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Pressemitteilungen der Kinderonkologie

 

 

Öffentliche Kunstauktion am 17. November zugunsten „Leipziger Stiftung für krebskranke Kinder“<img alt="Im Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) im neuen Haus 7 des UKL werden am 17. November Kunstwerke berühmter Maler versteigert. Die Erlöse gehen an die „Leipziger Stiftung für krebskranke Kinder“." src="/presse/PressImages/pic_20181113100553_68259547f3.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-11-12T23:00:00ZLeipzig. Im neuen Haus 7 des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) fällt am Sonnabend, 17. November, der Hammer – für einen guten Zweck: Erstmalig findet im nun dort beheimateten Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) eine besondere Kunstauktion zugunsten der "Leipziger Stiftung für krebskranke Kinder" statt. Gemälde, Zeichnungen und Grafiken renommierter Künstler der "Leipziger Schule" und internationaler Größen wie Max Klinger, Otto Dix, Max Pechstein, Marc Chagall, Werner Tübke, Armin Müller-Stahl oder Michael Fischer-Art werden versteigert. Die Veranstaltung ist öffentlich, wer möchte, kann mitbieten. Beginn ist 16 Uhr, ab 11 Uhr können die Werke besichtigt werden. <p><span style="color&#58;#000000;">Auch zwei Bilder eines Patienten finden sich auf der Liste des Auktionators. Diese können ebenfalls erworben werden (Foto). &quot;Das Auktionshaus besitzt viel Erfahrung bei derartigen Veranstaltungen für gemeinnützige Einrichtungen. Der Auktionator macht ein Ereignis daraus. Das ist auch für unerfahrene Mitbieter interessant und spannend&quot;, freut sich Markus Wulftange vom Vorstand der &quot;Leipziger Stiftung für krebskranke Kinder&quot;. Wer möchte, könne auch nur zuschauen oder sich das UCCL im Klinikums-Neubau anschauen, sagt er. <br><span style="color&#58;#000000;">Die lichten und großzügigen Räume des <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">Universitären Krebszentrums</a> böten einen sehr passenden Ort für die außergewöhnliche Veranstaltung, meint auch dessen Direktor, Prof. Florian Lordick&#58; &quot;Diese wichtige Unterstützung wird unseren kleinsten Patienten und ihren Familien unmittelbar zu Gute kommen.&quot; </span></span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Alle Erlöse der Auktion erhält die Stiftung. Deren Anliegen sei es, so Wulftange, betroffene Familien mit ihrem an Krebs erkrankten Kind zu unterstützen und ihnen ein breit gefächertes psychosoziales Angebot zur Bewältigung ihrer aktuellen Lebenssituation anzubieten - vor Ort, konkret und nachhaltig. &quot;Dafür kooperieren wir mit dem seit über 25 Jahren auf der <a href="http&#58;//kinderonkologie.uniklinikum-leipzig.de/kindonko.site%2cpostext%2cstartseite.html" rel="ext" target="_blank">Kinderkrebsstation</a> des UKL aktiven Verein 'Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig'. In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum stellen wir uns zudem der Aufgabe, medizinische und psychosoziale Forschungsprojekte zur Verbesserung der Heilungschancen und zur Optimierung der begleitenden psychosozialen Maßnahmen mitzufinanzieren&quot;, erläutert Stiftungsvorstand Wulftange. Die Stiftung ist eine hundertprozentige Tochter des Vereins. </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&quot;Mit dieser Aktion möchten wir uns als Stiftung präsentieren sowie auf den Bedarf aufmerksam machen, der dahinter liegt&quot;, erklärt Wulftange, der am UKL als Sporttherapeut mit an Krebs erkrankten Kindern arbeitet. &quot;Auch verlieren so einige Menschen ihre Scheu, sich mal ein Krebszentrum von innen anzuschauen. Unsere kleinen Patienten und ihre Eltern sind jedenfalls über die Auktion informiert und schauen es sich selbst vielleicht an.