehrstuhls für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Erfurt. Leiter der Forschungsstelle für Interkulturalität und Mehrsprachigkeit (FIM). Langjähriger Präsident des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes (MGV).
Persönliche Homepage: www.foeldes.eu
Prof. Dr. med. Michael Fuchs (Leipzig)
Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am
Universitätsklinikum Leipzig
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien

Foto © UKL, Stefan Straube, 2024
Geboren 1968 in Leipzig. In der Jugend Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig. Privates Gesangsstudium bei KS Christa Maria Ziese. Studienaufenthalte in Berlin (Charité) und Wien (AKH). Promotion und Habilitation zur Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme. Nach einem Ruf auf eine Universitätsprofessur an die Universität Greifswald 2009 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Verleihung der Hochschullehrerrechte an der Universität Leipzig. Spezialisierte Betreuung von Sängern und Musikern mit Hör- und Stimmstörungen, spezialisierte Betreuung der Kinder- und Jugendstimme. Weitere klinische und Forschungsschwerpunkte: Lehrerstimme, Kopf-Hals-Onkologie, zentrale Hörverarbeitung. Operatives Spektrum in der Phonochirurgie. Umfangreiche nationale und internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Lehraufträge für Musikermedizin und Stimmphysiologie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Universität Halle/Saale. Medizinischer Schulleiter an der Berufsfachschule für Logopädie des Berufsbildungswerkes Leipzig. Mitglied des Collegium Medicorum Theatri, der Voice Foundation und des Beirates des Arbeitskreises Musik in der Jugend. Gründer und Leiter der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme, Herausgeber der Schriftenreihe „Kinder- und Jugendstimme“. Präsident des Förderkreises Thomanerchor Leipzig. Johannes-Zange-Preis der Nordostdeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie, Gerhard-Kittel-Medaille, Karl-Storz-Preis für akademische Lehre der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, Brückenschlag-Inklusionspreis des BBW Leipzig. Verheiratet, ein Sohn.
Prof. Juan M.V. Garcia (Weimar)
Professor für Chor- und Ensembleleitung Pop/Jazz (Hochschule für Musik Weimar), Arrangeur und Gesangspädagoge,
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Der ehemalige Autodidakt Prof. Juan M.V. Garcia ist diplomierter Pop/Jazzsänger und Musikpädagoge, der mit der Pop/Jazz-Vokalensemble „Klangbezirk“ alle international renommierten Preise gewonnen hat. Zum Gesangs- und Musikpädagogikstudium in Leipzig kam ein Arrangementstudium bei Prof. Ralf Schrabbe, das den Weg in die Notenwelt weiter ebnete. Als Vokalarrangeur schreibt Prof. Juan M.V. Garcia seit einigen Jahren für Echo-Preisträger wie amarcord oder Calmus. Mit den beiden Büchern „Head-Arrangements“ und „Warm Up Arrangements“ setzte er seine pädagogischen Schwerpunkte: Der Arbeit mit Autodidakten und dem gefühlsbasiertem Musizieren im Pop/Jazz. 2017 folgte er dem Ruf der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und widmet sich dort der Ausbildung zukünftiger Musiklehrer. Als Workshopdozent gefragt, avancierte Prof. Juan M.V. Garcia zum festen Dozent in der Pop/Jazzchorleiterausbildung der Bundesakademie Wolfenbüttel und Vocalcoach des Bundesjugendjazzorchesters. Prof. Juan M.V. Garcia lebt als Sänger, Lehrer, Songwriter und Familienvater in Halle/Saale.
Sarah Girlich (Leipzig)
Projektleitung und wissenschaftliche Mitarbeiterin im LakoS - Landeskompetenzzentrum zur sprachlichen Bildung und Förderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen
Sarah Girlich hat den Magister Artium in Psycholinguistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Soziologie erworben. Sie erforschte den Erstspracherwerb von Kindern am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) und war Stipendiatin der International Max Planck Research School „Neuroscience of Communication“ (IMPRS NeuroCom) am MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS). Anschließend wirkte sie in der Lehre an verschiedenen Fachschulen und begleitete die Professionalisierung angehender Erzieherinnen und Erzieher. Heute ist sie zusammen mit Prof. Christian W. Glück Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landeskompetenzzentrum zur sprachlichen Bildung und Förderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen (LakoS). Dort verantwortet sie neben der Curriculums- und praxisnahen Materialentwicklung auch die Projektplanung und -koordination. Zudem vernetzt sie das LakoS auf politischer und wissenschaftlicher Ebene und ist aktiv in Fachgremien sowie Arbeitsgruppen tätig.
