Sie sind hier: Skip Navigation LinksLeipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme

Referenten; Workshopleiter, Gesprächspartner & Künstler

​​​Ensemble und Künstler

Jugendmusiziergruppe „Michael Prætorius“  ​


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Das weit über die Grenzen von Leipzig bekannte Jugendensemble hat sich seit seiner Gründung vor 50 Jahren durch sein einzigartiges Format einen Namen gemacht: Die jungen Musiker*innen spielen neben ihrem Orchesterinstrument oder Blockflöte auf historischen Instrumenten, insbesondere aus der Zeit ihres Namenspatrons Michael Praetorius. Vor allem Blasinstrumente wie Schalmei, Cornamuse, Pommer oder Dulzian kommen dabei zum Einsatz, aber auch Fidel, Rebec, Gambe, Portativ oder Glockenspiel. Neben der Alten Musik und der Musik der Leipziger Thomaskantoren liegt ein weiterer Schwerpunkt des Ensembles in der (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Werke. Auf Tourneen in die USA, nach Russland, Israel, Frankreich, Norwegen, Estland, Lettland, Polen, Italien und Schweden sowie bei zahlreichen Konzerten innerhalb Deutschlands fand das Ensemble hohe Anerkennung. 2016 erspielte sich die Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« einen ersten Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm. Zahlreiche Kooperationen mit (inter-)nationalen Jugendensembles wie dem Opernkinder- und Jugend Chor Leipzig, dem Stadtsingechor Halle, Permonikchor aus Karvina, Chór Nowodworski Krakow/Polen, La Maîtrise de la cathédrale du Puy-en-Velay/Frankreich, Mädchenchor vom Nidarosdom aus Trondheim/Norwegen ergänzen die künstlerische Arbeit des Ensembles. Professionelle Musiker*innen und Ensembles der Alten-Musik-Szene wie Gregor Meyer, Ensemble 1684, Gaby Bultmann, Ian Harrison, Martin Erhardt, Ensemble all'improvviso, lautten comagney Berlin u.v.m. arbeiten und musizieren regelmäßig mit den Jugendlichen. In Deutschland besitzt das Orchester auf Grund seines Repertoires ein Alleinstellungsmerkmal. Es wurde 1976 von Luise Rummel gegründet und vereint heute ca. 35 jugendliche Musiker*innen im Alter von zwölf bis 20 Jahren unter der Leitung von Andreas Künzel und Judith Gerhardt. 

Leitung:
Andreas Künzel

Andreas Künzel wurde 1967 in Leipzig geboren und besuchte 1978-1984 die Spezialschule für Musik in Halle/Saale. Anschließend studierte er bis 1990 Kontrabass an der Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn Bartholdy" und wurde danach beim MDR Sinfonieorchester engagiert. Parallel arbeitete er 2001-2022 als Pädagoge für Kontrabass an der Musikschule "Johann Sebastian Bach" in Leipzig. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der Jugendmusiziergruppe "Michael Praetorius" in Leipzig mit Konzerttätigkeiten im In- und Ausland. Zahlreiche kammermusikalische Aktivitäten, darunter im MDR Musiksommer und Dozententätigkeiten in Jugendorchestern und Akademien runden sein künstlerisches Tätigkeitsfeld ab.

Julia Gerhardt



Judith Gerhardt erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht auf der Blockflöte, bevor sie sich im Alter von 13 Jahren dafür entschied, Oboe zu lernen. Die fast gebürtige Leipzigerin war von 2007 bis 2010 selbst Mitglied der Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“ und studierte von 2014 bis 2019 Oboe innerhalb der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung bei Birgit Schmieder an der Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus ist sie als freischaffende Regieassistentin im Musiktheaterbereich tätig. Verschiedene Engagements als Oboistin, Regieassistentin und musikalische Assistentin führten sie an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, an die Neuköllner Oper, zu den Musikfestspielen Sanssouci Potsdam, an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, zu Dorf macht Oper e.V. und an die Oper Leipzig. Derzeit studiert Judith Gerhardt im Master Alte Musik mit Hauptfach Historische Oboeninstrumente bei Michael Bosch an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit September 2021 leitet sie in Zusammenarbeit mit Andreas Künzel die Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“ mit besonderem Fokus auf die instrumentale Musik des Mittelalters und der Renaissance.

Elua 
Junges a Cappella Herrenensemble



Entstehung des Chores: Fast alle Sänger haben ihre Stimmausbildung im Kinderchor der Deutschen Oper oder vergleichbaren Kinderchören erhalten. Unter der stimmbildnerischen und inhaltlichen Leitung von Rosemarie Arzt entstand eine vierstimmig singende a cappella-Gruppe von Stimmwechslern, die 2024 beim Kinder- und Jugendchorwettbewerb Erwitte den ersten Preis ersang. Nun hat sich dieses neue Herrenensemble zusammengefunden und beginnt, den künstlerischen und stilistischen Horizont zu erweitern. 

Leitung: Der Neustart geht einher mit einer Leitungserweiterung: Rosemarie Arzt und Frederik Botthof leiten Elua gemeinsam, als künstlerische Doppelspitze

Auftritte: Einen Chor wie diesen gibt es im deutschsprachigen Raum nicht häufig. Sie werden gern zu Auftritten bei besonderen Events eingeladen, sind zu hören auf Chorfestivals im In- und Ausland und Konzertreihen in Berlin und im Berliner Umland. Ihre Auftritte sind immer Ausdruck ihrer ausdauernden Freude am Chorsingen, das von klein an zu ihrem Leben gehört. Weiterhin gestalten sie auch einige Stücke halbszenisch – zur Freude des Publikums. Dabei erstreckt sich die Literatur von Klassik bis Pop.

​Auswahl aus den Programmen:
Popsongs: California dreaming / Mad world / Don't stop me now (Queen) / Laut sein (MayBeBop) / Junge (Die Ärzte)  / Ständchen (Wise Guys) / Wochenend und Sonnenschein/etc.                                                                                              Filmmusik: Wir machen Musik / Titelmelodie James Bond / Two and a half men / etc.                           
Klassische Männerchöre aus allen Epochen: Lieblingsplätzchen / Die Nacht / Der Lindenbaum / Tourdion / a cappella Version Unvollendete Sinfonie; Sanctus von Schubert / etc.                                                     