&quot; </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p> <p><strong><span style="color&#58;#000000;">Benefiz-Kunstauktion&#58;</span></strong></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Sonnabend, 17. November, 16 Uhr, </span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Vorbesichtigungen ab 11 Uhr,</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Universitätsklinikum Leipzig, Haus 7,</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">Liebigstraße 22,</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">04103 Leipzig</span></p> <p><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p> <p><a href="http&#58;//www.kinderkrebsstiftung-leipzig.de/"><span style="color&#58;#0000ff;">www.kinderkrebsstiftung-leipzig.de</span></a><span style="color&#58;#000000;">&#160;</span></p> <p><a href="http&#58;//www.facebook.com/Kinderkrebsstiftung.Leipzig"><span style="color&#58;#0000ff;">www.facebook.com/Kinderkrebsstiftung.Leipzig</span></a></p>
Erste Patientin in neuer UCCL-Ambulanz begrüßt<img alt="Prof. Florian Lordick (li.), Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL), und Dr. Dirk Forstmeyer (re.), Oberarzt und Leiter der Tagesklinik, begrüßen Elke Pauli aus Leipzig als erste Patientin in den Räumen der UCCL-Ambulanz im Klinikneubau Haus 7 des UKL." src="/presse/PressImages/pic_20180910132326_4bf89b6317.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2018-09-09T22:00:00ZLeipzig. Ende vergangener Woche haben die Umzüge in den Neubau Haus 7 des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) begonnen. Die erste Einrichtung, die ins neue Haus einzog und einer der zukünftigen Hauptnutzer, ist das Universitäre Krebszentrum Leipzig (UCCL). Am Montag, 10. September, konnte UCCL-Direktor Prof. Florian Lordick mit der Leipzigerin Elke Pauli die erste Patientin in der neuen Ambulanz begrüßen. <p>Die 75-Jährige ist bereits seit gut zwei Jahren in Behandlung am UKL. Sie ist an Brustkrebs mit Knochenmetastasen erkrankt. Alle drei Wochen bekommt sie Infusionen - von nun an in den neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss von Haus 7 in der Liebigstraße 22. &quot;Ich bin hier schon immer in guter Behandlung, egal wo&quot;, sagt sie, &quot;die Schwestern und Ärzte sind kompetent und freundlich. Ich fühle mich gut aufgehoben.&quot; Nach eigener Einschätzung geht es Elke Pauli gut, so gut es einem mit dieser Krankheit eben gehen kann&#58; &quot;Ich habe Lebensqualität zurückgewonnen, ich kann wieder alles machen.&quot; Auf das Haus sei sie neugierig&#58; &quot;Ich möchte sehen, was hier neu und interessant ist.&quot;</p> <p>Das Neue ist für Prof. Lordick in diesem Bereich der <a href="/einrichtungen/uccl" rel="ext" target="_blank">UCCL</a>-Ambulanz, in der die Patienten die Chemotherapie-Infusionen erhalten, vor allem die räumliche Veränderung, alles ist großzügiger und heller gestaltet. &quot;Denn die eigentlichen Abläufe haben sich bewährt, die sind auf die Patienten zugeschnitten&quot;, sagt er. Habe sich alles erst einmal eingespielt, könnten sich, mit all den Möglichkeiten, die das neue Haus biete, natürlich auch alle Abläufe noch patientenfreundlicher gestalten.<br>Die guten gesundheitlichen Wünsche für Elke Pauli verband Prof. Lordick mit dem naheliegenden Wunsch, dass sie sich in den neuen Räumen weiter bestens betreut fühlen werde.</p> <p><strong>Modernste Krebsmedizin aus einer Hand an einem Ort</strong><br>Die zentrale Anlaufstelle für Patienten mit einem Krebsverdacht oder einer Krebserkrankung am UKL ist das 2012 gegründete UCCL. Schnell wurde schnell klar, dass der bisher vorhandene Platz in Haus 4 nicht ausreichen wird. Nach dem Umzug steht nun genügend Raum zur Verfügung, den Patienten die vielen Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin noch viel besser als bisher anbieten zu können. Neben einer Portalambulanz im Erdgeschoss entstand eine onkologische Tagesklinik mit nun 20 statt bisher zwölf Plätzen. Die Infusionszeiten können nun bis 18 Uhr verlängert werden.