Dr. Regina Görner (Wallerfangen)
Ministerin a.D., Vorsitzende der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Regina Görner wurde 1950 in Trier geboren. Nach dem Abitur 1968 absolvierte sie ein Lehramtsstudium in Geschichte und Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort mit einer Fallstudie zum Niederadel im späten Mittelalter. Von 1985 bis 1988 war Regina Görner Persönliche Referentin von Rita Süssmuth, damals Bundesministerin für Familie, Jugend, Frauen und Gesundheit unter Helmut Kohl. Ab 1989 arbeitete sie als Bezirkssekretärin der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr in Hessen, 1990 wurde sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Von 1999 bis 2004 war Regina Görner Ministerin für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales im Saarland. Nach ihrer Zeit als Ministerin war Görner bis 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. 1995 wurde sie in den Sachverständigenrat "Schlanker Staat" berufen, dem sie bis 1997 angehörte. Von 2006 bis 2007 im Sachverständigenrat "Innovationskreis Zukunft der Beruflichen Bildung". Regina Görner ist Mitglied der CDU und der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA). Von 2000 bis 2016 gehörte sie dem CDU-Bundesvorstand an. 2010 trat sie den Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als Zeichen gegen Diskriminierung bei, ohne selbst lesbisch zu sein. Sie ist Mitglied der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und des Vereins donum vitae. Regina Görner ist passionierte Chorsängerin und Mitglied des Kammerchors Encore und des Bachchors Saarbrücken. 2015 wurde sie auf Vorschlag der IG Metall in den Vorstand der BAGSO gewählt. Von 2018 bis 2021 war sie stellvertretende Vorsitzende. Im Dezember 2021 wählte die Mitgliederversammlung sie als Nachfolgerin von Franz Müntefering zur BAGSO-Vorsitzenden.
Robert Göstl (Wernigerode)
Leiter des Rundfunkjugendchores Wernigerode und Koordinator für die Spezialausbildung am Landesgymnasium für Musik Sachsen-Anhalt,
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Foto © Wolfgang Koglin
Robert Göstl (*1969) zählt zu den international profilierten Spezialisten für Chorleitung, Kinder- und Jugendstimme. Nach Studien der Kirchenmusik und Chorleitung leitete er zehn Jahre lang die Vorchöre der Regensburger Domspatzen und wirkte anschließend als Professor für Singen mit Kindern und Chorleitung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Dirigent formte er Klangkörper wie den Deutschen Jugendkammerchor und den Landesjugendchor Nordrhein-Westfalen (gemeinsam mit Erik Sohn) und leitet heute den Rundfunk-Jugendchor Wernigerode. Eine umfangreiche Referenten-, Dirigenten- und Jurytätigkeit führte ihn durch Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien. Er ist Gründer des Kammerchores vox animata, Mitglied im Artistic Council des europäischen Profichor-Netzwerks Tenso und Autor mehrerer Standardwerke zur Chor- und Kinderchorpädagogik (Singen mit Kindern, Chorleitfaden, Faszination Kinderchor). Darüber hinaus engagiert er sich in der Verbindung von Wissenschaft und gelebter pädagogisch-psychologischer Praxis als Gründungsmitglied des EUPONS – European Forum for Positive Neuroscience.
www.robert-goestl.de
Silke Hähnel-Hasselbach (Berlin)
Dipl. Gesangspädagogin, Dipl. Sängerin für Musiktheater und/oder Konzert, Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien

Foto wie 2018 (Quelle: privat)
Silke Hähnel-Hasselbach studierte Musikpädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin und Gesangspädagogik sowie Sologesang bei KS Jutta Vulpius an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im Konzert-, Oratorium- und Liedgesang. Sie gestaltet Soloprogramme in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen, die persönliche Reflexionen und Einblicke in Leben und Werke der Komponisten ermöglichen. Ihre Arbeit orientiert sich an der Gesangspädagogik nach Prof. Franziska Martienssen-Lohmann und ist inspiriert durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer, Wien. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Atempädagogin nach Renate Schulze-Schindler. Schwerpunkte ihrer pädagogischen Arbeit liegen zum einen in der Ausbildung und Begleitung von Sängern, Schauspielern, Lehrern und Erziehern. Zum anderen betreut sie in der chorischen Stimmbildung Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre (u.a. Philharmonischer Chor, Humboldt Universität zu Berlin). An den Bundesakademien Wolfenbüttel und Trossingen ist sie langjährig als Dozentin in der Fortbildung von Chorleitern und Kinderchorleitern tätig. Sie konzipiert und gestaltet seit Beginn das Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme, Universität Leipzig, mit und ist Teampartner im Projekt „Kinderstimmen“ der Berliner Kindergärten / City. Darüber hinaus engagiert sie sich als Jurorin im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sie ist als Referentin und Workshopleiterin deutschlandweit zu den Themen Stimme und Stimmbildungsvermittlung tätig. Silke Hähnel-Hasselbach ist verheiratet und hat drei Kinder.
Robert Jurleta (Leipzig)
Pädagogische Leitung im LakoS - Landeskompetenzzentrum zur sprachlichen Bildung und Förderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen
Sein Studium schloss Robert Jurleta mit dem Staatsexamen für das Lehramt
an Gymnasien in Deutsch und Geschichte ab. Nach dem Studium arbeitete er als
Fachschullehrer an einer Fachschule für Sozialpädagogik in Dresden. Seit
mittlerweile 11 Jahren ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Projektkoordinator und pädagogische Leitung am Landeskompetenzzentrum zur
sprachlichen Bildung und Förderung in Kindertageseinrichtungen in Sachsen
tätig. In diesem Rahmen entwickelte und implementierte er unter anderem ein
LandesCurriculum zur sprachlichen Bildung (LaCusBi) und verantwortete die
Ausbildung sowie Begleitung der Fachberaterinnen und Fachberater im
Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“
(2016–2023). Seit 2023 wirkt er zudem als Konzeptentwickler sowie fachlicher
Berater im Landesprogramm zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung in
Sachsen. Darüber hinaus ist er bundesweit als Fortbildner tätig – u. a. zu
Sprachentwicklung und Sprachbeobachtung, Mehrsprachigkeit, Zusammenarbeit mit
Familien, Team- und Organisationsentwicklung sowie zum Einsatz digitaler Medien
und zur Nachhaltigkeit von Bildungsprozessen in der frühen Bildung.