Kinderchor der Schola cantorum Leipzig


Der Kinderchor der Schola Cantorum Leipzig verbindet eine fundierte musikalische Ausbildung mit lebendiger Konzert- und Bühnenerfahrung. Er gehört zur traditionsreichen Schola Cantorum Leipzig, die rund 300 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in verschiedenen Chor- und Ausbildungsformaten eine musikalische Heimat bietet. Stimmbildung und Instrumentalunterricht ergänzen das vielfältige Angebot. Seit 2023 leitet Grit Stief den Kinderchor, in dem derzeit rund 60 Kinder singen. 2025 ging aus dem Chor ein weiteres Ensemble hervor, das Kindern ab zwölf Jahren die Möglichkeit eröffnet, ein erweitertes und anspruchsvolleres Repertoire einzustudieren und aufzuführen. Der Kinderchor war bereits im Leipziger Gewandhaus, in der Thomaskirche und der Nikolaikirche sowie in Fernsehshows zu erleben. Regelmäßig ist er beim Leipziger Musikfestival „Klassik für Kinder“ zu Gast. Konzerte im Festsaal des Neuen Rathauses, in der Nikolaikirche und in der Alten Handelsbörse prägen darüber hinaus seine Präsenz im Leipziger Musikleben. Ein besonderer Höhepunkt ist die jährlich erarbeitete „Kinderoper“, die im Theater der Jungen Welt zur Aufführung kommt. Hier verbinden die jungen Sängerinnen und Sänger Chorgesang mit Schauspiel und entdecken die Vielfalt des Musiktheaters. Auf „Der kleine Riese Gernegroß“ (2023), „Das Gespenst von Canterville“ (2024) und „Die Zauberflöte“ (2025) folgte 2026 mit großem Erfolg „Der kleine Prinz“.​

Leitung:

Grit Stief


​Grit Stief ist in Schneeberg (Erzgeb.) aufgewachsen, studierte nach dem Abitur Schulmusik an der Universität Leipzig, später Kirchenmusik im Diplomstudiengang B an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Schon während des Studiums war Grit Stief als C-Kirchenmusikerin in Weißenborn und Lichtenberg bei Freiberg tätig. Später kamen Aufgaben als Klavierpädagogin an der Musikschule in Freiberg hinzu. Im Jahr 2007 übernahm sie für ein Jahr die Vakanzvertretung der Domkurrende am Freiberger Dom St. Marien. Grit Stief arbeitete über viele Jahre lang freischaffend als Chorleiterin für Kinder- und Erwachsenenchöre sowie als Klavier- und Musikpädagogin. Im Herbst 2009 gründet sie den Gemeindechor der Leipziger Nikolaigemeinde und ist seitdem dessen Künstlerische Leiterin. Im Konzert- und Veranstaltungsmanagement der Nikolaikirche Leipzig lag von 2009 bis 2023 ein weiterer Schwerpunkt ihrer vielseitigen musikalischen Tätigkeiten. Seit 2021 ist Grit Stief wieder als Lehrerin tätig. Bereits unter der Leitung von Eckhard Budrowitz arbeitete Grit Stief im Team der SCHOLA CANTORUM. Mit einigen Unterbrechungen unterrichtete sie mehr als 15 Jahre lang die Sängerinnen und Sänger der SCHOLA CANTORUM in Musiktheorie und Klavier und unterstützte vor allem im Kinderchorbereich die vielfältige Chorarbeit mit Gesamt- und Registerproben und Einzelstimmbildung. Seit Mai 2023 hat sie die Stelle als Künstlerische Assistenz inne. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Künstlerischen Leitung des Kinderchores.

Referenten, Workshopleiter, Gesprächspartner, Konzeptionsteam, Beratender Kreis:

PD KD Dr. med. Jörg E. Bohlender (Zürich, Schweiz)
Leiter der Abteilung Phoniatrie & Klinische Logopädie, ORL-Klinik, Universitätsspital Zürich
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© NEU-Bohlender-Joerg

Jörg E. Bohlender leitet seit 2008 die Abteilung für Phoniatrie und Logopädie an der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich (USZ). Er ist HNO-Facharzt sowie Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie. Seine klinischen Schwerpunkte sind die Diagnostik von Stimm- und Schluckstörungen, die Phonochirurgie sowie die Geschichte seines Fachgebiets. Vor seinem Medizinstudium in Marburg und Berlin studierte er Kunstgeschichte, Literatur- und Theaterwissenschaft und war als Regieassistent sowie Kulturjournalist tätig. Er publiziert regelmäßig international und ist Initiator der etablierten, multidisziplinären Zürcher Tagungen für Stimm- und Schluckstörungen.

PD Dr. med. habil. M. Döhnert (Halle/Saale)  
Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara; Halle/Saale 
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   


Geboren 1969 in Wurzen bei Leipzig. Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig von 1991 bis 1997. Anschließend bis 2006 Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater in Leipzig, Erfurt, Weimar und Zürich. 1999 promoviert zum Thema Stressbelastung pflegender Angehöriger. Seit 2006 Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. 2016 habilitiert zu neurophysiologischer Forschung mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und depressiven Erkrankungen. In diesen Bereichen liegen auch die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (DGKJP). Von 2008 bis 2021 in Leipzig Oberarzt und lange Jahre an der Seite von Prof. Kai von Klitzing stellvertretender Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und  Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Seit September 2021 Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara; Halle/Saale. Verheiratet und zwei Töchter. 
  

Tine Fris-Ronsfeld (Aarhus, Dänemark)
Chorleiterin und Sängerin​​


Tine Fris-Ronsfeld ist eine dänische Komponistin, Arrangeurin, Sängerin und Chorleiterin mit Sitz in Aarhus. Als Dirigentin, Workshopleiterin und Dozentin ist sie international tätig und arbeitet mit Chören, Vokalensembles und Chorleitenden in ganz Europa und darüber hinaus zusammen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen Rhythmus, Groove, vokaler Gesamtklang, Improvisation und die Entwicklung lebendiger musikalischer Gemeinschaften. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin von Voices of Aarhus, einem Ensemble, das erfahrene Sängerinnen und Sänger mit aufstrebenden Vokaltalenten in einem kreativen, gemeinschaftlich geprägten Arbeitsumfeld zusammenbringt. Darüber hinaus ist sie langjähriges Mitglied der dänischen elektronischen Vokalgruppe Postyr, mit der sie international auftritt und für die sie auch als Komponistin und Arrangeurin tätig ist. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet sich Tine intensiv der musikalischen Vermittlung. Sie unterrichtet an der RAMA – The Royal Academy of Music in Aarhus und gibt regelmäßig Workshops und Meisterkurse für Sängerinnen, Sänger und Chorleitende. Dabei vermittelt sie praxisorientierte Ansätze zu Rhythmus, Ensemblegesang, Improvisation und Probenarbeit. Ihre pädagogische Arbeit verbindet musikalische Präzision mit Neugier, Kreativität und dem besonderen Anliegen, Vertrauen und Verbundenheit innerhalb vokaler Ensembles zu stärken. Gemeinsam mit Kristoffer Fynbo Thorning betreibt sie die Publikationsplattform Singergy, die praxisnahe Materialien für Chorleitende und Singende entwickelt. Ihre Bücher – darunter Icebreakers, Breaking the Ice und Warming Up – finden international Verwendung in Chören und in der musikalischen Bildungsarbeit. Sie wurden in mehrere Sprachen übersetzt; die deutschen Ausgaben entstehen in Zusammenarbeit mit dem Helbling Verlag. Tines Arbeit verbindet Komposition, Bühnenpraxis und Musikpädagogik. Durch Konzerte, Workshops und Publikationen entwickelt sie kontinuierlich neue Repertoires und Methoden, die Kreativität, musikalische Weiterentwicklung und ein inspirierendes Miteinander in der Vokalmusik fördern.
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Prof. Dr. med. Michael Fuchs (Leipzig)   
Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig   
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien   
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​© UKL, Stefan Straube