<br>Im neuen Haus ist in zehn Sprechzimmern nicht nur Platz für sämtliche Spezialsprechstunden der Krebsmedizin. Auch sind die bisher in das José-Carreras-Haus &quot;ausgelagerten&quot; <a href="http&#58;//haemonko.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">hämatologischen</a> Erkrankungen integriert. Zudem zogen das <a href="http&#58;//brustzentrum.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Brustzentrum </a>sowie die <a href="http&#58;//kinderonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Kinderonkologie </a>mit Station (18 Betten) und Ambulanz in den Neubau um. Ebenfalls nun ganz nah ist die neue Station J 1.2 der internistischen Onkologie mit 32 Betten und vier Einzelzimmern in der ersten Etage.</p> <p>Feierlich eröffnet wird der Neubau am 20. September von Ministerpräsident Michael Kretschmer, bevor dann alle Leipziger eingeladen sind, zum großen Tag der offenen Tür auf der Liebigstraße am 22. September auch das neue Haus 7 kennenzulernen.</p>
Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender<img alt="Spendeten selbst oder unterstützen die Aktion (v.l.n.r.)&#58; Ex-Fußballprofis Ingo Hertzsch, Tom Geißler und Heiko Scholz, Jan Klemm, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der „Elternhilfe“, Oberärztin Natalia Thriemer vom Institut für Transfusionsmedizin, die Sporttherapeuten Markus Wulftange und Regine Söntgerath (stehend) sowie Ice Fighters-Trainer Sven Gerike und Ice Fighters-Geschäftsführer André Krüll (sitzend)." src="/presse/PressImages/pic_20171128135159_31c83db8d2.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-11-27T23:00:00ZUnter dem Motto "Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender" engagiert sich die UKL-Blutbank im Dezember dieses Jahres für den Verein "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig". Im Rahmen der diesjährigen Charity-Aktion können Blutspender zwischen dem 1. und 29. Dezember mit ihrer Blutspende gleich mehrfach helfen, indem Sie nicht nur eine lebensrettende Blutspende leisten, sondern zugleich ihre Aufwandsentschädigung dem guten Zweck zur Verfügung stellen. <p>Mit gutem Beispiel voran gingen am Dienstag, 28. November, seitens des Vereins &quot;Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig&quot; die beiden Sporttherapeuten Regine Söntgerath und Markus Wulftange.<br>Ebenfalls für den guten Zweck anzapfen ließen sich Ingo Hertzsch, ehemaliger Nationalspieler und heute als Mitarbeiter für RB Leipzig tätig, Tom Geißler, früherer Fußballprofi, sowie André Krüll, Geschäftsführer des Leipziger Eishockeyvereins EXA Ice-Fighters und Mannschaftstrainer Sven Gerike. Auch Ex-Fußballnationalspieler und Trainer von Lok Leipzig, Heiko Scholz, kam zur Unterstützung.</p> <p>Blut gespendet hat auch Jan Klemm, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der &quot;Elternhilfe&quot;. Klemm war selbst Betroffener und kann nach der schweren Krebserkrankung seines Sohnes mittlerweile nach vorn schauen&#58; &quot;Wir haben Glück und sind dankbar. Fabian ist mittlerweile wieder im Alltag drin. Wir müssen alles tun, dass allen Kindern geholfen werden kann.&quot;</p> <p>Prof. Holger Christiansen, Leiter der <a href="http&#58;//kinderonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Abteilung für Pädiatrische Onkologie, Hämatologie und Hämostaseologie</a>, unterstützt die Aktion&#58; &quot;Die Elternhilfe leistet seit sehr vielen Jahren wichtige Arbeit für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien&quot;, so Prof. Christiansen. &quot;Diese tolle Aktion der Blutbank schafft weitere wichtige Öffentlichkeit und ich hoffe, dass sich nach dem heutigen Auftakt viele weitere aktive und auch neue Blutspender beteiligen werden&quot;.