Ulrich Kaiser (Bremen)
Kirchenmusiker
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Ulrich Kaiser ist Kirchenmusiker und Leiter des Knabenchores Unser Lieben Frauen Bremen. Seine Leidenschaft für Chorgesang führte zu einer intensiven musikalischen Ausbildung, die er als Achtjähriger in der Internatsschule des Dresdner Kreuzchores begann und im Windsbacher Knabenchor bis zum Abitur fortsetzte. Bereits als Chorknabe sammelte der 1973 geborene Dresdner erste Erfahrungen als Dirigent, wenige Jahre später leitete er eigene Chöre und Orchester. In Berlin studierte Kaiser Musiktheorie und absolvierte ein privates Gesangsstudium. Die Begeisterung für Musikpädagogik entstand während seiner Zeit als Leiter des Neuen Knabenchores Hamburg (2003–2011), für den er den 1. Band des Ausbildungsprogramms „Vom Notenlesen zum Blattsingen“ entwickelte. Nach einem berufsbegleitenden Kirchenmusikstudium in Lübeck wirkte Kaiser als Künstlerischer Leiter des MDR Kinderchores sowie des Leipziger Vocalensembles an der Thomaskirche (2011–2017). Die in dieser Zeit gewonnenen musikpädagogischen Erfahrungen flossen in den 2. Band des Ausbildungsprogramms (40 Übungen für die Chorprobe). In Bremen fand Kaiser schließlich seine Traumstelle, in die er nun seine umfangreichen Erfahrungen einbringen kann: Aufbauend auf lebendiger Traditionspflege liegen ihm dabei eine ambitionierte Probenarbeit ebenso wie ein intensives Gemeinschaftsgefühl unter „seinen“ Jungs besonders am Herzen. Ulrich Kaiser ist verheiratet und hat einen Sohn.
Susi Lang (Nürnberg)
Freischaffende Künstlerin und Jodelcoach
Foto © Hannes Kohlmaier
Susanne Maria Lang alias Susie Südstadt lief schon als Kind juchzend und trällernd durch die Brennesseln. Sie wuchs auf im fränkischen Nürnberg. Von klein auf beglückt sie singend und johlend ihre Umgebung, ohne zu wissen, dass ihre seltsamen URlaute etwas mit Jodeln zu tun haben könnten. „Einmal um die ganze Welt ...“ wollte sie. Bei zahlreichen Reisen lernte sie von anderen Völkern viele Arten der nonverbalen Kommunikation und URgesänge kennen. Dies ebnete ihr den Weg zum Jodeln. Bisher wirkte sie nicht nur bei zahlreichen Band- und Bühnenprojekten, Studioaufnahmen, Chören und Mitsingevents mit, sie singt auch mit Alten und Dementen sowie Menschen mit psychischen Problemen. Jodeln öffnet die Herzen und macht glücklich. „Nada Brahma: Die Welt ist Klang“, so Joachim Ernst Berendt.
www.jodeln-in-franken.de
www.susie-suedstadt.de
Maria Leistner (Leipzig)
Nachwuchsgewinnung für den Thomanerchor Leipzig und Singschule St. Thomas,
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien
Maria Leistner studierte Gesang und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Es folgten zahlreiche Konzert- und Bühnenengagements. Ebenso wie der künstlerische Bereich, interessierte sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2013 ist Maria Leistner an der Thomaskirche Leipzig angestellt. Sie ist für die Nachwuchsgewinnung des THOMANERCHOR Leipzig an der Grundschule forum thomanum verantwortlich und seit 2018 Leiterin der Singschule St. Thomas. Im Jahr 2006 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig für Lehrpraxis und Methodik der Kinderstimmbildung, sowie für Musiktheater im Grundschulalter. Neben der Hochschullehre reicht Maria Leistner ihr pädagogisches Wissen in Workshops und Vorträgen weiter. Maria Leistner ist Mitglied der AG “Singen mit Kindern und Jugendlichen" der Ev. Kirche Deutschlands, die sich dem qualitätsvollen Singen und Musizieren mit Kindern und Jugendlichen, wie auch dem fachlichen Austausch zwischen den Landeskirchen verpflichtet sieht.
Prof. Dr. Siegfried Macht (Bayreuth)
Religions- und Musikpädagoge, Komponist, Choreograph und Autor
Siegfried Macht studierte Ev. Theologie und Musik für das Lehramt. Nach zehnjährigem Schuldienst und musischer Referententätigkeit wechselte er als Dozent in die Fortbildung von Lehrern und Pfarrern erst der hannoverschen, dann württembergischen Landeskirche und beendete parallel dazu ein Zweitstudium mit einer interdisziplinären Promotion über den Zusammenhang von Tanz und Theologie.2002-2023 war er erster Inhaber der an der Bayreuther Kirchenmusikhochschule neu geschaffenen Professur für KirchenMusikPädagogik und unterrichtete zudem Bibelkunde, Hymnologie, Gemeindesingen und Tanz und Bewegung. Seine Vorträge und Praxisseminare im Schnittbereich von Theologie, Lied und Tanz sind im In- und Ausland gefragt. Die mehrjährige Forschungsarbeit am historischen Tanz führte zur Beauftragung eines Werkbuches Tanz zum evangelischen Gesangbuch durch die Liturgische Konferenz Deutschlands, dem folgte ein korrespondierendes Werk zum Genfer Psalter im Auftrag der reformierten Kirche Deutschlands. Zahlreiche weitere Fachbücher, Chorhefte, Kanon-, Lied- und Tanzsammlungen mit korrespondierenden Tonträgern und Exkurse in die Welt der Poesie und des Märchens belegen die breit gestreute Autorentätigkeit.