Geboren 1968 in Leipzig. In der Jugend Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Studium der   Humanmedizin an der Universität Leipzig. Privates Gesangsstudium bei KS Christa Maria Ziese.  Studienaufenthalte in Berlin (Charité) und Wien (AKH). Promotion und Habilitation zur Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme. Nach einem Ruf auf eine Universitätsprofessur an die Universität Greifswald 2009 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Verleihung der Hochschullehrerrechte an der Universität Leipzig. Seit 2026 gewähltes Mitglied des Senats der Universität Leipzig. Spezialisierte Betreuung von Sängern und Musikern mit Hör- und Stimmstörungen, spezialisierte Betreuung der Kinder- und Jugendstimme. Weitere klinische und Forschungsschwerpunkte: Lehrerstimme, Kopf-Hals-Onkologie, zentrale Hörverarbeitung. Operatives Spektrum in der Phonochirurgie. Umfangreiche nationale und internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Lehraufträge für Musikermedizin und Stimmphysiologie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Universität Halle/Saale. Medizinischer Schulleiter an der Berufsfachschule für Logopädie des Berufsbildungswerkes Leipzig. Mitglied des Collegium Medicorum Theatri, der Voice Foundation und des Beirates des Arbeitskreises Musik in der Jugend. Gründer und Leiter der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme, Herausgeber der Schriftenreihe „Kinder- und Jugendstimme“. Präsident des Förderkreises Thomanerchor Leipzig. Johannes-Zange-Preis der Nordostdeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie, Gerhard-Kittel-Medaille, Karl-Storz-Preis für akademische Lehre der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, Brückenschlag-Inklusionspreis des BBW Leipzig. Verheiratet, ein Sohn.    

Jenny Garcia (Halle/Saale)
Grundschullehrerin
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Jenny Garcia (geb. Adler) ist 1984 in Bernburg geboren, hat ab der dritten Klasse die Sportschule (Grundschule) in Halle an der Saale, ab der fünften Klasse das Sportgymnasium besucht. Im Alter von 6 Jahren begann sie leidenschaftlich mit der Sportart Rhythmische Sportgymnastik. Nach einer Sichtung im Kindergarten nahm sie 1990 das tägliche Training auf und verfolgte hochmotiviert das Ziel, sportliche Höchstleistungen zu erbringen. Vier Jahre nach Trainingsbeginn wurde sie erstmalig Landesmeisterin (7 Jahre in Folge) und holte Bronze bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelkampf. Ein Jahr später gewann sie Gold mit der Gruppe. Den Titel trug sie 1999 ein weiteres Mal. Der Sport bestimmte 12 Jahre ihr junges Leben vollumfänglich. Weil Jenny Garcia neben ihrer sportlichen auch eine besondere musikalische Fertigkeit besitzt (Gesang), entschied sie sich nach dem Abitur aufgrund diverser Anfragen als selbstständige Artistin und Sängerin im In- und Ausland zu arbeiten. 11 sehr erfolgreiche Jahre verbrachte sie auf den Bühnen der Welt mit verschiedenen Produktionen. Die Geburt ihrer Tochter (2011) gab ihr einen Impuls darüber nachzudenken, in naher Zukunft einen Berufsweg einzuschlagen, der weniger turbulent und mehr mit Stetigkeit und Verantwortung gefüllt ist. 2012 erfüllte sie sich aber noch einen lang gehegten Traum und veröffentlichte ihr erstes musikalisches Album „LIFEBATHING“, mit welchem sie dann für weitere 2 Jahre sehr erfolgreich tourte. Am Höhepunkt ihrer künstlerischen Karriere (2014) angekommen, beschloss Jenny Garcia, sich von den Bühnen zu verabschieden und nahm das Studium für Lehramt Grundschule (Mathe, Deutsch, Sport) an der Martin-Luther-Universität auf, welches sie 2019 erfolgreich mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Nach dem erfolgreichen Ablegen des 2. Staatsexamens 2020 folgte der Einstieg in das zweite Berufsleben als Lehrerin in der Grundschule Büschdorf in Halle/Saale. Sie unterrichtet neben den Fächern Deutsch, Mathematik und Sport auch Englisch und leitet auf Bitten der Schulleitung den schuleigenen Karaoke-Chor. Hier befasst sie sich autodidaktisch mit Kinderstimme und Bewegung. Jenny Garcia wurde 2025 in die Kommission zur Überarbeitung des Lehrplanes Sport für die Grundschulen (Sachsen-Anhalt) berufen und zeichnet dort vor allem für den Bewegungsbereich „Tanzen und Darstellen sowie Turnerisches Bewegen“ verantwortlich. Hier lässt sie ihre Expertise als erfahrene Tänzerin und frisch studierte Grundschulpädagogin zusammenfließen. 
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Prof. Juan M.V. Garcia (Weimar)  
Professor für Chor- und Ensembleleitung Pop/Jazz (Hochschule für Musik Weimar), Arrangeur und Gesangspädagoge, 
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   
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Der ehemalige Autodidakt Prof. Juan M.V. Garcia ist diplomierter Pop/Jazzsänger und Musikpädagoge, der mit der Pop/Jazz-Vokalensemble „Klangbezirk“ alle international renommierten Preise gewonnen hat. Zum Gesangs- und Musikpädagogikstudium in Leipzig kam ein Arrangementstudium bei Prof. Ralf Schrabbe, das den Weg in die Notenwelt weiter ebnete. Als Vokalarrangeur schreibt Prof. Juan M.V. Garcia seit einigen Jahren für Echo-Preisträger wie amarcord oder Calmus. Mit den beiden Büchern „Head-Arrangements“ und „Warm Up Arrangements“ setzte er seine pädagogischen Schwerpunkte: Der Arbeit mit Autodidakten und dem gefühlsbasierten Musizieren im Pop/Jazz. 2017 folgte er dem Ruf der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und widmet sich dort der Ausbildung zukünftiger Musiklehrer. Als Workshopdozent gefragt, avancierte Prof. Juan M.V. Garcia zum festen Dozenten in der Pop/Jazzchorleiterausbildung der Bundesakademie Wolfenbüttel und Vocalcoach des Bundesjugendjazzorchesters. Prof. Juan M.V. Garcia lebt als Sänger, Lehrer, Songwriter und Familienvater in Halle/Saale.