</p> <p>Der Verein &quot;Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig&quot; setzt sich für Familien mit krebskranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein, um sie während stationärer Therapiezeiten und im Rahmen der ambulanten Nachsorge zu begleiten und sie wieder fit zu machen für einen Wiedereinstieg in einen &quot;normalen&quot; Lebensalltag. &quot;Für die psychosoziale Betreuung der Familien haben wir ein multiprofessionelles Team aufgebaut, das den Familien vom Tag der Diagnosestellung bis in die Zeit der Nachsorge zur Seite steht. Unser Fokus liegt dabei auf der gesamten Familie, da erfahrungsgemäß alle Angehörigen durch die Krebserkrankung des Kindes enorm belastet sind&quot;, erläutert Sporttherapeut Markus Wulftange, der unter anderem auch für die Öffentlichkeitsarbeit des 1990 gegründeten Leipziger Vereins verantwortlich ist. &#160;</p> <p><strong>Auch in Stammzellspenderdatei am UKL registrieren lassen</strong><br>Um den Leipziger Verein größtmöglich zu unterstützen, hofft Oberärztin Dr. Elvira Edel, kommissarische Leiterin des <a href="http&#58;//blutbank.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Instituts für Transfusionsmedizin am UKL</a>, in Erinnerung an die vergangenen Jahre auch für die jetzige Charity-Aktion der UKL-Blutbank auf eine große Teilnahmebereitschaft &quot;ihrer&quot; Blutspender. Sie betont&#58; &quot;Was nicht jedem bekannt ist&#58; Viele der im UKL behandelten, an Krebs erkrankten Kinder und Jugendliche erhalten im Rahmen ihrer Therapie eine lebensrettende Blutstammzellspende und im Anschluss daran oft mehrere Bluttransfusionen. Daher freuen wir uns auch, wenn sich unsere Blutspender gleichzeitig auch in der Stammzellspenderdatei am UKL registrieren lassen möchten&quot;.&#160;</p> <p>Die Aktion &quot;Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender!&quot; findet ausschließlich in der Spendeeinrichtung des Instituts für Transfusionsmedizin Leipzig in der Johannisallee 32 (Haus 8) statt. Blut spenden darf fast jeder zwischen 18 und 68 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt und gesundheitlich fit ist. Für die Registrierung als potenzieller Blutstammzellspender gilt eine Altersobergrenze bis 49 Jahre. Zur Blutspende ist der Personalausweis mitzubringen.</p> <p>Informationen zur Blutspende am UKL gibt es unter&#58; 0341 97 25393.</p>
(Über)-Leben mit Krebs<img alt="Am 14. Oktober findet der Patiententag Krebs des UCCL statt. Vorgestellt werden neue Therapien." src="/presse/PressImages/pic_20171006100649_e1f9c70bdf.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2017-10-05T22:00:00ZLeipzig. Neue Therapien bei Krebs – unter diesem Motto steht der diesjährige Patiententag des universitären Krebszentrums am Uniklinikum Leipzig. Am 14. Oktober stellen die Krebsexperten des UKL von 10 bis 14.30 Uhr die aktuellen Entwicklungen vor und stehen auch für individuelle Gespräche zur Verfügung. Rundgänge bieten Einblicke in Bereiche wie die Strahlentherapie, Pathologie, Nuklearmedizin aber auch die Roboterchirurgie und die Chemotherapie. <p>&quot;Viele Menschen erleben Krebserkrankungen heute als etwas, das zum Leben dazu gehört&quot;, erklärt Prof. Florian Lordick, Direktor des <a href="http&#58;//www.krebszentrum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">UKL-Krebszentrums UCCL</a>. &quot;Fast jeder ist damit konfrontiert, nicht nur direkt als Betroffener, sondern auch in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis.&quot;</p> <p>Dank der Fortschritte in Diagnostik und Therapie können viele Krebserkrankungen heute früh entdeckt und gut behandelt werden. Das macht Krebs zu einer Erkrankung, mit der immer mehr Menschen viele Jahre (über)leben.</p> <p>&quot;Für uns bedeutet dies, Angebote zu machen, die über die reine Beherrschung der Erkrankung hinausgehen&quot;, so Lordick. Wie geht es weiter nach der Therapie? Was ist zum Beispiel mit einem Kinderwunsch? Welche Verfahren sind in der jeweiligen Lebensphase individuell die besten? &quot;Vor allem aber wollen wir den Menschen die Angst nehmen, die oft noch mit einer Krebsdiagnose verbunden ist&quot;, so Lordick. Der Infotag will daher Krebsmedizin erlebbar machen, mit Einblicken in Klinikbereiche wie die Strahlentherapie, das PET/MRT oder die Pathologie.&#160; Und unter dem Titel &quot;Keine Angst vor der Chemotherapie&quot; lädt das UCCL zu einer Führung durch die Räume des Krebszentrums ein.</p> <p>Parallel zu den Führungen stellen&#160; Experten aller Fachbereiche in Kurzvorträgen neue Therapieansätze bei verschiedenen Krebsarten vor. Dazu gehört auch die Immuntherapie, ein Bereich, in dem derzeit die schnellsten und spannendsten Entwicklungen zu beobachten sind. Alle Experten stehen übrigens nach den Vorträgen noch zu &#160;persönlichen Gesprächen zur Verfügung.</p> <p>Ein besonderes Angebot finden zudem Patienten mit oder nach Lungenkrebs&#58; Leipzigs erste <strong>Selbsthilfegruppe Lungenkrebs</strong>, die zehn Tage später zur Gründungsveranstaltung am UKL einlädt, wird sich schon ein erstes Mal vorstellen.&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p><strong>Informationstag Krebs &quot;Neue Therapien 2017&quot;</strong></p> <ul> <li>Samstag, 14. Oktober 2017</li> <li>10 bis 14.30 Uhr</li> <li>Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 20&#160;&#160; &#160;</li> </ul>
Sozialmedizinisches Nachsorgezentrum „AlleDabei-Leipzig“ erweitert Wirkungskreis<img alt="Das Team des sozialmedizinischen Nachsorgezentrums „AlleDabei-Leipzig“ des Universitätsklinikums Leipzig" src="/presse/PressImages/pic_20161102100945_602294be91.jpg" style="BORDER&#58;px solid;" />2016-11-01T23:00:00ZLeipzig. Die Diagnose einer chronischen Erkrankung für das eigene Kind, oft nach einem langen Klinikaufenthalt, bedeutet immer einen erheblichen Einschnitt in das Leben einer Familie. In vielen Fällen gehen Eltern erst nach Wochen oder Monaten mit ihrem Kind nach Hause – begleitet von Unsicherheit, Ängsten und vielen Fragen. Fragen, wie zum Beispiel notwendige Therapien im Alltag umgesetzt werden können. Am Zentrum für Frauen- und Kindermedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) gibt es für Betroffene ein professionelles Nachsorgeangebot. 2012 als Projekt auf der Früh- und Neugeborenen-Station gestartet, hat das Nachsorgezentrum "AlleDabei-Leipzig" seit Herbst vergangenen Jahres seinen Wirkungskreis deutlich erweitert und ist spätestens seitdem zu einer festen Institution innerhalb des UKL geworden. In diesem Jahr sind bereits rund 100 Patienten und ihre Familien betreut worden. <p>Die kleine Maxi Ostermann hat ihre ersten beiden Lebensmonate wegen einer angeborenen Erkrankung auf der Kinder-Intensivstation verbracht - mit Mutter Claudia Kruse immer an ihrer Seite. Durch das Team der <a href="http&#58;//neonatologie.uniklinikum-leipzig.de/neonatologie.site%2cpostext%2csozialmedizinische-nachsorge.html" rel="ext" target="_blank">sozialmedizinischen Nachsorge</a> konnte ein individuelles Helfernetz mit Kinderarzt und Therapeuten am Wohnort geschaffen werden. Den Eltern wurde es ermöglicht, Maxis aufwändige Versorgung und Therapie zu Hause umzusetzen. Die Familie ist in ihrer besonderen Situation angekommen und braucht &#160;keine zusätzliche Starthilfe mehr.