Jörg Meder (Leipzig/Hamburg)
Gambist und Violonist, Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und Hamburg
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Jörg Meder studierte zunächst Theaterpädagogik in Frankfurt/Main, anschließend Viola da gamba und Violone an den Hochschulen für Musik und Theater Hannover und Hamburg. Des Weiteren spezialisierte er sich auf Kulturmanagement. Jörg Meder ist Gründer des United Continuo Service und arbeitet mit diesem Ensemble in unterschiedlichsten Formationen. Er organisierte innovative Konzertformate sowie Musiktheater- und Opernproduktionen auf internationaler Ebene und konzertiert außerdem mit diversen Ensembles und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Anima mea Schweiz. Sein Interesse an spartenübergreifenden Projekten brachte Jörg Meder zusammen mit Musiker*innen wie dem Pianisten Michael Wollny und dem Saxophonisten Heinz Sauer, der Sängerin Elva la Guardia (Hamburg) und der Sängerin Theodora Baka (Athen). Aktuell spielt er in einem Duo mit dem französischen Saxophonisten Eric Plandé. Lehrtätigkeiten führten Jörg Meder u.a. an die Ionian-University Corfu (Griechenland) und zur International Summer Academy of Early Music in Warschau (Polen). An der Staatsoper Stuttgart leitete er Workshops für Oper und Musiktheater. Jörg Meder ist Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts sowie für Karrieremanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig. Sein Schwerpunkt Projektmanagement und Interesse für Jazz führte Jörg Meder seit April 2025 außerdem an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Verantwortlicher für studienübergreifende Projekte und Kooperationen des Fachbereichs Jazz sowie Hochschulprojekte in der JazzHall. Von 2017 bis 2019 war Jörg Meder Generalsekretär des Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ).
Priv.-Doz. Dr. med. Sylvia Meuret (Leipzig)
Oberärztin und stellv. Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Sylvia Meuret studierte 1994-2001 Humanmedizin in Rostock, Leipzig, Galway und New Orleans. Seit 2002 ist sie an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig tätig, absolvierte zunächst eine Weiterbildung zur Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Anerkennung 2007) und anschließend zur Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie (Anerkennung 2009). Sie promovierte 2005 zur Qualität der Ösophagusersatzstimme nach Laryngektomie. Im Jahr 2009 wurde sie zur Oberärztin und stellvertretenden Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie sowie des Cochlea-Implantat-Zentrums Leipzig ernannt. Des Weiteren folgte noch die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung (2013) sowie die Zusatzbezeichnung Allergologie (2014). Sie habilitierte sich zum Thema „Aspekte zur auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen“ und erhielt 2025 die Venia Legendi für das Fach Phoniatrie und Pädaudiologie. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen, der beruflich bedingten Dysphonie sowie der kindlichen Dysphagie. Dabei kooperiert sie eng mit der Kinderklinik, dem Berufsbildungswerk Leipzig “Hören-Sprache-Kommunikation“ sowie mit der Landesschule mit dem Förderschwerpunkt Hören, Förderzentrum Samuel Heinicke. Sie ist seit vielen Jahren Mitglied des Konzeptionsteams der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme und hat deren Entwicklung maßgeblich beeinflusst.
Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg (Mannheim/Heidelberg)
Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit und Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Mannheim sowie Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg
Professor Andreas Meyer-Lindenberg ist Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim, Ärztlicher Direktor der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie. Bevor er 2007 die Position in Mannheim übernahm, war er zehn Jahre als Wissenschaftler am National Institute of Mental Health, Bethesda, USA, tätig. Er ist Autor von mehr als 480 referierten Artikeln und Buchkapiteln. Seit 2014 gehört er kontinuierlich zu den am meisten zitierten Wissenschaftlern der Welt (www.isihighlycited.com). Er ist federführender Herausgeber der neuen Zeitschrift der ECNP Neuroscience Applied, Herausgeber von Science Advances und Mitherausgeber einer Reihe anderer Zeitschriften. Die Forschungsinteressen von Professor Meyer-Lindenberg liegen in der Entwicklung von neuen Behandlungsmethoden für schwere psychische Störungen, insbesondere der Schizophrenie, durch Anwendung von multimodalem Neuroimaging, Genetik und sozialen Neurowissenschaften.