Robert Göstl (Wernigerode) 
Leiter des Rundfunkjugendchores Wernigerode und Koordinator für die Spezialausbildung am Landesgymnasium für Musik Sachsen-Anhalt, 
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   

Robert Göstl (*1969) zählt zu den international profilierten Spezialisten für Chorleitung, Kinder- und Jugendstimme. Nach Studien der Kirchenmusik und Chorleitung leitete er zehn Jahre lang die Vorchöre der Regensburger Domspatzen und wirkte anschließend als Professor für Singen mit Kindern und Chorleitung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Dirigent formte er Klangkörper wie den Deutschen Jugendkammerchor und den Landesjugendchor Nordrhein-Westfalen (gemeinsam mit Erik Sohn) und leitet heute den Rundfunk-Jugendchor Wernigerode. Eine umfangreiche Referenten-, Dirigenten- und Jurytätigkeit führte ihn durch Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien. Er ist Gründer des Kammerchores vox animata, Mitglied im Artistic Council des europäischen Profichor-Netzwerks Tenso und Autor mehrerer Standardwerke zur Chor- und Kinderchorpädagogik (Singen mit Kindern, Chorleitfaden, Faszination Kinderchor). Darüber hinaus engagiert er sich in der Verbindung von Wissenschaft und gelebter pädagogisch-psychologischer Praxis als Gründungsmitglied des EUPONS – European Forum for Positive Neuroscience.www.robert-goestl.de
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Barbara Haack (Wolfenbüttel)
Generalsekretärin des Arbeitskreises Musik in der Jugend, Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien, Trainerin, Mediatorin, Moderatorin   
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Barbara Haack war nach einem Studium der Romanistik und Germanistik zunächst als Referentin für verschiedene Musikverbände tätig. Einem Fernstudium der Betriebswirtschaft und der Ausbildung zur Trainerin im Bereich Kommunikation schloss sich die freiberufliche Tätigkeit als Trainerin und Beraterin an. 1998 übernahm sie eine Führungsposition im ConBrio Verlag Regensburg. 2005 folgte die erneute Freiberuflichkeit mit zunehmenden Engagements als Kommunikationstrainerin und Moderatorin. Schwerpunktmäßig ist sie heute in den Bereichen Kommunikation, Moderation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterwegs, seit 2013 ist sie – nach einer umfassenden Ausbildung – auch als Mediatorin tätig. Seit April 2026 ist Barbara Haack Generalsekretärin des Arbeitskreises Musik in der Jugend.    

Silke Hähnel-Hasselbach (Berlin)  

Dipl. Gesangspädagogin, Dipl. Sängerin für Musiktheater und/oder Konzert,  Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien   

​​Silke Hähnel-Hasselbach studierte Musikpädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin und   Gesangspädagogik sowie Sologesang bei KS Jutta Vulpius an der Hochschule für Musik „Hanns  Eisler“ in Berlin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im Konzert-, Oratorium- und Liedgesang. Sie gestaltet Soloprogramme in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen, die persönliche Reflexionen und Einblicke in Leben und Werke der Komponisten ermöglichen. Ihre Arbeit orientiert sich an der Gesangspädagogik nach Prof. Franziska Martienssen-Lohmann und ist inspiriert durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer, Wien. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Atempädagogin nach Renate Schulze-Schindler. Schwerpunkte ihrer pädagogischen Arbeit liegen zum einen in der Ausbildung und Begleitung von Sängern, Schauspielern, Lehrern und Erziehern. Zum anderen betreut sie in der chorischen Stimmbildung Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre (u.a. Philharmonischer Chor, Humboldt Universität zu Berlin). An den Bundesakademien Wolfenbüttel und Trossingen ist sie langjährig als Dozentin in der Fortbildung von Chorleitern und Kinderchorleitern tätig. Sie konzipiert und gestaltet seit Beginn das Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme, Universität Leipzig, mit und ist Teampartner im Projekt „Kinderstimmen“ der Berliner Kindergärten / City. Darüber hinaus engagiert sie sich als Jurorin im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sie ist als Referentin und Workshopleiterin deutschlandweit zu den Themen Stimme und Stimmbildungsvermittlung tätig. Silke Hähnel-Hasselbach ist verheiratet und hat drei Kinder.  
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Michael Helbing (Hannover)
Atem-, Sprech- und Stimmlehrer, Atempädagoge, Sprecher und Sänger 
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Michael Helbing führt in Hannover eine logopädische Praxis mit den Schwerpunkten Stimmtherapie, Atemtherapie, Neurologie und Onkologie und leitet zudem verschiedene Chöre. Neben seiner praktischen Tätigkeit ist er europaweit als Dozent in der Fortbildung von Fachkräften und Kliniken tätig. Seine Lehrschwerpunkte umfassen die Bereiche Stimme, Atmung, Sprecherziehung, Neurologie, Ethik und palliative Versorgung. Er publiziert regelmäßig in Fachmedien, produziert Podcasts zur Wissensvermittlung und engagiert sich in der interdisziplinären Verbandsarbeit.

Dr. Peter Hulin (München)
Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie, Facharzt für HNO-Heilkunde
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Bereits während seines Studiums beschäftigte sich Dr. Peter Hulin intensiv mit der Physiologie der Stimme und nahm an internationalen Konferenzen und Fachveranstaltungen zum Thema Stimme teil. Nach seiner Weiterbildung in HNO-Heilkunde vertiefte er seine Kenntnisse durch die Weiterbildung in Phoniatrie und Pädaudiologie bei Dr. Karin Joussen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner ärztlichen Tätigkeit liegt in der Diagnostik und Behandlung professioneller Stimmbenutzer. Hierzu gehört insbesondere die Betreuung von Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Sängerinnen und Sängern aller Genres. Dr. Hulin betreut unter anderem Solisten, Ensemblemitglieder und das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Optimierung phonochirurgischer Eingriffe sowie die Behandlung der spasmodischen Dysphonie. 2010 übernahm Dr. Peter Hulin von Dr. Karin Joussen die Praxis für HNO-Heilkunde sowie Phoniatrie und Pädaudiologie im Zentrum von München und besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung. Darüber hinaus organisiert er interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Stimme in Theorie und Praxis“ und fördert damit den fachlichen Austausch zwischen den verschiedenen an der Stimmgesundheit beteiligten Berufsgruppen. Seine medizinische Expertise wird durch eine langjährige eigene musikalische Erfahrung ergänzt. Dr. Hulin war bereits früh als Solist tätig, unter anderem im Jugendkammerchor Ingolstadt, im via-nova-chor München und im Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München. In diesem Rahmen war er auch bei Engagements an der Bayerischen Staatsoper beteiligt. Darüber hinaus tritt er als Solist bei Kirchenkonzerten, Festgottesdiensten und in verschiedenen Vokalensembles auf. Beim internationalen Wettbewerb „Let the people sing“ erzielte er mit Ensembles zwei erste Preise – sowohl in der Kategorie Jugendchöre als auch in der Kategorie Erwachsenenchöre. Dr. Peter Hulin ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften und Berufsverbände, darunter DGPP, DG HNO, DGfMM, CoMeT, BDG, Dysphagie-AG u.a.
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Prof. Harald Jers (Mannheim)
Professor für Chordirigieren/Dirigent

© Christian Palm

Harald Jers ist als Professor für Chordirigieren an der Musikhochschule Mannheim für das Hauptfach Chorleitung sowie für die Leitung der verschiedenen Hochschulchöre verantwortlich. Darüber hinaus ist er international als Dirigent und Juror aktiv, leitet Dirigierkurse, gibt Vorträge bei Festivals und publiziert in Büchern und Fachzeitschriften. Seine Studien in Dirigieren, Schulmusik / Hauptfach Gesang und Kirchenmusik sowie zahlreiche Meisterkurse bilden die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit. Die musikalische Praxis wird durch die Verbindung mit wissenschaftlichen Perspektiven erweitert, insbesondere durch Forschungen im Bereich der Raum- und Chorakustik (Physik-Diplom Institut für Akustik Aachen, Königliche Technische Hochschule Stockholm). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in Probenarbeit, Klanggestaltung und Dirigiertechnik ein. Unter seinen Studierenden finden sich mehrfach ausgezeichnete Dirigenten, u. a. mit Professuren im Fach Dirigieren, Preisträger des Dirigentenforums und des Eric Ericson Awards sowie erfolgreiche Teilnehmer des Deutschen Chorwettbewerbs. Mit seinen Chören erzielte er mehrfach erste Preise beim Deutschen Chorwettbewerb sowie bei zahlreichen internationalen Chorwettbewerben.