</p> <p>Dies sind die Momente, die Einrichtungsleiterin Katrin Mühler und Annett Bläser als ärztliche Leiterin stolz auf ihre Arbeit machen. Dritte im Leitungsteam ist Kinderkrankenschwester und Case Managerin Christin Henri-Dreßler. Sie koordiniert, organisiert und ist erste Anlaufstelle für die mittlerweile vier Teams.<br>Zur <a href="http&#58;//neonatologie.uniklinikum-leipzig.de/neonatologie.site%2cpostext%2cstartseite.html" rel="ext" target="_blank">Neonatologie </a>und der <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/kikcms.site%2cpostext%2cstationen%2ca_id%2c236.html" rel="ext" target="_blank">Kinder-Intensivstation</a> kamen nämlich im vergangenen September noch die Teams allgemeine <a href="http&#58;//kik.uniklinikum-leipzig.de/kikcms.site%2cpostext%2cstartseite.html" rel="ext" target="_blank">Pädiatrie </a>und <a href="http&#58;//kinderonkologie.uniklinikum-leipzig.de/" rel="ext" target="_blank">Onkologie </a>hinzu. Der Bedarf ist da, wie die Zahlen zeigen. Ende Oktober 2016 gab es bereits etwa 100 Nachsorgefälle in diesem Jahr. Insgesamt sind damit seit der Gründung vor über vier Jahren 271 Kinder und ihre Familien betreut worden.</p> <p>Das Kindernachsorgezentrum hilft Familien mit kranken Neugeborenen, mit chronisch- und schwerstkranken Kindern, mit onkologisch erkrankten Kindern oder solchen, die nach einem Unfall an schweren Folgeschäden leiden. Ihnen stehen Kinderkrankenschwestern und Pfleger, Sozialarbeiter, Case Manager und Kinderärzte zur Seite. Auch eine Psychologin ergänzt bei Bedarf die Arbeit in den Familien. &quot;Wir versuchen, das heimische Kinderzimmer für die neuen Anforderungen fit zu machen&quot;, beschreibt Leiterin Mühler eine der Hauptaufgaben, &quot;wir organisieren und koordinieren, wie die aufwändige Pflege und Versorgung des kranken Kindes zu Hause realisiert werden kann.&quot; <br> Koordinatorin Henri-Dreßler ergänzt&#58; &quot;Therapienetzwerke aufbauen, Frühförderung organisieren, einfach Lasten abnehmen - alles geschieht natürlich immer in Rücksprache mit den Eltern.&quot; So habe es sich zum Beispiel bewährt, wenn der erste Besuch beim Kinderarzt durch einen Mitarbeiter des Zentrums begleitet werde. &quot;Das wird von den ambulanten Kinderärzten dankbar angenommen&quot;, erklärt Henri-Dreßler.<br>Doch erstreckt sich das Aufgabenspektrum auch auf über das Medizinische hinausgehende Bereiche. &quot;Sind die erkrankten Kinder schon größer, gehen wir an ihre Schulen und leisten Aufklärungsarbeit. Lehrer und Mitschüler müssen mitgenommen werden, um eventuelle Berührungsängste abzubauen&quot;, konkretisiert sie.</p> <p>Die Nachsorge beginnt zum Ende des Klinikaufenthalts. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen können 20 Stunden Betreuung beantragt werden. Alle Termine werden individuell und zusammen mit den Familien festgelegt. In der Regel tragen die Krankenkassen die Kosten. Betreut werden Kinder von der Geburt bis zu einem Alter von 14, in Ausnahmefällen auch 18 Jahren.</p> <p>Die Einrichtung so zu vergrößern und auf feste Füße zu stellen, sei keine einfache Sache gewesen, da sind sich alle einig. Ohne die langjährige, bis heute andauernde Förderung durch die &quot;Stiftung Kinderklinik&quot; und der &quot;Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig&quot; wäre der Aufbau des Zentrums so nicht möglich gewesen. Förderer in der Anfangszeit waren auch die &quot;Diabetes Kids Leipzig&quot; und der Verein &quot;Mukoviszidose Selbsthilfe Leipzig&quot;. Seit Herbst 2015 wird es von Krankenkassen und vom Universitätsklinikum Leipzig finanziert. &quot;Es ist toll, dass der Vorstand des UKL der Erweiterung zustimmte&quot;, freut sich denn auch Annett Bläser, &quot;wir sind jedoch weiter auf eine Mischfinanzierung angewiesen, weil die Pauschalen der Krankenkassen nicht kostendeckend sind.&quot;</p>

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