Norina Narewski-Fuchs (Leipzig)
Dipl.-Gesangspädagogin, Sängerin, Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien

Norina Narewski-Fuchs erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Schweriner Konservatorium und am Musikgymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" in Schwerin. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Heidi Rieß-Berthold und Kammersänger Helmut Klotz und schloss ihr Studium als Diplom-Gesangspädagogin ab. Außerdem erhielt sie die Lehrbefähigung im Fach Elementare Musikpädagogik. In ihrer Diplomarbeit untersuchte sie den Stimmwechsel der Mädchenstimme. Sie arbeitete als Stimmbildnerin u.a. am Kinderchor des Mitteldeutschen Rundfunks, an der Musik- und Kunstschule "Clara Schumann" Leipzig, beim Leipziger Kinder- und Jugendchor "Löwenherz", sowie dem Jugendchor der Oper Leipzig. Seit 2002 gestaltet sie als Mitglied des Konzeptionsteams die Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme aktiv mit. Von 2001 bis 2008 war sie Gesangslehrerin an der Musikschule "Johann Sebastian Bach" in Köthen. Sie ist als Lied- und Konzertsängerin und seit 2013 im eigenen Gesangs-Atelier als Pädagogin und auch als Malerin tätig. Beim ersten Bundeswettbewerb "Verfemte Musik" 2001 in Schwerin erhielt sie einen Sonderpreis. Seit 2019 hat sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.
Johanna Nickol (Daaden)
Musikpädagogin, Cellistin, Chorleiterin, Komponistin
Mit Musik wurde sie schon per Nabelschnur intensiv durchtränkt. Als Kind einer Kirchenmusikerin und eines Schulmusikers, zweier ambitionierter Chorleiter, war ihre Jugendzeit geprägt von Chorgesang (Kammerchor Marienstatt) und dem Orchesterspiel (Cappella Classica, LJO Rheinland-Pfalz). Nach dem Abitur am Privaten Gymnasium Marienstatt absolvierte sie in Stuttgart ihr Studium für Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Musik und Deutsch. In ihrem Hauptfach Cello lag ein Schwerpunkt auf der barocken Spielweise, für die sie in der Camerata Instrumentale Siegen als Continuo-Cellistin gefragt ist. Zur außerordentlichen Bereicherung ihres Herzenshauptfachs Gesang lernte sie im Studium das Singklassenkonzept lieben, das sie seither in ihrem Musikunterricht nutzt. Seit 2012 ist sie Studienrätin am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg, mitten im wunderschönen Nirgendwo des Westerwalds im nördlichen Rheinland-Pfalz. In ihrer Schule leitet sie diverse Chöre. Im Kammerchor Marienstatt ist sie als Sängerin sowie als Assistenz der Leiterin, ihrer Mutter Veronika Zilles, tätig. Sie lebt Musik in breiter Vielfalt von Heinrich Schütz bis Heavy Metal. Trotz einer großen Vielfalt an Lehrer*innen wurde ihr leider viel zu lange lediglich ein interpretierender Zugang zur Musik eröffnet. Seit einem Schlüsselerlebnis kurz vor ihrem 1. Staatsexamen mit einem mehr als genialen Cellostück („Julie-O“ von Mark Summer) tauscht sie den Rotstift oft gegen den Bleistift (denn nur mit einem solchen darf man bekanntlich Noten schreiben), das Komponieren wurde zu einer echten Lebensbereicherung. Was mit anspruchsvollen, mitreißenden Stücken für Solocello begann, weitete sich bald aus auf kammermusikalische Besetzungen. Nach einem Liederzyklus für ihre Zwillinge arbeitet sie derzeit an einem Zyklus für Gesang und Klavier; einige dieser Stücke liegen auch als Bearbeitungen für Chor vor. Zum hier vorgestellten Stück schrieb sie ein Schwesterstück, welches das Motto der Europäischen Union als Titel trägt: „United in diversity“.
Prof. Ilse-Christine Otto (Leipzig)
Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig,
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien

Nach ihrer Gesangsausbildung in Detmold, Berlin und Hamburg führten sie Fest- und Gastverträge u.a. nach Hagen, Lübeck, Aachen, Neustrelitz, an das Festspielhaus Baden-Baden, die Opera de Massy in Paris und an die Hamburger Kammeroper. Vor allem aber als Konzertsolistin im In- und Ausland hat sie sich einen Namen gemacht und ist in diesem Bereich geschätzt. Sie war Dozentin für Gesang und Methodik am Hamburger Konservatorium, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der HMT Rostock. Zudem arbeitet sie als Dozentin für das Gesangspädagogische Zertifikat (GPZ) des Bundes Deutscher Gesangspädagogen. Als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig ist sie hier auch verantwortlich für die gesangspädagogischen Studiengänge.
Petra Penning (Wolfenbüttel)
Generalsekretärin des Arbeitskreises Musik in der Jugend
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien
Petra Penning, geboren und aufgewachsen in Franken, studierte Historische Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Philosophie. Nach dem Magister-Abschluss arbeitete sie als freiberufliche Klavierpädagogin, Blasorchesterdirigentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Universität Würzburg) und im Orchestermanagement der Bamberger Symphoniker; ehrenamtliche Tätigkeiten im Fränkischen Sängerbund und im Verbund mit anderen Künstlern zu besonderen Konzertprojekten liefen immer parallel. Es folgten Jahre auf See in täglich neuen Häfen als Musikmanagerin beim Kreuzfahrtanbieter AIDA Cruises. Nach der Übersiedelung in den Harz arbeitete als Bildungsreferentin und teils Dozentin an der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis im Kloster Michaelstein. Seit 2023 ist sie Generalsekretärin beim Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. (AMJ) in Wolfenbüttel. In ihrer Harzer Wahlheimat ist sie ehrenamtlich tätig in einer musikalisch lebendigen Kirchengemeinde.