Ulrich Kaiser (Bremen)
Kirchenmusiker 
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   

Ulrich Kaisers frühe Leidenschaft für Chormusik führte zu einer elfjährigen Ausbildung in den Internatsschulen des Dresdner Kreuzchores und des Windsbacher Knabenchores. Seine berufliche Tätigkeit begann der 1973 geborene Dresdner als Leiter des Neuen Knabenchores Hamburg (2003-2011), für den er das musikpädagogische Ausbildungskonzept „Vom Notenlesen zum Blattsingen" entwickelte. Während der anschließenden sechsjährigen künstlerischen Verantwortung für den MDR Kinderchor verdeutlichten zahlreiche CD- und Fernsehproduktionen die herausragende künstlerische Entwicklung des Chores unter Kaisers Leitung. Darüber hinaus zeigten innovative Konzepte zur Programmgestaltung, Nachwuchsausbildung und Stimmbildung sein besonderes pädagogisches Geschick. Zeitgleich dirigierte Kaiser das Leipziger Vocalensemble an der Thomaskirche, mit dem er durch seine erstklassigen Aufführungen Bachscher Kantaten und Oratorien sowie wiederentdeckter Werke der Barockzeit zum internationalen Niveau der Leipziger Kirchenmusik beitrug. Von 2018 bis 2025 leitete Kaiser als Kirchenmusiker an Unser Lieben Frauen den Knabenchor Bremen. Aufbauend auf einer modernen Verbindung von hohem künstlerischem und pädagogischem Anspruch, konnte Kaiser in besonderem Maße seiner Faszination für lebendige Traditionspflege nachkommen: Hochambitionierte Probenarbeit, tiefes Traditionsbewusstsein und intensives Gemeinschaftsgefühl unter den Sängern – das waren und sind die Grundpfeiler von Ulrich Kaisers Chorverständnis. 
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Prof. Dr. Dr. Till Köhne (Leipzig)
Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Leipzig
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Prof. Dr. Dr. Till Köhne ist seit 2021 Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Leipzig und Studiendekan für Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seine Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie absolvierte er von 2014 bis 2016 am Universitätsklinikum Hamburg. Er promovierte 2013 zum Dr. med. dent. und 2016 im Rahmen des MD/PhD-Programms der Universität Hamburg zum Dr. rer. biol. hum. Von 2017 bis 2020 war er neben seiner Tätigkeit in Hamburg als stellvertretender Leiter in einer kieferorthopädischen Privatpraxis in Wien tätig. Klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Köhne liegen in der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit komplexen Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie in den funktionellen Zusammenhängen zwischen kraniofazialer Entwicklung und orofazialen Funktionen. Wissenschaftlich beschäftigt er sich zudem mit den biologischen Grundlagen des kraniofazialen Wachstums und des Knochenumbaus sowie mit populationsbasierten Fragestellungen zur Zahn- und Kieferentwicklung im Kindes- und Jugendalter. Neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert er sich intensiv in der studentischen Lehre und der Weiterentwicklung des Zahnmedizinstudiums.

Rasmus König (Freiberg)
Komm. Schulleiter, Lehrer für Musik und Biologie​

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Rasmus König kennt den Chorklang aus zwei Perspektiven: als ehemaliges Mitglied des Thomanerchores Leipzig und als jemand, der später wissen wollte, was sich alles hinter den wohlklingenden Tönen messen lässt. Heute ist er kommissarischer Schulleiter in Freiberg, gemeinsames Zusammenspiel beschäftigt ihn also weiterhin, wenn auch nicht immer vierstimmig. Von 2011 bis 2014 wirkte er als Forschungsassistent am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig an einem Forschungsprojekt mit Dr. Peter E. Keller mit. Er beteiligte sich an der Konzeption, Datenerhebung und Auswertung einer Studie mit Mitgliedern des Thomanerchores. Untersucht wurde, wie die Zusammensetzung des Publikums die spektralen Eigenschaften der Gesangsstimme beeinflusst und wie gemeinschaftliches Musizieren mit individuellem Hervortreten zusammenwirken kann. Die Ergebnisse wurden 2017 veröffentlicht. Eine weitere Publikation unter seiner Mitautorenschaft untersuchte 2023, wie Zuhörer diese Klangveränderungen wahrnehmen und bewerten. In seinem Vortrag verbindet König persönliche Chorerfahrung, akustische Analyse und einen pädagogischen Blick auf das Miteinander.


Elmar Kühn (Leipzig)
Musiker, Beatboxer, Chorleiter und Musikpädagoge
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Elmar Kühn ist Musiker, Beatboxer, Chorleiter und Musikpädagoge aus Leipzig. Aktuell schließt er sein Lehramtsstudium für Musik und Französisch mit dem Ersten Staatsexamen ab; sein musikalischer Schwerpunkt liegt im Bereich Jazz/Rock/Pop-Gesang. In seiner künstlerischen und pädagogischen Arbeit verbindet er Beatboxing mit Stimme, Rhythmus und Improvisation. Er arbeitet als Musiklehrer an der Leipziger Modellschule, leitet verschiedene Popchöre und gibt Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei vermittelt er Beatboxing als niedrigschwelligen Zugang zu Rhythmus, Stimme und gemeinsamem Musizieren und verbindet es unter anderem mit Gesang, Rap und Loopstation. Ein besonderer Schwerpunkt seiner musikpädagogischen Arbeit liegt auf kreativen und experimentellen Zugängen zur Stimme.

Maria Leistner (Leipzig) 

Nachwuchsgewinnung für den Thomanerchor Leipzig und Singschule St. Thomas, Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   


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Maria Leistner studierte Gesang und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Es folgten zahlreiche Konzert- und Bühnenengagements. Ebenso wie der künstlerische Bereich, interessierte sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2013 ist Maria Leistner an der Thomaskirche Leipzig angestellt. Sie ist für die Nachwuchsgewinnung des THOMANERCHOR Leipzig an der Grundschule forum thomanum verantwortlich und seit 2018 Leiterin der Singschule St. Thomas. Im Jahr 2006 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig für Lehrpraxis und Methodik der Kinderstimmbildung sowie für Musiktheater im Grundschulalter. Neben der Hochschullehre reicht Maria Leistner ihr pädagogisches Wissen in Workshops und Vorträgen weiter. Maria Leistner ist Mitglied der AG “Singen mit Kindern und Jugendlichen" der Ev. Kirche Deutschlands, die sich dem qualitätsvollen Singen und Musizieren mit Kindern und Jugendlichen wie auch dem fachlichen Austausch zwischen den Landeskirchen verpflichtet sieht.
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Jörg Meder (Leipzig/Hamburg)   
Gambist und Violonist, Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und HamburgMitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien

   Jörg Meder studierte zunächst Theaterpädagogik in Frankfurt/Main, anschließend Viola da gamba und Violone an den Hochschulen für Musik und Theater Hannover und Hamburg. Des Weiteren spezialisierte er sich auf Kulturmanagement. Jörg Meder ist Gründer des United Continuo Service und arbeitet mit diesem Ensemble in unterschiedlichsten Formationen. Er organisierte innovative Konzertformate sowie Musiktheater- und Opernproduktionen auf internationaler Ebene und konzertiert außerdem mit diversen Ensembles und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Anima mea Schweiz. Sein Interesse an spartenübergreifenden Projekten brachte Jörg Meder zusammen mit Musiker*innen wie dem Pianisten Michael Wollny und dem Saxophonisten Heinz Sauer, der Sängerin Elva la Guardia (Hamburg) und der Sängerin Theodora Baka (Athen). Aktuell spielt er in einem Duo mit dem französischen Saxophonisten Eric Plandé. Lehrtätigkeiten führten Jörg Meder u.a. an die Ionian-University Corfu (Griechenland) und zur International Summer Academy of Early Music in Warschau (Polen). An der Staatsoper Stuttgart leitete er Workshops für Oper und Musiktheater. Jörg Meder ist Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts sowie für Karrieremanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig. Sein Schwerpunkt Projektmanagement und Interesse für Jazz führte Jörg Meder seit April 2025 außerdem an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Verantwortlicher für studienübergreifende Projekte und Kooperationen des Fachbereichs Jazz sowie Hochschulprojekte in der JazzHall. Von 2017 bis 2019 war Jörg Meder Generalsekretär des Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ).
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Privatdozentin Dr. med. habil. Sylvia Meuret (Leipzig)   
Oberärztin und stellv. Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie und des Cochlea-Implantat-Zentrums am Universitätsklinikum Leipzig  
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   

Sylvia Meuret studierte 1994-2001 Humanmedizin in Rostock, Leipzig, Galway und New Orleans. Seit 2002 ist sie an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig tätig, absolvierte zunächst eine Weiterbildung zur Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Anerkennung 2007) und anschließend zur Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie (Anerkennung 2009). Sie promovierte 2005 zur Qualität der Ösophagusersatzstimme nach Laryngektomie.  Im Jahr 2009 wurde sie zur Oberärztin und stellvertretenden Leiterin der Sektion Phoniatrie und Audiologie sowie des Cochlea-Implantat-Zentrums Leipzig ernannt. Des Weiteren folgte noch die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung (2013) sowie die Zusatzbezeichnung Allergologie (2014). Sie habilitierte sich zum Thema „Aspekte zur auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen“ und erhielt 2025 die Venia Legendi für das Fach Phoniatrie und Pädaudiologie. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen, der beruflich bedingten Dysphonie sowie der kindlichen Dysphagie. Dabei kooperiert sie eng mit der Kinderklinik, dem Berufsbildungswerk Leipzig “Hören-Sprache-Kommunikation“ sowie mit der Landesschule mit dem Förderschwerpunkt Hören, Förderzentrum Samuel Heinicke. Sie ist seit vielen Jahren Mitglied des Beratenden Kreises der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme und hat deren Entwicklung maßgeblich beeinflusst.
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Norina Narewski-Fuchs (Leipzig)  
Dipl.-Gesangspädagogin, Sängerin, Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien   
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Norina Narewski-Fuchs erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Schweriner Konservatorium und am Musikgymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" in Schwerin. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Heidi Rieß-Berthold und Kammersänger Helmut Klotz und schloss ihr Studium als Diplom-Gesangspädagogin ab. Außerdem erhielt sie die Lehrbefähigung im Fach Elementare Musikpädagogik. In ihrer Diplomarbeit untersuchte sie den Stimmwechsel der Mädchenstimme. Sie arbeitete als Stimmbildnerin u.a. am Kinderchor des Mitteldeutschen Rundfunks, an der Musik- und Kunstschule "Clara Schumann" Leipzig, beim Leipziger Kinder- und Jugendchor "Löwenherz", sowie dem Jugendchor der Oper Leipzig. Seit 2002 gestaltet sie als Mitglied des Konzeptionsteams die Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme aktiv mit. Von 2001 bis 2008 war sie Gesangslehrerin an der Musikschule "Johann Sebastian Bach" in Köthen. Sie ist als Lied- und Konzertsängerin und seit 2013 im eigenen Gesangs-Atelier als Pädagogin und auch als Malerin tätig. Beim ersten Bundeswettbewerb "Verfemte Musik" 2001 in Schwerin erhielt sie einen Sonderpreis. Seit 2019 hat sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.
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Prof. Ilse-Christine Otto (Leipzig)
Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig,
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien   
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Nach ihrer Gesangsausbildung in Detmold, Berlin und Hamburg führten sie Fest- und   Gastverträge u.a. nach Hagen, Lübeck, Aachen, Neustrelitz, an das Festspielhaus Baden-Baden, die Opera de Massy in Paris und an die Hamburger Kammeroper. Vor allem aber als Konzertsolistin im In- und Ausland hat sie sich einen Namen gemacht und ist in diesem Bereich geschätzt. Sie war Dozentin für Gesang und Methodik am Hamburger Konservatorium, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der HMT Rostock. Zudem arbeitet sie als Dozentin für das Gesangspädagogische Zertifikat (GPZ) des Bundes Deutscher Gesangspädagogen. Als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig ist sie hier auch verantwortlich für die gesangspädagogischen Studiengänge. Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen.
   

Prof. Nils Ole Peters (Hannover)  
Sänger, Gesangspädagoge (Knabenchor Hannover)  
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   
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© N.O.Peters   

