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PSARP (posteriore sagittale anorektale Plastik)

​Mit dieser Operationsmethode lassen sich 90 Prozent aller ARM behandeln.

Die PSARP erfolgt in Bauchlage. Zunächst wird mittels Elektrostimulation des Schließmuskels die vorhandene Kraft für die Kontraktion bestimmt. Diese Bestimmung kann ein erster Hinweis auf die spätere Kontinenzprognose sein. Mit einer Schnittführung genau in der Mittellinie trennen wir dann das Rektum vom Urogenitaltrakt, bis ausreichend Länge vorhanden ist, um es am Damm (Perineum) in anatomisch korrekter Lage in die Analhaut einzunähen.

Operationsschritte PSARP

Abb. 1: PSAPR bei einem Jungen mit ARM mit rektourethraler Fistel. Die den Schließmuskel umgebenden Muskelgruppen werden exakt in der Mittellinie durchtrennt.
(Modifiziert aus: Ashcraft´s Pediatric Surgery, 5th Edition, Elsevier-Verlag, 2010)
Abb. 2: PSARP bei einem Jungen mit ARM mit rektourethraler Fistel. (I) Beginn der Separation des Rektums von der Harnröhre (II) Fortgeschrittene Separation des Rektums von der Harnröhre (III) vollständige Trennung von Rektum und Harnröhre. Das Rektum kann nun „unten" verlagert werden.
(Modifiziert aus: Ashcraft´s Pediatric Surgery, 5th Edition, Elsevier-Verlag, 2010)
Abb. 3: PSARP bei einem Jungen mit ARM mit rektourethraler Fistel. Das durchgezogene Rektum wird zirkulär als „Neo-Anus" in die Analhaut eingenäht (linkes Bild). Nach Durchtrennen der Haltefäden zieht sich die Nahtreihe so in den Analkanal zurück, dass man sie von außen nicht mehr sieht (rechtes Bild).
(Modifiziert aus: Ashcraft´s Pediatric Surgery, 5th Edition, Elsevier-Verlag, 2010)

 

 

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