Prof. Nils Ole Peters (Hannover)
Sänger, Gesangspädagoge (Knabenchor Hannover)
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Foto © N.O.Peters
Nils Ole Peters studierte in Hannover Schulmusik, Gesangspädagogik und Operngesang. Als vielseitiger Gesangspädagoge und als Stimmbildner des Knabenchores Hannover ist er ständig auf der Suche nach kreativen didaktischen Ideen, die Erwachsenen und Kindern Gesangstechnik anschaulich, stilübergreifend und praxisnah vermitteln. Auch als Künstler legt er besonderen Wert auf stilistische Vielfalt und konzertiert regelmäßig im klassischen und populärmusikalischen Bereich. Er war als klassischer Sänger an verschiedenen Theatern engagiert, u.a. am niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Mit der a-cappellaGruppe MAYBEBOP, zu deren Gründungsmitgliedern er gehörte, zählt er zu den Gewinnern des John-Lennon-Förderpreis Talent Awards. Seit 2017 tourt Nils Ole Peters mit VOCALITY – Vocal Jazz Band zusammen mit bekannten Künstlern der Szene. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen aus dem klassischen und populären Bereich dokumentieren seine künstlerische Bandbreite. Neben seiner Tätigkeit beim Knabenchor Hannover unterrichtet er seit 2003 Gesang und Stimmbildung an der Schauspielabteilung der HMTM Hannover. 2022 erfolgte die Bestellung zum Honorarprofessor. Seit 2013 ist er Mitglied der Fachkommission für den Niedersächsischen Chorwettbewerb und seit 2014 Mitglied des beratenden Kreises des Symposiums zur Kinder- und Jugendstimme in Leipzig. Nils Ole Peters ist Mitglied im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen.
Walter Prettenhofer, M.A. (Berlin)
Sprecherzieher, Schauspieler und Logopäde; Sprecherzieher an der HfS Ernst Busch (Studiengang Schauspiel)
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg arbeitete Walter Prettenhofer von
1984 bis 2002 Jahre als Schauspieler und Sprecher (Volkstheater Wien, ORF Wien,
THEATERmeRZ Graz, Theater der Jugend, Wien) Danach absolvierte er die Akademie
für den logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienst in Wien, an der er 2005
diplomierte. Bis 2010 arbeitete er als Logopäde am AKH in Wien mit dem
Schwerpunkt Stimme und Schlucken, bis 2014 an der FH JOANNEUM und an der FH
Wiener Neustadt am Studiengang Logopädie als Lehrender für den Bereich Stimme,
sowie als freiberuflicher Logopäde im Medical Center for Communication med4com
in Wien und als Sprecherzieher an Universität für Musik und darstellende Kunst/
Max-Reinhardt-Seminar in Wien und an der Kunstuniversität in Graz. Von 2012 bis
2014 studierte er an der Universität in Regensburg „Speech Communication and
Rhetoric“ und schloss 2016 mit dem Mastertitel ab. Von 2014 bis 2019
unterrichtete er als Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Communication Design
an der FH JOANNEUM in Graz. Seit 2014 ist er als Sprecherzieher an der
Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin tätig. Er hält
zahlreiche Vorträge und Workshops im In-und Ausland (Deutschland, Österreich,
Belgien, Spanien, Griechenland, China) und tritt außerdem als freiberuflicher
Schauspieler in eigenen literarisch-musikalischen Programmen auf (Peter Hacks,
Christian Morgenstern, HC Artmann, Franz Kafka, Friedrich Hölderlin).
Dr. habil. Nepomuk Riva (Würzburg)
Musikethnologe

Nepomuk Riva forscht zu Musik und Rassismus und zu westafrikanischer Musik. 2016-2021 arbeitete er an der HMTM Hannover und koordinierte das deutsch-afrikanische Graduiertenkolleg „Performing Sustainability“ am Center for World Music der Universität Hildesheim. 2022-2024 war er Vertretungsprofessor für Ethnomusikologie in Würzburg. Er leitete das von der bpb geförderte Projekt „Fairplay in der Musikpädagogik“. 2024 erschien sein Buch „Der König der Raubtiere. Orientalismus, Rassismus und kulturelle Aneignung in Disneys Musicalwelt“.
Prof. Johann van der Sandt (Bozen, Italien)
Professor für Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Freien Universität Bozen

Johann van der Sandt ist Professor für Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Freien Universität Bozen (Italien). Er studierte Musik an der University of Pretoria (Südafrika) und spezialisierte sich in Chorleitung am "Institute for Choral Conductors Training" in den Niederlanden. Als Chorleiter, Komponist, Arrangeur und Juror ist er bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, Wettbewerben und Symposien tätig. Unter seiner Leitung erlangten Ensembles wie die University of Pretoria Camerata und der Drakensberg Boys Choir internationale Anerkennung. Er gründete und leitete zudem den Kammerchor Singkronies, der sich der Pflege und Weiterentwicklung südafrikanischer Chormusik widmet. Seine Arbeit vereint künstlerische Praxis, Forschung und Pädagogik. Er hält regelmäßig Vorträge und Workshops zu Themen der Chor- und Musikpädagogik in Europa, Afrika und Nordamerika. Seine Publikationen und Aufnahmen – von geistlicher Chormusik bis zu traditionellen südafrikanischen Werken – spiegeln seine Vielseitigkeit und sein Engagement für kulturelle Vielfalt wider. In Südtirol leitet er den Südtiroler Jugendchor, das Südtiroler Vokalensemble, das Männerensemble BrummNet sowie das Universitätsensemble unibzVoices. Zudem ist er Leiter des Vereins Lasido, einer Initiative für musikalische Früherziehung, die Singen als zentrales pädagogisches Mittel einsetzt.