Nils Ole Peters studierte in Hannover Schulmusik, Gesangspädagogik und Operngesang. Als vielseitiger Gesangspädagoge und als Stimmbildner des Knabenchores Hannover ist er ständig auf der Suche nach kreativen didaktischen Ideen, die Erwachsenen und Kindern Gesangstechnik anschaulich, stilübergreifend und praxisnah vermitteln. Auch als Künstler legt er besonderen Wert auf stilistische Vielfalt und konzertiert regelmäßig im klassischen und populärmusikalischen Bereich. Er war als klassischer Sänger an verschiedenen Theatern engagiert, u.a. am niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Mit der a-cappella-Gruppe MAYBEBOP, zu deren Gründungsmitgliedern er gehörte, zählt er zu den Gewinnern des John-Lennon-Förderpreis Talent Awards. Seit 2017 tourt Nils Ole Peters mit VOCALITY – Vocal Jazz Band zusammen mit bekannten Künstlern der Szene. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen aus dem klassischen und populären Bereich dokumentieren seine künstlerische Bandbreite. Neben seiner Tätigkeit beim Knabenchor Hannover unterrichtet er seit 2003 Gesang und Stimmbildung an der Schauspielabteilung der HMTM Hannover. 2022 erfolgte die Bestellung zum Honorarprofessor. Seit 2013 ist er Mitglied der Fachkommission für den Niedersächsischen Chorwettbewerb und seit 2014 Mitglied des beratenden Kreises des Symposiums zur Kinder- und Jugendstimme in Leipzig. Nils Ole Peters ist Mitglied im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen.   
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Matthias Schubotz (Leipzig) 
Leiter des musikalischen Profils der Grundschule forum thomanum, Konzertsänger, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   
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Matthias Schubotz studierte nach seiner Zeit als Mitglied des Thomanerchores in Leipzig Gesang und Gesangspädagogik. Schon während des Studiums begann er, sich mit der Kinderstimme zu befassen und sammelte erste praktische Erfahrungen beim MDR Kinderchor. Weitere Aufgaben erwarteten ihn als Stimmbildner und musikalischen Assistenten beim Knabenchor der Jenaer Philharmonie sowie beim Stadtsingechor in Halle. Seit 2009 unterrichtet Matthias Schubotz an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig im Projekt „SINGT EUCH EIN!“, welches er inhaltlich mit entwickelte. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig unterrichtet er Gesang und Stimmbildung für Schulmusikstudenten. Als Leiter des musikalischen Profils an der Grundschule forum thomanum ist Matthias Schubotz seit 2011 tätig. Neben seinen pädagogischen Tätigkeiten ist Matthias Schubotz als Konzertsänger aktiv und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble barock a.c.c.u.u.t. 
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Prof. Tim Schüler (Hannover)
Professor für Sprecherziehung in der Abteilung Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover 
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Während seines Studiums der Sprechwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unterrichtete er unter anderem am Max Reinhardt Seminar in Wien und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seine berufliche Laufbahn führte ihn als Dozent an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Hier unterrichtete er im Fach Sprecherziehung und setzte sich im Rahmen seiner Forschungsstelle mit dem Thema „Sprechen vor der Kamera“ auseinander. Parallel dazu vermittelte er an der Universität der Künste Berlin im Studiengang Musical/Show Kenntnisse und Fertigkeiten im „Gestischen Sprechen“. Seit 2015 begleitet Tim Schüler regelmäßig im In- und Ausland Probenprozesse und szenische Lesungen beispielsweise an der Deutschen Abteilung am Theatrul National Radu Stanca in Sibiu, am Deutschen Staatstheater Temeswar und an der Volksbühne Berlin. Zudem fungiert er als hausinterner Sprechcoach für das Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin und für das Thalia Theater. Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der Entwicklung von Sprechchören. Tim Schüler hat sowohl mit Profis als auch mit Laien Sprechchöre für Radio und Theater erarbeitet, zum Beispiel am Berliner Ensemble, an der Universität der Künste und am Humboldt Forum im Berliner Schloss. Freiberuflich bietet er Seminare und Coachings für Jurist*innen, Journalist*innen, Politiker*innen und Führungskräfte an.


Prof. Marc Secara (Berlin)  
Sänger, Professor für Gesang und Ensemble, Estill Mentor Course Instructor, Leiter des  Studiengangs B. Mus. Popularmusik an der SRH Berlin University of Applied Sciences 
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   
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© Rüdiger Schestag   

Marc Secara studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin Jazz und Pop-Gesang und erhält ein IASJ-Stipendium am Berklee College of Music in Boston USA. Mit 20 Jahren singt er im Bundesjugendjazzorchester. 2001 erhält Marc weltweites Medienecho: als erster westlicher Künstler seit 20 Jahren darf er im Iran auf Tournee gehen und gewinnt beim landesweit wichtigsten Musikfestival „Fadjr“ den ersten Preis als bester Künstler. Im Jahr 2004 wird er als einziger deutscher Künstler ausgewählt, um im Auftrag der Bundesregierung in Europa auf “New Stars for Europe-Tour“ zu gehen und um die damaligen 10 neuen EU-Länder musikalisch willkommen zu heißen. Sein Major Debut gibt er 2006 mit der Produktion „Strangers in the Night“ (Universal Records). 2008 singt und komponiert er den Titelsong (Warner Music) zu der großen deutschen Kinoproduktion „Mord ist mein Geschäft, Liebling.“ mit Norah Tschirner und Rick Cavanian. Im gleichen Jahr erschien die Live-DVD eines Konzertes aus der Frankfurter Oper – „Strangers in the Night“ (Universal Records). Im Jahr 2011 erschien mit „Now and forever“ eine aufwendige Produktion mit einer deutschen All-Star Big Band, Sinfonie Orchester und Chor. Für die Olympischen Spiele 2016 sang er 2 Titel auf dem offiziellen Soundtrack der ARD zusammen mit der NDR Big Band. 2019 singt er wieder für eine Kinoproduktion und ist auf dem Soundtrack zum Kinofilm „Der letzte Bulle“ zu hören.  Sein „Berlin Jazz Orchestra“ (unter der Leitung der amerikanischen Posaunenlegende Jiggs Whigham) feiert im Jahr 2020 seinen 20. Geburtstag und ist inzwischen eine der bekanntesten Big Bands Deutschlands. Mit ihm gab er über hundert Konzerte in den großen Konzerthäusern Deutschlands – u.a. Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie München, CCH1 Hamburg u.v.a.  
Im Jahr 2013 wurde er zum Professor für Gesang an die Hochschule der populären Künste (Berlin) berufen und leitet den Studiengang B. Mus. Popular Music. Er gehört zu den bekannten Vertretern des neuen deutschen Jazz- und Popgesangs, ist Gaststar u.a. bei Jazzprogrammen des Deutschen Sinfonie Orchesters Berlin, Deutsche Oper Orchester, HR Big Band. NDR Big Band, BBC Big Band oder Filmorchester Babelsberg. Er stand auf der Bühne mit Thomas Quasthoff, Paul Kuhn, New York Voices, Alfred Biolek, Ack van Rooyen, Peter Kraus, Peter Herbolzheimer, Joja Wendt, Manfred Krug, Pe Werner, Patti Austin, Johnny Logan, Jeff Cascaro u.v.a. Er leitete 20 Jahre lang den Landesjugend Jazz und Pop Chor Young Voices Brandenburg und gehört zum regelmäßigen Dozententeam des Bundesjugend-jazzorchesters und der European Jazz Academy. Er ist wissenschaftlicher Leiter des „Singposium“, der inzwischen größten deutschen Fachtagung zur Gesangsausbildung in den populären Stilen. In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Gesangspädagogen und dem Verband Deutscher Musikschulen leitete er als Vorsitzender in den Jahren 2021-2023 die Kommission zur Erstellung neuer Rahmenlehrpläne für die Gesangsausbildung in den populären Stilen in Deutschland.  Marc Secara ist ein zertifizierter Estill Master Trainer und Estill Mentor Course Instructor.   