Matthias Schubotz (Leipzig)
Leiter des musikalischen Profils der Grundschule forum thomanum, Konzertsänger, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Foto © Antje Auspurg
Matthias Schubotz studierte nach seiner Zeit als Mitglied des Thomanerchores in Leipzig Gesang und Gesangspädagogik. Schon während des Studiums begann er, sich mit der Kinderstimme zu befassen und sammelte erste praktische Erfahrungen beim MDR Kinderchor. Weitere Aufgaben erwarteten ihn als Stimmbildner und musikalischen Assistenten beim Knabenchor der Jenaer Philharmonie sowie beim Stadtsingechor in Halle. Seit 2009 unterrichtet Matthias Schubotz an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig im Projekt „SINGT EUCH EIN!“, welches er inhaltlich mit entwickelte. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig unterrichtet er Gesang und Stimmbildung für Schulmusikstudenten. Als Leiter des musikalischen Profils an der Grundschule forum thomanum ist Matthias Schubotz seit 2011 tätig. Neben seinen pädagogischen Tätigkeiten ist Matthias Schubotz als Konzertsänger aktiv und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble barock a.c.c.u.u.t.
Prof. Marc Secara (Berlin)
Sänger, Professor für Gesang und Ensemble, Estill Mentor Course Instructor, Leiter des Studiengangs B. Mus. Popularmusik an der SRH Berlin University of Applied Sciences
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

Foto © Rüdiger Schestag
Marc Secara studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin Jazz und Pop-Gesang und erhält ein IASJ Stipendium am Berklee College of Music in Boston USA. Mit 20 Jahren singt er im Bundesjugendjazzorchester. 2001 erhält Marc weltweites Medienecho: als erster westlicher Künstler seit 20 Jahren darf er im Iran auf Tournee gehen und gewinnt beim landesweit wichtigsten Musikfestival „Fadjr“ den ersten Preis als bester Künstler. Im Jahr 2004 wird er als einziger deutscher Künstler ausgewählt um im Auftrag der Bundesregierung in Europa auf “New Stars for Europe-Tour“ zu gehen und um die damaligen 10 neuen EU Länder musikalisch willkommen zu heißen. Sein Major Debut gibt er 2006 mit der Produktion „Strangers in the Night“ (Universal Records). 2008 singt und komponiert er den Titelsong (Warner Music) zu der großen deutschen Kinoproduktion „Mord ist mein Geschäft, Liebling.“ mit Norah Tschirner und Rick Cavanian. Im gleichen Jahr erschien die Live DVD eines Konzertes aus der Frankfurter Oper – „Strangers in the Night“ (Universal Records).
Im Jahr 2011 erschien mit „Now and forever“ eine aufwendige Produktion mit einer deutschen All-Star Big Band, Sinfonie Orchester und Chor. Für die Olympischen Spiele 2016 sang er 2 Titel auf dem offiziellen Soundtrack der ARD zusammen mit der NDR Big Band. 2019 singt er wieder für eine Kinoproduktion und ist auf dem Soundtrack zum Kinofilm „Der letzte Bulle“ zu hören. Sein „Berlin Jazz Orchestra“ (unter der Leitung der amerikanischen Posaunenlegende Jiggs Whigham) feiert im Jahr 2020 seinen 20. Geburtstag und ist inzwischen eine der bekanntesten Big Bands Deutschlands. Mit ihm gab er über hundert Konzerte in den großen Konzerthäusern Deutschlands – u.a. Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie München, CCH1 Hamburg u.v.a..
Im Jahr 2013 wurde er zum Professor für Gesang an die Hochschule der populären Künste (Berlin) berufen und leitet den Studiengang B. Mus. Popular Music. Er gehört zu den bekannten Vertretern des neuen deutschen Jazz- und Popgesangs, ist Gaststar u.a. bei Jazzprogrammen des Deutschen Sinfonie Orchesters Berlin, Deutsche Oper Orchester, HR Big Band. NDR Big Band, BBC Big Band oder Filmorchester Babelsberg. Er stand auf der Bühne mit Thomas Quasthoff, Paul Kuhn, New York Voices, Alfred Biolek, Ack van Rooyen, Peter Kraus, Peter Herbolzheimer, Joja Wendt, Manfred Krug, Pe Werner, Patti Austin, Johnny Logan, Jeff Cascaro u.v.a. Er leitete 20 Jahre lang den Landesjugend Jazz und Pop Chor Young Voices Brandenburg und gehört zum regelmäßigen Dozententeam des Bundesjugend-jazzorchesters und der European Jazz Academy. Er ist wissenschaftlicher Leiter des „Singposium“, der inzwischen größten deutschen Fachtagung zur Gesangsausbildung in den populären Stilen.In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Gesangspädagogen und dem Verband Deutscher Musikschulen leitete er als Vorsitzender in den Jahren 2021-2023 die Kommission zur Erstellung neuer Rahmenlehrpläne für die Gesangsausbildung in den populären Stilen in Deutschland. Marc Secara ist ein zertifizierter Estill Master Trainer und Estill Mentor Course Instructor.
Helmut Steger (Hirschberg/Bergstraße)
Chorleiter, Stimmbildner, Komponist
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien

Helmut Steger ist als Schulmusiker ausgebildet an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und an der Universität Heidelberg und war fast 20 Jahre als Schulmusiker in Süddeutschland tätig. Daneben leitete er verschiedenste Chortypen – Schulchor, Kammerchor, Gesangverein, Kantorei, Solistenensemble. Von 1985 bis 1997 Leiter des Kinder- und Jugendchores "Ulmer Spatzen". Mit diesem zahlreiche Preise bei Wettbewerben, Erst- und Uraufführungen sowie Konzerttourneen in die USA, nach Japan, Großbritannien, Russland. Bei den Deutschen Chorwettbewerben 1998 uns 2002 erhielt er mit dem 1995 gegründeten Frauen-Kammerchor "cantus novus ulm" je einen zweiten Preis und einen Sonderpreis. Mit dem Knabenchor der Stadt Halle, den er von 1998 bis 2003 leitete, ersang er einen 1. Preis plus Sonderpreis in der Kategorie Knabenchöre beim Deutschen Chorwettbewerb 2002. Für den AMJ, EUROPA CANTAT und andere Organisationen war er bei zahlreichen nationalen und internationalen Singwochen und Festivals als Dozent tätig sowie vielfach Juror bei deutschen und europäischen Chorwettbewerben. Mehr als 30 Jahre arbeitete er im Bundesvorstand des AMJ mit, von 2000 bis 2006 als dessen Vorsitzender. Helmut Steger lebt als freier Chorleiter und Dozent in der Region Heidelberg.
KMD Dr. Matthias Stubenvoll (Nürnberg)
Musikpädagoge, (Kinder-) Chorleiter, Kirchenmusiker
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien
Foto © Rainer Bittermann
Matthias Stubenvoll ist studierter Schulmusiker, langjähriger Kirchenmusiker, promovierter Musikpädagoge und zertifizierter Gesangspädagoge. Als Referent für Kinder- und Jugendchorleitung ist er bundesweit gefragt, seine Publikation „Mehrstimmigkeit im Kinderchor“ entwickelte sich zu einem Standardwerk. Seit mehr als zwei Jahrzehnten leitet er erfolgreich mehrere Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre quer durch alle Alters- und Leistungsstufen. Derzeit dirigiert er innerhalb der „Pachelbel-Chorakademie“ an St. Sebald in Nürnberg einen Kinderchor und einen gleichstimmigen Jugendchor, außerdem einen Projekt-Frauenchor und regelmäßige Offene Singen. Beim Gottesdienst-Institut der ELKB ist er als Referent für Musikpädagogik / Kirchenmusik tätig, unterrichtet Liturgisches Singen und verantwortet Publikationen und Fortbildungen zum Thema Singen mit Kindern, Jugendlichen und Familien (kinderkirchenlieder.de). Im Mai 2025 wurde er von der bayerischen Landeskirche zum Kirchenmusikdirektor ernannt. An der Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Musikpädagogik und -didaktik) unterrichtet er seit vielen Jahren in den Lehramtsstudiengängen Ensemblepraxis/Kinderchorleitung.
Prof. Sascha Wienhausen (Osnabrück)
Professor für den Bereich „Contemporary non classical Singing“ an der Hochschule Osnabrück, Stimmforscher

Sascha Wienhausen studierte Gesangspädagogik, Konzert- und Oratoriengesang an der Musikhochschule Detmold, absolvierte den Kontaktstudiengang Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss seine künstlerische Ausbildung mit der Bühnenreife für Musical und Operette ab. Er ist autorisierter Lehrender der “Complete Vocal Technik" und Master Teacher des „Estill Voice Training's“, Preisträger des Bundeswettbewerbes Gesang, des Verbandes deutscher Tonkünstler und des Westdeutschen Rundfunks. Als Musicaldarsteller, Opern- und Konzertsänger war er über 25 Jahre im gesamten deutschsprachigen Raum tätig (Theater an der Wien, Dortmunder Opernhaus, Teatro Comunale di Bologna, Theater Münster, Osnabrück, Nürnberg, Ulm, Neu-Ulm, Fürth, Gelsenkirchen u.v.m.), und arbeitete mit namhaften Regisseuren und Dirigenten zusammen.
Schon früh engagierte sich Sascha Wienhausen im Bereich der Stimmforschung und konnte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikermedizin Freiburg und der Charité in Berlin zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich des populären Gesanges vorlegen. Die Ergänzung traditioneller Gesangspädagogik um Aspekte des populären Gesanges zählt zu seinem Forschungsschwerpunkt.Nach zahlreichen Gastdozenturen (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hochschule für Musik Leipzig, Folkwang Universität, Musikhochschule Wuppertal, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden u.v.m) und ausgedehnter Referententätigkeit wurde er 2009 zum Professor für den Bereich „Contemporary non classical Singing“ an die Hochschule Osnabrück berufen. Zudem zeichnet er als Regisseur für zahlreiche Musicalinszenierungen verantwortlich, ist im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen sehr aktiv und versucht neue Konzepte zu entwickeln, um didaktische Konzepte der informellen Pädagogik in traditionelle gesangspädagogische Methoden zu integrieren.