Helmut Steger (Hirschberg/Bergstraße)   
Chorleiter, Stimmbildner, Komponist 
Mitglied des Konzeptionsteams unserer Symposien   
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Helmut Steger ist als Schulmusiker ausgebildet an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und an der Universität Heidelberg und war fast 20 Jahre als Schulmusiker in Süddeutschland tätig. Daneben leitete er verschiedenste Chortypen – Schulchor, Kammerchor, Gesangverein, Kantorei, Solistenensemble. Von 1985 bis 1997 Leiter des Kinder- und Jugendchores "Ulmer Spatzen". Mit diesem zahlreiche Preise bei Wettbewerben, Erst- und Uraufführungen sowie Konzerttourneen in die USA, nach Japan, Großbritannien, Russland. Bei den Deutschen Chorwettbewerben 1998 und 2002 erhielt er mit dem 1995 gegründeten Frauen-Kammerchor   "cantus novus ulm" je einen zweiten Preis und einen Sonderpreis. Mit dem Knabenchor der Stadt Halle, den er von 1998 bis 2003 leitete, ersang er einen 1. Preis  plus Sonderpreis in der Kategorie Knabenchöre beim Deutschen Chorwettbewerb 2002. Für den AMJ, EUROPA CANTAT und andere Organisationen war er bei zahlreichen nationalen und internationalen Singwochen und Festivals als Dozent tätig sowie vielfach Juror bei deutschen und europäischen Chorwettbewerben. Mehr als 30 Jahre arbeitete er im Bundesvorstand des AMJ mit, von 2000 bis 2006 als dessen Vorsitzender. Helmut Steger lebt als freier Chorleiter und Dozent in der Region Heidelberg.    
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KMD Dr. Matthias Stubenvoll (Nürnberg)
Musikpädagoge, (Kinder-) Chorleiter, Kirchenmusiker
Mitglied des Beratenden Kreises unserer Symposien   

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Matthias Stubenvoll ist studierter Schulmusiker, langjähriger Kirchenmusiker, promovierter Musikpädagoge und zertifizierter Gesangspädagoge. Als Referent für Kinder- und Jugendchorleitung ist er bundesweit gefragt, seine Publikation „Mehrstimmigkeit im Kinderchor“ entwickelte sich zu einem Standardwerk. Seit mehr als zwei Jahrzehnten leitet er erfolgreich mehrere Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre quer durch alle Alters- und Leistungsstufen. Derzeit dirigiert er innerhalb der „Pachelbel-Chorakademie“ an St. Sebald in Nürnberg einen Kinderchor und einen gleichstimmigen Jugendchor, außerdem einen Projekt-Frauenchor und regelmäßige Offene Singen. Beim Gottesdienst-Institut der ELKB ist er als Referent für Musikpädagogik / Kirchenmusik tätig, unterrichtet Liturgisches Singen und verantwortet Publikationen und Fortbildungen zum Thema Singen mit Kindern, Jugendlichen und Familien (kinderkirchenlieder.de). Im Mai 2025 wurde er von der bayerischen Landeskirche zum Kirchenmusikdirektor ernannt. An der Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Musikpädagogik und -didaktik) unterrichtet er seit vielen Jahren in den Lehramtsstudiengängen Ensemblepraxis/Kinderchorleitung.​

Priv. Doz. Dr. med. Louisa Traser (Freiburg/Br.)
Oberärztin Freiburger Institut für Musikermedizin, Fachärztin für HNO-Heilkunde, Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie


​​Privatdozentin Dr. med. Louisa Traser ist Oberärztin am Freiburger Institut für Musikermedizin. Sie ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie für Phoniatrie und Pädaudiologie und betreut professionelle StimmnutzerInnen mit Anliegen aus den Bereichen Laryngologie, Musikermedizin und Kehlkopfchirurgie. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Stimmphysiologie, insbesondere der Singstimme und moderner Gesangsstile. Gemeinsam mit der Abteilung für Radiologie und Medizinische Physik des Universitätsklinikums Freiburg entwickelte sie innovative MRT-Verfahren zur Untersuchung von Atemkinematik, 3D Vokaltrakt Darstellung und dynamische 3D Stimmlippenschwingung beim Singen. Ihre Forschung ist durch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen dokumentiert und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Seit 2019 besitzt sie die Venia Legendi für das Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde an der Universität Freiburg. Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Xion Award der Union of the European Phoniatrics sowie dem Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin ausgezeichnet. Sie ist ausgebildete Sängerin und hat im Extrachor von Deutscher und Komischer Oper Berlin sowie in der Camerata Vocale Freiburg gesungen.
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Florian Unruh (Berlin)
Gesangspädagoge, Dozent, Komponist, Sänger 
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Florian Unruh ist Gesangspädagoge und Dozent mit Schwerpunkt auf moderner Vokalstilistik und Stimmgesundheit. Durch die ArtEZ Popakademie Enschede geprägt, absolvierte er die internationale Estill Master Trainer (EMT)-Ausbildung sowie eine Fortbildung in Stimmtherapie am IEK. Er lehrt an renommierten Berliner Musikhochschulen, darunter seit 2023 an der SRH AIM Berlin, seit 2024 an der UdK Berlin (Lehramt Jazz/Pop) und war zuvor an der BIMM Berlin tätig. Seit über zehn Jahren leitet er Workshops und Masterclasses zu Belting, Riffs & Runs und Vocal Coaching in Berlin, Hamburg, Kiew und international. Mit VocalCenter.Berlin entwickelt und leitet er seit 2017 Trainings für SängerInnen und Vocal Coaches. Neben seiner pädagogischen Arbeit leitet er Chöre in und außerhalb Berlins und ist als Arrangeur tätig. Sein Lehrkonzept BEYOND VOCALS wurde 2026 mit dem Voice Innovation Award ausgezeichnet und auf internationalen Fachtagungen präsentiert, darunter der BDG-Kongress 2025 und das Estill World Symposium 2025 in Chicago. Derzeit arbeitet er an einem Musiktheater über seine Familiengeschichte mit Premiere 2027 in Berlin.

Dr. med. Magdalena Wojan (Leipzig)
FÄ f. Orthopädie und Unfallchirurgie, Schwerpunkt Kinderorthopädie, orthopädische Rheumatologie
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1987-1993 Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig, Facharztausbildung und nachfolgend weitere Tätigkeit in der Universität Leipzig, Klinik f. Orthopädie und Unfallchirurgie / Plastische Chirurgie

2000 Fachärztin für Orthopädie, 2003 Subspezialisierung Rheumatologie in der Orthopädie, ab 2004 Oberärztin, 2007 Subspezialisierung Kinderorthopädie, 2008 Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

2005 bis 2011 Leitung und Organisation der kinderorthopädischen Abteilung der Universitätsklinik für Orthopädie/ Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Lehrauftrag an der Medizinischen Berufsfachschule der Universität Leipzig in der Physiotherapie-Ausbildung.

Seit 2012 Praxis-Niederlassung für Orthopädie/Unfallchirurgie, Rheumatologie und Kinderorthopädie in Leipzig und parallel weiterhin Tätigkeit in der Universität Leipzig, Klinik f. Orthopädie/ Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie - bis 2025 in der Kinderorthopädie, seit 2026 im MZEB (Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderungen)

Zusatzausbildungen: Fachkunde Ultraschall und Röntgendiagnostik/Strahlenschutz Bewegungssystem, Manuelle Medizin bei Erwachsenen und Kindern/Säuglingen, Neuraltherapie, Sportmedizin, Akupunktur, Ayurveda Medizin


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Veranstaltungsort: Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistraße 8
04107 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 21800
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